Ausgabe 
30.8.1881
 
Einzelbild herunterladen

Minister Frhrn. v. Starck, den Ministertalpräsidenten Schleiermacher und de Geheimerath Hallwachs.

Se. Kaiser!, und Köntgl. Hoheit der Kronprinz des deutschen Reichs und von Preußen treffen heute, nachdem Höchstdieseiben in Frankfurt die Patent- und Musterschutz-Auöstellung besichtigt, Abends 7 Uhr 13 Min. auf Station Langen ein, um sich von dort aus als Gast der Großherzoglichen Familie nach Jagdschloß Wolssgarten zu begeben. Morgen Vormittag reisen Se. Kaiser!, und Köntgl. Hoheit von hier mit Zug 9 Uhr 3 Min. zur Trup- penbestchtigunq nach Augsburg.

Wetzlar, 26. August. Aus dem Wahlkreise Wetzlar erhalten wir folgende Zuschrift: Der mit so vielem Pomp in Scene gesetzte Vorschlag, den Prinzen Hermann von Solms-Braunfels als Candidat für den Reichstag für den KretS Wetzlar-Altenkirchen aufzustellen, stößt von vielen Seiten auf Widerspruch. In Altenkirchen ist wenig Aussicht vorhanden, daß derselbe dort überhaupt Stimmen erwirbt.

Auch im Kreise Wetzlar, aus dem Landestheile des Fürsten von Braun­fels, macht sich eine Gegenströmung geltend. ImWetzlarer Anzeiger" vom 23. dS. wird von Bisktrchen von einer Anzahl dortiger Landwirthe die Wahl des Gewerken I. A. Waldschmidt, der, als ein Mann des Volkes, im Kreise erzogen und geboren, der das Ach und Wehe der Landbevölkerung kenne, empfohlen.

Dieser Vorschlag, aus dem Herzen des Volkes stammend, hat viele Sym­pathien wachgerufen und einiges Leben in die Wahlverhältntsie gebracht. Es wird voraussichtlich die Bethetligung, namentlich der Landbevölkerung, weit stärker als anfänglich vermuthet wurde. Der von einigen Eisenindustriellen empfohlene Direktor Heidemann aus Köln findet wenig Anklang und hat im Kreise Wetzlar auf wenig oder gar keinen Erfolg zu rechnen.

Wie stch die Ortschaften des Kreises Biedenkopf, welche mit dem Kreise Wetzlar-Altenktrchen zusammen wählen, zu dieser W^hl stellen, ist uns noch nicht bekannt geworden.

Koblenz, 27. August. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz hat aus der Durchreise von England nach Bayern Ihre Mas. die Kaiserin und Königin vorgestern in Koblenz besucht, deren Reconvalescenz durch die Ungunst der Witterung noch verzögert wird. Die behandelnden Aerzte wünschen für Ihre Majestät im Laufe deS MonatS September Luftveränderung, und zwar ist Baden hierfür in Aussicht genommen, wiewohl Ihre Majestät an den bevor­stehenden Festlichkeiten in Karlsruhe offictell sich nicht wird betheiltgen können.

Hesterreich.

Wien, 27. August. Der Gesandte Chinas, Lt-Fong-Pao, überreichte dem Kaiser heute seine Creditive.

AranLreich.

Paris, 27. August. Aus Saida wird gemeldet: Oberst Mgrier demoltrte das Grabmal des Stdi Scheck, respectirte aber die Ueberreste dieses Heiligen. Dieselben wurden mit militärischen Ehren in die Moschee zu G6ry- Ville übergesührt. In Sousa wurden große Vorsichtsmaßregeln gegen die Araber getroffen. Die Stadt war mehrere Tage hindurch geschloffen. Ge- rüchtweise verlautet, daß das französische Lager bei Hammamet von mehreren Tausend Arabern angegriffen worden sei, daß Letztere aber mit großen Ver­lusten zurückgeschlagen seien. Ebenso verlautet, daß das Lager bet Gab s in gleicher Weise angegriffen worden sei. Es bestätigt sich, daß Rsustan nach Paris berufen worden, um sich mit der Regierung über Maßregeln zur Siche­rung der Ruhe in Tunis zu verständigen.

Amerika.

Washington, 27. August. Staatssecretär Blatne hat heute Morgen folgendes Telegramm über daS Brfinden des Präsidenten Garfield versandt: Der Präsident gewann gestern keine neuen Kräfte, doch war andererseits der Kräfteverlust geringer als befürchtet wurde. Die ungünstigen Symptome dauern noch an. Dee Kranke nimmt und verdaut noch fiüssige Nahrung und hat während des Tages zwei- oder dreimal nach Nahrung verlangt; sein Geist ist weniger affictrt. Der erwartete Rückgang der Drüsenanschwellung ist nicht eingetreten. Die Lage ist nach wie vor sehr ernst und bedenklich.

Das amtliche Bulletin von heute Morgen 8 Uhr 30 Min. lautet: Der Präsident hat während der Nacht mit Unterbrechungen geschlafen; flüssige Nahrung ist auch während dieser Zeit vom Magen zurückgehalten worden. Trotzdem war der Puls seit Mitternacht rascher und beute früh ausgesprochen sch rächer als gestern. Puls 120, Temperatur 98,4, Respiration 22. Wie anderweit versichert wird, erreichte der Puls während der Nacht 130.

Nach dem heute Abend 6 Uhr 30 Min. über das Befinden des Präsidenten Garfield ausgegebenen Bulletin ließen die Krankheits-rscheinungen am Nachmittage eine leichte Befferung erkennen; Puls 114, Temperatur 98,09, Respiration 22, Gehirn frei. Die Drüsengeschwulst fährt fort, Etter au6ju» sondern, hat aber nicht merklich abgenommen.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Korrespondenz-Bureau.

Paris, 28. Aug. Eine osficielle Depesche aus Tunis meldet, Oberst Correard sei am 26. ds., als er eben sein Lager bei Erbain abgebrochen, um auf Hammamet zu marschiren, von einer auf 12,000 Mann geschätzten arabi­schen Retterschaar angegriffen worden, habe den Angriff aber abgeschlagen. Das Gefecht habe 3 Stunden gedauert, die Franzosen hätten 1 Todten und 3 Verwundete gehabt, die Araber hätten 15 Mann an Todten verloren und eine beträchtliche Anzahl Verwundeter gehabt. Oberst Correard habe in einer Entfernung von 40 Kilometer vom General Sabattter, eine äußerst günstige Stellung eingenommen und suche sich über die Stimmung der Einwohner von Hammamet zu vergewiffcrn, wo eS jederzeit sehr leicht fein werde, Truppen zu landen. Der Befehlshaber eines in der Nähe befindlichen tunesischen Lagers dabe sich mit Correard in Verbindung gesetzt und denselben seiner besten Ab­sichten versichert.

Rom, 28. August. Der hier erkrankte päpstliche Nuntius in München, Roncetti, ist mit den Sterbcsacramenten versehen worden.

Gerüchtweise verlautet, daß bei Gelegenheit der zur Zeit der nächsten Canonisationen projectirten allgemeinen Bischofsversamm'.uug eine Collectiv- Erklärung verfaßt werden soll, worin die gegenwärtige Lage des heil. Stuhls als unhaltbar bezeichnet würde. Diese Erklärung solle mit einer begleitenden -väLMLLü__NoLr_ allen Negierungen zugesandt werden._________

Konstantinopel, 28. August. Der Sultan hat dem Minister de- Auswärtigen, Asfim Pascha, einen Ehrensäbel verliehen.

Lokales.

Gießen, 29. August. Der enorme Schaden, welchen der vorjährige Frost an oen Obstbaum-Anlagen verursachte, hat überall die Nothwendigkeit erkennen lassen, so rasch als thunlich die entstandenen Lücken auszufüllen. Die Nachfrage nach jungen Obstbäumen erreichte bet der hohen Zahl, welche zu ersetzen war, solche Dimensionen, daß eine erheoltche Preis­steigerung eintrelen mußte unb trotzdem das Bedürfnist nicht befriedigt werden konnte und auch wohl wegen des hohen Preises die Ergänzung des Abganges vorläufig ausgesetzt wurve. Die durch die kommunalen Behörden neuerdings wieder in8 Leben gerufenen Obstbaumschulen werden voraussichtlich mit aller Sorgfalt angelegt und gepflegt und die dort erzogenen Stämmchen gewiß nach Qualität und Species allen Ansprüchen oenügen; sie werden aber erst nach einer Reihe von Jahren in der Lage sein, besonders Kernobststämme, in einer zur Pflanzung an festem Standorte genügenden Stärke zu liefern. Man wird daher in der ersten Zelt immer noch darauf angewiesen sein, den nöthigen Bedarf zur Ergänzung der entstandenen Lücken aus schon länger bestehenden Baumschulen zu beziehen. Durch die anhaltende Dürre dieses Sommers scheint aber ein gewisser Unstern auch über diese älteren Anlagen gekommen zu sein; die jungen Pflanzungen in solchen Baumschulen fangen in vielen Gegenden an, erheblich Roth zu leiden und werden dadurch stark in Verfall gerathen. Von diversen Seiten laufen Klagen ein, daß, wahrscheinlich in Folge der fehlenden Feuchtigkeit und dadurch eintretenden Kräfte-Mangels die jungen Bäume von oben herab absterben. Da nun voraussichtlich int Herbste dieses Jahres die Anpflanzung junger Bäume wieder in größerem Maßstabe vorgenommen werden dürfte, so wird es wohl gerechtfertigt erscheinen, die Landwirthe auf Vorsicht un Bezüge aufmerksam zu machen, insbesondere sich von dem Verkäufer bezüglich des Ersatzes für im Frühjahre nicht an­gehende Stämme eine Garantie geben zu lassen, Sehr häufig sprechen Hausirer bei den kleineren Landwirthen vor, welche junge Bäume gleich mit sich führen und zum Verkauf an- bieten. Das schöne Aeußere solcher Bäume besticht den Käufer und nur zu spät wird er gewahr, daß er getäuscht ist in Qualität des Stammes und der Sorte. Diesen Uebelstand hat auch bereits der landwirthschaftliche Centralverein in Darmstadt anerkannt und beschlossen, der Großherzoglichen Regierung den Erlaß einer Verwaltungsmaßregel zu empfehlen, wonach der Hausirhandel mit Obstbäumen zeitweise untersagt oder aber doch so beaufsichtigt werden solle, daß die Käufer nicht leicht benachtheiligt werden können, wie etwa durch Vorlage von Ursprungs-Zeugnlsien über den Bezugsort. Immer aber ist damit keine sichere Garantie ge- geben, daß auch der angekaufte Obstbaum lebensfähig ist. Landleute und Obstbaumzüchter sollten daher eine kleine Mehrausgabe beim Ankäufe junger Bäume nicht scheuen, dagegen aber auch von dem Verkäufer unter allen Umständen Garantie für lebensfähige gesunde Bäume sich bedingen. demzufolge nur von solchen Producenten beziehen, welche derartige Garantie bieten können und wirklich bieten.

- ...... ...... ! -------- - -

Verrutschte-.

Frankfurt, 27. Aug.. Für die nächste Woche ist das Festprogramm der Ausstellung folgendermaßen bestimmt worden: Montag 29. August: Doppelconcert der Bilse'schrn Capelle unb des Mustkcorps deS 87. Infanterie-Regiments aus Mainz unter Leitung des Hrn. Capell« meisters Leopold Müller; Dienstag 30. August: Fest auf der künstlichen Eisbahn; Donnerstag 1. September -. Italienische Nacht mit Illumination und Doppelconcert; Freitag 2. September: wie gewöhnlich, Sinfonie-Abend der Bilse'schen Capelle und Sonntag 3. September: GrsangS« fest, bei welchem sehr wahrscheinlich einige Vereine des großen Wiesbadener GesangsfrsteS mitwirken werden. Wenn das Wettrr, was hoffentlich der Fall sein wird, alle diese Festlich­keiten begünstigt, so dürfte die nächste Woche für die Ausstellung eine brillante werden und zugleich den September inauguiren, zumal auch für die weiteren Wochen des Monats bereits ver­schiedene ähnliche Festivitäten in Aussicht genommen sind.

Frankfurt, 28. August. Am Samstag den 27. August, Nachmittags 2 Uhr, erschien unser Kronprinz zum Besuch der Ausstellung. S. K. H. hatte sich jeden officiellen Empfang verbeten, so daß sich nur die Herren des Vorstandes und einige Ausschußmitglicder, der Geschäftsführer Dr. Dronke u. s. w. eingesunken hatten. Herr Director Schiele begrüßte den hohen Gast am Portal des Hauptgebäudes und stellte verschiedene Herren vor. Der Kron Prinz unterhielt sich sofort mit einigen Mitgliedern der Jury, specieü mit den Herren Profeffor Schneider aus Mainz, Director Essenwein aus Nürnberg und trat dann in Begleitung jammt licher Herren den Nundgang an. In dem nur wenig zahlreichen Gefolge S. K. H befand sich auch der Oberpräsident Graf Eulenburg. Der Rundgang dauerte sehr lange, denn der Kronprinz kielt sich überall auf, besichtigte Alles mit eingehendem Interesse, ließ sich von den einzelnen Ausstellern die verschiedensten Gegenstände näher erklären und unterhielt sich mit ihnen in seiner bekannten leutseligen und liebenswürdigen Weise. In der österreichischen Abtheilung wurde derselbe von Herrn Hartberger und in der französisch-belgischen von Herrn Chevalier umhergeführt. Ueber beide Gruppen sprach sich S. K. H. ganz besonders anerkennend aus. Dann wurde d»e Maschinenhalle in Augenschein genommen und von da ging es in den Garten, zunächst zur Besichtigung der Drahtseilbahn. Der Train der electrischen Eisenbahn fuhr gerade vorüber und der Kronprinz erwiderte den Hochruf der Paffagiere mit den freundlichsten Grüßen. In der altdeutschen Weinstube wurde dem hohen Gast ein Trunk kredenzt unb hierauf begeb sich die Gesellschaft in die balneologische Ausstellung. Dort waren es namentlich die spanische, japanische und ungarische Abtheilung, denen er eine besondere Aufmerksamkeit schenkte Am Portal der Kunsthalle wurde S. K. H. von den Herren v. Nordheim, Prestel und May em­pfangen und in die Säle geleitet. Bei dem bekannten Kunstsinn des Kronprinzen, dessen hohe Gemahlin ja selbst e.ne vortreffliche Malerin ist, dauerte hier der Besuch sehr lang« und doch bedauerte S. K. H, nicht Alles sehen zu können. Die russischen Volksbiiber von Beer schienen ihm speciell zu gefallen. Dann wurde noch in dem gegenüberliegenden Pavillon des General- Anzeigers die Rotationspress- besichtigt und nach einem weiteren Gang durch den Garten begab sich der Kronprinz noch einmal in den Hauptpalast um die Bemb6'sche Ausstellung zu betrachten- Zu dem Diner, das erst nach 6 Uhr unb zwar in btm Fürstenpavillon servirt wurde, lud S. K. H- auf daS Freundlichste die begleitenden Herren ein unb schien sich sichtlich an brr gemüthlichcn unb ungezwungenen Unterhaltung, zu welcher er selbst btt Anregung gab, zu erfreuen. Bet ber vorgerückten Zeit war es dem Kronprinzen leibet nicht mehr möglich, die Eisbahn zu besuchen und ließ ben ibn bort erwartenben Herren sein lebhaftes Bedauern darüber aussprcchen. Wie bei seiner Ankunft, verließ der hohe, verehrte Gast unter lautem Hurrahrufen und den Klängen der Nationalhymne gegen 7 Uhr die Ausstellung, bei Allen, die ihn gesehen und mit ihm verkehrt hatten, den freundlichsten unb angenehmsten Eindruck zurücklassend An demselben Tage war auch die Fürstin Waldeck zum Besuch der Ausstellung von Sooen herübergekommen. Sie ließ sich, von Herrn Schürmann begleitet in einem Rollstuhl umher­fahren und besichtigte im Hauptgebäude und darauf im Park Delschiedenes mit großem In­teresse. Ais sie die Ausstellung wieder verlassen, beehrte die Fürstin sogar die kleine an der Glnnheimerstraße liegende Moment-Photographie mit einem Besuche, ließ sich mit ihrem Gefolge dort aufnehmen unb begab sich dann in den Palmengarten.

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 27. August. (Marktbericht.. Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ctr. JC 3.20 -5.00, Stroh 3.504.00, Butter 50 Kilo JL 1000, im Detail 1. Qualität oaL Pfund X 1.2500, 2. Qualität das Pf. 1.1000, Eier das Hundert 4.805.00. Ochsenfletsch per Pfund 6070^-, Kuh-, Rind und Farrrnfleisck 4555 H, Kalbfleisch 4055 H, Hammelfleisch 4065 X Schweineäeisch 75-80 H, ein Hahn 1.802.20, ein Huhn JL 1.602.00, eine Ente 3.00 0.00 . eine Taube 5000 H, junge Gans JL 4.008.00, Hasen

das Stück 2.503 , Poularden JL 2.502.70. Rehbock daß Pfd. 70-80 Kapaunen

JL 3.00-0, Wälscher Hahn JC 912, Kartoffeln 100 Ko. JL 6.007.00, Kohlkraut 20 Blumenkohl 1 St. 4070 H, Wii-fing 1518 H, Gelberüben 1 Bund 100 H, Zwiebeln 1 Bund 0 H Sellerie das Stüü 3000 Meerrettig 1 Stück 0000, Spargel das Pfm d 30 H, Romain-Salat 1820 H, Endivien 810 , Rothkraut 2530 H, Weißkraut

20 X Artischoken 50-80 Erbsen das Pfd. 30-50 H, Bohnen 100 Pfund 810 JL,

Kartoffeln das Gescheit» 14 das Malter JL 7.508.00, Kopf-Salat 510 H, Spinat 5060 H, Schnittlauch daS Gebund 3 Gurke 510 H, Kohlrabi per Stück 35

Frankfurt a. M., den 29. Aug., Nachmittags 2 Uhr 15 Min. (Telegr. Coursbertcht. Mitgethe-lt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießm.) Credit- actien 3U012. Skaalcd.->'ictien 305, Galitter 276, Oest. Silberrente 67, 4% Ungar. Goldreme 77* '4 4«/0 1880er Russen 745 8, 2. Orient-Anleihe 6OV2, 5% Rumänische Rente 90, Darmstädter Bkact löö1^. Tendenz flau.