einer Untersuchung unterzogen, sondern jtber in Betrieb genommen? Dampfkessel unterliegt von Zett zu Zeit einer amtlichen technischen Untersuchung. Danpfkeffel, deren Besitzer Verelnen angehören, welche eine regelmäßige und sorgfältige Ueberwachung der Keffel vornehmen lassen, können — in Preußen mit Genehmigung des Ministers für Handel in b Gewerbe — von ber amtlichen Revision befreit werden. In bem neuesten Monatshefte zur Statistik bes deutschen Reichls ist nun eine Statistik der stattgehabten Dampskcffel- Explosionen unter Angabe der Ursachen derselben veröffentlicht worden und ist diese Statistik in Separatabcrücken zugänglich, jedoch können die letzteren nur durch die Bezirksregterungen bestellt resp. bezogen werden, da das kaiserliche Statistische Amt mit den einzelnen Beamten rc. nicht in Verbindung tritt. Zu bemerken ist noch, daß der Bildung von Dampfkessel-Revisions-Vereinen amtlich jeder Vorschub geleistet werden soll, da sich die Prtvat-Controle sehr bewährt hat. In England ist die Zahl der Keffelexplosionen viel geringer, als in Deutschland, was hauptsächlich als eine günstige Folge der dort bestehenden Privat-Controle durch Genossenschafts-Verbände zu betrachten ist.
— Wie mttgethetlt wird, soll dem Abgeordnetenhause noch ein Gesetzentwurf, betreffend das Abkommen mit den hessischen Agnaten, zugehen, deffen Durchberathung in der gegenwärtigen Session Seiten- der Regierung aus dem Grunde dringend gewünscht wird, weil darnach die Zahlungen sofort ge- leistet werden sollen.
— In Königsberg liegen die Geschäfte derartig darnieder, daß in voriger Woche wiederholt Hunderte von brodlosen Arbeitern vor das Rathhaus zogen und Beschäftigung verlangten. Die traurige Lage kam in der ersten Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung im neuen Jahre zur Sprache. Oberbürgermeister Selke sagte in seiner Ansprache an die neugewählten Stadlräthe: Handel und Wandel unserer Stadt hätten im letzten Jahre theilS in Folge der neuen Zoll- und Steuergesetze gelitten. Er kündigte schließlich, vielleicht schon für die nächste Stadtverordneten-Sttzung, eine ganze Reihe von Vorlagen an, welche darauf abzielen werden, der noihletdenden Bewohnerschaft Hülfe zu gewähren.
— Im Wunsche des Kronprinzen und seiner Gemahlin soll es dem Vernehmen nach liegen, dem standesamtlichen Act der Eheschließung deö Prinzen Wilhelm mit der Prinzessin Viktoria, welchen der Hausmintster v. Schleinitz vollziehen wird, ein möglichst feierliches Gepräge^zu verleihen. Dieser bürgerliche Act soll, nach den Intentionen des kronprinzlichen Paares, nicht gewissermaßen als etwa- Nebensächliches behandelt, sondern mit ganzem feierlichem Ernste al- eine der Haupthandlungen im Vermählungsprogramm gewürdigt werden.
München, 14. Januar. Das königl. Staatsmtntsterium des Innern hat sich veranlaßt gesehen, in Folge des Umstandes, daß die von Berlin ausgehende antisemitische Bewegung in Bayern Boden zu gewinnen sucht, durch die königl. Regierung die Dtstricts-Poltzeibehörden zu beauftragen, bleien Verhältnissen bte größte Aufmerksamkeit zuzuwenben unb bafür Sorge zu tragen, daß veranlaßten Falles durch ausklärende Belehrung und, soweit nöthig, durch Geltendmachung gesetzlicher Mittel der Bewegung im ersten Entstehen wirksam entgegengetreten werbe. (K. v. u. f. D.)
Telegraphische Depeschen.
»aguer's telegr. E-rrefpoudeur-vureav.
Manchester, 17. Januar. Der Strike ber Arbeiter ber Kohlengruben gilt al- beendigt; mehrere Arbeitgeber acceptirten die Bedingungen der Strtkenden.
Pari-, 17. Januar. Bet den gestrigen Ergänrungswählen für den hiesigen Temeinderath siegten Ein Conservattoer und 21 Republikaner verschiedener Schatttrungen; die au- den Departements bisher bekannt gewordenen Wahlen sind günsttq für die gemäßigten Republikaner ausgefallen.
Konstantinopel, 17. Januar. In einem Circular an ihre Vertreter im AuSlande schlägt die Pforte Angesichts der Vorbereitungen Griechenlands vor, daß die Botschafter der Mächte in Konstantinopel zu einer Con- ferenz zusammentreten, und hofft, auf diesem Wege zu einer friedlichen Lösung zu gelangen.
Belgrad, 17. Januar. Die Thronrede zur Eröffnung der Skupsch- tina betont die guten Beziehungen zu den auswärtigen Mächten und spricht die Hoffnung aus auf baldige vollständige Einigung betreffs des Handelsver- träges, auf die Lösung der Eisenbahufrage und genaue Durchführung der mit Oesterreich abg-schiossenen Eisenbahn.Convention.
Lokale-.
8.
11.
12.
Gesuch des Oeconomen Georg Conrad Sim on den städtischen Bauplan betr.
9.
10.
Gießen, 18. Januar. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sttzuna Donnerstag, den 20. Januar 1881.
1. Die Regelung des Gewerbes derjenigen Personen, welche auf öffentlichen Straßen oder Plätzen ihre Dienste anbieten.
2. Die Trinkwasserleitung.
3. Die Erhebung des Octrois von Branntwein.
4. Die Anschaffung zweier Baumrodemaschinen für die städt. Waldungen.
5. Den Bedarf an Brennmaterial für die städt. Anstalten.
6. Die Rechnung vom Jahr 1879.
7. Voranschlag der evangelischen Kirche für 1881/82.
Voranschlag der Armenkasse pro 1881/82.
Voranschlag für die städt. Schulen für 1881/82.
Gesuch des Schneidermeisters Karl Loth und des Wilhelm Di et'ick um Erlaubniß zur Errichtung einer Feuerungsanlage.
Gesuch des Fuhrmanns Ludwig Pfaff um Erlaubniß zur Anlage einer Einfahrt.
13. Gesuch des Peter König um Pflasterung des Trottoirs vor seinem Hause.
14. Gesuch von Bewohnern der Frankfurter Straße um Verbesserung des östlichen Straßenbanquets.
15. Straßenanlagen zwischen Neustadt und Wallthor.
16. Die Reparatur der Pumpe in dem Rathhauskeller.
17. Decrctur von Kostenrechnungen.
18. Reparaturen an der Turnballe.
19. Gesuch der Großh. Handelskammer dahier um Uebertassung eines städtischen Locals.
— Gestern Abend 5>/r Ubr ereignete sich auf dem Sclterswege in der Räbe der Lotz'schen Brauerei ein tragikomisches Schauspiel. Das Hintertheil eines Schlittens verlor plötzlich die Fühlung mit dem Vorderthcil; infolge dessen die Hälfte der Insassen mit einem kräftigen Purzelbaum der Anziehungskraft der Erde Folge leisteten während das meuchlings verlassene Vorderthell mit der anderen Hälfte der Insassen unter dem Hurrabruf einer großen Zuschauermenge flott davonsanste. Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beklagen. Den Kutscher trifft dabei keine Schuld, doch
scheint allzureichl che Haferfütierung der Pferde und Wurmstichigkeit des Schlittens die Ursache des ergötzlichen Vorfalles zu sein.
— Das gestrige Wohlthatlgketts-Concert im Clubsaale war recht gut brsucht und wird die erzielte Einnahme dcm Fraucnveiein einen ansehnlichen Zuschuß einbrrngcn. Dir Solisten, namentlich Frl. H. von hier, ernteten den lebhaftesten Beifall ber Zulörer. Der Dank der Armen und Kranken, für welche sie gewirkt haben, bürste ihr schönster bohn sein
— Wiederholt möchten wir die Bitte aus'prcchen, daß bei den momentan glatten Trottoirs und steinernen Treppen dieselben mit Asche bestreut werden möchten. Muß denn immer ein Unglücksfall, als Bernbruch :c. passiven, ehe gestreut wirb. Selbst die Treppe zum
/ Pollzeigebaude am Brand macht kerne Ausnahme, sodaß das Pasftren derselben fast lebcnsae- ! fährllch ist. °
—' In vergangener Nacht fand im Gambrinus eine Keilerei zwischen Studenten und Kaufleuten statt, welche ober durch das Htnzukommen zweier Schutzleute gedämpft wurde.
Vermischtes.
— sGedenket der Vögel.j Nachdem nun der Winter mit seiner ganzen Strenge ein- getreten, füttere man die Singvögel, unsere fleißigsten Gehülfen beim Vertilgen aller Jnsecten- eter. Wir wißen, daß unsere Culturpflanzen durch pfianzenfresi ndc Jnsecten krank und dann durch Schmarotzerpilze so geschädigt werden, daß sic meist unrettbar tun Tode verfallen. Die Jnsecten aber vermehren sich, wenn sie nicht getövrct werden, in so entsetzlicher Wem, daß sie bmnen Kurzem Alles zerstören, was sie mit ihren Mundwcrkzcugen bearbeiten können, bis sie von eigenen Krankheiten und Feinden eigenen Geschlechts vernichtet werden — sie werben acer vorher unermeßlichen Schaden angerichtet haben, wenn nicht der Mensch mit feinen Freunden hindernd eingretft. Zu diesen Freunden gehören die Singvögel und einige Klettervögck, von denen über Winter bei uns bleiben: Meisen, Goldhähnchen, Zaunkönig, Spechtmeise, Baumläufer und Specht. Auch alle Eulen (außer bem seltenen Uhu), die Busiarde, d-r kleine Milan, ber Rochfußfalk und ber Thurmfalk sind nützliche Vögel. Will man während des Winters den hübschen Anblick der munteren Vögel in ihrer bunten Bekleidung genießen und ihr Gezwitscher hören, dann sollte man auf Fensterbrettern, bte von Katzen, Ratten und Mäusen nicht erreicht werden, Futter auslegen, aber Abends, damit die Hausfreunde schon Morgens ihr Frühstück tn Ordnung finden. Hierzu können Meblwürmcr, allerhand Abfall von ungesalzenem Fleisch verwendet werden; am beliebtesten ist Fett. Am besten schmilzt man Unschlit oder Talg zusammen mit Kleie, Schrot, Hanf- oder Leinsamen und Mehl, hebt auf dem Fensterbrett die Masie fest, tn der aber große Getreide- oder andere große Körner sich nicht be finden dürfen, weil sich dann der durchaus unnütze Sperlin.i einfindcn und andere Vögel, unsere Freunde, versagen würde. Man beachte aber Wohl, daß gesalzenes Fett nicht angewendet werden darf, denn Kochsalz ist für die Meisen u. a. ein absolut tödtliches Gift. Bei Thauwctter sind die Vögel eifrig mit dem Suchen nach Jnsecten beschäftigt und bezahlen damit recht wohl bas ihnen während der Kälte gereichte Futter; aber sie gewöhnen sich an den Platz, wo man ihnen vorsorglich und freundlich begegnete; sie werden auch im Sommer in der Nähe Hecken unb ihre Nachkommen an den Ort gewöhnen.
Weisenau, 14. Januar. In völlig verwahrlostem Zustande wurde gestern Abend der hiesigen Bürgermeisterei ein Frauenzimmer, weiches halb erstarrt im Felde aufgcfunben worden war, zugcführt. Wie sich bald herausstellte, war es eine Frau aus Bodenheim, welche dort vor einigen Tagen spurlos verschwand und in einem Anfall von Irrsinn sich drei Tage ohne Nahrung tn unserer und den benachbarten Gemarkungen untertrieb. Die Ünglü etliche wurde heute Vormittag nach Dodenheim zurückgebracht.
Frankfurt, 14. Januar. Heute Abend gegen 5 Uhr versuchte ein Soldat des 80. Jnsanterie-RegimentS, welcher heimlich die Garnison verlassen und zu seiner in Bornheim wohnend.n Mutter gekommen war, sich zu erschießen. Die Kugel drang unter dem Herz ein und ging am Rücken heraus.
London, 13. Januar. In der Bingley Hall in Birmingham, wo feit einiger Zeit ein Theil der Sangcr'schen Menagerie ausgestellt ist, hat sich gestern Morgen ttn entsetzlicher Unglücksfall ereignet. Der Gehilfe deö Thtcrbändigers hatte kaum den Löwenkäfig betreten, als einer der Löwen sich auf ihn stürzte, ihn zu Boden warf unb in Stücke zerrissen hätte, wenn nicht der Löwenbändiger zwei Schüsse gegen bas wüthenbe Thier abgegeben Latte. Der Unglückliche trug furchtbare Wunben an Arm unb Brust davon und mußte nach dem Hospital geschafft werden, wo an seinem Aufkommen gezweifelt wird.
— [7. deutsches Bundesschießen tn München 1881.] Das Central-Comite erläßt nachstehenden von dem Ehrenpräsidenten Prinzen Ludwig unterzeichneten Ausruf: Deutsche Schützen! Die frohen und mächtigen Klänge des Wiener Schützenfestes haben in unseren Bergen Wieder- Hall geweckt. München rüstet sich, das 7. deutsche Bundesschießen zu begeben, unb finb dazu bie Tage vom 24. bis 31. Juli festgesetzt. Wo deutsche Männer sich versammeln zu gemein schaftlichem Tbun, da wird stets auch auf einem der Banner ein herrschender Gedanke leuchten, das geistige Band, das jedem Streben erst die rechte Weihe verleiht. Friede umgibt unS, mächtig vor den Nationen Europas steht bas beutschc Volk in Wehrkraft unb in Einigkeit, entschlossen, ben Frieden zu wahren und stark genug, ihn zu behaupten. So bereitet sich benn ein Fest vor, wie es stets ber Deutschen Stolz gewesen. Zum erftenmale ist cs die Haupt stabt Baierns, welche Euch zu sich tinlabet; was Gästen Freunbliches geboten tot.ben kann, wirb München cntgtgtnbringrn vor Allem den Schmuck alles Lebens, ber Künstler reichenifaltetes Mitwirken beim Festzug unb auf bem Festplatze, in beiben Sitten unb Eigenart des Laubes befunbenb Darum auf und gedenket unseren Gruß zu erwidern, mit uns des Schützen Tüchtig keit zu bewähren, dort, wo die eherne Bavaria den Siegeskranz emporhält in edlem Wettstreit Ehr unb Preis zu erringen! Seid willkommen aus allen Gauen des deutschen Vaterlandes seid uns herzlich willkommen!
Berlin, 14. Januar. Unter der Anklage der Beschädig-mg von Eisenbahn-Anlagen zum Zweck der Herbeifübrnng von Entgleisungen standen gestern dir Arbeiter Plümecke, Herzog und Kümpfel aus Charlottenburg vor dem Schwurgericht des Landgerichts II. Es wird unseren Lesern noch in Erinnerung fein, daß die drei Angeklagten in ber Nacht vom 9. zum 10. October eine Schiene auf bem Geleise der Lehrter Bahn in der Nähe des Epandauer Bocks gelockert haben, um einen Zug zur Entgleisung zu bringen unb denselben zu berauben. Das Attentat gelang ihnen auch unb Locomotwe, Tender unb Packwagen stürzten die Böschung hinab. 90 Ptrsonen befanden sich im Zuge. Ein Sergeant unb brei Solbaten wurden dabei verlegt Ein gleiches Attentat gegen die Hamburger Bahn gelang nicht. Bester glückte den drei Complicen ein Raub gegen den Pferdebahn Londueteur Kup'ch, bem Plümecke bte Gelbtasche auf ber Charlottenburger Strecke abschnitt. Zwei gleiche V-rsucde gegen anbere Gonbucteurc mißlangen. Der Staatsanwalt hob in seinem Plalboyer hervor, daß hier einer ber Fälle »or wo d>ie vom Gesetzgeber vorgesehene Strafe zur Sühnung des Verbrechens nicht aus- reiche. Die Geschworenen bejahten alle Schuldfragen unb dem Anträge bes Staatsanwalts gemäß üeruTtbeilte ber Gerichtshof den Plümecke zu 15 Jahren Zuchtbaus und 10 Jahren ben zu der gleichen Strafe und ben Kümpfel zu 11 Jahren Zuchthaus und
10 Jahren Ehrverlust. 7 -j
Hanau, 14 Januar. Gestern Mittag kehrte ber bureb baß Feuerwerk beim deutschen SurnfeRe zu Frankfurt a M. verunglückte kleine Zimmer zurück; cs war dies der letzte von lenen Verwunbeten, ber bis jetzt der Pflege bedurfte. Außer seinen Angedörtgen und einer großen Anzahl the-lnehrnender Bekannten batten sich am Bahnhofe auch seine btttscbüler Quintaner des hiesigen Gymnasiums) zur Begrüßung eingefunden. Einer der letzteren hielt eine poeti che Ansprache an den Knaben. Daß die muntere Schaar ihren Kameraden im Jubel nach Hause geleiteten, ist selbstverständlich, und daß sie der Einladung zur Theilnahme an einer bem ^"dergenesmen zu Ehren veranstalteten Familienfestlichkeit Folge leisteten, leicht denkbar £.anL-IT ~ urnb aufopferndsten Pflege seitens b<r Herren Aerzte ist dem Jungen im Ebnst,chen Klnderhospitate zu Frankfurt a M nicht nur dos Bein gut erhalten geblieben sondern es ist ihm auch möglich, ohne jede Stütze zu geben. Es ist kaum zu bemerken, daß es etwas kürzer als das andere ist.
(5- f u , 10 Jan. Dcr heutige Polizeibcricht meldet: „Am vergangenen
rühst ürzte sich ein im Schulhause an der Türkenstraße über Mittag zurück ■ Mädchen aus dem Fenster eines Schulzimmers im 3 Stockwerk
in welchem es eingesperrt war, auf die Straße herab und erlitt lebensacfäbrltch^ Vcr- hAUnXns R$a%"$a*e.rInn^ stellt die Sache folgendermaßen dar: Am Samstag bat das Kmd „bmau§ , die gestrenge Dame Lebrcrm gestattete cs aber nicht Als die £olgc davon sichtbar ward, wurde das 6 jährige Kind wegen Verunreinigung des ^im- mers — in den Earcer, nämlich in das Schulgefängniß abgeführt! Das Getänanik AhJ! 'n. a-?c ^'"der ein Ort des Schreckens, der Carcer an der Schellingsilraßc
ist für fte, insbesondere für die ganz kleinen, ein Ort des Entsetzms — wegen b V^auf^barm- 3n ferner Angst kroch das jammernde verlassene Kind fortwährend hesVrT,^ulfcr.8rufenb'. ium Fenster hinaus und auf dem Sims rücklings vom Fmster n/ ^ehreckensorts weg, immer weiter, bis es, von Schwindel erfaßt, oder mit den er- '
Ländchen sich nicht mehr halten könnend, zum Entsetzen der Zuschauer vom in die Tiefe stürzte „Mutter! Mutter man d?s hcklbze^
nor? "'!^rn, als Herzugeeilte es aufhoben, dann verlor es das Bewußtsein uud gestern früh ist es dem Vernehmen nach gestorben.


