1881
Mittwoch den 19. Oktober
Kr 213
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bis jetzt noch
irksamen Stelle
Erscheint täglich mit Au-nahme bei Montag»
bei
Wegveiblndung fehlt, empfohlen
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rden. Die Herren Die Bczahlim? iden Betrage b'<
flrri« viertel jührtich » Warf 10 W mit »ringnteljn. Durch du Post be|»gen vurUljLhrlich i Wart !>0 Pj.
Italien.
Rom, 16. Oktober. Gras Sobilont ist heute nach Monza abgtreist Derselbe gebt rack Einholung der Befehle des König« noch Wien auf feinen P oft en i urr cf. ___-
stelle, unmittel- I 10 Mark.
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nmer und
Uausburg^-^
Telegraphifche Depeschen.
Wolff'« telegr <korrespoudruz»Bureau.
Berlin, 17. Oktober. Die .Rordd- «llg. Ztg." bespricht tote «eußr. Tuna«n der Nat.-Ztg." über ihre Mittbeilungen bezüglich der Verhandlungen mit Bennigsen behufs Eintritt- in'S Ministerium und führt dabei auS, Stauffen. berg sei d-m R-ickikanzler niemals als E-ndidat für eine andere Stell« al« das Reichsschatzav l genannt worden und nur von diesem sei die Rede gewesen, allerdings unter Herstellung eine« engeren Zusammenhang« der Reich«.Finanj. verwaliuna mit dem preußischen Finanzministerium.
Köln, 17. Oktober. Die gestern au-geblttbene englische Pop vom 15 ds.. Abends, hat in Köln den Anschluß an die Züge nach Berlin und Hamburg n'it erreicht. Grund: ZagverspLtung auf belgischer Seite.
Baden-Baden, 17. Oktober. Se. Maj. der Kaiser, welcher wegen Heiserkeit da« Z-mmer heute noch nicht verlaffen hat, nimmt das Diner mit ^threr Mal. der Kaiserin allein. Die Abreise de« Kaiser« ist vorläufig auf den 22. Oktober, Abends 5 Uhr, prosrcttrt, dock 'st noch nichts Definitive« bestimmt. Ihre Maj. die Kaiserin bleibt bi- zum 7. November hier.
Bremen, 17. Oktober. Die Rettungsstation Westerland der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger meldet: Am 15. Oktober von dem Norwegischen Schoner .Patrrn", Cap.tLn Christensen, gestrandet auf der Insel Sylt, mit Hol; von Drammen nach Notiert am bestimmt, 5 ^erJonCT gerettet durch den Raketen Apparat der Station Westerland. Lturm aus WND.
Die Rettungsstation Spiekeroog meldet: Am 15. Oktober von dem deut, scken Sck.ff .Engeiina-, CapuLn Terf.hn, fandet unterhalb der Rhede von Wangeroog, mit Tors von Rhauderfehn nach Ruesterfiel bestimmt, 2 Personen gerettet durch daS Rettungsboot „Aurich" der Station Spiekeroog, sturm aus NW. mit Hagel, Boot 22 Stunden unterwegs.
^Die"Th«löabme" ist Mitgliedern und Gästen, welche für die Bestrebungen der Gei.llsckaft fich interelfiten, gestattet, wenn dieselben beim Bureau der iN.lelllckast Berlin W Dersfl nger Nr. 20a, oder an den letzten Tagen - or una Sömastraße'? Il eine auf ihren Namen lautende Eintrittskarte «t. ?.bm wollen. Te^körreischastlichen und persönlichen Mitgliedern in Berlin unb Umgebung werden die Eintrittskarten durch tu Post zugesandt.
-Don der Rede, die Herr v Benniasen auf dem natund-liberalen Jiarfeitag in Magdeburg am 9. -Oktober 1881 gehalten bat, ist durch das nanional-liberale Eentral.Wablcomttö em Abdruck veranstaltet worden, der tum Qtred« möglichst großer Verbreitung an ZeitungS-R'daciionen, Wahlcomitös und Sand'daten ter nationabliberalen Partei in beliebiger Anzahl Unentgelt- S aba lasten wird, wie de, gleichen der Wahlaufruf vom 15. L'ptember und
Xipuni. vom 29. Mai- Bestellungen find zu richten an das Bureau
' 13 Oktober. Der .Reichsverein für daS Königreich Sachsen
hflt sv.b.n eine Ansprache an die säckstschen ReichStagswähler erlaffen w welcker » für treues Festbalten an der Reichsverfaffung unck die wettere Ai.«- Wduna des Gesammtstaates eintrüt, sowie zu energ.sckem Frontmachen gegen sowohl, wie die von Rechts droherde Reauwn auffordert. du s°cialdemokrat,e sowoy^w - ^spiacke - besitzt das gesunde,
Uwderne ^Staat sieben in einem breiten, kräftigen Mittelstandsund> airt> bkjtm durch extreme Maßnahmen die Tbätigkett beengt so gelangt der Rakalcsmus k.i L ®,*fa vder Sinks, desto schneller zur Herrschast. Mehr denn je
zeigen fich heMe die Mittelparteien mit ihrem gemäßigtm Liberalismus als
chichemr Mireiger
Aüseige. Md Amtsblatt fit bcu Kreis Gießen.
Deutschland.
m Darmstadt, 17. Oktober. Nack den bisherigen Ergebnissen der zu den LtaatSbomSncn gehörigen Saline «ab Nauheim konnte in dem Dauptooranscklag Llaai-i.Einnahme für bic Finanzperiode 1882- 85 em ,u °^ausenbeS uantum ■an 38 000 (Stntner Salz (argen 36,000 Gentner bei vorigen Budgets) ln Äu4jlmt irnommen und bcmgcmüv bu Einnahme höher oeranscklagt werben.
® i tinb 50750 M als solche- auS Viehsalz und Gewerbefalz IjKiO JL tn
•ÄaÄM ®Xt^e in ber »abeanftal. »ab iKauhe.m ist ju 21 000 (0e0en bj» nona« Bubget mehr 5000 .X), die Ladegelder und ,u .* Tie jturtort bat nach den dem Etat bei0e0cbentn ErlSuterungen bisher d^hcre ifmnabnun ergeben, al« ber Voranschlag annahm. SS wirb mbeffen beabsichtigt, die anberen Bädern entsprechend, etwa« zu erhöhen, um dadurch die Mittel zur Wffrreituna der unter einigen Rubriken unvermeidlichen Mehrausgaben zu gewinnen. Du «uttond« bettüg am Schluß de« Etatjahre« 1880 81 263285 unb sind m dem
neuen Ltaatsbudgei an Zinsen au« demselben 10.2O0 Jt m EWv°b'ne gesteUt In her l>ln«*abt sind für Kurmusik 18,000 X vorgesehen, ein Plus von 3000 X gegen ^« vöN Budget Die ^läuterungen führen au«, für ble Musik, -'n wesenttiche« ftlrment zur Anziehung unb Unterhaltung de« Kurpublikum«, sei tn .iauheim nach »er Ansicht ber Badediiectmn im Vergleich zu anberen «ibern biSher wenig gesorgt -tn, (inncerlt Bälle, Beleuchtung unb Kosten besonderer Aeftli4feiten fmb
Ä Khr gegen früher E vorgesehen. D.e RegierungJält ben höheren infak für gerechtfertigt durch die Rücksichten, welche bet der "bohlen Frequenz bcS ' b 0uintm Range auf da« Kurpudlikum genommen werden müßen. ES fit sirner em- fährsicke einmalige Ausgabe von 1500 «brn s°r/-H-rsicUung
A Weaes in ben 9tauheimer Hochwald, sowie einer geschützten Unterkunst un ^.ald Mhft in re n ftqU%naünftiger Witterung' Bon den Nauheimer -lerztcn wild nämlich eklen «uifläften der Aufenthalt in dem nahen Hochwald, wohin bis letzt ‘me paffenbe Weaveibinduna fehlt empfohlen unb soll biefc Anlage mit dahin mitten, den Vlotz
« ?uh:8unb klimaifsch-ii Kttroit einjufübren. Sine wettere einmalige AuSaade e«n m(nminen 6000 X ist vorgesehen ür die Erwerbung de« Inventar« an Bter. L u bSün welche von der Firma Oiebr. SieSmaper, denen du Unter-
2”hrr fTnfuert ronh iür welchen Fall eS unbedingt nothig Ml, jenes Inventar zu ^.edmenwd-meinäbnUckks n5r um einen wett höheren Pre.« von auSwört« b''°0e",wn den t"ljd)rn b(6 U Landtags, welche am 19. d 3JL durch
K l Hoheit den Giotzherzog tm Refidenzschlossc erfolgt, findet grohe Hostasel sf°tt zu^wacher Fladungen an die MitgUeder der beiden Kammern ber Stanbe unb ba ^^^i^g'langm werbe^m Gesellschaft für Verbreitung von Volk«
Eilbuna deren Generalversammlungen jährlich in einer andern ^eut kands töalm w,rd d„ n. Generalversammlung in Berlin abhalten. Vom Maaistratr der Hauptstadt ist hierfür der Bürgersaal deS Ratbhaufe» zur Veifüauna gestellt worden- Die Generalversammlung wird am 12. .k ovrm. her 7 Uhr eröffnet und werden die Verhandlungen am 13. von
Rn mittaas il Udr und am 14, von 9 Uhr an fortgef.tzt werden. Unter der LeiN-ng "-Vorsitzenden, Herrn Tr. Schulz.. Delitzick. werden folgend. Gegenständ, allaemetnrren Jntrr.ff.S zur Verhandlung kommen.,
8 unsere Wünsche für dir ferna. Sntw ckelung des Volk-fchuttrese-S. Referent - V F Sevssarbt-Sreseld. 2) Der Stand de« RealunierrtchtS im Vnhält -ib ',u den Bedürsnisicn der Volksbildung. Reftreo.: Herr D.rec.or Pros Dr B Schwalb. Berlin. 3) D.e Frage der Schule dezw Jugend, i । a • Curr gustizrath Makower. 4) Die Berliner Volk«-
b!blm°.keken ^Referent-^Herr Stadlftznd'ke»« Ö- Eberty Berlin. 5) Ueber Bc- ESIn J Iffii der aus ter Lchule entlafienen Jugend. R.ferenl.
q? tnr (Aefii-r Berlin. liefen werden fich die geschäftlichen Deihand-
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innerste Nothwrndigkeit unseres staatlichen Leben«, denn ihnen fällt fetzt di« hohe Aufgabe z», die wir einer großen Zeit verdanken und an denen flr strudig mttaearbeitet, gegen ben Anfturm eibittirter Gegner zu schützen. In ^er (n* kenntnch, daß jedes Steuersystem gewifle Ungerechtigkeiten in sich birgt, erNätt sich der ReichSverrin für Herstellung eine« angemeff.nen Verhältniff.« zwtfckcn dir.cten und indirerten Steuern, um so dir vrrsckirdrnrn Klaffen der Brvölke. rung fe nach ihrer Tragfähigkeit zu belasten. Dabei hält er jedoch an de« auch andrrwärt« autgesprockenen Grundsatz fest, daß weiteren ^vsorbkr"ngen an die Steuerkraft de- Volk-s nur im Fall, des nachgewf.f.nrn BtdÜrsntff.« oder bei einem vollw.rthigen Erfaße durch gleichzeitig. Strurr-Srlrichttrungen und Steurrr.sormen und untrr Wahrung der constitutionellen Rechte d.r Volksvertretung zngcst mmt werden darf. In der WirthschasiSpolitik tritt der Reichsverein für die freie Bewegung dr« Einzelnrn tm Verkehr und Erwerb rin und erklärt sich darum gegen jede Monopolifirung gewiffer Geschäftszweige von Seiten des Staates. t Ä
Görlitz, 15. Oktober. Dir Weigerung de- Eultusministers, die werbesckule in Görlitz zu schließen, hat die ttgenthümlichr Wirkung gehabt, daß gegenwärtig eine vom Staate unterhaltene Lehranstalt besteht, die krinrn einzigen Scküler zählt. Dieser Tage ist on den Direktor der Anstalt, Dr. Bothe, von ter Regierung die Anfrage ergangen, mit wie vielen Schulern er da- neue Schuljahr zu eröffnen gebet fe. Daraus hat derselbe gear.t. wort.t: Dos Schuljahr 1881 b'S 1882 fei cm 3. Oktober ohoe Anwrldung rineS Schülers unb ohne Wiederkehr eine« früheren Zögling« eröffnet. Der sonderbare Zustand ist dadurch veranlaßt, daß der Cultusrninister die Entschet- düng über oie Auflösung der Schule, welche nach Antrag deS Direktor-, dr« Curatortum« unb de« Magistrat« von Görlitz schon 1880 erfolgen sollte, fort, während verzö.ert hat.
Norwegen.
Christiania, 14 Oktober. AI« König Okkar am 8. ds. hier eintraf, wurde et von d m Obmann der Gemeindeverwaltung, Pettersen, am Bahn, dose feierlich begrüßt mit den auftichtigen Glückwünsche der Stadt zu seiner Genefung und zur Vermählung des Kronprinzen Gustav. Er f»site t« seiner dankenden Ai twort, sein Sohn habe sich au« freier H«rze°«wobl di. Braut erkoren und Prinzessin Victoria dirselben Gefühle entg^engetragen; er, der König, sei davon überzeugt, daß auch Norwegen« Bevölkerung herzlichen An. thril an der Fieude des «önig-hauses nehme unb baß die Verbwbung, welch, jetzt geschloffen, auch dem Reick. Norwegen Frrube bringen werbe. Die Kron. Prinzessin Victoria bat an bas hiesige Damencomitö folgende« Schreiben gr> richtet: ,E« Iß wir außerordentlich lieb gewesen, al- Brautgabe da« sckün.
Gemälde, d e Hauptstadt Norwegen- darstellend, womit Ehrlstianias Damrn mir eine Freude haben bereiten unb mir einen Bewei« ihrer Theilnahme und Zuneigung haben g.ben wollen, zu empfangen. Beim «nschaueu bes Gemälde« wächst meine Sehnsucht, reckt balb zu einem Besuche Lhrtstiania« und zur Wiederholung deS Euch hiermit ton Hetzen gesandten Danke« Grleg.nhett zu b« kommen."


