Ausgabe 
20.9.1881
 
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schwarzen zähen Schlamm, welcher Tage lang außsttömenben Gase bie Luft verpestet. Liegt efe,

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............... -v-i* *», Wie kS scheint, an Dem geringen Falle der Straßen, daß der Schlamm nicht schneller in die stäbkischen Kanäle abfl>eßt, so müßte un­bedingt im Interesse der öffentlichen Gesundheit für eine öftere Sretuigung der SmnfteiM gesorgt werden.

besondere das Rathhaus und die Staoikirche, bereits auf das Festlichste ge- schmückt. Auf dem Markte ist ein großer, mit reichen Laubgewinden decorirter Triumphbogen errichtet. An verschiedenen Stellen sind umfangreiche Vorberei­tungen zur Illumination getroffen. In dem für Donnerstag in Aussicht ge­nommenen Festzug sollen sämmtliche alte badische Landestrachten vorgeführt werden. Viele Fremde sind bereits etngetroffen. DaS Werter ist seit heute schön.

Wien, 18. Septbr. Wie dieMontagsrevue" vernimmt, wird in der nächsten Zeit eine Begegnung der Kaiser von Oesterreich und von Rußland stattfir den; über den Ort und die Zeil der Begegnung sei noch nichts definitiv bestimmt.

New'Aork, 18. Sepibr. Der DampferDaniel Steinmann" ist auf der Fahrt von Boston nach N:w-Dork in der verflossenen Rächt bei Vineyard, Haven Sound, gescheitert. Es ist sofort Hülfe dorthin abzegangen.

Long-Branch, 18. Sep'.br. Die Aerzte haben dem Präsidenten Gar­field mittelst Einspritzung entfafertes Rinderblut betgebrachr; die Kräfte Gar-

Baden-Baden, 17. Septbr. Se. Maj der Kaiser wird gutem Ver­nehmen nach morgen nur bis Karlsruhe reisen, daselbst bis zum Mittv. och ver­weilen und mit Ihrer Maj. der Kaiserin, welche sich am Dienstag nach Karls­ruhe begiebt, am Mittwoch zu längerem Aufenthalt hier etntreffen.

Oesterreich.

Pesth, 16. Septbr. Anläßlich der heute bet Megyaszo beendeten großen Manöver richtete der Kaiser ein Handschreiben an den Erzherzog Albrecht, worin er demselben für die vorzügliche Leitung der Manöver dankt und auch den übrigen Commandirenden seine Anerkennung ausspricht. In einem an den Erzherzog Josef gerichteten Handschreiben lobt der Kaiser die Manöoerirsähigkeit der Honved-Kavallerie und die Fortschritte, welche die Honved-Jnsanterie gemacht habe und sagt dem Erzherzog und den betreffenden Truppenabtheilungen seinen Dank. Beide Handschreiben sollen allen Truppen mitgetheilt werden. Mehrere der fremdherrlichen Osficiere sind durch Ver­leihung von Ordensdecoralionen ausgezeichnet worden.

Prag, 17. Septbr. Von den wegen der Exceffe im Kuchelbade Ange- klagten wurden Kankowsky und Vesely des Verbrechens der öffentlichen Ge- waltthätizkeit schuldig erk annt und Ersterer zu 5, Letzterer zu 3 Monaten mit Fasten verschärfter Kerkerstrafe verurtheilt. Der Angeklagte Züngl wurde frei­gesprochen.

Berichtigung. Nicht Prin; Heinrich, sondern Prinz Wilhelm Preußen erhielt am 16. bei Beginn des Manövers zu Itzehoe die Beförderung Major._____________

Gin gesandt.

(Für alle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel ist bie Redaktion dem Publikum gegenüb.r nicht verantwortlich.)

Gießen, den 17. September 1881.

Geehrtester Herr Redakteur!

Es fällt dem Fremden, wenn er von den hübschen Hellen luftigen Quartieren, welche zunächst an den Bahnhof anschließ.n in Die alte Stadt kommt, sehr unangenehm der penetrante Geruch auf, welcher den Straßengoffen entsteigt. Offenbar hat Derselbe seinen GrunD in Dem ; in denselben steht, und durch die von ihm

Lokale-.

Gieße«, 19. September. Ein junger Mensch von aufwärts, der schon wiederholt wegen DiebstahlS bestraft worden ist, wurde heute Morgen verhaftet, well er sich eines Dieb­stahls mittelst EinsteigenS schuldig gemacht hatte.

tzngtand.

London, 17. Septbr. Aus Victoria (Hauptstadt der Vancouver- Insel) wird gemeldet, daß an der Westküste Nordamerikas eine große Boje aufgefunden worden ist, die als eine von der Mündung des Amur stammende russische Boje erkannt wurde. Es wird dies als ein Beweis sür das Vor­handensein einer Meeresströmung von Japan her angesehen.

Amerika.

New-Aork, 16. Septbr. Der Gouverneur von Michigan hat eine Proklamation erlaffen, in welcher er um Unterstützung für die von den Wald- bränden Betroffenen bittet und constatirt, daß 200 Personen bei den Bränden das Leben verloren haben, während gegen 10,000 Personen ohne Obdach sind.

Long-Branch, 16. Septbr. Der Puls des Präsidenten Garfield ist während der letzten Nacht bis auf 130 gestiegen. Die große Schwäche flößt wieder Besorgniß ein.

Nach dem heute Abend 6 Uhr ausgegebenen osficiellen Bulletin war der Puls des Präsidenten Garfield 104, die Temperatur 98,06, die Respira- tion 22. Der allgemeine Zustand hat sich nicht gebeffert; Dr. Bliß erklärte den Zustand des Präsidenten für gefährlicher, als in der ganzen Zeit seit deffen Ankunft in Long-Branch.

Long-Branch, 17. Sepibr. Der Präsident hatte heute früh wäh- rend 20 Minuten Fieberschauer, wobei sich der Puls auf 137 erhob und worauf Erbrechen erfolgte. Die Lage ist sehr kritisch. Man befürchtet, daß sich die Fieberschauer wiederholen.

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Zu dem Fill ftafiS^rBrru würben weiter (i "mw

1. Herr Alb snther unter der Meyer" bejtani Mrna^me aller desselben, mit der Bkhrend.vorm. fort. Der seithe GMts, Ber Procura verliehen

2. Herr Car Fabrik-Geschäft ii wollen-Waaren, s geb. Nrujchäfer, t

3. Herr Edu -lncheS Geschäsi Louise geb. Pl Procura.

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Frankfurt a.

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Tente 91-

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Korrespondenz-Bureau.

Frankfurt, 18. Septbr. Se. Maj. der Kaiser traf heute früh 8 Uhr hier ein und setzte ohne nennenSwerthen Aufenthalt die Reise nach Karls­ruhe fort.

Baden-Baden, 18. Septbr. Ihre Maj. die Kaiserin wird sich bereits heute Nachmittag um 5 Uhr nach Karlsruhe begeben und von dort am Mlltwoch mit Sr. Maj. dem Kaiser hierher zurückkehren.

Kiel, 18. Septbr- Der König von Särweden traf heute früh auf der schwedischen EorvetteBalder" mit großem Gefolge hier ein und reiste mit Sxtrazug um 8 Uhr 40 Min. nach Frankfurt a. M. weiter.

Karlsruhe, 18 September. Se. Majestät der Kaiser, Se. K- K. Hoheit der Kronprinz, sowie Se K- Hoheit Prinz Wilhelm sind um 11 Uhr Vormittags hier emgetroffen unb von t>em Großherzog unb ber Frau Großherzogin, sowie dem gestern hierher zurttckgekehrten Erbgroßherzog, dem Prinzen unb der Prinzessin Wilhelm unb aiu ?r£n^cn ?arl Don ^oden, ber Generalität und dem Staatsminisier Turban am Bahnhofe empfangen worden- Nach herzlicher Begrüßung fand die Auffahrt nach dem Schlosse statt- Ihre K. K Hoheit die Kronprinzessin blieb in Darmstadt und wurde daielbst von dem Großherzog empfangen. Die Kronprinzessin wird sich Nachmittags m't der Großherzoglichen Familie nach Jagdschloß Wolfsgarten begeben unb beab­sichtigt morgen die Reffe nach Kar^ruhe fortzusetzen. In Frankfurt würbe Sc. Maj der Kaiser vorn Kronprinzen von Schwöen und dessen Bruder begrüßt

t c -^Der Großherzog und die Prinzessin Elisabeth von Sachsen-Weimar sind ebenfalls hier emgettoffen. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz besuchte bald nach seiner Ankunft die Kunftgewerbeausstelluug, in der er gegen eine Stunde verweilte «um Ehrendienst bei den Allerhöchsien und Höchsten Herrschaften sind kommandir: ci Sr. Maj stät dem Kaiser: General v Odenritz und Kammerherr Frhr. v- Marschall- ber Ihrer Majestät der Kaiserin: Oberschloßdauptmann Frhr. v. Roeder bei Sr Majestät dem Könige von Schweden: General Frhr. v. Neubronn, Oberst Frhr. Roeder v. Diersburg unb Kammerherr Frhr. v. Türckheim; bei Ihrer Majestät ber Königin' örcifrau von EdelSheim unb Kamrncrberr Frhr. v. Berckheim; bei Sr. K K nobeit bem Kronprinzen: Generallieutenant Frhr. u. Willisen und Cbeinlieutenant v. Fraa- ftein-Niemsdorf; bei I. K. K- Hoheit ber Kronprinzessin: Kammerherr Frhr E- A v. Goeler unb Frcffrau o. Türckheim; bei Sr. K- H- dem Kronprinzen von Schweden: Geue-allieutenant v. Scheffler, Oberstlieutenant v. Deimling und Kammerherr Fchr. m Roeder : bei I. K. H. der Prinzessin Victoria: Obeihofmelsterin Freifrau v. Larochc- Starkenfels und Kammerherr Frbr. v. Goeler. Vormittags um 11 Uhr fand die Eröffnung der Landwirthschaft-, Gartenbau- und Biencnausstellung statt-

als Ziel biener.be HulkElbe", worauf sich eine graue Dampf- und Wasser- maffe, mit Schiffsfplittern verwischt, thurmhoch erhob. Ter Kaiser besichtigte bas zerstörte Schiff und begab sich sodann auf derHohenzellern" nach Kirl zurück. Das inzwischen zurück.-ekehrte Geschwader gab den Königssalut, die Mannschaften poradirten in den Raaen und begrüßten Se. Majestät bei der Abfahrt mit dreimaligen Hurrahrufen.

Karlsruhe, 17. Septbr. DerBad. Landes-Ztg." zufolge erfolgt die Arkurft der schwedischen Königsfamilie am Montag Mittag. Auf dem Bahn­hofe findet feierlicher Empfang statt.

Diellücht habcn Sie dir Güte durch den klbdruck dieser Zuschrift auf den ohne 3stift« bestehenden großen Mißstand aufmerksam zu machen. Hochachtungsvoll ________ _ Ein Fremder.

Handel und Verkehr.

grankfurr, 17. Sepibr. (Marktbericht . Der heutig, Hru- und Htrohmrockt war gut befahren. oeu kostete p nach Qualttäc Ocx Etr. 3.00 -4.80, Stroh 3.UO3 75 Butter 50 Äuo JL 8590, r.n Deratl 1. Qualität daS Pfunv 1.2500, 2. Qualität daüPf. 1.10-0Sier baß Hundert 5.006.00. Ochsenstnsch per Pfun: 65 -70 4 Kuh , Rind- und Farrenfleisch 45 - 55 , Kalbflnsch 5060 H, Hammelflei'c'

4565 Schweinenersch 75 80 ein Hahn 1.80- 2 20 ein Hu >n JL. 1.60 - 2 Oi».

eme Snt« v* 2 50 - 3 00. eine Taube 5060 , jungt Ganb A 4.0U6 <X), HaicL baß Stück 2.503 , Poularden JC 2.2 )2.60, Reabock oaö Pfd. 70 -80 ßapaunen JL 2.50-3, Wätscher Habn 912, Kartoffeln 100 Ko. JL 6.007.50, Koh.kraut 20 A Blumenkohl 1 St. 6070H, Wirsing 12-15 Gelberüben 1 Bund 100 Zwirbeln 1 Bund 0 Sellerie das Stück 3000 Meerre-.rig 1 Stück 1015, Spargel das Pstmb 30 Romain-Salat 1020 ündrvien 1t» 0 H, Rotdkraut 3000 4, Weißkram 2025 «rttichoken 50 80 Erbsen Daß Pfd- 30 Bohnen 100 Pfu.ld 800 J!U Kartoffeln baß G,scheib 10 -12 Daß Malter 6.500.0, Kopf-Salat 10 Svuial 5060 Schnittlauch baß Gebund 3 Gurke 000 H, Kohlrabi per Stück 35 4-

Nach einer vom 10. d. Mts. bahrten Verfügung befi ReichßpostamlS findet Die am 3. Novemorr v. I. betreffs beß Austausches von Postpaketen ohnr Werthangabe geschlosienr Pariser Uebrreinkunft vom 1. f. M. ab «usbehnung auf dcn Verkehr mit Belgien, Bulgarien, Dänemark Aegypten, Italien, Luxemburg, Montenegro, Norwegen, Oesterreich-Ungarn, Rumänien. Schweden, Schweiz uno Serbien. Dagegen werden Niederland, Portugal und Spanikn, vertll Berlretir die vorgenannte Uebereinkunft gleichfalls unterzeichnet haben, diffelbe für feßt nocd nicht zur Ausführui.q brmqen. Was Di? Türkei betrifft, so nehmen zunächst nur baß brutsche Post mr in Konstantinopel unb bie in de: Türkei besinblichen österreichischen Postämter an dem Austausche ber Postpakete theü. Die Uebereinkunft findet Anwendung auf die Pakate

Anläßlich der bevorstehenden Hochzeitsfeirrlichkciten ist Ue Stadt, ms- > firld's haben em wenig zugenommen; der Präsident fühlte sich gestern Abend :- leichter und war ruhiger. Obwohl der Zustand des Pläsidenlen ein äußerst kritischer lst, sind die Aerzte et^as hoffnungsvoller, sie fürchten inb.-ffen Rückkehr des Fuberfrostes. Die Mimstrr Wli.dow, Hunt und James hierher zurückgekehrt, die Ankunft Lincolns wird ermaßet.

BrrruischtrS

Frankfurt, 16. September. Gestern kam eine Anzahl Auswanderer, die im utiai unb Juni voll Hoffnungen nach Amerika auSgelrandert, in ihren Erwartungen jedoch ge­täuscht worden waren, hier durch, um sich nach ihrer früheren He»math an der Dill unb Lahn zu begeben.

Mainz, 15. September. Gestern Abend kam ein Trupp Auswanderer, welche vor zwei Monaten nach Amerika ouSwandern wollten, im tiefsten Elend wieder hier an. Die Leute waren in der Nähe von Gießen zu Hause; von gewiffenlssen Agenten waren ihnen goldene Berge in Aussicht gestellt, ihr bischen Hab und Gut hatten sie verkaufe und Dann Die ftroße Reise abgetreten. Bis Liverpool ging es noch gut, Denn gerade so weit reichte ihr Geld; hier aber fand sich Niemand, ber sie unentgeldlich nach Amerika beförbetn wollte. D0 Unglücklichen fielen der dortigen brutschen UnterstützungSkaffe zur Last und unter Mithuffe Del beurschen ConsulatS würbe so vt.l Gelb aufgebracht, um die Armen wieder in ihre Heimath zu schaffen. Gestern Abend kam die Gesellschaft, von allen Mitteln entblößt, auf dem diesigen Stadthause an; die Polizei sorgte noch in der Nacht für ein Untertomni'n der Unglücklichen, welche heute Vormittag unter Gewährung städtischer Mittel in ihre Heimath befördert wurden Auch dort warten der Armen keine Rosen, denn Alles, waS sie seiner Zeit ihr Elgenlbum nannten, ist, wie bemerkt, verkauft unb verbraucht, so baß sie Zunächst ihrer HeimathSbeaörde zur Last fallen werben. 2ßie bie Armen erzählen, sollen noch viele Familien sich in gleich trauriger Lage befinden und Tausende wären froh, wenn sie ben heimathlichen Boden wieder betreten könnten. Möge ber Vorgang eine Warnung vor leichtsinniger Auswanderung sein, vor einer Auswanderung ohne Mittel und Ziel; dem gewissenlosen Treiben der Agenten aber wird hoffentlich bald durch ein Reichsgesetz ein Ende gemacht werben

Hattersheim, 11. September. Zu Okriftel imSchwanen- saßen gestern Abend einige Gäste in frtedlicyem Gespräche zusammen, als einige Zigeuner ebenfalls in die Gaststube traten unb bald mit großer Dreistigkeit sämmtliche Gäste zum Kampfe herauSforderten. Da Niemand die Fremdlinge beachtete, so legten sie sich aufs Schimpfen und Drohen. Dem Wirthe wurde dieses Gebühren zu viel unb er expcdirte sie zur Thüre h.nauß in bm Hof Nun aber wurden sie wüthend und Probten, Jeden zu erstechen, der sich heraußwage. (Sie hatten gegen Abend ihre Messer scharf geschliffen.) Da die Feierabendstunde gekommen war, spcangeu einige Gäste aus dem Fenster. Gin kräftiger junger Mann, dem dieS unrhrenhafr schien, wollte den gewöhnlichen Weg durch bie Thüre einfchlagen, fiel aber ben Zigeunern in bie Hände, Die ihn mit tuten Messern bearbeiteten, so daß er nicht unbedenklich danied-rliegt. Die Zigeuner sinb ein Theil Der Bande, welcher vor einigen Wochen em Wirth in ber Nähe von Mainz zum Opfer fiel. Einstweilen sinb sie in Gewahrsam gebracht worden.

E'ncn hübschen Telephon-Scherz können wir bemFigaro" entnehmen: Bekanntlich kann man burch eine telephonische Verbindung mit dem Ambigu Theater von dem Ttlephon- zimmer bet Glrktrischcn Ausstellung her den Aufführungen bieser Bühne alß Zuhörer beiwohnen. Ein bieberet Landbewohner, welcher sich diesen Ohrenschmauß verschafft hatte, wird in seinem Dorfe nach dem Inhalt des Stückes gefragt:O erwiderte et ich habe daß Stück voll- kommen verstanden. Derjenige, welcher die Hauptrolle spielte, mußte wohl sehr großen Durst haben, benn er rief unb schrie alle Augenblicke n ich Limonabe, Orangeabe und Bier." . . . Der Aermste halte gerade einen Zwischenakt zu hören b< kommen.

Scitiflfabericlit. Mitgerheilt von dem norddeulschen Lloyd in Bremen.

Bremen, 16. Septbr sPer transatlantischen Telegraph.j Der Postbampfer Main, Capt I. Barre, vom Norbbeutschen Lloyb in Bremen, welcher am 4. September von Bremen unb am 6. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekoinmeri.