Aus Moskau ist an die Directwn bet
zweckentsprechend bewährt haben.
(Offenb. ßtfl.)
und dabet von „unserer Partei" sprach.
laste daher den Handelsoorstand, die von demselben etwa eingesetzten Commissi,, neu oder Schiedsgerichte hinzuwe sen und zur aufmerksamen und sorgfältigen Beobachtung derselben anzuhalten" u. s. w. — Gegenwärtig werden von den zuständigen Behörden gutachlliche Berichte darüber eingefordert, ob bie gegenwärtig über Lagerung, Aufbewahrung und Verkauf von Mineral-Oelen be- stehenden Vorschriften sich namentlich in Bezug auf die Aufbewahrung von Petroleum überhaupt, dann aber betreffs deS n-cht rectificirten Petroleums a S
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Telegraphische Depeschen.
Wolff's telegr. Correspondeuz - Bureau.
Baden-Baden, 20. Oktober. Se. Mas. der Kaiser unternahm auch gestern Nachmittag im besten Wohlbefinden eine Spizieifahrt, speiste sodann mit Ihrer Mas. der Kaiserin allein und nahm Äbends den Thee bn der Kaisern ein. Die Abreise Sr. Majestät ist der anhaltend günstigen Herbst. Witterung wegen abermals ve.schoben worden und dürfte erst in der nächsten Woche, vielleicht am 25. ooer 26 d. Mrs-, erfolgen. Die Kaiserin besuche im Laufe deS gestrigen Tages den Bazar zum Besten dec englischen Kirche.
Breslau, 20 Oklbr. Ein Extrablatt der „Schles. Bocksztg." meldet, daß der Fürstbischof Dr. Förster heute Nachmittag 4 Uhr auf Schloß Johan- nesberg gestorben ist-
Wien, 20. Okivber Wie die „Polit. Lorrcsp." mittheilt, ist der italienische Botschafter am hiefigen Hofe Graf Robiiant in der Angelegenheit einer Eatrevue zwischen dem Kaiser von Oesterreich und dem König von Italien heute vom Kaiser Franz Josef in Gödöllö empfangen worden und dürfte fich derselbe alsdann nach Deutschland begeben.
London, 20. Oktober. Der katholische Erzbischof Stofe in Sashn protesttrt in einem Schreiben gegen das Manifest der Landliga und gegen een ' en Pächtern gegebenen Rath, überhaupt keine Pacht zu zahlen. Der Erp bischos verlangt Aufrechterhaltung der ursprünglichen Principten der Landltga. wonach den Pächtern empfohlen wurde, nur eine gerechte, billige Pacht ja »ahlen und er spricht die Meinung aus, daß die absolute Verweigerung jeder Pacht, wie solche in dem Manifest vorgeschlazen werde, die Spaltung und »» Niederlage der Liga herbeiführen werde-
— Die letzten aus Irland einzegangenen Nachrichten konstatiren, daß du Ruhe überall wieder hergestellt -.st, daß jedoch die Gähiung unter der Bevölkerung sehr stark sei.
Tripolis, 20. Oktober. Zweitausend Mann türkischer Truppen find ans Tripolis nach Kreta gesandt worden. 1 ■■■' ------- - - - -
Berlin, 19. Oktober. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat. wie der „Staats-Anz." heute zur Kenntillß bringt, den betheiltgten Eisknbahn- Directionen die Mttthetlung machen können, daß der Kaiser seine volle Anerkennung und Zufriedenheit über die Leistungen der Eisenbahn-Verwaltungen bet den diesjährigen — besonders ausgedehnten und compltclrten Reisen Sr. Majestät und des zahlreichen Gefolges zu den Truppenbestchttgungen In den Provinzen Hannover, Schleswig-Holstein und Westpreußen ausgesprochen har.
— Auf'S Neue verlautet, der Reichskanzler Fürst Bismarck werde in Kurzem, es wird Anfangs November als der Zeitpunkt genannt, nach Berlin kommen.
— Aus mancherlei Anzeichen wollte man schließen, daß die Vorlage betreffs des Tabaksmonopols nicht so bald zu erwarten stünde. Wir hören, daß man trotz der noch umfangreichen Arbeiten, die zu bewältigen sind, mit Bestimmtheit auf das Erscheinen der Vorlage in der Frühjahrö-Sesston des Reichstags rechnen kann.
— Aus Leipzig wird uns mitgetheilt, daß in Kreisen, welche mit dem Reichsgericht Fühlung haben, stch die Uebrrzeugung geltend mache, es werde auf die Dauer nicht möglich sein, ihm alle die Zweige, die ihm jetzt zugewiesen sind, zu belasten. Es verlautet mit Bestimmtheit, daß Seitens des Reichsgerichts selbst vor Kurzem ein Antrag gestellt worden ifl, für gewisir Entscheidungen, welche spcciell nur auf Grund eingehender tecdnffchen Prüfu ngen, zu denen daS Material in Leipzig aber nicht zur Hand liegt, gefällt werden können, eine besondere Instanz in Berlin zu schaffen.
— Aus Baden wird geschrieben: Die La idtagSwahlen sind beendigt, nachdem auch die beiden letzten Wahlen zu Gunsten der Ultramontanen ausgefallen. Die neue Kammer wird 31 liberale, 25 ultramontanc, 3 conservativr und 4 demokratische Mitglieder zählen. Die Liberalen verloren 12 Sitze, 9 an die Ultramontanen, 2 an die Demokraten und 1 an die Konservativen. Die relative Majorität der Liberalen wird zur absoluten, wenn die Demokraten ihre Stimmen jenen zu Gunsten abgeben. Als eine der Hauptursachen für die Niederlage sieht man in liberalen Kreisen die Lockerung der Partei durch die Frage der Steuer- und Zollpolitik an. Eine Reorganisation der liberalen Partei soll noch diesen Winter mit aller Energie tn's Werk gesetzt werden.
— Die „Germania" bemerkt, anknüpfend an die wachsenden Unruhen in Irland: „Möglicher Wrtse ist eine Ermahnung deö PapstrS an das irische Volk zu gewärtigen, da dir Königin Victoria sich laut rem „Mähr.-Schles. Korrespondenten" in einem eigenhändigen Schreiben an ihn gewendet haben soll, Se. Heiligkeit möge durch den Eptscopat in Irland auf die malkontente Bevölkerung beruhigend emntrken. An der Erfüllung des Wunsches der Königin Seitens dec Kurie wird in unterrichteten Kreisen nicht bezweifelt.
— In Rom scheint die antipäpstliche Bewegung ihren Abschluß immer noch nicht grfunden zu haben. Der „Germania" gebt unter dem Darum des gestrigen Tag?s folgendes Telegramm aus Rom zu: Heute erthetlre der Papst wieder Audienz, bei welcher ihm 'talteni'che Pilger einzeln vorgestellt wurden. Gestern Abend wurden Pilger auf den Straßen mit Geschrei und Steinwürfen verfolgt. Die Polizei verhaftete 6 Ruhestörer und zerstreute die übrige.:. Seit drei Tagen gehen dem betl. Stuhle von angesehenen Fimilien und katholischen Vereinen aus allen Theilen Italiens zahlreiche Telegramme zu, worin die Zustimmung zu der von den Pilgern geforderten Unabhängigkeit und Frei- bett des Papstes ausgesprochen wird.
— Den Handelskammern und anderen Vorständen des Handelöstandes ist ein vom 7. d. Mtr. dattrtes Rundschreiben deS HandelSmmtsters zugegin- gen, in welchem es heißt: „Das Gesetz vom 1. Juli d- IS., beti. die Erhebung von Reichsstempllabgabcn, legt im § 28, abgesehen von den Behörden und Beam en des Reichs, d r Bundesstaaten und der Csamiunen. auch den von Handelsoorständen eiugejetzren Sachverständigen und Sch edSgerichteu die Verpflichtung auf, die Besteuerung der ihnen vorkommenden, nach diesem Gesetze stempelpflichrigen Urfu den zu prüfen und die zu ihrer Kenntniß gelangen- d n Zuwiderhandlungen g<gen dieses Gesetz 6d der zuständigen Behörde zur Anzeige zu bringen. Zur Sicherung eineS wirksamen Erfolges des Gesch s
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Ostbahn em Schreiben deö Vorsitzenden der zweiten Gruppe russischer E sen- bahnen mit der Bitte gelangt, Materialien der in Preußen eingesührten Sam- tätSstatistik zu überweism, weil in Rußland b e Grjundheits-Verhältniffe der Eijeubahnbediensteten viel zu wü'.schm übrig laffen. Bitte st natürlich entsprochen und dru Betriebsämtern wie den Bahnärzten die Anvcisung zuqe- gangen, den mit Einsammlung dec statistischen Notizen betrauten russischen Pco- feffor zu unterstützen und in seinen Forschungen zu fördern.
Frankfurt, 19. Oktober. Der deutsche Botschafter für Konstant,- nopel, Graf Hatzfeldr, und de: Botschafter für Petersburg. General o. Schwel- n'tz, welche gestern h'.er ankamen, und im „Hotel de Russie" Aufenthalt nahmen, sind heute Abend nach Berlin gereist.
Arankreich.
Pari-, 19. Oktober. Während jetzt die große Angriffsbewegung gegen die Tunesen in Scene gesetzt wird, bringt der diensteifrige Telegraph Nachrichten von Scharmützeln, die natürlich für die Franzosen stets siegreich waren. Der Vormarsch findet unter deal Obercommando des Generals Saujsier, des Obercommandanten von Algier, in drei Colonnen statt. Die französischen Truppen sind etwa 50,000 Mann stark, für einen Krieg gegen Aufständische also eine sehr respectable Truppenmacht.
— Uebcr bie Zusammensetzung bes Ministeriums Gambetta ist der „Agence HavaS" zufolge noch nicht- Definitives festgestellt. Einige Journale sagen, Tiffot werbe Minister deS Aeuhern, Freycinet Kciegsmintster werden. Von Uebernahm: des Portefeuilles bes Aeußern durch Freycinet ist nirgends bie Rede gewesen.
Paris, 19. Oktober. Aus Tunis vom 18. bs. wirb gemeldet, daß die telegraphischen Verbindungen zwischen Tunis und Agardtmaou alsbald wieder hergestellt sein werden. — Aus Oran wird versichert, daß heute zu Gignig eine Unterredung zwischen Sliman Kaddur Uud Bou Amena stattgefunden habt.
Kftika.
Alexandrien, 19. Oktbr. Die Panzerschiffe „Jnvincible" und „Alma^ werden sofort nach der Abreise der türk-.schen Commiffäre, für welche der Ja.i aber noch nicht festgesetzt ist, zusammen wieder absegeln.
— Da die türkischen Commiffäre heute Mittag abgereist sind, bereiten sich die Panzerschiffe „Jnvincible" und „Alma" ebenfalls auf die Rückfahrt vor, welche heute Abend oder morgen erfolgen soll.
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Bei den hierauf vorgenommenen Ausichutzwahl-en werden gewählr:
1. In den Finanzausschuß: Die jtbgg. Möllingcr mit 35, Schroder, i Theobald, Wolsskehl mit je 34, Osann mit 32, Scriba und (rllenberger mit je 30 Stimmen. Der Abg. Metz erhält 5 Stimmen, 8 Zettel sind undeschrieom.
2 In den Gesetzgebungsausschuß: Die Adgg. Muhl mit 35, Heinzerling, Metz m.t 34, Maurer mit 33, ArnoId mit 32, Schröder mit 2ö und Freiherr v. Jungenfeld mit 16 Stimmen. Die Abgg. Haas und Dittmar erhallen 11, resp. 10 Stimmen. „ . . „
3. In den Beschwerdeausschuß: Die Abgg. Reinhart nut 3a, Stephan mit 34, List mit 33, Schade, Weitzel mit 30, Heinzerling mit 29 und Freiherr v. Nordeck zur Rabenau mit 25 Stimmen. Abg. Werth erhält 10, Diehl 7 Stimmen.
4. In den vierten Ausschuß: Die Abgg. Böhm, Baur, Grünewald mit 34. Freiherr v. Wedekind, Han st ein mit 33, Dittmar mit 32 und Haus mit 26 Stimmen. Abg. eubert erhält 7 Stimmen.
Der Präsident ersucht die Ausschüsse, ihre Arbeiten so zu beschleunigen, daß mit Anfang Januar k. I. die Plenarsitzungen beginnen können, und vertagt hieraus die Kammer auf unbestimmte Zeit- m
Nach Schluß der Sitzung traten die Ausschüsse fofort zusammen, um ihre Vorsitzenden zu wählen. Die Wahl fiel der Reihe nach aus die Abgg. Theobald, Muhl, List und Dittmar-
— Der von dem Abgeordneten von Rabenau in heutiger Sitzung der zweiten Kammer eingebrachte Antrag hat folgenden Wortlaut:
Der Immobilien- und Hypothek^n-Stempel lastet unverhälnißmäßig schwer auf Der Bevölkerung, allen Jmmobiliendesitzern und Denjenigen, welche genöthigt sind, Credit auf Hypotheken zu suchen. Es erscheint als ein Gebot der ausgleicheuden Ge> rechtigkeit, hier angemessene Herabsetzung der Gebühren eintreten zu lassen. Ich beantrage : Die zweite Kammer der Stände wolle die Gr. Staatsregierung ersuchen, baldigst einen Gesetzentwurf vorzuleaen, durch welchen der Stempel für Immobilien und hypothekarische Geschäfte angemessen herabgesetzt wird.
Offenbach, 19. Oktober. Auf gestern Abend 8i/2 Uhr war im Saale ber Schloffer'ichen Liegenschaft eine „Allgemeine Wählerversammlung" einbe- rufen. Obgleich eine bestimmte Partei den Aufruf nicht unterzeichnet, ober vielleicht gerade deshalb hatte sich eine ungeheure Volksmenge eingesunden, die mit Spantiung der Dinge harrte» die da kommen sollten. Präcffe zur ange- setzten Zeit eröffnete Herr Posier von hier die Versammlung, und ertheilte sodann Herrn Liebknecht das Wort. Lange war es dem Redner nicht vergönnt, der Versammlung seine politischen Ansichten darzulegen, denn der überwachende Poltzeicommtsiär löste Luf Grund des Soctalistengesetzes die Versammlung auf, als Liebknecht eine Parallele zwischen den verschiedenen Parteien ziehen wollte
Münster, 16. Oktober. Unter der Ucbcrschrlft „Neue Speisen aus dem reiche" berichttt der Secretär der zoologiscbcn Section des westfälischen Provmzmn- Vereins in dem soeben erschienenen Jahresbericht für 1880 über die T^tigkeitve betreffenden Section zur Bereicheruna des Küchenzettels und Ueberwmdung von mtbalcn c/vh mancherlei Tdiere. Den Anfang machte eine von ihrem Genoß en um-
Lokale-.
Gießen, 21. Oktober. Dem Vernehmen nach fincet nächsten Dienstag, den 25. I. $ Abendö von i/29 Ubr an, in der Restauration Stein am Seliereweg ein Billa-.dtounier fta" Wir verfehlen nicht Ue Freunve des BillardSfporiS auf Vorstehendes aufmerkjam zu machen, n- (yteßcn, 21. Oktober. Die gestern im Saale des alten RathbauseS abgehattene Oenr ral Versammlung deS tzrauenvereinS für Äimen- unv Krankenpflege war noch ichwöchee al» sonst bejuchi. Aus dem von H-rrn Pfarrer Schlolser voitgHragenea RechenichafiSderichk, der in den nächsten Tagen alS Beilage x\i bitjfm Slatie gedruckt erichewen wirb, Heven tr« nur dre Thatsache bervor, dah. während bie Dienste deS Vereins in wachsendem Maße bepM- werden und hit 1b79 zwei (Aemeinbebiakonissen in seinem Auftrage mit großer Snerkennunsi unter den Kranken wirken, infolge desien die ÄuSgaden nun über Daß dreifache gewackien stnv, die ordentlichen 6«nrabmcn auS Mitgliederb.it. ägrn ste'iq abzinommen baden. Die anberaumle (Linrurrun^swah. des Vorst ndes wurde auf Antrag aus der Veriammlung mit allseitiger st.mmung vir Acelamation vorginommen, und darauf die auSscheidendrn Mitgiieder wieder, zum Ersatz oder für dre belmgegang-ne Frau v. Ti tzenho f er deren Schwester, F»!. Amr 1 Ban 1 a. für ein auSactretenes Mitglied grl. Louise Wortmann grwabit.


