Ausgabe 
30.9.1881
 
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für die katholischen Untertanen bei der Kurte ein so bereitwilliges Entgegen­kommen gefunden zu haben; wie sich die- bezüglich der Diöcese Trier gezeigt, so dürfe man hoffen, daß dieselbe Gesinnung auch andern D'öcesen zu Statten komme. Zunächst sei zu wünschen, daß es dem ersten tm EinoerstLndniß der Regierung mit dem Papst ernannten Bischof vergönnt sei, nicht blos reichen Segen in seinem Sprengel zu stiften, sondern auch für das weitere Vaterland ein Bischof des Frieden- zu werden, damit sich die hohen Erwartungen er- füllen, welche Kaiser und Papst auf ihn gesetzt.

Berlin, 28. Septbr. Der russische Botschafter v. Saburoff ist von seiner Reise nach Part- gestern zurückgekehrt, wohin er, wie dieNordd. Allg. Ztg." erfährt, gegangen war, um die Publtcattonen über seine Werth, wollen archäologischen Sammlungen vorzubereiten.

Stuttgart, 28. Septbr. Se. Maj. der Kaiser fuhr heute Vormittag um 11 Uhr mit dem Könige in einem mit 6 Trakehnern bespannten Daumont nach dem Kannstatter Volksfeste. Vteltausendstimmiger Jubel begrüßte hier beide Monarchen. In dem königlichen Zelte untechielt sich Se. Maj. der Kaiser auf das Freundlichste mit den dort versammelten fürstlichen Personen, namentlich mit dem Prinzen und der Prinzessin Wilhelm und dem Prinzen von Weimar. Die sodann vorgenommene Besichtigung de- Preis-Viehes und das Wettrennen interessirten und belust gten Se. Majestät sichtlich. Um 12 Uhr fuhren beide Majestäten unter den begeisterten Hochrufen des Volkes zum Denkmal des König- Wilhelm und sodann nach dem Lustschloß Wtlhelma, wo das Diner eingenommen wurde. Um halb 4 Uhr fuhr Se. Maj. der Kaiser nach der Station Feuerbach und bestieg daselbst mit seinem Gefolge den Extra, zug, welcher ihn nach Baden-Baden zurückbrachte. Die Zeitungen 'bringen Artikel über den überaus herzlichen und begeisterten Empfang des Kaiser-, welchem alle Herzen in Schwaben entgegenschlagen.

Belgrad, 28. Septbr. In einem Cabtnetsrathe, welcher anläßlich der Demission des Ministerpräsidenten unter dem Vorsitze des Fürsten abgehalten wurde, wurde der von Letzterem besürwortete Beschluß gefaßt, daß da- gegen, wärtige Cabtnet unverändert in seinen Functionen verbleibe.

Frederik-Havn, 28. Septbr. Der Kronprinz und die Kronprinzessin von Schweden sind heute früh 8y2 Uhr bei schönstem Wetter hier eingetroffen und von den Spitzen der Behörden empfangen worden. Die zahlreich ver. sammelte Menschenmenge begrüßte die kronprtnzlichen Herrschaften mir sympa» thischen Kundgebungen. Die Stadt ist festlich geschmückt. Im Hafen lagen 12 Kriegsschiffe in Paradeaufstellung. 9

Mo-kau, 28. Septbr. Der ganze Kaufhof mit Ausnahme einiger weniger Buden ist niedergebrannt. Das Feuer ist noch nicht gelöscht, die Der- luste sind enorm.

Lokale-.

Gießen, 29. September. Da- mechanische Theater des Herrn Pottharst auf OSwald's Garten zieht allabendlich eine große Zuschauermrnge an. Der Besuch desselben lohnt sich aber auch lehr. Jedem, ver sich nur einigermaßen für Mechanik und Physik interessirt, sowie auch denen, die sich an einem schönen Werke erfreuen und ein paar heitere Stunden angenehm verleben wollen, rathen wir, einen Besuch dem Theater abzustatten. Bis in« Kleinste sind die Figuren und Apparat, vorirefflich auSgeführt, eS greift alles so exact ineinander, daß man btlltger- weise st-unen muß über die Vollkommenheit derselben. Was man noch besonders hervorheben darf, ist, daß es Jedermann, weß Standes er auch sei, wagen kann, die Vorstellungen zu besuchen. Er wird angenehm überrascht sein von dem soliden Wesen beS ganzen Betriebe«

Vermischte-.

F. Garbenteich, 28. Septbr. Am 25. d. Mts. fand bet dem schönsten Wetter die Einweihung unseres neuen Schulhauses Statt. Die Aufstellung deS FestzugeS war Mittag« um 1 Uhr bet dem alten Schulhause und zwar in folgender Ordnung: 1 Musik 2 Schuljugend mit ihrem Lehrer, 3. Großherzopl. Kreisschulinspector Herr Büchner Herr Pfarrer Llotz von Hausen, Herr Bürgermeister Schwarz dahier, Bauaufseher Herr ® 7öl Schul-, Ktrchen- und Gemetndevorstand, 4. Krieger, und die beiden Gesangvereine denen sich daS übrige Publikum anschloß. Der Zug ging durchs Dorf und wieder zurück an das neue ! Schulhau«. Hier sang die Schuljugend den Cboral:Thut mir auf die schöne Pforte rc - I H'erauf überreichte mit einigen Worten Herr Bauaufseher Bröl den Schlüssel dem Herrn Bürgermeister Schwarz. Dieser überreichte denselben nach einer recht schönen und gebieaenen I Ansprache an daS Publikum dem Herrn KreiSsckulinspector. Der Gesangverein Victoria" > dahier sang hierauf:DaS walte Gott rc." von S. Ecker. Sodann hielt Herr Keetsschul- i inspector Büchner die eigentliche We,bered«. Derselbe schilderte vorerst den Tag als einen hohen Freudentag, da der Bau glücklich vollendet sei, der schweren Mißständen Abdilse brinae und der die Errichtung der 2 Schule ermögliche. Es sei aber auch ein Ehrentaa für die Gemeind« Garbenteich. Das neue SchulhauS lege Zrugniß für die Opferwilligkeit Gemein, sinn und bereitwillige« Entgegenkommen der höheren Behö.-de gegenüber derselben ob. Die« i müsse die Großh. KreiS-Schulkommission ganz besonder« anerkennen.

Da« Thema der Weih.rede war:Unter welcher Bedingung wird von diesem Hause ' der rechte Segen über Schnle, das HanS und die ganze Gemeinde ausgehen?" Dieses , Thema wurde nun von dem Redner mit Zugrundelegung des Psalmworte« :Dein Wort iss

Lkhre, Her igkett ist bie Zierde Deines Hauses ewiglich", Ps. 95 V. 5 tn folgender Weise behandelt. Der Redner lagt nämlich weiter:Der rechte Segen kommt ufc*1 v die Lehre und Pflege der Religion da- Fundament ist, auf dem sich i e «XXX\k 2)<?cnn P* «ine Stätte ist, tn der eine tüchtig« Ausbildung

den Kindern, a füt ihren irdischen Beruf; b in häuslichen und bürgerlichen Tugenden für ! die Gemeinde und für da« Vaterland zu Theil wird. 8 'Ul l

nun haben wir die Hoffnung: 1) daß tüchtige Lehrer in <

Tft$ley Weise wirken; 2. d e Kinder mit Freuden folgen; 3. die Erziehung der Kinder durch . die hauSlicke Erziehung unterstützt und 4. in der Gemeinde überall ein guter Geist wohne " oUn KreiSsckulinspector in einer außerordentlich schönen Art

derselbe da« neuerbaute Hau« unter Gottes Schutz mit der Bitte, daß derselbe auck zu der vorher auSgrsprockenen Hoffnung die Erfüllung geben r0e b^tT hierauf: 1.PretS und Anbe ung^

Hymne von E. Rink; 2. Schlußchor au« der Schöpfung von Lavdn mit

Eh«: H'mm.l «zihl.n bi. Sh« Sott,8 Nun wu-d- n°ch ,in!n.n W « n n,8

Hrn. Großh. ^«is-Schultnsp.ctorS, Beten des Vaterunser« und de« Sprechens deS Segen« ' da« Haus geöffnet unter Absingen de« Ehorals von der Schuljugend:^Dir Dir Jehova

Die ganze Feier hatte durch G.sang und Reden den Charater einer kircklicken «'nen schönerrn Festtag mag wohl Garbenteich noch nicht erlebt haben. - AuS^eiien b7r ©r«&«ln an die Schüler, dann schloß sich da« Kirchw.ihf.ist an das Fest der Schu'.einweihung an

e Grüning.n. Unsere Kirche hat in diesen Tagen einen neuen Schmuck erhalten indem die Herren Gebrüder Bernhard auS Gambach «in nrurs Orgelwerk in derselben » ««stellt haben, welche- der alten Orgelbau Familie alle Ehre macht und den guten Rus rerfV. fertigt, welchen die strebsamen Brüder Bernhard als Meister im Orgelbau in so hohem Mak. genießen. Am 24. September fand durch den Organisten Kern au« Laubach die Revision dieser Orgel statt, welche, wie zu «rwarten war, «in äußerst günstig,« Resultat zur Folge hatte Material und Arbeit erwiesen sich alS tadellos und die Intonation der einzelnen Register mubte geradezu al« meisterhaft d.zeichnet werden. Sine Grarisqabe der Erbauer des vrnswürdiae« Orgelwerks, Vtoloncellobaß 8', gereicht der Orgel noch zur besonderen Zierde und mackt den Erbauern selbst alle Ehre. Herr Kern führte am Schlüsse seiner Revision die herrlicke Orael durch den brillanten Vortrag einer Concert-Fantasie in ibrer vollen Wirkung vor und rief da« tut$m<!.Qnfn bit Ueberzeugung hervor, daß sich die Herren Bernhard durch dieses

neue Werk eine frische Blume in ihren Ruhmeskranz gepflückt Haden.

2\ 3« einer heute dahin abg.haltenen Versammlung von

Vertrauensmännern au« dem Reichstagswahlbezirk AlSfeld-Lauterdach wurde nahezu mit Sin- stimmigkeit die Landidatur deS Kammerherrn Freiherrn Carl v. Schenck zu SchweinSberg au Darmstadt proclamirt 00

. Mainz, 26 September. In dem von dem Kaufmann Bandel tn Frankfurt, der bei dem am 8. November 1879 in Bischofsheim stattgefundenen Sisendahnunfall bedeutende Ver» Setzungen erlitten hak, gegen die LudwigSdahn angestrengten SntschädigungS«Proc,ß wurv. heute von dem hiesigen Landgerichte da« Urtyeil gesprochen. Die LudwigSdahn wird demnach ver- urthetlt, vom Tage de« Unfall« an bis Juni 1883 an Herrn Bandel pro Jahr 6000 X zu jablfn und für den Fall, daß Herr Bandel an diesem Termin nicht völlig geheilt ist für dl« ^/'^er 6000 X pro Jahr. «ußerdrm hat di« LudwigSdahn 2313 X für Eurkosten unb Reis« Entschädigungen, sowie sSmmtliche Kosten deS Proceffe« zu tragen

verstorbene Deutsche.) Den .Rachrickten auS Amerika-, h.rausgeg.ben von Wm. Raich, Notar in New-York, entnehmen wir folgende Namen von in Amrri'ka ver, Theodor, au« Königsberg bei Gießen, 40 Jahre alt, gestorben am a1 . ' Dalttmor«, Maryland. Krombach Louis, au« Krofdorf bei Gießen, 52 c>rhre alt, gestorben am 21. Juli 1881, Brooklyn, New York. V

. ~ An »um 20. Sept.mber wurde auf der Gewerkschaft in Hüsten bei ArnS-

cL* ! n Gelbschrank, welcher, wie man hört, 13,000 JL Baarbestand, verschiedene Sparkaffenbücher in Hohe von 21,000 und mehrere wickbge Dokumente enthielt, ge-

wohlüberlegt die auf daS gestrige Thtnichaufest folgende Nacht, tn welcher das sonst Tag und Nacht arbeitende Werk st.ll lag, benutzt, sind tn das parterre ge- ^gene Comptoir gestiegen, haben den wahrscheinlich nicht sehr schweren Schrank durch das auf en<nfi terob,J?e ^auf<n ®rumm,t geworfen und bann auf einem kleinen Fabrlkkarren langS des Snschlußgeleise« wahrscheinlich zum Güterbahnhof svedirt, von wo bm selbe spurlos verschwunden ist.

Groß-Gerau, 25^ September. Schon seit Wochm waren die Forstbeamten der hiesigen und angrenzenden Waldungen Wildbieben auf der Spur, ohne daß e«, trotz mancher durchwachten Nacht und aller Anstrengungen gelungen war, derselben Habbast zu werden, önb HdMoIlt« t« in der Nacht von Freitag ven 23 d. M. auf Samstag, leider auf sehr tragische

9clt"8en- «inen derselben und mit ihm deffen Comp.tcen kennen zu lernen. Der'ster Wiffel zu Nicolauspforie stand an seinem angewiesenen Platze, al« nach Mtttnnacht sich ibm Schritte nahten und er sich alsbald drei bewaffneten Männern gegenüber sah. Huf seine Auf­forderung, die Waffen niederzulegen, legte der «ine der Wilderer sofort das Gewehr auf den- 'tlben an und gab Feuer, worauf Wiffel, der sich hierdurch in feinem Leben bedroht sehen mußte kurz entschloffen auch seinerse.ts auf den Wilderer sckoß und ihn lödtlich verwundete, während die beiden andern di« Flucht ergriffen Der Getroffene sckleppte sich noch ca. 180 Schritte

LiUJan?meiL Unb 00 b Uintn °uf. Dnfelbe ward als ein schon früher wegen

Wilddieberei bestrafter Einwohner FlörSheims recognoScirt und sind auch deffen Genoffen bereit« verha tet. Heute begaben sich hiesige Gerichtspersonen und ein Arzt zur Aufnahme deS Sach- vergalts an den Schauplatz des Ereigniffes.

m ~ Der erste Schnee, der in der Nacht vom 20. bi« 21. September in der Umgebung Petersburgs und zwar tn recht ansehnlicher Stärke gefallen ist, hat einen so deprimirenden Ein- druck auf die letzten Bewohner von Sommerfrischen gemacht, daß diese etzt ihren Umzug zur Stadt geradezu in fluchtähnlicher Weise bewerkstelligen. Einen betrübenden Eindruck macht es aber, schreibt man bon ooit, den auf den Feldern stehenden Hafer, bet noch nicht einmal schnitt- teif i|t, mit dichtem Scknee bedeckt zu sehen. Heute sieht man Hundert« von Arbeitern auf den Felbern mit dem Haferschnttt beschäftigt, um zu retten, wa« zu retten ist. Auch den Gärtner mahnt dieser Vorbote bcS Winters zum energischen Emheimsen seiner Ernte Uebrigen« dürfte wohl noch gute Witterung eintreten, wclcke gestattet, bas Versäumte nachzuholen, sonst wäre e« auch um die Kartoffelernte gegeben, um so mehr, al« die Kartoffeln in einer Weise faulen daß an vielen Orten nur etwa die Hälfte derselben alS gesund anzusehen ist.

Marburg, 24. September. Der Handschuhmacher Schwarz auS Wilna, welche gestern Mittag nach Verbüßung einer längeren Freiheitsstrafe au« dem Gefängnisse entlassen worden wat, vertrank sein Baarvermögen und stürzte sich bann in den Mühlgraben am Pil- grimstein, um sich zu ertränken. Trotz seiner eneratschen Gegenwehr wurde er aber an ba« U>" £e3°0,n und, nachdem fein Widerstand durch Fesseln gebrochen, von der Polizei in mütter­liche Fürsorge genommen.

[Gin ganzes R'giment vergiftet.) Da« Tiflifer BlattDroeba" meldet über folgmde geradezu unglaubliche Thatsache: Neulich erkrankte plötzlich di, ganze Garnison de« Städtchen« Osurgeti unter choleraähnlichen Symptomen. Sofort wurde auS Kutai« telegraphisch ein Militärarzt herbeigerufen; b.S zu ver Ankunft dchelben gelang .« aber dem Ofurgetischen Arzt Herrn Dawidianz, zu constat.ren, daß die Soldaten in Folg« Genuss«« von Mehl erkrankt seien welches aus dem letzten türkischen Krieg al« verdorben zurückgeblieben war, jedoch auf iokfthl des Regiments Commandanten zum Broddacken verwendet werden mußte. ' Da« hier» durch ersparte Geld behielt der Oberst für sich. Auch der au« Kutai« angekommene Militär» arzt constatirte dieselbe Ursache der Erkrankung des ganzen Regiment-, indem er von dem KommiSdrod einem Schweine zu effen gab, welches kurz darauf unter gie.cken Vergiftungs symptomen verendete. Deflenungeachtet gab der Militärarzt in seinem offieiellen Rapport ,,un» SOunbe Luft' alö Ursacke ber plötzlichen Erkrankung der ganzen Garnison an unb sofort wurde diese von Obsurget, nach den benachbaricn Orten verlegt.

Eine Militärdienstverficherung, wie die Bremer LebenSversicherungSbank sie zu sehr liberalen Bedingungen Übernimmt, ist alS ein geeignete« Pathengeschenk für einen Knaben zu bezeichnen. Der Heranwachsende Kleine kann alsdann ruhig dem Zeitpunkt entgegensehen wo die allgemeine Wehrpflicht an ihn herantritt.

m .Die Bank gewährt ihm ja die Mittel um alsEinjährig^' einzutreten, fall« er den Berechtigungsschein dazu besitzt unb wenn er volle drei Jahre dienen muß, wird ihm bei ber Casernenverpflegung eine Unterstützung in Geld oder Naturalien stet« höchst willkommen sein.

D'-e Bedingungen, welche die Bremer LebenSversicherungSbank für die Militärbimstver. ficherungen aufg.ft.llt hat, dürfen alS sehr liberal gelten. So erhält z. B. Jeder, ber fein ö" werden braucht, seine sämmtlichen Einlagen nach Abzug einer Jahre«prämi, zurück, giTbt der Vater «ineS Versicherten, bann erhebt bie Bank keine Prämien mehr, läßt aber di« Police in voller Kraft unb zahlt bei ber Einstellung bie versicherte Summe au«.

Die Prospekte bet Bremer LebenSversicherungSbank werben von allen Bank-Agenturen unentgeldlich auSg,geben unb find Jedem zur Einsicht besten« empfohlen.

welche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen, bitten wir bis längstens Vormittags 1v Uhr an uns gelangen zu laffen. Im Jntereffe der

rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes find wir zu dieser wiederholte» Bekanntgabe genöthigt.

Die Expedition desGießener Anzeigers".

?cn<»291 .^.^-Nachmittags 2 Uhr 10 Mtn-(Telear. Coursbericht, durch dag Bargeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Grcbttl Äen ?7q® « Galizier 2823/ Oest. Silberrente 67/8, 4% Ungar.

79,<T^ 18?°5 Russen 753/8, 2. Orient-Anleihe 61»/ie, 50/0 Rumänische Rente Tendenz fest.

Handel und Verkehr.

, . , Frankfurt, 28. Sept. (Marktbericht!. Der heutige Heu- und Gtrohmarkt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qualität der Etr. 3.00 - 4.80, Stroh 3.003.75, butter 50 Kilo JL 9000, im Detail 1. Qualität da« Pfund JL 1.3000, 2 Qualität ** 1-20-00, Eier ba« Hundert 5.00-6.00. Ochsenfleifch per Pfund 65-70 A, «inb unb Farrenflnsch 45- 55 Kalbfleisch 50-60 Hammelfleisch 4565 Schweinesteisch 7580 ein Hahn v* 1.802 20, ein Huhn 1.60-2.00 eine Ente ** 2.50 3.00 , eine Taube 50 60 H, junge Gan« 4.006.00, Hasen bo« Stück JL 2.503, Poularben JL 2.202.60, Rehbock ba« Pft. 70-80 A Kapaunen JL 2.50 3, Wälscher Hadn 912, Kartoffeln 100 Ko. JL 6 007.50, flobfkaut 20 A ©lumenf1 St. 60-70 4, Wirsing 12-15 Gelberüben 1 Bunb 10-0 A, Zwieseln 1 ®u"6 0Sellerie ba« Stück 3000^, Meerrettig 1 Stück 1015, Spargel das Pfund n? 0/ ^o0m»n:®aIal ,02° Ai Endivien 10 0 4, Rothkraut 3000 A, Weißkraut 20-25 ArtOchoken 50 80 H, Erbsen daS Pfd- 30 Bohnen 100 Pfund 8-00 X. ^°?nnoCatx®^*Ctb 10-12 A. da« Malter X 6.50-0.0, Kopf-Salat 10 H, Spinat 40 o ^^"ittlauch da« Gebund 3 Gurk« 000 Kohlrabi per Stück 35 H x/ o. (F-uchtmarkt ) Rother Weizen X 20.60, Saat-W«i-«n

Weißer Wetzens 00.00, Korn X 15,40, Saat Korn X 16,10, Gerste X 11 65, W«, 7.75, Erbsen X 00.00, Kartoffeln 50 Kilo X 0.00. (Durchschnittspreis pro a/ittlt CT«)

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Kikhaildlung bai MW zu S'eßen auf 1 9. Rooember 1 9 Uhr.

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