Ausgabe 
13.3.1881 Erstes Blatt
 
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den asiatischen Häfen des Schwarzen Meeres kommen, werden von jeder Ver­bindung mit den von anderen Häsen kommenden abzetrennt- Zu diesem Be- Hufe ist ein besonderer Anlegeplatz, der von dem allgemeinen Anlegeplatz ge- trennt tv, errichtet; es stad zu diesem Zwecke 4000 Rubel ausgeworfen.

Wien, H. März. Im Abgeordnetenhaus- verlas der Vwepräsident Smolka eine Zuschrift des Präsidenten Coroninr, worin derselbe erklärt, daß er aus verschiedenen Vorgängen in jüngster Zeit schließe, daß er vas Vertrauen des Hauses nicht mehr besitze und daß er deshalb seiner ehrenvollen Stellung entsage. Da die Geschäftsordnung ihm den Rücktritt nicht gestatte und da er auch mit Zuversicht nicht darauf rechnen könne, daß seine Bitte um Enthebung vom Präfidentenposten vom Hause genehmigt werde, lege er sein Mandat nieder. (Tiefe, anhaltende Bewegung). Vtceprästdent Smolka drückte tiefes Bedauern über den Entschluß Corontnt's aus und die Abgeordneten gaben diesem Bedauern auf den Antrag Hohenwart's dadurch Ausdruck, daß sie sich von ihren Sitzen erhoben. Die Wahl eines neuen Viceprästdenten wurde auf nächste Sitzung festgesetzt.

Lokale».

Gießen, 12. März. (Sitzung der Stadtverordneten vom 10. ds. Mts.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herren Beigeordneten Keller und Heß; von Seiten der Stadt­verordneten die Herren: Batst, ©all, ©rüneberg, Hanstetn, H omberger. Hoch, Kauf, Lüdeking, Ad. Noll, Äug. Noll, Petri, Pfannmuller. Scheel, S chopb ach, Vogt, Wenzel und Wortmann. Herr Bürgermeister Bramm bringt nach Eröffnung der Sitzung verschiedene Dankschreiben zur Kenntniß der Versammlung, so namentlich dasjenige Sr. Exellenz des Präsidenten des OberlandesgerichtS Wirklichen Gehclmen- raths Kemp ff tn Darmstadt, welches derselbe für das an ihn am Tage seines 50jahrigen Dienst jubtlaums auf Beschluß der Stadtverordnetenversammlung abgesandtc Gratulationsschrciben an Großh Bürgermeisterei gehen ließ. Die mit der Erhebung über das Emguartierungs- wesen in hiesiger Stadt zwecks Unterbringung des 3. Bataillons hiesigen Regiments beauftragte Einquartierungs-Commission hat Bericht erstattet und den Satz von 18 H pro Tag und Mann befürwortet. Auf erlaffene Bekanntmachung hiesiger Bürgermeistern haben sich eine große Anzahl hiesiger Einwohner zur Uebernahme von Einquartierung bereit erklärt, so daß Quartier für 450 Mann vorhanden ist, während nur 375 unterzubringen sind. Die zur endgültigen Entscheidung einiger die Verpachtung des Exerzier und Schießplatzes betreffender Fragen eingesetzte Commission bat sich ebenfalls ihrer Aufgabe entledigt. Die Gemeinde Annerod hat wegen der notbwendigen Sperre des alten Anneröder WegS infolge der anzulegenden Schießplätze keinen Einspruch er­hoben und sich nur die zeitweise Benutzung deffelben Vorbehalten. Ebenso soll gen. Weg an Sonn- und Feiertagen offen gehalten werden. Zur Beleuchtung der Straße von der Neustadt über die Pipp'sche Schanze wird die Aufstellung von 8 Petroleumlaternen genehmigt. Dem Gesuche der Directton der Oberhessischen Eisenbahnen um Erlaubntß zur Errichtung von Schlag, bäumen auf städtischem Etgenthum (an dem Uebergang bei der katholischen Kirche) wird widerruflich stattgegeben. Die Bauerlaubntßgesuche von Balthasar Schneidmuller und Georg Heuser (Neubau am Schiffenberger Weg, unter Verzicht auf Straßenherstellung, Beleuchtung re., gestattet), Jean Weber (Bauveränderung), Pfarrer Rady (Anlegung einer Einfriedigung), Friedrich Zülch Wittwe (Errichtung eines Ladens), Aug Ackermann (Errichtung eines An­baues) Ludwig Kliukel (Neubau an der Bahnhofstraße), werden genehmigt, ebenso das Gesuch des Balthasar Lenz um Abänderung eines Planes zu der projectlrten Einfriedigung an seinem Hause in der Bahnhofstraße. Die infolge eineS Gesuches um Uebcrlassung stadt. Geländes beantragte Versteigerung zweier Bauplätze an der Grünberger Straße wird genehmigt, bic Kosten für verschiedene bedeutendere Reparaturen am Schulhausc auf dem Oswaldsberg bewilligt.

verfloffene Nacht ist auf Straßen und Anlagen wieder verschiedener Unfug verübt worden. Die Wiederherstellungskosten mögen die steuerzahlenden Bürger tragen die Zetten find ja darnach angethan! ,

Vermischtes.

Frankfurt, 7. März. Ein hiesiger Kohlenhändler lieferte im Laufe dieses Winters zwei in einem Hause wohnenden Familien 4, bezw. 5 Mal je 10 Ctr. Kohlen. Bet der 4. Lieferung glaubte der Empfänger betrogen zu sein. Er ließ dieselben wiegen und es fehlten ihm zwei Centner. Der Kohlenhändler hiervon verständigt, lieferte die bet jeder Sendung zu wenig gelieferten 2 Centner nach. Vorgestern bekam der andere Hausbewohner die bestellten 10 Centner Kohlen, derselbe hatte Mttthetlung von seinem Mitbewohner erhalten, inzwischen eine Waage herbelgeschafft und wog tn Gegenwart des Lieferanten die Kohlen. Es fehlen nicht weniger als 31/2 Centner. Der Käufer verlangte Nachlieferung der auch bet den früheren Lieferungen zu wenig erhaltenen Kohlen mit im Ganzen 17V2 Centner, welchem Ansinnen der Kohlenhändler auch berettwtlligst nackkam. So erzählt dasJnt.-Bl " Schade, daß der Name diese« schlecht wiegenden Kohlenhändlers nicht genannt ist.

Paris, 9. März. Das an der Ecke des Boulevard Haußmann, der Rue de Provence und der Rue de Havre gelegene große Movcwaaren-Magazin zumPrintemps", welches mit seinen Dependenzen sechs Hausnummern rinntmmt und sich als eines der bedeutendsten Ge­schäfte seiner Art eine« Weltrufs erfreute, ist heute früh ein Raub der Flammen geworden. Um S3/* Uhr Morgens sah ein Straßenkehrer aus dem zweiten Stockwerk des Hauptgebäudes dicken Rauch aufsteigen; er stieß selbst mit seiner Hacke die Hauptthürc ein unv weckte die tm Innern des Etabliffemcnts post-rteNachtwache" aus tiefem Schlafe. Der Eigenthümcr des Etabliffements, Herr Jaluzot, der mit seiner Familie den fünften Stock bewohnt, war bald auf den Beinen und leitete tm Verein mit dem Chef des Personals, Herrn Ver Heuvel, mit großer Geistesgegenwart die Rettung der etwa 250 jungen Leute beider Geschlechter, die ebenfalls in den oberen Stockwerken ihr Nachtquartier haben. Inzwischen waren die ersten Löschmannschaften herbeigeeilt und konnten ihre Thättgkcit eröffnen; an ein Retten der kostbaren Norräthe dc8 Magazins war aber nicht mehr zu denken, da das Element schon alle Räume ergriffen hatte und eine Zwischenwand nach der andern zusammenbrach. Nur die in den Kellcrräumen auf­gestapelten Wcißwaaren, welche, wie es heißt, einen Werth von anderthalb Millionen Francs repräsenttren, dürften vor der Vernichtung bewahrt bleiben und einige kleinere Posten von dcn in den höheren Etagen lagernden Waaren konnten von den Pompiers noch rechtzeitig zum Fenster hinaus auf den Boulevard geworfen werden. Das Feuer war, so viel man festgestellt hat, des Morgens um 5 Uhr durch die Nacblässizkeit eines Hausdieners ausgebrochen, welker beim Anzünden einer Gasflamme tm Erdgeschoß vas Spitzenlager in Brand steckte. Die Flamme theilte sich mit reißender Schnelle den anstoßenden Abtherlungcn des Lagers mit, von emun starken Winde dermaßen genährt, daß die Fetzen der Stoffe und Tapeten bald in der ganzen Nachbarschaft umberflogen. Das Lager war tm Hinblick auf die bevorstehcnde Frühltngssalson noch reichlicher, als gewöhnlich; erst gestern war noch eine große Sendung von Seidenstoffen im Werthe von 800,000 Fr. eingelangt. Die Löschmannschaften entwickelten den rühmlichsten Eifer, aber die Unzulänglichke.t der Zahl der ihnen zur Verfügung stehenden Spritzen wurde schmerzlich empfunden unv noch waren auch die neuen Wafferconducte für die Dampfspritzen, welche der Gemetnderoth vor drei Monaten angeordnet bat, nicht angelegt, so daß die letzteren ihr Waffer aus einer Entfernung von 400 Metern holen mußten. Um 9V< Uhr begann die Facade der Rue de Provence ctnzustürzen, wobei ein Pompier, drm die Decke eines Saales auf den Kopf zu stürzen drohte, vom Balkon des ersten Stockes auf die Straße hinabsprang; er fiel auf brennende Trümmer und wurde mit gebrochenen Beinen und schwer verwundet weg­getragen. Um 10 Uhr hatte ein Tbeil der Facade der Rue du Havre .dasselbe Schicksal und nun sah man in dem vollständig blosgelegten Inneren nichts als einen glühenden Schutthaufen, aus welchem die Flammen nach vcn Holzverschalungen und Parquets htnauflecktcn. Erst Nach­mittags konnte man allmählich der Feuersbrunst Herr werden. Ein Pompier ist im Hospital Beaujon seinen Wunden erlegen; ein anderer unv der Groom des Herrn Jaluzot, der sich die Hände verbrannt hatte und gänzlich den Verstand verloren zu haben schien, befinden sich in einem sehr bedenklichen Zustande. Siebzehn Personen endlich sind leicht verletzt. Nachmittags um l1 2 Uhr versammelte Herr Jaluzot das an 2000 Köpfe starke Personal in einem Hause der Rue de Tivoli und machte Ihm mit tiefbewegter Stimme folgende Eröffnung:Ich muß Ihnen zunächst, meine Herren und Damen, sagen, wie vaS Unglück ausgrbrochen ist. Ich lag seit gestern krank in meinem Bett, alS mein Kammerdiener Louis mich weckte. Im Magazin geht etwas vor, sagte er. Ich sprang sogleich auf und lief in Pantoffeln auf die Haupttreppe. Dichter Rauch kam mir entgegen. Ich benachrichtigte meine Frau unv ergreife dann ein Wald­horn, wecke mit demselben das ganze Haus auf und rette enclich mich selbst durch die Hinter­treppe. Mit Hilfe einiger Freunde ist eS mir gelungen, einige der Kaffen zu retten. Der

Printemps" wird wieder hergestellt werden; ich wage nicht, es für dcn nächsten Winter zu versprechen; aber sehr wahrscheinlich wird cs bis zum künftigen Frühjahr (1882) geschehen. Sonst ist mir nichts geblieben, nicht die Spur von meiner Correspondenz, kein einziges Haus­oder Familienstück, nicht einmal meine Uhr. Die Kleider, die ich trage, habe ich heute früh in

derDelle Iardiniere" gekauft; um diesen Regenschirm zu erstehen, habe ich mir 20 Fr. leihen, für diese Stiefel habe ich den Cndit meines Sckusters in Anspruch nehmen müffen. Für jetzt muß ich Ihnen Ihre Freiheit wiedergeben; was Sie noch bei mir gut haben, können Sie in drei Serien morgen, Freitag und Sonnabend, Ruc d'Amsterdam 81, erheben. Ich sage Ihnen nicht Adieu, sondern auf Wiedersehen!" DerPrintemps" war, wie man erfährt, bei verschiedenen Assecuranzqesellschaften mit 71 2 Millionen versichert, der Verlust des Laaer« wird auf 9 Millionen, der des Grundstücks auf 1 Million geschätzt. Mehrere Blätter haben eine Subscription für das Personal eröffnet. DerPrintcmps" bestand seit dem Jahre 1864; er vergrößerte sich 1871 und 1876 und war da« erste Modengeichäft, welche« eigene Bureau« für die Bedienung de« Auslande« einrichtete und in demselben Commi« au« aller Herren Länder beschäftigte.

Handel und Verkehr.

Gtefieu, 12. März. Auf dem heutigen Wockenmarkte kostete Butter per Pfd. X 0.95 hi« X 1.00 Hühnereier 1 Stück 4-5H, 2St. 00 H, Gänseeier 1 St. 10-11 X Käse per Stück 510 H, Käsematte per Stück 23 H, Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 24 X Tauben da« Paar^L 00.901.20, Hühner p. St. X 1.502 00. Hahnen p. St. X 1.702.50. Gänse pr. Stück 45 X, Enten ver Stück X 2-2.50, Ocklenfletsch 66- 00 H per Pfd., Kuh. und Rindfleisch 4850 H, Kalbfleisch 40-44 X Hammelfleisch 6066 X Schweinefleisch 6800 Kartoffeln per 100 Kilo X 4.50-5.00 Zwiebeln b. (Ehe. X 0012, Milch per Liter 16 und 18 4. Weißkraut 100 Stück X 0.000 00, Enteneier per 1 Stück 50 X- Welsche X 7-7.50.

Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 10. März. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebrockt: 282 Ochsen, 142 Kühe und Rinder, 354 Schweine. Der nächste Markt ist am Donnerstag, den 7. April 1881.

Auszug aus den Stsndesamtsregistern des Standesamts Gießen

Vom 5. bis 12. Mär, 1881.

Aufgebote.

11 März. Taglöhner Johanne« Malku« von Sacksenhausen mit Elisabethe (Brfel, Tochter des verstorbenen Polizeidiener« Johannes Erkel von RutterShausen.

Eheschließungen.

9. März. Schauspieler Ludwig Tancred Heinrich Victor Müller von Pforzheim mit Schauspielerin Emilie Johanna Elisabeth Wiese, Tochter des verstorbenen Buchhalters Adelbert Wiese von Altona- 10. Der Sparkassen - Assistent Karl Friedrich Kredel von Erbach mit Marie Vogt, Tochter des Rentners Christian Vogt von Gießen.

Geborene.

26. Februar. Eine Tochter von auswärts. 4. März. Dem Schlaffer Friedrich Schüßler eine Tochter. 28. Februar. Dem Wirth Jacob Helfenbein eine Tochter, Karoline. 2 März. Dem Schmied Wilhelm Hammel ein Sohn, Ludwig. 28. Februar. Eine Tochter von aus­wärts, Katharine. 28. Ein Sohn von auswärts, Peter. 1. März. Sin Sohn van auswärts, Karl. ' 2. Ein Sohn von auSwärt«, Heinrich. 7. Dem Bremser Johannes Kuhl, Zwillings­söhne, Louis und Friedrich. 9. Dem Kaufmann Ferdinand Hoffmann, ein Sohn. 8. Dem Schuhmacher Heinrich Krug eine Tochter. 5. Dem Schuhmacker Ludwig Theodor Wiedmeyer ein Sohn, Heinrich Emil Ludwig. 4. Dem Schneidmüller Philipp Euler ein Sohn. 6. Dem Kohlenhändler Louis Hahn eine Tochter. 9. Ein Sohn von auswärts.

Geworbene.

4. März. Hermann, 4 Jahre alt, Sohn des Zugführers Peter Rörig I. 5. Bremser Leonhard Schneider, 30 Jahre alt. 4. Luise Katharine Möbus geb. Backhaus, 70 Jahre alt, Wittwe des pensionirten Lehrers Ludwig Möbus. 6. Buchbinder Heinrich Karl Wilhelm Theodor Gebhard, 23 Jahre alt. 7. Karoline Röder geb. Glund, 56 Jahre alt, Wittwe de« Gastwirths Heinrich Röder von Büdingen. 8. Karoline, 1 Jahr alt, Tochtet be« Schreiner« Karl Kratzenberger. 7. Gustav Christian. 2 Jahre alt, von hier. 9. Der pens. Stadtgencht«- diener Georg Sckäfer, 73 Jahre alt. 8. Dem Kaufmann Wilhelm Hanstein ein lodtgeborener Sohn. 9. Ida Köster geb. Boekemühl, 40 Jahre alt, Ehefrau de« Kaufmann« Robert Köster. 11. Der Musketier im 2. Großh. Heff. Infanterie-Regiment Nr. 116 Georg Martin 20 Jahre alt von Ober-Lauterbach. 10. Karoline Elise Hoffmann geb. Plank, 42 Jahre alt. Ehefrau de« Kaufmann« Ferdinand Hoffmann. 11. Marie, 2 Jahre alt, Tochter de« Taglöhner« Nicolaus Kramer.

Auszug aus den Kirchenbüchern der SIM Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 10. März. Carl Friedrich Kredel, Sparkaffen-Asflstent zu Erbach im Odenwald und Marie Vogt, ledige Tochter des Rentners Christian Vogt zu Gießen.

Getaufte.

Den 6. März. Dem Arbeiter Johanne« Schüßler ein Sohn, Carl Heinrich, geb. bCrt 13^nhlben. Dem Schuhmacher Carl Balthasar Friedrich Bonariu« eine Tochter, Elise Pauline Caroline, geb. den 8. Februar , ,

Denselben. Dem Schriftsetzer Albert Wolff ein Sohn, Johannes Emil, geb. den 8. Januar. Den 10. März Dem Wirth Heinrich Eiertänzer ein Sohn, Georg Hermann, geb. den 25. Januar.

Beerdigte.

Den 7. März. Luise Katharine Möbus, geborene Backhaus, Ehefrau de« pensionirten Lehrer« Ludwig Möbus, alt 70 Jahre, gest. den 4. März.

Denselben. Leonhard Schneider, Bremser, alt 30 Jahre, pest, den 5. Marz.

Den 8. März. Heinrich Gebhard, Buchbinder, alt 23 Jahre, gest. den 6. März.

Brodpreise

vom 13. bis 27. März 1881

der Bäcker

1 Kar. (2 Pfd.) Weißbrod.....

1 (2 ) Schwarzbrod I. Sorte

2 (4 ) » »

1 (2 , ) » Sorte

2 (4 ) H ii

3 (6 ) » v

bei H. Kuhn und K. Haas . . . M. Lenz und K> Wallenfels . F. W. Hartmann.....

L- Keil und E. Wallenfels . .

NB. Schwarzbrod II. Sorte wird von G- Busch. G. Eger, H. Faß, F. Hennings L. Kroneberg, W. Lange, A. Noll, L. Schneider nicht verkauft.

32 1

64 2

29 1

58 2

26 3

52

1

72 2

73 3

75

78

der Brodverkäufer

Kgr. (2 Pfd) Weißbrod.....

(4 ) , - . . - -

(2 ) Schwarzbrod I. Sorte

* (4) » »

bei W Seulina und Ph. Bob .

Kgr. (2 Pfd.) Schwarzbrod II. Sorte

fr (4,/) * *

« (6fr) v "

bei Emil Sauer.......

fr I Thomas.......

32

61

29

5s

85

26

02

38

Gießen, den 12. März 1881.

Großherzogliche Polizet-Verwaltung Gießen.

FresenluS.

Inserate, rechtzeitigen Fertigstellung Bekanntgabe genöthigt.

welche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen, bitten wir bis längstens Vormittags 10 Uhr an uns gelangen zu lassen. Im Interesse der unseres Blattes stnd wir zu dieser wiederholten

Die Erpedition desGießener Anzeigers".

BS* Das Museum des historischen Vereins (im Raihhaus) ist jeden Montag von 1112 Uhr den Mitgliedern des Vereins geöffnet.