werde. Einzelnen empfangenen Personen gegenüber sagte der Kaiser: Ec bt steige den Thron unter peinlichen Umständen, er sehe aber vertrauensvoll der ehrlichen Mitwirkung aller Patrioten entgegen und werde er sich b-mühen, die Liebe von ganz Rußland in ebensolchem Maße zu verdienen, wie sie sein ver> ft or6 er er Vater besessen.
— Auch ein zweiter Verbrecher, ebenfalls ein junger Mann, der eine Bombe warf, ist ergriffen. Der Huldigungseid der Mitglieder deS kaiserlichen Hauses Ist nach ZeitungSmitthetlungcn noch gestern erfolgt.
Wien, 14. Mär). Die hiesigen Blätter sind einstimmig in der Entrüstung und in dem Abscheu über das gegen den Kaiser von Rußland verübte Attentat. Wie die „Presse" b-richtet, war der Kaiser Franz Joses von der Unglucksbotschaft tief erschüttert und richtete sofort ein eigenhändiges Con- dolenz.Telegramm an den Großsürsten-Thronfolger und an die Mitglieder des russischen Kaiserhauses.
Paris, 14. März. Die Journale sprechen allesammt ihren Abscheu über das Attentat gegen den Kaiser von Rußland auS. Präsiden: Grevy richtete sofort ein Telegramm mit dem Ausdruck seines tiefsten Schmerzes und seiner lebhaftesten Theilnahme an den Kaiser Alexander III. Der Muust-r des Auswärtigen Amtes, St. Barthelemy, sandte ein ebensolches Telegramm an den französischen Botschafter Chanzy.
Bremen, 14. März. Das Wasser der Weser fällt langsam. Der angcrichtete Schaden in den überschwemmten Stadttheilen an Maaren rc. ist sehr bedeutend. Die Eisenbahnverbindung nach Oldenburg ist einstweilen sistlrt; die dtrecte Verbindung mit Köln via Osnabrück ist unterbrochen und durfte die Unterbrechung voraussichtlich längere Zeit dauern.
Petersburg, 15. März. Bei der gestrigen Huldigung hielt Kaiser
Vermischtes.
Bingerbrück, 9. März. Am Ruppertsberg fand diesen Morgen, unmittelbar nack- dem em Buterzug passirt war, ein Srbrutsch statt, durch welchen die iSeletse gesperrt wurden. Die Stelle ist dieselbe, an der bereits mehrere gleiche Unfälle stattgefunden haben, zwischen der Drususbrücke und dem Eisenbahn-Einschnitt. Für bie jetzt oben dicht am Rande des im t-i <7^n "i>riff-ncn Abhanges stehenden Häuser ist nach dem Krzn. Lgbl. die Lage höchst gefährlich, denn jeder Tag kann weitere Ablöiung des durch keinerlei Futtermauer gestützten Erdreichs und damit auch den Untergang jener Häuser bringen, die merkwürdigerweise noch bewohnt sind. Zugleich ist die Stelle auch für Eisenbahnzüge gefährlich; bätte der gestrige Erdrutsch "n'n 8«”t>e vorübeifahienden Zug getroffen, io wäre dieser höchst wahrscheinlich die hohe -öabnboldjiing hinunter in die Nahe geworfen worden
Lokale-.
Gießen, 15. März. Im Palmengarten zu Frankfurt a. M. beginnt soeben die iabr wieberkehrende große Frühjahrs-Blumen- und Pflanzen-Ausstellung und ist es gerade diese« Jahr nach dem so langen Winter eine wahre Erholung die zanm Kinder Floras schon jetzt in vollem Blumenschmuck zu schauen. Camelien, Azaleen und viele andere Spezies zeigen ihre herrlichen Farben und nächstdem wird der berühmte Rosenflor das Auge der Besucher wieder erfreuen. Gerade diese Lieblingsblume Aller ist hier m wahrer Vollendung zu sehen denn unberührt von rauhen Winden und jähem Sonnenbrand entwickeln sich hier die Blumen'unverletzt und in voller reiner Farbenpracht; für den Liebhaber und Kenner wie für den Laien eine Augenweide.
Äöht, 14. März. Der „Köln. Ztg." wird aus Petersburg von gestern Abend gemeldet: Wie man hört, war der Kaiser furchtbar verletzt an den Beinen unter den Knien, an den Armen und am Kopfe. Der Blutverlust bewirkte ein rasches Ende. Nach dem Attentat wurde der Kaiser auf Händen fortgetragen, ein Martnesoldat sammelte die Orden, wrlche die Explosion von des Kaisers Brust gerissen hatte. Von den Verhafteten wurde nur einer be- i stimmt als Theilnehmer am Morde erkannt, Mitschuldige sind selbstverständlich vorhanden. Viele Verhastungen sind vorgenommen. Die „Köln. Ztg." mel- ? bet ferner, daß ihr Berichterstatter schon am Sonnabend versuchte, ihr Mir- ! theilung zu machen, deren Absendung von der Censur nicht gestattet wurde. ' Die Mitthetlungen gingen daher brieflich nach Eydtkuhnen, von wo sie tele- I graphisch befördert wurden. Sie lauten: „Petersburg. Abermals wurden j Haussuchungen nach einem politischen Verbrecher gehalten, dessen Perlonalbe- ; schretbung lautet: Großer Wuchs, brünett, trägt einen schwarzen Backenbart. ! Die Polizei ist einem neuen Complott auf die Spur gekommen. Der letzte >' Proceß und die letzten Verhaftungen haben so reichhaltigen Aufschluß über die ! nihilistische Propaganda ergeben, daß man glauben sollte es werde bei einiger ' Wachsamkeit möglich sein, ein Unglück zu verbüten."
Handel und Verkehr.
Gießen, 15. März. Auf dem heutigen Wockenmarkte kostere - Butter per Pfd. JL 1.00 bis 1.05 Hühnereier 1 Stück 0—5H, 2 St. 11 Gänseeier 1 St. 10-12 H Käse per Stück 5—12 KLsematte ver Stück 2—3 H, Erb.en 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 24 H, Lauben da» Pa <X 00.90—1.20, Hühner p. St. JL 1.50—2 00. Hahnen p. St. JC 1.70—2.50, Gänse v.. Stuck 1—5 JC, Enten per Stück A 2 -2.50, Ocdsenfleisch S6-N0H per Pfd., Kuh. u, d Rindfleisch 48-50 Kalbfleisch 40-44 Hammelfleisch 60-66 Schweineflctta, 68—00 Kartoffeln per 100 Kilo JL 4 50-5.00 Zwiebeln p. Etr JL 00—12. Milch xn Liter 16 und 18 H Weißkraut 100 Stück JL O.nO—O OO, Enteneier per 1 Stück 6—7 A Welsche JL 7-7.50.
Frankfurt, 14. März. Der heutige Diebmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 354 Ochsen, 382 Kühe, Rinder und Stiere, 260 Kälber und 250 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. A 64—68, 2. Qual. 56—60, Kühe und Rinder 1. Qual. JL 55—57, 2. Qual. JL 45-50, Kälber 1. Qual. JC. 55—58, 2. Qual. «X 40—55, Hämmel 1. Qual. JC. 55—60, 2. Qual. JL 40—50 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine wurden 680 Stück angeführt und mit 68 das Pfund bezahlt.
Frankfurt, 14. März. (Fruchtbericht.) Mebl Nr. 1 JL 39, Nr. 2 A. 37, Nr. 3 32, Nr. 4 JL 28, Nr. 5 JL 25, Roggenmehl o/t (Berliner Marke) A 30.50—31, do. 1 (Berliner Marke) Jt 29.00—00.00, Do. II (Berliner Marke) A 24.00—00.00. Wei,en effektiv diesiger ab Bahnhof hier 23.50 00.00, ab unserer Umgegend JL 23.00—23.25 bo. fremder je nach Qualität JL 22.00—23.50, Roggen, je nach Qualität JL 21.40—OO.üo' ©erfte A 18—20.50, Hafer JL 14.50—16, Kohlsamen JL 00.00-00, Erbsen JL 19—27,' Wicken 16—18, Linsen A 20—40, Bohnen, weiße, JL. 23—25, Roggenkleie — S*obe und feine «X —, Rüböl, detail, JL 64. Stimmung ruhig. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: hübsche Malzgerste zu JL 15.40, buntes Mais zu Jü 13.75. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht = 100 Kilo.)
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3abren. Er war in den letzten 2 Jahren Zuhörer des Berginstituts.
großer Ruhe dicht an den Verbrecher heran betrachtete ihn, befahl ihn ab- unb begab sich zu Fuß auf den Heimweg. Er hatte wenige Schritte gemacht als plötzlich em anderer junger Mann einen Gegenstand mit aller Gewalt vor die ftüfte des Kaisers warf Es erfolgte eine so furchtbare Explosion, daß alle Nächststehenden von deren Gewalt zu Boden geschleudert wurden und aus der andern Seite des Kanals Fensterscheiben sprangen. Die Detonatton wurde in der aanren Stadt vernommem Als der Dampf sich verzogen, erblickte man den Kaiser in seinem Blute am Boden liegend, um ibn herum eine große Anzahl Verwundeter Auck ?erbrecher war, obwohl unverletzt, zu Boden gefallen. Er wurde sofort von der wuthlchnaubenden Menschenmenge umringt, nur den Bemühungen der Polizei ae- lang eS den Nichtswürdigen gegen dieselbe zu schützen; der Kaiser wurde schwerve/- wundet, besinnungslos, in den schnell herbeigeeilten Schlitten des Stadthauptmanns ^edorow gelegt, dieser nahm den Kaiser in seine Arme, das bleiche mit Blut überströmte Haupt an feine Brust legend. Der Helm, den der Kaiser getragen, war durch die Explosion fortgeschleudert und augenblicklich nicht zu finden- So ging die traurige r^rtiSlnr!t.2BlntIrpa Dort wurde der Kaiser ausgekleidet. Die Wunden erwiesen sich als schreckliche. Das eine Bein bis zur Höhe des Oberschenkels war zerschmetter
Halste des Schienbeins. Der Unterleib war vollständig aufgerisfen' ^klärten einstimmig, eine Amputation der $eine fei ausführbar und Hoffnung überhaupt nicht mehr vorhanden. Cs blieb nichts übrig
Eurige Pflicht des Geistlichen, der den Sterbenden einfegnete. Angstvoll stand bu Menschenmasfe vor dem Palais, viele glaubten, d.e Gerüchte über die Verwunduna seien übertrieben. Plötzlich um 3 Uhr 40 Minuten ging ein tiefes Gefühl der Trauer langsam senkte sich die kaiserliche Fahne bis zur Hälfte des Fahnenftockes herunter, zum Zeichen, daß der Herr;eher und Vater des Vaterlandes sich zu seinen Vatern versammelt habe. Gleichzeitig trat ein General vor die Menae und verkündete das traurige Ereigniß. Mit entblößtem Haupte hörten Alle daß der ’np Gott verschieden, und schlugen das Zeichen des Kreuzes zum Andenken an btn hohen unvergeßlichen Verstorbenen Um 5 Uhr schworen ein Theil der Garde- truppen Seiner Maiestät Kaiser Alexander III. den Eid der Treue. Heute Montaa sindet die Vereidigung der übrigen Truppen statt. ' ”
, , r14- März. Dir „Reqierungs.Anzeiger" veröffmllicht
heut« das folgend« kafferltche Manifest: „Wir von Gottes Gnaden Aleran- der III., Kaiser und Selbstherrscher aller Reußen, Czar von Polen, Großfürst von Fmnland rc. thun zu wiffen: Es hat dem Allmächtigen in seinem uner. forschiichen Rathschlufle gefallen, Rußland mit schwerem Schicksalsschlaae beim- zusuchen und seinen Wohlthäter, Kaiser Alexander II., zu sich in'S Jenseits abzurusen. Er fiel von gotteslästerlichen Mörderhänden, die zu wiederholten Malen nach seinem theuren Leben trachteten und sie trachteten nach diesem so tbeuren Leben, weil sie in ihm den Schirm und Hort erblickten für die Größe Rußlands und für das Wohlergehen des russischen Volkes. Beugen wir uns «n unergründlichen Willen der göttlichen Vorsehung und senden zu dem Allmächtigen unser« Gebete empor für die Ruhe der reinen Seele unseres ent. schlafenen Vaters. Wir besteigen unseren von unseren Vorfahren ererbten Thron des russischen Reiches und deS unzertrennlich mit ihm verbundenen Ezarenthums Polen und GroßsürstenthumS Finnland. Wir nehmen die uns von Gott auferlegte schwere Last auf uns in dem festen Vertrauei, aus seine allmächtige Hülfe, möge er unsere Arbeit zum Wohle unseres geliebten Vaterlandes segnen und möge er unsere Kräfte lenken für da« Glück aller unserer getreuen Untertanen. Indem wir vor Gott dem Allmächtigen das von unse> rem Vater abgelegte heilige Gelübde wiederholen, nach dem Vermächtniffe unserer Vorfahren unser ganzes Leben der Fürsorge um die Wohlfahrt Macht und Ehre Rußlands zu weihen, fordern wir alle unsere getreuen Unterkhanen
auf, vor dem Altäre des Allerhöchsten ihre Gebete mit den unse.iqen zu ver. einen und gebieten ihnen, uns, Treue zu schwören und unserem Nachfolger dem Großfürsten. Thronfolger Alexandrowitsch. Gegeben in St- Petersburg, im Jahre nach Christi Geburt 1881 und unserer Reaie- rung tm ersten. d
m , 14. März, lieber die gestrige Katastrophe meldet
dre"Agence Raffe- noch folgende Details: Die ersten Äerzte, welche zur Hilfeleistung herbeteilten, waren der Chirurg KrouglewSki, die Doctoren Bot« nne, Marcus, Dvoraichine, welcher sich brretts mit allen zu Amputationen und Nesektronen erforderlichen Instrumenten versehen hatte. — Die Beine hmaen nur noch an den zerrissenen Muskeln, das Blut floß stromweiS. Es wurden sofort Kautschukbandagen um die Beine, sowie um die rechte Hand gelegt: der ^rauiing an der Hand war tief In die MuSkeln eingedrungen. In Folge der Unterbindung der Adern und der Anwendung von Eis und anderen Be- lebungSMitteln^ öffnete der Kaiser noch einmal die Augen, welchen Moment der Priester zur Spendung der heiligen Sterbesacramente benutzte. Bald darauf ober stockten Herzschlag und Athem. Sämmtliche Mitglieder der kaiserlichen Faniilie umgaben knieend das Sterbebett, während der Eczpritster die Sterbe« gebete verlas. - Oberst Doorjeßki, Gehilfe des P°I:zeime.sterS, welcher den ersten Mörder verhaftete unb ihm Dolch und Revolver entriß, muß in Folge seiner Verwundungen, die indeß nicht töbtlrch sind, bas Bett Hüter. Die Personen, welche den Kaiser zuerst aufhoben, waren der Capttän-Lieutenanr vom Regiment Lichten. Novikow und Netchatew, Junker auf der Kriegsschule. Die Anzahl der Verwundeten ist größer, als man zuerst annahm, einige der» Breits gestorben. Der verhaftete Mörder nennt sich Russakow, fft 21 Jahr alt, stammt aus der Provinz Novgorod und besucht die hiesiae Bergakademie. 1 1 ö
u ... „Badische Landeszeitung" veröffentlicht eine Zu-
jchrfft des Tabaksfabrikanten Ritzhaupt in Werfauerhof bei Heidelberg, worin derselbe aus einet mit drm Reichskanzler Fürsten v. Bismarck über die Tabaksteuersraae gehabten Unterredung mittheilt, daß der Reichskanzler an der Einführung des Tabaks- monopols festhalte und dem Reichstage eine bezügliche Vorlage machen werde, sobald der Reichstag eine Bürgschaft für die Annahme der Vorlage biete. Die in der Tabaksbranche herrschende Unsicherheit fei eine Folge der Fraktionspolitik des Reichstags. Bei der Einführung des Tabaksmonopols würden die Fabrikanten loyal abgcfund.n werden, die Tabakshändler aber feinen Entschädigungsanspruch erhalten Der Reichs- fanzler sei übrigens nicht für das sranzösifche Monopolsystem, sondern wolle daß eine große Anzahl der bestehenden Fabriken und auch die Hausindustrie weiter arbeite. . P 14 März. Der Kaiser hat eine vierwöchemliche Hoftrauer anläßlich
des Ablebens des Kaisers von Rußland angeordnet; der Erzherzog Karl Ludwig wird 8? ju den Trauerfeierlichkeiten nach Petersburg begeben. - Die „Wiener AbendpoU" schreibt anläßlich des Ablebens des Kaisers Alexander: „Ein großmüthiger, hochsinniger und milder Monarch wurde dem dankbaren Volke entrissen. Die That allein, durch 1 welche er 2o Millionen Unterthanen das Bewußtsein ihrer Menschenwürde gab, würde hmreichen, um Alexander IL in Die Reihe der edelsten Wohlthäter der Menschheit zu stellen. Bon tiefem Mitgefühl ergriffen, blickt die Bevölkerung Oesterreich-Ungarns nach der Hauptstadt des befreundeten Reichs. Möge Alexander III. erfüllen, was fein : -«ater vorbereitet hat, möge Die Entwickelung Rußlands stetig auf jenen Bahnen vorwärts schreiten, welche zu den Zielen wahrer Volkswohlfahrt, zu reget Mitarbeiterschaft an den gemeinsamen Ausgaben des Friedens mit allen Völkern Europas führen , , AterSbu^g, l.4- März. Der „Herold" meldet über das Attentat: Der Kaiser begab sich nach Beendigung der Wachtparade, der beizuwohnen er, wie verlautet ge- ! warnt worden war, in's Palais der Großfürstin Catharina und blieb daselbst kurze \ geit jum Frühstück. Gegen l3/« Ubr verließ der Kaiser das Palais, um sich nach i Ho.ule begeben und wählte den Weg entlang dem Canal. Als er etwa an der «Witte der Mauer des Palaispatks angekommen war, erfolgte eine starke Explosion ' welche den Wagen des Kaisers arg beschädigte. Der Kaiser stieg sofort aus dem ‘ Wagen. Ein Ofsicler eilte herbei und sagte: „Herr, sind Sie verwundet?" Der Kaffer 1 e T1* 0j°^cr ^uhe: „Gott sei Dank, ich bin unverletzt, ängstige Dich nicht : aber id) mnfe nach den Verwundeten sehen." Deren lagen viele umher, theils Soldaten :
. Kaisergeleits, theils zufällig anwesende Civilpersonen. Der Kaiser schritt erst auf einen schwer verwundeten Kosaken zu, ordnete Fürsorge für denselben an und erblickte ’ Schntte von sich den Verbrecher von der Menschenmenge umgeben. Ein Soldat des Preobadienski-Garderegiments hielt ihn fest unb umklammerte dabei feine i Der Verbrecher ist ein junger Mami, "blond, Namens^Russakow"^^mi^Alttr" von 21 j a C r IU* toar“ie ^'^Prache an dte Versammelten. Er dankte
° —- - ' " — Der Kaiser 1 fur bie fclnem verstorbenen Vater bewiesene Treue und forderte Alle auf, daß
ahl ihn ab- ’ bte i,em Entschlafenen bezeugte Treue und Ergebenheit auch ihm gehalten


