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Dienstag oen 22. Februar
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Deutschland.
Darurstadt, 19. Februar. Se. RönlflL Hoheit der Großherzog haben LLergnädigst geruht:
Am 22. Januar den außerordentlichen Professor an der Universität Tü- hingen, Dr. Wilhelm Städel, zum ordentlichen Profeflor der Chemie an der technischen Hochschule, mit Wirkung vom 1. Aprtl 1881 an, zu ernennen und in dieser Eigenschaft zu berufen;
am 9. Februar den Großh. Geh. Obersteuerrath i. P., Herrn. Welcker, zum Borfitzenden der Centtalstelle für die Landeistatistik zu ernennen;
am 12 Februar dem Kreisarzt deS KreiSgesundveits-Amte« Gießen, Dr. Julius Glasor, den Charakter alS „Medicinalrath" zu verleihen;
an dems. Tage den praktischen Arzt Dr. Wilhelm Baur zu Neckar- Steinach zum KreiS-Asflstenzarzte für den KreiS Heppenheim mit dem Amtsfitze zu Hirschhorn, mit Wirkung vom 1. April l. IS. an, zu ernennen;
am 16. Februar dem Kreisarzt des Kreisgesundheits-Amtes Offenbach, Medicinalrath Dr. Heinrich Kühler, den Charakter alS „Geheimer Medici- nalratb* zu verle tzen.
m Darmstadt, 20. Februar. Das neueste Regierungsblatt enthält eine vom 9. b. Di battrte Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz in Betreff deS Verfahrens bei Srtheilung neuer oder Wiederverleihung heimgefallener Stpothekkn-Soncesstonkn Hiernach erfolgt die Verleihung von Apotheken (Sonccfftonen vurch das genannte Ministerium. Der Beschluß, daß die Concession zum Betriebe einer neu zu errichtenden felbstständigen Apotheke ertbeilt oder eine frühere von der Regierung ilntittg. ltlich veiliehenc Apotheken-Voncession, welche heimgefallen ist, wieder verliehen werben soll, wird von dem Ministerium öffentlich bekannt gegeben mit bir Aufforderung, Bewerbungen um die Grtheilung der Lonccssion, unter Beifügung der erforderlichen »erfönlichen Ausweise, binnen 4 Wochen cinzureichen. Die dem Gesuche der Bewerber neizufügenden Ausweise sind: ein vollständiges Curriculum viue, die Lehr» und Seroir- zeugniffe, der Approbationsschein und der Nachweis über Beschäftigung und Führung nach cilangter Approbation Von der Bewerbung um (inc neue ober Wtcderoerleihung einer deimgefallenen Gonceffion tft nach $ 3 ausgeschlossen Derienige, gegen welchen strafgerichtlich auf Verluu der bürgerlichen (Ehrenrechte erkannt wuibe, ferner, wer iväbrend der letzten 5 Jahre nicht mindestens 3 Jahre lang in einer Apotheke beschäftigt gewesen ist. Bewerber, welche sich im Besitze einer Apotheke befinden oder befunden baden, können nach $ 4 der Bekanntmachung, wenn andere für die betreffende Stelle geeignete Bewerber aufgetreten sind, nicht beanspruchen, bet der Concurrenz be- illcksichtlgt zu werden, sofern jener Besitz nicht bereits 10 Jahre gedauert hat. Im Falle dem Besitzer einer Apotheke die Concession übertragen werden sollte, hat sich derselbe innerhalb einer festzusetzenden Frist seiner früheren Apotheke zu entäußern. Unter mehreren Bewerbern geben diejenigen, w-lche vor dem Concurrenzaus- schreiben bereits die Hessische Staatsangehörigkeit besessen haben, den anderen vor. Im Uebrigen erhält, wenn nicht :m einzelnen Falle die Rücksicht auf überwiegende Qualisicaton eine« Jüngeren eine Ausnahme begründet, derjenige den Vorzug, welcher d,e Prüfung al« Apotbiker um ein Jahr früher alS seine Mitbewerber abgelegt bat; unter denjenigen, welche die Piüsimg im Laufe desselben Jahres abgeleat baden, entscheidet der günstigere Ausfall der Prüfung; stehen mehrere barm gleich, so wählt das Ministerium unter denselben nach seinem Ermessen Bewerber, welche einer gerichtlichen Bestrafung wegen Verbrechen ober Vergeben unterlegen haben, können in allen Fällen ben übrigen Bewerbern nachgestellt werden. Nach 8 6 der Bekanntmachung wirb in dem Bescheide, durch welchen die Concession zur Errichtung der Apotheke ertbeilt wirb, bie Stelle bei Anlage und die Frist für beren Eröffnung bestimm, Im Falle der Neuverleibung einer deimgefallenen Concssion ist der zu concessionirende Apotheker verpflichtet, auf Verlangen den ganzen brauchbaren Bestand der eingegangenen Apotheke an Vorrätben und Geräthschaften käuflich zu übernehmen. Schließlich wird ^ffthmnt, daß, wenn bie Eröffnung der Apotheke durch den Berechtigten binnen der 'estgesetzten Frist nicht ei folgt, unter Zugrundelegung der bezüglichen Bestimmungen dieser Vorschriften, die Concesfion auf einen Anderen übertragen werden kann.
Berlin, 18. Febr. Aus Königsberg (Preußen) meldet das „Sage* Blatt* : Heute fand wieder eine Ansammlung von 400 Arbeitern vor dem Rathhause statt, Arbeit verlangend. Die Polizei zerstreute fie friedlich, einer der Demonstranten wurde verhaftet.
— In der CeutrumS-Fraction des Reichstags herischt wegen des Sieges bei der Präsidentenwahl, an den man dort selbst nicht mehr glaubte, wie sich denken läßt, eine ungemein frohe Stimmung. Das Centrum sieht sich bereits für die tonangebende Macht an. Indessen kann, wie sich nachttäglich heraus- stellt, das Cmtrum für diesen Sieg bei den National-Liberalen sich bedanken. Nicht mehr und nicht weniger als 25 Mitglieder dieser Fraction waren dem Wahlacte fern geblieben, und zugleich verschmähten eS die National-Liberalen, auch nur einen Schritt zu thun, um Fortschritt und Decesfionisten zu ^bewegen, mit ihnen zu stimmen. Wären die Fehlenden und auch nur ein Theil der übrigen Linken für den Abg. Stephani alS Ersten V «Präsidenten eingetteten, so war die Wahl deffelben gesichert. Uebngens hört man, d^ß nicht nur der Abg. v. Helldorf-Bedra, sondern auch die Abgg. v. Sevdewitz und v. Levetzow den Antrag ihrer conservativen Parteigenoffen, das Präsidium anzunehmen, abgelebnt haben. (Köln. Ztg.)
Berlin, 19. Febr. Die „Nymphe*, 9 Geschütze, Kommandant Cor- vetten-Capitän Schröder, ist am 18. Januar cr.^in Curcio eingetroffen und beabsichtigte, am 10. Februar nach Jamaica in See zu gehen.
Berlin, 19. Februar. Folgende Allerhöchste Cabinetsordre über die Einführung des Helms an Stelle des Tschakos für die Landwehr-Infanterie tft soeben bekannt geworden:
Auf den Mir gehaltenen Vortrag bestimme Ich, daß für die Landwehr- Infanterie an Stelle des Tschakos der He'm als Kopfbedeckung eingeführt und mit der Beschaffung dieses neuen Ausrüstungsstücks nach Maßgabe der verfügbar zu machenden Mittel vorgegangen werde. Als Abzeichen hat die Landwehr <mf der Helmdecoration (Adler u. s. w.) daS Landwehrkreuz zu führen. Die
Inschrift: „Mit Gott für König und Vaterland 1813*, bezw. „Mit Gott für Fürst und Vaterland* und „Mit Gott sür's Vaterland" ist aus der Helm- decoration nur einmal, und zwar aus dem Landwehrtteuz anzubrtngen. Das Krtkgsminifterium hat hiernach unter Ausgabe von Proben der Helmdecora- Honen das Wettere zu veranlaffen.
Berlin, 20. Januar 1881. Wilhelm, v. Kameke.
Berlin, 19. Februar. Im Herrenhaus fanb bie anbermeite Bcrathuna des vom Abgeorbnetenbause zurückgelangten ZustänbigkeilSgesetzes statt Die Commission beantragt, ben S 7, bctr. bie Bestätigung ber Eeineinbevorsianbsmitglieber zu streichen unb S 10 (bctreffenb Eutscheibung bes BezirkSraths über Meinungsoerschiebenheit zwischen Gemembevorstanb unb Ciemeinbevertretung unb betreffenb baS Beanslanbungsrecht des Bürgermeisters in ber Fassung bes Herrenhauses wieber herzustellen. Bürgermeister Brebt beantragt, den S 10 in ber Fassung bes Abgeordnetenhauses anzunehmen, o. Kleist Retzow beantragt, ben S 17 (Aussicht be§ Staats über bie Verwaltung ber Vanbgemeinben) in ber Fassung deS Herrenhauses wieher herzustellen S 7 würbe nach längeren Erörterungen gestrichen, § 10 aber in ber Fassung bes Abgeordnetenhauses anaenommen, nachdem Minister Eulenburg et fiert Halle, ber Unterschied zwischen den Fassungen beider Häuser sei nicht so wichtig, um dar^uS einen weiteren Differenzpunkt zu machen. Bei dem Antrag Kleist-Retzow zu S 17 empfiehlt der Minister Eulenburg die Beibehaltung der Fassung deS Abgecrdnettnhauses. Regierungs-Eom- mistar Rommel theilt mit, daß Fürst Bismarck am Erscheinen durch Ztrankheit verhindert sei und lasse erklären, daß die $$ 17 und 142 (Staatsaufsicht über die Verwaltung) keinen Grund abgeben würden, dem Gesetze die Sanction zu oersaaen. Gras zur Lippe beantragt Zurückverweisung der Vorlage an die Commission. DaS Haus nahm den Anttag an und vertagte sich dann auf eine halbe Stunde Sodann genehmigte das Haus b<e Kreis- und Prooinzialordnungsnooelle nach den Anträgen der Commission und verwies nach längerer Debatte bie Vorlage über bie Vereiuiaung Oberbonsfelds mit Langenberg nochmals an bie Gemeindecommission und erledigte einige Rechnungsberichte Nächste Sitzung Montag.
— Der Kronprinz und die Kronprinzessin empfingen heute das Reichstagspräsidium, welchem gestern auch die Kaiserin eine Audienz ertheilte. Der „Nordd. Ällg. Ztg " zufolge bat der neue Präsident v. Goßler für die Dauer der ReichStags- session Urlaub oom Cultusminister erhalten.
— Wie bie Abendblätter melden, vertagte sich die Commission zur Berathung dss Derwendungsgefetzes auf unbestimmte Zeit, da der Finanzminister zunächst aller- di:.^S nur für seine Person auf eine wertere Verhandlung o rzichtete und erflärte, tn ber nächsten Session eine wesentlich veränderte Vorlage einbringen zu wollen.
Kassel, 18. Februar. Nach hier eingerrvffener telegraphischer Mittheilung ist Dr. Friedrich Oetker grstern Nachmittag im Augusta-Hospital zu Berlin gestorben. Wenige Tage vorher sollen noch briefliche Nachrichten eingelaufen sein, welche ein so rascheS Ende nicht erwarten ließen. Die Beisetzung der Leiche wird in Raffel erfolgen.
— In Folge der Erweiterung der Bahnstrecken des BetriebS-Amtes für die Main-Weser-Bahn durch Zugang der Kaffel.Waldkappeler und der Hanau- Friedberger Eisenbahn wird am 1. April l. Js. zu Marburg noch eine weitere Bauinspection gebildet.
München, 19. Febr Bei der gestrigen Masken-Kneipe der Maler- Akademiker geriethtn die Kostüme einiger Festtheilnehmer in Brand. Vier Maler find den hierbei erlittenen Verletzungen bereits erlegen, acht andere find schwer verletzt.
— In Folge des Brandunglücks aus der gestrigen MaSken-Kneipe der Maler-Akademiker sind an den erlittenen Verletzungen gestorben: die Maler Einmerling, Adam, Schnezer und Eintzardt (Bayern). Schwer verwundet sind: Maier, Kraus, Heßbacher (Bayern) unb Wilhelm Gisecke (Altona). Weniger schwer verwundet find: Bechtold, Gutermann, Gerke (Berlin) unb Alfons Spring (Libau). Noch andere find leicht verletzt. Das Unglück entstand dadurch, daß das Kostüm eine- Malers von einer Eskimogruppe, bestehend in Anzügen au« FlachS und Werg, durch eine Cigarre in Brand gerieth und der Brennende sich auf andere Festtheilnehmer stürzte.
Braunschweig, 19. Februar. Der Herzog hat dem Landgerichts- Director Lesstng zu Berlin das Ritterkreuz erster Klaffe be« Ordens Heinrich deS Löwen verliehen. — Durch Rescript des LtaatsministrriumS ist angeordnet, daß von Ostern ab in den Schulen des Herzogthums der Orthographie- Unterricht nach den dafür tn Preußen eingeführten Vorschriften ertheilt werde.
Krankreich.
Paris, 19. Frbr. Da« „Journal ofsiciel* veröffentlicht ein Decret, wonach tie Einfubr von gesalzenem Sch reimfleisch aus den Vereinigten Staaten an allen französischen Grenzen verboten wird.
England.
Londo«, 19. Febr. Die in Kabul aufgefundenen russischen Schriftstücke find nunmehr oificiell publtcttt worden. Ebenso auch eine Depesche i Piurkttt's an Granville vom 5. October v. Js., in welcher derselbe eine Un- ! terredung mit dem Baron Jomini wittheilt. ketzterer habe erklätt, der Kaiser habe dem General Sauffmann den strikten Befehl ertheilt, sich jeder Mittheilung an den neuen Emir zu enthalten. — Eine weitere Depesche Lord Gran- v'lle's an Lord Dufferin vom 9. d«. setzt denselben von einer Unterredung mit dem Fürsten Lobanoff in Senntniß, der ihm mittheilte, Lord Beaconsfield habe ■ seiner Zeit dem Grasen Schuwaloff erklärt, daß er fich keineswegs über die ! Haltung Rußlands in Afghanistan beklage. Die Action der indischen Regierung sei^überstürzt unb inopportun gewesen. Fürst Lobanoff habe erklärt, die . Unterhandlungen mit Schir Ali seien durch den Umstand hervorgerufen wor- ben, daß Rußland an eine Kriegserklärung Englands gegen Rußland dachte.
— Wie verlautet, soll schon seit einigen Tagen zwischen der englischen


