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Sonntag den 14 August
18S1
9tr, 187. Zweites Blatt
Kießener "Anzeiger
Assklgk- mb Amtsblatt für bk« Kreil Gießt«.
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Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
Preis vierteljährlich 1 Mari 10 V mit vringerlohn. Durch die Poft bezogen merteljLhrlich 2 Mari 50 P^
Betreffend: Die Herbftübungen.
Gießen, am 11. August 1881.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
geworden ist. sZu diesem
aus eigene Kosten zu gewär»
5
Uhr
zweispännige,
12, der zweispännige mtn-
gilfe suchend, S
5.
Wagen mit Pferden und Führer. Die Stellen,
an
spätungen einer Strafe von mindesten- 10 JL, im Au-bletbefalle aber neben
ES sind zu stellen:
Ts sind zu stellen:
von den Gemeinden:
von den Gemeinden:
Morgens
1 (einsp.)
1
6
1
2
4
1
2
1U
15
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1
Dr. Boekmann.
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2
2
2
einspänniger, zweispännige, einspännig«!
7 2
5
6
4
2
1
2
15 11
20
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2
1
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6
1
am 5. Sept. Morgens
5 Uhr
in Gießen am 2. Sept.
Morgens 5 Uhr 10
am 5. Sept. Morgens
5 Uhr
15
1
1
1
t (einsp.)
Th. l°u)'
Unser Kaiser ist von Gastein über Frankfurt a. M., Koblenz nach Babel-berg bei Potsdam zurückgekehrt, wo er alljährlich nach dem Gebrauche der Bäder zu weilen pflegt. Die Zeitungen schreiben, daß der hohe Herr sichtlich gestärkt und gekräftigt sei, und das ist auch ganz wünschenswertb, denn die schwere Manöver-Lampagne steht bevor. Soviel bi- jetzt bekannt ist, wird der Kaiser den Kavallerie-Manövern bet Kon tz, ferner denen io Hannover und SchleSwig'Holstein beiwohnen, und bei der brkannten Genauigkeit des obersten Heerführer- in mUitärischen Angelegenheiten, geht eS dabei ohne einige Strapazen nicht ab. Im Hinblick auf die gute Gesundheit unsere- Kaiser- wollen wir nur wünschen, daß auch seine Gemahlin, die Kaiserin, recht bald im Stande fein möge, ihr Schmerzenslager zu verlassen. So zufriedenstellend auch bi-her immer die Nachrichten aus Koblenz übrr den augenblicklichen Zustand lauteten, so schreitet doch die Gesammtgenesurg sehr langsam vorwärts und namentlich fehlen noch die früheren Kräfte.
In diese Woche fiel die bereits längst erwartete Amtsniederlegung des Oberpräfidenten von Heffen-Naffau, des Herrn v. Ende, sowie die Ernennung de- Herrn v. Schlieckmann zum UnterstaatSsecretär im 9Xinb sterium de- Innern. Diel Aufsehen machte die Beschlagnahme der beiden in Kiel gebauten Dampfer „DiogeneS" und „Socrates", die offenbar für Peru gebaut waren, und die zu Feindseligkeiten gegen Chile verwendet werden sollten. Nach den Principien des Völkerrechts hat die deutsche Regierung daS Äu-laufen der beiden Schiffe verboten, und um so eher war fie dazu berechtigt, als der Erbauer sich weigerte, den Namen seines Auftraggebers zu
Transport. 2spLnn. Wagen
Londons ....
Lumda ....
Münster .... Nieder-Bessingen. . Ober-Bessingen . . Ovenhausen . . . Queckborn.... Reinhardshain . . Saasen .... Stangenrod . . . Stockhausen . . .
Wieseck.....
Winnerod ....
Summa 2 spänn. Wagen 1 spänn. ,
dieser Strafe anderwrtte Beschaffung der Fuhren tigen haben.
Der einspännige Wagen ist mindesten- mit destenS mit 20 Eentner zu beladen.
Die Virgütung beträgt pro Tag:
Morgens 5 Uhr
in Gießen
am 2. Sept- Morgens 5 Uhr
Morgens
5 Uhr
1
1
Morgens 5 Uhr 13
nennen. Auch vom finanziellen Standpunkte au- war die Eonfi-cation der beiden Schiffe geboten, denn da- deutsche Reich hätte schließlich da- Vergnügen haben können, allen Schaden, welchen die beiden Dampfer verursachten, zu bezahlen. So wurde durch da- Genfer Schiedsgericht in der Alabama» Frage im Jahre 1872 entschieden, und England mußte damals den Vereinig» ren Staaten ca. 14 Millionen zum Ersatz drs Verlustes zahlen, welchen das in England erbaute und von den amerikanischen Südstaaten im Secesfiontsten» Kriege verwendete Kaperschiff diesen ersteren zugefügt hatte. Dorum war Vorsicht auch diesmal bester als Nachsicht. Von den Unruhen in Pommern wollen wir hier nicht- weiter erwähnen, jeder deutsche Mann muß sich schämen, daß überhaupt so etwa- Bei un- passiven konnte. Hoffentlich tritt, nachdem nun auch die Regierung energisch ett.schrelten will, bald wieder Ruhe ein. — Don Gastein, wo Kaiser Franz Josef unseren Kaiser begrüßte, hat sich der festere an die Ufer de- romantischen Bodensees begeben und d«m Könige von Württemberg und drm Großherzog von Baden Besuche abgestattet. Allgemein faßt man diese Aufmerksamkeit al- den Grund eines immer festeren Anschlüsse- an Deutschland auf, und Deutschland wird gewiß Alle- thun, um seinen hohen Verbündeten auf die Dauer zu feffeln. In Wien weilte zu Anfang dieser Woche, allerding- in Abwesenheit des Kaiser-, die hawaiische Majestät, König Katakana; er ist von dort über München nach Paris abzereist, nachdem er sich an den Ufern der schönen blauen Donau „etwaS freier" bewegt hatte, al- am grünen Srrand der Spree. Lasten wir ihm sein Vergnügen, jeder Mensch will sich ja einmal amüfiren, um wie viel nicht mehr erst em König. Zu großer Freude muß auch Kaiser Alexander IIL seine Reise durch die russischen
für ein mit 1 Pferd bespannte- Fuhrwerk mit Führer 8.— JL „„ „ 2 Pferden „ „ 12.50 ,
Die halbe Vergütung wird nur dann gewährt, wenn die Zett der In» anspruchnabme bis zur Rückk<hr zum Stellung-orte, sowie der zur regelmäßigen Fünerung nöthigen Zett, die Dauer von sech- Stunden nicht überschreitet. Für die Fahrt vom Wohnorte nach dem Stellungsorle und zurück wird Vergütung dann gewährt, wenn die Emfernung 7y2 Kilometer übersteigt.
Die Gespannsührer sind zu ihrem Ausweise mit Bescheinigungen zu versehen und streng anzuweisrn, die ihnen bei ihrer Entlastung von den Truppen» theilen ertheilt werdenden Bescheinigungen über geleisteten Vorspann richtig an Sie abzuliesern, damit daraufhin die L quidation unbeanstandet erfolgen kann.
Außer den oben bezeichneten Vorspannfuhren sind für die Truppen der 25. Division zur Abholung von Fourage aus den Magazinen ca. 12 einspännige und 8 zweispänrige Wagen in Gießen und 10 einspännige und 16 zweispännige Wagen in Grünberg während der Zeit vom 26. dss. bi- 8. k. MtS. erforderlich, welche, da eine Versteigerung ebenfalls erfolglos war, von den Gemeinden auf Requisition der Truppentheile zu li«fern sind. Sie wollen daher den bezüglichen Anforderungen entsprechen.
Belter-Hatn . . . Beuern ....
Ettingshausen . .
Geilshausen . . .
Gießen .... Göbelnrod . . .
Groß-Linden . . .
Grünberg ....
Harbach ....
Heuchelheim . . .
Klein-Linden . . .
Lauter ....
Leihgestern . . .
Lindenstruth . . .
Transport. 2spänn. Wagen Ispänn.
____ in Grünberg am 2. Sept, am 3. Sept.
in Grünberg am 2 Sept, am 3. Sept?'
welchen diese Wagen aufzufahren find, find noch nicht bezeichnet und erfolgt dieserhalb weitere Weisung. Die Bürgermeistereien der in der untenstehenden Vertherlung bezeichneten Gemeinden wollen hiernach sofort die nothwendigen Vorkehrungen treffen und die Namen der zur Fabrletpung bestimmten Fuhrwerksbefitzer binnen 8 Tagen anzetgen. Dieselben find strengstens anzuweisen mit. in gutem Zustande befindlichen, zum Transport vcn Hafer, Heu, Stroh und Scheitholz geeigneten Wagen pünktlich an Ort und Stelle zu sein, widrigenfalls fie fich bet Ver-
an die t8rostber;oglicden Bürgermeistereien des Greifes.
Rach einer Mittbeilung der Intendantur der 25. D>vifion ist der von derselben gemachte Versuch, die zu den Herbstübungen erforderlichen Dorspannsuhren im Wege der Versteigerung zu gewinnen, ohne Ersolg geblieben, wodurch deren requisitionswetse Beschaffung erforderlich Zwecke theilen wir Ihnen das Nachstehende mit.
Ackere-spätes
und) im tü?Tn '"er Wasch« bd L ° enuBfl.
rau «eer, fchenHau3,E $ Dienstwädchev, Wisse besitzt und o sm einen siillkn miethkn yesuchl.
bei H. Hochstältkr n (5314
t mancher -ranke btt Zii- ch fragen-, welcher der »leier, l-Annoncen kann man wr- Diese oder jene lln^eue te- cch ihreSme,' er wadU M den meisten Men bal -
Der solchernttLuIch«na i und sein Seid nicht mix M, dm En wir, stä trr'SAria^-AastoUiv^v-- Broschüre.ItatU-lW ju lassen, denn in '" 'n M werden die denadr-'ctr. lel ausführlich und en, so dah ieda Snnkt^ ufit vrllsen und da» Be^e m wählen kann Die oiice, de« n 460. Auslage M^cne-.e raiik und franco xrtenh. | dem Besteller weiter .cm für seine Postkarte.
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Zur Ankuhr von Biwaksbedüifnifien sind zu stellen: in Gießen am 2. September Morgen- ff Grül.berg „2. R n
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