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ause an da Äiün- Logis von 4 ZjM verrniethen. kbrennereibesiher. e Lit. A. 118,6"ift , 5 Zimmer x ent- litheil vom 1. April verrniethen.

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Gxpeditionsbureau:

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Alliei-k- unh fit de» Kreis Gieße».

" " " Pret» vrerleljLhrlich 2 Mar? 20 Pf. mtt vnngerlohn.

Schulstraße B. 18. «rschnnt täglich mit «uSnahme M «outags. Durch di- Post bepgcn vi-rt-ljichrlich 2 Mart 50 Pf.

Amtlicher Pheil.

Betreffend: Eintheilung der Jmpfbezirke.

Bekanntmachung.

ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß OroßherzoglicheS Ministerium de- Innern und der Justiz verfügt hat, daß die Functionen de- Jmpsarztes in den (Almeinden Hungen und Lillingen durch daS Großherzogliche Kreisgesunbheit-amt Gießen, in den übrigen Gemeinden des eoemallgen DelegationSbezirkes Hungen, nämlick Bellersheim, Bettenhausen, Inheiden, Langd, LangSdorf, Nonnemoth, Obbornhofen, Rabertshausen, Rodheim, Stetnhelm, Trais-Horloff und Utphe durch den GrohherzogUchen Kreisasststenzarzt Dr. Jhring zu Lich ausgeübt werden sollen.

Gießen, am 16. Februar 1881. Großherzogliches KreiSamt Gießen.

Dr. Doekmann. __________ ___

Feutj^laud.

i. Darmstadt, 17. Februar. Bet der zweiten Kammer ist eine Ein- gäbe deS Stsenbahn Eomttss für das untere Mümlingthal eingelaufen in Be- treff der Etbauung einer Secundäibahn durch das u.tere Mümlingtaal zur Verbindung der bayerischen Mainthalbahn und der hessischen Odenwolobahn. Dte Eingabe nurde dem vierten Ausschuß zur Berichterstattung überirieien.

Berlin, 15. Feb'uar. Der jdronprmz schwebte am vergangenen Frei­tag in großer G<sabr. Ka- m hatte der hohe Herr Nachmittags in Begleitung s.tmS persönlichen Adjutanten, Hauptmai n v. Pfuhlstrin, von seinem PalaiS aus seine gewöhnliche Lpaziersahrt angeireten, als tn der Französischen Straße das eine der Equipagenpferde scheute und dadurch das andere so unruhig «achte, daß ls drm Leibkutscher nicht möglich um, die beiden muthigen jungen Rappen zu halten und die Pferde m.t dem Gefährt in Saniere davonjagten. Der Kronprinz, die Gefahr erkennend, warf schnell seinen Pelzmantel ab, um freie Bewegung zu haben und sprang, den Säbel an der Seite, zum Wagen hinaus glücklicher Weise, ohne sich zu b schädigen. Daffelbe that Hruptmann v. Pfuhlstein. Der Lakai, der aus dem Bocke saß. griff mtt in d e Zügel und endlich gelang es, die übnmüthgm Thtere zu bändigen und zum Stehrn zu bring.n. Nachdem der Kronprinz später die Pferde, zwei prächtige Trakchner, durch Streickrln u. -f. w. beruhigt, bestieg er wiederum die Equipage und setzte feine Spazurfahrt ohne weiteren Unfall fort. (M. Z)

In Paris soll am 15. Sep br. d. Js. ein internationaler Congreß für Eiectriker unter Vorsitz deS französischen Ministers für Post und Telegra­phen zusammcntreten und tn Anschluß an diesen Congreß vom 1. August bis 15. November eine internationale Ausstellung für Electricität abgehalten wer- den. Die französische Regierung hat auch Deutschland dazu eingeladen und ist diese Einladung vom Kaiser ang nommen. E ue Berettstellur g besonderer Mutet im Re chshauShall ist nickt erforderlich. liegt in der Absicht, einen Ausstellung».Comanffar, sowie Sachoerstä, dtge als Beiratv für bensiben zu berufen und zum letzteren jedenfalls ein Mitglied der Reichetelegraph n-Ver- waltung, sowie der bayer.scheu und württembergischen Telegraphen-Derwaltung hineinzuzieheu. Der Reichskanzler hat dem Bundesrathe d e eit,prechende Mittheilung g macht und ersucht derselben, daS Unternehmen in einer dem Reiche e- rsprechenden Weise zu fördern.

Straßburg, 15. Februar. Wir entnehmen der in Straßburg erschei- nendenReichsländ. Correspondenz" daS Nachstehende-: DasSlsaff. Journ." bat eine eigenthümliche Perspective für die Reichelande in Auefickt gestellt, wei.n cs den ve e nigteu Proreftletn und Klerikalen gelingen sollte, auch ferner ihren St fluß auf die Majorität der Bevölkerung ausiuüben, waS sich ja bei den bevorstehenden ReichStagswablen zeigen muß.Rückkehr zur Dictatur, Rücktritt des Herrn v. Manteuffel, Vertheilung der Reichslande unter ver­schiedene deutsche Staaten, oder vollständige An ex-on an Pikußen"; in dieser Mise steigern sich die schlechten Aussichten für E saß-L^thringen. Man könnte hierüber, wie über irgend eine andere Zeitungs-Polem k hinweagehm; doch ist :ie zcitige Stellung des Eliäffer Journals den maßgebenden Kreisen gegenüber eine zu ktimc, um dem Gesagten eine gewiffe Bedeutung absprechen zu dürfen. Man kann das Blatt nicht geradezu als em offic öseS bezeich t -, muß es doch aber als ein vielfach von Oben inspirirtes ansehen. Deshalb verdient diese Reihe von Wauwaus, mit welchen hier dem Lande gedrobt wird, (wenn etwa nicht so getanzt werben sollte, wie gepfiffen wird), Beachtung; daS dickste Ende, nämlick die Annexion an Preußen, bildet der Schluß; recht schuinchel. haft für das Land, deffen König Kaiser von Deutschland ist. Cs handelt sich tun darum, ob das Elsäffer Journal sich duse Re he von eventuellen Ereiz- nisten selbst nur auSgedacht und dieselben erfunden bar, um gewisse furchtsame Gemuther einzuschüchtern, oder ob ihm dieser Blick in die Zukunft durch Lüf­tung des Schleiers an maßgebender Stelle gestattet wurde. Da V. n olficullrr Duzbruder, die Elsaß-Lothringische Zeitung, ein Dementi b sher nicht ausge­sprochen hat, möchte man fast das Letztere glauben. Andernfalls läge auch in solchen leichtsinnig ausgesprochenen Drohungen eine griDolif5t sondergleichen. Das Elsäffer Journal und seine Partei rühmen sich, ihr ganzes S nnen und Trachten sei nur auf die Beruhigung des Landes und auf deffen Wohl ge- richter. Kann sich eine Bevölkerung da beruhigen, kann sie mit Freude und just sich am Ausbau des Staatswesens beteiligen, wenn auf d ese W ise d e nächste Zukunft, ja die ganze Existenz des Landes in Frage gest-llt reip. ab­hängig gemacht wird von dem Ausgang gewiffer Wahlen ? Unseres Erachten-

tp diese Reche von sich steigernden Drohungen-sehr wmig am Platze; schließ, lich können wir denn doch die Leute, denen sie gelten, so vollkommene Anti. poden sie uns auf politischem Gebiete sind, nicht für Kinder aniehen, bk sich vom schwarzen Manne zu Bette jagen laffen. WaS den speciellen Inhalt jener Drohungen anlangt, so kann viell-fcht im alleräußersten Fall eine größere Beschränkung der Selbstregierung deS Lande- eintieien, vo» einer Dictatur in deö Wortes Bedeutung wird wohl nie die Rede sein. An den möglichen Rück- tritt des Statthalters glauben wir vor All<rn gar nicht. Der Marschall ist stcker nickt der Ma-n, welcher nach dem ersten mißglückten Anlauf, um einen volkSthümlichen AuSnuck zu gebrauchen,die Fltnte in*- Korn wirft " Wir glauben vielmehr, nein wir wiffen es ganz genau, er tohb b S zum letzten Atdemzuge auf seinem Posten au-halten. Dte in Aussicht gestellte Möglichkeit ei, er Vertheilung bet RnchSlan e bezw. einer Annexion an Preußcn näher zu moUviren, müffin wir dem Elsäffer Journal überlasten. Wenn uns nicht sehr authentische Qu'llen genannt werden, aus denen geschöpft wurde, bestreiten wir ßU3t?ju j,de Möglichkeit eines solchen AuSgangeS. denn dem politischen Seher, blick de- Elsäffer Journal- trauen wir nach den bisherigen Erfahrungen unge. mein wen g zu. Wir meinen, e- wird sich auch bi-ßmal, sowohl über den Au-gang bei Wahlen, wie über die von ihm geschilderten Folgen einiger­maßen täuschen.

England.

London, 14. Februar. Unterhaus. Unterstaatssecretär Dilke er®:» berte Baxter, die Mächte hätten die Pforte auf das Ungenügende der für Armenien versprochenen Reformen hingewiesen, die verhe>ßencn Reformen seien indeffen bisher entweder noch nicht ausgeführt ober so burchgeführt, daß sie nutzlos seien. Auf eire Anfrage Sullivan'- erklärte der StaatSiecretär bes Innern, Harcourt, der Minister des Innern habe nach den b-stehenben Ge­setzen das Recht, in dringenden Fällen, wo die Sicherheit bes Staates oder der Unt.r'h-ncn gefährdet seien, an Privatpersonen gerichtete Briefe zu öffnen und zurückzuhalten. Die ernste Verantwortlichkeit hierfür muffe der DiScre- lion des Ministers überlasten bleiben, ohne daß er darauf bezügliche Anfragen zu beantworten habe. (Beifall). Eallau fragte an, ob während der jetzigen Session Briefe e nes ober mehrerer Parlaments.Mitglieder so eröffnet worden seien. Der ®eneralf?cretär für Irland, Forster weigerte sich, oer Antwort Harcourt's etwas hinz-izufügen. Cowen meldete imitere Interpellationen über diese Angelegenheit für Donnerstag an. Der Staatssecretär des Krieges, Childe-s, tbewe mit, daß General Colley einen Theil der ihm angebotenen V rstäiku gen ai genommen habe, die Regierung werde aber noch mehr Ver stärkungen senden, als der General acceptirt habe. Unterstaatssecretär Dilke e klärte auf ei e Anfrage Cohen's, die deutsche Regierung habe die englische Regierung erfocht, die engliscken Behörden an der sibirischen Küste anzuweisen, her deutschen Corvette ^Victoria" l- ögl chsten Beistand zu leisten bei der beab­sichtigten Zücht gung einiger wilden Stäume für die Plünderung des deutsche. Schiff-s Karl' und für die Mißhandlung der Mannschaft deffelben. Die engl fcke Reqieiung h be fich dazu bereit erklärt und dem Gouverneur von Sirr a Leone, sowie den £) freieren der Flottenstation die nöihige Instruction eitoe'lr. Deatsckland habe keineswegs eine Cooperation England- »erlangt und fei es daher unrichtig, daß eine solche verweigert worden sei. Die deuticke Regelung habe die positive Versicherung gegeben, daß keine militäri­schen Operationen g^gen Liberien beabsichtigt feien, sondern daß sie nur die libensche Regierung zu oeranlaffen wünsche, ihr bei der Bestrafung der Wilden be'.zustehen. Hieraus wurde die Specia'.berathung der irischen Zwangsbill

London, 14. Februar Der Svecial-Correspondent ves Standard" auf dem süd­afrikanischen Knegstheaier liefert fernem Blatte einen recht ansckaullchen Bericht über das jüngfie Treffen am Jngogo, dessen Einzelheiten er aus eluem Gespräch ^rntt den Verwundeten zusammengestellt. Tic Sch'lderung lautet im Wesentlichen: ^ie gruppen worin auf feinen schweren, tagelangen Kampf gefaßt, da der General ihnen vor dem Äusmarich um 8 Uhr qefagt hatte, daß es sich nur um eine Demonstration handle und sie heilig genug für s Mittagsmahl zurück sein würden. Als die Boers sich -um ersten Male zeigten waren sie ;u Pferde; nachdem aber eine Granate auf 15«-0 Meter Distanz unter ihnen platzte, ritten sie davon, brachten ihre Pferde unter Deckung und erorrneten eine Füsillade. Don 12 Ubr Mittags bis zum Anbruch der Dunkelheit Herr!chle ein Gcwebrzweikamvf unter Deckung. Unsere Geschütze betherligtim stch ab und^zu an dem stamofe; allein das Feuer d-s Fnndes war so herttg, datz es unmöglich wi.r die ttanonen ohne Unterbrechung zu bedienen, da die Bedienungsmannichasten sich blos zu zeigen"brauchten," um niedergeschossen zu werden. Mit der allei^n Ausnahme es L'nitenants Parsons, welcher Abends verwundet wurde, warm iSmmtliche ^istciere,