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j« einmal O
— tMfftfrn weit« dab'n rin Mann von lulmartl wogen Betrugs trrbaftrt.
— In vergangener Nacht trieb in der >licenftraße und vor der- Seltersthor der Unfug-' teufet »ubfT einmal Inn Spiel. In erstgenannter Straße wurde ein Sartenraun umgeriflen ein Tnfftetn von einem LdorPfeiler derunterqeworfen, die Ntgnifäjjer etnn Vlazveranderung unterworfen und zum Schluß eine Bainungltaftl am S'ltersthor au4g«rtfl«n -nd spazieren gerragen Bei bt«|«m -rereitium wurden die LdLter adqelaßt.
t u : . ■ ■ r .he H he der K U n wi .! - Ile 1 Inr h I m g eint e In* Ige Io du ©der mehre Zeitungen verursacht, wird man sieb niemaU enttäuscht eehen, wenn inan ▼on der Annoncen - Expedition von II.%.%NK!VNTK1!V 4* 1OGLEH in Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichU der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blatter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath erthellL
Lokale-.
fHtfttn, 16. März ISterblichkeit in Gießen.) Die Zahl der Todesfälle während der Qotb< vom 6. biß 12. Marz belief sich »m Ganzen auf 10 Kinder starben 4, die das 2. Lebensjabr bereits überfchritten batten, und zwar je eins an Dtphtheritis, Keuchhusten, Bronchienentzündung, Krämpfen. Bei erwachsenen Perlenen war außer einem
Laub, 10. März. Dem .Rhein öcut.e schreibt man: Kaum haben wir uns Vodern Schrecken erholt, den der dieser Lage entstandene und noch in weiterer Lntwickelung begriffene zweite Bergrutsch reranlaßt hat. Io drobt schon rin dritter Bergrutsch, und zwar hinter den Häusern .an der Vach*, resp am äußersten Lnde der Stadt nach Weisel zu. Die hier in Bewegung befindliche Gebirgsmaffe gefährdet die vier legten Häuser auf der linken Seite der Oritstroße und die Bewobner dieser Häuser sind bereits polizeilich angewiesen worden, sofort auszuziehen. Degen des Bergrut'ches am .Mannweg" im unteren »heile der Stadt find 6 Häuser. Im Ganzen also in diesem Augenblicke schon 10 Häuser geräumt worden; da- durch ,p die bin ohnehin schon vorhandene Wcbnungsnoth jetzt auf das «»ußnste gestiegen.
— (261 Jahre ausgelieben s Line aus dn Heidelberger Universitätsbibliothek stammende -tHitt^ilung bringt über drei wichtige gnechische Handschriften derselben die merkwürdige Lhat sache ans Licht, daß sie 261 Jahre lang ausgeUrben gewesen und erst jetzt wieder In die Bibliothek »urückgekehrt sind. Sie waren einem Wittenberger Profeffor geliehen als die berühmte Bibliutheca Palatina 1623 nach Lrober-nz Heidelbergs nach Rom entführt wurde, so gründlich, daß man auch die Empfangsbescheinigung jenes Di-lenberaers nach Rom mitnahm. Aus dem Nachlaße dieses letzteren kamen die Handschriften in die Wittenberger UnlverfitLts, bibliotbek. aus dieser in die dortige Seminarbibliothek und aus levterer 1H62 durch Kauf in die Univerfitälsbib'.iotbek von Halle. Auf Ansuchen der Bibliotheks-Direktion zu Heidelberg bat nun der Minister v. Put.kamer ihre Auslieferung an di« ursprünglich« Eigenthümerin ver fügt. Jene Handschriften sollen übrigens zum Zbell noch unbekannte Stücke enthalten.
— Eine hübsche Dividende »ertheilt die Fabrik der bekannten ^schwedischen Neihzünv- hölzchen" in IönkLptnq. Dor etwa 14 Jahren tauchten die kleinen hölzernen Schachteln mit den braunen Seltenwänden und der gelben Etiquette zuerst auf, und seitdem haben st« den Schwefel und Phosphor fast ganz verdrängt. Dafür bat aber die Gesellschaft auch ihren materiellen Lohn gefunden. Sie hat jüngst ihren Abschluß für 1880 gemacht, und was glaubt man. daß aus den Millionen von .Ländstickor-, die von dem schwedischen Städtchen in die ganze Welt hinausgehen. an Dividende vertheilt werden fann V Richt weniger als 200 pLt. für jede Aktie. Die Aktien lauten über 600 Kronen und wer der glückliche Besitzer solch einet Schwefelbölzchen-AkNe „utan svafvel" ist. der bekommt 1200 Kronen als Dividende für ein Jahr d. b 1350 .44 Dividende für jede Aktie von 675 JL (D '3-)
dcr Wohnung wurden metallene Sprenggeschosse aufgesunden, sowie eine Proklamation, batz das Attentat durch zwei Perfonen ausgesührt worden fei. Um 11 Uhr Vormittag- erschien in derselben Wohnung em junaer Mann, welcher sofort arretiN wurde Bei seiner Festnahme gab er 6 Revoloerschüsse ab, durch welche zwei Polizisten verwundet wurden. ~ Ä ,
Petersburg, 15. März. Trauergeläute von allen reichen zeigt den Beginn der Traueijeierlichkeittn an. Die Hof. und Staatswürdenträzer und die Vertreter der Armee und Marine find tlngelabtn worden, der heute Abend b Uhr stattftndenden Ueberführung dir Leiche des Kaisers nach der Schloßkirche beizuwohnen. In dieser bleibt die Leiche des Kaisers 14 Tage h ndurch aus. gestellt, die dazu Geladenen find aufgesordert worden, an den jeden Abend 9 Uhr dort staitfindenden Gebeten theilzunehmen Die Leiche des Kaiser- ist mit der Uniform des Preobraschenski'schen Garderegimei.tS bek.eidet.
— Der vollständige Name deS Verbrechers ist Nicolai Iwanoff Nuffa- kost, aus Tischwin gebürtig, 19 Jahre alt. Derselbe genoß seine erste AuS. bildung in der KreiSichule zu Wyregra. besuchte dann die Realschule iu Tjche- repowitz und trat 1879 in das Berginstitut zu Petersburg em, besuchte jedoch feit December 1880 keine Vorlesungen mehr. Bei der Katastrophe am 13. ds wurden im Ganzen 18 Personen verwundet, 2 starben.
Madrid, 15. März. Die amtliche „Gazeta" publicnt daS Gesetz wegen Ratification des mit Oesterreich abgeschlofienen Handels- und Schifffahrtsvertrag-. — König SlsonS hat dem Saijer Alexander HL von Rußland telegraphisch sein Beileio ausgesprochen, am Hof ist eine Istägige Trauer ungeordnet.
Petersburg. 15. Mir,. Gin brüte erlaßener faiferl. Uta« befiehlt auf Giund de« Manlseste« vorn 19. Februar 1861, daß die Bauern, welche früher al« 8ei6etflenen keinen Treu-Gid leisteten, nunniehr gemäß den Gesetzen, welche für alle Bürger gleich seien, den Geb der Treue leisten sollen und br auftragt den Senat mit der Äuifüdrung diese« Ufa«. — Großfürst Wladimir ,st ium Somminbanten de« Gard,-So »S und der Truppen de« Petertburger Militärbezirk« ernannt worden. — Bei der gestern stattgehabten Huldigung verla« der Iustizminister da« Manifest über die Thronbesteigung «atser« Alexander 111 und schritt bann zur Abnahme de« Huldigung«eide«.
Allgemeiner Anzeiger.
Lekaniilmachung.
1771*) Das 6. Ziel (5omuiuvalsteuer pro 1880 81 kann tnntrbalb 8 Tagen an den Zahltagen : Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur kiesigen Stadtkaffe befahlt werden.
Gtesien, den IS. Marz 1881.
Der Stadt - Rentmeister:
Inders.
Konkursverfahren.
1782) lieber das Vermögen des Itausa anns August Weidig zu Gicß'N wird heut« am IS. Marz 1881, Vormittag- 11 Udr, das-on- kursverfaheen «röff.iet.
Der Herr M ax Pilger in Gießen wird zum einstweiligen Konkursverwalter ernannt.
AonkurSferdnungen find biS zum 11. April 1881 M dem Se- r.chtr anzumelden.
Es wird zur Beschlußfaffung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über btt Bestellung eines Gläu- bigerausschuffes und eintretenden Falls über die in 120 der Aonkursordnung bezeichneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der augemeldeten Forderungen auf
Freitag, den 22. April 1881,
Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anbtraumL
Allen Personen, welche eine zur Son- tursmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur Sonkursmaffe etwaS sckuldig find, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auserlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 11. April 1881 Anzeige zu machen.
Gießen, den 15. März 1881.
Das Großh. Amtsgericht Gießen.
I- V.:
Pückel.
Zur Beglaubigung: Neidhart, Gerichtsschreiber.
Konkursverfahren.
1783) U'bcr das Vermögen deS Kaufmanns Julius Nattmann zu Gießen wird nente am 1-1. Marz 1881, Nachmittags 5 Uhr, das Kon- kurSoe-fahren «röff"et.
Der Herr Max Pilger von G eßen wird zum einstweiligen Konkursverwalter ernannt.
Konkur-forderungen find bis zum 11, April 1881 bet dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Bestzlußsaffunz über die Wahl eines anderen DewalterS, sowie über die Bestellung eines Gläu- bizerausschuffes und eintretenden Falls über die in $ 120 der Aonkursordnung bezeichneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der angemeldeten Forderungen aus
Freitag, den 22. April 1881,
Vormittags 9 Uhr,
vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumr.
Allen Personen, welche eine zur Aonkursmaffe gehörige Sache m Besitz haben, oder zur Ao^kursmaffe etwaS schuldig find, wird aufgegeben, mchtS an den Gememschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlezt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Aonkifsoerwalter bis zum 11. April 1881 Anzeige zu machen.
Gießen, den 14. März 1881.
Das Großh. Amtsgericht Gießen
I. D.:
Pückel.
Zur Beglaubigung: Neidhart, Gerichtsschreiber.
Eekanntmachung.
Anmeldungen zum Bezüge von Zinsen aus der Schottischen Stistung haben bis zum 26. März L I. bei Armenkafserechner Wittich zu erfolgen.
Gießen, den 9. März 1881.
Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.
A. 93 ramm.
Ladung.
1) Fatum, Konrad, Taglühner aus Saasen, 32 Jahre alt, zuletzt in Fleniungen,
2) Roth, Jacob, HandelSmann aus Rieder-Ohmen, 26 Jahre alt, zuletzt in Nieder-Ohmen,
3) Siegfried, Emil, Metzger auS M.rlau, 23 Jahre alt, zuletzt in Merlau,
4) Sartorius, Konrad, Landwirth au- Merlau, 23 Jahre alt, zu- l-tzt in Merlau,
5) (?d)ler, Johann Grorg, Bäcker aus Merlau, 30 Jahre alt, zuletzt in Merlau,
deren Aufenthaltsort unbthnnt iß, werden beschuldigt zu Rr. 1—4 all beurlaubte Reserv sten bez v. als Wrhr- Leute der Landwehr ohne Erlaubniß auszewandert zu sein, zu Nr 5 als Ersitzreseroist erster Claffe auszewan- btrt zu sein, ohne von der beoorsteheu- den Auswanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu haben, — lieber* tretunz gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs.
Dieselben werden aus
Mittwoch den 4. Mai 1881,
Vormittags 8 llyr,
vor das Großherzozl. Schöffengericht Grünberz zur Hauptoerhandlung geladen.
Bei unentschuldigtem Aisbleiben werden dieselben auf Grund der nach $ 472 der Strasproceßordnung von dem Großh. Bezirks - Commando zu Gießen ausgestellten Eiklärunz ver- urtheilt werten.
AlSseld, den 16. Februar 1881. Der Großherzozl. Amrsanwalt.
1374) Sandmann.
Reingehaltene Erewplare der Nr. 45, 30, 31 und 31 des Gießener Anzeigers werden von der Expedition zurückgekauft.
Holzversteigerung der Stadt Allendorf a./üda. Freitag den 18. Marz l. I., Vormittags präciS 9 Uhr ansangend. sollen in den hiefigm Waldungen, Districten Hrinnwald und tlangen- druck), nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden:
I. Bau-, Werk- und Nutzholz: 115 Gichenstämme mit zus. 36,70 cbm
38 Nadelstämme w „ 24,32 „
25 Eichen-Derbstg., „ 2 37 „ 226 Nadel- „ N „ 4,19 „ 390 Nadel-ReiSstg. w w 3 94 „
II. Brennholz:
143 Rmtr. Buchen-Scheitholz.
20 w E chen- „
25 w Nadel-
169 „ Buchen-Knüppelholz,
36 „ Eichen- n
69 , Nadel- „
13550 Wellen Buchen-Reisholz,
850 „ Eichen- n
4750 , Nadel-
50 Nmtr. Buchen-Stockholz,
17 w E chen- ,
11 „ Nadel- e
Zusammenkunft an der Sttaße von Allendors nach Cl vbach.
Allendorf a./Lda, 14. Mä z 1881. Gr. Bürgermeistern Allindoif a./Lda. 1794) Bieber.
Mobilienverlleigerung.
Die heute nicht zur Versteigerung gekommenen Mobilien aus dem Nachlaß desOeconomen Bipp zur Haubet.- müble, werden
Samstag den 19. d. Mts.,
Vormittags V210 Uhr beginnend, versteigert; namentlich kommen noch rum Ausgebot: Tische, Stühle, Garten- bänke, Btttladen, Küchensch'änkeu.s.w.
Rabertshausen, den 14. März 1881. Der Vorsteher Großh. Orlsgericht-. I 1781) gez. Widdershain.


