Ausgabe 
30.7.1881
 
Einzelbild herunterladen

lehnten Zusätzen ist im Allgemeinen de Vorzug zu geben. Der gewählte Zmatz ist in der Re^el unmittelbar Himer den Ortsnamen zu setzen und von demselben l.diglich durch em Komma zu trennen. Präpositionen sind, soweit dies ohne Beeinträchtigung der Deutlichkeit geschehen kann, wegzulassen. Diese Regel soll nicht allein bei neu zu bildenden Zusätzen festgehalten, sondern auch nachträglich auf die bereits bestehenden Wortbildungen in Anwendung gebracht werden. Es heitzt also künftighin: Offenbach, Main: Köln. Rhein; Halle, Saale; Homberg, Ohm; Furth, Odenwald; Falkenftem, Taunus; Ludwigshafen. Bodensee; Schönau, W-esenthal u. s. w. Eine Ausnahme bilden de in den üblichen Namen selbst enthaltenden Zusätze, wie z. B. frei Stettin, am kalten Markt, Sulz unterm Wald, Münster am Stein. Bei dieser Gattung von Ortsnamen sind Abkürzungen unzulässig.

3) Wenn em der physischen Geographie entnommener Zusatz nicht angewandt werden kann so ist auf die bestehende politische oder administrative Emtheilung (das Land, 'die Provinz, den Ober-Postdirecttons-Bezirk, den Regierungsbezirk, den Kreis das Amt) ober auf eine aus früherer Zeit überkommene geschichtliche Bezeichnung des betr. Landestheiles zurückzugehen. Bei der Wahl ist die vorerwähnte Reihenfolge einzuhalten, so daß der Name des Kreis- oder Amtsbezirkes behufs Herstellung einer zusätzlichen Bezeichnung erst dann zu Hülfe genommen werden darf, wenn die Namen des Landes, der Provinz, des Ober-Postdtrections-, bezw. Regierungsbezirks nicht die erforderlichen unterscheidenden Merkmale bieten Für das Wort Regierungsbezirk i|i künftighin durchweg die AbkürzungRgbz." anzuwenden, welche im telegraphischen Ver­kehr als ein Toxwort gelten soll. Für Ober-Postdirectionsbezirk gilt die Abkürzung Opdbz." Das Wort Kreis wirb bei den zusätzlichen Bezeichnungen durch die abge­kürzte FormKr." ausaedrückt. Bei der Angabe von Ober-Postdirections- bei-.o. Regierungsbezirken und Kreisen ist im Allgemeinen die von dem betreffenden Staate angenommene Schreibweise zu beobachten; es ist also z. B- zu schreiben: statt Ovdbz. Halle a. Saale Opdbz. Halle, statt Rgbz. Königsberg in Preußen Rgbz Königsberg, statt Kr. Oels in Schlesien Kr. Oels. Dagegen ist in allen Fällen, m welchen der Name eines Kreises oder einer Kreishauptstadt im Reichs-Postgebiet ein zweites Mal vorkommt, sorgfältig zu erwägen, ob die Kreisbezeichnung nach Lage der Verhältnisse überhaupt als zweckmäßig zu erachten ist. Beispielsweise wird für die im Bezirke der Ka serlichen Ober-Postdirection in Liegnitz bestehende Postanstalt in Günthersdorf an­statt der BezeichnungKr. Grünberg i. Schlesien", zur Vermeidung von Verwechslungen mit Grünberg in Hessen, zutreffender der ZusatzObpdbz. Liegnitz" zu wählen fein. Die Namen wenig bekannter Kreise, wie z. B. Kr. Randow. Kr. Saatzig rc. sind für zusätzliche Bezeichnungen überhaupt nicht zu benurzen. Auä» bei den aus der politischen Einthetlung der Länder hergenommenen zusätzlichen Bezeichnungen soll als Grundsatz gelten, daß die Zusätze nur durch Kommata von den Ortsnamen zu trennen, die Prä­positionen dagegen, wo keine Unsicherheiten entstehen können, wegzulassen sind. Hier­nach ist z. B. zu schreiben: statt Lauterbach im Großherz. Hessen, Lauterbach, Hessen, statt Münster in Westfalen Münster. Westfalen, statt Königsberg in der Neumark Königsberg, Neumark. Trifft jedoch der Name eines La> destheils mit dem Namen

einer Stadt zusammen, wie z. B. bei der Provinz Posen, so ist die Präpositionin" beizubehalten. Hiernach hat z. B. die in dieser Provinz gelegene Postanstalt tn Kolmar auch fernerhin den Namen Kolmar in Posen nicht Kolmar. Posen zu führen.

4) Nur wenn die vorstehenden Regeln zur Wahl einer unzweifelhaften zusätzlichen Bezeichnung nicht ausreichen, kann der Name der nächsten größeren Postanstalt zur Kennzeichnung der Laae einer kleineren Postanstalt zu Hülfe genommen werden, z. B. Schöneberg bei Berlin. Die Bezeichnuugsform empfiehlt sich insofern nicht zu allgemeiner Anwendung, als sie nicht mit Sicherheit erkennen läßt, ob es sich nm einen Postort mft einer zusätzlichen Bezeichnung ober um eine im Landbestellbezirke der letztbenannten Postanstalt liegende Wohnstätte behandelt. Es soll auch nicht ausgeschlossen sein, daß der allgemein bekannte und gebräuchliche Name einer Eisenbahn (z. B. Ostbahn, Taunusbahn, Moselbahn) als zusätzliche Bezeichnung gewählt werde. Hiervon ist aber nur bann Gebrauch zu machen, wenn eine Veränderung des Namens der Eisenbahn in Folge anderweiter Gestaltung des Netzes derselben oder durch einen Wechsel in der Verwaltungsorganisation nicht zu erwarten hat.

5) Behufs Ermäßigung der Kosten für Telegramme wird bestimmt, daß zu­sammengesetzte Ortsnamen mit Weglassung der Bindezeichen thunlichst in einem Worte zu schreiben sind. Es kommen in dieser Hinsicht namentlich die mit den Wörtern Ober. Unter, Nieder, Alt, Neu, Groß. Klein, Mittel" u. s w. zusammengesetzten Orts­namen in Betracht. Nur bei solchen Zusammensetzungen, welche ohne Sonderung ihrer Glieder das Auge leicht verwirren und daher mit unrichtigem Tone ober unrichtiger Sckbeneintheilung ausgesprochen werden könnten, also namentlich bei langen Wort­verbindungen, ist die getrennte Schreibweise unter Anwendung der Bindezeichen bei­zubehalten. Es ist also beispielsweise nicht zu schreiben:Deutschavr court. Preußisch- oldendorf, Sanctamarin, Königlichschmelz, Französischbuchholz, Altutka. Nenisenburg, sondern Deutsch Avricourt, Preutzisch-Oldenborf, Sanct-Amarin u. s. w. Selbst­verständlich dürfen Aenderungen der bisherigen Schreibweise nur nach erfolgter Ver­ständigung zwischen den Kaiserlichen Ober - Postdirectionen und den zuständigen Regierungsbehörden vorgenommen werden. Für die Schreibung der Umlauteä, ö, ü" (Bärenwalde, Bönstadt, Büchenbeuern) findet die früher übliche Formae, öe, ne" (Baerenn alde, Boenstadt, Buechenbeuern) allgemein nicht mehr Anwendung. Die vor­stehenden Bestimmungen haben den Kaiserlichen Ober-Postdirectioneii bei allen künftig abzugebend'-n Vorschlägen wegen der den neuen Postansta'ten beizulegenden Zusätze zur Richtschnur zu dienen. Um aber auch die bereits bestehenden Zusätze mit den gegebenen Regeln in Einklang zu bringen, ist es erforderlich, daß das nach Ober Postdirections- bezirken geordnete Verzetchniß der Reichs-Postanstalten einer sorgfältigen Prüfung in Bezug auf die Nothwendigkeit und Geeignetheit der vorhandenen zusä lichen Be­zeichnungen, sowie in Bezug auf das Zutreffen der gewählten Schreibweise unterzogen werde. Die Kaiserlichen Ober-Postdirectionen haben diese Arbeit alsbald in Angriff zu nehmen und in der zweiten Hälfte des Monat Oktober je zwei Eremplare des den Kaiserlichen Ober-Postdirectionen s-Z. von hier gelieferten gedruckten Verzeichnisses der Bezirks-Postanstalten, worin die Aenderungen mit rother Tinte ersichtlich zu machen sind, an das Comsbureau des Reichs Postamts einzusenden. In Zweifelsfallen sind die zur Begründung der Vorschläge eiforderlichen Angaben in einem besonderen An­schreiben an das Coursbureau zum Ausdruck zu bringen- Von der Veränderung der Stempel aus Anlaß der Umgestaltung der zusätzlichen Bezeichnungen wird bis zu der aus anderer Veranlassung erforderlich werdenden Neubeschaffung abgesehen.

Itatien.

Rom, 27. Juli. Der frühere apostolische Vicar in Tunis, Kapuziner Sutter, ist hier eingetroffen, um sich in das Kloster seines Ordens zurück- zuziehen.

Außland.

Petersburg, 27. Juli. DerRegierungsbote" meldet: Großfürst Constantin Nicolajewitsch ist, seiner Bitte gemäß, seiner Stellungen als Prä- fident des Reichsraths, als Präsidirender des Haupt-Comit^s für die Ange­legenheiten des Bauernstandes und alS Präsidirender der besonderen Wehr­pflicht-Commission enthoben worden mit Belastung tn seiner Würde alS Generaladmiral und Generaladjutant, sowie in seinen übrigen Aemtern und Würden. Laut Befehl des Kaisers an das Marineministerium ist Groß­fürst Constantin Nicolajewitsch seiner Bitte gemäß der Verwaltung der Flotte und des Marine-Restorts enthoben und Großfürst Alexei Alexandrowitsch zum Hauptcommandirenden der Flotte und des Marine-ReffortS mit den Rechten eines Generaladmirals ernannt worden.

Afrika.

LuuiS, 27. Juli. Eine Bande von 1500 Arabern ist bis RadeS, einige Kilometer von Tunis entfernt, vorgerückt und hat 7 Personen ermordet. Die europäischen Einwohner find nach Tunis geflüchtet, wo der größte Theil der Geschäftslocale geschloffen ist. Es find Maßregeln zur Wiederherstellung der Sicherheit getroffen worden. Die Schiffsbrücke zwischen Goletta und Rades ist abgebrochen.

Amerika.

Washington, 27. Juli. Nach einem Telegramm des Staatssecretärs Blaine an die Vertreter der Unionsstaatea im Auslande von heute Nachmittag 1 Uhr ist tn dem Befinden des Präsidenten Garfield eine bedeutende Beffe- rung eingetreten.

üeiegraphtsche ^eptitycu. öolfTi ttleflt.

London, 28. Juli. Das soeben zur Vertheilung gelangte Blaubuch tn Betreff Tripolis enthält eine Depesche des Staatssecretärs des Auswätti- tigrn, Lord Granville, an den englischen Boischafter in Paris, Lord Luons, . vom 15. Juli d. Js., in welcher es heißt: England könne mit Rückstcht aus die unzweifelhafte Zugehörigkeit des Vilajets Tripolis zu dem türkischen Reiche, ' sowie mit Rückstcht auf die Nachbarschaft desselben mit Egypten eine Ein- ! Mischung irgend welcher Art von Seiten Frankreichs tn Tripolis nicht in der- ! selben Weise wie die jüngsten Vorgänge in Tunis b-trachtea. Es würde eine i neue, von der tunesischen ganz verschiedene Frage entstehen, wenn Frankreich i dahin streben sollte, einen ausschließlichen oder jpeciellen Einfluß bezüglich Tri- l polis auszuüben, wodurch die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Frank- ' reich und England gestört werden dürsten. Lord Lyons antwortete daraus i am 17. Juli, der französische Minister des Auswärtigen. Baithelemy St- Hst j latrc, habe ihn versichert, daß die französische Regierung Tripolis unstreitig als einen Bestandtheil des türkischen Reiches betrachte und weder eine Invasion noch die Herstellung eines ausschließlichen oder vorwiegenden EinfluffeS daselbst beabsichtige. Die Pforte sei versichert worden, daß, wenn Frankreich feine.- Hoffnungen und Wünschen zuwider genöthigt werde, militärische Maßregeln zu ergreifen, solche nur defensiver Art seien würden. Die französischen Truppen würden Tripolis nicht überschreiten. In einer Depeiche Lord Granville'S vom 26. Juli an den englischen Botschafter in Konstantinopel. Lord Dufferin, wird Letzterer angewiesen, der Pforte anzurathcn, mit der größten Vorsicht zu Werke zu gehen und Frankreich nicht einen plausiblen Grund zu einer Be« schwerde zu geben.

Verwischtes.

Frankfurt, 28. Juli. Der gestrige Mittwoch war ein gut besuchter Aus- ; ftellungstag. Die electrische Eisenbahn hatte an diesem Tage die seither höchste Frequenz ! mit 1040 Personen und eine Tages Einnahme von 427 JL Den elektrischen Aufzug ! benutzten 272 Personen. Der Gesammtbesuch betrug aeftern 12000 Personen mit einer i Einnahme von ca. 4000 «A Unter den hervorragendsten Besuchern befanden sich Hr. I Contre-Admiral ferner und Se. Excellenz Hr. General-Intendant Hülsen in Be- j gleitung des Herrn Kohn-Speier.

Heute zum Erstenmale werden die Doppel-Concerte von Bilse und Waßmann ftattfir.ben und Morgen, Freitag Abend, wird Herr Hof Musikdirector Bilse die I Mozart'sche Jupiter-Symphonie zur Ausführung bringen. Seitdem die Lotterik- I Gewinne angekauft sind, hat der Loosoerkauf eine große Ausdehnung genommen. Ins: I besondere fesseln die Schürutann'schen, Lemie'schen und Bracher'schen Sch^nuck- ] fachen, die Speisezimmer-Einrichtung von Rauch, der Concertflügel von Stein- i way & Comp. und das Pianino von Wehagen, das Beer'sche Oelgemälde, der Damen-Schreibtisch vdn Oxenius und die verschiedenen Teppiche, Gardinen, Coup^.' u s. w. die Aufmerksamkeit des Publikums.An kaltem Quellwasser zur Bewässerung der Anlagen und für die Eisbahn leidet bie Ausstellung jetzt keinen Mangel, nachdent der neue Brunnen in Bockenheim, der 1400 cbm kaltes Wasser ju 8° liefert, in aus­giebige Thätigkeit getreten ist.

Franks urt, 26. Juli. Bei einer hiesigen angesehenen Familie, deren e>obn auf der Universität Heidelberg ftubirt, erschien, wie wir demInt. Bl." entnehmen, kürzlich em junger Herr, der sich als Albert S - . . aus Köln und Commiliton' des Sohnes einführte und, da er den Angehörigen als solcher aus den Erzählungen wohl­bekannt war, auch mit größter Zuvorkommenheit aufgenommen wurde ^)iach o eleiii Hin- und Widerreden rückte der Herr Student endlich mit der Schreckensbotschaft heraus, daß er im Auftrage des Sohnes hierher gekommen sei, um den Eltern mitzutheilen, dersrlbe habe sich mit einem anderen Studenten in ein Duell eingelassen und habe: das Unglück gehabt, seinen Gegner lebensgefährlich zu verwunden; er sei sofort geslüchtci und zwar, da er ohne Geldmittel fei; vorerst nach der Schweiz; von da aus beabsichtige er mit der Einwilligung und Unterstützung der Eltern nach England zu daselbst an­sässigen Verwandten zu reifen- Nachdem der erste Schrecken überwunden war, wurde in einem Familienrat!) eingehend beratschlagt, wie dem Flüchtling in unauffalligci Weise die ttöthigen Geldmittel übermittelt werden könnten. Vorsicht erschien um se dringender nöthig, da er nach Aussage des Kommilitonen bereits steckbrieflich verfolg! wurde. Endlich erbot sich Letzterer, falls es den Eltern genehm sei, die Geldmittel selbst zu überbringen, da er außerdem als Sekundant seines Freundes es für geratheu erachte, selbst eine Zeitlang ins Ausland zu gehen. Der Vorschlag wurde dankend an genommen und mit einem Geldbetrag von 300 JL und vielen Segenswünschen der Familie ausgerüstet, reifte er anderen Tags nach der Schweiz ab. Als aber die ver­sprochene Nachricht, welche unter einer bestimmten Chiffre hier eintreffen sollte, nid)i erschien, reifte der Herr Papa, von bösen Ahnungen gequält, vor einigen Tagen felbfi nach Heidelberg, um sich über den Stand der Angelegenheit zu orientiren. Hier hatn er die Freude, seinen Sohn wohlauf und fleißig seinen Studien obliegend anzutreffen Es stellte sich heraus, daß an der ganzen Duellgeschichte nicht ein wahres Wort war Auf welche Weise der angebliche Freund den ächten Herrn v. S. lernte der alt« Herr bei dieser Gelegenheit gleichfalls kennen sich Kenntnis; von den Familienver­hältnissen verschafft hatte, ist noch nicht ermittelt.

(Sieben Kinder vom Blitz erschlagen.) In Ahrensdorf bei Trebbin waren wie der'Post" geschrieben wird, während des Gewittere» am Mittwoch sieben Kinder au1 der Heimkehr von Felde unter einen Baum geflüchtet, als diesen ein Blitzstrahl traf uir alle sieben Kinder auf der Stelle töbtete. Die Theilnahme im Kreise ist ob dieses Un­glückes allgemein.

(Poetische W ohnungsanz eige.) Ein schweizerisches Blatt veröffentlicht die nach stehende poetische Wohnungsänzeige eines Buchbindern:

Es wohnt die Reblaus in der Traube, Die Wachtel wohnt im golbnen Weizen, In frommen Herzen wohnt der Glaube, Ich wohne Jakobstraße 13.

Emanuel Kniehuber, Buchbindermeister.

Roland Seck, 18. Juli. Bor einigen Tagen kam hier ein junges Ehepaar an das auf feiner Hochzeitsreise begriffen war. Die jungen Eheleute erstiegen den Rolande» bogen und kehrten erhitzt und erschöpft in den Gasthof zuruck. Hier hatten sie sich dura einen kühlen Trunk erfrischt, bald daraus klagte der junge Mann über Unwohlsein, das stä mit jeder Minute verschlimmerte. Die telegraphisch herbeigcrufenen Aerzte ettannten eint Lungenentzündung und als nach zwei Tagen ein Lungenschlag hinzutrat, starb der jungt Ehegatte. Die junge Frau kehrte nun allein nach ihrer Heimath Ostfriesland zurück, vor. wo sie vor sechs Tagen an der Seite ihres jungen Gatten freudestrahlend in die Welt hin ausgetreten war.

In Siegen (Westphalen) ist am vorletzten Mittwoch Abend während des Gewitter» nach kurzem Regen cm so vernichtender Hagel gefallen, wie man ihn kaum schon andersw.' erfahren haben dürfte. Es fielen Hagelstücke von der Größe eines Hühnereies, die, M der Hagel ungefähr 10 Minuten anhalten mochte, einen ungeheuren Schaden anrichteter. In der ganzen Stadt, sowie den drei Vorstädten, wo der Schlag gerade am meisten hin- getomnien ist, sind alle Fensterscheiben zertrümmert und vielfach die Dächer sehr beschädigt worden. Die Straßen boten einen traurigen Anblick dar. Auf den Feldern und in d^n / Gärten sind die Früchte fast alle zerschlagen, für die bevorstehende Ernte ein beklagenc-- ' werthes Ereigniß.

. Wldch'

(güt *

Rum >8'1; Dtr Frode

,»«

qvaßstab gab allttvln W > Uebtigen ,, *« Md < 1 ß.nn w 8 icWwltinMbl, ölt I» dn S unö <»nKt m fj m-n'»LLÄ nr.b .DurWaHll" dt'rStMlverlamM irisnlege, flriff auf unfett «euer Damit genug.

Antwort würdigen wl -.mmnSin zufügt, sich

Die gesicht Äbi »ar außnordentilch za Last als zu klein er» haltet bat, so möchte Hhim so zahlreich einst des Brreins müssen als Publikum ben Mitgliebe tztürmtitcn Applaus Ltreichzithn ,8m Grc Beilchkndust"-Malzer h

Wir wünschen t

Wir nhielten n Geigers diene Ihnen ieltß, wenn dieselben iroTtm sind. Leitens

Die Anstagr be fcoitt ich Ihnen dahin mindtstens 30 Persvne Inspruch auf diese Be worden ist. Diese il werden konnte, touibi

äolbtn,

Setannh

Warf« an hm NrPio6) unb 3 "Httona vm w Verp^unz«.

lvährrnd der I ?Xber Großb in£ A'" StiibBtra, ©rinifto

..te*«.

* to" ui "hoffen x

91^tu"885etfeit luai »»,8- nad