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daß die Zeit wie im Obwohl es für die Meista n, zerstreute sich da- fn‘
't des Festes zur (htialnin; mmensehung, seiner bir.-r ähnlichen aus turnen :^ lacht wieder überzogen a) oar gnädig und einen;~ , dem der heiterste Conner -errlichkeit zur Entwickelw; allen sich aus den ib bildeten aus dm en Reihen Spalier, mit b® iren.
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^auzc bietet ein wahrhaft malerische« BUd. Bon den nachfolgenden völlig in bien, dendr« Unschultz-weitz gehüllten Bäcker», bann den Schneidern und den Schuhmachern erregen die letzteren belonbne Lufmerksamkeü wU einer im »ittclaltrrlichen Ltvle ge- baltenen gruppe ^Hanv Sach«', die sehr gelungen au-geinllen ist. Noch einmal erscheint dann der Rudersport, vertreten durch den Mainzer Ruderverein, der emen aller- liebst dekoriNcn Wagen out sich führt, sowie dem «aftcler Ruderverein Turner uu- dem Äabr Jbaribalflou, dem iWa« Ostend« ch. dem Rhein Molelgau und dem Vahrn Dilgau reiben sich an, unter Vorantritt, sowie gesolgt von emem Musikcsrp-- Prachtvoll fofiümute Boer euer tunken hieraus Hatz Nahen der Küfer-Oruppe an. ;
Tat ist c.n< der komplturteste». aher auch der schönsten und stnnigftev de4 ^«oetz. 6i< setzt sich aus nicht weniger ato V Wagen zusammen, auf den n und Jauner und Wnzerinnen, Bacchus und Bacchantinnen, ein -adcsatz Mit dem sogenannten Hnbstmuck, low'e emc vollständiae Kelterei voraesübrt werden. DaS Im- pomrendke aber is: da- ungeheure Riesensaß, das hochauiragend aus einem besonderen Wagen lugt (il ist von den veremigtrn Küfern gemeinfchattlich angefertigt worden und von solchem Umsange, daß es nicht durch alle Straßen transvortirt werden konnte. Die ttdampa-oersabnk in Jkbeims hat dasselbe bereits anaefauft; da <5 aber uuch das (hfcnbabnprofil weit übersteigt, so muß e- später mittelst Frachtwagen an seinen Bestimmungsort gebracht werden.
Als Pendant zu dieser Alleaorle der Weinkultur bringt darauf die Rheinische Brauerei eine ebenfalls recht hübsche Gamdrinuügruppe und endlich sehen wir noch ernen Wagen, der von 6 Ochsen gezogen wird, er ist von der Gesellschaft Moguntia gestiftet und stellt m sehr schönen Emblemen und Figuren die Gruppen und Frieden', sowie .Rhein und Main* dar, woraus der Turnverein Mainz mit der Feuer- nxhr von Kostheim den Huß beschließt.
Nach dem Einircnen de- .^uge- aus dem Festplatze, etwa um 2 Uhr, begann die Ausstellung zu den Freiübungen, worauf die Festrede gehalten wurde. Für heute nur noch die Mittheilung, daß zum Bor- und dem nächst'gen Festort für daü mittelrheimsche Turnfest mit großer Stimmenmehrheit Neuwied gewählt worden ist. (F. A.)
Ätantfut t, 14. August. Obwohl da» Weiter nicht sonderlich günstig war, nahm die große Regatta, die von der Frankfurter RudergesellsLafk „Wirmania* beute in unserem Rawdarott Oberrad veranstaltet wurde, doch einen durchaus lebhaften und fesselnden 8erlauf. Wohl zogen graue Wetterwolken über die Zuschauer hin, welche dichtgedrängt die beiden Ufer des Mains beiegr hatten und auf Booten aller Art und Oiifce sogar einen Theil des Stromes füllten, und zuweilen trieb auch ein wenig festtäglicher Regenschauer die Menge unter das fchügende Dach der Tribüne am Festplaze und brachte mit einem Schlag ein Heer von Regenschirmen an die Odeeftäche, aber ichlleßlüb brach doch die Sonne stegreud das Wo!ken;l:ümmel hindurch und leb «ule hübücb hernieder auf die schlanken pfeilschnell dahtnschießenden Boote und die kräftigen Ruderer, die darinnen schweißtriefend um Preis und Fbre rangen. <ls wurden im Sanzen 9 Rennen abgehalten, bei denen zumeist eine D.stanz von 2500 IKtr. <gerader Gurt stromabwärts) zurückzulegen war. Rur bet dem 4 und 7. Rennen b trug die Distanz 3000 Mir (mit einem Drehpunkt), während in der letzten Race sogar 3500 Meter bewältigt werden mußten. Der Start lag. oberhalb des FestplaueS über der Laisettav. daS Ziel, bei welchem das Pafsiren dcS siegenden Bootes fielt durch ein Glockenzeichen marhrl wurde, gerade vis-a-vis der Tribüne am Festplatze. Gleich nach 3 Uhr begann das erste Rennen für vierräderige Outrigged Raee-Boote für Juniors. Der Ruderverein Frankfurt und die Rudergesellschaft „Germania' rangen um b<n Ehrenpreis, der von Freunden deS Rudersports gestiftet war. Der Ruderveretn siegte nach einer Fahrt von 9 Mm. 38 Sek. Die .Germania" gab das Rennen auf. weil ihr Boot unterwegs Master geschöpft hatte. Im -weiten Rennen (v.erruderige Oulrigged-Race-Bcote für Seniors) siegte der Hamburger Ruder flub „La Favorite CLetlie" mit 9 Mm. 15 Sek über die Rudergesellschafl Gießen, deren Boot erst nach 9 Mm. 28 Sek. durchs Ziel ging. Dem Sieger wurde der Ehrenpreis der Mitglieder der Easinogesellschast zugesprochen. Sehr tnterestant war daS vierte Rennen für ein« rudettge Outrigged Race Boote, die vor dem 16. Juli 1881 noch keinen Preis im Skiff gewonnen haben. (Damenpreis.) Bon den drei Booten die den Kampf ausgenommen hatten, siegte das Boot des ersten Wiener Ruderklubs „Cla* iFahrer L. Freu) mit etwa 10 BootS- längen über die beiden Frankfurter Ruderklubs und ging nach 10 Mm. 5 Sek. durchs Ziel. Statt des vierten Rennens wurde nun sofort die Race für VleriLdige Inrraged Gighs für Juniors abgehalten. Durch einen Irrtbum des Starters waren Loblenz und Oberrad zu spät am Platze, so daß die Ruder Gesellschaft Hanau allein das Rennen begann. Ob der letzteren aber der zweite Ehrenpreis der Rudergesellschafl „Gerrnan'a" zugesprochen werden sollte, war bei Schluß der Rennen noch nicht enlichieden. In dem fünften Rennen (etnruderige Outrigged Raee-Boote für Seniors) siegte die Rudergesellichaft ^Germania" narb 9 Minuten 55 Sek bequem über die Offenbacher Gesellschaft „Undine", d>e erst nach 10 Mm. 15 Sek. das Ziel erretchle. An dem sechsten Rennen (vierruderige Inrigged Raceboote für Juniors) beteiligten sich der Mannheimer Ruderverein „Amicitia", die Rudergesellschaft Hanau und die Offenbarer „Undine" Die drei Booten hielten sich während der ganzen Fabrt dicht aneinander, doch siegte schließlich das Boot der „Amicitia" nach einer Fahri von 11 Min. 31 Sek
Drei Minuten spät« ging das Boot „lUbüw" durchs Ziel, während , Hanau" erst weitere 4 Minuten später anlangt,. Der Lieger erhielt den ton auswärtigen Freunden der Ruder« geselllchaft „Germania" gestifteten Ehrenpreis. Runmedr wurde die vorher aufg^chcbene Race der vierrudengen Outrigged Gigbs lEhrenpre,» von Gründern btt Rudergesell chast, Germania ) abaehalten. Der Ruder«Bernn Offenbach Grate mit 11 Mio 38 Sek. über den Hubert nein Durzdurg. Der Ruderclub »atne war vor dem Rennen zurückgetreten. Bon den tut Äon« kurrenten, die sich kür das acht« Rennen (vierruderige Inrigged sttaee.Boote für Seniors» etn« gezeichnet hatten, waren zwei zurückgetreten und der Kamps wurde nur zwilchen der Ruder« gesellschaft Sachsenhausen und dem Hamburger Ruderklub „La Favorite ÖSeilie- ausgefochten, ttrflere siegte nach 8 Min. 33 Sek und erhielt den Ehrenpreis der „Germania", während die Hamburger sich mit dem Ehrenpreis des Fußballkubs „Eoncordia' begnügen mußcen. Hattm die bisherigen Sennen schon manche interessante Momente gebeten, so steigerte sich die Spannung bei dem letzten Lennen aufs Höchste. Der Ruderverein Frankfurt und Ue Rudergesellschäft „Germania" rangen in zwei achtrUderigen Outrigged Race-Booten um den Bürgerpre,». Dicht neben einander schosten die beiden Boote schon vom Statt aus durch die Wogen und bis zum letzten Augenblick blieb es zweifelhaft, wem brr Sieg zufallen würde. Mit kaum einem ^uß Borsprung ging schließlich das Boot des Rudervereins als erstes durch daS Ziel, vom jubeln-' den Beifall der Tausende, die längs bet Ufer Posto gefaßt hatten, begrüßt b Min. 52 Sek batte das siegende Boot zu der Fahrt gebraucht, bat andere kaum eine halbe Sekunde mehr. Allgemein beglückwünschte man sich zu dieser wundervollen Race, auf die Frankfurt in der Thal in Üdem 6inne stolz sein kann. Segen 7 Uhr war alles torüber, bit Zuschauer znstreulen sich und nur die Mannschaften der verschiedenen Boote versammelten sich zu einem Festbankett, bei dem Sieger und öefieate fröhlich zusammentranken und anstteßen auf da» weitere fröhliche Ge- dtthen des edlen Rudettport», bn in unserer Stadt eine seiner besten Pstegestätten gefunden teL - (8- 3*8 )
Gingen, 8. August. Am gestttgen und heutigen Tage wurde in dem festlich dekoritten Saale des „Paristt Hofes" Hierselbst der „dreißigjährige Stiftungs Gommer» der Gießener Burschenschaft Germania" abgebalttn, welcher einen wahrhaft glänzenden Verlauf hatte. Aus allen Thetlen Deutschlands, sogar auS Rußland und Amerika, hatten sich die Fefttbeil, nehmet eingefunden, um wieder einige Stunden in ungetrübter Stimmung mit den geliebten Studien und Vesinnungsgenoffen vereinigt zu sein, und dort auch Kunde zu geben von der ächten unentwegten Baterlands- und Freiheitsliebe, die sie noch immer befeelt. Die» bewiesen zur Genüge die zahlreichen Reden, von denen wir besonders die des Herrn Direetor B r andt aus Mainz und des Herrn Kreisarztes Dt. Wilbtandt au» Frankfurt hervorheben. — In warmen Worten wies Ersterer, welchn den Vorsitz führte, darauf bin, wie gerade jetzt unser Baterland (einer treuen freiheitsliebenden Männer mehr denn je bedürfe, wie e» heilige Pflicht eine» jeden Burschenschafters sei, festzudalten an ber Devise: „Gott, Ehre F.eibeit, Vater« land!", diesem Talismane, der von jeher seit Gründung ber deutschen Burschenschaften Bürgschaft abgelegt habe für treue unentwegte Vaterlandsliebe. — Auch der deutschen Frauen und Jungfrauen, sowie ber Dahingeschiedenen, wurde in warmen Worten gedacht, während zu Beginn des Gommerses unferem allverehrten Kaiser, sowie Seiner Königlichen Hoheit unferem Erzherzoge, ein donnernder Salamander gerieben wurde. Ein solennes Frühstück bildete ben Schluß de» schönen Festes, welches allen Lheilnehmttn unvergeßlich bleiben wird.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 13. August. lMarktdettcht.) Der heutige Heu- und Strobmarki war gu befahren. Heu kostete je nach Qualität der tttr. 4.00 — 5.00, Stroh X 3 00 4.00,
Butter 50 Kilo X 90-00, im Detail 1. Qualität da» Pfund X 1.25-30, 2 Qualität da» Pf. 1.15 — 20, Lier bas Hundert 4.50—6.00. Ochfenfleisch per Pfund 60—70 Kuh , Rinb und Farrenfleisch 45—55 , Kalbfleisch 40—55 H, Hammelfleisch
40—65 Schweinesteisch 75—80 ein Hahn X 1.80—2.20, ein Huhn X 1.60 2.00, eine Ente X 3.00 — 0.00 , eine Laube 50—00 H , junge GanS X 4.00—8.00, Hasen da« Stück X 2.50—3 , Poularden X 2.50—2.70, Rehbock da« Psd. 70-80 Kapaunen X 3.00-0, Wälscher Hahn X 9—12, Kartoffeln 100 Ko. X 6.00—7.00, Kohlkraut 20 4, Blumenkohl 1 St. 40—60 H, Wirsing 15—18 H, Gelberüben 1 Bund 10 — 0 Zwiebeln 1 Bund 0 H, Sellette daS Stück 30—00 Meerretttg 1 Stück 00—00, Spargel das Pfund 30 Romain-Salat 18—20 Endivien 8-10 . Rothkraut 25—00 Weißkraut
20 00 Arttfchoken 50 Erbsen da» Pfd. 30—50 H. Bohnen 100 Pfund 8—10 X, neue Kartoffeln daS Pfd. 00 daS Malter X 7.00—9.00, Kovf-Salat 5—10 Spinat 50—60 Schnittlauch das Eebund 3 Gurke 5—10 Kohlrabi per Stück 3—5
Frankfurt a. M., ben 15. Aug., Nachmittags 2 Uhr 10 Min. (Telegr. Coursbertcht. Mitgetheilt durch bas Bankgeschäft Albert Kaufmann in (Hießen.) Credit- actien 319s/6, Staatsbahnactten 317'/«, Galizier 288, Oeft. Silberrente 68Vr, 4% Ungar. Goldrente 102‘3/16, 4o/0 1880er Russen 76»/„, 2. Orient-Anleihe 61*/16 5«/0 Nuinänische Rente 927e- Tendenz fest.
Allgemeiner Anzeiger.
Hdtthrsksihk (fifriMntn.
Am 15. d. M. treten an Stelle ber im Ausnahme Tarif für die Beförderung non Wenerj in geschlossenen Wagenladungen von mindestens 10000 Kg oon den Stationen (Arünberg, Hungen, Lich und Mücke ber Oberdcssischen Menbadnen nach Station Urbach der Rdeinischen Badn via iHießen Troisdorf oom 25. Juli 1878 enthaltenen Frachtsätze aOberweite ermäßiate Frachtsätze in Kraft, worüber das Rädere bei ben betreffenden Güter- (iYPtbitionen ;u erfahren ist-
ließen, den 13. August 1881.
.\36O) Grosiher^oglicbe Direction.
)agdvtrpachlung
der Gemarkung Muschenheim. Montag den 28. August, Mittags 1 Uhr.
soll die J-gd hiesiger Gemarkung auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend auf hiesigem Rathhaus verpachtet werden.
Muschenheim, den 13. August 1881. 5336)________Roth, Bürgermeister.
Haler- \ Gras-Versteigerung.
Donnerstag den 18. d. M., von Morgens 9 Uhr an, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Haferernte von ca. 6 fD-Morgen auf der sogen. Reitstruth, sowie da- Gras auf einschüngen Wiesen von circa 28 sD Morgen in der sog- Untenstruth an Ort und Stelle veisteigert werden.
Die Zusammenkunft ist bei der Fußmüble.
Groß Buseck, den 12. August 1881. Großh. Bürgermeisterei Groß-BuseL 5274) Wagner.
Guts Verpachtung in der (Obcrförflrrci Schiffcnberg und Gießen.
5356) Mittwoch den 24. l. M. soll nachverzeichnetes cameral- fiScalischeS Gelände, für we.tere Bestandzeit von 6 und 9 Jahren, öffentlich verpachtet weiden:
I DaS f. g. Bick sche Gut in den Gemarkungen KleimLinden und Gießen.
II. Die f. g. fiScalische Heege de-gl. In den Gemarkungen Klein'Linden und Gießen.
III. (£tne Wiese „die Insel im Heßler" in der Gemarkung Heuchelheim.
Das Bick'sche Gut ist neu in Loose eingetheilt. dasselbe wird daher, unter aenauer Po zeigung ber Loofe, an Ort und Stelle verpachtet. Zusammenkunft Vormittags präciS V28 Uhr auf dem Bachweg zunächst deS Wetzlarer-WegeS vor dem Hestler.
Die Verpachtung der stScalischen Heege, sowie der Wiese in der Gemarkung Heuchelheim wird dagegen in dem Gemeindehaus zu Klein-Linden abgehalten und es wird hiermit Nachmittags 2 Uhr der Anfang gemacht.
Bei Verpachtung der fiscaltschen Heege werden die seitherigen Loose beibehalten; die Wiese in der Gemarkung Heuchelheim ist aber in 4 Loose neu eingetheilt. Steigliebbaber wollen die Loose vor der Verpachtung einsehen.
Gießen, den 15. August 1881.
Großherzogliche Oberförsterei Lchiffenberg.
5356) Georgi.
BGW-Kch- M flrimpparott bewährtester Construction (5201 und in allen Grössen,
w „ wovon auch Herr Wilhelm Reiber hier eine 1 Liter wasser von Brunnen- . - T
temperatur wird mit circa Auswahl aut Lager hat, empfehlen wir bestens. 30 Liter Gas, also mit einem —
Aufwand von etwa S/4 pf, Giessener Gaswerk,
xum Kochen gebracht.
Ocrlltigerung.
Dienstag den 16. August und die folgenden Tage,
Mittags 2 Uhr, werben im Hause des Herrn Friebrich Müller am Wallthor, gegenüber bem „Caf6 Leib", Möbel, als: Kommoben, Tische, Sopha'S rc., Betten, Uhren (Taschenuhren, Wanbuhren, Regulatoren), Gold- waaren, alS Ohrringe, Brachen rc., metfl- bietenb oersteigeit.
5325) F. Hoffmann.
Feilgebotenes.
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