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Mheilungen: Zelß, M |u welchen all i b*tt stehende Heer ?c»^-^od>smachunß ' ^Marjte, 970 Mb ;t inSgefammt 27 785 'rbei nicht mitgtwblt unmittelbaren Unter- i brer AuisteUimg nur teriebataiHonen (eine 'avallerieregimentern, ifanterie unb Zöger, itn, aber durch (Lm- tenftanbel leicht aui können mit ersteren Sügbare xr.tanb dieser schasten, 586 Äerztev ; der gejammten un eitfräfte roihb? tonnt ine Million Soldaten nachdem die Situation
ippen werden bei Ein gestellt für welche, ab-. Jrieben keine 2tämm< gsbefchls ausgestellten I
.-des (Aarde-Jnsanterie- 1003 Mann) unb für | 250 Mann): bei jede« ipagnien (1203 Mann) infebaften eine weitere isbübung des Cm'iBft bataiüon befind«! "4
Die Zöger- unb aoallerie-Regimeiueni tamm für die W- »Irmeekorps 2 (yndlv rtc werben besondere |enben6teri5w'rbtR, Ltiatz«Mg »tmdiitri ! arte btr iomwai«tn :n »hm AnM, 3abl‘ für btt W«l“l’S ■ Sataiaoncn, tbtnf«« Es sind bk« btt • •»•Siw i eQt; dieselben w >ie etatsniöß^e &SäS* 56«*« bM uri«*8® Ä-"*
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Ideale Seite des Dahlkampfes wurde hervorrehoben unb am Schlüsse zum Frieden unb Btt» pissen jumahnk, wenn in der Hiße des Wahlgefeches ein übereilt,s Dort fluprodifn oder gejch,jeden worden ser. Herr 9n<tti-ntrale Dltimar, welcher zum Vorsitzenden der Lrr- tommlurfl erwählt war. Iklt mm Schlösse euch noch eine warme Ansprache, in welcher er betonte, daß am isntlcheibungstafle, am heutigen Wahltage, Jeder, Mann für Mann, seine Schuldigkeit tbnn müsse und den Eandlduten wählen werde, welcher die wabrep ireibeitlichen Ideen fördere. Unter brausendem Hoch auf unseren allv errechnen Heidenkaiier trennte sich dir große Versammlung, sichtlich erfreut und gehoben Über die vernommenen schönen Worte.
- Gestern wurde ein angeblicher Handelsmann, welcher das sog. Kummelblättchen in einer Wrrtbschaft und auf de» Iahrmarktploßr spielte, abgef^ßt. (Br tafle ein-m Bauersmann 3 X 60 abfl<rcmmtr, w eßhalb dieser In-eige machte. De, Spieler entpuppte sich auf der Polizei als em wegen Landftreichens und Bettelns aus dem Großderzogthum Hessen aus gewiesener Handwetksbuische.
— In der S ch ram m'schen Herberge kam es vorgestern Abend zwischen Handwerkshurschen unb Stromern zum Streit, wobei bas Messer die Hauptrolle spielte.
— Am vorigen Jahrmärkte wurde von einem Handelsmann ein falsches 10 Markstück vereinnahmt. Da der Ausgeber dasielbe nicht wieder zurücknthmen wollte, wurde Anzeige bei der Polizei gemacht.
Brtmifcbtce.
Göttingen, 17. Oktober. Die wegen hervorragender Betbeiligung an den hiesigen Studenten Unruhen iu je 1 Jahr Gesänqmß verurtheilten Studenten Ä. unb N. hatten gegen das sirasrichterliche Erkenntnis Berufung eingelegt. DaS nun emgetroffene Erkenntnlß deS Reichsgericht- verweist die ganze Verhandlung gegen beide Angeklagte vor das Schwurgericht.
Neustadt a. d. Wied 18. Oktober. An die fürstliche Verwaltung h'.erselbft ist dieser Tage, nach der Neuw Zig, bte Nachricht gelangt, daß der Fürst zu Wied in Anbetracht der ärmlichen Verhältnisse der hiesigen Pächter, namentlich aber in Rücksicht der diesja.ligen schlechten Ernte, ein Viertel aller auf Martini ds. Is. zahlbaren Pachtgelder eilofjen hat.
— Ueber das Schicksal des holländischen DampferS Koning der Nederlanden erfahren wir heute, daß derselbe Batavia am 24. September vertasten hatte, um nach Amsterdam zu fahren. Am 4. Oktober fing er an zu lecken; am nächsten Tage fhnb das Master schon so hoch daß die Insassin das Schiff verlosten mußten. Sie wurden auf fieben Boote verthetlt, im Ganzen 213 Personen, und mit Mundvorrath für 3 Wochen versehen. Ein Boot wurde am 11 Oktober vom Wyberton aufgelesen und kam am vorigen Donnerstag tn Aden an. Ueber den Verbleib brr übrigen 175 ist nicht- bekannt. Die i olländische Dampfschifffahrts- geselUchaft ist aber voll Vertrauen, daß sie gerettet seien, weil eben alle Boote wodl ausgerüstet waren unb Stürme um diese IahreSzeit in jenen Breiten selten sind. Die Behörden in Ceylon haben zudem einen Dampfer zur Aufsuchung der Boote ausgekondt.
— Ein Sardinenfanqer auS Dalendam am Zuydersee bat einen plauzenden numismatischen Fang gemacht. Unter den Sardinen befand sich auch in seinem Netze ein ganz mit
Kuf4»In üb«rzog»n»« flrint« »tnofttM dfrrn«« Ääflc6tn; btm Sturmi nod> fall iu einft eteinmoflt gttrotbtti. R-cho«m n Bte Muf»,IschaI, .bgtldlogrn unb ba« JMfhfctn erbtodrrn bott», fand rr ,u seinem erflauntn In b»»i,N>«n 450 skrniisid« Voldwünzen (.ducatone-) au8 btm 17. Ja^underi Offenbar bitten fi« einem nn,rr,»<ian-enen '»anis-ben E-b«ffe an.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 26. Oklbr. sMarkttettcht). Der hnttiqi Heu, und Stroamarkt -»«r schiech t bdatrnn. Heu kosttt« j« nach Cualtiäl der 6tr. X 400 - 600 Streb < 4 00-000 »ufta 50 Jttlout 110-0, tn Dtt-U 1. Qualität be« Pfund .< 1.20 wo 2 Qu-Ittlt ba8 $f. X 1.30-00, »er ba« Hunden 5.00-6.00. Ochsrnsi«,» ver Pfund 65 -70 A Rub’, Rtnb unb Farrenflttsch 45-55 L,, »albfltildi 50—60 , Hammelslttsch
45—65 4, SchweineSeisch 75-80 X, Nn Hahn X 1.80—2 20, ein Hudn X 1 60—2 00 «tn» Litte X 2.50-3.00, ein« taub« 50 - 60 X. San« X 4.00-8.00, Hasen ba« Stück x 3.50—0, Poularden X 2.20—2.60, Retbock ba« Pfd. 70 80 X «apaunnt X 2.50-3, Wilscher Habn X 9—12, »aitoffdn 100 «r. x 6.00- 7.50, Robikaut 20 A Blumenkohl 1 Et. 30—60 X, Wirsing 12—15 X, Selberüben 1 Bunb 10—0 A, siwirbttn 1 Bund 0 X. Sellerie da« Stück 30—00 X, Meerrettig 1 Stück 10—15, Spargel ba« Pfund 30 X, Romain-Salat 10—20 X. Snbivien 10-0 X. Rotbkraut 15—20 X, Wtthkrant 10—12 X. «rtischoken 50 80 X, Srbftn ba« Pfd. 30 X. Bohnm 100 Pfmib 0—00 x Lartoffeln ba« Sescheib 8-00 X. da« Malter X 3.50 4.50, Lopf-Sala: 00 A, Spinat 30—50 H, Schnittlauch ba« ©tbunb 3 X. Kohlrabi per Stück 3—5 X
Limburg, 26. Oktober. (Fruchtmarkt.s Rolher Weizen X 20.60, Weiher Welzin 0.00, Korn X 16,00, Gerste X 11.25, Hafer, X 8.45, Lrbsen X 00.00, Kartoffeln 50 Kilo X 0.00. (Durchschnittspreis pro Malier.)
Kirchliche Anzeigen her rtiang. Gemeinde Gießen.
Donnerstag den 27. Oktober, Abends 6 Uhr:
Im Saale des Gymnasiums: Bibelstunde.
Pfader Schlosser.
(Das Unkraut unter dem Weizen. Matth. 13, 24-30, 36-43.)
Frankfurt a. dm 27. Oktbr., Nachmittag« 2 Uhr 10 'Diln. (Iclegr. (?our6berid)t Mttgcthetlt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Giehcn.) Eredtt. actlcn 3143/6 ©taat«b.= flctim 2933/e, Galizier 273, Oe st. Silberrente 66>«, 4% Ungar ro° '<>’ t0/\188^c 74S/tl' 2- Orient-Anleihe 60-/,«, 5% Rumänische
Rente 90^/tz, Lombarden 126. Tendenz matt.
In der Privallrlagcsache des W^ths und Handelsmanns Philipp Weimar von Bauern, Privat- klägers gegen den Ackersmann Philipp ftiiuipf daselbst, Angeklagten, wegen Bületviguna, hat das Großh. Lckröffengericht zu Gießen am 17. Mat 1881 |ut Recht erkannt:
Angeklagter ist übersübrt und wird zu 10 Mark Geldstrafe eventuell drei Tagen Gesängmß und in die Hälfte der sämmtlichen Kosten verurthetlt.
Mit dem Anspruch auf Buße wird Prwalkläger zurückgewtesen unter Be- lastung mit der zweiten Kostenhälfte.
Zugleich wird dem Privatkläger das Recht zueikamst, den verurtheilenden Toeil des Decisiis dieses ErkenntnifleS einmal binnen einer Woche noch Zustellung im ^Gießener Anzeiger- auf Kosten deS Angeklagten zu veröffentlichen.
Die Richtigkeit der Abschrift der UrthetlSformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit deS Urthetls bescheinigt.
Gießen, den 19. Oktober 1881.
7104) Netdhart,
GerichtSschreiber deS Gr. Amtsgerichts.
Samftag den 29 Oktober,
Vormittags 9 Ubr, werden im Hause des Herrn Fr Müller II., WaUtborstrahe — vis-ä-vis dem w(Saf6 Cetb* — verschiedene Reste Spezereiwaaren, Branntwein. Waagen, Flaschen Gläser, 1 Kommode, 1 runder Tisch, 1 Spiegel, 1 Schretbpult, 1 Näbmaschme, 1 Petroleum- apparat, 2 große Oelkannen, verschiedene Blechtnaße und eine größere Quantität Steinkohlen gegen Baarzahluna versteigert. Die Versteigerung findet bestimmt statt.
Seisiler, 7102) Großh. Gerichtsvollzieher.
Sanißag den 29. Oktober,
Rackmtttags 2 Uhr, soll das Herrn Ä. Reutlivger gebörige Gartenbäuscken an der Ludw'gsstraße an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.
Gießen, bm 26. Oktober '881.
Mu Iler, 7109) Ortsgerichtsmann.
Feilgebotenes.
Ahorn-Laublagehlch in schöner Auswahl empfiehlt (6548 Wilh. Seibert, Marktstraße.
A l t g e m e i u e r Anzeiger. Holrailsfe-Versteigerung.
7101) Unterzeichneter beabsichtigt wegen Aufgabe seines Gtschästs das ihm zustehende WohnhauS nebst Stallung und Hofraum, in welchem seit langen Jahren Meß^eiei u ib Wirthschaft mit bestem Erfolg betrieben wurde, öffentlich meistbietend zu Derüctpem. Termin hierzu ist auf
Dienstag den 1. November, Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhaus anberaumt worden.
Butzbach, bei 22. Oktober 1881. Jakob Ronstadt.
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