Wermiethungen.
7799) Eine Familtenwohnung in meinem Nebenhause uyd ein möblirtes Zimmer zu oermiethen.___Dr. Weber.
7794) Möblirtes Zimmer, parterre, so- fort zu oermiethen. Lindeng. A. 229.
7659) Em Familienlogis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche mit Pumpe, Keller und Boden, zu oermiethen.
________________Wallthorstraße A. 227.
7583) Eine Familienwohnung von 3 Zimmern, sowie eine desgleichen von 2 Zimmern zu oermiethen. ____________________Fr. Müller II.
6214) Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu ver- miethen._____________Dr. PI och
7597) Ein kleines Mansardenlogls zu oermiethen. Ludwig Orth, Neue-Bäue.
7594) 4 Zimmer mit Zubehör zu ver- miethen; auch können dieselben einzeln vermiethet werden.
______I. Becker, Wallthorstraße 148._
7064) Die neuhergerichtete Mansarde im „Cafe £etb" ist zu oermiethen und baldigst zu beziehen.____
5105) Eine Familtenwohnung im l.Stock zu oermiethen. A. Rüfing, Bahnhof.
7482) Zimmer mit Cabinet und Küche an anständige Leute zu oermiethen im ______________Darmstädter HauS.
7261) Ein Familienlogis per 1. Dezbr. zu oermiethen.________Wetzsteingasse 60.
7646) Ein mödl. Zimmer zu oermiethen. ____________________Bahnhofstraße 133.
7729) Ein Mansardenlogis zuoermiethen und sogleich zu bez>ehen bei ______Karl Herbert, Nahrungsberg.
6907) Ein freundl. möblirtes Zimmer zu oerm. Marktstraße D. 25, 1. St.
Vermischte Anzeigen.
7800) Ein seidener Regenschirm ist am Samstag Abend im „Caf^Leib", jedenfalls irrthümlich, mitgenommen worden. Um gtfl. Rückgabe daselbst wird freund- lichst ersucht.
Verspätet.
7781) Unserem lieben Freunde
Wilh. Ffeiffer
zu seinem vorgestrigen Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche. „T.-3."
Vogelsbcrger Bergwerks- Verein.
Die Actionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zur ersten ordentlichen Generalversammlung auf Mittwoch den 7. Dezember d. IS., Vormittags 9 Uhr. nach unserem Bureau in Gießen ergebenst eiugeladen.
Tagesordnung:
1) Vorlage des Geschäftsberichts und der Bilance für das vergangene Geschäftsjahr u Ertheikung derDecharge.
2) Neuwahl des Aufsichtsraths (§ 21 der Statuten).
3) Wahl der Revisoren (§ 35 der Statuten).
Diejenigen Actionäre, welche an der Versammlung Theil nehmen wollen, werden ersucht, ihre Actien bis spätestens den 1. Dezember, Abends 6 Uhr, in unserem Geschäftslokale in Gießen zu deponiren.
Gießen, den 26. November 1881.
7'792)__________Der Aussichtsrath.
7783) Ein Scribent sucht Stelle. Näh. b. Karl Klippert zu Lauterbach.
7787) Ein Junge aus anständiger Familie kann in die Lehre treten bei __________LouiS Moll in Grünberg.
7712) Ein Dienstmädchen auf Weihnachten gesucht. Asterweg 105.
Geschäfts-Eröffnung.
7790) Dem hochgeehrten Publikum Gießens und dessen Umgegend die ergebenste Mittheilung, daß ich am heutigen Tage unter der Firma
„Thüringer Mimen-Razar"
im Hause des Herrn Ph. Strack in Gießen, Neichensand-Bahnhosstraße E- 92?, als Filiale meines Thüringer Blumen, und Samencultui-Geichästes em- Blumen- und Pflanzen-Handlung, sowie Bouquet-Geschäft errichtet habe.
Ich empfehle hiermit eine reiche Auswahl von Blatt- und blühenden Pflanzen, als Nelken, Wtnterlevkoyen, Primeln, Reseda rc., ferner Bouquets und Kränze aus frischen, wie auch aus getrockneten Blumen rc.; ebenso alle anderen in dies Fach etnschlagende Fabrikate.
Es wird stets mein Bestreben sein, durch geschmackvolle Ausführung und billigste Preisberechnung der mir gewordenen Aufträge den Wünschen meiner verehrten Kunden in jeder Art gerecht zu werden und lade ich zum Besuche meines Gischäftes -rg-beust ein. Hochachtungsvoll
C. M. Hildesheim,
aus Arnstadt bei Erfurt (Thüringen).
Eingesandt.
Man muß gestchcn, es liegt Methode und Plan in Allem, was für die Bahnhofstraße geschieht.
^ch'plapaß, das M erz'sche Haus als Querriegel des Verkehrs, die Bruc^neinsenkung im Interesse des Thierschutzes, die kühnen Vorsprünge da und dort, die scharfen Contouren: immer derselbe planmäßige, zweckdienliche Gedanke, der zum Durchbruch kommt!
Wären diese Gebilde nicht nach und nach entstanden, sondern plötzlich zum Vor- Ä^ü^^. /Hmen, wahrlich, der beschränkte, schwache Bürgerverstand würde unter der ; Wucht dieses genialen Gedankens erdrückt worden sein.
Da noch ein Fleckchen städtischer Erde am Kübel'schcn Hause übrig geblieben war, Jo durfte man mit Recht erwarten, daß auch mit diesem etwas Außerordentliches gei chehen werde, zumal man mit der Abgrenzung durch Latten, welche zum Schutz zu erbärmlich, iur die Grenzbestimmung aber zu kostspielig und bald ganz überflüssig waren, gezeigt hatte, dax man keine Kosten scheut. — Das Außerordentliche ift eingetroffen.
Nachdem der Antrag, diese Stelle mit einem Brunnen zu versehen, abgelehnt ™ roar' Tanb bcr andere dagegen, ein Pissoir daselbst aufzustcllen, den nöthigen 1 Beifall.
wäre auch wirklich schade gewesen, wenn den bleichen Kindern des benachbarten volkreichen Viertels, die schaarenweise hierher kommen, um frische Lust zu schöpfen und sich ein wenig zu tummeln, ein unverpesteter Spielplatz gelassen, den Anwohnern und den Spaziergängern, welche letztere an diesem Platze nicht selten Halt machen müssen, um vor dem Weitergehen die Wagen passieren zu lassen, das Em- ' atbmen mephitischer Dünste erspart geblieben wäre! Es wäre auch wirklich unverantwortlich gewesen, wenn man den Leuten, welche um die Stadt gehen, zugemutbet hätte, sich mit den Pissoirs am Selters- und Neustädtetthor, denen, die vom Bahnhof kommen oder dabin wollen, sich mit den dortigen zu begnügen!
Und welcher Schade wäre erst geschehen, wenn man durch eine oder die andere derartige Anstalt weniger den Leuten eine Zumuthung für eine paar Mmut n gemacht hätte, die ihnen beim Reisen und andern Gelegenheiten oft für Stunden lang auferlegt wird!
Nachdem io viel Schönes und Zweckmäßiges für die Bewohner der Bahnhof- I st raße im Besonderen und die Einwohnerschaft im Gesammten projectirt und aus- ! geführt worden ist, sollten sich die Bewohner der Bahnhofstraße wenigstens endlich e.nmal bereit finden, auch ihrerseits etwas Außerordentliches zu thun.
Einsender dieses fcklägt zu dem Zweck die Errichtung eines Denkmals an geeigneter Stelle vor, auf dem sich die Göttin der bildenden Künste erhebt, m der einen Hand eine Schuldurkunde und den Commvnalfteuerzettel, in der andern den Plan der Bahnhofstraße haltend. Die Namen solcher Männer, die Anspruch auf ein besonderes Verdienst um die Straße zu haben glauben, könnten am Sockel einen Ehrenvlatz für alle Zeiten finden. (7797
Recitoston von Kich. Mrschmann
Heimlet
Mittwoch den 30. November, Abends 1 Uhr, im Clubsaal.
Sperrsitz JL 1,50, Saalbtllet JL 1,—, Gallerte 70 H.
Für Familien Preisermässigung.
Billets zu haben btt Herrn I. Ricker, Herrn W. Rudolph und Herrn F. E. Sehsenseld. (7775-
Saalbillets für Studtrende bet Herrn Verwalter Stork, Aula.
Gallerte-Schülerbillet 3 ä 50 bei den Pedellen der höheren Lehranstalten-
Lssehenk für Bankier und Kapitalisten.
Zweite unveränderte Auflage.
Salings Börsen-Jahrbuch 1881,82.
Fortsetzung von „Saling's Börsenpapieren.“
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Die ausserordentlich günstige Aufnahme, welche „Saling’s Börsenpapiere“ in ihrer neuen Gestalt gefunden haben, machte wenige Wochen nach dem Erscheinen der ersten Auflage (im September d. J.) die vorliegende zweite unveränderte nöthig; dafi Buch ist bereits ein unentbehrliches Nachschlagebuch für Bankiers^ und Kapitalisten geworden Es enthält sämmtliche
an der Berliner und übrigen deutschen Hauptbörsen gehandelten Staats-, Communal-, Bank-, Eisenbahn-, Versicherungs-, Bergwerks- und Industriepapiere, mbb Mit Bilanzen und Betriebsergebnissen für 1880, resp. 1880/81 und Nachträgen bis 1. September. ■■ w
——mn Nach Orten ohne Buchhandlungen wird auf Bestellung durch Postanweisung franko geliefert, pam^n (7801
Verlag der
Haude- und Spener’schen Buchhandlung (F. Weidling) in Berlin.
Neuenweg 135. GIESSEN Neuen weg 13
Agent der „Allgemeinen internationalen Verkehrs Anstalt in Frankfurt a. M.“
An- und Verkauf
von Geschäftshäusern, gut gehenden Gastwirtschaften, Herrschaftshäusern, kaufmännischen Geschäften jeder Branche etc. etc. wird discret vermittelt.
Güter verschiedener Grösse, sowie mehrere Mühlen im Preise von 10,000 bis 60,000 Mark können nachgewiesen werden.
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Di- Administration des „Frankfurter Journals" der „Presse und Handels-Zeitung" hält sich in Herstellung aller Arten Drucksachen, als Facturen, Circulans, Plakaten, Formularten rc. auf das Beste empfohlen, geschmackvolle Ausführung bä reeller Bedienung und billigem Pretle zufichernd.
Diesbezügliche Bestell- ngen hierauf, sowie Abonnements- und JnsertionS- Aufträae für beide Zeitungen werden jederzeit entgegen genommen.
Neu eintretende Abonnenten erhalten die Zeitung bis Ende dieses Jahres gratis. (7642
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7785) Unserem verehrten Präsidenten
Karl Fischer
zu» seinem heutigen Wiegenfest die herzlichsten Glückwünsche.
Gießen, den 28. November 1881.
Zithervereiu „Alpenröschen".
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ierantworrlichc Redactwn: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.


