Vermischtes.
Lang-Göns, 16. April. Gestern Mittag gegen 3 Uhr brach in dem Schuppen des Jacob Plitsch dahier Feuer aus, welches durch die freiwillige Feuerwehr alsbald gelöscht wurde, jo daß nur geringer Schaden am Gebälk dieses Schuppens und dem dicht anstoßenden Wohnhause entstand.
Darmstadt, 14. Avril. Nach einer amtUchen Uebrrficht über den Telegraphen- Verkehr im Großherzogthum Hessen im Jahr 1880 betrug die Zahl der Telegraphenämter, bezw. Stationen 157, wovon 9 in vollem und 148 in beschränktem Tagesdienst standen. Die Trlegraphenltnien hatten eine Länge von 1224,3 Kilometer, die Leitungen eine solche von 3081,3 Kilometer. Im Betrieb befanden sich 260 Apparate, wovon 30 Fernsprecher; beschäftigt waren in demselben 50 Beamte und 17 Telegraphenboten. Die Zahl der auf-
gcgebenen Telegramme umfaßte 172,822 inländische und 44,068 ausländische oder im Ganzen 216,890 Stück, wofür an Gebühren 200,171 erhoben wurden. Im Vergleich zu dem Stand, bezw. den Ergebnissen von 1879 sind die Stationen um 13, die Apparate um 17 vermehrt worden, ebenso haben die Linien und Leitungen eine entsprechende Erweiternng erfahren. Die aufgegebenen Telegramme zeigen eine Vermehrung von 17,660 Stück, die erhobenen Gebühren von 10,774 An dem Telegraphenverkrhr waren im Jahre 1880 die Provinzen Starkenburg mit 67,153 aufgegebenen Depeschen und einem Gebührenertrag von 63,584 JL, Oberhessen mit 35,876 Stück und 27,991 „H. und Rheinhessen mit 113,951 Stück und 108,596 JL betheiltgt. Die Zahl der aufgegebenen Telegramme beträgt daher für letztere Provinz 52.6 pCt., für Starkenburg 30.9 und für Oberhessen 16.5 pCt. der im Großherzogthum überhaupt aufgegebenen Depeschen. Die besonders hervorragende Stellung, welche Rheinhessen in dieser Beziehung behauptet, erklärt sich durch den verhältnißmäßig sehr umfangreichen j Verkehr von Mainz, der mit 33.2 pCt. des Gesammt Telegraphenverkehr unseres Landes den- i jenigen der Provinz Oberhessen um das Doppelte überragt und selbst noch über denjenigen der ' Provinz Starkenburg beträchtlich hinausgeht.
In den 5 größten Städten des Landes wurden Telegramme aufgegeben und an Ge- < bühren erhoben: Mainz 72,090 Stück, 71,709 Darmstadt 35,122 Stück, 35,274 Offenbach 9939 Stück, 10,38 Worms 15,266 Stück, 15,689 Gießen 15,071 Stück, 11,157
An aufgegebenen Telegrammen kamen im Jahre 1880 auf 1000 Einwohner: Großherzogthum Hessen 23.1, Provinz Starkenburg 18.0, Oberhessen 13.5, Rheinhessen 41.1 Stück. In den Städten Mainz 117.2, Darmstadt 85.0, Offenbach 34.4, Worms 80.2, Gießen 88.7 Stück. Auffallend ist es, daß Offenbach mit seiner weit ausgedehnten Thätigkeit in Handel unv Industrie unter diesen Städten die letzte Stufe einnimmt.
Als nicht uninteressantes Factum mag endlich noch erwähnt sein, daß in Jugenheim a. d. B. im jüngsten Jahre 1179 Telegramme aufgegeben und an Gebühren 1501 erhoben wurden, wogegen im Jahre 1879, bei der Anwesenheit Ihrer Majestät der höchstseligen Kaiserin von Rußland, die Zahl der Telegramme 2333 Stück und die daraus erwachsene Einnahme 6759 Jü betragen hatte.
— [Militärische Sansculotten.j Das Parlament von Honolulu hat die von dem französischen Kriegsminister verlangte Bewilligung einer Summe von 825,000 Frco. zur Anschaffung der bisher nicht im Gebrauch befindlichen Beinkleider für die Armee einstimmig ab-- gelehnt. Diese Armee ist nicht die einzige, welche so mangelhaft bekleidet ist. In Haiti hielt Kaiser Soulouque eine Revue über seine Truppen, aber mit Rücksicht für einige anwesende Damen begann Se. Majestät sein Commanvo folgendermaßen: Diejenigen, welche Röcke und Beinkleider haben, in die erste Reihe! Diejenigen, welche blos Beinkleider haben, in die zweite Reihe! Diejenigen, die gar nichts anhaben, in die letzte Re.he!
— [Sin Sohn, der seinen Vater errängt.] Man schreibt aus Stuttgart: Der Taglöhner Ehr. Mayer von Lauffen a. N., eines Vergehens wider das Leben seines Vaters an- getlagt, hatte seinen eigenen Vater auf dessen ausdrücklichen Wunsch erhängt. Dieser, der Vater, sollte wegen Betrugs und Veruntreuung in Untersuchung gezogen werden, lag aber in Folge eines Beinbruchs zu Bett. Um der Schande zu entgehen, halte er seinem Sohne befohlen, ihn aufzuhängen. Der Sohn befolgte den Befehl des Vaters, trug ihn auf den Speicher und knüpfte ihn dort auf. Die Heilbronner Strafkammer verurtheilte den gehorsamen Sohn zu 3 Jahren und 9 Monaten Gefängniß. Ben Akiba hat doch Unrecht mit feimm „Alles schon einmal dagewesen".
— [9)er Sohn im Schranks Die heitere, aber verbürgte Thatsache, daß ein Gerichtsvollzieher seinen eigenen Sohn unter Siegel gelegt hat, verdient jedenfalls der Vergessenheit entiissen zu werden. Eine in der Georgenstraße zu Berlin wohnende unverhelrathete Dame, Frl. Sch., hat ein Liebesverhältniß mit einem flotten jungen Magistratsbeamten. Am Montag früh führte den jungen Beamten sein Weg am Hause seiner Braut vorüber nnd er huschte schnell hinauf, die Angebetete mit einem kurzen Besuch zu überraschen. Kaum war er etn- getreten, als es abermals vernehmlich pochte. Der jungen Dame war es sehr unangenehm, so zu früher R.'orgenstunde von einer Nachbarin vielleicht schon mit einem Herrnbesuch angetroffen zu werden; sie veranlaßte daher ihren Seladon, in einem Kleiderschrank Platz zu nehmen und verschloß diesen schleunigst Wer beschreibt aber ihr Entsetzen, als sie beim Oeffnen der Stubenlhüre den Gerichtsvollzieher erkennt, der mit mißtrauischen Blicken das sehr einfach möclirte Zimmer überfliegt. Der gestrenge Beamte hat eine Pfändung über ein nicht unbedeutendes Klageobject zu vollstrecken; von der reizenden Gx-'quendin war nämlich vergessen worden, eine Schneiderrechnung zu berichtigen. Der Beamte hatte mit einem Blick übersehen, das; der omniöse Kleiderschrank das einzige Möbel war. welches seine Forderung decken konnte, und da er außerdem vermuthete, daß das neue Costüm in ihm befindlich war, gebot er, den Schrank zu öffnen. Fräulein Bertha, bis über die Stirn erglühend, erklärte, daß sie den Schlüssel verloren habe. Der Herr Gerichtsvollzieher lächelt ungläubig, sagt aber, er werde einen Schlosser holen und legt vorher das bekannte blaue Siegel auf das Schlüsselloch des Spindes. Kaum halte sich die Thür hinter dem gefürchteten Manne geschlossen, als der Gefangene die Oeffnung seines engen Kerkers mit d.n zärtlichsten Buten und endlich mit Drohungen verlangte, während das zitternde Mädchen ihn beschwor, das unvermeidliche Schicksal dieser Stunde mit Würde zu tragen. Inzwischen meldet ein starkes Pochen das Wieder- erjcheinen des Gesetzvollstreckers. Ehe dieser aber den mitgebrachten Schlosser anweisen kann, das Schloß der Spindes zu öffnen, drängt die jung: Dame den biederen Handwerker in die Küche und überreichte dann mit kläglicher Gcderde dem B.amten den Spindensch'üssel. Dieser öffnete nun sofort die Thür, platzt aber entsetzt mehrere Schritte zurück und die Dame wird in einer sie plötzlich anwandelnden Ohnmacht gestört, als die sonderbaren Worte an ihr Ohr schlagen: „Jung?, Karl, wie kommst Du denn in den Käst n hinein?" und sie mit süßsaurer Miene ihren Erkorenen aus dem Spinde, klettern sieht. Die Situation, die an Komik nichts zu wünschen übrig ließ, klärte sich durch einige Worte bald auf Ein sehr boshafter Zufall hatte cs gewollt, daß der Gerichtsvollzieher-Vater den eigenen MagistratSbeamttn-So.m „ein- gesiegelt" hatte.
— [(Sine Rothschild-Anekdotes Einer der populärsten Schriftsteller Frankreichs, der an der Spitze einer Sammlung zu Gunsten eines armen Knaben steht besuchte in dieser Angelegenheit auch die Baronin Alphonse Rothschild in Paris. Sobald er den Zweck seines Kommens genannt batte, reichte ihm die Baronin zehn Napoleons. Dann aber begann die Dame ein lebhaftes Gespräch über die Tagesereignisse. Rach kurzer Zett jedoch erhob sich der Journalist und bemerkte bedauernd, er müsse auf die Fortsetzung der geistreichen Unterhaltung lewer verzichten, denn, „erfahren Sie, Frau Baronin, daß ich meinen Freunden gegenüber die Verpflichtung übernommen habe, heute noch 10,000 Fr es. zum Wohle unseres Schützlings cm- zmarnrneln, und diS jetzt habe ich erst, Ihren großmüthigen Beitrag eingerechnet, 800 Francs in der Tasche." Lachend erwiderte Baronin Rothschild: „Einer simblen Geldfrage wegen lass n wir uns nicht auS dem Eoncept bringen", und an ihren Schreibtisch gehend, händigte sie dem Schriftsteller eine Anweisung auf den Betrag von 92"0 Francs ein.
[Ein Testament.s Vor einigen Tagen hat in Berlin der Kaufmann N. unter dec Angabe, dav er krank und bettlägerig sei, das Gericht ersucht, sein Testament in seiner Wohnung machen zu können. Die Gerichtsbeamten trschienen und ließen zunächst feststellen, ob der im »ett liegende Fieberkranke auch der Kaufmann N. sei. Die Pflegerin des Patienten rief den HauSwirth, welcher außsagen konnte, der Kranke wäre seit geraumer Zeit sein Mtether. Hierauf geht die Testamentsaufnabme vor sich, cs dauerte aber nicht lange, so entsteht auf dcm clU\- ; c8 begehrt Jemand eingelassen zu werden Die Pflegerin weigert
sich, dre Thür zu offnen, sie wird indeß hierzu von dem Richter veranlaßt, und der Emvringende ru c: „ycr da will sein Testament machen? Das ist gar nicht der Kaufmann N., Kaufmann N. ist seit wenig Stunden tobt." Im Nebenzimmer fand man wirklich bic Leiche und der Patient wurde festgenommen. Er war ein Verwandter des Kaufmanns N. und wollte rasch ein Eodicill zu dessen Testament aussen lassen, bei welchem der Fi.bcrkranke nicht bedacht worden war. Der Verstorbene batte ein erhebliches Vermögen Hinterlasten
- [Ein Roman.] Eine Geschichte, welche der Phantasie eines französischen Romanciers alle Ehre machen konnte, wird aus Groß-Kanizsa in Ungarn mitgeth-ilc. Dor vier Jahren erregte es daselbst großes Aufsehen, als mit ungeheurem Aufwande der Leichnam einer F:au IRannaberg aus Paris dahin befördert wurde. Die Dame war eine geborene Kanizsaerin und hinterließ testamentarisch die Verfügung, in ihrer Vaterstadt begraben zu werden. Am Todestage ihrer Mutter trafen nun die Kinder derselben regelmäßig aus Paris in Kanizsa em und b erteilten größere Summen an die Armen. Dieser Tage erhielt der Kanizsaer Gerichtshof '
aus Paris die Mirtkeilung, daß sich Frau Mannaberg wohl und im — Gefängniß befindet. Im Einverständniß mit ihren Kindern ließ sie sich für tobt ausgeben, um bie Summe von 170,000 Frcs., auf die sie versichert war beheben zu können. In Groß-Kanizsa aber liegt eine Fremde als „Frau Mannaberg" begraben.
Literarisches.
— Don Ferdinand Siegmund s: „Aus der Werkstätte des menschlichen und th.erischen Organismus" (Wien, A. Hartleben s Verlag. In 20 Lieferungen ä 30 Kr. ö. W. — 60 ftnb uns die Lieferungen 7 biS 12 zugekomm.n. Wir finden darin eingehende Betrachtungen über Blutbildung und ®lutbero?gung. Die ganze Theorie der Athmung in der fesselndsten Dar- stellung; dann Belehrungen über die thiensche Wärme, über die Ausscheidungen, unter denen namentlich der Abschnitt über die Haut, Nägel und Haare ein besonderes Jniereste für jeden Gebildeten hat, da die Pflege derselben trotz alledem noch immer nicht rationell betrieben wird. In dem Capitel über die Bewegungen werden wir belehrt, wie es eigentlich kommt, daß wir uns von der Stelle bewegen. So einfach dies auch manchem erscheinen mag, so sind doch viele über den Bewegungsmechanismus des menschlichen Organismus ganz im Unklaren. Daran schließt sich die Erklärung über Stimme und Sp ache, über die Klangbildung im Stimmorgan und über die Art und Weise, wie eigentlich die Laute gebildet werden, unv sind hier bie neuesten Untersuchungen Helmholtz'^ benützt worden. Den Schluß bildet die Mechanik und Chemie der Muskeln und die Thätigkeit bei Nerven, die bekanntlich im menschlichen Organismus eine so hervorragende Rolle spielen und mit den Sinnesthäligkeiten in innigem Zusammenhänge stehen, also mit Recht die Thätigkeit der Forscher tn Anspruch nehmen. So roexten die Abschnitte über thierische Elektricität, über den feineren Bau der Nerven, über bie wichtigen ftuncuoncn des Auges gewiß mit großem Interesse gelesen werden Da auch hier Der Verfasser bie neuesten Ergebnisse bet Wissenschaft auf biesem so schwer zu erforschenden Gebiete ben Lesern mutbei t. Die beigegebenen zahlreichen unb schön ausgeführten Illustrationen sinb ein nicht zu unter schätzenber Behelf zum Verstänbniß des Ganzen.
Handel und Verkehr.
Gieße«, 16 April. Hu| uan heutigen E2ch»nmartre tuttu. «jutter p-r Pfd. »-L 1,12 bis vM 1.20, Hühnereier 1 Scück 0 H, 2 Sc. 9 - 11 Gänsceier 1 St. 10 12 H Käse per St. 4-8 Käsematt; per Stück 2-3 H, Erbsen 1 Liter 23 H, Lin,en i Liier 26 H Tauben da» Vaar^L 0.75—0.90, Hühner p. St. X 1.35—1 50 Hahnen p. St. jk. 1.00-1.70, Gänse pr. Stück 0—0 JL, Enten per Stück X 2 2 60 Ocrssrrrfi-uch 66 , 0H per Pfd., Kuh. unb Rindfleisch 48—50 Kalbfleisch 40- 45 H, Hammrlfirnck 60 70 Schweinefleisch 66—68 3), Kartoffeln per iOO Kilo 4 00-4.50 Zwiebeln v- Ltr X 15—00 Milch per Liter 16 unb 18 Weißkraut 100 Stück JL O.jO—00, Enteneier per 1 Stück 0—6 A Welsche JL 7-7.00.
Auszug aus den Standesamrsregistern des Standesamts G eßen
Vom 9. bis 16. April 1881.
»Aufgebote.
9. April. Taglöhner Emil Henkel von Gießen mit Katbarine Roth, Tochter bcs »erstorbenen Arbeiters Johannes Roth von Groß-Eichen. 13. Kaufmann Philipp Christian Rcib.r von Gießen mit Emma Metzger, Tochter des Retzgermetsters Johann Jacob Metzger von Langen. 13. Kaufmann Gustav Stahl von Tübingen mit Elise Emilie Auguste Lange, Tochter des Kaufmanns Karl Christian Lange von Niederscheld.
6 f !» o j t n e.
8. April. Dem Schmelzer Ph lipp Körber IV. eine Tochter, Elisadethe Margarethe. 7. Dem Briefträger Joseph Staubach eine Tochter, Anna Marie Christiane. 9. Dem Instituts- Vorsteher Dr. Franz Kübel eine Tochter. 5. Dem Steinhauer August Häuscr eine Tochter, Auguste Johanna. 8. Dem Gärtner Friedrich Georg ein Sohn- 5. Dem Schubmacher Johann Koob eine Tochter, Johanna Elisabcthc Katharine. 7. Dem Bauunternehmer Anton Petr» eine Tochter. 5. Dem Heizer bei der Mam-Wejer-Bahn Philipp Manck eine Tochter, Karolinc Elise Emilie. 7. Dem Wagner Georg Zeiß eine Tochter, Marie Louise 11. Dem Taglöhner Heinrich Roth ein Sohn, Georg Karl. 10. Dem Kaminfeger Franz Nebl eine Tochter, Emilie. 7. Dem Taglöimer Andreas Baumann ein Sodn, Ludwig. 12. Dem Hautboist im II. Grotzh. Hessischen Infanterie - Regiment Nr. 116 Johannes Grömng.r em Sohn. 14. Dem Uhrmacher Philipp Karl Schmidt ein Sohn. 7. Ein Sohn von auswärts, Hemrick.
Gestorbene.
8. April. Dem Uhrmacher Heinrich Friedrich Reit eine Tochter, 3 Wochen alt. 8 Marie Unverzagt, geb. Koch, 57 Jahre alt, Ehefrau des Schmiedmcisters Justus Georg Unverzagt. 9. Karl Heinrich Wilhelm, 3 Wochm alt, Sohn des Lazarctbgehü fen Wilhelm Oöll. 8. Eiisabcthe Wissig, geb. Lingelbach, 79 Jahre alt, Wittwe des Wirths Friedrich Wüsig. 7. Zlmmermann Georg Schmidt, 22 Jahre alt von Zell. 9. Katdarinc H nriette Johanna Clara, 6 Jahre alt, Tochter des verstorben n Dachdeckers Georg Insel. 10. Kuticker Robert Stadel, 30 Jahre alt, von Garbenteich 9. Katharine Berger, 25 Jahre a't, von Londorf. 12. Ulrike Mannkopff, geb. Boetticher, 78 Jahre alt, Wittwe des Geheim n Justiz- uns Kammcrger'chtsraths Adolf Mannkopff 13. Anna Eiisabcthe, 5 Jahre alt, Tochrer des ver stcrdenen Taglöhners Jost Burk. 14. Elisabeths fünfer, geb. Diehl, 33 Jahre alt, Ehefrau des Taglöhners Heinrich Münker. 13. Marte, 1 Monat alt, von auswärts. 11. Doiothea Christiane Schmidt, geo Kreiling. 73 Jahre alt, Wittwe des Fabrikarbeiters Wuh Im Sümtdi. 14. Charlotte Anfang, geb. Meyer, 29 Jahre alt, Wittwe des Ludwig Anfang von Rockenberg.
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2632)
Nachtrag Franksurt- Kelkehr ir Verbandst Heilen.
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In bftn zeichnen Htnde Ein 1) 3uliu: hier V dem ' btt gemei ausgi alltln Acttvk ükergc Ferdis Plank 2) Am 2( dadikr der gh seiner 2 Wittlv! G-schäs girma i'una k Müller 3) Wilheli hanstei i. d.
Colonia „Gebr. Vertret Airma
4) Die Ur Albert! löscht. Gießen, Troßheizvtz 2639)
im Gie Montag von i soll im G bezirk Stol "llchverzej^ werben:
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Gerau, tr
Den 14. April. Eine unehel. Tochter von auswärts, Elisabeth, geb. den 26. Februar. Beerdigte.
Den 16. April Georg Schmidt, Zimmermann aus Zell, des dafigen Zimmermanns Johannes Schmidt, ehel. Sohn, alt 22 I. 7 T, gift, den 7. April
Denselben. Marie Unverzagt, geb Kock, dev Kohlenhändlers Justus Georg Unverzagt Ehefrau, alt 57 I. 8 M. 5 T-, geft. Den 8. April.
Denselben Elisabeth Wissig, geb. Lingelbach, Wittwe des W-rtds Friedrich Wiisia. alt 79 I. 9 M. 1 T., geft. Den 8. April. ö
Den 15. April. U.r.ke Mannkopff, geb. Boctt.cher Wittwc des zu Berlin verstorbenen Geh. Justiz- und Kammergerichtsraths Aböls Mannkopff, alt 78 I. 10 M. 13 T., geft. Den 12. Apctl.
Irischdäckcr tu Gießen.
Am 1. Osterfeierlag: Daniel Ruhl, Marktstraße. Am 2. Osterfeiertag: Eduard Roll, Marktstraße.
Kirchliche Anzeigen der evangelisch en Gemeinde ;u Gießen.
Gottesdienst:
Sonntag, den 17. April, 1. Osterfeiertag:
Morgens 9 *,2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Nach beiDen Gottesdiensten Erhebung einer Kollekte für die Armen unserer Gemeinde.
Montag, den 18. April, 2. Osterfeiertag:
Morgens 9 Vz Uhr. Gymnasiallehrer Stamm. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser.
[Prüfung unb Vorstellung der Confirmanden.)
Nächstkünftigen Sonntag den 24 April wird in Vorbereitung mit der (Konfirmation der Knaben das heil. Abendmahl gefeiert werden Die Beichte findet Samstag den
23. April, Nachmittags 2 Uhr, statt
Vom 1. Osterfeiertag an beginnen die Nachmittagsgottesdienste wieder um 2 Uhr.
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 17. bis 23. April besorgt Pfarr» Dr. Naumann.
Schi en R «Men . Eichen . sMt[ k B. Bau- ,5° A 746
mit 18« ? ß ®le i ^5-rcierpic
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