Ausgabe 
13.1.1881
 
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waren in jenem Jahre in allen den genannten Ländern erheblich niedrigere, < als in Deutschland, Rindfleisch war billiger in Frankreich (0,12 jl (?) pro * engl. Pfund), in Nordamerika (0,48 in New-Iork und 0,33 in Chicago), in Deutschland kostete es durchschnittlich 0,73 «X pro engl. Pfund. Billiger als i in Deutschland war ferner der Käse in England und in Amerika und ebenso die Milch. RriS kostete in New-Jork so viel als in Deutschland, weniger aber in England und in Chicago, die Kaffeepreise waren in England und in 5 Deutschland gleich, niedriger aber in Frankreich und in Nordamerika; und endlich waren die Kohlenpreise, ausgenommen in Chicago, überall billiger als * in Deutschland.

Seit dem Inkrafttreten des Zolltarifs ist dieses so gekennzeichnete Der» hältniß für Deutschland nicht günstiger geworden; die Lebensmütelpretse sind noch mehr gewachsen, die Löhne nicht oder doch nicht in derselben Proportion, dagegen find seit 1878 die Löhne noch erheblich gestiegen in Frankreich, Eng­land und am meisten in Nordamerika. Während dort also die Consuw.ttons- sähigkett der für den Absatz der Industrie ausschlaggebenden Volksmaffen zuge- nommen hat, ist ste in Deutschland noch beträchtlich herabgegaugen. Mau sieht, daß die ungünstige Lage Deutschlands im Vergleich zu der anderer Staaten sehr begreiflich ist, und daß der erste Schritt, sie zu beffern, vernünf­tigerweise der sein muß: die Hauptnahrungmittel deS Volkes von den Zöllen und Abgaben zu entlasten, welche die Preise über das sonst normale, ohnehin in Deutschland hohe Maß hinaufgetrieben haben.

Deutschland.

m. Darmstadt, 11. Januar. (Erste Kammer der Stände. 16. Sitzung.) Die erste Kammer trat heute zu ihrer voraussichtlich letzten Session auf diesem Land­tag zusammen. Zu Beginn der Sitzung widmet der Präsident, Graf v. Görtz, dem verstorbenen Mitgliede des Hauses, Freiherrn v. Dalwigk warme Worte des An­denkens, in denen er hervorhob, wie er sich Zurückhaltung auflege in der Beurtheilung des öffentlichen Wirkens einer Persönlichkeit, die vielfach in die vordersten Reihen des Parteikampfes gestellt worden sei und ihre pflichtmäßige Thätigkeit bis an die Grenze ihrer physisch erschöpften Natur geübt habe. Weiter theilt der Präsident mit, daß Se. Großherzogliche Hoheit Prinz Heinrich von Hessen beabsichtige, seinen Sitz in der Kammer einzunehmen und bereits morgen erscheinen werde. Die Gesetzesentwürfe, das Rechnungsjahr für den Gemeindehaushalt und das Rechnungsjahr für den Haus­kalt der Provinzen und der Kreise betreffend, werden ohne Debatte angenommen. Bei dem Gesetzesentwurf, die Ausübung und den Schutz der Fischerei betreffend, werden nach kurzen Debatten sämmtliche von dem Ausschuß gestellte und bereits früher mit. getheilte Anträge, welche meist auf Beitritt zu den Beschlüssen zweiter Kammer gehen, angenommen. Das Gleiche ist der Fall bezüglich des Gesetzesentwurfes, die allge­meine Bauordnung betreffend. Die Vorlage der Regierung wegen Abänderung des Wildschadensgesetzes vom 6. August 1810 wird in Uebereinstimmung mit den Beschlüssen der zweiten Kammer für erledigt erklärt. Staatsminifter Freiherr v. Starck, Exc, sagt hierbei für den Beginn des kommenden Landtags eine entsprechende Vorlage zu. Die durch den Einsturz eines Neubaues im Landeszuchthaus Marienschloß verur­sachten Mehrkosten werden ohne Debatte bewilligt, ebenso die Kosten für die Gelände­erwerbung zur Anlage von Kohlenlagerplätzen bei der Main-Neckar-Bahnstation Darm­stadt. Bezüglich des Gesetzesentwurfs, die Pfändung in dem nicht gerichtlichen Beitreibungsverfahren, insbesondere tn dem Steuerexecutions- und in dem administra­tiven Beitreibungsverfahren betreffend, sowie bezüglich der Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, die stattgehabten und noch stattfindenden Berichtigungen der Grundbücher über die Domänen des Großherzoglichen Familienfideicommisses und des Landeseigen- thums betreffend, beschließt die Kammer ohne Debatte Beitritt zu den Beschlüssen des anderen Hauses. Das Gleiche ist der Fall bezüglich des Antrages des Abg. Betz, die Conservirung der Hypothekarforderungen in der Provinz Rheinhessen betrefftznd, bezüglich des Antrages des Abg. Wolz, Maßregeln gegen den Wucher betreffend, und des Abänderungsantrages des Abg. Schröder zu diesem Antrag und bezüglich der Beschwerde des Großh. Landgerichtsraths Dr. v. Schmalkalder zu Gießen in Be­treff der Feststellung des Dienstalters der Mitglieder der Landgerichte und Amts­gerichte. Auch zu den zahlreichen Anträgen und Petitionen wegen Erbauung von Secundärbahncn wird Beitritt zu den bereits früher mitgctheilten Beschlüssen zweiter Kammer beschlossen. An der kurzen Debatte, welche über diesen Gegenstand entsteht, betheiligen sich Se. Durchlaucht Fürst zu Nfenburg-Birstein, welcher die Secun- därbahnen in der j tzigen Zeit als eine wirthschaftliche Nothwendigkeit bezeichnet und namentlich die Erbauung einer solchen nach Ortenberg empfiehlt. Se. Erlaucht Graf zu Solms-Laubach, welcher die Regierung bittet, sich nicht zu lange mit dem Bollö'schen System aufzuhalten, und Mmisterialpräsident Schleiermacher, welcher erklärt, das Bollö'sche System solle keine Ursache abgeben, in den Erörterungen über Secundärbahncn im Großherzogthum einzuhalten, vielmehr werde sich die Regierung in der allernächsten Zeit noch ernstlicher als seither mit der Frage beschäftigen, um im Stande zu sein, dem nächsten Landtag ihre Ansicht vorzulegen. Der Antrag des Abg Dit tm ar, die Organisation des niederen Forstdienftes betreffend, wird in Uebereinstimmung mit den Beschlüssen des anderen Hauses abgelehnt. Se. Durchlaucht Fürst zu Isenburg und Büdingen bemerkt dabei besonders, daß viele Vor­schläge des Antragstellers als sehr praktisch erscheinen. Ebenfalls abgelehnt wird der Antrag des Abg. Schröder auf Erhöhung der Stempelabgaben für öffentl'che Tanzbelustigungen. Nächste Sitzung morgen.

Afrika.

Durban, 9. Januar. Man berechnet die Zahl der augenblicklich im Felde stehenden Boers auf 10,000 wohlberittene und woblbewaffnete Männer. Bet Broakers Spruit sollen ihrer 1500 gegen das 94. Regiment gefochten haben. Der Zuzug aus dem Oranje-Freistaat und anS dem Norden dauert fort. Die Bauern haben eine Art Schreck nsherrschast eingeführt, indem Jeder, der sich ihnen nicht anschließt, in's Gesängniß geworfen wird. Man glaubt, daß sie mit äußerster Verzweiflung kämpfen werden. Am 31. Decbr. hieß es in Heilbronn, die 300 Mann zählende englische Bes2tzung von Pot- chefstroom babe sich ergeben. (Standard).

Telegraphische Depeschen.

Wagner'« telegr. Csrrespondenz-Bureav.

Berlin, 11. Januar. Abgeordnetenhaus. Der Gesetzentwurf, betr. den Erwerb und Ausbau der Rhein-Nahe-Bahn, wird dcr Eisenbahn - Com­mission überwiesen. Im Laufe der Debatte hatten die Minister der öffentlichen Arbeiten und des Krieges die Nothwendigkeit der Erwerbung der Bahn aus Rückficht der Landesoe^theidigung betont und der Kriegsminister insbesondere darauf hingew'esen, daß auf derjenigen Seite, gegen welche die Enterbung der Bahn mit Rücksicht aus die Landesvertheidtgung erfolgen solle, Alles bereit» willigst geschehe, was diese Rücksicht erfordere.

Konstantinopel, 11. Januar. Ghazi Osman Pascha ist zum Ariegsminister ernannt worden.

London, H. Januar. In Folge von Gerüchten über von Feniern beabsichtigte Angriffe wurden weitgehende Vorfichismaßregeln auf den Staats- werfleu in Portsmouth und der C tadelle von Chester getroffen.

Meldung derTimes" auS Bombay: Eine Verschwörung unter ' Hindus und Mohamebanern in Kolapoor ist entdeckt, welche die Niedermetze- hing der Europäer während ihrer Anwesenheit in der Kirche und der Plünde­

rung der Studt zum Zwecke hatte. Gegen 3000 Personen find an dem Com- plolte b-tbeiligt und 27 verhaftet.

Wien, 11. Januar. DiePolit. Cocresp." meloet aus Konstanti­nopel: Der Sultan hat den Jrade, betr. die Verbindung des österreichisch­ungarischen mit dem tückischen B hnnctz unterzeichnet.

Paris, 11. Januar. Die Kammern sind heute zusammeng^treten. Viele Dkputirte fehlten. In der nächsten Sitzung, welche am 20. ds. statt- findet werden die Präsidentenwahlen vorgenommen.

Lokales.

Gießen, 11. Januar. Im Jnseratentheil dieses Blattes findet sich ein Aufruf zur Zahlung von früher gezeichneten Jahresbeiträgen und zur Zeichnung von außer­ordentlichen Beiträgen für bte hiesige Herberge zur Heimath. Zur Erläuterung dieses Ausrufs fei Folgendes bemerkt.

Mit der Herberge ist in der letzten Zeit eine Suppenanstalt verbunden worden, die nicht bloß auf den laufenden Winter berechnet ist, sondern eine ständige Einrichtung bleiben soll. Da die Stadtverordnetenversammlung aus den im vorigen Winter für die Volksküche gesammelten und nicht zur Verwendung gekommenen Geldern so viel bewilligt hat, daß dre Kosten für Einrichtung der Suppenküche dadurch gedeckt werden, und da grundsätzlich in der Küche gar nichts verschenkt wird, so bedarf diese Anstalt weiterer Zuschüsse vorerst nicht mehr. Dagegen hat die Herberge selbst immer noch Unterstützung nöthig, namentlich deßhald, weil fort und fort noch Neuanschaffungen von Jnventargcgenständen gemacht werden müssen. Für die ersten 4 Monate des Be­triebs hat die Kasse des Oberhessischen Vereins für innere Mission einen Zuschuß von 850 geleistet. Natürlich wird dieser Verein die von ihm ins Leben gerufene An­stalt auch fernerhin unterstützen, aber doch nur nach dem Maße seiner Kräfte und in der Weise, daß ihm nock Mittel zur Erfüllung seiner sonstigen Pflichten übrig bleiben. Es ist daher zu wünschen, daß der Herberge noch von anderer Seite Unterstützungen zufließen. Für solche, welche sich zur Zahlung von Jahresbeiträgen nicht verpflichtet haben und sich dazu auch nicht verpflichten wollen, dürfte sich vielleicht die Vcrwilligung von außerordentlichen Beiträgen empfehlen.

Dr. Adam S ch w a p p a ch, z. Z. Affistent am Kreisforstbureau in Würz­burg, wuide als außerordentlicher Professor der Forstwissenschaft an die Universität Gießen berufen und wird zum nächsten Sommersemester diesem Rufe Folge leisten.

In der gestrigen Sitzung der Großherzogl. Handelskammer erklärte dcr seitherige Präsident, Herr Hom berg er, nach Erledigung dec übrigen Geschäfte, daß er sich veranlaßt lebe, vor Vollziehung der Präsidentenwahl zu erklären, daß er aus der Handelskammer auS- schciden werde und ging aus der sodann ecfolgten Wahl Herr E. Silbcretsen als Präsident mit 5 Stimmen und Herr L. Georgi als Vicepräsident mit I Stimmen hervor. Herr Hom berg er enthielt sich der Abstimmung.

(Sterblichkeit in Gießen). In der ersten Woche d. Js. ereigneten sich hier 8 Todesfälle, davon 2 bei Kindern im ersten Lebensjahre (Darmcatarrh, allgemeine Abzehrung), 3 bei Kindern, die das zweite Leb-nsjahr bereits erreicht (Lungenentzün­dung, Krämpfe, Tubcreulose des Gehirns) und 3 bei Erwachsenen. Von diesen letz- teren starben 2 an Lungenschwindsucht, 1 an Schlagfluß des Gehirns. G.

Vermischtes.

Mainz, 8. Januar. In dem kleinen, unweit unserer Stadt gelegenen Orte B. hat sich jüngst folgendes heitere Geschichtckin zugetragen Daselbst (aus Rücksicht auf die be­teiligten Personen erlasse man uns jede nähere Beschreibung) lebte ein Geschäftsmann mit seiner Ehehälste schon längere Zeit auf gekanntem Fuße. Die Ursache des Unfriedens war eine ganz natürliche, denn welche Frau würde ruhiges Blut behalten, wrnn sie sieht, daß des Nachbars Weibchen ein Auge auf ihren Mann bat und diejer sich auch nicht unempfindlich gegen diese Liebenswürdigkeit zeigt. Solche Zustände batten bier Platz gegriffen; die Frau machte ihrem Manne darob zwar ernstliche Vorstellungen, aber alles vergeblich. Emes Tages war sogar der Herr Gemahl mit des Nachbars Weibchen verschwunven. Die Flucht des Paares verbreitere sich wie ein Lauffeurr durch den Ort und die'cn Zungen hatten vollauf Beschäftigung. Vierzehn Tage waren seit dem Verschwinden deS Paares vergangen, alb die verlaffcne Frau einen Diics aus Rotterdam erhielt und zwar von ihrem lreuioicn Herrn Ge mahl. In diesem Schreiben bat der Mann seine Fraukniefällig" um Verzeihung, er habe seine That bitter bereut und sehne sich wieder zu seinem treuen Weibr zurück . . Zwei Tage

später fuhren von B. eine Frau und ein Mann zusammen nach Rotterdam beide verfolgten gemeinschaftliche Zwecke: Sie holte ihren Mann und Er -- seine Frau. Auch sie hatte inzwischen um V-rzeihung wegen ihres unüberlegten Schrittes gebeten und um Wiederaufnahme nachgesuckt. Dem Liebespaar war nämlich das Geld ausgegangen und Selbe hatten sich in einem Hotelfestgepumpt". Dcßhalb reisten die beiden Gatten nach Rotterdam, um jedes fern Eigenthum wieder einzulöscn. Ueber das Wiedersehen in Rotterdam haben wir leider keine Mittbeilungen erhalten aber den bösen Zungen im Orte war wieder reichlicher Stoff ge­geben, und so kam die nette Geschichte an tv Oeffcntlichkeit.

Düren, 6. Jan. Der Eüenbahnzug, welcher gestern Abend gegen 11 Uhr von Stolberg her in der hiesigen Station einlief, hat bei dem Orte Lamersdorf, in d.r Nähe der Station Juden, einen Wagen, der an dem offenen Bahnübergänge durch ein sch u gewordenes Pferd auf die Schienen gerissen wurde, überfahren und zertrümmert. Ein alter Herr, ort tm Wagen saß, Gutsbesitzer H. aus Merzenich bei Düren, und der Kutscher sind sofort getödtet worben. Der etwa K Jabrc alte Enkel des Gutsbesitzers wurde ebenfalls so '.'erlctzt daß ec bald darauf tn ten Armen seines eiligst herbcigerufencn Vaters, des Papicrfabrikamen F zu Lamersdorf, den Geist aufgab Die Haushälterin, welche den Knaben begleitete, kam mit -in» gen schweren Quetschungen davon. Seit der Einführung des Secundärbetriebes auf der Eisen­bahnlinie Jülich-Stolberg sind an den Bahnübergängen die Schranken weggenommen so daß ähnliche Unglücksfälle kaum verhütet werden können. (Ro'er-Zta l

- Castrop, 9 Jan.' Auf der Zeche Graf Schwerin riß gestern gegen 3 U.,r Nach­mittags du Feuerplatte des Dampfkeffels Nr. 2 Das heftig ausströmende heiße Wasser x>r- brühte die bei der Reparatur eines kalt gelegten K.fsrls beschäftigten Arbeiter Dieser Kessel war durch einen Gang von der Unglücksstelle getrennt, indessen haben tte deute in der durch das ungewöhnliche Geräusch hervorgerufenen Angst ihren Ausweg leider dahin gesucht wo ihnen das Gemisch von Waffer und Dampf mit G walt entgegentiQt; dilfinigen Arbeiter welche an ihrer Arbeitsstelle verharrten, sind unversehrt geblieben. Von den 7 Beschädiaten sind 4 ihren Verletzungen bereits erlegen, und zwar drei jugendliche Arbeiter und ein unocr- hnratheter Mann. Der Betrieb war durch dieses Eie,gn>ß nur auf kurze Hei- gestört da die übrigen elf K.siel völlig unbeschädigt geblieben sind 4 § 0<,1OIt' 6a b,e

(Der BahnbofSeinstur^ in Bremen.) Ueber d,n bereits telegravbisch

Einsturz mehrerer Gebäude auf dem Weserbahnhofe tn Bremen berichtet die Weic, L " nnA folgte«: ..Obw°tt t.e W,s» jnm fortaöOr.nb, aber lanqiam fällt, find doch am We!«- babntofr «neuie und nächst bedauerstche Unfälle eingetreten. Der höbe Wafierstand Me unter »en Kaimauern liegenden Spuntwände unterspült, den Grund, auf b,m bte Äb« der Schuppen iegen. erweicht und fo bte Riffe unb Senkungen im Boden verursacht üb« welche wir bereits berichtet haben. Die Belastung der akfäbrdeten «u» £-/ U?C!

man schleunigst beseitigt, dadurch aber doch dem suecessiven ^usammensiiiken keinen tfiX'ltVu Ibun vermocht 8m 2. d. Mts Morgens um H U6r ist der Gasmotor im Schuppen 2 hin abgesunken, wobei sich tn den Austen und Quetrnauern deS Schuppens Rist- von Zoll Dicke einstellten. Da die Mauern nicht stärker betastet wekdln^^urften^taX festen Haltepunkte gewonnen werden, um Winden zur Hebung amuleRcn Man de» Motor seinem Schicksale überlaffen unb sich darauf besck7änkc7, Lrch V«anke?un n L Aukenwande zu ballen. Unter speeiellster Vermeidung jeglicher Gefährdung von Menschs.» wurden diese Arbeiten biß 6 Uhr Abends fortge-etzt wobei die^Mauernsartw^.»?

wegung waren. Um ^12 Uhr ist jedoch trotz duser Bcmühunge^ eine furchtbare Katastrophe eingetrrten. D,t ganz«! sudttcke Außcnmauer deS Oberbaues stromabwärts von dem unl- schä- d gt gebl.eben.n vordersten T-ei e des Hauptgebäudes, dem sogenannten östlichen Thurms bis hinab zum Ende des Uppens 2 ist in den Fluß gestürzt. Betroffen ist b 8

zwischen den beidenTbürmen , mit ban Dacbe tocm^ifenblccb, ferner "eXm ®^ toanbte ^<11 tce mebrftoCf.flen westlichenTburm-s", endlich der ganze Schuppens Le ist total in sich zu,ammengebrochen; die südliche Mauer ist in den Fluß aestür^ ^ $ und das Dach liegen auf dem Platze. Es buht sich bem Auae b < nördliche

Räumen als von der Eisenbahnbrücke und dem Neustadtsdeiche aus d $ to°n ben betroffenen Vttwüstunq dar. Es sch,int j.doch als ob 1" N'°mnbast.s Bsto bei

SuSrt*t liänbcn, bte in d,n Fluß pefiürntcn BtaumAtben to^r^n-"^! n"-uer"RsI»"" Die »eiter stromabwärts liegenden Schuppen sind wenigstens thettweise - wi.

wir tm Augenblicke nicht seststellen können - tieftr funMrt ^niimtoen

°uch die Krankenanstalt nicht gan, außer Gefahr ist Auch Re He«i n, ? mQ" un6 baß m*t allzu festem Erdreiche. U hoff. M, die G^rditng ,°u beläl«ge'n°'"'