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Hofg.rProtocollifi auKüchlersei'tbtt.- meines Hauses, lt zu vermelden.
I. Alker hnung zu üermietfr ' bei
Gebr. TtawN ienlofliB zu vermielli 'gerWwe.,^avI^ Zimmer zu öermitu" llDr.Felsing,1c>
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sandiger Arbeiter fr. Caplansgasjess^- nmer mit Kabinet k Kühn, Seltett»^ rlude mit Jtabiiw i'r then.
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Herrn Jlroi. M- fofort anbcrac.t *- p, ^obenan.
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und eine der gl. r. nielden.
218. Dienstag den 25. Oktober 1881.
chi eßen e r Anzeiger Meige - uüb Amtsblatt fit den Kreis Gießen.
-------------— ■ " Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Vureau t Echulstrahe B. 18. Erscheint täglich mit «uSnabme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Amtlicher Hheiü
iSctreffcnb: Neickstagswahlen» (Hießen, am 22. Oktober t88I.
Der Masjffrommissär öes erfien lUnOfftrcifes
an die Herren Wahlvorsteher.
Zur Vermeidung von bei der letzten Wahl vorgekommenen Anstände mache ich Sie noch besonders darauf der Wahlhandlung nicht blos bis zum Schluffe der Abstimmung um 6 Ubr
Abends, sondern bis zur Beendigung der Feststellung des Wahlergebnistes andauert, und vaß Ele destbalb nicht berechtigt sind, von 6 Uhr an das Wahllokal vom Publikum räumen zu lasten;
2) daß es als eine unzulässige Wahlbeeinflnffnng erscheint, wenn Sie, die Beisitzer oder der Protokou- fschrer wahrend der Wahlhandlung Stimmzettel an die Wähler vertbetlen oder gar einen Wahl-
3) daß die Stimmzettel außerhalb des WahllokaleS mit dem sttameu des Kandidaten handschriftlich oder im Wege der Vervielfältigung zu versehen sind.
l)r. Bockmann, Provinzial-Direktor.
Betreffend: Die Ableistung bt« VrrfafiungSeide?. Gießen, am 21. Oktober 1«8l.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
an die Großberzoglicdcn Bürgermeistereien des Kreises.
Dir Ableistung des Derfossungseldes der seit Mai l. I. aufgeuommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großherzoglich Hessischen Unterthanen, welche sick, ohne Ortsbürger zu werden, seit d-r bemerkten Zeit verhe>ratbet haben, soll wir folgt stattfinden, nämlich
derjenigen au- dem Amt»gericktSbe;irk Gießen: ml.s,„•
Montag den I« November l. I., Dormettags 10 Uhr, in dem Rrgierungs gebäude^u Tt,ßen,
derjenigen aus dem Amtsgerichtsbczirk Grünberg: m . ,ä.
Freitag den IS. November 1. I., Vormittags 10 Uhr, in dem RathhauS zu Grünberg,
derjenigen aus den Amtsgerichtsbezirken Lieh und Butzbach:
Montag den 21. November 1. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhaus zu Sich,
und derjenigen aus den AmtSgcrickt-bezirken Hungen, Nidda UN Lauback:
Freitag den 25. November l. I., Vormittags 10 Uhr, m dem RathhauS zu Hungen.
Sie wollen die vetnff ncen Personen hiernach vorladen uno daß dies geschehen, unter Namhastmachung der Vorgrladenen, uns anzrtzrn oder
berichten, daß Niemand vorzuladen war. .... ,
Haltm sich deriletchm Personen auswärts auf, so ist der Aufenthaltsort anzugeoen. Dr. Boekmann.
Station allein habe es möglich gemacht, mit einem Assistenten diese Arbeit ,u beringen, während andere Anstalten, ;■ «. Mümler und Bonn bei lo72, refp. 1339 Analysen je drei "lsüuenten hatten. Wenn es nun auch möglich erscheine, aus den der Anstalt bisher »ur Permaung ftebenben Mitteln einen weiteren Assistenten zu bezahlen, so müssen doch zugleich die agriculturchem.schen Forschungen, Die allein die Grundlage zu wsi enschaitlich begründetem Rath in landsirtbschastlich-technischen Fragen bilden können, in einem dem heutigen Standpunkte der W'ssenschast entsprechendem Umfang fortgesetzt und ausgedehnt werden. Für eine Vermehrung der laufenden Arbeiten und eine Ausdehnung der Forschungen erweisen sich aber Lokalitäten als nothwendig, die in einem nur mrethweiie zu erlangenden Hause nicht leicht sich oorsinden, vielmehr sich nur in einem irgend zu den Zwecken der Versuchsstation erbauten und eingerichteten Hause schaffen lasten. Das Curatorium der Anstalt glaubt das Ziel erreichen zu können, wenn der Anstalt ein Darlehen zum Bau eines eigenen Gebäudes aus Staatsmitteln aewährt würde, und hat die C-ntralstell' für die randwirthschaft und die landwstth- ichastlichen Vereine die Anträge des Euratormms bei der Regierung einstimmig befürwortet Die Großherzogliche Regierung hat sich gleichfalls von der Nothwendigkeit überzeugt für die Versuchsstotton ein eigenes Gebäude znrn bleibenden Gebrauch zu beschaffen' sie glaubt indessen den Sau eines solchen durch den Staat, wodurch dasselbe Staatseigentbum würde, der Gewährung eines Darlehens an die Vereine vorzieh-n zu sollen Abgesehen davon, daß es der Veriuchsstation nach ihren bisherigen finanziellen DerbSItnistcn wohl kaum möglich sein würbe, ohne weitere Zuschüsse des Staates _bte atmen des Baukapitals und die zur allmähligen Rückzahlung erforderlichen Betrage aufzubringen, erachtet die Regierung die Bedeutung der Versuchsstation für das 0e= beiben und die weitere Entwickelung der Landwirtbschast hoch genug, um ihr aus Mitteln des Staates eine dauernde Stätte zu schaffen, wie denn auch in anderen Staaten für ganz ähnlich organisirte Versuchsstationen Seitens des Staats und seitens er Provinzen eigene Gebäude errichtet worben sind. Die AnforderungI für den Reu- iu beträgt 76,200 JL Dos als Bauplatz zu erwerbende Terrain mußte, auyer dem i mm für das Gebäude selbst, auch noch Platz für einen etwa ' s Ha- großen Versuchs- Ä" Berlin, 22. Oktober. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht die Ernennung M Legattonsraths Dr. Rottenburg zum Geh. Regier.-Rath und vortragenden
Math der Reichskanzlei. ,,
■ Baden-Baden, 22. Oktober. Se. Maj. der Kaiser, welcher sich lanz wohl befindet, hat wegen regnerischer Zitierung das Zimmer gestern sticht verlassen, aber mehrere Audienzen ertheilt. Der heutige Geburtstag Ihrer f .,,ffgl. Hoheit der Prinzessin W-lhelm von Preußen wird durch ein festliches L 'f.-ier b-i den kaiserlichen Majestäten, zu welchem die Großherzogliche Familie en ist, foroie' durch eine größere Marschallstafel gefeiert. Bei Ihrer stär ’ der Kaiserin findet täglich Abends Thee statt. Allerhöchstdteselbe
Deutschland.
Darmstadt, 22. Oktober. Seine König!. Hoheit der Großhenog empfingen am Mittwoch den Oberst und (Fommanbantcn ber Residenz Frdrn. Röber v. Dlersburg, den Oberstlieutenant v. Klüber, den Mazor Langershausen vorn Brandenburgstchen Fuß-Ai iillerie-Regirnent Nr. 3, den Pfarrer Heintze von Wallemrod, den Piarrer Ewwabel von Gundernhauscn, den Eabmetssecietar er. Hoheit des pursten von yUl6a£‘eukinabmen Sc ne Königliche Hoheit militärische Meldu- gen entgegen u- d empsingen den Obeist p. Treskow, den Major Rau oom Hobenzollern schen yusilier- Regimcnl Nr. 40, den Major Mache vom 2. Großb. Infai.tene-Regimcnt sGroßberzog) <Rt. 116 den Obcrpostdirector Hagemann, den Geheimen Med cinalrath Tr. Helwig aus Mainz, den Decan Trautwein von Laudach, den Haupfftempelverwalter Kuhlmann, den Professor und Vorstand der landwirthschaftlichen Versuchsstation Wagner, den Oberamtsrichter und Iusiizrath S'ebert, den Med civalrath Dr Neidhardt aus Worms, den Obersörster Preuschcn von Ernsthofen, den Baumeister Baycrer, den^ecan Ewald, den Mitprcdiger Keil, den Gebe^mcratb Dr. Walther; zum Vortrag den Staatsminister Frhrn. v Starck, dm MimstenalprSsident Schleiermacher, den Oberconsistonalpra,ident Dr. Goldmann. r L ,
m Darmstadt, 23. Oktober. Unter den Anforderungen, welche als auxer- ordentliche Ausgabe in dem Staatsbudget für die Finanzpenode 1882 85 ^ri (Deinen, befindet sich eine, welche gewiß in allen Kreisen der Bevölkerung lebhastcr Svmpatbie begegnen wirb. Dieselbe gilt der Schaffung eines eigenen Heims für die lanbwirth- schaftliche Versuchs- und Auskunftsstation in Darmstadt, welche im ^abre 1871 gegründet wurde und deren Ausgabe es war, an den Forschungen in den der Landwirtschaft zu Grunde liegenden Zweigen der Namrwissenschasten Antbeil^ 3u nehmen, für die Verbrcimng wrncnschastlicher Grundsätze in der Landwirlhschaft thäl g zu sein und die Landwirtbc in chren auf die Förderung eines rationellen Betriebs nuteten geschäftlichen Vorkehrungen und Unternebmungen zu unterstützen. Turch Bei- träne sämmtlicher lanbwrrtdschaftllcher Vereine, durch Honorare für Analysen und b* jährlichen Aversionalsummeu ber autzcrordentlichen Mitglieder werben bie Mittel * Unterdaltung der Anstalt aufgebracht, zu denen außerdem noch mit nändiscker u- stimmung seit 1876 ein jährlicher Zuschuß von 2800 aus Mitteln des S
geleistet wird. Die Station ist mzwr'chen in früher nickt geahntem, stets zuneb mdem Umfang in Anspruch genommen worden; während in 1875 die Zahl der von He. i'chcn Landwrrthen zur ckemisckcn Prüfung einges-mdten Proben von Dünger- und Futtermitteln, Samen, Bodenarten, Ernteproducten u. s. w. sich auf 6oO belief, und m 1b ' 1036, in 1880 1431 Nummern emgelausen ur.d wird im laufenden Jahre ^uoeriai u die Zahl von weniasteus 1700 erreicht werden. Nach Angabe der dem B- Jä gegebenen Erläuterungen hat nur eine der zahlreichen andern Versuch'' Deutschland, die in Halle, bisher eine wesentlich höhere Zahl von Analysen M gehabt. Die Erläuterungen sagen, die angestrengteste Thättgkert des Vo'^^^^


