Ausgabe 
16.9.1881
 
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Kiel, 13. Septbr- Se. K. Hoheit der Prinz Heinrich von Preußen ifl heute Abend aus Itzehoe hierher zurückgekchrt.

Karlsruhe, 12. Septbr. Der Festzug am 22. September, dessen Zugsordnung nunmehr festgestellt ist, wild neben den vielen, theils äußerst großartigen Darstellungen zu Wagen, noch als wettere Zierden eine Vertretung dir Lanvestrachren in großer Zahl umfassen- Drei Hochzeiten werden in Mitte dieser Trachten erscheinen, ein junges Hochzeitspaar auf einem den Früh­ling darstellenden Wagen, ein Paar, das m diesem Jahre die silberne Hochzeit feiert, aus einem Sommerwagen, und endlich ein Paar der goldenen Hochzeit. Den Hochzeiten wird das zahlreiche Gefolge von Brautjungfern und Burschen, von Musik und Miliz nicht fehlen. Die Einladung der Stadt Karlsruhe, die Landleute, welche sich noch der schönen Landestrachten erfreuen, möchten als Gäste der Stadt beim Festzug erscheinen, hat großen Anklang im Lande, namentlich in den Thälern des Schwarzwaldes gefunden. In den kleidsamen Trachten des Hauenstetns, des Kinzigthals, des Renchtdals und deS Rieds bet Offenburg werden bis zu 400 Personen hier etntreffen; auch dte schönen Markgräflerinnen von Mülheim werden nicht fehlen. Am gestrigen Sonntag hatte die Kunst- und Kunstgewerbe-Ausstellung über 1000 Besucher.

AranLreich.

Paris, 12. Septbr. DerTemps" meloet, daß England und Frank­reich sich geeinigt haben, um in Egypten gemeinsam vorzugehen und die Ein­mischung der Türket zu verhindern. Laut den Erk.ärungen deö Lords Granville ist der englische Consul in Kairo blos deshalb nach Konstantinopel gereist, um den türktsch-egyptischen Handelsvertrag zum Abschlüsse zu bringen. Laut Nachrichten aus Rom werden, wie es heißt, im nächsten Co..ststorium zu Car- dinälen ernannt werden: die Erzbischöfe von Neapel, Algier, Sevilla und der gewesene Erzbischof Melchers von Köln.

Auf dec Lyon-Mtttelmeer-Bahn hat in der Nähe von Dijon ein neuer, allerdings unbedeutender Unfall stattgefunden. Zwei Naärtzüge stießen aufeinander und 4 Wagen wurden zertrümmert; doch wurde Niemand ver- wurdet oder getödtet. Wenige Stunden vorher hatten Arbeiter, die auf der Ostbahnlinie beschäftigt waren, tu einem vorbeffahrenden Zuge einen brennen­den Wagen bemerkt. Ihrem Rufen gelang es, die Schaffner aufmerksam zu machen, und der Wagen, deffen einziger Jnsaffe, ein Pferd, schon verkohlt war, konnte ausgehängt werden.

Amerika.

Long-Branch, 13. September. Präsident Garfield hat heute zum ersten Male das Bett verlassen und ohne Ermüdung eine halbe Stunde im Lehnstuhl zugebracht; es soll dies, so lange sein Befinden ein günstiges ist, täglich wiederholt werden. Die Lungenaffection ist im Verschwinden.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Korrespondenz-Bureau.

Koblenz, 14. Septbr. Ihre Maj. die Kaiserin wird sich heute Nach­mittag 4 Uhr mittelst E;trazugS nach Baden-Baden beaeben.

Hamburg, 14. September. Dte ganze Bevölkerung der Stadt ist in freudigst erregter Stimmung, dte Stadt selbjt in allen ihren Thetlen, sowie in den Vororten und Strahen, welche der kaiserliche Zug pafnrt, auf's Herrlichste decorirt. Der Schmuck des Hafens ist höchst überraschend. Nirgends wurden Kosten und Mühe gespart, um die Decoration überall durchweg gelungen zu gestalten. Unter Glockengeläute und den jubelnden Zurufen der dichtgedrängten, überall nach Tausenden zählenden Volksmenge zog Se. Majestät der Kaiser präcis 11 Uhr von Altona, begleitet von Sr. K. K. H. dem Kronprinzen und I. K. H. dem Prinzen Wilhelm von Preußen und dem Groß­herzog von Mecklenburg-Schwerin, in die Stadt ein und begab sich zunächst über St. Pauli nach der neuen Seewarte, woselbst zuerst Prof. Neumayer, sodann Senator Hertz eine Ansprache hielten, auf welche Sc. Maj. in kurzer Rede antwortete. Nach Besichtigung der Secwarte begab sich Se. Maj. mit den anderen allerhöchsten Herr­schaften um 12 Uhr nach der Blumenausstellung vor dem Dammthor.

^Die Rede Sr. Maj. des Kaisers auf die Ansprachen des Prof. Neumayer und des Senators Hertz bei der Einweihung der neuen Seewarte lautete:Ich bin der Einladung mit großer Freude gefolgt, um diesem Tage und dieser Feier deizuwohnen. Es ist ein neuer Beweis, daß die nie ruhende menschliche Forschung und das Ringen nach neuen Erfahrungen, was wir hier im neuen Gepräge und neuen Lichte schauen und lichtvoll gestaltet sich entwickeln sehen, von Erfolg gekrönt werden. Die Dinge, die Sie in Ihrer Ansprache berührten, sind so mannigfaltig und vielfältig, daß Laien dem nicht zu folgen vermögen. So geht es Mir also auch; es ist Mir daher eine große Freude gewesen, diese Anstalt zu sehen und ihrer Einweihung beiwohnen zu können. Ich ka> n nur hoffen, daß die Hoffnungen und Wünsche, die ganz Deutschland auf dieses Institut setzt, auch in vollem Maße in Erfüllung gehen und dte Herren, die damit beschäftigt sind, sind Mir Bürge dafür, daß sie in Erfüllung gehen werden, daß die Wissenschaft sich immer mehr erweitert zur Sicherheit Derjenigen, welche sich auf dem Elemente bewegen, Lern die Seewarte vor Allem ihre Thätigkeit widmet. Und es ist diese Aufgabe eine so großartige, daß ich nur Meinen Dank dafür aussprechen kann, daß Ich dieser Einweihung beiwohnen konnte, und möge der Segen des Himmels, auf den ja im menschlichen Leben Alles ankommt, auf diesem Hause ruhen fort und fort."

Auf der Fahrt von der Seewarte nach der Blumenausstellung ging der kaiserliche Zug an dem Heiligen Geist-Felde entlang. Hier waren die verschiedenen Vereine ausgestellt. Seine Majestät nahm von den Führern der Vereine die Rapporte entgegen und unterhielt sich längere Zeit mit 4 in einem Wagen sitzenden Betrauen von 1813. Sodann bewegte sich der Zug nach der Blumenausstellung, welche auf daS Prächtigste geschmückt war. Hier empfing der Präsident der Ausstellung, Konsul Laeis, die Allerhöchsten Gäste. Ihre K. K. Hoheit die Frau Kronprinzessin wurde durch den Schatzmeister des Vereins, Spihlmann, durch die Ausstellung geführt. Als Se. Maje­stät die Halle betrat, rief Konsul Laeiß:Se. Majestät unser Kaiser Wildelm lebe hoch!" worauf em vieltausendstimmiger endloser Iudelruf ausbrach Die Musik brachte einen Tusch aus und intonirtcHeil Dir im Siege» kranz". Auch Sr. K. K. Hoheit dem Kronprinzen und Sr. K. Hoheit dem Prinzen Wilhelm, tonne dem Grafe Molike wurden bei ihrem Erscheinen zahlreiche Ovationen dargebracht. Die Nichtanwesenheit der hoben Gemahlin des Primen Wilhelm wurde lebhaft bedauert. Nachdem sich die Allerhöchsten Gäste ungefähr 10 Minuten in der Ausstellung aufgehaltcn hatten, begann die große Rundfahrt um die Außenalster. UeberaU wurde der Zug mit Jubel begrüßt. Einen erhebenden Eindruck machten bei dem Haroestehuder Wege in Nischen eines dort errichteten Portikus ausgestellte, als Bäuerinnen verkleidete Mädchen, sowie eine vor der Pforte in kleinen Ruderböten poftiite als Matrosen gekleidete Knabenschaar. Die auf Uhlenhorst zahlreich errichteten Ehrenpforten machten einen großartigen Ein­druck. Auch ein neu errichteter epringbrumwn neben der Schwaneninfel, welcher direct au5 der Alster einen armdicken Wasserst ahl 50 Fuß hoch sendet, wirkte über­raschend auf die Zuschauer Um 1 Uhr war die Rundfahrt beendet und kehrte der Zug nach Altona zurück. Um 3 Ubr erfolgte die Abfahrt nach Hamburg. Vor dem Zuge fuhren der Bürgermeister Kunhardt und in ein rn anderen Wagen der Polizei- infpector Livonius, bann folgte der üicrfpä nige, vom Sattel aus gefahrene kaiserliche Wagen, in welchem neben Sr. Majestät Ihre K. K. Hoheit die Frau Kronprinzessin Platz genommen hatte. Hieran schloß sich ein vierspänniger Wagen, in welchem Se. K K- Hoheit der Kronprinz und Se. K Hoheit der Prinz Wilhelm saßen. Den Schluß bildeten zweiipännige Wagen mit dem Gefolge.

In der Blumenausstellung richtete Se. Maj. der Kaiser an mehrere An­wesende huldreiche Worte. Auf eine Anfrage an Se. Maj, ob ein zu dem Zwecke »

bereit gehaltenes Bouquet an I. Maj. die Kaiserin nach Codlenz geschickt weiden dürfe, gab der Kaiser gern d:e Erlaubniß, mit dem Htnzufügen. daß nach einem h-ute ein- gegangenen Telegramm die Besserung in dem Befinden der Kaiserin fo tschreite. Die­selbe gedenke nunmehr nach Baden-Baden überzusiedeln. Dtt Kaiserin bedauere außetc ordentlich, nicht m Hamburg und nicht in dieser Ausstellung anwesend sein zu können, hoffe aber, nach wiedergekehrter Gesundheit den Besuch nachzuholen nn Stande zu fein. I. K. Ä- H. die Frau Kronprinzessin empfing beim Eintritt in die Ausstellung gleichfalls ein Bouquet, worüber höchstdieselbe ihre Freude aussprach, mit dem Be­merken, daß sie sich beffelbm besonders erst daheim freuen werde. I. K. K H. der Kronprinz und die Frau Kronprinzessin zeichneten in gewohnter Ceutieligfeit mehrere Anwesende durch huldreiche Ansprachen aus.

Kiel, 14. Septbr. Dre Königin und der Kronprinz von Schiveden treffen morgen früh mit dem ExrradampserSkrrner" von Korsör hier ein und gehen um 71/2 Uhr mit direktem Extrazuge nach Frankfurt a. M. weiter. Der Kömg von Schweden kommt mit den Punzen Eugen und Karl am 18. d. Mts., MorgenS 4 Uhr, auf ver CorvetkeBälden" hier an, wird hier von dem Hofstaat des Kronprinzen und den schwedischen Osficteren erwartet und geht dann, mit einem Gefolge von 30 Personen, gleichfalls nach Frankfurt a. M.

Berlin, 14. Septbr. DieProv.-Corresp." schreibt bezüglich der Danziger Enrreoue: Mit beiden Kaisern war im Guste der Kaiser von Oester­reich vollkommen geeinigt. Das Einvernehmen der drei Kaiserreiche erhielt Europa seit 10 Jahren den Frieden, es wird sich auch in Zukunft bewähren und drn Völkern diejenige Sicherheit und Beruhigung verschaffen, welche eS ihnen ermöglicht, ihre ganze Kraft der friedlichen Arbeit und der gesunden Entwickelung der inneren staatlichen Verhältn ffe zu widmen. Die Danziger Zusammenkunft hat nach dieser Richtung, wenn es überhaupt noch nöthig ge- wesen wäre, die besten Aussichten für die Zukunft eröffnet.

Pesth, 14. Septbr. Nach einem der Regierung zugegangenen amt- lichen Telegramm ist die Viehseuche bisher auf Theben und Neudorf beschränkt geblieben, dte Gerüchte von einer weiteren Ausbreitung d:r Seuche sind unbegründet.

Charkoff, 14. Septbr. Professor Dr. V.rchow auS Berlin ist auf der Durchreise nach Tiflis gestern hier eingetroffen. Beim Besuch der Uni­versität wurde ihm von den Studentin eine Ovation dargebracht.

Petersburg, 14. Septbr. DasJournal de St. Petersbourg" schreibt: Dir beiden Kaiserbeg-gnungen zu Gastein und Danzig verooll- ständiaten einander und gaben den Annäherungen drr drei Reiche eine gewisse Weihe; dieselben hätten das gleiche Friedensbedürsntß und seien berufen, ii guten Beziehungen zu einander zu leben, damit sie sich friedlich entwickeln könnten, jedes in seiner Weise. Ihre Annährrang könne in keiner Weise diese friedliche Entwickelung kreuzen oder derselben schaden.Wenn unser Kaiser", heißt es in dem Artikel,ohne Zweifel drr am meisten russische aller Raffen ist, so ist dieö nur ein Grund mehr dafür, daß er ganz Rußland unter diesen Umständen hinter sich gehabt hat."

Long-Brauch, 14 Septbr- Nach dem Bulletin von heute Mor­gen 8 Uhr 30 Mtn. verbrachte Präsident Garfield dte Nacht gut und schlief genügend. Heute befindet sich derselbe munter und heiter und ißt Früchte mit Appetit. PulS 100, Temperatur 98,04 Respiration 19.

Bern, 14. Septbr. Der Gemetnderath der Stadt Bern hat beschlossen, an den Negierungsrath drs Kantons ein Gesuch um Erlaß eines Verbots des internationalen Socialistencongresses zu richten

Lokales.

Gießen, 15. Septemb-r. Gestern Abend traf mittelst Extrazug unser Regiment au8 den Manövern wieder bei uns ein. Heute Morgen wurden die Reservisten entlasten.

Auf dem Bahnbofe zu Friedberg soll gestern ein Soldat des 81. Regiment- verun­glückt fein. Genaueres hierüber konnten wtr noch nicht in Erfahrung bringen. (Rach einer anderen Nachricht soll der Soldat von einem Kameraden mit dem Gewehrkolben erschlagen worden sein.)

Die Main Weser Bahn hatte gestern ganz Außerordentliches zu leisten. Gegen 2) oder 22 Extrazüre mit aus den Manövern heimkehrenden Soldaten (Infanterie und Jäger) mußten nach den betr. Garnisonen befördert werden. Kavallerie und Artillerie traten den Heimmarsch auf dcr Landstraße an.

Verrutschtes.

Bafel, 12. S»ptbr. DieBasler Nachrichten" melden über die Verschüttung deS glarnerischm Bergdorfs Elm im Seinfthal durch den Plattenberg, daß Hülfe für die Ver­schütteten unmöglich sei. Das ganze Dorf, welch s tausend Bewohner zählt, ist bedroht. Die Zahl, der Verschütteten in E'm ist noch unbestimmt, wird aber jedenfalls inO weit übersteigen Die Ausgrabungen werden eifrigst fortgesetzt. Am Freitag drohte schon die Gefahr, konnte aber nicht mehr abgewandt werden. (Elm ist das höchstgelegene und letzte Dorf des Glarner Sernfthales, daß bei der Eisenbahnstation Schwanden inö Linththal auömünbet. S8 liegt 9«0 Mtr. über dem Meere, ist von etwa 1000 Einwohnern bewohnt und in etwa 3'/, Stunden Fahrzeit von Glarus aus zu erreichen. Der Ort, der ringS von hohen Gebirgen einzeschlosien ist, wird während des Winters fünf Wochen lang von keinem Sonnenstrahl beschienen, bei der Kirche kann man durch daS hoch oben in einer Felsenzacke des T'chingeln befindliche MartinS loch sehen, durch welches im März und September je während drei Tagen die Sonne scheint. Das Dorf ist eine Station für Gebirgstourifien.)

Paris, 11. September. Ein scheußliches Ungeheuer saß gestern auf der Anklagebank des Panier Schwurzerickts. Es war dies der dreiunddreißigjährige Bäcker Peter Lantz aus Lixheirn (Elsaß), besten Schuld auf den ersten Blick klar dalag. Daß jüngste von 9 ttinoern braver Eltern, hatte sich Peter Lantz schon früh durch Faulheit und Rohheit ausgezeichnet uno gegen seinen Vater thätlich vergangen, so daß man ibn im Dorfe denBanditen" zu nennen pflegte. Um ihn zu zähmen, steckten die Seinigen den Taugenichts in die Armee, mit der er bet Sedan gefangen wurde. Nach dem Kriege optirte Lantz für Frankreich und setzte dann sein wüsteß Treiben fort, das ihm mehr Geld kostete, al8 er verdiente. 1875 führte ihn eine grobe Mißhandlung seine« Vaters vor die elsä'sischen Gerichte, welche ihn zu drei Monaten Gesang niß verurtheilten, worauf er nach Amerika auswanderte, aber gegen Ende vorigen JahreS aber­mals verkommen und zerlumpt in Lixheirn auftauchte und seinen alten Dat-.r durch unaufhör liche Geldforderungen hart bedrängte. Man wußte, daß Peter den Greis unbarmherzig mifc- bandelte, und am 16. Dezember war ein Nachbar Zeuge, wie er ihn zu Boden warf und feint" Kopf gegen Wand und Boden schlug. Nachher erzählte der Alte einer ihm zu Hilfe eilenden Verwandten eine noch viel entsetzlichere Thal, welche die bestialische Verdorbenheit des unnatür- lich'n Sohnes bekundete. Am Morgen deS 18. Dezember wurde der Vater Lantz in seinem Bette tobt gefunben und blaue Ringe um den HalS, sowie sein aufgedunsenes Gesicht ließen keinen Zweifel darüber, daß er erwürgt worden und Peter bet Mörder wäre. Die Nachbarn erinnerten fick, daß dieser in seinem Zorn mehrmals die Drohung auSgestoßen hatte, er würde dem Alten den Garaus machen und ihn im Rauchfange aufhängen. Der Ruchlose war in­zwischen verschwunden, präsentirte sich jedoch tm Januar bei einer reichverbeiratbeten Schwester in PariS der er seinen Hunger klagte. Sie setzte ihm eine Mahlzeit vor und lief, während er, auf den nächsten Polizeiposten, von wo sie mit zwei Agenten zurückkam; denn die Frau war nach den Berichten, die sie aus der Heimath erhalten, überzeugt, daß Peter den Vater umgebracht hatte. Vor den Geschworenen gab dieser, ein frecher finsterer Bursche, zu, daß er seinen Vater manchmal geschlagen und in der Nacht vom 17. zum 18. Dezember auch etwa? heftig an der Gurgel gepackt hätte; die absichtliche Tödtunq stellte er jedoch in Abrede. Außer mehreren Nachbarn und Verwanotrn zeugten zwei Schwestern und ein Bruder unerbittlich wider den Angeklagten. Der Bruder, em Unttrofficier der Artillere, forderte das Gericht auf, keine Gnade zu üben und die Schande seiner Familie dem Henker zu überantworten. Peter Lantz wurde der Ermordung seines Vaters schuldig erkannt und zum Tode verurtheilt.

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