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liMf Wolff, rer Riegelpsad. neiurbauten Hausc der zweite E-o-k ,u W. L<ipp.

Sartm gegenüber tock, 5 Zimmer zu

f in meinem Hause gerichtet, i|t fo^kid* A. Petri.

ts ist zu vermiethen pel, LudwigSvlat«. »ause an der ^rüm Logis von 4 Zim vermiethen.

körennereibefitzer.

Zimmer (Parterre)

tyt, Nmirwr^ rsirw ä , 5 Zimmer ic ent- ntheil vom L itvnl vermiethen.

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Mittwoch den 16 Februar 1SS1,

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Anikizc- Amtsblatt fit fern Kit» Gieße».

MeSacttonoburcan t

GUpOdittonvduk«»«:

Schulstraße B. 18.

Erscheint täglich nut Anonohme deH STtr-uiac».

Preis viertel jährlich 2 SR ar! 20 Pf. mit vringerlohw Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pj»

Amtlicher Hheit.

Betreffend: Die Einsendung der Liquidationen über an Truppen geleisteten Vorspann. Gießen, am 15. Februar 1881.

Das Großherzogliche^Kreisamt Gießen

an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, an die sofortige Erledigung unserer Verfügung vom 6. L M. (Anzeiger Ar 33).

________________________________________________________Dr- Boekm anv.__________

Betreffend: Generalversammlung deS landwirthschaftlichen Bezirk-vereirS Gießen.

Bekanntmachung.

Bu der Donnerstag den 24. I. M., Dormittags 10 Uhr, ju Gießen im Gasthause zum Einhorn stattfindenden Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen lade ich alle Mitglieder des Vereins und Freunde der Laad- »itthschasl ergebenst ein.

Tagesordnung:

I. Vorlage der Nechnuna für 1880.

II. ^eftstelluna des Voranschlags für 1881.

III. Geschäftliche Mittheiluugen.

IV. Dortrage und Verhandlungen:

1) Vonrag des Großhrrzvglichen LandeScultur-Jnspector- Herrn Dr. Klaas über Drainage nasser Culturländereieu;

2) Vortag des Großberzoglichen GenecalsecretärS Herrn Dr. Weidenhammer über die Bildung von landwirthschaftlichen Creditgenoffenschaften;

3) Vortrag des Gutsbesitzers Sch lenke vom Hardthofe dahier über die Nothwendigkeit deS Eamenwcchsels beim Körnerbau;

4) Besprechung über die von dem l^rnirtbschaftlichen Vereine der Provinz Oberbefien cngeregte Frage in Betreff der Unterhaltung der Staats» und Provinzialstraßen, insbesondere die Benachtheiligung der Straßen durch den Gebrauch der Pflugschleifen.

Vor der Generalversammlung (um 9V2 Uhr) w-rv eine Sitzung deS VereinsauSschuffeS stattsinden, wozu ich die verehrlichen Mitglieder de- Ausschüsse- noch besonders einlade.

Die Herren Bürgermeister ersuche ich, Vorstehende- auf geeignete Weise m den GemeMden bekanul ga machti.. *

Gießen, am 12. Februar 1881. Der Direclor des landwirthschaftlichen Bezirk--erein-Gießen.

Dr. Boekmann.

L; kanntmachung.

Die Landbriefträger führen auf ihren D e Ingen Bücher mit sich, welche zur Eintragung der ihnen vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Postanstalt übergebenen Sendungen mit F angabe, Einschreibsendungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packete und Nachnahmesendungen bestimmt find und zu größerer Sicherheit für die richtige unr rechtzeitige Ablieferung dieser Gegenstände dienen. Will der Absender die Eintragung selbst bewirken, so hat der Landbriefträger demselben da- Buch vorzulegen. Bei Eintragung des Gegenstandes Seitens des Landbriesträgers muß dem Absender aus Verlangen durch Vorlegung des Buckes die Ueberzeugung von der staitgehabten richtigen Elntiagung gewährt werden.

Da diese Emr chtung und cas dem Publikum durch dieselbe gebotene Mittel zu seiner Sicherstellung nicht genügend bekannt zu sein scheint, so wird auf da- Bestehen derselben besonders aufmerksam gemacht.

Darmstadt, den 3. Februar 1881. Der Kaiserliche Ober-Postdirector.

Hagemann.

Deutschland.

Darmstadt, 12. Februar. Se. Küntgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgst geruht:

Am 9. Februar 1881 den Kriiebanmeisttr des Biubezirks Bensheim, Hosbaurath Ehrtstian Horst, zum vortragenden Rath bei der Abtheilung für Bauwesen des MinistermmS der Finanzen unter Verleihung des Amtstilels Oberbaurath" zu ernennen.

Darmstadt, 14. Februar. Seme Königliche Hoheit der Großberzog haben durch Allerhöchste Entschließung vom 1. d. Mts. dem Ches des G- l erz-glichen Hofmarstalls, Kammerherrn und Major ä la suite der Kavallerie, Freiherrn von 9tordeck zur Rabenau, den Diensttitel alsOber Stallmeister" Allergnädigst zu verleihen geruht.

m. Darmftadt 13 Februar. Bezüglick des Anttages der Abag. Sckröder und Genossen auf Ausdcbung des Gesetzes vom 3. Mai 1858, die Bildung der Crtä- vorstände betreffend, und eines Tbcilcs des Gesetzes vom ^November 1872, die Mit» Wirkung der Forenseu bei der Festsetzung des Gemeindevsranschlags betreffend, ist die rrste Kammer dem Beschlüsse zweiter .Kammer, dahin gehend: nach dem Antrag des Äbg. Franck den von den Abgg. Sckröder und G nossen oorgescklagenen Gesetzes­entwurf zur Ertheilung der verfanungsmäßigcn Genehmigung zu empfehlen, bezw. das Gesetz vom 3. Mai 1858 und Absatz 3 des Art. 1 des Gesetzes vom 22. November 1872 aufzuheben nickt beigetretcn. Zufolge desfalliger Recommunicatwn der ersten Kammer hat Namens des Gesetzgebungsaussckusses der zweitrn Kammer der Abg. Kückler weiteren Bericht erstattet. Derselbe führt aus, wenn auch nach der ablehnen­den Erklärung der Stoatsregierung imb dem Beschlüsse erster Kammer an das 8u'la- be­kommen eines Gesetzes im Sinne . es Anttag^s vorerst nicht gedacht werden könne und die Angelegenheit zunächst als erledigt betrachtet werden muffe, so glaubt dock der Aus­schuß auf dem Beschlüsse zweiter Kammer beharren zu sollen. Der Ausschuß sei foieriu insbesondere durch die Erwägung veranlaßt, daß die Bestimmungen^ über die Mit­wirkung der Forensen bei der Festsetzung des Gemeindevoranschlags sich absolut nicht bewährt habe, indem die Forensen von dem ihnen zustebenden Wahlrecht so gut wre gar keinen Gebrauch gemacht haben und der umfangreiche Apparat für den angestrebten Zweck in gar keinem Verhältniß stehe. Der Ausschuß deanttagt, die Großb Staats- Regierung zu ersuchen, dem nächsten Landtag einen Gesetzesentwurf im Sinne des An­trages Schröder und Genossen vorlegen zu wollen.

Nachdem bezüglich des Gesetzesentwurfs, die allgemeine Bauordnung bett., die rmischen den Beschlüffen der zweiten und ersten Kammer vorhanden gewesenen ^Diffe­renzen durch Beittitt erster Kammer zu den Beschlüssen des anderen Hauses fast sämmt-

lich beseitigt worden sind, besteht eine Verschiedenheit der Anschauungen nunmehr nur noch n drei, der Auffassung des besonderen Ausschusses zweiter Kammer nach, un­wesentlichen Punkten, in denen, wie der von dem Äbg. Küchler erstattete weitere Bericht ausfühn, eine Nachgabe der zweiten Kammer im Interesse des baldigen Zustandekommen- des Gesches angezeigt erscheint. Der Ausschuß beantragt deßhalb zu den drei in Frage stehenden Ärttkeln 12, 15 und 53 Beittitt zu den jenseitigen Beschlüffen.

tzuttiand.

London, 13. Februar. In Hybepark fand heute gegen die irländische Politik der Regierung eine öffentliche Kundgebung statt, welcher einige Tausend Menschen, meist Irländer. beiwohnten. Die irischen Parlaments-Deputirten Mac Caribv Nelson, Sexton und R dman traten als Redner auf und sprachen sich g-gen d:e Haltung der Regierui>g Irland gegenüber und gegen da- jüngste Verhalten des Unterhaus Sprechers auf daL Heftigste aus. Die Versammlung nahm die Reden mit großem Beifall auf, enthielt sich aber jeder Störung der Ruhe.

N'ch dem Transvaal-Lande find 700 Mann Infanterie, 160 Mann Artillerie ur.d 2 Kavallerie-Regimenter als wettere Verstärkungen bestimmt. Eine amttiche Depesche aus Kapetown vom 12. ds. meldet den Abschluß eines siebentägigen Waffenstillstandes mit den Basutos.

Hriecherrlanv.

Zante, 13. Februar. Die österreichische DachtMiramars mit dem Kroiprnz-ll Rudolf an Bord, ist um 2J/S Uhr wegen schlechten Wetters aus Südoften hier eingelausen, um besseres Wetter abzuwarten. An Bord Alles wohl.

Amerika.

A^ew-Aork, 13. Februar. In den Unionsstaaren und in Eanada herrschte fast überall stürmisches Wetter und traten vielfache Ueberschwemmun- gen e n. Der bisher angerichtete Schaden wird auf 500 000 Doll, geschätzt. Mtt New-Orleans ist die Verbindung sehr schwierig. Das Wetter wird gegenwärtig kälter.