meist» T-gioff. Allrn drei Anpeklaqlen anb grobe PflichiversLumnch jur Last gelegt, durch die der Cz-ir beim Passiren Cer Straße in die Lust gefpretigt werden sollte. Kobezeff war der Polizei als verdächtig bezeichnet, und cemju- folge eine Untersuchung seines Kellers angeoidnet woiden. Moormsli und TeUoff waren mit deiselben betraut. Tivtzdem nun von dem Ersteren eine dumvsklingende Stelle und Töpse und Schachteln mit Erde angesüllt gesunden wuiden und der die Polizei begleitende Dwvrnlk daraus aufmerksam machte, wie der angebliche Käsehändier sich bei jeder Fra»e, die man an ihn richtete, verfärbe, verließen die beiden Beamten doch unter tausend Entschuldigungen über die Störung, die ste bereitet, den Laden und berichteten, daß die gegen Kvbezeff gerichteten Beschuldigungen durchaus grundlos seien. Wenige Tage darauf fand das unselige Attentat statt. Ueber den Ausfall des Processes kann keine Unklarheit bestehen. Die Thatsachen, die gegen die drei Ange- klagten vorliegen, sind zu grav'.rend und die Aussagen, die von den im April abgeurtljetlten Verschwörern gemacht wurden, haben durchweg erwiesen, daß nur einer ganz beispiellosen Sorglosigkeit der Beamten die Minenanlage ver- borgen bleiben konnte._______ _________________________________
Telegraphische Depeschen.
Wolff'- telegr- Correspondenz - Bureau.
Berlin, 22. November. Die „Nordd. -Allg. Ztg." schreibt: In Hinblick aus die epochemachende Bedeutung der kaiserlichen Botschast, mit welcher der R-ichslag eröffnet wurde, ordnete der Minister des Innern an, daß dieselbe in Plakatsorm und in sämmilichen Gemeinden des preußischen Staates durch Anschlag an den für Bekanntmachung localer Verordnu.-gen bestlmmten Oertlichkeiten besonders zur öffentlichen Kenntnniß gebracht werden soll.
— Der auf Grund des § 28 des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie für Berlin angeordnete sog. kleine Belage« rungszustand ist vom Bundesralye aus 1 Jahr verlängert worden.
— Der SeniorenConvent emigte sich heute über die numerische Vertretung der einzelnen Fraktionen in den Commissionen und stellte dabei die Stärke der Fraktionen unter Berücksichtigung der Doppel- und Neuwahlen solgendrr- maßen fest: Centcum HO Fortschritt 60, Deutsch.Conseroativ- 50, liberale Vereinigung 48, Nationalliberale 45, Reichspartei 27, Volkspartei 7.
Baden-Baden, 22. Noobr. Der Großherzog hatte eine gute Nacht, die Temperatur war Abends 36,7, Morgens 36,2, der Puls 64. Dec Appetit steigert sich; das Allgemeinbefinden ist befriedigend.
Karlsruhe, 22. November. Der Landtag ist bis Mitte Januar vertagt worden.
München, 22. November. In der heutigen Sitzung der Abgeord- netenkammer verlas der Minister des Innern etne Botschaft des Königs, durch welche die Session des Landtags bis zum 31. Januar 1882 verlängert wird. Bei drr Berathung veS Grsetzentwurfs, betr. die Fortdauer des Malzauf. schlages, wurde mit 89 gegen 52 Stimmen der Antrag des Ausschusses angenommen, nach welchem die Forterhebung nur auf 3 Monate genehmigt wird. Der Referent Ruppert hob dem Bedenken des Finanzministers gegenüber her- vor, daß bei der Stellung der Majorität des HauseS deut Ministerium gegenüber alle sonstigen Gründe in den Hintergrund treten müßten.
London, 22. November. Das Hosjoumal meldet die Verlobung des Prinzen Leopold, deS jüngsten Soh: es der Königin, mit der Prinzessin Helene von Waldeck, Schwester der Prinzessin Wilhelm von Württemberg und der Königin der Niederlande.
Wien, 22. November. Die amtliche „Wiener Ztg." vubLcirt die Ernennung des österreichischen Botschafters in Petersburg, Grafen Kaluoky zum Minister des kaiserlichen Hauses und zum Minister des Auswärtigen.
Petersburg, 22. November. Das „Journal de St. Pstersbourg" widmet anläßlich der Ernennung des Grasen Kalnoky zum Minister deS Äus- wäriigen demselben einen warmen Nachruf und spricht seine hohe Befriedigung darüber aus, einen Mann von so erprobten diplomatischen Eigenschaften an der Spitze des auswärtigen Ministeriums des Nachbarlandes zu sehen, wo gerade jetzt zwischen den beiden Reuten mehrere Fragen gelöst werden müssen. Graf Kalnoky habe sich hier große Sympathien und Freunde erworben.
Lokales.
Gießen, 23. November. ^Sterblichkeit In Gießen.) Die Zahl der Todesfälle während der Wocke vom 13. biü 19. November war die ganz ungewöhnlich hohe von 13. Wenn herunter 9 Todesfälle bei Kindern zu verzeichnen waren, so dürfte dies bei dem ersten Blick auf eine besondere Bösartigkeit der gegenwärtig unter den Kindern häufig vorkommendln Konk- beiten schließen lassen. Indessen ist dies glücklicherweise nicht der Fall; die größte Zahl der Todesfälle erfolgte vielmehr aus anderen, nicht mit jenen Krankheiten tm Zu ammenlang stehenden Ursachen, wie sich aus nachfolgenden amtlichen Notizen ergibt. Nach Den von den Aerzten ausgestellten Todeszeugnisien starb ein Mädchen von 11 Jahren an Dipbtheruis, 2 Kinder an Scharlach (nämlich ein 11 Monate alt d Mädchen und ein 12jährr^cr Kacke). Außerdem starben aber noch 3 Kinder im Alter von 3 bis 6 Wochen in Folge von allgemener Lebensichwäche und Abzehrung, ein 2 Monate altes Kind an Bronchicnentzündung, ein Lind von nur 19 Tagen an Eitervergiftung, ein Mädchen von 3 Jahr-n an Krämpfen. Wecrre Todesfälle ereigneten sich noch bei 4 Erwachsenen und war hier Blutarmutb, Typhus, Rücen- marlentzündung, Krankheit der Nebennieren je einmal Todesursache. G.
Gießen, 23. November. In der Maschinenfabrik von Heyligenstädt & C o. ist soeben die 5000. Maschine fertiggestellt und kommt dieselbe morgen zum Versandt. Dir gratuliren der verhältnißmäßig noch jungen Fabrik zu dem bisherigen glämenden Erfolg.
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Vermischtes»
^ainz, 21. November. Der Eentral-Ausschuß des 12. mitt,Rheinischen Turnfest foini u“te Sitzung im Casino, Hof „zum Guttenberg", ab und zwar unter dem Lorin d « L r7n Gour. E'neur v- Woyna und des Herrn Oberbürgermeisters Dr. Dumont. Aus dm Berich e deS Festau, '^ 'WT b°6 die Ge.ammt Einnahmen des Festes sich aif 65 484 1 38 k belar.'^ .^d die AuSgabcn eine Hohe von 57,069 jL 94 erreicht bacn unrtr «rlafiunL' Reserve von 614 44 dem Turnverein für den Fond ur
Erbauung einer Turnballe 78t>*? ^L ßbkrw'esen werden können. Außerdem wurde dem Tunverein ein von dem Feste berrührem^ Mr Inventar zur Ver.iüaung gestellt Nch
Verlesung des Revtstonsbericht- der Htrren BSmper und Engelbach, nach welchem die A- rechnungcn sich als richtig erwiesen, wurde oem Frirällsschuß Decharge ertheilt. Nach Erlevr- unfl der geschäftlichen Angelegenheiten erhob sich der Vorsitzende, Herr v. Woyna, um dr inzwischen verstorbenen Mitglieder deS Eentralausschusies, der Herren Provinzialdireetor Fn- herr Röder v. Diersburg und Gymnasiakdirertor Löhbach, zu gedenken; sämmilicke Anweiend erhoben sich zu Ehren der Verstorbenen von ihren Sitzen. Herr v. Woyna spricht feiner leie Genugthuung darüber aus, daß durch das erfreuliche Zusammenwirken aller Kräfte der Bürger schäft'di auf das Fest gesetzten Hoffnungen im vollsten Maße Lerwirklickung gefunden habe» Herr v. Wovna schließt mit der Versicherung, daß das schöne Fest für seine Person stet ein Der angenehmsten Erinnerungen sein werde. Herr Oberbürgermeister Dr. Du Mont ergri hierauf das Wort, um dem Herrn v. Woyna für die in liebenswürdigster Weise gefühlt Leitung des Crntralavtzschusses zu danken, besonders aber für die dem Feste betätigt ^var^Unlerstützung^^er^Allendorsi der Sprecker des Turnverems, erstatttre hierauf zun
Reu-Ruppin. Ein sensationeller Mordproeeß ist, wie das „Berliner Tageblatt* berichtet, nach achttägiger Verhandlung vor dem hiesigen Schwurgericht soeben beendet worden. Der Proeeß ist auf die Entdeckung zurückzuführen, welche der Berliner Criminaleommissar Welcn, angeregt durch eine Grabkreuzinschrift auf dem Kirchhofe zu Zechlin während des verflossenen Sommers, in diesem Dorfe gemacht bat. Auf dem Grabe der dort berrdigten Marie Böhm ist von den Angehörigen derselben ein Kreuz errichtet, welches u. A. die Worte: „Ermordet von bekannter Hand" trägt. Des Mordes der Marie Böhm angeklagt, standen nun in der am 7. November begonnenen Verhandlung vor dem hiesigen Schwurgericht der Bäckermeister August Mohnke aus'Tornow, der Kaufmann Weber aus Zecklin und der Tischlermeister Schröder aus Zechlin. Der Thatbestand ist kurz folgender: Am 21. November 1877 ver schwand die Marie Böhm, welche dem August Mohnke bereits 2 Kinder unehelich geboren halte, und am 27. November deffelben Jahres wurde ihre Leiche im Braminsee gefunden. Die achttägigen Verhandlungen dieses Sensationsproe-ffes hielten Neu Ruppin beständig in Aufregung. Tausende umstanden das Rathhaus, in welchem die Schwurgerichtssitzung stattfand, und am dritten Verhandlungstag mußte sogar Militär requirirt werden, weil das Publikum die Mörder lynchen wollte, lieber 130 Zeugen und 5 Sachverständige wurden vernommen. Das Präsidium führte Kammergerichtsrath Staar aus Berlin. Die Ai geklagten leugneten hartnäckig. Doch selbst ihre Wahlvcrtheioiger mußten die Sache aufgeben, als am 10. November in Folge einer anonymen Denunciation bei Mohnke ein Meffer eingenäht und bei Sckröder ein Kaffiber von einem der Entlastungszeugen gefunden wurde. Am 15. l. M. fällten die Geschworenen ihren Wahrspruch auf Schuldig des Mordes über alle drei Angeklagten, gegen Mohnke einstimmig, gegen Schröder mit 11 gegen 1, gegen Weber mit 9 gegen 3 Stimmen, worauf der Gerichtshof das Todesurtheil fällte. Das zu Tausenden vor dem Rathhause versammelte Publikum nahm den Wabr'pruch der Geschworenen mit beifälligem Zurufen auf.
— sWohlthätigkeitssinn.j Wie die „Rh. Wests. Post" mittheilt, hat der in Barmen am 15. November verstorbene Herr Ludwig Ringel, der schon zu seinen Lebzeiten so mannigfache Beweise seines wohlthätigen Sinnes an den Tag gelegt hatte, folgende großartige Legate ausgesetzt: Der Unterbarmer Gemeinde 4t 0,000 JL zum Bau einer Kircke in der Nähe der Adle,brücke als Ersatz für das Dereinshaus, dem Derschönerungsvenln 100,000 JL, der Stadt Lennep als seinem Geburtsorte 100,00(1 JL, der Barmer Coneert Gesellickaft 20,000 Jt. Weiter sollen verschiedene christliche und wohlthätiqe Vereine mit namhaften Summen bedacht sein und sich die Höhe des Vermächtnisses auf ungefähr eine Million belaufen.
— sElm neuerdings bedroht.j Die Lage des Risikopfes bei Elm hat sich entschieden verschlimmert, es entstehen neue flafteritefc Spalten und eine Felswand befindet sich in voller Auflösung. Man fürchtet wieder den Sturz des Risikopfes in der Richtung nach dem Dorf und Die Frage, ob nicht der Rest der Bewohner des unglücklichen Elm definitiv auswandern solle, ist wieder brennend geworden. Indeffen haben die Liebesgaben die Höh« von 650,000 Fr. überschritten.
— Wahlagitation-^ In Makon -Miffouri) sprach jüngst ein Candidat in seiner < Wahlrede unter Ändcrm: „Wahlerfahrene Gentlemen! Wie kann man gestatten, daß Flaschen, • leibhaftige Flaschen, zur Wahlurne treten? Flaschen — was ar.vers sind Denn unsere Gegner, die in Schänken, in armseligen, ekligen Schänken ihre Bureaux haben? Nichts, gar nichts j sind sie als Flaschen, mit Dem Eitelkeitsstöpsel verkorkte und mit dem gemeinen Fusel des Egoismus gefüllte Flaschen. Mitbürger! Wir werden diele Flaschen, wenn sie e« wagen lallten, am Wahltage ihren gläsernen Patriotismus in die Wagschale zu werfen, gehörig In Scherben schlagen. Da 'st ihr Führer — ich nenne ihn nicht, seinen Namen lallen die Betrunkenen auf der Gaffe — was ist dieser Mann? Nichts! Was gilt er? Nichts! Was hofft er und fein Anhang, sein elender, ich sage elender Anhang! Alles, Alles hofft er. Aber er soll nur hoffen, er soll nur hoffen! Wir werden diesem Fasse mit seinen Flaschen den Platz anweisen, wo es, wo sie hin gehören, nämlich in den dunklen, den ewig dunklen Keller der Verborgenhe f, der Vergessenheit!"
— [9m Tage nach der Hochzeit.^ „Aber, liebe Frau, ist denn der Kaffee noch nickt fertig? Ich warte schon zwei volle Stunden darauf!" — „Lieber Mann, ich weiß selbst nickt, woran die Schuld liegt, die Kaffeebohnen wollen gar nicht weich werden."
— Aus Lemberg wird telegraphtrt: In einem unserer belubteften Stadttheile, nämlich in Der im Cmtrum gelegenen Chorazczvzna-Straße, wurde Mittwoch Nachts ein grauenhafte: Maffenmord verübt. Seit Jahren befindet sich daselbst in einem kleinen ebenerdigen HäuSckcn ein Branntweinladcn. welcher zumeist Arbeiter und beschäftigungslose Handwerksgesellen zu ständigen Kunden zählte. In dieser Boutique waren auch Mittwoch AbenD« zahlreiche Lcure aus den niederen Volksklaffen versammelt. Als nun spät Nachts ein OffiOer, der auf Den Heimwege begriffen war, Die Cborazczyzna-Straße passirt hatte, fand er Den Branntwemladsi> in Dem sich nichts mehr regte, weit geöffnet. Er schöpfte Verpacht und trat daher 'n Da# Gewölbe ein, in d-m sich 'hm ein fürchterlicher Anblick Darbot. Der Geschäftsinhaber Zacha rias Korkes, dn Mann von sechszig Jahren, ferner sein Weib und KinD, lagen ermordet Cd unb schwammen in ihrem Blute. Die Frau scheint mit Den nächtlichen Unholden lange gerungen zu haben; sic gab zwar noch einige Lebenszcichen von sich, verschied aber gleichfalls und zwa> einige Stunden später, nachdem ihre U'be'.führung ins Spital erfolgt war. Soweit bisher conflatirt werden konnte, liegt hier ein Raubmord vor. Da em Geldbetrag von mehreren bunbert Gulden, den Korkes Tags vorher als Mietbzins behoben batte, sowie einige werthvolle Hab scligkeiten fehlen. In Der unmittelbaren Nachbarschaft des LaDens befindet sich bio6 eine Tatak: t’afif, die zur Zeit des verübten Mordes ichon geschloffen war. Von den Nachbarsleuten batte Ntemano in der Nacht ein auffallendes Geräusch vernommen. Die Gtäuelthat, der eine ganv jüdische Familie zum Opfer gefallen ist hat hier außerordentliche Erregung beroorgerufen.
Eingesandt.
(Für alle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel ist die Redaction dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich.)
Auf die in den hiesigen Blättern ergangene Warnung erläßt die Rabatt-Spar-Anstal eine Erwiderung in der ste sich auf Die Sache selbst gar nicht einläßt, vielmehr eS Idbfbei ständlich finvet, allen Angriffen Das Schweigen der Verachtung entgegenzusctzen, Da Der Gongte| Der Kaufleute DeutschlanDs nur aus 49 Personen bestanDen x. Nun war Dieser Gongte' wirklich so unbeDeutcnD, warum hat Denn Die Rabatt-Spae-Anstalt ihm ihr Project vorgelegt Doch lasten wir Dem {ein, wie ihm wolle; fragen wir vielmehr nach d-m Smn um Zweck Des Vereins , was will er eigcntl ch? — Nach seinen eigenen Aeuß.runge: Dem Borgen entgegenirden, das Die Waaren um 18—40 % verlheuert. Haden roii den- wirklich in Gi'ßen ein solch abscheu.iches Borgsystem? Wer verborgt denn so viel, wer bora so viel, wie viel wird tm Verhältniß zum Baarverkauf verborgt, und wie lange wirb geboigt i Nem so schlimm ist Das noch lange nickt, wie man das hier dem Publikum vorzumalen such!. Welch grauenhafte Zustände müßten das auch sein, wo man, um den durch das Borg n ver ursachten Schaden zu Decken, neben dem regelrechten Gewinn noch 18—40 % auf den Pieii schlagen müßte; das wäre ja noch über das Pfandhaus. Man müßte sich ja schämen br einem Manne zu kaufen, Der seiner KunDsch-ft so.ch gemeines Borgen öffentlich zum Vorwur' machte. Und wenn es wirklich so wäre, wäre Den das eine Entschädigung für Den baatzah lenoen Kunden, ein Zettel Der in 9<: Jahren Gelb werden soll? Welche Sicherheit geben ter Die Herren Dafür, Daß Das wirklich Der Fall ist? Welche Kautionen haben ste dafür hmter legt?--
Hock halt. daH wird 'a in Berlin besorgt, in Der Stadt Der Intelligenz; nun I>eg> f denn in Berlin eUct Geld sichere;' als in Gießen. Welche Sicherheit bietet man dort n j Beilin? — Monatliche Veröffentlichung der Absch üste, sichere Hypotheken, staatliche Dbnauf [ sicht ie. Alles schon tagewesen sagt Ben Aktba. Aber auch schon dagewesen, Daß das alle» । nicht schützt vor Dem Loose alles Schönen auf Der Erde. Hat Denn das letzte Jahrzehnt nidy I Beispiele genug geliefert? Hatten wir nicht ©rüntungen genug? Hatten nicht unter fuat I licher Oderaufsicht stehende Kaff.n aller Art, ja selbst StaatSkasten unter Mäujefraß zu leider • und nur die unter so ganz -a'.schm VoraussetzUngkn gegründete Rabatt-Spar-Anstalt sollt' , unantastbar fein? Wir glauben nicht Daran unb haltet! die vom kaufmännischen Congreß aus- , gespiockene Warnung für eine durchaus berechtigte.
r Die Lebensversicherung in Deutschland im Jahre 1880.
< Im verflossenen Jahre wurden von den 39 Gesellschaften deS Deutschen Reiches in*1 । g«jammt 57,475 neue Policen über 224Vio Millionen JL ausgestellt. D:c 19 Actien-Geiell- | f(haften, von denen die meisten ihren mit Gewtnnanthtil Versicherten besondere Dorlheile unk ! recht ansehnliche Divivcndcn gewähren, schlosten neu 33.323 Versicherungers über 12l3/i« | Millionen v4L, die 20 Gegenseitigen Dagegen nur 25,152 Versicherungen über 103l/io Millionen Das bei allen Gesellschaften Des Deut'cken Reiches EnDe IdrO versickert gebliebene (5aptta• von 2270 Millionen Mark vertheilt sich mi: 12108/10 Millionen auf Die Actien-Gesellsckafttr , unD mit 10592/10 Millionen JL auf eie Gegenseitigkeits Gesell'chaften. Von Den Gesellschaften . deren Versicheruncsstanv j? 100 Millionen JL üb-rsteigt besitzt die Gothaer Bank (gegründet 1^27 Gegenleltiz) 378 ^'lillionen JL — die Germania in Stettin (1857, Aetien-Gesellfch 242’/io 9-eillionen JL — bu Lelpzigcr Gesellschaft (1830, Gegenseitig) I646/1O Millionen i — Die Stuttgarter L. V. u. Ersp. Bank (1854, Gegenseitig) !63®/io Millionen Jü — DU _ Eoncoroia in Cö!n (1853, euen-Ges.) 1442/10 Millionen — die Lübecker Gesellschaft^
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4apt. I. Hess', Md am 9. 91 wohlbehalten in
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Auf Lis ausgeschi -Lirbrich ui
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«oai> SHualtunj 1881 auSflif 120° 2? Mtr i« ®| wn -hm t-s B-iikS t °»S'blich in! , Sollt,n el littet hin,, «solch! bei ’^M^tlgun tat! gn ""«i Tnicht grunben.
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