ES stehe zu hoffen, daß die gegen den Termin sprechenden Erwägungen noch vor der dritten Bcratyung sich Geltung verschafften und zur Beseitigung dieses Beschlusses führten.
— Der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung wird aus Paris geschrieben, bei einer Besprechung der deutschen Delegirten zur Münzconserenz mit den französischen und amerikanischen Delegirten fei die Anschauung der deutschen Bimetallislen. daß die silbernen Fünfmarkstücke und die Zweimarkstücke auf Grund des Werthoerhältnisses von lilö1,2 umzuprägen seien, damit dieselben gleich den Thalerstücken die Eigenschaft von bei allen Zahlungen verwendbaren Münzen erhielten, lebhaften Widerspruch begegnet. Die also umgeprägten Münzen würden, wenn Deutschland bei ungünstigen Wechselkursen seine Zahlungen im Ausland durch Baargeld begleichen müsse, exportfähig werden und den Münzstätten des internationalen Münzbundes zuströmen. Das gleiche Bedenken bestehe bei den französischen und amerikanischen Delegirten bezüglich der Thalerstücke, da die deutsche Regierung die Privaten nicht hindern könne, sobald die Zahlungsbilanz Deutschlands ungünstig und Metallzahlungen ans Ausland noth- wendig mürben, die Thalerstücke zum Export zu verwenden. Es komme Frankreich und Amerika viel weniger darauf an, ob Deutschland sich verpflichte, kein Silber mehr zu verkaufen, als darauf Garantien zu erhalten, welche den Privaten den Export des Thalersilbers erschweren.
Petersburg, 12. Mat. Rach hier vorliegenden Nachrichten aus Odessa habe» in dem Flecken Beresowka im Gouvernement Cherson an zwei Tagen gegen die dortigen Juden gerichtete Tumulte stattgefunden, wobei denselben gehöriges Eigenthum geraubt und mehrere jüdische Häuser niedergebrannt wurden. Im Dorfe Wiktorowka, im Odessatschen Kreise, kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den Bauern und den Gemeindebehörden in Folge der an die Bauern gestellten Forderung, daS von ihnen entwendete Eigenthum wieder auSzuliesern. Zur Herstellung der Ruhe wurde aus Od ffa militärische Hülfe dorthin abgesandt. — Aus Kiew wird gemeldet, daß sich unter denjenigen Personen, welche während deS dort stattgehabten Tumults verwundet wurden, auch ein Gymnasiast und ein Student befinden. Die Untersuchung ist noch im Gange. Es bestätigt sich, daß die Unruhen gegen die Juden hauptsächlich durch vom Norden gekommene Persönlichkeiten hervorgerufen worben seien. — Aus Smolensk wird berichtet, daß daselbst gestern ein Mann zur Haft gebracht wurde, der ein Attentat auf den dortigen Gouverneur Tamara beabsichtigte.
— DaS Befinden des Prinzen Peter von Oldenburg, welcher schon seit einigen Tagen an heftigen gichtischen Schmerzen litt, hat sich verschlimmert, es hat sich starke- Fieber eingestellt und das Alhemholen ist schmerzhaft und scbwer.
PariS, 12. Mai. Nachrichten aus Tunis vom 11. ds. zufolge hatte sich der Generalconsul Roustan in Begleitung des Kanzlers des ConsulatS und M Oberingenieurs der Eisenbahn heute früh zu dem Gmeral Breard nach Djedeida begiben, von wo er Mittags zurückkehrte. General Breard ist, wie eS heißt, mit einer besonderen Mission der Regierung betraut und wird mor- gen mit seinem Generalstab in Bardo eintreffen. — Das spanische Panzer- sch'ff „Saragoffa" ist in La Goletta eingetroffen. — Aus Konstantinopel wird g meldet, der Sultan habe die Absicht, eine außerordentliche Mfffion und Truppen nach Tunis zu senden, aufgegeben, werde aber zwei kleinere Schiffe nach La Goletta und Truppen nach Tripolis dirigiren.
Wien, 12. Mai. Der König und die Königin von Belgien, welche sich bereits gestern von dem neuvermählten k.onprinzlichen Paare in Laxenburg verabschiedet und dem Kaiser und der Kaiserin heute früh ihren Abschiedsbesuch gemacht halten, baben um 11 Uhr Vormittags die Rückreise nach Brüffel an- getreten. Der Kaiser, die Erzherzöge und der Prinz von Wales gaben denselben biS zum Bahnhof daS Geleite.
Kon den drei gestrengen Herren.
Von Dr. v. Pochhammer.
Im Mai, im wunderschönen Monat Mai, von dem H. Heine behauptet, daß alle Knospen springen und alle Vöglein singen, regieren bekanntlich drei gestrenge Herren die oielberufcncn kalten Tage, von denen die bekannten Bauernregeln allerlei Arges aussagen, das in grellem Widerspruch steht mit den Dichterworten, die den Mai als Wonnemonat preisen und beim alten Logau sogar in der Versicherung gipfeln:
„Dieser Monat ist ein Kuß, dm der Himm-l gibt der Erbe, Daß sie jetzo ein Braut, später eine Mutter werde."
Aber der Freiherr Friedrich v. Logau ist als Canzleirath des Herzogs o. Liegnik schon 1655 aestorben und man könnte fast glauben, daß damals und zur Zeit der späteren poetischen Mai-Schwärmer noch der ganze Monat Mai ein anderer gewesen oder die Menschen etwa genügsamer als jetzt, wenn sich nicht einerseits doch viele der Jetztlebenden auch manches schönen Maientages erinnern, der selbst ein unpoetisches GemÜth entzücken und begeistern konnte, und andererseits es auch in längst vergangenen Zeiten so rauhe, kalte Maitage gegeben hat, daß die Kinderfreude, die Maikäfer denen ja alles Neble zu gönnen ist, elend vcrklammten und zu Grunde gingen.
Ganz ohne Grund ist die Warnung vor den sogenannten strengen Herren' Pankratius <12. Mai), Servatius (13.) und Bonifacius (14.) wohl nicht und manchmal mag die etwas gewagte Weissagung:
„Die drei Azius ohne Regen
Sind für den Winzer großer Segen" zufällig ebenso gut Eintreffen, wie der ähnliche Ausspruch: „Pankraz^ und Urbantag ohne Regen, Dann folgt ein großer Weinsegen I"
Der Sanct Urdanstag ist aber am 25. Mai ' — Vor der Wissenschaft und vor der Erfahrung bestehen diese Bauernregeln sehr schlecht und wenn es heißt:
„Dor Nachtfrost bist Du sicher nicht, Bis daß herein Servatius brjckt,"
so trifft das allenfalls noch eher zu, als der Spruch:
„Nack Servaz fürchte keinen Frost, Der sckaden könnt' dem Wein und Most!" was geradezu eine thörichte Versicherung, denn es friert nach dem 13. Mai noch ost genug.
Wie aber die drei Azius oder wenigstens der mittelste von ihnen bei dem Volke m das Renomme gekommen sind, Kälte und Nachtfröste zu bringen, soll gleich erklärt werden: zuvor muß nur ein bekanntes Geschichtchen wiederholt werden das von gar Vielen als glänzende Bestätigung jenes Volksaberglaubcns angeführt zu'werden pflegt
Es wird wohl ziemlich 130Jahre her fern, als Friedrich der Große eines schönen Maitages in seinem neugeschaffenen Pcuke von Sanssouci bei Potsdam auf fernen alten Hofgärtner stieß und demselben lebhafte Vorwürfe machte, daß trotz des wundervollen sonnigen Frübjahrswetters die Orangei ie noch nicht m's Freie gebracht worden war. „Verzeihen Majestät", emgegnete der Gärtner freimütig, „die Orangenbäume Dürfen noch nicht in s Freie, das leiden die gestrengen Herren nicht, die nächstens kommen. — „Was wären denn daS für gestrenge Herren?" fragte der König — «Nun, der Pankratius, der Servafus und Bonifac-.us, die bringen Kälte mit darum heißen sie die geft; engen Herren, und heute ist erst der 10 Mai." — Ach Pavver- lapapp mit feinen gestrengen Herren! Bringe er auf meine Verantwo'rtuna die Orangerie getrost in's Freie. Ich fürchte mich nicht vor den Herren." |
„Aber ich," murmelte der Alte; er mußte natürlich aber dem Befehle seines ' König« Folge leisten — und am Abend des nächsten Tages standen die Bäumchen auf : den Terrassen vor dem Schlosse m langen Reihen und za gleicher $eit traf sie der warme Abschiedsblick der untergehenheii Sonne, das heitere Auge der Majestät und ein sorgenvoller Strahl des greifen Gartners, dem zu Muthe war, als grüßten ihn feine Pfleglinge wie jene Fechterschaaren im alten Rom ihren Imperator, dem sie vor dem blutigen Kampfspiel zuriefen: „Morituri te salutent! Die sicherem Tode Geweihten grüßen Dich - zum letzte» Male!"
Im Laufe der Nacht ist der Hofgärtner zehn Mal aus dem Bette aufgestanden, um vor dem Fenster nach dem Staude des Tbermometers zu schauen, und als er in früher Morgenstunde bei den unverfehiten Orangenbäumen vom Könige nut den : senden Worten begrüßt wurde: „Na, sieht Er, alter Unglücksrabe! Heut' ist bei 12. Mai, der gestrenge Herr Pankratius, und Seinen Bäumen hat er nichts geschadet." Da neigte der Alte sein bekümmertes Haupt und murmelte: „Gottlob, alle n erst morgen kommt Servatius!" — Und dieser kam und brachte einen solchen Frost, daß am folgenden Tage d e ganze Orangerie braun und tobt unb erfroren war und ihr alter Pfleger bei dem Anblick die Hände rang, als des Königs Worte an sein Ohr schlugen:
„Er hat doch Recht gehabt mit Seinem gestrengen Herrn, und ich werde mir ! "ich! wieder erlauben, über den zu spotten. Allen Respekt! Aber nun sehe Er mal, ' ®Ir wieder andere Orangenbäume herkriegen. So viel mir erinnerlich ist, besitzt der Stollberg in Wernigerode ein: schöne Orangerie. Da frage Er mal an, ob man bie nicht für Geld und gute Worte kriegen kann. Wir wollen beides nicht sparen!' nr . Seit jener Zeit ist cs feststehender Gebrauch geworden, erst nach dem letzten Azius die Orangene aus dem Schutze der Treibhäuser und Wintergärten an die freie bangen, und von Mund zu Mund, von einer Generation zur andern wird die Geschichte vom großen Könige, seinem Gärtner und den gestrengen Herren als Belag von deren Macht und Herrschaft fortgetragen. Natürlich wächst mit fo häufiger Wiederholung daS Ansehen und ba§ Gewicht jebweder Thatsache, und das einfach zufällige Eintreffen der Prophezeihung ist gleichsam zum unanfechtbaren Beweise jenes Aber, glaubens geworden, bis sich endlich die Wissenschaft der Sache bemächtigt hat Ru ben vielen und großen Verdiensten des leider schon verstorbenen Dove gehört es auch, daß er bie Prüfung der Frage, was eigentlich an jenem viel verbreiteten Glauben an bic gestrengen Hemm ist, unternommen unb barüber klare Auskunft gegeben hat.
Die Durchsicht und Zusammenstellung aller zum Theil mit großer Regelmäßig keit und sehr gewissenhaft feit vielen Jahren hier und dort geführten Aufzeichnungen hat die Thatsache fesigeftellt. daß nach warmen Frühlingstagen und -Wochen fast ohne Ausnahme, und zwar gewöhnlich im Monat Mai für Nord- und Mitteldeutschland ein auffälliges, häufig von Nachtfrösten begleitetes Sinken der Temperatur elmutreten pflegt. Da dieser fast alljährlich beobachtete Nachlaß des Frühjahrswetters gewöhnlich im Monat Mat eintritt, so wird er auch zuweilen auf bie fast mitten in demselben liegenden Tage vom 12. bis 14. treffen, aber eigentlich im Durchschnitt kaum häufiger als auf andere Tage des Maimonds.
In Süddeutschland, südlich von der Maingrenze, macht sich dies Sinken der Temperatur selten bemerklich, obgleich auch dahin der Glaube an die gestrengen Herren die kalten Maitage, die drei Azius verbreitet ist. Nur ausnahmsweise bringt der Mai' noch Nachtfröste und sonderbarer Weise sind die beiden feit vielen Jahren dort vor- gefommenen stärksten Nachtfröste einmal in den letzten Aprilnächten, das andere Mal gegen Ende des Mai vorgekommen. Ein irgend bestehender Zusammenhang mit der Mitte des Monats oder gar e ne Vorliebe für gewisse Tage ist ganz entschieden von der Hand zu weisen. Ein neuer Beweis, wie segensreich alle Wissenschaft und auch bU vielgeschmähte (und allerdings nicht selten unerfreulich langweilige) Statistik dem verbreiteten Aberglauben entgegentreten unb ihn siegreich bekämpfen-
Alles Dunkel, auch die Nacht die Aberglaubens, kann daS Licht der Aufklärung nicht vertragen, — und wie allem Nachtgeflugel es sehr störend ist, wenn daS Licht der Wissenschaft feine Schlupfwinkel durchleuchtet, fo sind für abergläubische Dunkelmänner, Fledermäuse und Motten auch die Beleuchtungen durch die Ergebnisse der Statistik sehr unangenehm und todtbringend und es heißt nicht umsonst: „Zahlen frappiren?" ober was dasselbe sagen will: „Zahlen beweisen, sagt Benzenberg."
Woher kommen nun aber die kühleren Tage und Nachte des Mai in Deutschland? Das weiß nun wieder die meteorologische Wissenschaft ganz genau zu sagen. Wenn cs nämlich im Anfänge des Frühjahrs wärmer wird, und un§, wie der Volksmund sagt, die Sonne auf den Pelz brennt, beginnen die Eis- unb Schneemassen in ben mittelrussischen Ebenen zu schmelzen, unb dabei wird so viel Wärme „verbraucht" (bie Gelehrten nennen bas „gebunden"), daß die Luft über dem schmelzenden Schnee recht kühl wird, unb von ba in bie wärmere Atmosphäre über Deutschland febr kalte unb erkältende Nordost- unb Ostwinbe nach unseren Gegenden kommen Das ist Alletz, aber fest bewiesen; — die drei gestrengen Herren jedoch haben ganz unb aar nichts damit zu thun.
Aehnlich steht es um die meisten sogenannten Bauernregeln, d. h. mit dem in Reime gebrachten Aberglauben des Landvolks, den auch Tauffnde von Städtern kul- tiviren. — Je eingehender man diese Bauernregeln ftubtrt unb je mehr man dem Körnchen Wahrheit nachforscht, das in der thör.chten, abergläubischen Umhüllung verborgen ist, je mehr unb mehr überzeugt man sich, daß es nur zwei solcher Sprüche gibt, bie unbedingte Wahrheit bringen und sich unter allen Umstanden glänzend bewähren und daher auch verdienen, in dem Gedächtnisse eines Jeden eingegraben zu werden.
Der eine Spruch lautet:
„Regnet'S im Mat — Ist brr April vorbei!" und der zweite, nicht minder wahre:
„Kräbt bet Hahn auf dem Mist, —
_______________ Arnbert sich bas Wetter — ober rS bleibt, tote eS ist!" *
* Anmerkung deS Setzerlehrlings, der auch noch 2 unfehlbar zutreffende Sprüche in petto hatte:
Wenn sich ein Paar Katzen sonnen im Mai, Dann sinb's gewiß immer nur zwei.
Sollt' zu Pankratius Frost sich nah'n, So ziehe warme Handschuh' an.
SS d f a l e
Girsicn, 13. Mai. Die Stabt Gießen erzielte im verfloffene» Rechnungsjahre eine Einnahme von 94,411 89 H aus ben städtischen Waldungen, bie Mielhe von Markt- und
anderen öffentlichen Plätzen erzielte 3500 JL Ottroi 95,213 JC. 79 ein hübscher Zuschuß bei den Communallasten Die Hundesteuer betrug 2000 jt, es müssen also 400 dieser Köder in der Stadt gewesen sein, immer noch viel au viel. An Umlagen waren auf das gesammte Einkommensteuerkapital 210,435 JL 72 erhoben worden wahrend für das laufende Reck nungsjadr 218,290 JL 96 vorgesehen sind. Für Wanderlager erzielte die Commune 200 je , für dieses Jahr sind nur 100 JL vorgesehen, während zu wünschen wäre, daß diese Sorte von Geschäften ganz fortbleiben würde — Au« den Ausgaben des Entwurfs de« BoranichlagS der Stadt ersehen wir ferner, daß 102,357 je 56 für Schulhäuser unb Schulen m 1880/81 verausgabt würben, für bas laufenbe Jahr finb 97,044 JC 93 vorgesehen. Die Unterhaltung bet Straßen :c. kostete letztes Jahr 19,055 V4L 60 H, vorgesehen sind für dieses Jabr 14.689 JL 79 Reinigung der Straßen und Plätze (incl. Abfuhr) 8527 —
gegen Voranschlag von 8368 je. in diesem Iahte. Für Straßenbeleuchtung zablte die Stadt 17,500 JL, vorgesehen sind für das laufenbe. Jahr 15,830 je 41 Da« Feuerlöschwesen der Stadt Gießen kostete 2370 v*t. ein schöner Posten Geld. An Unteistützung für Hülfs» bedürft ge verausgabte die Commune im abgelaufenen Jahre 33,276 80 für das laufenoe
Jahr sind nur 16,499 JL 06 H vorgesehen; wir wollen nur wünschen, daß man mit diesem Ansatz auch auSkommt! Für Cinquariierun wurden 18,900 bezahlt, vorgesehen sind für dießmal 29,460 JL der erhöhte Ansatz wird sich wohl durch das 3. Bataillon rechtfertigen. Die Besoldungen bilden selbstverständlick in jedem Etat einen Hauptpunkt. Die Stadt zahlte im vorigen Jahre hierfür 172,520 61 während 145,177 Ji. 03 vorgesehen sind für
das laufende, incl. eines Betrages von lo2« JL für einen 3. Geistlichen $u den außerordentlichen Ausgaben übergehend, finden wir 50,000 jl zur Erbauung des Schlachthauses vorgesehen. Die Erbauung neuer Straßen, Brücken und Wege erforderte im abgelaufenen Jahre einen Aufwand von 62,496 4, vorgeseben sind für die diesjäh'ige Periode 65,509 «X 51 H. lAnkauf und Niebenegung der Jsterling^schen Häu'er 16 024, Ltraßenausbau auf der West- Anlage 16.800 Erbauung einer Brücke über den Bruchgraben 10,100 JL Verbreiteruna der Wetzsteingaffe 6400 JL u. s. w.)
Verwischtes
Wetzlar, 11. Mai. In dem über 900 Meter langen Stollen der ben Herren Gebr. BuderuS gehörigen Grube Morgenstern bei Walbgirmcs wurde bem Vernehmen nach ein 15 Meter mächtiges Lager von schönem manganhaltigem Brauneisenstein, sogen. Mulm, durchfahren, eine Nachricht, welche nicht verfeblen wirb, in bergmännischen Kreisen Aufsehen zu erregen. Es soS außerbem mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten fein, daß derselbe Stollen in kurzer Zeit das von früher bekannte^


