Einzelbild herunterladen

Wntsg de $onni stll-n aus diesig-' M der «HE

24/116 3819 Z-Hnt- 29,79 2875 ®tr. 2 m-Wi-tmd oerfti Gießen, den LL

Moilta!

s

-k-ßt> dl- K»°' die Knaben im d« Zchulstraß' Flwatge

Ar sind »erp no!h°>endige Z- Wir eifui

Trhüisen oder uiadfii und zu

Sieß-n,

7027)__

MMS d

Pomit füllen auf W mobilien des J dahier giur 39774/io 10 di

39 77Vio 3 m.'islbietend oerj Gießen, den 2

Groß!

7026)

Frankfurter Würstcheu

(6559

empfiehlt

aus von und Ge- jede

Wien, 22. Oktober. Corresp.", melden, daß die Wien begleiten werde.

dürste noch längere Zeit hier verweilen, da Ihrer Majestät der Aufenthalt Hierselbst vortresflich zusagt.

Karlsruhe, 22. Oktober Heute Nachmittag 5 Uhr hat eine Tobten. feier für den verstorbenen Geh. Rath Biu-ftschli Hierselbst staitgefunden, welcher der Großherzog beiwohnte. Prälat Doll hielt eine Rede, in welcher er das reiche Leben und gesegnete Wirken des Verstorbenen betonte. Außer zwei Söhnen des Verstorbenen waren Frhr. o. Unaern-Sternberg, die Minister, viele Abgeordnete, hohe Staatsbeamte und Geistliche bei der Feier zugegen. Die Ueberführung der Leiche nach Heidelberg findet dieje Nacht, die Beerdi­gung morgen statt.

Diejenige Institution, üermtttelft welcher die Juden in Rußland ganz besonders als ein Staat im Staate erscheinen, ist der Kagal. Wie neulich die ZeitungRusjj" es entwickelte, werden die Steuern und Leistungen der Juden in Rußland durch Dele- girte der jüdischen Gemeinde erhoben. Diese Steuern und Leistungen werden von den jüdischen Delegrrten dem Staate ohne Ausfälle übergeben; dieselben Delegirten erheben von ihren Glaubensgenossen Leistungen auch für speeiell jüdische Gemeindezwecke und werden darin m gleicher Weise, wie bei der Eintreibung der Staatslest'tungen, von den Behörden geschützt. Diese Delegirten führen auch die Listen über die jüdische Be­völkerung und können unter Umständen ihre Glaubensgenossen mit Jnterimspässen ver­sehen, die aus einen Monat Gültigkeit haben. Die organisirte Gemeinschaft der Juden in Rußland, welche sie vertritt, ihre Angelegenheiten administrirt, dabei sie selbst beauf­sichtigt, ist eben der Kagal. Da der Kagal zwischen der Regierung und der russischen Judenschaft steht, so hat die russische Administration von der Ziffer der Juden (d. h. der Talmudjuden) im Czarenreiche buchstäblich gar keine selbstständige Kenntniß.

Seit den Zeiten der Kaiserin Katharina II. wurden manche Versuche gemacht, die Juden (d. h' immer die Talmudjuden) durch Verleihung von mancherlei Ver­günstigungen zum Ackerbau heranzuziehen, doch blieben solche Bestrebungen in Rußland meist resultatlos. Man schätzt die jüdische (talmudische) Bevölkerung in Rußland aus 3 bis 4 Millionen.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Correspondenz Bureau.

Baden-Baden, 23. Oktober. Die Frau Großherzogin und Prinz Ludwig vo i Baden wohnten gestern Abend dem Concerte im Conversatton-- Hause bei. Der Kaiser und die Kaiserin brachten den Abend in ihren Ge­mächern zu. Heute findet große So.rär mit Concert tm Gcoßh. Schlöffe statt. Wie verlautet, wäre die Rückreise des Kaisers nach Berlin für morgen Nachmittag in Aussicht genommen.

Paris, 23. Oktober. Gestern Abend war Cabinets-Sitzung. Es ver­lautet, daS Ministerium werde vor dem Zusammentritt der Kammern seine Entlassung nicht einreichen und keine Erklärung abzeben, welche darauf abzielte, Interpellationen zu vermeiden.

Paris, 23. Oktober. Nachrichten aus Tunis melden, daß die Truppen Alt Bey's sich weigerten, nach Zaghouan zu marschiren und erst durch die Drohung, die Meuterer zu erschießen, zum Gehorsam bewogen wurden. Zahl­reiche Insurgenten sollen sich längs der Bahnstrecke zwischen Quedzerua und Bordtjoum zusammengerottet haben.

London, 23. Oktober. Der DampferClan Macduff" ist aus der Fahrt von Liverpool nach Bombay am Donnerstag Abend an der Küste von Wales gescheitert. Von der Mannschaft sind 39 umgekommen, 3 gerettet.

Rom, 23. Oktober. DerPopolo Romano" schreibt anläßlich de« Besuchs des Königs beim Ka'ser von Oesterreich: Der Besuch wird bei der Einmüthigkett, mit welcher derselbe von der italienischen Nation begrüßt wird, die herzlichen Beziehungen beider Länder befestigen und in Zukunft alle Zweifel über unsere loyale Absicht, die Verträge zu respectiren, beseitigen. Die Reise ist ein neuer Beweis, daß Italien fest entschloffen ist, zur Erhaltung des Fne- denS beizutragen. Wir sind glücklich, daß auch Frankreich die Rase des Königs, die eine neue Garantie für den europäischen Frieden und die Ruhe ist, ebenso auffaßt.

Frankfurr a. M., dm24.Oktbr Nachmittags 2 Uhr 10 Mm. iTetegr. Coursbcrubi Mitgetheitt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.! Credil- actten >314'/«, Staatsb.-Ictien 295, Galizier 271'/,, Oeft. Silberrente 66'/,, 4% Ungar Goldrente 76b, i°/o 1880er Russen 74, 2. Orient-Anleihe 59/gr 5% Rumänische Rente 90',,, Lombarden 132Vs- Rordweftbahn 192. Tendenz matt.

England.

London, 21. Oktober. Nach einer Lloyds zugegangenen Depesche Aden von heute hat der DampferKönig der Niederlande" auf der Fahrt Batavia nach Amsterdam am 4. d. Mts. den Schraubenschaft gebrochen ist im 5. Grad südlicher Breite und 64. Grad östlicher Länge gekentert, rettet sind 38 Personen, über 6 Böte mit 175 Personen fehlt noch

Amerika.

Uorktown, 21. Oktbr. Die hundertjährige Jubelfeier endete gestern Abend bei Sonnenuntergang mit Begrüßung der auf dem amerikanischen Kriegs­schiffTrenton" aufzehrßten englischen Flagge. Alle anderen Schiffe zogen ebenfalls die englische Flagge auf und begrüßten dieselbe mit dem Salut der Geschütze, auf welchen die am Lande aufgestellten Batterien antworteten.

Italien.

Rom, 22. Oktober. Heute Morgen ist der directe Eisenbahnzug von Spezzia nach Pisa zwischen Sarzana und Avenza aus bisher noch nicht be­kannter Ursache entgleist und wurden dabei 20 Personen verwundet und eine getödtet. Die Minister DepretiS und Berti, welche sich in dem Zuge besan» den, blieben unverletzt und trafen gegen Abend mit fünfstündiger Verspätung hier ein.

Hesterreich.

Mehrere Blätter, darunter auch diePolit. Königin Marguerita den König Humbert nach

Rußland.

Petersburg, 18. Oktober. [$)ie Juden in Rußland Da die russische Juden- srage jetzt überall einer Erörterung unterzogen wird, so dürften die folgenden auf- klürenden Zeilen nicht unangebracht sein. Es ist in Rußland das Einwandern von Juden, Jesuiten und Derwischen im Allgemeinen verboten. Wer von diesen Elementen nach Rußland kommen darf, erhält die Erlaubniß zum Aufenthalte in der Regel nur zeitweilig und aus Widerruf.

Die Verhältnisse der einheimischen Juden in Rußland beruhen vorwiegend auf den Ukasen vom 13. April 1835 und vom 19. December 1844, deren Beschränkungen übrigens nur die Talmudjuden, in keiner Weise aber die sogenannten Karaiten treffen. Demnach ist den Juden (d. h. den Talmudjuden) der ungehinderte Aufenthalt in Ruß­land nur in gewissen Provinzen, nämlich im Königreiche Polen, in gewissen Gouverne­ments West- und Südrußlands (mit Ausschluß mancher Städte) und zum Theil in Kurland gestattet. Die Berechtigung zum Aufenhalt in anderen Theilen Rußlands wird nur bedingungsweise oder auf Widerruf den Juden gewährt. Seit 1861 ward jedoch Juden, welche einen Gelebrten-Grad erworben oder einige Zeit zur ersten GLde gesteuert, der Aufenthalt in ganz Rußland ohne Klauseln freigegeben. J

Nachricht.

London, 21. Oktober. Die Proklamation des Vicekönigs von Irland durch welche die Landltza für eine gesetz-übrige Organisation erklärt wird, drückt den Entschluß der Regierung aus, alle >hr zu Gebote stehenden Ge­walten und Hilfsmittel anzuwenden, um die Unteriha >en der Königin in Irland in der freien Ausübung ihrer gesetzlichen Rechte und Berufe zu beschützen, resp. die Erfüllung aller gesetzlichen Verbindlichkeiten zu erzwingen. Die^Prokla- mation stellt Londonderry und Drogheda unter das Zwangsgesetz. Sämmt- ltche Morgenblätter sprechen sich billigend über die Unterdrückung der Landliga aus. DieTimes" sagt, es könne nicht länger behauptet werden, daß es der Regierung in Irland an Muth und Festigkeit mangele. Die Versprechungen der vtceköniglichen Proklamation müßten allen loyalen Bewohnern Irlands Vertrauen einflößen. In Dublin und anderen großen Stävten Irlands sind Meetings zur Unterstützung der Regierung in Vorbereitung und allent- halben Zeichen einer beginnenden Reaction der öffentlichen Meinung in Irland Gladstone ist nunmehr völlig wieder hergestellt und hat die

vorhanden.

Einladung des Lordmayors zum Diner am 9. November angenommen.

Krankreich.

Pari-, 21. Oktober. General Sausster hat eine Proklamation an alle Araber in Tunis erlaffen, worin er erklärt, daß er die Religion, das Eigen- thum und die Person aller friedlichen Einwohner respectiren, alle Thetlnehmer an Unordnungen, Plünderungen und Raub aber auf das Strengste be- strafen werde.

Paris, 22. Oktober. Nach hier etngegangenen Meldungen aus Tunis machte Oberst Laroque gestern einen Angriff in der Richtung auf Ouedteffa und schlug die feindliche Kavallerie zurück, von der 200 Mann fielen, während der größte Theil der übrigen Mannschaft gefangen genommen wurde. Ein tunesisches Corps unter Alt Bey deckt die Wasierlettungen von Zaghuan. Die für Tebeffa bestimmte Colonne unter dem General Forgemol setzt ihren Marsch fort, ohne auf Widerstand zu stoßen.

Bei der Vertheilung der Preise an die Theilnehmer der elektrischen Ausstellung wurden ein großes Ehrendiplom, 4 Ehrendiplome, 16 andere Diplome, 6 goldene, 9 silberne und 10 broncene Medaillen an deutsche Aus- steller verthctlt.

Paris, 21. Oktober. Von den Journalen wird ein Brief von einem Sohne Abdel Kader'S, aus Damaskus vom 7. d. MtS. bahrt, veröffentlicht, in welchem derselbe die ihm in Zeitungsberichten zugeschriebenen feindlichen Absichten gegen Frankreich auf bad B-stimmteste in Abrebe stellt. Als Reserve für bte Expedition nach Tunis, welche 8 Brigaden zählt, wird eine neunte gebildet. DerStöcle" will wiffen, daß der bisherige Botschafter in Madrid, Viceadmiral Jaurös, zum Marineminister ernannt werden würde.

LokaleS.

Gießen, 24. Oktober. Die gestrigen Wahlversammlungen zu Ortenberg und Gedern, ttt welchen Herr Dr. Gutfleisch sein politisches Progrmm entwickelte, waren wiederum ganz außerordentlich zahlreich besucht unv erklärten auch hier bte Wähler ihre Zustimmung zu der Candidatur des vorgenannten Herrn.

Eine Wählerversammlung zu Wehlar, welche gestern im : chutzenganen abgehalten werden sollte und in welcher der liberale Candidat Herr Heidemann von Cöln sich den Wählern vorstellen wollte, mußte, veranlaßt durch das wahrhaft pöbeb hafte Benehmen >iner Anzahl Personen, geschlossen werden. Der Tumultunddas ganz ungualificirbare Betragen in dieser Versammlung war derart, daß der Candidat auch nicht ein Wort sprechen konnte. _

Hande! und Verkehr.

Grünberg, 23. Oktober. (Frucktpretse vom 22. Oktober.) Weizen Jt 24.80, Korn Jt 20.46, Gerste X 16,20, Hafer 16.06, Erbsen .4t 2 '.40, L-ln Jt 26.00, Same» JZ. 27.00, Kartoffeln Jt 2.90. Durchschnittspreis pro 100 Kilogramm.

Grünberg, 23. Oktober. Auf dem hiesigen Gallusmarkte am 19. und 20. d. M» waren aufgetrieben: 3052 Stück Schweine und 239 Stück Rindvieh, an Krämerstände wäre» aufgestellt: 440 Stände.

Frankfurt, 22 Oktbr. lMarktbencyt). Der heutet Heu- uno Gtroh.-nirtt ö ;r gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ctr JL 4 00 5 00 Stroh JL 4.000 00 Butter 50 Kilo 110-0, tm Detail 1. Qualität das Pmn^ JL 1.20-00, 2. Qualität daS Pf. JL 1.30-00, Gier das Hundert 5.00-6.00. Ochsenst-r?cd per Pfund 65 -70 A Kuh, Rind und Farrcnfleisch 4555 , Kalbfleisch 5060 H, Hammelfler^a

4565 $ Schwerne^eisch 75-80 ein Hahn JL 1.802.20, etn Huhn JL 1.60 2.00 eine Ente V*L 2.50 3.00, eine Staub? 5060 Gans X 4.008 00, Halm das Stück vA 3.500 , Poularden 2.202.60. Rehbock das Pfd. 70-80 Kapaunen JL 2.50-3, Wälscker Haon 9-12, Kartoffeln 100 Ko. JL 6.007.50. Kohckraut 20 Blumenkobl 1 St. 6070 Wirllng 12-15 H, Gelberüben 1 Bund 10-0 Zwiedei« 1 Bund 0 H Sellerie daS Stück 3000 Meerre-.tig 1 Stück 1015 Spargel das Pftml. 30 H, Romani-Salat 1020 Endivien 10 - 0 Rorbkraur 1520 Weibkrant 1012 Artiscboken 50 80 H, Erbsen oas Pfd. 30 Bohnen 100 Pfund 000 X Kartoffeln ras Gcschetd 8-00 H, das Malter JL 50.0- 6.00, Kopf-Salat 00 Spinat 4060 Schnittlauch das Gebund 3 Kohlrabi per Stück 35 H

llwiisi'hhiiii

Reparaturen und 33yj

für Damen, Herren und

Kinder empfiehlt billigst

1A. Fangmann.

MW^estens besorgt.

G-g. Willi. Weidig.

7014) Eine wemg gebrauchte halbver­deckte Chaise wegen Mangel an Platz billig abzugeben auf dem Neuhof b. Gießen-

Lshrer Hinkender Bote, Deutscher Reichsbote für das Jahr 1882 (5478

sind eingetroffen und zu haben bei

Wilhelm Klee.

Wiederverkäuser erhalten hohen Rabatt

r

Witte

II il im 8 Vortrag -

Alle A

__de

Nrieii m Journale ff ;nÄet 1 Mk. 80 WtenMe, ss

T-fl. Be Tirßen

Ul

MG