Ausgabe 
26.10.1881
 
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Das benachbarte Neuenbeim war an diesem Lage der

Heidelberg, 19. Oktober.

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fließenlaffen von Elsenvttiiollösung in bereits gesetzlich cingeführt worden ist.

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[®in Desinfektionsmittel für Senkgruben k.) Um Abtrittsgruben und dergl. zu desir.fiziren, wendet man bekanntlich für gewöhnlich Karbolsäure und Clorkalk an. Don einem Herrn M. Regensburg in Paderborn wird dagegen cin anderes Desinfektionsmittel vorgeschlogen, das Jeder auf billige und leichte Art in kurzer Z'tt sich selbst herstellen kann und welches von ganz derselben Wirkung ist, wie Karbolsäure oder Chlorkalk, dabei aber außerdem dm Vortheil bat, daß es nicht den lästigen, unangenehmen Geruch verbreitet, welcher den anbeten Desinfektionsmitteln eigen ist. Nach dem von Herrn R-gensburg gegebenen Recept werden zum Destnfiziren eines nur wenig Raum einnehmenden Ortes 1 Pfund feingestoßener Eisen­vitriol mit 1 Pfund Gvps vermengt und dazu unter fortwährendem Umrühren der Masse etwa

größerer Menge. Die desinfizirende Wirkung dieser Mischungen beruht darauf, daß daS Eisen­vitriol die schädlichen, übel riechenden Ansteckungsstoffe Schwefelwasserstoff, Schwefelammo-

bis man zu dem Verschütteten gelangen konnte; er stand aufrecht auf einem kleinen Arbeits. gerüst, war zur Sette vollständig von Sckutt und Steinen umgeben, unten am Gerüste war ein leerer Raum und das Wasser, über ihm eine Schuttlage von mehreren Metern und um den Kopf hatten sich einige Steine eingekeilt, welche den Mund frei ließen. Sobald es möglich war, wurde ihm Stärkung hinabgereicht und er selbst dann nach mehreren Stunden heraus« gezogen, und zwar, mit Ausnahme einiger Verschürsungen, unverletzt. Diesen glücklichen Aus: gang hatte, nach den Umständen zu schließen, kein Mensch mebr erwartet sperrten sich die zusammenfallenden Steine nicht, dann wäre er durch die Schuttmaffe erdrückt worden.

sBus der Landpraxis eines Arztes.) Doctor, zur Bauersfrau-. Euer Mann ist ja beute viel schlechter was habt Ihr ihm zu essen gegeben? Bäuerin. Nichts als Hühner- suppe, die der Herr Doctor verordnet haben. Doctor: Ja, wie habt Ihr denn die Hühner suppe gemacht? Bäuerin: Zwei Hände voll Heublumen, a Bisl Haber und dann an Löffel Mebl hab ich auch noch dazu gethan, wie man halt für die jungen Henneln a Hühnersuppen macht; g'schmeckt hafs ihm freilich r.et, aber 's sollt ja Hühnersuppe sein.

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von der Grobherz, ous gradirterSoole ncf durch seine Sch, kcit, ist stets vorräthi Preisen zu beziehen J 6. 0 Bapei Stelen.

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AranLreich.

Paris. 21. Oktober. -Wad) Bertchken aus Tunis vom 19 bi. hat General Sausster beschlossen, von jetzt ab den Krieg In Tunesien in der Weise zu führen, wie er früher und auch heute noch in Algerien geführt wird: er will nämlich überall arabische Gums organistren, um sie gegen ihre eigenen Landsleute zu verwenden. Die französischen Truppen schlagen die Araber, weil diese viel weniger gute Waffen haben als sie; um ihnen aber den Rest zu geben, bedient man sich als Schergen der Araber selbst. Aus diesem Grunde begleiten auch die Colonnr des Generals Forgemol zahlreiche algerische GumS.

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Der Geheimerath Blunschli, welcher am 21. d. Mts. die badische Generalsynode im vollsten Wohlsein mit einer Rede geschlossen hatte und sich zu einer Audienz bei dem Großherzog begeben wollte, wurde auf dem Schießplätze in Karlsruhe vom Schlage getroffen und verstarb alsbald- Bluntschli war einer der glänzendsten deutschen Staats­rechtslehrer, der auch in politischer Beziehung ein allgemeines Ansehen und einen großen Einfluß genoß. Er ist im Jabre 1808 in Zürich in der Schwctz geboren, woselbst er seine erste Bildung genoß. Er besuchte mehrere deutsche Universitäten, namentlich Berlin, wo er sich dem Rechtsstudium widmete. Nach der Gründung der Züricher Fachschule wurde er daselbst Professor der Rechte. Auch in politischer Beziehung spielte er eine bedeutende Rolle in seinem Vaterlande. Er stellte sich in Folge seiner historischen Bildung und seiner wissenschaftlichen Anschauungen auf die Seite der con- servatlven Partei. Schon seit längerer Zelt in den großen Rath gewählt und eines seiner hervorragenden Mitglieder, beteiligte er sich lebhaft an den September-Ereig­nissen 1839 in Zürich. Er wurde in Folge dessen Mitglied des Regierungsratbes in Zürich. Später schloß er sich den Gebrüder Rohmers an und stand an der Spitze einer liberal-conservat'ven Partei. 1845 trat er aus der Regierung aus, blieb jedoch noch einige Zeit Präsident des großen Raths und im Erziehungsrath. Nach dem Unterliegen des Sonderbundes 1847 verließ er sein Vaterland und ging als Professor der Reckte nach Münster. Er entfaltete von jetzt an eine glänzende Wirksamkeit als Lehrer und gehörte zu den ausgezeichnetsten Gelehrten. Eine große An mhl von vorzüg­lichen Schriften sind von ihm herausgegeben, namentlich seinAllgemeines Staats­recht" und seinDeutsches Privatrechi". Sein Hauptwerk ist dasDeutsche Staats- Wörterbuch", ein Werk von epochemachender Bedeutung, welches der deutschen Nation zur besonderen Ehre gereicht und bei allen civilisirten Völkern Anerkennung gefunden hat. Bluntschli folgte später einem Rufe nach Heidelberg, wo er bis zu seinem Tode wirkte. In politischer Beziehung nahm er den regsten Antheil an der Entwickelung des deutschen Volkes, spectell der Errichtung des deutschen Reiches. Er schloß sich dem deutschen Volke eng an u- d trat mit der ganzen Energie seines Geistes für die nationale Entwickelung unseres Volkes ein. Sein Name wird stets unter den großen Rechts­und Staatslehrern des deutschen Volkes eine hochgeachtete Stelle einnehmen.

Literarisches.

Grobel's Portemonnaie-Eifenbabn Kursbuch für Mittel und Westdeutschland (Verlag von H. Gr o bei in Frankfurt a. M.) ist soeben wiederum in neuer Ausgabe für den Winter 1881/82 erschienen. Die Anordnung der Fahrp'.äne ist übersichtlich, die Angaben correct nach amtlichen Quellen und bei dm sehr bequemen Westentaschenformat ist bas Büchelchen geeignet, ein st-ter Begleiter zu sein. Das Kursbuch hat sich bereits zahlreiche Freunde erworben und ist der Herausgeber durch fortwährende Verbesserungen bestrebt, dasselbe in brr Gunst des Publikums zu befestigen. Wir unterlaffen baher nicht, bic Leser unseres Blattes empfehlend hierauf hinzuweisen.' Mit Karte kostet dasselbe nur 40 ____________________________________

In dem Reicksgesundheitsamte sollen, da wieder Maffen-Petitionen für die Aufhebung des Impfzwangs an den Reichstag vorbereitet werden, Unter- suchungen über die Frage angestellt werden, ob die Impfung mit ihiertscher , Lymphe im deutschen Reich allgemein zur Ausführung gebracht werden könne. j Es ist darum die Nachricht von besonderem Jntereffe gewesen, daß die Medi- : ctnalbehörde im Großherzogthum Heffen auch in dieser Richtung bereits vor- angegangen ist und die Mittel zur ausschließlichen und obligatorischen Verwen- . düng von Kälbrrtmpfstoff bet den öffentlichen Jmpstcrmmen auf den Etat für die nächste Etatsperiodr gebracht hat, nachdem die in Fachzeitschriften pubü- ctrtrn Versuche des Landes-Jmpfinstttuls die .Ausführbarkeit jener Maßregel ; ergeben haben.

siedendes Regenwaffer hinzugesetzt. Diese Mischung gießt man in die Senkgrube ober zu besinsizirenben Ort, während inzwischen eine andere Mischung, bestehend aus Regenwaffer, 4/2 Quart Petroleum und etwa Vs Natronwafferglas zum Steden worben ist, bie man sobann btr ersteren nackgteßt. Für größere Räum- verwenbet man natürlich verhältnißmäßig stärkere Mischungen und in entsprechend

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau.

Berlin, 24. Oktober. DieProv-Corresp." schließt einenFürst Bismarck und das Vertrauen des deutsche/. Volkes" überschriebenen Arttkel folgendermaßen: Das deutsche Volk besitzt das Vertrauen zu seinem Bismarck, welches nur durch Thaten erworben wird. Wenn unsere Stellung inmitten der europäischen Ereignisse eine derartige ist, daß wir ungestört die inneren Fragen behandeln können, wenn an den Grenzen Entwickelungen ernstester Art sich vorbereiten, ohne daß wir uns größeren Sorgen darum hinzugeben haben, so danken wir es der Polrtck, deren Seele Fürst Bismarck, danke« es der Thatsache und dem Bewußtsein, daß er im Rathe des Kaisers über Deutsch, land wacht. Mit dem Augenblicke seiner Entfernung würde jene Ruhe und Zuversicht schwinden.

Baden-Baden, 24. Oktober. Se. Maj. der Kaiser verweilte auf der gestrigen Hof-Sotrse im Großh. Schlöffe bis 11'/r Uhr. Heute dinirt Se. Majestät mit Ihren König!. Hoheiten dem Großherzoze und der Groß­herzogin bet Ihrer Maj. der Kaiserin. Die Abreise Sr. Majestät nach Berlin erfolgt Nachmittags 5 Uhr 45 Mm. mittelst Extrazugs.

Se. Maj. der Kaiser ist heute Abend 6 Uhr mittelst Extrazuges nach Berlin abgereist. Ihre Kön'gl. Hoheiten der Großherzog und die Groß- Herzogin begleiteten Se. Majestät bis nach Karlsruhe. Auf dem Bahnhofe waren zur Verabschiedung erschienen: die Herzogin Hamilton, Fürst Fürstcn- berg, Fürst Solms, der Herzog Osuna, die hier anwesenden Mitglieder des diplomatischen Corps, die Spitzen der Behörden, der Staotraty und andere Persönlichkeiten von Distinctton. Das zahlreich anwesende Publikum begleitete Se. Majestät bet der Abfahrt mit enthusiastischen Hochrufen.

Stuttgart, 24. Oktober. Die Nachrichten über das Bestidea Bert­hold Auerbach's lauten günstiger; der Kranke ist noch schwach, aber fieberfrei.

Tunis, 24. Oktober. Die tunesischen Soldaren unter Alt Bey weigern sich zu marjchiren und weigern sich zugleich, Ali Bey nach Tunis zurückkehren zu lasten. Der General Ben Turkia schoß einen der Meuterer nieder. Der Bey schickte deu Kriegsminister Si L>elim tn das Lager Ali Bey's ab, um die Ordnung wieder herzustellen.

London, 24. Oktober. Heute Nachmittag fand im Hydepark ein von der National-Landliga Großbritanniens veranstaltetes großes Meeting statt, welchem gegen 50,000 Personen beiwohnten und wöbet drei Parlaments-Depu- tirte als Redner auftraten- Die m>t Einstimmigkeit angenommenen Resolutio­nen sprechen sich gegen das Vorgehen der irländischen Regierung aus- Das Meeting verlief übrigens tn vollkommenster Ordnung und Ruhe.

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Lokales.

Gießen, 25. Oktober. Infolge ber imGrünberger Anzeiger" erschienenen Angriffe auf ben liberalen Reickstagscandidaten hat sich derselbe zu folgendem Schreiben an ben Vor­sitzenden der letzten Grünberger Wählerversammlung, Hrn. K. Kull mann, veranlaßt gesehen:

Geehrter Herr!

In Jbrem bortigcn Anzeiger Nr. 83 befindet sich ein Inserat, Unterzeichner:Ein Land- wirth", worin mir der Vorwurf gern ckt wirb, baß ick für dre stärkere Belastung deS Grund besitzeS und des Gewerbes sei. Ich laffe mir irn Allgemeinen die Verbäckt.pungen und Angriffe, denen meine Person und meine Ansichten anläßlich ber bevorstehenden Reichstagswabl begegnen, ruhig gefallen, weil ich kein Freund unnützen Streites bin und weil ich glaube, daß diejenigen Herren, die nun hinter meinem Rücken an meinen Rrden herumdeuteln, sich schon dadurch selbst gerichtet haben, daß sie es unterließen, mir bei meinen zahlreichen Besuchen des Wahlbezirkes in offener Rebe zu begegnen- Gerabe ber obige Vorwurf veranlaßt mich inveß boch, ba er, wie ich erfahre, geflissentlich in weitesten Kreisen verbreitet wird, ihn hiermit ganz ausdrücklich für eine boden­lose Unwahrheit zu erklären. Ich habe mich wiederholt, insbesondere auch in Grünberg, gegen eine Erhöhung der Grund und Gewerbesteuer und für c.nc Reform derselben aus­gesprochen, habet aber geäußert, baß biefe Steuerfragen zunächst nicht in b?n Reichstag, fonbern in den hessischen Landtag gehören und daß man jedenfalls derartige Steuern nicht eher vermindern oder aufheben könne, bis ein geeigneter Ersatz für sie durch weniger drückende Steuern gefunden sei. Wenn ich seinerzeit tn Gießen gesagt habe, daß ich eine höhere Be­steuerung des funbirten, als bes unfunbirten Einkommens wünsche, so muß jeder Einsichtige wiffen, daß diese Aeußerung mit Grund und Gewerbesteuer auch nicht das Geringste zu tbun hat, sondern baß ich bamit nur eine höhere Besteuerung bes Kapitaleinkommens gegenüber bem Einkommen aus ber Arbeit empfohlen habe.

Ich bitte Sie reckt sehr, ben Inhalt dieses Briefes alsbald in jeder Ihnen geeignet scheinenden Weise zu verbreiten, ba meine Gegner auffallender Weise gerabe bie letzte vor ben Wahlen erschienenen Nummer Ihres Anzeigers zu ihren Angriffen gege" mich gewählt haben.

Mit freundlichem Gruße

Dr. Gut fleisch.

nium 2c. binbet unb in völlig geruchloses Schwefeleisen und schwefelsaureS Ammoniak (letzteres em gutes Düngemittel) umwanbelt, während gleichzeitig durch bie Einwirkung der in bem Natronwafferglas enthaltenen Kieselsäure im Verein mit bem Natron unb Petroleum eine Zerstörung bet organischen Stoffe eintritt. Hieran anfckließenb sei noch bemtrft, daß das Em- die Kloaken vor deren Ausleerung in einigen Städten

Schauplatz eines aufregenden Falles. Bei der Vertiefung eines Brunnens wurde ein Maurei durch ben Einbruch bet inneren Wanb verschüttet. Es beburfte 20stünbiger angestrengter Arbeit,

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Eine neue Behandlung catarrhalifcher Erkrankungen der Luftwege.

Den Forschung'-n der neueren Zeit verdanken wir eine Behandlungsweife der Catarrhe der Luftwege, welche von ber bisher gebräuchlich n den Vorzug eines ungleich rascheren Erfolges aufzuweisen bat. Es gelang den so lästigen Schnupfen in wenigen Stunden zu bekämpfen und heftige acute Lungencatarrhe in kürzester Frist zu beseitigen oder doch in die mildeste Form überzuführen.

Apotheker W- Voß tn Frankfurt a. M, brachte das Mittel, bie W. Vob'schen Catarrhpillen, vergangenen Herbst in den Handel unb wie aus ber von Dr. well. Witt11nger verfaßten und in den nachfolgenden Apotheken gratis erhältlichen Broschüre ersichtlich ist, wurde das neue Heilmittel von einer großen Anzahl praktischer Aerzte geprüft unb bei acuten unb chronischen Rachen-, Lungen-, Kehlkopscatarrben, bei Schnupfen, Husten und Heiserkeit als bas rascheste unb sicherste Mittel anerkannt.

Die ausgezeichnete Wirksamkeit des Präparates hat zu mannigfachen Versuchen Anlaß gegeben und man hat in ärztlichen Kreisen für gut befunden, dasselbe noch zu vervollkommnen unb so ein wahres Volksmlttel ,.u schaffen.

Apotheker Voß hat diese Verbesserungen bet ben von jetzt ad von ihm bar gestellten Catarrhpillen benutzt, so daß das neue Präparat für alle catarrhalischen Er­krankungen ber Luftwege als bas beste, was man bei denselben anwenden kann, em­pfohlen zu werden verdient- #

Es wird ganz besonders darauf aufmerksam gemacht, daß bie ächten W- Votz Catarrhpillen in Schachteln mit einem ziegelrothen Streifen, auf welchem ber Namens­zug Dr. med. Wittlin ger unb bes Apothcker W. Voß steht, verschlossen sein müssen und ächt nur in den Apotheken zu Gladenbach, Frohnhaufen, Marburg (Einborn­apotheke), Frankfurt: Adlerapotheke unb in ben übrigen bekannten Apotheken » Schachtel «X 1., welche in allen leichten Fällen genügt, erhältlich finb.

Handel und Verkehr.

SieHeu, 25 Oktbr Auf dem heutigen Wochenmarkte kostue Butce^ per Pkd. «^0.95 biS 1.00, Hühnereier 1 Stück 7 H, 2 Stück 13 , Enteneier per Stück 0

2 Stück 00 H. Käse per Siück 48 Käsematte per Stück 30 H, Erbsen 1 Liter 22 4, Linsen 1 Liter 25 H, Lauben daL Pa JL 0.500.60, Hühner p. St. X 0.70 100, Hahnen p. St. X 0.50-0.80, Enten per Stück X 1.401.70, Gänse per Pfund 4660 Welsche per Stück X 0.-0, Ochsrnffeisch 64 00 H per Pfd., Kuh. un> Rindfleisch 46 b « 50 X Kalbfleisch 44-48 H, Hammerfieisck 50-60 X Schweinefleisch 6264 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 3.003.50, Zwiebeln per Ltt. X 78, Milch per Liter 16 und 18 Weißkraut 100 St. X 4.506.00.

Frankfurt, 24. Oktbr. Der heutige Viehmartt war gut befahren. Angetrieven waren ca. 380 Ochsen und Stiere, 330 Kühe unb Rinder, 280 Kälber und 600 Hammel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 6366, 2. Qual. X 58-60, Kühe und Rinder 1. Qual. X. 54-56, 2. Qual. X 40-50, Kälber 1. Qual. X 52-55, 2. DuaL X 40-50, Härnrnel 1. Qual. X 54-58, 2. Qual. X 40 45 per 100 Pfd. Schlacht­gewicht. Schweine wurden 700 Stück angeführt und das Pfund mit 6365 H bezahlt.

Frankfurt, 24. Oktober. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 39.50, Nr. 2 37 50

Nr. 3 X 32.50, Nr. 4 X 28.5000, Nr 5 X 25.50, Roggenmehl % (Berliner Marke) X 28 5000, do. I (Berliner Marke) 26.50-27, do. II (Berliner Marke) 23, Weizen