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St». 194. Mittwoch den 24. August 1881.
Meßmer Anzeiger
Avjkigk-11) Amtsblatt fit )ti Kreis Gießen.
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Erscheürt täglich mit Ausnahme bei «ontagl.
PretA viert elt-hrNch 1 Mart 10 W. mit vrmgerlohn.
Durch bu Post bezogen verrtel jährlich 1 Warf 50 Ps.
ZXutfchland.
Darmstadt, 19. Aug. Da- Großherzogliche Regierung-blatt (Beilage Ar. 19) enthält:
i. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Johanne- Geiß II. zu Tret- a. d. Lda., In Anerkennung der von demselben am 22 Ftbruar l. IS. mit Mith und Entschlossenheit vollbrachten Rettung deS 10 Jahre alten Bllthasar Hasselbach zu Climbach vom Tode de- Ertrinket - neben einer Geldprämie, da- Allgemeine Ehrenzeichen mit d.r Inschrift „Für Rettung von Mensche-leben" zu ver- lrihkn geruht.
2. Bekanntmachung Grvßherzoglichen Ministerium- des Innern und der Justiz, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend.
3. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial - Direktion Rheinhessen, den AuSschlag deS Gehalt- deS Rabbinen zu B ngen für daS Jahr 1881 Betreffend.
4. Bekanntmachung Großherzoglichen KreiSamtS Friedberg, die Niederschlagung von Umlagen der israelitischen Religion-- Gemeinden Staden mit Stammheim und Ober Erlenbach mit Ober- und Rieder-Eschbach, im Kreise Friedberg, für 1881 betreffend.
5. Bekanntmachung Großherzoglichen Kre-amt- Eibach, die Nichterhebung einer Umlage pro 1881/82 in der Gemeinde Affhöllerbach betreffend.
6. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden.
7. Namen-veränderungen.
8. Dienstnachrtchten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- grädigst geruht: om 15. Juli dem evang. Pfarramt-- Candidaten Heinrich Heintze aus Hartmann-hain die evrng. Psari stelle zu Ltßberg zu übertragen.
Am 15 Juli wurde dem proo. Zeichenlehrer Ludwig Hermann Dender au- Darmstadt, unter Beleihung der Rechte eines definitiv angestelllen Volks- schullehrerS, die erledigte Zeichenlehrerstelle an der Mittelschule sür Knaben daselbst übertragen; am 18. Juli wurde der Schull'hrer an der Mittelschule sür Knaben zu Darmstadt PH l pp Harlmai n zum Lehrer an der höheren Mädchenschule daselbst. Ul ter Belastung in der Eigenschaft als Volkeschullehrer, am 19. Juli wurde der CchulamtSaspiront Gregor Jernewrm auS Abenheim zum Lehrer an der Gemeindeschule zu Echimehe m miQi.nt; am 23. Juli wurden d e von d,m Herrn Fürsten zu Psenburg Bustein aus erledigte Lrhrerpellen an der Volksschule zu Offenbach präier tirten Echulam So'piranten Franz Karl Törsam au- Unter - Schör mott nwog, Martin Keller au- Dorheim, August Schmidt au- Rovrod, Jacob Schied aus U'berach und Schullehrer Mcthia- Heyum aus Offenbach, an hm| Tage wurden die von dem Herrn Fürsten zu Äsen- burg'Blrftein aus L-drertnn,nst»llen an der Volksschule zu Offenbach prüfen- rirtin Schulaml-aipirantinnen Marie Graulich auS Mainz Auguste Augst auS Göpel ha.n und Mn na Witzfchel auS Eisenach sür diese Stellen bestätigt.
9. Dienstentlassungen. Am 5. Juli wurde der Bcuausseher Heinr. Wahl zu Groß Linden auS dem Dienste, am 15. Juli wurde der Lehrer ab der Vorschule de- Gymnasium- zu Mainz Adam Linker mit Wirkung vom 1. October d. J-. auf sein Rachsuchen auS tim Staatsdienste, am 19. Juli wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Bren-bach Karl Glaser entlasten.
10. Ruhestand-Versetzungen.
11. Eoncurrenzeröffnungen. Erledigt find: Eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Bingen mit einem jährl. Gehalt von 1150 Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mainzlar nut einem jährl. Gehalt von 900 JL ; mit ter Stelle ist Organistendienst verbunden. Die evang. Pfarrstelle zu WolsSkehlen; dotation-mäßiger Gehalt 3291 \ da- Präsentation-recht zu dieser Stelle st-bt dem Fehrn, v. Gem
mingen zu Frä, kssch-Crumbach zu, welcher dem Elasftficat on-gentze nicht bei- getreten ist. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Ledree stelle an der Gemeindeschule zu Leihgestern mit einem sährl. Gehalt von 900 mit der Stelle ist Organ.ster dienst verbunden. Eine mit einem evang. Lehrer zu be- setzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dorn-Dürkheim u it einem jährl. Gehalt von 900
12. Sterbesälle. Gestorben find: am 3. Mai der Reallehrer Dr. Johann Peter Muth zu Guß n; am 12. Mai der Recht-anwalt Eduard Cella- nu- zu Gießen; am 21. Mai der Schullehrer S«bap. Becker zu Rembrücken; am 3. Juni der Schullehrer Johannes Becker zu Gau AlgeSheirn; am 9. Juni der vortragende Rath bei der Abtheilung de- Ministeriums des Innern und der Justiz sür öffentliche Gesundheitspflege Ober-Medicinalrath Dr. Wilhelm Hallwachs zu Daro statt; am 10. Juni der evang. Plärrer Wilhelm Blurnhos zu Melbach; am 12. Juni der Schullehrer i. P. Jacob Faust zu Wackernheim ; am 14. Juni der Kanzleirath i. P. F-iedrich Müller zu Beffungen; am 16. Juni der evang. Pfarrer Ernst Engel zu Groß-Zimmern; am 22. Juni der evang. Pfarrer Kirchenratb Franz Joseph Maria Helserich zu Beedenkirchen; an dems. Tage der Schullehrer Phil pp Wetzel zu Hwschborn; an dems. Tage der Schullehrer IohS- Schnellbocher zu Eberstadt; am 27. Juri der Hausverwalter Frhr. Adclph Karl v Dilliez zu Darmstadt; am 6. Juli der Gymnafiallehrer Beneficiat Jacob Karl Tow.merque zu BenShetm; am 9. Juli der Schullehrer Franz Dior.yfiuS Gremm zu Klein Steinhetm.
Berlin, 20. August. Es wird in unterrichteten Kreisen bestätigt, daß der frühere Erzbischof von Posrn und Gresen, Graf Lcdcchowski, Willers fei,
auf da- Errbi-tbum Posen zu verzichten, so daß also dort eine Sedi-vacavz auch noch römischer Ansicht eintreten würde. Dieser Vorgang würde für die Beilegung de- CulturkampfeS von der größten Bedeutung sein. Bei der Br- raihung deS vorjährigen Jnligesetzes wurde fast auf allen Seiten die Bestimmung der Vorlage, wonach der König do- Recht haben sollte, die durch Spruch d<s kirchlichen Gerichtshöfe- abgesetzteri Bischöfe in ihre Diöcesen zurückzu» rufen, lebhaft angefochten. Wenn jetzt Graf Lekochowski, wohl ans Wunsch de- Papste- auf seine Diöcese verzichtet, so würde die Regelung der Wieder- bes-tzung derjenigen BiSthümer, deren Oberhtrten durch getichtliche- Erkenntniß ihre- Amte- entsetzt find, keinen Schwierigkeiten mehr begegnen, indem auch der zum Cardinal ernannte Bischof Melcher- schon vor längerer Zeit die Absicht bekundet hat, al- Cardinal nach Rom zu gehen. ES heißt, daß auch über diese Fragen Verhandlungen zwischen der Curie und der Regierung stattgefunden haben.
— Dem Reichstage wird in der nächsten Session voraussichtlich ein bereit- ausgearbeiteter Gesetzentwurf, betr. die Revision de- Titel- III. der Gewerbeordnung über den Gewerbebetrieb im Umherztehen, unterbreitet werden. Bekanntlich ist durch d<e Gewerbeordnung vom 21. Januar 1869 im Interesse der gewerblichen Freizügigkeit und der Gewerbesrecheit überhaupt ein großer Theii der frühem polizeilichen Desckränkungen gefallen, während die in den einzelnen Staoten bestehenden Vorschriften über die Besteuerung de- Haustr» gewerbcs fast durchweg in Kraft geblieben find. Jetzt hält man e- an maßgebender Stelle umgekehrt für nothwendig, um der Garantie einer größeren Solidität Willen das stehende Gewerbe zu begünstigen und vor der Concurrenz deS HaustrenS zu schützen. Die RetchSregierung soll außerdem beabsichtigen, d'e Fragen über Ne Wanderlager und die Aucttonen von Waare» eine- Wan» derlogers zur Erledigung zu bringen und endlich dürfte auch eine Revision der Bestimmungen der Gewerbeordnung über den Marktverkehr vorgenommen werden.
— In einem Streite mit der fortschrittlichen Presse und denjenigen Blättern, welche sich in dem Fahrwasser derselben bewegen, faßt die mimste- rtille „Prov.'Corresp." die „Grundzüge deS Programm- der verbündeten Regierungen, da- find die Ziele der Polit k deS Reichskanzler-^, in folgender Wesse zusammen: .Cs gilt eine nationale Wiedergeburt und innere Erstarkung Deutschland- auf gesunden, wirthschaftlichrn Grundlagen, die wirthschaftliche Unabbängigkeit Deutschlands vom ÄuSlande, die Stärkung der Finar.zkraft de- Reichis durch eine gerechtere Vertheilimg der Steuerlasten, die Erleichterung der Ausbringung der nothwendigen öffentlichen Abgaben durch Ausbildung de- Systems der indirecten Steuern unter entsprechender Verminderung der directen Abgaben, die Befreiung der Gemeinden von einem wesentlichen Theil der öffentlichen Schul-, Armenpflege und anderer Lasten, die Förderung der land- wirthschaitlichen und industriellen Gewerbe, die Fürsorge für das Wohl de- HandwerkerstandeS und der arbeitenden Klaffen gen äß den Geboten deS praktischen LbristenthumS, kurz, Sckutz den wirthsckaftlich Schwächern durch den Staat, der sich seiner christlich - sittlichen Pflichten bewußt sein und die theil- nohmloie Oberaufseherrolle ausgeben soll." An dem Programm an und für sich dürften selbst die ärgsten Fcinde deS Kanzler- nicht- auszusetzen haben, waS darin gesagt ist, klingt sehr hübsch, der Streit tobt eben nur um die Ausführung deS Programme-. Da- muß man unterscheiden.
Amerika.
Washington, 21. August. Nach dem heute Abend halb 7 Uhr auS« gegebenen Bulletin hatte der Präsident im Lause de- Nachmittag- zweimal Elbr'chen, die Zulübrurg von Nabrur.gSmÜteln durch den Mund wurde provisorisch iuSprnt'rt, die Jrjectionen wurden öfter- wiederholt. Die PulS- fchläge find weniger frequent al- gestern. — PulS 108, Temperatur 99,2, Re'piration 18.
Telegraphische Depeschen.
Wolff'- telegr. (Korrespondenz - Bureau.
Berlin, 22. August. Der ^RuchS-Anz." schreibt: Der Thüringer Bahn fi d für Abtretung an den Staat angeboten für die Starnmactien A eine feste Jabre-rente von 8Vz p6t. nebst baarer Zuzahlung von 5 JL pro Bette ton 300 der Umtausch der Aetiea gegen eine dem genannten Zinssätze entipr-cbende Anzahl 4procevtiger Staatsschuldverschreibungen ist zum 1. April 1885 bestimmt. Für die Stammactien B (Gotha-Leineselder Bahn) eine feste 4procentige JahreSrente, sowie vom 1. October 1882 ab Umtausch der Actien gegen eine dem Nominalbetrag der Actien entsprechende Anzahl 4procentiger Staat-schuldoerschreibungen nebst einer baaren Zuzahlung von 27, pro Acne. Für die Stammactien C (Gera-Eichichterbahn) ist ein vom 1. Octrber 1882 zu bewirkender Umtausch der Actien gegen 4procentige Staat-sLuldverschreibungen im Derhältniß von 8 zu 9 nebst baarer Zuzahlung von 27, v4L pro Actie beim Umtausch angeboten. Eine Erhöhung der Offerte wird a'S ausgeschlossen bezeichnet.
Zriedrichsort, 22. Aug. Der Admiralitäts-Ches, General v. Stosch, befichtiate beute das hiesige Torpedo-Institut, wohnte sodann einer Uebung im Mmerleoen bei urb ü spicirte schließlich da- Torpedo-Uebungsschiff „Blücher."
Wien, 22. Aug. Das „Frerndenbl." erklärt gegenüber dem Bukarester


