Ausgabe 
29.7.1881
 
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) Wegen Raummanqel konnte dasselbe in gestriger Nummer keine Aufnahme finden.

raloerfammlungen berfeiben zu -------- . -

sichere Bastv, da. wenn Einsender recht unterrichtet ift, die Verhandlungen häufig nicht einmal protocollirt werden.

Die Äntroort de- Eommanbo» der frriro. fiäbi. Feuerwehr bezeichnet zwar a ch die Frage deS Einsenders alS <ine für die Oeffcntttchkett ungemein wichtige. Do aber d e ganze Antwort e,nc jedenfalls höchst zweideutige Miene macht, io kann Einsender nicht bcjubakn, ob dreie Bebauptnng so edrlich gemeint ift. al4 sie auf den ersten Blick erscheint. Wenn dieS wirklich der Fall sein sollte, warum verweist man bmn den Euiienber aus die Richtöffe' tlichkeit ber (Generalversammlung. Hat man aber baS Geaentbe,! anzunehmen. so liefert unS bumit batz Eommanbo ber sreiw stöbt. Feuer­wehr jedenfalls wieder einen neuen Beweis für die hohe Würdigung, die baS Interesse ber Qcffentlrchkcit bei 'hm finbet unb für bk Finten, mit benen man eS zu um­gehen sucht.

ihrer Vollendung auf ber ganzen Linie. Auf ben Strecken BiaSchina-Lavogro unb und Dazio-Airolo sind schon die Schwellen und Schienen gelegt und es wird an beiden Strecken eifrig an der Bekiesung gearbeitet.

Man ift nicht berechtigt, b i Einsendungen von Schuldbeträgen die Franc ttur des öklbbriefeft ober ber Postanweisung in Abzug zu bringen Em in BreSlau wohnender Kaufmann, der solche- gethan. wurde dcßhald von seinem C*läubifler nach enolgloser Mclamat'on der 2l)-Piennig-Francatur verklagt unb oerurtbeilt. Die nun d.zu komm-nbcn Genchttzkosten betrugen für ben Verklagten nicht weniger als 14 X 70 4.

®it macken auf die im Inserakentheil enthaltene Aufforderung zum Be'ucke de» LerdandßtageS deuticker und österreichischer selbftslänctgrr Buckbmder, Portefeuille. und Entonaee-Ardeiter wiederhvtt aufmerksam. Es dürft» Pflickt ein,» jeden Standesgenoffen fern, an den Vestrrbungen de» brtieffmden Verbände» seibstthältg mitzuwtrken. d^mit diese» Gewerbe erreiche toa» andere Innuaaen bereit» d,fitzen: .Sm» geordnet, stark, Organisation". Ferner bemerken wir. daß ta» Loea ttcmüc in Ltipzig für Besucher de» Betbandslag,» Frei- quartiere zu vergeben hat Nur dürste eine sofortige Anmeldung dringend geboten sein, da bet ter voraulfichtltchrn großen Thellnahme die Dorbereitungen nur unter dieser Bedingung au»r urüi.T< r.nt.

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(»ingesandt).

(gür olle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel ist die Redaktion dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich).

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kte 3 J,hr, einßtm. I« 1884 MM.

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r Joses werbe mit bem über München an den Willig ber Arlderglrace fen des Kaisers mit dem Württemberg werbe als aufzufassen sein, weichet iche verbindet - 9litj ) August Vormittags in st nach Gastein begeben. j nach Salzburg zurück- unb reift am 6. Augun Hemberg ur.b bem @rct.

Frankfurt a. M., den 23. Juli, Nachmittags 2 Uhr Min. iTelegr. CourSbericht Mitgetbeilt durch daS Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen) Eredit- actien 316Vr. Staatsbahractien dl 1X &, öalüter 285Vz, Ceft. (Silbenente 68>«, 4% Ungar. Goldiente 79'/,» 4°/0 1880er Russen 76'/», 2. Orient-Anleihe 61'/», 5°/o Rumänische Rente 92,,». Xenbenj still.

Die Antwort deS CommandoS ber frei®, stöbt Feuerwehr auf batz ^Eingesandt" in Nr. 170 dieses Blatte» klinat zwar namentlich durch den Nachweis der Bekannt- fchast mit Platen. roao für die Feuerwehr ungemein wichtig sein muß sehr gelehrt, durste ober jedenfalls mehr für den Verstand eine» Hochgebildeten alS für den eine» gcradcn Feuerwehrmannes berechnet fein. Man kann beim Durchlesen dieser Antwort die Vermuthung nickt zurückdrängen, daß man Nebel damit zu machen versuche, um eine Sache zu verhüllen, die man klar zu stellen sich scheut. Andernfalls hätte man wohl statt dieser hohlen Phrasen eine zur Sache gehörige bündige Sprache sühren können, unb man hatte fernr außerdem nicht nöthiq gehabt, da»Ein­gesandt" mit einer anderen in derselben Nr. enthaltenen Notiz in einen Mischmasch zusammenzu, übren. Die Antwort deS Eommandos bezieht sich ja doch, wie sie selbst sagt, nur auf baßEingesandt". Wie kommt sie also dazu, das Unheil des in der­selben Nummer enthaltenen Berichts über da» Friedberger Feuerwehr-fest mit hcran- luiieben?! Der Nebel wird eben dadurch etwas dichter unb damit die Gelegenheit des

Wenn man aber mit derartigen Kunststücken sich durchzuschlängeln versucht, so nützt man einer Sache jedenfalls noch weit weniger als ber Eirnender, selbst, wenn dieser die Absickt gehabt hätte zu intriguiren, die ihm von dem städtischen Feuerwehr- <ommanbo mit Hülfe Platcn'S vtndizirt wird. Das (lommanbo der städtischen Feuerwehr mag diese Ansicht ja vertreten; Einsender aber ift der Ansicht, baß eine Feuerwehr eine in jeher Beziehung öffentliche Institution ist, die sich einer Beurtheilung der Oeffent« l-chfeit weder entziehen kann noch darf. Sie hat vielmehr die Pflicht, mit ber Stimme bei Ocffentlichkeit zu rechnen, nicht aber, wenn diese sich geltend macht, derselben Ab- ickt bet 3ntrifluirend vorzuwerfen. Man wirb jedenfalls nicht jedem Bürger Gießens, der ein Recht hat, sich für die Feuerwehr zu intereffiren, zumuthen wollen, die Gene- desuchen. Haben diese doch ohnehin nicht immer eine

Handel unb Verkehr.

Fr anks urt, 27. Juli (Mcncktdenckt.! Der heun.ie Heu, und Htrobmarkt wcr gut befahren. Heu kostet« je nach Qualität der Ltr. 4.()04 50, Stroh X 3 50 -400 Butrer 50 Silo jl 90 00, ,m Detail 1. Qualität daS Pfun». X 11000, 2. Qualität da» Pf. X 1.00 00, Eier ba6 Hunden 5.006.00. OchsenfletZck per Pfund 6070 ftuh, Rind und Farrenfleisck 4555 , Kalbfleiscd 4055 , Hammelfleisch

4050 H Sckweinestetick 65 70 ein Habn X 1.802 20 ein Huirn X 1.60- 2.00 eine ihn, X 3 00 0 00, eine taube 50Ou H, junge Gand X 5.008 00, Hafer da» Stück X 2.503.50, Poularden X 2.502.70, Rehbock da« Pfd. 0 0^ Kapaunen .* 3.00 0, Wälschcr Habn X 9-12, Kartoffeln 100 Jto. X 6.00-0.00, Kobckraut 00 X. Blumenkohl 1 St 4070 Mrstr.g 1520 Gel barüben 1 Bund 10-nU S», Zwiebelr

1 Bund 0 Sellerie da» Stück 3u00 Meerrettig 1 Stück 00 00, Spargel bat Pfunl 3000 Romai-.'Salat 30 Endivien 00 «b, Rothkraut 4050 X« Weißkraut 25 00 X ArNsckoken 50 Erbsen dot Pfd. 3050 Bohnen per Pfund90 neue Kartoffeln daS Pfd. 00-00 taß Malter X 14.0o, Kovf-Salat 10- r12 Spinat

5060 H Schnittlauch da» Gcbund 3 Gurke 20-00 X- Kohlrabi 5 6 H da» Stück. Kirschen daß Pfund 19-20 H.

Limburg, 27. Juli (Frachtmarkt.) Rother Weizen X 19.10, Weißer Weizen X 00., Korn X 14,8016, Gerste X 00.00, Hafer X 8.90, ötbfni X 0.00, Kartoffeln k 50 Kilo X 0-00. (DurchscknittßprejS pro Matter.)

NchiflTubrrietit. Mitgetbeilt von dem Agenten bei norddeutschen Llovd T. W. Dietz in Gießen.

Bremen, 25. Juli. Der neue Postdampfer Elbe, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 16. Juli seine erste Rückreise von Rewvork antrat paifirte heute Morgen 4 Uhr Hurficastle nach einer außerordentlich schnellen Reise von 8 Lagen 12 Stunden.

Bremen, 25. Juli. (Per tran-atlantischen Lelegraph.j Der Pofidampfer Rhein. Lapt. H. A. F. Nevnaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. Juli von Bremen und am 12. Juli von Southampton abgegangen war, ist vorgestern 1 Uhr Nachmittag» wohl­behalten in Newyork angekommen

Bremen, 25. Juli. jPer transatlantischen Lelegrapb.s Der Postdampfer Baltimore, Eapt. H. Helmer», vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 6. Juli von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen.

Sachsen zujarnmenttrn' nach Voralberg an. den Arlberg nach 16. oder 18. August nai istchf genommene iflzr- liffeflung hat destnQ galten.

Theilnahme an ba n, mit Ausnahme btt ibea un*) der bt.btn j stnb, nach W 8p S 1 zunächst hier bltibei. yrr.Pattiarchrn emp^i - Sif^öfe un) R U" , irchen ben »rojl«"' s n Selben 6,1 I W lir-hllch-n jt in daS tn $oIKmengt |

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Auflnrdkrung.

Laut Eintrags in bem Hypotheken« buch der Gemarkung Lich Bd. L, S. 43 datirt vom 9. Februar 4816 entliehen Johannes Gilbert's Eheleute von Lich von Jakob Walther, alS Eurator deS I o h a n n Heinrich Albodn von da ein Kip ral von 35 Gulden und ver­pfändeten dafür ihre Hofraitbe in der Eckindergaffe Flur I Nr. 404 (alt 96/165). Die Schuld soll abgetragen worden sein. Die Hy^othekurkunde ist jedoch angeblich verlöten worden. 8s werben hiernach alle Diejenigen, welche Ansprüche aus diesem Hypothek« eintrag zu haben ümneintn, hiermit nilsgesordert, solche binnen zwei Monaten bei dem unterzeichneten Gericht geltend zn machen, als sonst bie Löschung des Eintrags verfügt werden würde.

Lch, den 18. Juli 1881.

Großh. Amtsgericht Lick. 4949) Lang ermann.

Arbeitsversteigerung.

Samstag den 30. d. MtS.,

Vormittags 10 Uhr, sollen in der RathbauSstube zu Heuchel beim die zur Herstellung eines Steges daselbst erforderlichen Zimmerarbeiten, veranschlagt zu «A 216.61, durch Ver­steigerung in Akkord vergeben werden. Heuchelheim, den 25. Juli 1881. Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim.

I. A-

4902) Seuling.

Frrttag -en 29. Juli,

Nachmittags 2 Uhr,

sollen gegen Baarzahlung m ber Flett'- schen Hoiraithe dahier versteigert werben: 3 Schränke, 2 Commobe, 1 Sovda, 3 Sv.eget, 2 Stühle, 1 Lisch, 1 Uhr, 1 Nähmaschine.

Gießen, den 27. Juli 1881.

Bauer, 4942) Gerichtsvollzieher.

4928) Ein Kinderwagen zu verkaufen. Schulstraße B. 30.

Allgemeiner Anzeiger.

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Feinst Ceylon . . JL

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1A ' w .. 120 1-20 1.30 1.30 1.40

1.50 .. 1.50 1.541.60

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Beste engl. Bleichseife JL.40

prima Kernseife 38

n Harz- - 36

marm. Seife.30

hellbr. Harzseife.26

(I'erpeL tu:-Sei/e)

fzum Reinigen blauer Wäsche)

Beste Schmierseife, weiss jl.26

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Stangen- und Kugelblau.

Fettlaugenmehl.

Calcinirte und crystaH. Soda. Bleich - Soda.

Waschcrystall und Stärkeglanz.

Borax. (3949

Freitag den 29. dg. Mts.,

Vormittaas 11 Uhr, sollen in ber Flett'schen Hosraithe dahier 1 Kleiberschrank und 1 Wandzihr ver­steigert werden.

Geißler, 4958) Gerichtsvollzieher. Freitag brn 29. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr,

werden in der Flett'schcn Hosraithe dahier 2 Nähmaichinen,

1 Schreibtisch, 1 Spiegel,

1 Uhr,

4 Kleiderschränke,

6 Stühle, 2 Kommoden,

1 Bettlade,

2 Sophas,

1 Taschenuhr mit Kette,

1 Siegelring öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.

Gießen, den 21. Juli 1881.

Bühner, 4967)Gerichtsvollzieher^

Samltag drn 30. Juli,

Vormittags 10 Uhr, sollen in der Ikestauratton Bramm, Neustadt, folgende Gegenstände versteigert werdens Model, als: 1 Kommode, 1 Schrank. 1 Dsch, mebrrre Stühle. I Küchrn- schrank und die Küchen-GerLthschosten, 1 Bettlade, Bettzeug rc.

4960)A. Tiegel.

Feilgebotenes.

4963) Eine noch neue Qbstpreffe unb mehrere Fäffer billig zu verkaufen.

Restauration Fr. Lonh, Markfftr.

Haus,

3fiöckiz, Oeconomie - Gebäude mit Scheuer u. Stallung, u Bäckerei, wobei auch seitber Wirtbschaft betrieben wurde, in Laubach in Oberhkffen, wo­selbst Gymnasium, soll unter günstigen Bedingungen verkauft werden.

CffcTten unter K. 4809 besorgt die Annoncen-Ervedition von Rudolf Moffe in Frankfurt a. M. (4952

Feinste

Gothaer Cervelatwurst

empfiehlt (3874

Grg. Wilh.. Weidig.