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1881
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Erscheint tätlich mit AuSnabme bei Montag».
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Deutschland.
Darmstadt, 21. April. Seine Königliche Hoheit der ©rofibmog haben aller i! ädigst geruht: am 6. April den praktischen Arzt und Privat- b »ernten an der Lande- - Universi'ät, Dr. Karl Spam er zu Dießen, zum KreiSassistenzarzt für den Kreiö Mainz zu ernennen.
Mainz, 20. April. Dem Vorgänge mehrerer anderer (Korporationen folgend, hat auch die Großh. Handelskammer in Mainz eine Eingabe an bat Reichskanileramt in Berlin gerichtet, worin dieselbe nach gründlicher Mot vi- rung der Sache ben Antrag stellt, Fürst B'srnarck wolle auf Grunb brr SS $ unb 6 bet Reich-gesetzeS vom 14 Mai 1879 eb e kaiserliche Verordnung er- wirken, inhaltlich welcher die Weinfabrikation auf filtern Wege, sowie bat Verkaufen unb Feilhalten der burch biese Darstellung gewonnenen Produkte »erboten werd-.
Berlin, 20. April. Es beißt, daß Profestor Reuleaux schon bei seiner Abreise nach Australien in seiner Eigenschaft als Eornniffar der deutschen Ausstellung für eine hervorragende Stellung im Reichsdienste in Aussicht benommen war; Herr Äeuleau$ hatte sich auch vor seiner Abreise vom Lehrerkollegium der General-Akademie officiell verabschiedet. ES soll an Stelle de- zurückge- tretenen Geb Rath Jacobi al- Unterstaat-iecretär tin Handelsministerium in Aussicht genommen fein. An Stelle deS verstorbenen Deh. Rath Wiebe soll Profestor Dr. Winkler Rector dir technischen Hochschule werden.
— Ein alter .Revolutionär", einer der Führer der Bewegung von 184m, der damalige Student Püsche In Halle, dem e- s. Z. glücklich gelang nach Amerika zu entkommen wo er seitdem (Karriere gemacht zu haben scheint, befand sich dieser Taae, wie die ,®ial»ßtg.w meldet, in Halle und zwar im Begriffe, wieder nach Amerika zurückiukehren, nachdem er längere Zeit im Reichekanzleramte in Berlin thätia gewesen, um dem Fürsten BiSmarck, auf dessen Veranlassung er nach Deutschland gekommen war, seine Erfahrungen auf dem G'btete deS amerikanischen TabakSsteuerwesenS mttzutheilen. Herr Pösche bekleidet näml'ch aegenwärtig ein hoheS Amt in der Steuerverwaltung zu Washington und Fürst BiSmarck wirkte daselbst einen längeren Urlaub für ibn bei der amerikanischen Reaterung ouS.
Berlin, 20 April Ter .NeicbSanceiger" eublidrt folgende Uebereinkunst zwischen Deutschland und Frankreich wegen Bewilligung de» Armenrechte-.
Art. 1. Deutsche werden in Frankreich und Franzosen werden in Deutschland unter denselben Bedingungen und gesetzlichen Voraussetzungen zum Armenrechte zu gelassen, wie die Angehörigen de- betr. Lande», in welchem die Bewilligung deS Armen- rccht- nachgesucht wird.
Art. 2. DoS ArmutbSzeugniß ist dem Ausländer, welcher zum Armenrecht zu- gelafien werden will, in allen Fällen von der Behörde seine- gewöhnlichen AusentbaltS- oNS auSzustellen- Hält der Antragsteller sich nicht in dem Lande auf, in welchem er daS Armenrecht nachsucht, so mutz das ArmuihSzeugnttz von einem diplomatischen Agenten desjenigen Lande-, in dessen (’ebirt da- Zeugniß oorgelegt werden soll, de- glaudiat werden. Hält er sich dagegen in dem Lande auf, in welchem er seinen Antrag nellt, io können auherdem auch bei den Behörden seines HeimathlandeS Erkundigungen über ibn eingezoaen werden
Art. 3. Sind Deutsche in Frankreich oder Franzosen in Deutschland zum ArmenreLte oerftattef, so sind sie hiermit von Rechtswegen auch von jebir SicherbeilS letftung oder Hinterlegung befreit, welche unter irgend einer Benennung von Ausländern wegen ihrer Eigenschaft al- solche bei Proeefsen gegen Inländer nach der (Gesetzgebung deS Lande», in welchem der Proceß geführt wird, gefordert werden könnte.
Art. 4- Die aegenwärfge Uebereiefunft welche hinsichtlich Bayerns an Stelle bei bayensch französischen Vertrag» vom 11. März 1870 tritt, soll ratisicin werben Sie tritt mit betn Lage beS Austausche» der RatisicationS Urkunden in Wirksamkeit unb bleibt bi» nach Ablauf von 6 Monaten in ber von einem beiber Theile erfolgten Aünbigung in Jtraft.
Äarlirube 20. Avril. Der (^rogbenog bat die Entlassungsgesuche deS Minister» bei Innern. Stöfier, unb bei IusiizministerS (Srimm genehmigt unb dem Präsidenten bei etactimintftmumi, Turban, daS Ministerium bei Innern übertragen Da» ^GefetzverordnungSblatf veröffentlicht eine Verorbnung beS l^roßberzogs, betr. bie Crganifohon ber oberen StaatSdebörben, durch welche bai HanbelSminnterium aufgehoben unb besten AustLnbigkert auf bte Ministerien deS Innern unb der Fmanz-n oertbeilt wird. Da» Ministerium beS Grotzherzoglichen Haufe- wirb von bem Ministerium ber Justiz getrennt unb mit dem Präsidium d<S Staat-Ministeriums verbunden: da» Departement bei EultuS unb bei öffentlichen Unterrichts wird dem Justizministerium zugetdeilt. Zum Minister der Justiz, bei EultuS unb deS önentlichen Unterricht» ist der Cberfcbulratbibtredor Nokk ernannt worden — Fürst Alexander von Bulgarien stattete beute ber (Sroßherzoglichen Familie einen Besuch ab unb kehrte Abend» nach Darmstadt zurück.
Krankreich.
Pari-, 19. April. Laut den letzten Nachrichten au- Tunis vom 18. tS übergab an diesem Tage der Bev bem französischen Generalkonsul seine Antwort auf die letzte Rote von Barthelemy Saint > Hilaire. Der Bcv erhob von Neuem entschiedenen Einspruch gegen die Lerl tzung des tunesischen Gebiets und erkärte nochmals, daß er jede Derantwortlichkeit für den Einmarsch der Franzosen in Tunesien ablehne. In Folge dieser neuen Weigerung des Bev beschloß die hiesige Regierung, eine Flotte mit Landungstruppen vor Tunis zu senden. Dte Truppen werden gegenwärtig in und um Toulon concentr rt und bestehen aus zwei Jnfanterie-Regimentern, einem Kaoallerie-Reg ment, e nem Jäger-Bataillon zu Fuß, zwei Batterien und einer Genie« und Train-Abthei- hing. Don der französisch-tunesischen Grenze vernimmt man fast nichts. Die Behörden lasten fast nur Depeschen durch, die ihnen gefallen. Daß die französischen Befehlshaber sich bei einem so kleinen Kriege in so großes Sebeimniß
hüllen, ist höchst komisch Die äußersten Spitzen deS französischen Expedition-- EorpS sind tn Sibi-Ases, einem kleinen Mtlftärposten an ber Grenze, anae» kommen, lieber die Absichten ber -hrumirs selbst erfährt man nicht-. Rur besagt eine Depcsche, daß ber Italiener Panariella, ber einzige Europäer, der bei ihnen Zulaß bat, nach wie vor behauptet, baß biese Bergstämme bie Franzosen bei sich emrücken lasten werden, ohne einen Schuß abzufeuern. Unter ben Atabern, welche in der Ptooinz Eonstantine in der Nähe ber Grenze wohnen, soll ziemlich große Erregung herrschen. (Söln. Ztg.)
Dari», 19 April Der Minister b.tz Auswärtigen, Barthelemy St. Hilaue, eiöffndt beute bie internationale Münzkonferenz mit einer Rebe, In welcher er bie auörväu.gcn Vettreter willkommen hieß, beren Gegenwart von bem Vertrauen ber Nationen Zeugniß gebe. Der Minister wie» sobann aus bie Wichtigkeit ber Arbeiten bet Konferenz hm deren Zweck sei, einen normalen Zustanb ber (Uelbcirculatwn wiebet, heizustell n unb einer Wteberkehr verbüngnißvoller friien vorzubeugen Auf ben Vor^ schlag bis amerikanischen Tclegirten Eoartv wurde ber Fmanzmintster Magnin zum Präsidenten ber Konferenz ernannt. Magnin setzte hieraus bie Fiage auidnanbir, um die e» sich handele. Er erinnerte an die Münzkonferenz vom Jahre 1967, welche bie (SolbuiSbrung empfohlen habe nut ber Silberwährung all transitorischer Begleiterin Magnin wir» auf bie Inkonvenicnzen lin, bie au» blefem System tn Deutschland entsprungen seien Der amerikanische /kongreß habe im Jahre 1876 eine Kommission ernannt, um die Schäden zu heilen Diese Kommission habe ba» System be» Bimc taUibmu» Dorgefd)Iagen. Magnin erinnerte sodann an bie Eonferenz vom Jahre Hf/8 unb an die Motive, bie ,u ihrer Erfolglosigkeit geführt hätten. Damit botz Silder seinen ftüdeien Werth wieder erhalte, sei es unumgänglich nothwenbig, baß e» wie vorbem als Münze an der Seite de» (^olbeS frei zugelassen werbe Die internationale Münzkonferenz sei deshalb notbwenbig, um zu einem Einvernehmen zu gelangen; er hoffe, die Konferenzen würben den Beweis liefern, daß ber internationale BimetalliSmu» ba» einzige System sei, welches eine Regelmäyigkeit be- Münzwesen« in allen Thülen ber Wett herbeiführen könne. ES bnnbcle sich nicht darum, über bie Bebingungen ju einem Vertrage zu derathen, bei welchem ber Sine gewinnen, ber Änbere verlieren würbe; e- hanbele sich für Niemand darum, Opfer zu bringen ober zu verlangen. ES banbele sich einfach darum, aufrichtig unb in richtiger Erkenntnis, ber Sache Resolutionen zu fassen, bie für alle Theile gleich günstig seien Frankreich beanspruche keineswegs. seine Ansichten zu ben maßgebenben zu machen; alle Systeme könntcn vorgefühtt werben unb frei derathen werben Nachbem bte Konferenz sich konstituiN hatte, würbe eint K^mmusion ernannt. Wenn dieselbe ihren Bericht fertiggestellt hat, soll eine neue Sitzung Nattfinden
Pari», 21. April Die tunesische Insel Tabarka wurde heute ge- nommen und besetzt. Die Truppen zogen nach kurzer Beschießung Rachmittag- in- Fort ein.
»ttrgraphische Kepescheu.
Wolff'- telrflT. Eorrespondenz-ivnreau
Darmstadt, 21. April. Fürst Alexander von Bulgarien hat heule von hier die Rückreise angetrcten.
^kipzig, 21. April. Die gestern Abend von der Fortschritt-Partei ein- berufen' öffentliche Versammlung, in welcher der Reich-tagS-Abgeordnete Wöll- mer resertrte und in welcher da- socialistische Element stark vertreten war, wurde nach einer Rede tes Socialdernokraten Hasenclever auf Grund de- Socialistengtsrtzes pol zeilich geschloffen.
Berlin, 21. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt, indem sie auf die Nichtzulaffung de- Dr. de Lorenzt al- Bi-thurn-verweser von Trier zurück- kommt, die Mintster-Eandidatur deS Trierer RegierungS-Präsidenten v. Wolff habe mit der ganz-n Angelege he t nichts zu thun. ES habe vom ersten Augenblicke an innerhalb deS Ministerium» keinem Zweifel unterliegen können, daß Dr. de Lorenzi nicht a'- persona grala im Sinne des JuligesetzeS anzusehen se.
— Der E^kgier.-Anzeiger'' entbä t eine Bekanntmachung de- Polizei- Präsidium- , wonach die heutige Morgen-Su-gabe de- ,83örftn-(Uörin»e auf Grund dcS Soc alißengesktzeS verboten wird.
— Von dem heute Nachmittag erschienenen .Börsen-Eourier" wird al- Grund der Ear.fiSc t on se ne- heutigen Morgenblatte- die Wiedergabe de- von Rochefort im ,3ntranfigeante reröffei.tlichten Artikel- über den Fürsten- rnord <"^aegtben.
Pestb, 21. April. Nach einem Telegramm auS Werschetz wurden gestern eaie.bst 52 Pe sonen wegen Münzfälschung verhaftet; drei Bankpreffev, mehrere fertige 10-Guldenroten und zahlreiche mit Wafferdruck versehene Rotenblankeie wurden unter dem Altäre der F iedhof-kapelle aufgefunden.
London, 21. April. Der Premier Gladstone hat in einem Schreiben on die Teft-.n er.tSvollßrtcker Lord Beacon-field^- die Abficht auSgesprochm, für den D-rstorbenen em öffentlich?- Leickenbegängniß zu veranstalten. Die Testamentsvollstrecker haben indeß in ihrer Antwort erklärt, daß daS Testament Lord BeaccnSfield's ihnen die Annahme des Anerbietens unmöglich mache, indem es bestimme, daß der Verstorbene einfach an der Seite seiner Gattin zu Huabenden beerdigt crerde.
Tunis, 21. April. Der Generalconsul Roustan hat in einem gestern an den Bey gerichteten Schreiben denselben und den Premierminister Mustapha dafür verantwortlich gemacht, falls da- Blut eines Franzosen oder irgend eineS Ausländers vergoffen werden sollte
Riga, 21. April. Hier nimmt der Eisgang Bei niedrigem Wasser» stand eine i ganz normalen Verlauf; die Meldung ausländischer Blätter, daß Riga in Waffergefnhr schwebe, ist daher vollständig unrichtig. Für die Stadt Friedrichsstadt war am 18. ds. bei einem Wafferstande von 24 Fuß über


