ger Verhafteten über die geplante Beraubung der hiesigen Reutet mittelst Un- terminirung zu verificiren. In einer dicht btt der Rentei belegenen Wohnung wurde unter der Diele ein angefangener, aber nachher mit oanb verschütteter unterirdischer Gang gefunden. Die früheren Bewohner dieser Wohnung, bestehend aus Mann, Frau und Magd, hatten dieselbe im Januar d. Js. verlassen. Es verlautet, man habe ihre Spur gefunden.
Türkei.
Konstantinopel, 9. Juli. Das erstinstanzliche Urtheil in dem Pro- ceffe wegen Ermordung des Sultans Abdul Aziz ist von dem Caffationshofe bestätigt worden und soll morgen dem Sultan zur Sancuon unterbreitet werden.
Amerika.
Washington, 9. Juli. Der Staatssecretär Blaine hat heute Morgen an die Vertreter der UnionSstaaten im AuSlande telegraphirt, daß mit jeder Stunde mehr Hoffnung auf schließliche Genesung des Prästdenien Garfield gewonnen wird. Das Wetter ist heute günstiger.
Telegraphische Depeschen.
eBolfft telegr. (ttrtefpoMbexidBiirtaii.
Koblenz, 10. Juli. Ihre Majestät die Kaiserin hat eine Verhältnis mäßig ruhige Nacht gehabt. Der Appetit hebt sich, das Allgemeinbefinden ist zufriedenstellend. Die Wunde ist bis auf einen kleinen noch bestehenden Gang geschloffen.
Mainau, 10. Juli. Se. Majestät der Kaiser ist heute früh um 9 Uhr 15 Mtn. mittelst Extrazugs in Konstanz eingetroffen, begleitet von Ihrer Köntgl. Hoheit der Großherzogin von Baden und einem zahlreichen Gefolge. Am Bahnhofe wurde Se. Majestät von dem Großherzog, der Prin» zessin Victoria und dm Spitzen der Militär' und Ciailbehörden empfangen. Se. Majestät bestieg mit der Großherzogin und Prinzessin Victoria einen großen Hoswagen und fuhr unter dem Jubel der begrüßenden Bevölkerung zum Hasen an den Landungsplatz der Dampfschiffe. Nach vollzogener Einschiffung auf dem „Kaiser Wilhelm" brachte das schiff den Kaiser und die Großherzoglichen Herrschaften mit Gefolge nach Mainau. Während der Fahrt wurde ein Frühstück eingenommen und bald nach Ankunft auf Schloß Mainau besuchte der Kaiser den Gottesdienst in der Schloßkirche, wo Prälat Doll die Predigt hielt. Se. Majestät erfreut sich des besten Wohlbefindens.
Dre-den, 10. Juli. Das Dorf Lößnitz bei Dresden ist gestern Nach» mittag durch einen schweren Wolkenbruch heimgesucht worden.
Rom, 10. Juli. Die „Agenzia Stefant" bezeichnet die Nachricht dcs Pariser „Times"-Corresondenten, die Pforte habe erklärt, die Sendung türkischer Truppen nach Tripolis sei nur eine Vorsichtsmaßregel gegen italienische Gelüste, als vollkommen erfunden. — Ueber den Nachfolger des Generals Cialdtnt auf dem Botschafterposten in Paris ist noch keine Bestimmung getroffen.
Belgrad, 10. Juli. Bontoux hat auf Rechnung des serbischen An- lethens 3 Mill. Frcs. in Gold gesandt. Der Ingenieur Richter, ein Deutscher, ist als Generaldtrector des serbischen Eisenbahnwesens in den Staatsdienst etngetreteu.
Petersburg, 10. Juli. Der Mtnisterr des Innern hat den Straßenverkauf der Zeitung „Moskauer Telegraph" verboten.
Washington, 10. Juli. Der Präsident Garfielv hat eine sehr gute Nacht gehabt und mit wenigen Unterbrechung n geschlafen. Die Besserung in dem Befinden des Präsidenten schreitet andauernd fort.
— Nachstehendem Aufruf, welcher uns von Prag zugesendet worden, geben wir im Interesse der deutschen Sache recht gerne Aufnahme in unserem Blatte.
Red. d. Gieß. Anz.
Kommilitonen! Die Kunde von den rohen, gewaltthätigen Angriffen, denen die deutsche Studentenschaft Prags in der letzten Zeit ausgesetzt war, habt Ihr sicherlich alle mit Entrüstung vernommen. Es ist offenbar, daß dieselben bezwecken, die deutschen Studenten aus Prag zu verdrängen und so die älteste deutsche Universität überflüssig zu machen, den ehrwürdigen, halbtausendjährigen Baum deutscher Wissenschaft in Böhmen zu entwurzeln Darum wenden wir uns an Euch mtt der Aufforderung, gemeinsam mit uns dahin zu wirken, daß jener Plan zu Schanden werde.
Denn, was vor vierhundert Jahren gerechtfertigt war, der Auszug der deutschen Studenten aus Prag, das wäre heute ein Verbrechen wieder den deutschen Geist, wäre ein verrätherisches Preisgeben der heiligen nationalen Sache. Jetzt müssen vielmehr die deutschen Studenten so zahlreich als möglich nach Prag kommen, um getreu ihrer nationalen Pflicht für Deutschthurn und deutsches Kulturleben einzutreten.
Wir hegen die Zuversicht, daß Ihr, die Ihr das Deutschthurn nach Straßburg und Tschernowitz trüget, es an der ältesten deutschen Universität nimmer werdet vernichten lassen. Wir zählen auf Euch und erwarten Euch als wackere Mitstreiter für deutsches Wesen und Wissen im kommenden Semester. Möge diese Mahnung in dem Herzen jedes deutschen Studenten und insbesondere bet unserem academischen Nachwuchs« den kräftigsten Anklang und Nachhall finden.
Zu allen Auskünften sind die Unterzeichneten bereit.
Prag, 3. Juli 1881.
Mit deutschem Gruße!
Max Kreß, Obmann der „Campia". Al. Kosler, Senior der Landsm. „Harmonia" F. Fink, stud. med., d. Z. x der Landsm. „Hercynia". Emtl Kuh J. U. C., Redaktion der „Montagsrevue a. B." Josef Andr. Lugert, phil. cand. Prag, Lesehalle. Anton Pohl, med. cand., Allg. ; Krankenhaus Dr. R. W Raudnitz, Rittergasse 22- Karl Rudolf ! Stuhlreiter, Obmann der „Lese- und Redehalle der deutchcn Studeilten . in Prag". Hans Stitzenberger, Obmann der „Liedertafel der deutschen 1 Studenten in Prag". Ed. Gerson, cand. jur., Sprecher der acad. B „Alemannia". B- Dub, med. stud., Sprecher der acad. B. „Carolina". Ferd. Richter, chem stud.. Senior der t. pr. B. „Ccmcordm". Karl ' Görgner, phil. cand., Senior der a. pr. B. „Germania", Ad. Straschnow, chem. stud., Sprecher der P B. „Ghlbellinta". Adolf Richter, cand. phil^ Sprecher der P B- „Teutonia". Rudolf Ruhs, pharm. stud. xx der vb’ cons. Verb. „Thessalia".__________________________________________ ‘
Die vereinigten Staaten und Deutschland.
Wirthschaftliche Parallele.
Die in Berlin erscheinende „Eisen-Zeitung", ein Fachblatt für Eisen-Industrie schreibt :
Unsere New-Z)orker Korrespondenz hat bereits in der Vorwoche die erfreuliche Thatsache herüber gemeldet, daß die Staatseinnahmen der Vereinigten Staaten die Ausgaben um 100Millionen Dollars übersteigen; es läßt sich hieraus leicht berechnen, besonders, da sich die Einnahmen in den nächsten Jahren eher vergrößern als verringern werden, daß die GesammttStaatsschuld von 1550 Millionen Dollars (circa 6200 Millionen «.<) in 18 Jahren getilgt sein wird. Der amerikanische Bürger steht alsdann vollständig frei von Staatsabgaben da.
Die Ursachen des amerikanischen Reichthums sind zweierlei Natur. Zunächst ist die ungeheure Getreidepioduetion, erzeugt auf einem zum Theile noch jungfräulichen Boden, der Urquell. Pro Kopf der Bevölkerung produeirt Amerika 15,1 Hectoltter Getreide, Deutschland dagegen nur 6,3 Hl. An Vieh (Pferde, Rindvieh, Schafe und Schweine zusammen) besitzen die Vereinigten »Staaten auf den Kopf der Bevölkerung 2,321 Stück; Deutschland dagegen nur 1,248 Stück. Die Mmeralgewinnung dürfte in den Vereinigten Staaten jetzt ca. 1200 Millionen JC Werth haben, ungefähr ebenso viel wie die Englands; die Mineralgewinnung Deutschlands dürfte 500 Millionen JL nicht überschreiten. Dabei ist nicht zu vergessen, daß die Kohlenfelder allem 10,000 Quadratmellen umfassen und nach menschlichen Begriffen als unerschöpflich bezeichnet werden müssen; außerdem ist zu beachten, daß sehr viele Mmeralfelder noch der Erschließung harren.
Es g ht aus diesen wenigen Z'ffern die große Zukunft der Vereinigten Staaten auf's Klarste hervor, und so viel steht über jeden Zweifel, daß keine Maßregel der europäischen Staaten im Stande sein wird, die ungeheure Einwanderung nach den Vereinigten Staaten zu hemmen. Abgesehen da on, daß das Militärbudget jede Kopf mit 5,25 .A in Deutschland und nur mit 2,94 -*c in Amerika besteuert, entgeht dem deutschen Nationalvermögen die Arbeit von 400,000 jungen Männern; während Amerika auf 10,000 Bewohner nur 6 Mann zur Fahne stellt, fordert Deutschland nicht weniger als 113, also fast das zwanzigfache. Der Export der Ver-migten Staaten, der bis vor wenigen Jahren hauptsächlich in Brodstoffen und Baumwolle bestanden bat, nimmt auch in anderen Artikeln von Jahr zu Jahr zu und schon wittern continentale Schwarzseher amerikanisches Roheisen und amerikanische Erze vor den Thoren. Ein soeben von d n Vereinigten Staaten zurückgekehrter englischer Eisenwaarenfabrikant schildert den Eindruck, den er von der amerikanischen Eisenwaarenin uftrie erhalten, in sehr Hellen Fmben, und unterdrückt die Befürchtung nicht, daß Amerika für England und selbst verständlich auch für Deutschland ein sehr gefährlicher Concurrent zu werden beginne Die Erkenntniß bri ' t sich in den Kreisen englischer Fabrikanten immer weitere Bahn und nicht mehr vereinzelt werden die Stimmen laut, die in England einen Schutzzoll fordern, da ohne einen solchen die englische Industrie auf die Dauer nicht bestehen könne. Schon sondirt man in England die Kandidaten des neu zu wählenden Parlaments auf ihr handelspolitisches Glaubensbekenn niß; das verhagte Wort „Schutzzoll" will zwar noch nicht recht über englische Lippen, aber der erste Schritt zum Uebergang selbst Eng lands steht bevor und heißt: Bildung eines Zollparlamentes, das die Aufgabe haben soll, die ausländische Koncurrenz von den Küsten Englands und seinen weit verbreiteten Kolonien fernzuhalten; praktisch ist dies mit Schutzzollpolitik identisch
Kein vernünftiger Mensch wird Schutzzoll an sich für etwas Schönes und deß- halb Erstrebenswerthes halten; aber gleichwie Kanonen die letzte Zuflucht der Könige heiße», und es auch wirklich sind, genau so ist ein Schutzzoll die ultimo ratio der einzelnen zu einem Staatsverband vereinigten Wirthschaftsgebiete und auch uns bkibt die ziffermaßige Erkenntniß nicht erspart, daß, wenn Europa nicht von Amerika in wirthschaftllcher Beziehung unter die Füße getreten werden will, die WirthschaftSpolitik der europäischen Staaten sich den gegebenen Verhältnissen und nicht unerreichbaren Idealen anpaffen muß.
Wenn man amerikanische Stimmen befragt, wie eine so großartige Entwickelung des amerikanischen Handels und der amerikanischen Industrie möglich geworden sei, so wird man stets die Antwort erhalten, daß nur eine rationelle Zollpolitik dieses Empor- blühen bewirken konnte. Der Präsident Garfield hob in feiner Kandidatenrede hervor, er fei von den Idealen des Freihandels vollständig durchdrungen und wünsche nichts sehnlicher, als daß die Welt die Lehren Kobden's befolge; aber er sähe für Amerika auch feinen andern Ausweg, als mit Hülfe des Schutzzolls die Industrie so zu ent wickeln, daß Amerika vielleicht in einer späteren Periode eines Schutzes der nationalen Arbeit nicht mehr bedürfe.
In Deutschland hatte eine unselige Verfolgung von Lehrmeinungen die Eisenzölle in einem Augenblicke aufgehoben, als die Eisenindustrie des Schutzes am meisten be
durfte. Die Folgen sind nur allzu bekannt. Die neuerdings ungebahnte Verfolgung praktischer Ziele läßt ihren wohlthätigen Einfluß nicht verkennen. Der Reichstag ist auseinander gegangen und Neuwahlen stehen bevor. Die Parteien, welche priucipielle Gegner eines Jndustrieschutzes sind, sind in Auflösung begriffen. Die Forderung, die unsere Industrie an das neue Parlament stellt, sind dieselben, die die Wähler der Vereinigten Staaten an ihren Präsidenten vor der Wahl gestellt haben: Stabilität der wirthschaftlichen Gesetzgebung, damit Industrie und Handel sich in die gegebenen Verhältnisse einleben und nicht weiter beunruhigt werden. Es kann dann nicht ausbleiben, daß auch unsere Industrie sich stetig entwickele und dem Lande den Wohlstand verleihe, den, wie Amerika, auf landwirthschafttichem Gebiete zu erringen, die Natur uns leider versagt hat
£ o f a 1 e
Giesten, 11. Juli Max Bruchs Lied von der Glocke (Fortsetzung vom 8 Juli unseres AlatteS) wurde seitvem in vielen größeren Städten unter großer Begeisterung der Mitwirkenven mit ausgezeichnetem Erfolge aufqeführt. Die Composttion beginnt — nack Der Enl'itung durch das Orchester — mit dem Motto: „Vivos voco, mortuos plango, fulgura frango“ (die L benden rufe ich, die Todten betrauere ich. die Blitze breche ich), einem Ehor- gesange, der einen choralartigen Charakter trägt, an den Orchester und Orgel mit eolofsalei Wucht sich anichließen. Chöre und selbstständige Orchestersätze wechseln mit Reeitativen und Arien und führen uns an der Hand des herrlichen Sckiller'schen Textes durch alle Wandlungen des menscklichen Lebens. Das Ganze ist ein Werk, an dem man seine Freude hat. Aber was ist der Hauptgrund, weshalb die Sänger das Werk so lieb gewinnen, wodurch ent steht der übettoü-ti^nde Eindruck aus das Publikum, was bat dem Komponisten den großartigen Erfolg gekrackt? — Es ist — gegenüber fo vielen Kompositionen der Neuzeit — dir Emfach- fachbeit und Klarheit des Werkes, der schlickte und einfache Zug, der Geist der alten Meister, der durch das Ganze weht, neben einer bewunderungswürdigen Technik und großartigen orchestralen Malerei
Unter den sieben und zwanzig Nummern, deren Vorführung etwas über zwei Stunden in Anspruch nehmen wird, ertauben wir uns ganz besonders aufmerksam zu macken auf den dritten Chor („der Mutter Liebe zarte Sorgen"), der in einer Weise eomponirt ist, wie man wohl unmöglich einfacher und wohlklingender schreiben kann, ferner auf den Feuerchor, auf das Quartett (letzte Nummer des ersten Theiles) „Ein süßer Trost", sowie auf Alla Marcia (Allegro feroce) in der Mitte des zweiten Theiles.
Die Solopartieen befinden sich in den besten Händen. Tenor und Baß (d. Meisten sind vertreten durch die in weiten Kreisen bekannten Herrn Hofopernsänger Hofmüllkr und Kraze aus Darmstadt. Die Sopranpartie wurde von Fräulein M. Tiedemann aus Frank sult übernommen, welche aus dem Alexanderseste und dem Mendelsson'schen Loreley-Finale bei uns in bestem Andenken steht, als Altistin erscheint in unseren Koncerten zum ersten Male Fräulein Agnes Schöler aus Weimar, welcke nach den zahlreichen Reeensionen, die uns vorliegen, bei verständnißreichem, seelenvollen Vorträge eine sympathische, klangvolle, mächtige Stimme besitzt.
Unseres Wissens ist Bruchs Glocke noch in keiner Stadt von der Größe Gießens auf- geführt worden und es ist deshalb mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die bei einer solchen Auf fübrung unvermeidlich sind. Möge ein günstiger St cm über dem Unternehmen walten und nach so großen materiellen Opfern und nach so vieler Mühe und Arbeit der Mitwirkenden einen guten Erfolg herbeiführen!
Schiller's Lied von der Glocke ist allgemein — bei Jung und Alt — bekannt und Viele kennen das herrliche Gedickt, um das uns viele Nationen mit Recht beneiden, auswendig; — dessen ungeachtet versäumen wir nicht, darauf aufmerksam zu machen, daß der von dec Simrock'schen Derlagsbuchbandlung angefertigte (bei Herrn Ricker und Rudolph vorhandene), der Komposition in Form und Eintheilung entsprechende Text wesentlich zum Verstand- nih des Werkes beiträgt.
— Der Fabrknerpt einer hiesigen Brauerei lud am vorigen Samstag vor einer hiesigen Wirthschaft Bier ab Hierbei schlug ihm etn gefülltes Faß gegen ein ©ein, so daß er sckwer verletzt wurde. Das Bein ist nicht gebrochen, aber das Fleiich ist vom Knochen ganz abgeschürft.
— In vergangener Nacht kam es zwischen Arbeitern in der Neustadt zu einer Schlägerei, wobei einer derselben verhaftet wurde. Derselbe erhielt heute Morgen 10 Tage Haft wegen Ruhestörung und Unfug.
DerrrrischteH.
Butzbach 9. Juli. Bei dem am vorigen Sonntage im Gasthaus zum „Löwen" abgehaltenen Sängcrtage des Lahnthal-Sängerbundes waren vertreten' Gießen, Marburg Wetzlar und Grünberg. Weilburg hatte schriftlich angezeigt, daß es verhindert wäre, den Verhandlungen beizuwohnen. Nackdem dieDertreter herzlich willkommen geheißen, ging man zur Tagesordnung über. Besondere Anträge waren keine gestellt worden und somit war nur die Hauptaufgabe


