weben,
festgesetzt:
3394)
Ä n ö p p e r.
EiSschränkc
mit den neueren Verbessern n g e n
11 8 1,1
(3384 von ausgezeichneter Koch art, empfiehlt
empfiehlt
Fr. Seibel.
79)
453,03
2440,05
5949,87
551 10
n
ft it
265 „
55 „
4840 Stück
-Knüppel,
-Stöcke, -Relsholz-Wellen,
Holzversteigerunq.
Donnerstag den 19. Mai,
Vormittags 10 Uyr ai.sänge, d, sollen im Toif G ller Gemembrwald, Dlstrict hohe Heise,
328 Kistern-Ltämme von 12—20 cn> mittleren Durchmesser und 12 bis 18 m Länge, — 100 fm, zu Grubei.holz geeignet, verst ig*rt werden.
D'e Zusammen funft Ist am Vicinal- wea nach Gaiberte'ch.
Dv'f Gltt. dm 12. Mai 1881. Großh. Düraerwe sterei Dors-Gill.
GbtthkMk Eisknbahuku.
3383) Mit d m beutigcn Tage treten binde Kohttnnachtsätzc zwischen binnen (Rdcm„chc Bahn, Zeche Hamburg Der.) und dirSietttgen Stationen tn Xraft.
Gießen, den 10 Ma» 1881.
Großtzerzogi. ©irrction.
3381) Ca. 36000 JL auf erste Hypothek gegen doppelte Versicherung mit 41/»0/» Zinsen zu leihen gesucht. Näheres bei der
Geschälte Victoria Erbsea, Thüringer kleine Bohnen, Heller-Linsen^
Dienstag den 24 lfd. Mts., Vormutigr 9 Uyr, sollen im alt-n Rathbause die zur Verlegung und Ueb rbrück mg deS Bruch- grabei s in der LudwtqSstraße irfo der-
Eckanntmachung.
3386) In dem So- curse über daS Verwöge»» der Gebrüder Ludwig und Johanne» Diedl von Btttlar »st der Sch utztermtn ($ 150 der K O) mit Ä
Mittwoch den 8. Junt l. 3-, Vormittags 9 Uhr, anberauwt.
L.ch, 10. Mai 1881.
Will,
Gerichtsschre ber des G okherzogltchen Ämtsger'cht L ch. _____
her dt"
Handel und Verkehr.
Limburg, II Ma». (Fruchtmarkr ) Rother Weizen JL 20.60, Weiher Wellen JL »»0.00, Rom JL 16 75, «erste 11 45, Saatgerste 00.00 Hafer JL * 05, Erbsen X 0 00, Kartoffeln a 50 Kilo jt 0.00. (Durchschn»tt«prei« pro Malter.)
Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde zuGicfien. Gottesdienst: Sonntag, den 15. Mai:
Morgen« 9Vi Uhr: Pfarrer Dr. Raumann. jRach Deenvlgung dr« «otte-dlenste« Katecht«mu«lehre für die weibliche Jugend.j Nachmittag« 2 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Rächstkünftigen Sonntag, den 22. Mat, wird da» hell. Abendmahl, besonder« für do« Militär, gefeiert werden.
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 15. bi« 21. Mai besorgt Pfarrer Dr. Rau mann.
Zrilchdäcker in Ziehen.
Sonntag, den 15. Ma» Conrad Haas, Wallthorstraße. Heinrich Kuhn, am Kreuz. Daniel 9kuhl, Marktstraße. _______________
lichen arbeiten versteigert nämlich:
E d^rbeiten, vermisch!, zu
Maurerarbeiten, „ „
Steinhauerarbeiten, „ „
Schlofierarbeiten, „ „
3387) In dem 6oncuvfe des Ludwig Diehl und deS Johanne» Diehl von Birklar »st die Schlußrechnung mit Belegen zur ElnsichtSnahme der Jnteressenteu und Erhebung von etwaraen Einwendungen aus der Ge- rtcdts chr-iberei deS Großderzogl- amtS- ger-chts Lich niedergelegt o orten-
D^rk a-, den 12. Mat 1881.
G. Seipp, Masseoer ratter.
Holzverfteigerung.
Donnerstag den 19. d. Mts.,
von Marge.,S 8 Uhr an,
Rosien tn dem Wtes.cker Gemeindewald, Distr»ct Hundskopf und Haide, ver- -ße-g-tt werden:
332 Rmlr. Nadel-Scheitholz,
Pflüst rerat beiten. „ „ 705,19
Gießen, am 12. Mai 1881.
Großderzogl. Bürgermeisterei G' ßen.
A. ® ramm. (3369
Bekanntmachung.
am 15. Mai wird in dem gegenwärtig zum Laudbestellbezirke deS Postamts Ruppertenrod gehörigen, an der Etsenbahustrecke Gießen—Fulta belegenen Orte
Nieder- Ohmen eine Postagen lur in Wukfamt.u treten, deren Verwaltung dem Landwitth Earl Ohnacker daselbst übertragen worden ,st.
Der Poftverkebr der neuen Postagentur wird durch die Züge 3, 7 und 8 der Oberbesst chen Bahnen vermittelt werden.
Dem Landbestellbezirke der Postagentur in Nieder-Ohmen find die Orte BernSfeld, Kistchgatten, WeiterShain und Wettsaasen, sowie die Weiter bezw. E.nzellüedetlafiungen: Hamer Hof, Windhamer Höfe, Hof und Mahle Sü igsaascn. Hof Ober Grubenb-ch Stembruch Langen-Wiesenmühle, Papier- Mühle, K.rsch'Mühle und NikolauS Mühle zugerheitt worden.
Die Dienststunden für den Verkehr mH dem Publikum find, wie folgt,
Bekanntmachung.
3388) Unter Bezugnahme auf die An. 34 und 35 des Berggesetzes »om 28. Januar 1878 wird bieidurck zur öffentlichen Senntniß gedracht, daß Herr Rechtsanwalt Dr. Stiel zu Gießen mit dem Sifrn- und Man^n-rz- Bergwerke .Wilhelm" in der Gemarkung B r o ß - Linden, lnet|eS Gießen, belieben worben ist. Etwaige Einwendungen gegen bieje Verleihung müRen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsriffes bei der Bergmeister« Gießen Jedem gestattet.
D-rmstadt! den 12. Ma, 1881.
Srokherrogliche Obere Bergbehörde.
$aU**’ Tecklenburg.
117 „ -Stämme.
Der Anfang ist am Hundskops.
Wieseck, den 12. Mat 1881.
Großherzogl. Bürgerme sterei Wieseck.
3389) Laug.
Vntl al« «öniße Hu J
Heul' iftS
" "ar unb ,t )tk °n fein ojr nb '4 werbt mir UN seht Er m« 7'/ich in, "°l an, ob m« N'cht fparen!* ?ach dem letzten ttten an blt U .andern wirb bie Wen als klag häufiger W.tder. einfach ju-äfli6t 'M jenes Äber. 'üchi'ai hat. Z« 11 Schm etz aud-, leien »Slaubeii an üegeben bat öfter Regelmltzi, en Ausztichnuntzkl. 'Wochen saft ohne SDhttelbeiiMlanb, 'eralur einjutnien oetters gewöhnlich ■hen in demselben litt kaum häufiger
dies Sinken ber gestrengen Herren, e bringt der Mai Jahren dort vor.
das andere Mal imenhany mit bet nz entschieden von host und auch bi Statistik dem ver ht der Auiklämng i, wenn dos Ml zläubische Dunkel- die Ergebnisse ber imsonst:
8en,enbcrg."
Mai in Deutsch j genau zu sagen atz, wie der Volks- b Schneemassen m iärme „oabraudT hmelzenden Schnee itfd)I(inb sebr falte jinnwn Das ifi m ganj unb gar ) h, mit dem m )'n Städtern lui- mehr man dem Umhüllung oer i solcher Sprüche den glänzend b^ [eben cingegraden
* *;Äi 18 tr unb 7h,fl 4 »«’A, di<i-< je - di- 6*?
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mädatiae unb ium groben ro-il lehr edete Rotheiirnltelnlagkr ebenfalls erreichen wirb. Laß MC« gelingen möge, bomil ein leit mehr alt 3“bren mit aLi bcrgmännifdber Musoauer betriebene« Leet in vollem Maße von Srsotg gekrönt werbe, baju wünschen wir oon^i flanebmen noch sollen aus ber Strecke Wetzlar-Lollar ber Berlin- kioblen.ee Li,en-abn vom tb. b„. Mts ab Haltestellen tn Lortae unb LaunSbach errichtet werben. (Für Gießen wäre es eortbeilbafter gewefen, wenn bei Dorlar eine naltdtelk der Köln - Mindener Vahn erachtet würde. Ob die Haltestelle Launobach für die Reichsbahn rentabel wirb, wollen wir dahingestellt fern lassen, »te wir üb^hanpt der Ansicht sind, daß die Strecke Lollar, Wetzlar zu erbauen nicht
al« «nsteckung«-Uebertrager von Scharlachfieber. Epe^ell au« England kommen nach der ,M'lchze»tung- haufraer MUthe^lunaen daß die Müch Ursache di« Uedertragen« ansteckender Krankheuen se». Frllher M schon mehrmal« der.chlet worden über Fälle, in welchen der Typhu« m dieser Weise übertragen worden fein soll und jetzt d<r.chten die englischen Blätter über die «erbrtttung von Scharlach durch M'lch. D'e betresienden M'ttheilungen entstammen demi sährlichen Berichte der Medizmalbeamten für die Gesundheitspflege in Ne«-Castle. S« ergab sich, daß die in großer Anzadl an Scharlach Erkrankten alle M'lck au« derselben Farm, wo da« Scharlachfieber geherrscht hatte, bezogen oder indirekt erhielten.
Aanau, 7. Mai. Orftnn «dend gnteth der Hund de« Oeeonomen Münch zu W.lbelmtb.der Hof in nnen vom Wt'helmtdader We.hn nach dem «aval erbau führenden Kanal Den Hund au» feiner kritifchen Lage zu befrrten, erbrach man eine eifere Thür b.rm Kavatterbau. unitr welcher man seither immer ttne außer Gebrauch 6<n^9TUbtt mutbit», ein Schlüffe» zu der Dhür, fonb sich mcht vor Man war jedoch sehr erstaunt, h,er
*nt Alt erhaltene Trepp, von H Stufen, die nach einer «rotte führte und tn letzternc nnen
prächtig gefaßten Brunnen mit etwa 3 guft Wasser vorzusindenRach näherer Unter uchung », aie sich daß vom Brunnen au« eine Räbrenlertung tn der Richtung nach den Badez.mme^
oet t Aller Dahrscheinltchkett nach bat man mit dtefem interessanten Funde die Quelle, weiche
das Wasier zu den Hetlbävern liefert, wieder entdeckt. Der dofft, daß man »m
Interesse unsere« Kurorte« Wilh.lmsbad weitere Untersuchungen anstellen werde.
KLl n Die Helme der Domthürm« sind nun durch Abreißen von 5 iSerüst > Stagen auf ea. WO Fuß sreigel^t, so daß man schon die «nfäoge der durchbrochenen StNnarbeit gefahren kann. Da« »dr.ißen der drei ferneren Stagen w.rd nur a^äli^ nach Maßgabe d.r Ausfüllung derien.gen Rosetten erfolgen, dte wegen der darin lagernden Serüstbalken beim Aufbau unvollendet bleiben mußten; jedoch ist die Steinmetzarbeü schon fertrggestellt und harr ”e* t'mHnb,aml bauen. Sinern non der D-n,i,er Zeitung »eristenitichten P"°°-d'iese eine« Ode,d°°t«m°nn«m°at enlnebmen wir nachieigilch noch «-'»'"de «ugindlicke unmitlelbai noch bet «otastropde auf ber ««oette Mui« baiReUen^ «1« da« »e. «chgtz mtl einer scharfen Langgranave geladen werden sollte, erfolgte da« Schrrckltchr. Ich lief La(? obfn und sah zuerst weiter nicht», al« eine dichte Rauchwolke, tn welcher sich dann eintge st bn^de Stimmen vernehmen l.eßen. Rur einig. Sekunden dauerte
«ulvei Rauchwolke und ein schrecklicher Anblick bot sich mir car; zunächst sah man mehrere brennende bestallen angrlaufen kommen, welche thetl« »m Gesicht, thnl» am Leib« bluteten, „nia. dielten die Arme in die Hähe, aber die Hande fehlten; bei anderen fehlteni die Arme Haid Ick sah einen Obermatrosen, welcher, nachdem er die Augen vor Pulvrrdampf offnen konnte s?in. linke Hand vermißte ; er dielt den Arm vor sich, besah ihn und fing dann lau In zu'rufen "Lein, l.nke Hand »st weg.'- Daß aber se.n rechter Arm »«
oani fehlte konnte fr Nicht gleich wahrnehn en, Weiler nur immer nach link« sah. Außer den »J.n lob’man. nadbtrm die Hairunb.t.n bei Seite gel^offl waten, nur^no<) biet unb ba ^U.dmaßen umherliegen; biet sah man eine Hand, dort ein Stück von einem Bein, auf einer a> deren Stell, lagen Stück, von Fingern oder Fletschfrzen und Blutlachen h.rum^
Tirr älteste aeaenwärtia auf Srden lebende Mensch soll nach einem französischen M»ssion«blatt Joseph Martmho Lontinho am Lap Frto in^e^Provinz^
b) an den Sonntagen und den nicht aus einen Sonntag fallenden gesetzlichen Feiertagen:
von 8—9 Uhr Vormulags und
„ 5—6 „ Nachmittags.
Darmstadt, den 10. Mai 1881.
Der Kaiserliche Ober - Postdirector.
H a jmann.
Janeiro zu vrasilien sein. Derselbe soll im Jahre 1694 g.doren sein. wär. also nabe ar 190 Jahre alt und soll 42 Kinder, 123 Enkel, H6 Urenkel und 20 Ururenk.l haben. Sr soll körperlich ganz gesund fein, nur tn einem Fuß sei dte Leichtigkeit der Bewegungen eiwa« gehemmt. Dagegen soll er sich b<6 vollkommenen Gebrauch« aller geistigen Fähigkeiten erfreue».
— ^Zwanzig Rubel per Hieb s Bekanntlich wurde der Peter«burger Scharfrichter Frolow nach vollbrachter Hinrichtung der Nihilisten mit einem Srtrahonorar von 250 Knuten hieben bedacht. S« hieß, und zwar wurde die« offiziell aem.ldet, daß er dies. Tracht P'üg.l al« Lohn für dte heiter. Stimmung, di. er bet feinem schaurigen Amtöakt. an den Tag gelegt, erhalten habe Dte wahre Ursache ,st jedoch eine andere. Lhatsächlich harte Frolow vor der Vornahme der Amt«handlung nur mit dem gewöhnlichen .Kourage-Schluck' sein Herz gestärkt; d». Ursache der Knutenhi.be liegt in dem Momente noch der «mt«handlung und zwar darin, daß er die Stricke, an denen die Gerichteten hingen, stückweile verkaufte, da sich unter dem Publikum, einem auch andersw» verbreiteten Aberglauben gemäß, eine große Nachfrage nach diesem Artikel entwickelte. Auf wnnderbare Weise verlängerten sich die Stricke in Folge dieser Nachfrage um gar viele Meter, und der Scharfriwter hatte einen Srlö« von 5000 Rubel Silber, er verschmähte nämlich die Papierscheine. Der Ezar, der hievon Kenntntß erhielt, war darob lehr aufgebracht, weil in »hm der Gedanke aufstieg, diese Strickstücklein könnten irgendwie al« AgitationAmtttel den Nihilisten dienlich sein. S« wurde eine Untersuchung etngeleitet, um die Li.bbaber der Galgenstricke zu erutren, doch konnte der in'« verbör genommene Scharf richter nur einige alte Weiber angeben, die an den Nthtlißmu« gewiß nicht denken. Ta wendete sich der Zorn de« Siaren gegen Frolow allein, und es wurden tbm 250 Knutenhi.be zudtktirt — macht per HtU> zwanzig Rubel. Um diesen Prei« hat sich der gestrenge Hal«richter die Hiebe wabricheinlich wohlbekommen lasten. Dir entnehmen di. M.ldung einer ganz ernsten Pelir«burger Korrespondenz de« .Dztennik Pol«ki", dem wir die Verantwortlichkeit dafür natürlich überlasten.
a) an den Wochentagen: von 7—9 Uhr Vormittag- und „ 4—7 „ Nachmittags;
Samstag den 14. Mai,
Vorm ttags 10 Uhr, lasse auf meiner Baustelle (Babnhofstraße) altes Bauholz, sowie einige Treppen, Haus- thüre u. f. w. öffentlich gegen Baarzahlung versteigern. ____ (3361
_______Wilh. Plank« Dienllsg den 17. Mai 1881, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des I. Schneider, afterweg 108, verschiedene Möbel, Bettwerk, Weißzeug und sonstige Gegenstände freiwillig gegen baare Zahlung versteigert werden (3356


