den 25 April. Anmeldungen
Das Schuljahr beginnt Montag
nunmehr als vollständige Realschule I. Ordnung
sämmtlichcn einer solchen Anstalt
18. April 1881.
zustehenden (2713
entgegengenommen.
Die Schule ist anerkannt und mit Rechten versehen.
Gießen, den
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GroKH. Realschule I. u. II Ordnung nebst Vorschule jii Kicken.
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Normal die Gefahr einer Überschwemmung vorhanden, inzwischen ist aber das Master dort auf 12 Fuß gefallen und damit jede Gefahr beseitigt.
Hamburg, 21. April. Der „Hamburger Korrespondent" schreibt: Wie uns aus Berlin gemeldet wird, sollen die Hamburgischer Seit- in der Zollanschlußfrage gemachten Propositionen vom Finanzmtntster Bitter gebilligt worden sein, auch höheren Orts auf Zustimmung rechnen können. Es war uns nicht möglich, die Zuverlässigkeit dieser Angaben zu prüfen, wir erfahren jedoch, daß die bürgerschaftltchen Vertrauensmänner auf morgen Vormittag zu einer neuen Besprechung mit der Senats-Commission einberufen find
Eingesandt.
sFl oh «Circus, j In einer Bude auf dem Oswalds Garton befindet sich ebn, ein sog. Floh:Thcater, dessen Director durch eine große Anzahl wohl oressirter Flöhe ernt D.'enge von Bewegungen, z. B. Wettrennen mit kleinen Walzen, Wagen, OmnibuS, Dro'chken u. s. ». ferner ein Duell zwischen zwei Flöhen, ein kleines Laroussel und andere« mehr zum Amüsement b;t Zuschauer ausführen läßt. Sämmtliche Flöhe werden durch einen am unteren Halse de festigten Draht festgebalten und es ist interessant durch eine Loupe zu beobachten, wie die Thierchen sich gegen ihre Fesseln sträuben. Einem Flob da« Springen abzugewöbnen, soll nicht weniger denn 8—9 Monat Zeit in Anspruch nehmen.
Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde fuGießen.
Gottesdienst:
Samstag, den 2 3. April:
Nachmittags 2 Uhr Beichte: Pfarrer Schlosser.
Sonntag, den - 4. Avril: Morgens 91/2 Übt: Pfarrer Schlosser Konfirmation der Knaben und Feier des Herl. A>endmahls.
Nachmittags ausnabmsweste 2 1/2 U(,t: Pfarrer I>r. Baumann. Nach beiden Gottesdiensten Erhebung einer Kollekte für die Armen unserer Gemeinde.
Am Sonntag, den 1 Mai, Nacbmiltags 2 Ubr findet dir Vorstellung und Prüfung der zu confirmirenden Mädchen statt.
Die Pfarrgeschäfte für d,e Woche vom 24. bi8 30. April besorgt Pfarrer Schlosser.
Großherzogliche Realschul-Direction.
Soldon.
Periode 1849—80 trifft auf das Jahr 1877 mit oben bemerkt, auf das Jahr 1857 mit 1734 Hectar.
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Verwischte S.
Darmstadt, 18. April. Nach den füngfltn statistischen Erhebungen über die land- wirthschaftliche Bodenbenutzung und die Ernteerträge war dem Tabakbau im Großherzogthum Leffen im Jahre 1880 eine Fläche von 918,1 Hektar eingeräumt und wurden auf solchen 24 514 Centner oder 26 7 Eentner pro Hektar gerrndet Auf die Bergstraße, den Hauptsitz de« hessischen TabakSbaueS, treffen von der Fläche »93,1 Hektar oder 97,2 pLt., auf die übrigen LandeStheile nur 25 Hektar oder 28 pCt. des gejammten Tabakgeländes. Den be
deutendsten Umfang besitzt dieser Culturzwkig im Kreise Bensheim, auf welchen Kreis -2.> A,ctar oder 57 pCt des in der Bergstraße überhaupt mit Tabak bestellten Areals entfallen. In zweiter Linie folgt der Kreis Heppenheim mit 368 Hektar oder 40,2 pCt. Von dem Erzeugniß des Großherzogthums kommen auf die Bergstraße, bezw. die genannten Kr-.ise 23 878 Eentner, so daß also für alle anderen Gedieisthetle des Landes nur 636 Centner ver bleiben. Geht man zur Ermittelung des jeweiligen Standes Der Tabakscultur im Groß herzogthum Heffen auf frühere Jahre zurück, so zeigt sich, daß dieselben im Jahr 1857 die »roßte Ausdehnung erreicht hatte. Es waren damals 1734 Hektar, also 816 Hektar oder
88 9 pCt. mehr in Tabak bepflanzt als im Jahre 1880. Die Einte ergab 44,843 Centner ober 26 Centner pro Hectar. — Seitdem sind, je nach der Verschiedenheit oer Ertrags- und Preisverbältmsse, sowie au« Veranlaffung der dem Tabak aufarlegttn steuerlichen Lasten und zeitweiligen Bedrohungen vielfache Wandlungen in dem Umfang des Tabakfeldes elngctvten. ES betrug z. v. die Anbaufläche und d 8 Ernte-Ergedniß in den Jahren
Ertrag
Stäötifdje j)iinf)t’f.s=Srf)iifr < ppufionnti
in Marktbreit a. Main. — Die Reifezeugnisse berechtigen zum einjährig-freiwilliaen
Dienste. - Beständige Aussicht; mäßiges Honorar. (938
Im Saale zum Einhorn
Freitag, Samstag und Sonntag,
von früh 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 7 Uhr, Ausstellung der berühmten astronomischen Kunst-Uhr. Dieselbe ist der Stroyr burger Münster Uhr ähnlich und zeigt an: Tag d.r Woche; Datum, Monat und Jahr; Auf- und Untergang der Sonne und des Mondes, fuw:e die verschiedenen Viertel dcs- fdben; den Lauf der Sterne und der H'.mmelszcichen; zeigt die 4 Jahreszeiten und b:e 4 Menschenalter an und hat bewcgl'che Fiauren; die 12 Apostel erscheinen vor Christus, dabei fräht der Habn. Die Uhr spielt 8 Stücke auf dem Glockenspiel. E» wird zu jeder Zeit vor den geehrten Heri schäften olles in Bewegung gesetzt. Da dieses Kunstweik das einzige ist, welches in Europa cx:ftirt, und in den größten Städten Deutschlands mit großem Beifall und Bewunderung ausgenommen wurde, so werden wir uns auch vou Seiten des hiesig.n sehr geehrten, kunstliebenden Publikums eines geneigten und zahlreichen Besuches zu erfreuen haben.
Eintritt SO ^>fg Kinder 20 ->sg.
2755) Achtungsvoll
Schmid <fe Wörner.
werden am 23. April von Vormittags 8 Uhr an im Schullokale
17 unter dem Mittel.
Wetzlar, 16. April. Aus BellerSdorf wird dem „Wetzl. Anz." daS seltene Voikornrn niß berichtet, baß am Donnerstag Morgen vortselbst eine Ziegc zwei Lämmer geworfen bat, hexen eine« ganz wohl gestaltet erscheint, während bas andere eine Mißgeburt ist. Das letzt genannte der beiden Thiere hat einen Kopf, welcher die Form und das Aussehen eines Menschenkopfes besitzt, jeooch mit Ziegenohren. Die Nase gleicht einem Finger, der H nter- körper ist wie der eines SchweineS beschaffen und auck wie dieser mit Borsten besetzt. Schwanz, Ohren und Beine dagegen sind wie bei einer gewöhnlichen Ziege gestaltet.
Glogau. Das hiesig- KreiSgericht hat einen Metzgergesellen aus Hirschberg, welcher sich mit der Art daS oberste Glied des einen Mittelfingers abgehauen hatte, um seiner Ein stellung in das Feld-Artillerie-Regiment Nr. 5 zu entgehen, mit einjährigem Grfängniß und Versetzung in die zweite Klaffe des Soldatenstandes bestraft. Nach Verbüßung der FreiheitS strafe wird er in eine Ardetterabtheilung eingestellt werden.
— Die „Berliner Börsenzeitung" vom 15. d. Mts. schreibt: „Mar, Vogler r^eilt in feiner Schrift: „Die Verwahrlosung des modernen Charakters. Ein Dtraf. und Mahnwort an Die Zeitgenossen" den Geschäftsbrief eines Internationalen Ehevermittlungs-Jnstitutes mit — selbstverständlicher Weise nicht fingirt, sondern aus der „Praxis" herausgegriffen, datirt: Darmstadt, 13. September 1877", an eine Hebamme in München gerichtet, von dem "Direktor" obigen Institutes unterzeichnkt. Dieser Brief tautet: „Geehrte F au! Hiermit fragen wir ergebenst an, ob sie geneigt sind, in der Weise mit uns in Geschäftsverbindung zu treten, daß Sie uns Damen, welche Sie m Ihrer Anstalt kennen lernen, zum Verheirathen überweisen wollen. Die Praxis hat uns gelehrt, daß bei Ihnen oft Fälle Vorkommen, wo junge Damen von ihren Verführern mit bedeutenden Summen abgefunoen werden Für diese Damen werden wir stets gute Verwendungen zu finden wiffen, intern wir fortwährend Herren ve zeichnet haben, die gerne einem solchen Frauenzimmer Jammt Kind die Hand zum Bunde reichen; natürlich in der Voraussetzung, daß hiermit der betreffende Herr eine Acquisition macht, die ihm immerhin etwas Geld mit in die Ehe bringt. Wenn Sie uns solche Damen zuweiien wollen und könne::, so würde uns D'es sedr angenehm sein und würden wir Ihnen ein Dritt- Ibetl des Reingewinnstes von dem auf diese W'ise erzielten Einkommen zukommen lasten. . . . Für alle Fälle läßt sich, wenn wir uns gegenteilig in die Hände arbeiten, viel Geld verdienen. Eilt neulich zahlten wir mehrere Hundert A.ark an eine Besitzerin gleicher Anstalt aus und soll es uns freuen, ein Gleiches auch bei Ihnen recht vald folgen lassen zu können. Ihren baldigen Nachrichten hierüber entgegensebend, zeicknen indesten achtungsvoll x." Vogler fügt noch da« Nachstehende hinzu: „Wie umfangreich die Geschäfte dieses mit bestem Erfolg auf die Dumm bett und Unsittlichkeit der „gebildeten" Stände svekulirenden Instituts sind, erhellt deutlich aus einem ebenfalls von der „Direktion" ausgehenden „Verzeichniß der Heiraths - Kandidaten". Diesem Zufolge batte das Institut folgendes Material auf Lager: 3 Fürsten, 8 Grafen 91 Barone, 210 Ritterguts- und Grobgrundstücksbesitzer, 380 Offictere, 800 Beamte und Lehrer, 120 Gelehrte, Nerzte und Künstler, 240 Großhändler und Fabrikanten, 1400 Kaufleute, 800 Landwirtbe, 1700 Industrielle und Gewerbetceibendr und 110 Private und Rentiers " — Und dabei flogt man Über die allgemeine Abneigung der Herrenwelt — zu heiraten! Man wende sich dock an die Biedermänner, deren Lebensbernf dann besteht, Bündnisse zu vermitteln."
Berlin. Zu den kohlensauren Jungfrauen, die heute Ickon auf dem alten Register sieben, bat, wie wir aus dem „Berliner Tageblatt" ersehen, der Berliner W>tz jetzt ein Pcnoant
F. C. Weber, Bahnhofstraße empfiehl Krausen, Kragen und Manschetten, Borstec^r, LavalivreS, Glace- unb Sommer-Handschuhe, gestickte Unterröcke, Corsets ui allen Preisen rc. in schönster Auswahl. (267/
Trischbäcker in Metzen.
Sonntag, den 24. April Martin Lenz, am Marktplatz. (Emil Noll, Löwen- gaffe. Daniel Rühl, Marktstraße.____
geliefert, indem er den jungen Damen, welche, wie dieS ja auch in den österreichischen TabakS- „Derschleißen" geschieht, den Kunden in den hiesigen Bureaux der Straßburger Tataksmanu faktur ferteilen, den Namen „Nikotinchen" gibt. Man darf sicker annebmen, daß ter Name auch demnächst auf das Theater kommt und die Straßburger nock allen Grund haben, sieb für die geschickte Rek ame zu bedanken — bis die „Nikotinchen" zu „Monopo chen" werden.
— Die Agitation gegen daS Taraksmonopol bat bereits zu eigentbümliaen Sckritten geführt. Die Tabakfabnk von Klemm u. Lorenz in Bautzen bat auf das Papier, in welches sie ihren ordinären Rippentabak einwickelt, mit großen Buckstaben folgendes P'.aka: drucken lasten: Deutscher Rippentabak sonst 8 jetzt 32 H das Pfund rc., in Folge ter am 7. Jul, 1879 geschehenen Erhöhung der Steuer für deu'ichen Tabak von 2 $ auf 22'/, und des Zoll.« für ausländischen Tabak von 12 auf 42' 4 datz Pfund. Fürst Bismarck, tamit noch nicht zufrieden, sagt, „bet Tabak muß noch mehr bluten*, er will Tabaksmonopol wie z. B. in Frankreich, wo der arme Mann zehnfach Tabaksteuer zahlt; denn die Tabakregie ver-. dient dort im Durchschnitt 430 pCt.. davon aber an feinen Havannacigarren nur 87 pCt.. dagegen an ordinärem Rauchtabak 597 pCt. und an ordinärem Schnupftabak aar 858 pCt. Es kostet dort der billigste Tabak 5 X das Pfund. Wer nun seinen Tabak nicht so tu euer bezahlen will, wähle bei nächster ReichStagSwahl nur einen Abgeordneten, der sick verpflichtet, gegen das Monopol zu stimmen, das ist im Bautzener Wahlkreise der Fabrikant Eduard Weigang in Bautzen
Ein. unerhörter Scandal ist im italienischen Parlament vo>gekommen. Seit einiger ZrU bemerkten mehrere Deputirte, daß, wenn sie ihre Brieftascken im Ü berrock steck n ließen, dieselben beim Anziehen entweoer ganz fehlten oder doch sehr erleichtert waren. Sine besonder« Uebcrwachung wurde in Folge dessen in der Garderobe angeordnet. Dor einigen Tagen erweckte man den Marter in der Person eines Deputirten, als er soeben der Brtefta'che eil t« Cvllegen 100 Lire entnommen hatte. Es verlautet, der Präsident Farini habe dem Staatsanwalt Anzeige von dem Diebstahl gemacht. Bis jetzt hört man jedoch nichts davon daß der lano- fingcrige Gesetzgeber aus den südlichen Provinzen seine Entlastung genommen hat.
— sZur neuen Prozeßordnung.j Ein wegen seines schlagenden Witzes bekannter Maler wurde, wie das „Deutsche Reichsblatt" erzählt, in einer Berliner Gesellschaft gefragt, tote er wohl zwei Proz ssirende darstellen würde, von denen der eine den Prozeß gewonnen, der andere verloren habe. „Ich würde", erwiderte der Maler, „den ersten im Hemde, den andern aber nackt malen "
— sKlinkerfues.j Frau (die einmal den linken Fuß g brachen unb davon einen sog. Kalender zurück'oehalten hat): „Aul au! mein Fuß! Wir kriegen ander Wetter.* Mann „Unbesorgt, liebes Weib, Klinkerfues prophezeit beständiges Wetter." — Frau: „Ach wask mit Deinem Klinkerfuß! Mein linker Fuß ist Kiinkerfuß!"
In Barcelona haben die Sträflinge im Zuchthaus falsches Geld gemacht, sowohl
Staats, als andere Werthpapiere Sie batten Pressen unb Maschinen aller Art. das nötige
Papier und gute Agenten, die das fatsche Geld an dm Mann brachten. Von dem Ertrage
lebten sie herrlich unb in Freuden Jed r hat sick etwas zurückgelegt. Der Borrath betrug
2 Mill Frcs.
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Die geringste Anbaufläche in der
538,3 Hectar, die größte, wie sckon weiter _
__ Der kleinste Ertrag von 19 Centner pro Hektar findet sick in 1834, der höchste von
37,5 Eentner pro Hectar im Jahr 1873. Das Mittel aus den Erträgen pro Hectar von
1849 — 80 befiehl in 27,5 Gentner. Von 30 Ernten waren im Großherzogthum 13 Über und
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ZlL»SäiV'B■■ prompt, billig und discret die Annonoen-Expedition von H AAS EMST E ■ IV VOGLER (458
in Frankfurt a M., Karlsruhe, Stuttgart, München u. a. 0.
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Ausgestellt« ' Fläche. Hectar
im Ganzen. Centner
pro Hectar. Centner
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465,7
10,491
22,4
1865 :
1305,2
41 087
31,2
1869 :
722,5
17,722
24,4
1873:
1320,1
39,537
37,5
1879:
603,4
15,95!
26,4


