Ausgabe 
29.4.1881
 
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\ brr Öifutena,.; 'ayls ermordet uno da nach @^oiQ( !n grra-^t. dchehmte irupptn. 8 «nrm Balaton Saßdov.

l die Kolonne M« derttteben unb nach Kenöon erreichte btt ich verschledenen Ar- Stellung ein. Unter listen befinden. Die 10 Verwundete. - itfa hat daS kle in Insel besetzt. Ai den aber durch die ldung auS D.an vi oegung gegen Eero- rden.

n den StaLt-sekretLr i welcher er erklärt, im Widechruch nn: folgt ohne voiheche schen ihm (btm Biv eziehungen bestanden, en, erbietet stch die zu unterbreiten un: )ttomanischen Neichtt Dienste er anrufe. - Bey den Gouve neurf ju übergeben, baK-.

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Darmftadl «ul Ur ^ibüiumlt wrnblm: BHfhiag >u atrtn tn 25ja6figfn Sc.nuna M Großhertzog! eutmig 111. w.lck« bezwecki, dal aal btn Äa»ual|inlni drei iur t fc.uu aal j.dn Provinz M ®rej|n|oe<t»8»l einer, eint Subvention |u den Lösten 4m «ulb-.irunj auf einer Wkrrtn B'ltungsanftali erhalten losten, sind für IkhI tret Sttpev- bien »en le 550 X iu »rrgtbcn 01 können nur »twrtber aul leiden Otwembtn berück- ach.., wntea weiifce »einige ja dleln Sttftnng geleistet Haden Mu len nöihtg'n Zeug. nt«en verlehenedud)t sind an dm Bürgermeister der betrefftni-en ProvinUaldauptstadt zu ridjten Bedufl «ufstestun, einer Statistik sind vor Luezem an fämmttiche freiwillige Feuerwehren t* Giostderjoätbum Heff», Fragebogen virlandl woiden und hat si-d bei vieler Belegen Helt beraalgestellr, tast in der P.oviv» Starkenburg 45 freiwillige dorpl bestehen. Im Vergleich zu den anderen Provinzen ist diel ein sehr günstigel Srgebvttz.

Frankfurt. 26. April. Zwilch.n Frei da und 61m wurde beute wrrgin in dem Berlin Frankfurter Zug ein Student lobt im Lvupe aufgefunden. Sm bet ihm besindltches leerest Wasier«lal mtl einem dunklen Bodensatz, trachte auf die vermuihung einer Vergiftung. Die Leiche wurde in Hanau aulgelegt - Heute «benb 7 Uhr wurde auf der Zeil vor der Oedler lchen Leihbidlioihek ein kleiner Knabe von eiwa 6 Jahren durch einen Milchwagen lobb tefabeen. Dal «mb hatte mit einem Glase vier rasch vor dem Wagen derlaufen wollen^ da» Rad ging ihm über Hall unb Slim unb el war sofort lobt. Ter Köipri wurde in etn benachbartest Hau! gebracht Der Führer dest wagen«, welch letzterer Herrn Born auf der Fr.edberger Landstraße angehört. wurde nach der Lonstabler Wache zur näheren «er« n.bmun^ verbracht^ flpdl flm Samstag ist der hiesigen Polizei, dem .Rürnb. »nz? zufolge ein glücklicher Fang gelungen, indem in der ebnen Etage einer Wirthschafl in der Borstadt Wöhrd eine anscheinend schon längerer Zeil in Betrieb gewesene Falschmünzern-erkstatle entdeckt, die Falschmünzer, ein «ebener einer hiesigen Fabrik und desien Ehehälfte, nebst einem Samplieen. fesiqenommen. die Wünzapparale wie man hört, Kitzwger Fabrikat iowte eine ziemliche Anzahl falschen Geldei. und zwar Zehn Pfennigstücke in Beschlag genommen wurden. Gestern Sonntag soll abermalst eine Partie falscher Stücke aufgefunden worden (ein. Die Stücke 'scheinen in großer Zahl zur «ulgabe gelangt zu fein, ehe man auf die Unechtheit der- (e!ben aufmerksam wurde

__ Bor kurzer Zeil starb in Frankreich der berühmte Virtual Rikolaul Rubinstein Da derselbe tn Moskau all Professor am Eonlervatorium lange Jahre gewirkt hatte, ließ sein Bruder «nton die Leiche nach Moskau überführen, wo dieselbe mit großartigem Pomp in die «ruft emgesrnkt wurde. Ganz Moskau betheiiigte sich; die Beerdigung fand «benb« statt, man hatte ble Straße durch welche sich der Trauer-uq bewegte, glänzend erleuchtet -, dal Grab umstanden Künstler, städti'che Behörden unb der «Del Moskaus. Die Schüler dest Eon (ereatoriuml sangen ein Requiem und schmückten den Hügel mit Blumen. Rach der «e« ertifluna fand nach Rußlands Brauch etn «astmahl statt, bet welchem man dal «ndenken del Künstlet« feierte. Drei Tage nach dieser Totenfeier kam aus Wilna die Nachricht, daß dort eine «bellfamille ble Leiche einer jungen Frau erwartet batte, die in Paris oftorben war. Die Familie fand aber im Sarge statt der weiblichen Le.chc die Leiche von Rikolaul Rubinstein; man halte eben In Mölkau, wo Niemand daran dachte, den Sarg zu öffnen, an Rubinstein s Stelle eine Frau bestattet

[Sine Iaadgeschichte von Karl Forme«.] Das in Wien erscheinendeAmerika", deraulgegeben von Otto Maaß, erzählt:Karl Fotmes gab einmal in einer lustigen Künstler- Geiellichaft Ewiges über seine Ibenteuer mit den Sioux undSitting Bull" zum Besten wie er gefangen genommen, ferne Begleiter sofort getödtet, er selbst aber nach dreißigtäg.gem Fasten an den Marierpfahl geschleppt und nach genügend bekannter Sooper scher Manier mit allerhand Heinen Gblfanen von «esieriverfen, brennenden Holzspähnchtn unb «riegsttänzen zu einem seligen 6nce vorbereitet worden sei. - .Unb w,e wurden E.e gerettet?- fragte einer der Zuhörer, bem die Kunstpause zu lan; dauerte, um den Schluß der Geschichte wirksamer bervortreten zu laden Hören Sie/ fährt Formel mit der ernsthaftesten Miene fort, .ich Halle mit einem Stoizlsmul die Quälereien diese« Gesindels ertragen, der meinest unsterblichen Vorbildes Lebe,, «rümpf würdig war Keine W.mper hatte gezuckt, wenn haarscharf an meinem Kopse die Mester in den Holzstamm fuhren, so daß der Griff an meiner Schläfe vidnrte kein Schmerzens

seufzer war meinem Munde entflohen, wenn die Weiber dieser Wilden die brennenden Hölzchen mir unter die Nägel ineben. Ich hatte beschlossen, all etn .Häuptling- zu sterben Da sauft dal erfte Messer heran, dal mich wirklich trifft; die Schneide ritzt meine Kopfhaut unb ble Spitze nagel! unbarmherzig meine Künstlerlocken an den Marterpfahl. Ich fühle, daß der Augenblick gekommen ist wo die Hunde diese« grausamen Spieles müde find, wo sie ein Ende mit mir machen werden Der indianischen Sille gemäß beschließe ich, meinen Lodesaesang onzustimmen Ich wähle meine Bravour «rie dazu und plötzlich braust el mit de« Baste» GrundgtwaU von meinen sangeskundigen Lippen »In diesen beU'gm Hallen kennt man die Rache nicht'- Bei den ersten liefen Tönen hallen die Indianer mit ihrem Mordwerke ein. Staunen mall sich aus allen Zügen. plötzlich liegt die ganze Gesellschaft vor mir auf den Änken unb in gebrochenem Englisch schreit ble Bande wilb durcheinanderflarl Formest Das ist Karl Formel! So kann nur Formest singen!" Lasten Sie mich kurz sein, meine Herren Ich würbe losgebunden, eine alle Squaw übernahm es, mich mildiläng zu pflegen, nach acht Lagen reiste ich ab, mit einim Diplom als EdrendLuptlmg der Sicur versehen, nachdem ich als «ndenken dal Mester, welches mir meine Kopfhaut geritzt, eingesteckt hatte. Meine Stimme und mein Renommö alt Künstler hatten mich gerettet!"

Ter Bär" veröfsintticdl aul dem Leben Friedrich Wilhelms IV. folgende Anekdoten und Charaeierzüge Der König war bekanntlich fein großer Freund von «nhören langer Reden, wenn es sich um den Empfang in einer Stadt handelte So war er eines taget bereits mehrere Stunden mit Extrapost gefahren unb traf um die wiltaatzeil vor dem SLbore einer kleinen Stabt ziemlich eimübel unb hungrig etn. Hier wurde der König von den Honoraitonen empfangen unb der Bürgermeister begann mit folgender langatmigen Rede: »Aflerdurch» wuchtigster, großmächiigster König, «llergnädigfter König und Herr.' «: Hannibal vor den Thoren Larthaaos stand ..." ,. . . batte er wahrscheinlich eben solchen Hunger wie ich.

Run kommen Sie, lieber Bürgermeister, setzin Sie sich ,n meinen Wagen und seien Sie mein Gast." Beim Einzug In eine Siadt wollte der Bürgermeister den König Friedrich WU- helm IV. mit einer Rede begrüßen.5000 Bürger!" begann er, ohne fortfahren zu können. ,5000 Bürger!" Abermalige Kunstpause.Grüßen Sie, bitte die 5000 Bürger von mir, aber jeden einzeln!- rief der König nnb fuhr weiter. Bet einer Anwesenheit in Iserlohn versäumte der Kronprinz es nicht, den alten Pastor Strauß an der Bauernkirche zu besuchen, besten Sohn von Friedrich Wilhelm III. zum Hof und Domprediger ernannt worben war und bet dem Kronprinzen nahe stand. In der auf ble leichteste Weise geführten Unterhaltung äußerte der freundliche Besucher:O gewiß. Papa Strauß, mein Vater vermaa viel- Er hat ja aut einem Strauß einen Dompfaffen gemacht." Bei einer Parade standen die Garde« Regimenter wie Bildsäulen, waten aber in ihrem Anzuge zu steif, um andere Bewegungen machen zu können, alt für die Parade erforderlich waren. Als nun einige Ofsiciete in der Umge ung des Kronprinzen die Haltung ber Truppen rühmten, ließ dieser neben einem Flügel; mann ein Goldstück fallen unb befahl bem Gardisten, et aufzuheben. Der Soldat war außer Stande, sich zu bücken.Sehen Eie,- sagte der Kronprinz,das find meinet Vater! Soldaten " Sprach'! und hlegte Stubenarrest.

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Handel und Verkehr.

Frankfurt, 27. April. (Marktbericht.) Der beuttge Heu- unb Strohmarkt war schlecht befahren. Heu kosttte je nach Qualität der Ltr. X 3.004.60, Stroh X 3.50 4 "0 Butter 50 Kilo 105-, im Detail 1. Qualität bat Pfund X 1.20-0 00, 2. Qualität da! Pf. 1.10, Eiet da! Hundert X 4 506.00. Ochsenfleisch per Pfund 6070 H Kuh, Rind und Fatrenfleisch 4555 4, Kalbfleisch 4055 H, Hammelfleua 40 -65 X Schweinefleisch 65-KO X ein Hahn X l.bJ2.30, ein Huhn X 2 00 2.30, eine Ente X 3.00- 0 00, eine Taube 00- 00 Gan! X 0.00o 00, Hain, da! Stück X 0.000 00, Feldhuhn X 0.00 0.00, Rehbock da! Pfd. 0000 Kapaunen X 2.50-3, Wälscher Hahn X 000 Kartoffeln 100 Ko X 6.000.00, Kohlrabi 00 H, Blumenkohl 1 St. 3050 H, Wirsing 00 00 H, Gelberüben 1 Bund 00- 00 H, Zwieö-ln 1 Bund 0Sellerie da! Stück 0000.$, Meerrelttg 1 Stück 0000, Spargel bat Pfund X 1.50, Romain-Salat 00 - 00 Endivien 00-00 H, Rothkrout 00-00 H, Weiß­kraut 0000 «rttschoken 00-00 H, Erbsen bot Pfd. 00 X Bohnen da! Pfd. X " 00.

Allgemeiner Anzeiger.

^dkrlsksßslht Sisrndahlltn.

3009) BIS auf Weit.re« werden wäh­rend der Zett vom 15. Mai bi« 15. Sep­tember eines jeden Iahte« zum Besuch der Bäder Salzschlirf und Salzhausen «don- nementkarten zur Fahrt in 11. unb Hl. Wagcnklasse mit 50% Fahrpreisermäßi­gung ausgegeben

Dieselben berechtigen zu 12 bezo>. 2u ein­zelnen ,rahrten zwischen ber aus der Karte angegebenen Adgangsslatwn und ber tat on Salzschlirf bezw. ^iibba an be­lobigen zogen unb veilieren ihre Gültig, feit mit bem 15. September

Unter gleicher Begünstigung werben -donnementkaiten an die Babegäste zu Fahrten ab Salzschlirf nach den Stationen jtllfelb, -ienzendori, Lauterbach, Großen­lüder und j^ulda und ab Nidda nach Lich, Hungen, Stockheim und Büdingen aus­gegeben.

AnNäge zum Abonnement sind bei den bezüglichen Stationen zu stellen.

ferner wirb bemerkt, daß die einfache» Billet«, welche während der oben erwähn­en Zeit auf den Stationen Aulda. Lauter­bach' und Älüield mm Besuche bei Bades Salzsckl.rs an Sonn- und Aeiertagen gelöst werden zur H n und Nück'ahrt in ber Wagenklasse, für welche da« Billet lautet, bercebt'flm, soferne die Nücksahn am Tage der B'lletlösung stattsrndet-

Die beh BrlletS werden van der Ad- aangSstaNon zum Unterschied von den ein­fachen Billet« aui beiden Setten mit dem Datums,empel vers-hen

Gießen, den 22- Rpnl 1881.

SroF-erzogUche Direceio».

Mittwoch den 4. Mai 1881,

Vormittags 9 Uh:, sollen im alten Rathhause versteigert

werden:

Maurerarbeit, veranschl. zu 29,82

PflLstererarbeit, 327,57

Grundauffüllung. w 175,02

Räumen von j^lutbgrLben, veranschl. zu 450,

Ausschlagen von Schutz« gtländern in der Lahn, veranschl. zu 48,

Gießen, den 28. April 1881. Großherzogl- Bürgermeisterei Gießen. 2993) A- Bramm.

2982) Dickwnrz verkauft Kalkbrenner Haa«.

Konkursverfahren.

3001) lieber daS Vermögen der August Nauheimer Wittwe zu GicytN wird heute am 28. April 1881, Vormittag« 8 Uhr, da« Kon« kursberfahren eröffnet.

Der Herr Max Pilger in Gießen wird zum einstweiligen Konkurs« Verwalter ernannt.

KoukurSforderungen find bi« zum 2 8. Mai 1881 bei dem Gerichte anzumelden.

LS wird zur Beschlußfaffung über die Wahl eine« anderen Verwalter«, sowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausschuffe« und eintietenten Fall« über die in Z 120 dir KonkurSordnung bezeichneten Gegenstände, und zur Prüfung der ar.gemeideten Forderungen auf

Dienstag den 14. Juni 1881,

Nachmittag« 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Ter« mm anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Kon­kursmasse gehörige Lache in Besitz haben oder zur KonkurSmaffe etwa« schuldig find, wird aufgegeben, nicht« an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Lache und von den Forderungen, für welche sie au« der Sache abgesonderte Be­friedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 28. Mai 1881 Anzeige zu machen

Gießen den 28. April 1881.

Las Großh Amtsgericht Gießen.

Gebhardt.

Zur Beglaubigung: Neidhart,

Gerichts schr eiber.

2980 Gin Waffenroek, sowie eine Milltfirheee von noch guter Beschaffenheit werden zu kaufe« ge­sucht. Näheres durch die Expedition dieses Blattes.

ydkryksßslhk riskndalfUkll.

Die Anlieferung von 800 cbm Lahnkies soll vergeben werden.

Die Btdingungrn find auf dem Büreau bet Unterzeichneten einzusehen.

Gießen, 25. Avr l 1881. (2953

Der (Ptfcnbabnbaumeister.

Hoizverfteigerung

im Gießener Ltadtwalde. Montag den 2. Mai 1881, von vormittags 9 Uhr an,

soll im Gießener Ltadlwalde, in dem District Llchenheege, zunächst des Exer» cirplatzes, nachverzeichnete« Holz ver­steigert werden:

A. Brennholz:

Lcheith. Prügelh. Ltockh. Reish. iNaummeier. Wellen-

Buchen 2 37 2 1480

Eichen 106 26 3 9340

Nadel 29 109 310 11860

Du Wellen find Durchforstung«- Reiser.

B. Bau-, Werk- u. Nutzholz:

22 Eichen-Ltämme mit 2,75 Fstm., 1018 Fichten- und Nadel-Ltämme mit 210,85 Fstm.,

432 Eichenstangen mit 14,61 Fstm., 4213 Fichtenstanzen mit 222,37 Fstm.

Die Zusammenkunft ist auf dem Lx^rcterplatz.

Gießen, am 26. April 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. _________L. Bramm. (2938

Aämlisg brn 30. ds. Mis.,

Borrntttags 11 Uhr,

werden in der Iett'schen Hoftatthe dahier gegen Baarzahlung versteigen:

1 silberne Cylinderuhr, 1 Häckselmaschine, 1 Lovha, 1 ovaler Spiegel, 1 ovaler Lisch, 1 Wanduhr, 1 Dogelskäsig mit 2 Cananenvögeln, 2 Kommoden, 1 Tisch, 1 Kleiderschrank, 1 Consolschränkchm u. a.

Die Derfteiaerung findet theU- weise beftimmt statt.

Gießen, den 28. April 1881.

Geißler, Genchtsvollzieher, 3C04) zu Gießen.

Arbeitsversteigerung.

Montag den 9. Mai d. I., Nachmittag« 2 Uhr anfangend, sollen bei unterzeichneter Stelle nach­stehende Gemeinde-Bauarbeiten an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werben: JL

Lhausfirarbeit, veranschl. zu 472,50

Steinlieferung hierzu, circa, verarschl. zu 100

Lieferung von Spritzen- schlLuchen von Hanfgewebe, veranschl. zu 25,

Lieferung einer Feuerleiter und 2 Feuerhaken, veranschl. zu 20,

Vorrichtung zum Aufhängen der Schläuche (Lchreiner- arbeit), veranschl zu 30, El mbach. am 26. April 1881.

Großherzogl. Bürgermeisterei Climbach

Arbeitsdersteigerung.

Lawstag den 30. ds. MtH., Vormittag« 10 Uhr, sollen auf dem Rathhau« zu Mainzlar nachfolgende Arbeiten: Jt

Maurerarbeit veranschl. zu 305,94 Steindauerarbeit (in Lung-

steinen) , veranschl. zu 203, Pflasterarbeit, 191,10

öffentlich wenigstnehmend in Accord gegeben werden.

Mainzlar, den 26. Lprü 1881. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar.

I. A.: (2947

L. Habn, Bezirksbauaufseher.

2984) Die auf Freitag de« 29. d. M. in der Behausung des Friede. Kramm zu Bad Nauheim anberaumte Mobiliar-Versteigerung ist biS auf Weiteres ausgesetzt.

AeUgeöoterttO.

2979) Zwei Lachtauben zu »erkaufe«. Wo? sagt die Exped. d. Bb