Sicherheit Algiers zu befestigen. Dieser Zweck lei mit so wenig Ausgaben und Opfern wie möglich erreicht. Hieraus wurde ter Antrag Laisant, betr. die Herabsetzung des Militärdienstes auf 3 Jahre berathen. Der Kriegsmint» ster Farre sprach sich gegen diese Herabsetzung als eine gefährliche aus und erklärte, 3 Jahre seien unzureichend für vir militärische Ausbildung, namentlich für diejenige der Kavallerie und der Specialwaffen. Der Minister fügte hinzu, ein dreijähriger Dienst bei der Fahne existtre in Deutschland, aber er sei dort während 50 Jahren vorbereitet worden. Man könne ihn in Frankreich nur nach langer mühevoller Vorbereitung einsühren. In seiner Rede bemerkte der Minister gelegentlich, nichts bedrohe den Frieden. Die Beziehungen Frankreichs seien die freundschaftlichsten. Die Kammer beschloß fast einstimmig, in die Berathung der einzelnen Artikel des Antrags Laisant einzutreten.
Srlegraphisqr Depeschen.
flSolfP* trtear. rs-yovdeirt-BaLvau
Berlin, 15- Juni. Reichstag. Dritte Berathung des Unfallversicherungsgesetzes. In der General-Discussion nahmen die Abgg. v Langwerth-Simmern, Lasker und Freund gegen die Vorlage, die Abgg. o. Karborff und v. Helldorf für dieselbe das Wort. Staatssecretär v. Bötticher erklärt, die Regierung habe lebhafte Bedenken gegen den Beschluß zweiter Lesung, in welchem der Staatszuschuß abgelehnt werde und die minder begüterten Arbeiter mit einem Theile der Prämie belastet würden. Die Regierung halte zwar auch die Reichsversicherun,rsanstalt für besser als di Landeo- Versicherungsanstalten, wolle in diesem Punkte aber nachgeben. In dem Antrag der Fortschrittspartei und der Conseroativen, die Prämie nur dem Jndustrieunternehmer aufzubürden, erkenne die Negierung e ne Verbesserung der Beschlüsse zweiter Lesung, prmcipiell sei die Regierung auch heute noch von dem Vorzug des abgelehnten Staars- -uschusses überzeugt. In der Specraldebatte genehmigte der Reichstag die §§ 1, 2 u.-d 2a unverändert und lehnte den Antrag Buhl auf Wiederherstellung der Rerchsver- sicherungsanstalt mit 161 gegen 105 Stimmen ab, nahm ferner die § 3—13 nach den Beschlüssen zweiter Lesung an. Die Anträge der Fortschrittspartei und der Con- servativen, die Prämie nur den Arbeitgebern aufzulegen, wurden abgelehnt. Die folgenden Paragraphen bis zum § 55 wurden gleichfalls nach den Beschlüsfen zweiter Lesung genehmigt. Fortsetzung in der Abenbsitzung.
— Abendsitzung. Rach Annahme der §§ 56 und 56a wird namentliche Ab- st!mmung über das Unfallgesetz vorgenommcn Das Gesetz wird mit 145 gegen 1U8 Stimmen unverändert nach den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen. Für das Gesetz stimmen die Deutschconservativen (mit Ausnahme von Mirbach, Udo Stolberg), die Retchspartei mit Ausnahme von Graf Bismarck und v. Kardorff), ein Theil der Gruppe Schauß, Ccntrum; dagegen stimmten die Rationalliberalen ichis auf Gareis), die Fortschrittspartei, Sezessionisten, Socialdemokraten, Elsässer und Polen. Die Resolution Wmd horst wegen Entschädigung an Privatgesellschaften, wird angenommen Windtborst spricht Goßler den Dank für seine umsichtige und unparteiliche Leitung der Geschäfte aus. Goßler dankt. S aatssecretär v. Bötticher verliest eine kaiserl. Ordre, welche den Schluß der Session verkündet. Das Haus trennt sich mit einem dreimaligen Hoch auf den Kaiser.
— Die „Provinzial-Correspondenz" thcilt den Erlaß des Cultusministers vom 28. Mai bezüglich der Ansprüche des Elernentarschulwesens an die Gemeinden mit und erklärt die Unterstellung, daß der Erlaß wegen des Hinweises auf die Wn thschaflsreform vorzugsweise auf die bevorstchende>i Wahlen berechnet sei. für grundlos. Die von der Regierung beabsichtigteRefonn habe eben das Gesammtwohl des Volkes, besonders die leichtere Aufbringung und zum Theil die Abnahme d.r Gemeindelasten im Auge, boff.nl- lich werde auch das Schulwesen an den Wohlthaten derselben beiheiligt sein.
Petersburg, 15. Juul. Der Reichrk^zur Fürst Gorlschakoff beab' stchtiqt, in etwa 3 Wochen sich zum Kuraufenthalt nach Wildbad zu begeben. — Die „Agence Russe" erklärt die Blättermeldungen von einer eventuellen militärischen Besetzung Bulgariens durch Oesterreich'und Rußland für vollstän» dig unbegründet. Oesterreich, Rußland und die anderen Berliner Signatarmächte hätten lediglich den lebhaften Wunsch, die bulgarische Krisis durch einen versöhnlichen Ausgleich beigelegt zu sehen.
Gms, 15. Juni. Se. Majestät der Kaiser erschien gestern nach dem Diner auf der Promenade und besuchte Abends mit dem König von Schweden daS französische Theater. Heute machte Se. Majestät eine Brunnenpromenade und nahm sodann die Vorträge des HofmarschallS Grafen Perponchcr und des Chefs deS Civilcabinets, v. Wilmowski. entgegen
Toulon, 15. Juni. Mustapha Pascha ist mit den übrigen Mitglie- dern der tunesischen Mission heute hier angekommen und mit großen Ehren» bezeugungen empfangen worden. Die Weiterreise nach Paris erfolgt beute Abend.
Paris, 15. Juni. Die Delegirten der parlamentarischen Commission zur Vorberathung der Vorlage, betr. den Durchbruch des Simplon, werden morgen ihre Reise antrelen und sich noch St. Maurice, dem kleinen St. Bernhard und dem Aostathale begeben. Am Sonntag werden dieselben ia Mailand eintreffen und über den Simpion zurückkchren.
Hamburg, 15. Juni. Senator Petersen empfiehlt in der heutigen Bürgerschaftssitzung warm die Annahme des Senatsantrags. Der Entschluß, sich. von dem Zustand der Dinge zu trennen, worin bi; Vaterstadt zu hoher Blüthe gediehen, falle schwer; aber Deutschland verlange das Ausleben einer Sonderstellung und Eingehen näherer wirtschaftlicher Verbindung m t ihm. Es seien Opfer zu bring,-n, aber im Bewußtsein, daß der Vaterstadt eine sichere gedeihliche Zukunft bevorstehe. Wenn wir den Frieden ablebnen, stehen wir neuerdings vor einem Kampfe riebt nur mit dem Reichskanzler, sondern auch mit dem ganzen großen Vaterlardc, bas wir lieben und verehren. Hamburg wird das Emporium des deutschen Vaterlandes ble'.bcn, womit es jetzt enger verbunden wird. Stimmen Sie dem Vertrage, der uns ehrenvollen Frieden und Ruhe bringt zu. (Beifall).
Karlsruhe, 15. Juni. Der „Karlsr. Ztg." zufolge wurden zwischen dem badischen und schwedischen Bevollmächtigten die wegen Errichtung eines EhevertragS zwischen bei Prinzessin Victoria und dem Kronprinzen von Schweden gepflogenen Unterhandlungen gestern abgeschlossen. Der Vertrag wurde vorbehaltlich allerhöchster Ratification unterzeichnet.
Hamburg, 16 Juni. Die Bürgerschaft nahm den Der- ! trag, betr. den Zollanschluß an das Reich, mit 106 gegen 46 Stimmen, also mit der erforderlichen Zweidrittel-Maio- rrtät, an._______________________ 1
Lokales
Gieren, 16. Juni. 9iach dem Grundgesetz des Provinzialverl «indes der oberbeisricken Feuerwehren werden in jedem Jahre zwei CorpS ,n PrüfungSübungcn von den Vertretern des Verbands iniplcirt. Für dieses Jahr ist den Feuerwehren zu Grünbcrg und Friedberg auf- gegeben, solche Hebungen vorzufübren.
In Grünberg findet die Hebung nächsten Sonntag Nachmittag statt; die Hebung der Feuerwehr Friedberg fallt mit der Landesveriammlung brr hessischen Feuerwehren — »eaen Ende Juli — zusammen.
Grünberg wird, wie wir erfahren, von Homberg, Alsfeld ic. zahlreichen Besuch erkalten Es ist zu wünschen, daß auch unsere Stadt angemessen vertreten sei'und man darf das um so mehr hoffen, als der herzliche und gastfreundliche Empfang, den die Stadt Grünberg bei Gelegenheit btt Gründung ihrer Feuerwehr den Kameraden der hiesigen F. St F. bereitete, bet den älteren Feuerwehrleuten noch in gutem Gedächtniß steht.
Nächsten Montag findet in Lollar die Vorführung eineS neuen Wasserzubringe's statt und ist denn auch von dort eine Einladung zur Hebung eingeengt.
— D-e Kinder-Kapelle Geschwister Klüsen (Streich- und Schlagzither-, Xylophon und Mando«ln-Lirtuojen aus dem Palmengarien in Hannover) conceititt gegenwärtig tm Stadlpark tn Cassel mit großem Erfolg Zufolge einer Hoven Einladung nach Bad Wil düngen und Bad EmS berufen, wird dieselbe auch in hiesiger Stadt em Concert veranstalten. Dir gejammte Presse von Cassel und Hannover ist des Lobes voll von den jugendlichen Künstlern uno sehen wir mit großem Erwarten dem Eintreffen derselben nächster Tage entgtgen.
— Im April vor. Jahres wurde einem Bewohner eines HauseS der Neustadt eine silberne Cylinderuhr gestohlen. Der Polizei wurde hierüber Anzeige gemacht und m Folge besten erließ diese Benachrichtigung an Uhrmacher, Händler rc. Da jedoch Line Anhaltspunkte und Verdachtsmomente vorhanden waren, wurde kein Resultat erzielt und schien bie Sache begraben zu sein. Dor einiger Zett erhielt nun ein hiesiger Hhrmachcr eine Hhr zur Reparatur, welche bereits sein Zeichen und Nummer enthielt. Er sieht den von der Polizei erhaltenen Umlaufzettel nach und entdeckt, daß er die trn vorigen Jahr gestohlene Uhr vor sich hatte. Auf erstattete Anzeige reckerchirte die Polizei weiter und entdeckte sodann, daß die Uhr von einer Mitbewohnerin des fragl. Hauses im vorigen Jahre gestohlen worden und von der Diebin einem Neffen f. um Conf irma tions geschenk gemacht worden sei. Recht praktisch hat sich also die Einrichtung der fragl. Umlaufzettel und deren Aufheben in diesem Falle bewäbit
— In einer hiesigen Holzschntidetei wurde gestern ein Arbeiter durch em von dcr Kreissäge zurückspringcndes Stück Holz, welches ihn auf die Magengegend traf, innerlich oe>letzt so daß er das Bett tüten muß
— Heute früh 5 Hur revidirte die Schutzmannschast die Straßen und Gosten und entdeckte dabei, daß eine Anz hl Personen den übelriechenden Schlamm, anstatt in Behälter zu bringen, einfach in die Einfallgosten kehren, welchen sodann diese so oft bemcifbaren mempbuischen Dünste entsteigen. Hoffentlich werden die bequemen dienstbaren Geister für die Folge dieies unterlasten, denn was nützt es, wenn die Stadt alljährlich Tausende für Abfuhr ausgibt und hintendrein wird dennoch gegen eine gesunde Luft auf die oben erwähnte Art gesündigt.
V e r ru e s ch t e s.
Mainz, 14. Juni. jMittelrheinisches Turnsest.j Die Vorbereitungen zum 12. mittelrheinischen Turnfest, welches Samstag den 13. August seinen Anfang nehmen wird, sind l bhait im Gange, nnv hat der Festausschuß für diese Tage folgendes Programm festgesetzt: Sonntar den 7. August: Probebcmket. Nach - tttags Probcturnen Abends Gontirt. Samstag den 13. August: Turntag. Wahl der Preisrichter. Begrüßung der Turner in der Fest^alle Abends: Festcommers. Sonntag den 14 August: Empfang der Festgäste und Turner. Nach mittags 2 Uhr Festzug; Festrede; 4 Ubr Freiübungen, Musterturnen. Montag den 15. August; 8 Uhr Vormittags Beginn des Preisturnerns. 1 Uhr Festbanket. 4 Ubr Schü «turnen. Abends 7 Uhr Prelsvcrtbeilung; Corcert unter Mitwirkung der hiesigen Gesangvereine. Dienstag den 16 August - 11 Uhr Schaufechten. 12 Uhr gemeinschaftliches Frühstück 4 Uhr Ringen ; Vo'ksbelustigung: Doppel-Concert Abends Nachtmanöver der freiwilligen Feuerwehr- Conccrt. Sonnlag den^21. August: Volksfest auf dem Turnplatz. Zum Festplatz ist bekanntlich der mitten tn ccr Stadt gelegene Exercierplatz (Schloßplatz) gewählt.
— [Samuel A b rams o n), Professor der Astronomie in Boston, hat die untrügliche Berechnung ausgestellt, daß Ende October die Welt untergehen wird. Um die schauerliche Mit'.ernachtsstunde sollen Jupiter, Saturn und die Erbe an einander gerathen, letztere den gefährlichen Platz tn der Mitte einnehmen und nach einem leichten Taumeln in Scherben gehen. Unter solchen Umständen mag jeder davor gewarnt sein, Gelder auf so gebrechliche Dinge wie Häuser und Grundstücke anzulegen.
— Von competentcr Sette, schreibe das „F. T.", erhalten wir die Mittheilung, um unsere Herren Bäckermeister zu warnen und darauf aufmerksam zu machen, daß eben amtri- kanisches Mehl massenhaft importirt wird, welches durch Beisatz von Schwerspat, gemahlenen Kleien, gemahlenen Bohnen rc. gefälscht ist und in Folge deffen an die Mehlgroßhändler bei uns um 6 bis 8 Jl billiger alS reine, richtige Waare abgelaffcn werden kann, letztere mischen daffelbe mit vaterländischem Mehle und verkaufen es an die Bäcker um theueres Gelb als reinen ungefälschtcn Broostoff Daß hiervon gebackene Brod hat selbstverständlich dann einen schleckten, sog. stixischen Geschmack und kann für den Consumenten, abgesehen davon, daß er übtrvorihcilt und betrogen wird, selbst von gesunbhcitssckädlichen Folgen werden Darum Dor sicht, ,hr Herren Bäckermeister, mit einigem guten Willen dürftet ihr ja als Fachleute am ehesten dazu berufen und in dcr Lage sein, ächte und gesunde Waare von gefälschter zu untersch.'idcn.
Görlitz, 10. Juni. [(Sine eingcmauerle Nonne j Die „Niederschlesisch: Zettung- meldet: „Bei dec Revision der Fundamentirung der Peterskirchthüime fließ man jüngst auf eine Stelle, in welcher nach den historischen Ucbnlteferungcn eine Nonne eingemauert wat Außer den Knochenüberresten, welcke sehr gut erhalten waren. Da sie von der Luft gänzlich al geschloffen, fand man einen mit reichen Stickereien versehenen Aermel der Nonne vor welcher ebenfalls nicht allein sehr gut, sondern sogar vollständig weiß war. Nach der Ehronik soll die Einmauerung \m 14. Jahrhundert geschehen sein, so daß dcr Leinwandrcst ungefähr ein Alter von 500 Jahren hat."
— [Schattenbilder auS dem häuslichen ß.ben.J Das hat man davon. „Gnädige Frau, wie ich bei Ihnen tingctietcn bin, hab' ich gar n'x gekonnt. Sie bab'n sich so viel Müh' mit mir 'geben und bab'n mit Alles g’lernt. Jetzt kann ich kochen, waschen, bügeln — kurz aller- was ein geschickter Dicnstbot braucht. Das werd' ich Ihnen nie vergess,n und ewig dafür' dankbar sein!" — „Ist gerne gescheh'n, Lisettc, sei Sie nur fernerhin immer so brav, ich bin febr zufrieden." — „Na, seh'n S', gnä' Frau, das freut mich, daß Sie da« fag'n; und so wollt ich halt bitten, daß Sie mir von nächsten Monat an um 6 Mark mehr gtb'n. Denn das werden Sie wohl selber einseh'n daß ein Dienstbot, der so viel leistet, wie ich, nicht um so geringen Lohn bleiben kann."
Görlitz. Seit einigen Tagen sind hier, wie man der „Sckl. Ztg." berichtet, Selbst- mordfälle in erschreckender Anzahl vorgekommen: Ein 13 Jahre alter Gymnasiast ertränkt, sich 'N der Neiße; ein Buchhalter erschoß sich auf einer Bank in Den Parkanlagen; unc g; situirte Dame Mutter von 5 Kindern, suchte und fand ebenfalls den Too durch Ertrinken in der Neiße; eine andere F.au erhängte sich, nachdem ihr vorher der Versuch, sich eie Kehle durchzuschnciden, mißlungen war, und eine Händlersrau, die in der Nähe drS alten Schieß Hauses in'« Wasser springen wollte, konnte gerad noch rechtzeitig von zufällig hinzukommenden Personen von diesem Vorhaben abgebalten werden.
Sc)illF*berleht. Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Llovb E. W. Dietz in Gießen.
Bremen, 12. Juni. [93er transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hannover Eapt P. Berdrow, vom Norodcutschen Lloyd in Bremen, welcher am 25. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Bremen, 12. Juni. [Per transatlantischen Tklegraph' Der Postdampfer Leipzig Eavt. Fr. Pfeiffer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 27. Mai von Bremen abgcgangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Bremen, 15. Juni. Der Postdampfer General Werder, Eapt. H Christoffer, vom Nordeutschen Lloyd m Bremen, welcher am 4. Juni von Newyork abgegangen war, ist heute 11 Hhr Vormit ags wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 1 Uhr Racker ittags die Reise nach hier fortgesetzt.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 15. Juni (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmartt war gut befahren. ?eu kostete je nach Qualität der Etr X 3.5i>—5.00, Stroh JL 3.50 -4.00 Butter 50 Kilo JL 90 - 95, irr Detail 1. Qualität oatz Vfun X 1.20—00, 2. Qualität da» Pf. X 1 10- 00, Eier das Hundert 4.00 — 5.00 Qchltnsieisck per Pfunc 60 — 70 X Kuh, Rind und Farrenfleisck 45 55 H Kalbfleisch 49—55 A Hammc-st"?? 40 65 H, Sckweinesteisch 60—70 H, em Hahn X 1.50—2.( 0 ein Huhn X 1.80 2 3v eine Ente X 2 80 - 3.00, eine Tai-be 50 00 , Gc-ns x 5.00- 6.00 ßaftr
das Stück X 1.10—2.00, Poularden X 3—4.< 0, Rehbock das Pfd. 00—00 A Äahaun« X3.00- 4, Wälsckcr Hal r. 10 — 12 Kartoffeln 1(M Ko. X 0.00—0.00 Kohlkeaut 2Ö A
Blumenkohl 1 St. 30—50 H Wirsing 20-(M> Gelberüben 1 Bund 12-15 A »wieb?n 1 Bund 0 Ai, Sellerie datz Stück 00-00 Ai. Mecrrcrng 1 Stück 00—00, Spargel das Pfund 30—00 Ai, Romain-Salat 50 Endivien 00—(0 A>. Roihkraut 40—50 A Weck haut 40 Ai. Ärt-.schoken 50-60 A,. Erbsen das Pfd- X 1.30, Bobnen daS Hundert 1 00
C:8 T^.'-’r20 * S^f:@a!ot 5 -4- Spinat'30-50 T@ur^30^
Kohlrabi 6—00 Ai das Stuck. 1 1
Briefkasten.
Abonnent in Wil düng en. Es ist die Nummer vom 1. Osterfeiertage. — Anfragen, welche brieflich beantwortet werden sollen, wolle man gest. Retourmatke beilegen.
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