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— ttm chsraktee»st.schts Zeichn, der Zeit ist wohl folgender noch nicht dagewefene Kall: Der Handarbeiter B aoS Renstädtel ist btim «mtspntckt ui Schneeberg klagbar geworden gegen feinen Sohn, einen I2|4btiq?n Schulknaden und zwar wegen Körprrvcrl tzung. DaS Amtsgericht verlangte out dieiem Grunde von btt betr. Echulanstalt ein Führungszeugniß über Vielen hoffnungtvollrn Schüler.
— Urber die P.rf-n'.ickken des Geheimen Leerizinalrathes Profesior Dr. Busch aus .'ionn, der bekanntlich die Operation an der Kaiser«» ausg'führt hat, dürften einige Mit. iheilungrn unseren ikesern gewiß erwünscht sei«. Professor Dilbelm Busch stammt aus nner berühmten deutschen Prcfissoren Hamill,, sein Baier war der l«5H als Dtreetcr deS gynäkologischen Instituts der Berliner Universität hier verstorbene Geheime Rath Busch, wahrend sein Großvater aleichfalls Professor an der Universität Marburg war. ür ist im Jahre 1h26 zu Marburg 'geboren Im Iadre 1851 wurde er Privaidozent der Lbirurgre und Assistent der chirurgischen Universiräts Klinik zu Berlin, deren Direktor schon damals v. Langend,ck war Bier Jahre darauf, im Oktober 1855, erhielt er m dem Alter von noch nicht 30 Jahren «inen Ruf als ordentlicher Profesior der llbrrurgte und Direktor der Klinik nach Bonn, wo selbst er nun schon länger als ein Lterteljahrhundert unausgesetzt als Operateur wie als klinischer Lehrer thätig ist- Den schleswigschen Feldzug von 1849 machte er als Assistenzarzt mit und sowohl 1866 in Böhmen, als 1870/71 in Frankreich entwickelte er als konlultativer Generalarzt des 8. rheinischen Armeekorps eine überau« erfolgreiche Lhätigkeit. Gebeimrath Busch genießt als Gelehrter wir als Operateur den Ruf einer der hervorragendsten Autoritäten auf chirurgischem Gebiete, leine glückliche, fichere „$anb*, sein chirurgischer Scharfblick, sowie di, sorgfältig« Behandlung der einzelnen Krankheitsfälle, die man ihm nachrühmt, haben ihn mit Recht zu dem gesuchtesten Arzte in den Rheinlanden gemacht.
(Kingesandt.
Die Mitglieder des Oberhessischen Vereins für Localgcschichte, welche nächsten Sonntag einen Ausflug auf den HauSberg bei Butzbach beabsichtigen, erlaubt man sich darauf aufmerksam iu machen, daß hinter der rechten (westlichen) Abdachung des Winterftein« auch der Melibokus sichtbar ist. Bet Hellem klaren Wetter dürfte sich Len Herren ein herrliches Rundgcmälde barbieten. C. V.
Unser Jugendfest
ist ohne Zweifel geeignet, emen Glanzpunkt im Leben unserer Kinder und damit auch ihrer wahren Freunde zu bilden. Allerdings nur bei richtiger Leitung desselben
Auf zwei Punkte sei eS gestattet, die prüfende Aufmerksamkeit deS geehrten Feft- Somits'S hinzulenken; 1) Die Dauer deS Feste- sollte doch luobl die eines halben Tage-, wie oorgeschlag»n worden, nicht überschreiten, theild des Kostenpunkte- wegen, IheilS weil Ermüdung und Abspannung sonst gewiß nicht au-bleiben würden. 2) Es dürfte kaum im Interesse kindlicher Fröhlichkeit und heilerer Unbefangenheit fliegen, wenn die an die Kinder auszutbeilenden Festgaben nach Maßgabe der bei den Spielen an den Tag gelegten höheren oder niederen Geschicklichkeit und Kunstfertigkeit, also auf Grund einer tn den Spielen selbst abzulegenden, durch schriftliche Notirung fest- I
Kirchliche Anzeigen der tvangelischenttiemeinde iuGiesien.
Gottesdienst:
Sonntag, den 17. Juli:
Morgen« 9*/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
(Die LatechiSmuSlehre fällt auS.) Nachmittag« 2 Uhr- Pfarrer Dr. Naumann.
Nächstkünftigen Sonntag, den 24. Juli, wird da« heil. Abendmahl gefeiert werden. Die Beichte findet Samstag, Nachmittags 2 Uhr, statt.
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 17. bis 23. Juli besorgt Pfarrer Schlosser.
Handel und Verkehr.
Frankfurt a. M., den 15. Juli, Nachmittag- 2 Uhr — Mm. (Telegr. Coursbericht Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credit- aclien 3133/H, Staat-dahnactien 311, Galizier 285'/,, Oest. Silberrente 68'/,« 4°/tiUnaai. Goldrente 79%, 4°/0 1880er Russen 76, 2. Orient Anleihe 60'/«, ^/„Rumänische Rente 92. Tendenz anfangs fest, Schluß ermattend.
zustellenden Prüfung verabreicht werden sollen. Wozu bann kommt daü bie tMlunfl m der Regel durchaus keinen sittlichen Werth bat, sondern da« Ergebniß e.n^ völlig verdtertstlosen glücklicheren Körperbtldung und Ramranlagc ist. Da^tst e« denn unvermeidlich, daß die Herten dcr Kruder bier den Lockungen ehraeiriaer Eifersucht und Gcwinniucht dort einem Gefühl unverdienter Kränkung und Zurücksetzung sich öffnen
fb<sfb*m,trber Schmelz jener dem Beschauer und dem Elternberzen b b«n r,lbI,<fifn Hk'terkeit und unbefangenen Fröhlichkeit wird verlort Bemerkung, zu der auch die Wahrnehmungen bet dem letzten sonst so ansprechcuden Iugendseft mehrseitig Veranlassung gegeben haben. Müffen'Fesiaaden an sammtliche Kinder vertheilt werden — was wir außer der gemeinsamen Späsuna ^chl gesunden baden — so würde da« wohl am schicklichsten au? dem Weg einer Verloosung geschehen. iwiuuWncn au,
Bou einem Jugend, und Kindersreund.
Oaghiierimdjlimfl.
Dienstag den ZS. Juli 18S1,
RachmittagS 3 Uhr, foll die der Gemeinde BerSiod zu« stehende Feld- und Waldjagd, bestehend in der ganzen Gemarkung Bersrod, auf weitere sechs Jahre auf hiesiger Bürgermeisterei öffentlich verpachtet werden.
Ber-rod. den 14. Juli 1881.
Großherzogl Bürgermeisterei Bersrod. 4696) BoeLer.
Ärbeitsversteigerung
Montag den 18. Juli d. Js.,
R?chmutags 5 Uhr, sollen im zweiten Schulsaal dahier die an dem Pfarrgebäude erforderlichen Maurer«, Dachdecker«, Schreiner«, Schloffer«, Glaser-, Weißbinder, und Spengler« Arbeiten, veranschlagt zu 478.48 JL in Accord gegeben werden.
Alt«Busrck, den 13. Juli 1881. 4710) Wagenbach, Bürg-rmetster.
Mittwoch drn 20. 3uli,
Nachmittags 2 Uhr, oll in der Wohnung der Vaul Weitzel Wittwe, Neustadt, Möbel, B'ttwerk, HauS- unb Küchengeräthc meistbietend versteigen werden.
Gießen, den 14. Juli 1881.
4695)______M Aller.___________
Verkauf eines Faffeiochfen.
Die Gemeinde Groß-Eichen hat -einen Faffelochsen, Jahr alt, zu verkaufen.
Groß-Eichen, 13. Juli 1881.
Troßh. Bürgermeisterei Groß-Eichen. 4688) Zimmer.
Feilgebotenes.
4704) Ein altes Sopha zu verkaufen.
I___Flügelsgasse A. 95.
Eine gut erhaltene Deci- malwaage (13 Ctr. Tragkraft, von DiSgue) zu verkaufen.
Wo? sagt die Expedition d-^Blattes. (4701
Iohannistrauben und Elacbeldce^en :u babtn bei 4703) Frau Koch Flügelsg. A. 95.
Ein BierMnf-Apparat billig zu verkaufen. Näßeres in der Expedition ds. Bl. (4546
Allgemeiner Anzeiger.
Cin 1 adun g.
4657) Die Mitglieder der evangelischen Gemeindevertretung lade ich, vorbehältlich der an die einzelnen Herren ergehenden besonderen Siu« laduna, hierdurch ergebenst ein zu einer Sitzung, die am Sonntag den 17. Juli d. I., Bormittag- 11 Uhr, in der Stadtkirche statt« studen soll mit folgender Tagesordnung:
1) Jahresbericht des Kirchenvorstandes über den kirchlichen und sittlichen Zustand unserer Gemeinde im Jahre 1880.
2) Wahl eines Abgeordneten zur Dekanatssynode an Stelle des Herrn Geheimeraths Kanzlers Dr. Wasserschleben, der sein Mandat niedergelegt hat. Bemerkt wird, daß nach der Kirchenverfaffung die weltlichen Abgeordneten zur Dekanats. Synode aus der Zahl der gegenwärtigen oder früheren Kirchenvorsteher zu wählen sind.
3) Vorlage des geänderten Voranschlags der evang. Kirche pro 1881/82. Gießen, den 12. Jnli 1881.
Der Vorsitzende des Kirchenoorstandes.
Dr. Naumann.
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Herr Medicinalratb Dr. (tzlasor die Güte gehabt hat, an Stelle deS verstorbenen Herrn Rentners Bernhard Löwe die Funktionen des Vertrauensmannes unserer Kaffe für die Provinzial Hauptstadt Gießen zu übernehmen
Heppenheim a. d. Bergstraße, 4. Juli 1881.
Sie Verwaltung der rlnterftübungskalle für bedürftige Pfleglinge der Groljh. Landes-Zrrenanlialt.
Dr. Ludwig. Dr. Werle. Dr. Wittich. Schaum.
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