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Eii-.,ia u. affrin t(6fe Mxracqucll Stuken- Karamels unb üaftao - $6ee Marra TS<niio d. Dvnat, ?aris, 1671. Durch Kaiser!. Ver­ordnung v. 4. Ian. im ganzen deutschen Reiche auch für Nicht-Apotheker zum freien Verlause gemittet. Von Kr. jnajeflät dem Kaiser von Jcnlschland besitzt Maria Benno von Donat allein drei ruhmreiche Anerkennungen und von Sr. Heiligkeit dem "Yapfl Gegen spendende Anerkennung, Ordens-Verleihung und Diplom. - Die KaramelS sind die RAtrfte Aülse bei selbst (fmn veralteten Knllen-, Kat»- und Nrusi- .'eiden. An eiffig/ler Z'aLnug treffen sic fort- uöörend frisch rin in Kartons u. Flaschen bei

3) C* Sehwaab in Gießen.

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Bucks an, Ä 6t«V<

entsprechend bezeichnet, infolfle dessen die Ablehnung fragl. Gesuchs erfolgte. Die in der Angelegenheit des Scdäferetwesens in der Stadt Gießen zu erörternde Frage, ob das Recht zur Ausübung der Schäferei der Stadt, der Schäferei-Gesellschaft oder den einzelnen Grund- besinern zusteht und das hierüber vorltegenve, im Jahre 1853 abgegebene Gutachten des Herrn Hofg.-Advokaten Rosenberg werden einer junstiscken Commission zur Prüfung über- wiesen. Nach Genehmigung einiger Kostendecreturen wird die öffentliche Sitzung geschloffen.

Vermischtes.

Koblenz. Laut derKobl. Volksztg." wurde kürzlich ein Sergeant hiesiger Garnison welcher einen Rekruten auf der Stube mit dem Peitschenstiele einmal geschlagen und einen anderen Rekruten, welcher während des Dienstes verbotener Weise Tabak kaute, gezwungen hatte, den Tabak herunterzuschlucken, vom Kriegsgericht degradirt und zu 15 Monaten Festung verurtheilt. Der Sergeant ist bereits ^ur Abbüßung dieser Strafe nach Köln überführt worden.

Während man in Oesterreich dem Wucher durch ein Gesetz zu Leibe geht, deffen eben vollendete Berathung dem Lande etwa 50,000 ft an Abgeordneten Diäten kostet, versucht man es jenseits der Leitha, in Pest, denverschämten" Wucherern dadurch das Handwerk zu legen, daß man sie aus den angeseheneren hauptstädtischen Vereinen ausschließt. Den Anfang damit hat das Nationalkasino gemacht, welches eines seiner Mitglieder, von dem es durch Zufall erfuhr, daß einem jungen, erst seit kurzem verhetratheten Aristokraten vor deffen Hochzeit 30,000 fl geborgt und sich dagegen für 70,000 st Wechsel geben ließ, aufforderte, aus dem Casino auszuscheiden.

[ein Mann ein Wort) In einer Budapester Wirthshausgesellschaft äußerte dieser Tage der Drechsler Ferdinand Nagy, daß er ein Mann von Wort sei und daß er Alleß unter­nehme, wozu er sich mit seinem Worte verpflichte.Aber erhängen wirst Du Dich doch nickt, wenn Du es auch versprichst", meinte einer der Gäste scherzendAuch das," war die Ant­wort des Drechslers,und ich verspreche, es morgen früh zu thun." Die Gesellschaft lachte, am nächsten Morgen fand man aber den Drechsler an dem Gitter der Kellerthür seines Hauses erhängt. Nagy wurde sofort abgeschnitten und ein Arzt herbeigerufen, der Wiederbelebungs­versuche anstellte Dieselben blieben nicht ohne Erfolg, doch ist wenig Aussicht vorhanden, den Drechsler am Leben zu erhalten-

Es dürfte für Interessenten und Freunde des Gartenbaues von ganz beson­derem Werthe sein, zu erfahren, daß in der bevorstehenden Wmttembergischen Landes- gewerbeausstellung in Stuttgart eine Reihe von Blumen und Pflanzenausstellungen von den hervorragendsten Gartenkundigen der schwäbischen Residenz veranstaltet werden; die prachtvollen Kunstgärten der Ausstellung werden in jedem Monat während der Ausstellungsdauer neue Blumen- und Pflanzengruppen, Felsparthien rc enthalten Auf die erste dieser Ausstellungen, welche schon im Monate April, den 9. bis 18., stattfindet, wollen wir besonders aufmerksam machen. Dieselbe geht der Eröffnung der Gesammtausstellung um 4 Wochen voran, um den Gärtnern die Effekte zu ermög­lichen, welche nur in dieser ersten Frühlungszeit zu erreichen sind. Nach dem Plane des Garteninspektors Wagner wird eine langgestreckte (gedeckte) Seitenhalle der Aus­stellungsgebäude zu diesem Zweck in einen Wintergarten verwandelt, der terrassenartig vom Eingang bis zum Ende ansteigt, wodurch die ganze Ausstellung gleich beim Ein­tritte mit einem Blicke zu überschauen ist. Die Stufen werden bedeckt sein von Aza­leen, Hyazinthen, Anemonen, Ranunkeln, Amaryllideen, Epacris. Erica, Cyclamen, Aurikeln, Primeln, Calceolarien, Cinerarien, hierauf wird ein prächtiger Wald von Rosen mannigfaltigster Art folgen, sowie Camellien, Rhododendron. Dazwischen bieten Farne, Blattpflanzen und Palmen dem Auge die entsprechenden Ruhepunkte. Die Seitengänge erhalten durch Bindereien aller Art, Jardiniören, Blumentische, Terrarien und Aquarien geeigneten Schmuck und die Mitte des ansteigenden Gartens bildet ein wagerecht situirles Vestibüle mit Springbrunnen und Skulpturen von ausgezeichneter Schönheit. Der Hintergrund wird von einem Hügel mit Felsparthie und Wasserfall auf sinnige Weise abgeschlossen.

Während einer Hebung hatte sich das Pferd einer Ordonnanz gebrückt und General Wrangel erhielt, als er sich nach der Ursache erkundigte, von seinem jungen Ordonnanzofficicr die Antwort, daß der Sattel nicht paffe. Papa Wrangel belehrte den Officier sehr ernstlich, daß das kein Sattel ist, sondern ein Bock. Bekanntlick nennt man so die Sättel der leichten Cavaüerie. Am andern Morgen wird von fern her das Signalzum Satteln" geblasen und der General fragt wieder seinen Ordonnanzofficierwat wird da geblasen?"Herr General, es wird zum Bocken geblasen."Der Witz ist gut, aber Sie haben 48 Stunden Arrest davor ", | schmunzelte Wrangel.

300 Liter Mohnöl,

1000

Essig,

1068)

Serth.

18)

19) Die

3500 1000

100 1200 1400 1800 1200

350

50

Weißmehl, Weiße Kernseife, Schmierseife, Kaffee, ungebrannt, Reis, geschälte Gerste, gedörrte Zwischen, Nudeln, Pfeffer,

2)

3)

4)

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6)

7)

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9)

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13)

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15)

Oeffentliche Versteigerung. Montag den 21. Februar, von Vormittags 9 Uhr an,

soll in der Restauration Bramm in der Neustadt ein vollständiges Commissions- lagcr in Weißwaaren, bestehend in Leinen, Ehiffon, Madapolam, Piqus'S rc., ferner Damastgedecke, Handtücher, Tisch­tücher, Wischtücher u. s. w. gegen Baar­zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden-

Die Versteigerung findet ganz gewiß statt.

Gießen, 16. Februar 1881.

Jagdverpüchtung.

Donnerstag den 24. Februar,

Voru.ttlagS 11 Uhr, soll die der Gemeinde Ober-Bsssingen zustehende Feld- und Waldjagd aus weitere sechs Jahre auf hiesigem Rath- Haus öffentlich verpachtet werden, ji ^Ober-Bessingen, am 14. Febr. 1880. Großh. Bürgermeisterei Ober-Bessingen

, 1200 Stück Weißbrod,

, 88000 Kilo Schwarzbrot),

, 28000 , Gemischtbrod.

unter pos. 1,2,3 und 4 aufge-

Möbel-Versteigerung.

Montag den 21. Februar, Nachmilttags 2 Uhr und event. Dienstags Nachmittags werden in dem Schreiner B e r g m a n n'i chen Hause (Schwarzlach 114,6) die zum Nach­laß der verst. Frau Rechner Jung ge­hörigen Mobilien, als:

Tische, Stühle, Spiegel, Sopha, Betten, Weißzeug. Kleider, ein gutes Tafelclavier von Dörner rc.

meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. 1037) Hoffmann, Orlsgerichtsmann

führten Gegenstände werden im Einzelnen, die unter 5 und 6, unter 7 und 8, unter 9 bis 16 und unter 17 bis 19 verzeichneten aber zusammen vergeben. Bedingungen und Proben können täglich auf dem Di- rectionsbureau eingesehen werden und müssen die Submissionen bis zum 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, in den vor diesem Bureau ausgehängten Submissions- kasten verschlossen eingelegt sein. (1095 Marienschloß, den 15. Februar 1881.

Großh. LandeszuchthauS-Direction.

Submission.

Mittwoch, den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen dahier zur Lieferung für 1881/82 im Submissionswege vergeben werden:

1) circa 2000 Kilo Bohnen,

2800 Erbsen,

1600 Linsen,

7500 Liter Petroleum,

1600 Kilo Weizengrütze,

Allgemeiner Anzeiger.

1001) Die verfallenen Pfänder, insoweit dieselben noch nicht veräußert sind, können noch bis zum 20. d. M. eingelöst oder verlängert werden, nach Ablauf dieser Frist findet unnachstchtlich deren Versteigerung statt. Gleichzeitig wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß Herren- und Damenkleider, Leinwand, Weiß- und Bettzeug, Federbetten und Kiffen, goldene und silberne Herren- und Damenuhren, Uhrketten, goldene Medaillons, Brochen, Ringe und Ohrringe, 1 Nivelierinstrument, 1 Theodolit, 1 Marineglas (sog. Feldstecher), 1 neuer ovaler Tisch und sonstige Gegenstände aus der Hand billig verkauft werden.

Gießen, den 11. Februar 1881.

A. Henrich.

Bezugnehmend

genannten Herrn

Mülheim

vollständig ausschließt. ,, . . , r. , - .

Ebenso verhält es sich mit Kalkbrennen, weil die Kohlen eine sehr starke Heiz- krast entwickeln, gleichmäßig brennen, wodurch der Kalk so lein ausbrennt, daß sehr wenig Abfall vorkommt. , , . .

Die Preise werde ich so mäßig wie möglich unter annehmbaren Bedingungen stellen. Gest srankirte Anfragen werden pünktlich beantwortet.

Qur Bestätigung meiner vorstehenden Auseinandersetzungen über die Gute und Beschaffenheit der Sellerbecker Kohlen bin ich im Stande, die besten Zeugnisse mehrerer Ziegelei- und Kalkbrennerei-Besitzer Rheinlands und Westfalens vorzulegen.

Hochachtungsvoll

J. Greorg Unverzagt I.

X Gewerkschaft der Zeche X ver. Sellerbeck

in Mülheim a. d. Ruhr.

Wir haben dem Herrn J. Georg Unverzagt 1. in Gießen die Agentur in Ziegel- und Kalkkohlen für dort und Umgegend übertragen und bitten wegen Lieferung sich an

zu wenden.

a. d. Ruhr, den 1. Februar 1881.

3*»d>e ver. Sellerbeck

Bezugnehmend auf vorstehende Annonce empfehle mich zur Lieferung dieser Kohlen bei den Herren Ziegelei- und Kalkbrennerei-Besitzern bestens. Die Zeche Sellerbeck ist eine der renommirtesten Zechen des Ruhrkohlen-Reviers; dieselbe fördert eine Ziegel- und Kalkkohle sehr stückreich, rein und frei von Schiefertheilen, welche zufolge ihrer vorzüglichen Eigenschaften für offene Feldbrandöfen und Kalkbrennereien seit länger als 50 Jahren von den Ziegelei- und Kalkbrennerei-Besitzern Rheinlands und Westfalens mit Vorliebe zur Verwendung gelangte und sich m den Jahren regerer Bauthätigkeit unausgesetzt einer weit über die Productionsfähigkeit qu Zeche hinaus- gehenden Nachfrage erfreute. . , , ..

Genannte Kohle verbindet erfahrungsgemäß außer ihrer intensiven Heizkraft die für Feldbrandöfen erforderliche Eigenschaft des bis zur weißen Asche retnen, gleich­mäßigen und nicht zu raschen Verbrennens, eine Eigenschaft, welche die gleichmäßige Absorbirung der Dämpfe gestattet und somit der Waare den erforderlichen Klang sichert, dieselbe vor Rissen bewahrt und bei nur annährend richtiger Kohlengabe des Ofensetzers das Roth- und Schmolzwcrden der Oefen oder einzelner Partien derselben

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