C>reu4t wird, rinen bnübrntm 9?amrn in btn mthtäriftfcrn Ätrifrn aller Staber geschaffen, t fick, heute Rachmtttaq im ItffMlt denselben RLumen, tn denen n so longe Jahre eifrig unD tnttmfleon flrotrft hatte, durch einen Sckuß get-dtet Ueder die Gründe, die den
70sLhr,gen •teil -u dem deNagenIwertke» Entsckluss, geführt, seinem Leben ein fretwilligeb End7 »u machen verlautet noch nickt» Bestimmte» Rack einer tn milttLriicken Kinin, diel« besprochenen Lesart soll gekränkte» Ehrgefühl den General tn den Tod getrieben haben.
Frankfurt Die diesig« Pate«t> und Mufterickntzau»stellung hat nun einen weiteren Zuwack» erhalten durck Fertigstellung der Gartenbau Su»stellung. Der wette, für diese Äu» stellung bestimmte Raum ,tz in einen nnzigen Blumenflor verwandelt. Bunte, geometriiche Zeichnungen wechseln mit Schlangenlinien und >rabe»k,n und mit schmäleren oder bretteren Ginfaflungen anmuthig ob, dazwischen gr-here, sternartiq angelegte Beete dann wieder kleinere Sifiuun und Alle» in den manniqtaUigsten Farben mit wahrhaft blendendem Schimmer und lüni Bon den oberen offenen Allane« de» Hauptpoetal» gesehen (was wir. nebenbei bemerkt, jedem Besucher angelegentlich empfehlen) mnnt man einen ungeheuren Teppich vor sich zu haben, tn weichem dt« zierlichsten und elegantesten Muster und Bilder lvmmetrisck bineingest'ckt find, und zwar mit einer Farbenbarmonte von wahrhaft künstlerischer Vollendung. Roch lohnender und genuhretcher ist ein Spaziergang tn der Morgenfrühe durck diese Anlagen, um alsdann die einzelnen Beete und Geupven tn der Nähe zu betrackten. wobei eine Ueberraschung auf die ander« folgt, denn man muh schon viel De»artiqes im Leben gesehen haben, um eben Nicht überrascht zu werden Die Arbeit war begreiflich eine riesenhafte, denn e» sollen gegen 1ku,0(M) Pflanzen und Pflänzchen dazu verwendet worden sein Hier reden die Zahlen Die blitzenden Doffer strahlen von zwei monumentalen Springbrunnen mit ibren weiten Bassin», «rhöben die Schönheit des Ganzen. Hier bat die berühmte Frankfurter Gärtnerkunst und Blumen und Zierpflanzenzucht einen Trumpf ausgespielt, der wohl schwerlich, wo und von wem es sei. überboten werden dürfte, hier hat fie, wenn man un< den etwa» gewöhnlichen, aber hie, völlig passenden Ausdruck gestatten will, flck selbst übertroffen. viele, welche die europäischen Wtltautzst'llungen gesehen haben, erinnern fick eines ähnlichen großartigen, geschmackvollen und lieblichen Bildes faum, wenigstens nicht in einem Ensemble, wie es sich hier darstellt.
(Eingesandt.
Geehrter Herr Redakteur!
Anknüpfend an die in Rr. 130 Ihre» geschätzten Blattes enthaltene Notiz, behandelnd bi« Mefferaffatr« zwisch«n Atzbacher und Kinzenbacher Burschen dürfte wohl neben dem sonder baren Verhalten der Ktnzenbacker Burschen, die ibren schwer verwundeten Kameraden hilflos liegen ließen, um besten Schwester von dem Geschehenen in Kenntniß zu setzen, dasjenige eine» in der Nähe de» Lhatortes wohnenden Fruchthändler» nickt der O'ffenilickkett vorentbalken werden der, erst in gerecktem Zorne polemisirend über das Verruchte einer solcken Lbat, schließlich von dem Ortsdiener outgesordert, den Unglücklichen mit seinem Wagen nack Kinzenbach fahre« zu lasten, diese Zumuthung mit den herzlosen Worten zurückwie»: „Da» fällt mir gerade «in, der konnte ja zu Haus« bleiben.*
Wenn man nun erwägt, daß der UnalückUche, ohne jeglichen Streit, meuchlings gemordet wurde, so ist diese Aeußerung recht bezeichnend für die große Menschenfreundlichkeit dieses frommen Herrn. —o
Wir erhielten nachstehende angebliche Berichtigung:
Zn dem Referat der Rr. 130 des Gießener Anzeigers, Locale» Gießen, 8. Juni über bi« zu Grünberg am Dienstag den 7. Juni abgebaliene Wahlerversammlung zur Reichstags- wohl ersehe ich unter Staunen den ganz eigentbümltchen Zirrhum de» Referenten, alS hätte ick in meiner Rede dort selbst die beiden vorgescklagenen Herrn Candidoien zur ReichStagswahl Herrn Dr Sutfleisch und Freiderrn von Rabenau zu Schloß Friedelbaulen alS Uebel und namentlich die Kandidatur des Herrn von Rabenau als unter beiden „Ucbtln* da» „Kleinere* bezeichnet. Hiergegen muß ich als nicht zutreffend entschieden Protest erbeben; wie kännte es mir in de« Sinn kommen, die Lhätigkeil zweier hochachtbarer ebrenwerther Männer i in dem Reickstag al» ein Uebel zu bezeichnen , da» Publikum würde dann und zwar mit vollem I
Recht ein abfälliges Urtheil über meinen Bildungsgrad fäll«. Ich muß nur bedauern, daß der Herr Referent meinen Ausführungen nicht aufmerksamer gefolgt, derselbe würde sonst sich überzeugt Haden, daß ich einem Herrn Vorredner, welcher di, Zölle auf Lebensmittel al» wkrth- schaftlichen Fehler darzustellen sucht«, auf diesem Gebiet nur kurz gefolgt und entgegnete, daß. wenn man zwilchen zwei UebUn, dem Niedergang der Landwirthschaft oder den Getreidezöllen stünde, man fick zu den letzteren als dem kleineren entscheiden müsse.
Groß-Buseck, 9. Juni 1881. Z. Güngerich.
Änm b Red. Dir geben recht gern« zu. daß Herr Güngerich bei seiner Rede In Srünbirg den Ausdruck „Man möge von zwei Uedeln da» kleiner« wählen* so verstände« wisten wollte, wie er oben ausgefübri hat, jedoch drängte sich dem Anwesenden bi« eig«nthümliche Zusammenstellung jenes Ausdruck» mit den beiden Lanbidaten sofort auf, wie in unserem Referate gestanden Daß unser Referent ffch nickt geirrt hat, zeigt auch der Bericht in b«n „Oberhest Rackrickten', wobei (» auch hieß, daß dem Redner da» unglückliche Wort entschlüpft sei -Man müsse bei dieser Dahl von zwei Uebeln das kleinere wählen*, dem dann schallendes Gelächter folgte Der Irrthum ist also nicht auf »er Seite unseres Referenten Wenn man Reden halten will, soll man vorerst probiren ob man sattelfest ist Leicht kann bei einer solchen .unvorbereiteten- Rede ein Lapsus eintreten, welchen man durch eine später« Berichtigung nicht wegdisputirt
Handel und örrfrhr.
Frankfurt, 9. Juni. (Fruchtderickt) Mehl Rr. 1 JL 39.50, Rr. 2 JL 37.50, 9h 3 JL 32 50, Rr. 4 JL 28 50, 9?t 5 x. 35 50, Roggenmebl (Berliner Marke)
JL 31—31.50, do. I (Berliner Marke) 29.50, do. II (Berliner Marke) JL 24.50, Weizen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier JL 24.75 00.00, ab unserer Umgegend «X 24.35—24.50, do. fremder je nach Qualität .< 33.50—24.50, Roggen, je nack Qualität JL 22 50—22.60, Gerste JL 19.00-20.00, Hafer 16 50-00.00, Koblsamen 29-30, Erbsen 19—27, Wicken 16 00—17.50, Linsen 20—40, Bohnen, weiße, JL 23—25, Roggenkleie JL 6, Weizenkleie, grobe und feine JL 5, Rüböl, detaU, JL. 64. Stimmung ruhig. Haupt säckltck gefragt war: —. Dringend offertrt: Mais. (Die Preis« verstehen sich sämmtlick per 200 Pfd Zollgewtcht — 100 Kilo.)
Limburg, 8 Juni (Frucktmarkt.s Rother Weizen JL 20.40, Weißer Weizen JC 20 30, Korn JL 17.00, Gerste JL 11 30. Hafer .X 8.40, Erbsen JL 0.00, Kartoffeln k 50 KUo JL 0.00. (Durchschnittspreis pro Malter.)
Krischt)äcker in Gießen.
Lonniag, den 12. Juni Ernst Wallenfels, Wallihorstraße. ^rirbrid) Hennings, Seltersweg. Georg Spieß, Neustadt.
Kirchliche Anzeigen der evangeiischenGemeinde fuGießen.
Gotte-dienst:
Sonntag, den 12. Juni.
Morgen- 91/* Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. sKateckiSmuSlehre mit der eonfirmirten weibl. Jugend ] Nachmittag» 2 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Die Pfarrgesckäfte für die Woche vom 12. biS 18. Juni besorgt Pfarrer Dr Naumann.
Zagdoerpachlung.
Donnerstag den 16. Juni,
N^chmulag» 2 Uhr, soll die der Gemeinde Bersrod zustehende gelb» und Waldsagd, bestehend in der ganzen Gemarkung BerSrod, auf weitere sechs Jahre aus hiesiger Bürgermeisterei öffentlich verpachtet werden.
BerSrod, am 7. Juni 1881.
Großh. Bürgermeisterei BerSrod.
89SY Böcher.
Mittwoch den 13. lfd. I-., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten RathhauSsaale ver
steigert werden: JL
Maurerarbeit, veranschl. zu 638 54 Steinhauerarbeit, , „ 1016,27
Zimmerarbeit, „ „ 95,51
Dachdeckerarbeit, „ w 66,40
Schremerarbeit, „ „ 426,88
Schlofferarbeit, n w 111,85
Weisibinderarbeit, , „ 194,40
Pflästererarbelt, w , 1497,36
Fördern von Lahnkies, ver
anschlagt zu .... 114,—
Anfahren desselben, veran
schlagt zu..... 54 —
Räumen des Stadtringgra-
bens, veranschlagt zu . 240,—
Räumen der Wiescck, veran-
scklaat zu.....100,—
Gießen, den 10. Juni 1881. Großherzogl Bürgermeisterei Gießen. 3967) A. Bramm.
Arbeitsversteigerums.
Dienstag den Ul. ds. MtS., Vormittags 10 Uhr, soll zu Winnerod die Weißbrnder- arbeit an dem Pfarrhaus daselbst, veranschlagt zu 394 JL 81 öffentlich wenizstnehmend in Accord gegeben werden.
Großen-Buseck, den 8. Juni 1881. L. Hahn, 3933) Bezirksbauaufseher.
Allgemeiner
Anzeiger.
3958) Das unterzeichnete Comite bringt hiermit zur öfientliohen Kenntniss, dass im Anschluss an das Festessen am 14. Juni Concert von der hiesigen Militärkapelle im WenzeFachen Garten stattfinden wird. — Anfang Nachmittags 6 Uhr. — Entree für Nicht- Festtheilnehmer 50 Pfg.
Das Comite für die 50jährige Jubiläumsfeier der Vereinigung der früheren Forstlehranstalt zu Giessen mit der dasigen Universität.____________
Kaffee. Kaffee.
3867) Um den Beweis zu führen, daß wenn Private billige Kaffee s kaufen wollen, sie nicht nölhig Haden, solche von Hamburg, Bremen odei- sonstigen Seeplätzen kommen zu lassen, sondern daß man bei mir sich alle Lorten billiger und bequemer verschaffen kann, habe ich von einigen sogenannten Importgeschäften oder Lllaaren- versandlmagazinen :c- die von denselben empfohlenen Sorten durch bntte Hand bezogen und damit in meinem Schaufenster eine übersichtliche Ausstellung vorgenommen.
Zur Erleichterung des Vergleichs sind unter beiderseitiger Preisangabe die damit concurrtrenden Sorten meines Geschäfts beigelcgt
Demnach kann man unter Anderem folgende Dergle che anstellen :
Von Hamburg angepnesene ff. Ceylons pr. Pfd franco hier 1,22 JL und 1,37 JL haben Ceylon nie gesehen, sondern sind nichts als dem Ceylon ähnlich aussehende gewaschene Rio Kaffees mit em em Detarlwenh von höchstens 96-110 H. iXeelle Ceylon-zraffee's gebe ich bei 10 Pfd. von 1,20 JC an pr. Pfd
Ffe'N gelbe Iava-Kaffee'S ä 1,42 und 1^7 JL von Hamburg franco hier bezogen, sind geringwerthige Preanger und ord. Javas, drerelben in vorzüglichen Qualitäten von mir b.zosen, kosten bet 10 Pfd p:. Pfd, 1,10 JL, 1.25 JL bis 1,44 X
Grüne Javas bei 10 Pfd. von 1 JL an pr Pfd. in guten Qualitäten bei mir, während dafür in Hamburg geringe Santos ?c. geboten norden.
Goldbraun Java von Hamburg pr. Pfd. franco hier 1,82 JL ist um wenigstens 25 H, gegen meine wirklich bochprima Waare bet 10 Pfd. 1,75 JL, zu theuer
Nickt conoen'rendes kann bei mir umgetausckt weiden, während Luswänige bei Reclamat.oncn auf Nachnahmesendungen sich ur nichts etnlaffen.
Wettere Proben und Onginal-Rechnungen von Hamburg stehen den Imereffentcn zu Diensten.
Emil Elschbach*
Bezugnehmend auf meine früheren Annoncen habe tch mich nunmehr entschlossen, mein Leinengeschäst doch beizubehalten, werde jedoch, um einen größeren Umsatz zu erzielen, die im Ausverkauf angesetzten billigm Preise gegen baar beibehalten, und bringe mein affortirtes Lager m
Leinen, Oamalt, Drell und Dettwaaren, sowie Dettsedern und Daunen,
unter Garantie für nur gute, solide Waare in empfehlendr Erinnerung.
3728) Mit Hochachtung
Herrn. Ang. Muller.
Arbeitsversteigerung.
Die zur Erbauung eines neuen Ab- trittSgebäudeS nothwendig werdenden Erd», Maurer-, Stemhauer-, Zimmerer-, Dachdecker-, Schlaffer-, Schreiner- und Weißbinderarbeiten, sowie die Lieferung der Backsteine und des Kalkes, veranschlagt zu 1370 JL, sollen Mittwoch den 13. Juni er., Vormittags 10 Uhr, im Ralthaussaale zu Garbenteich öffentlich tn Accord vergeben werden.
Garbenteich, den 9. Juni 1881. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich.
I. A.:
3964) gerb. Bröl.
Arbeitsversteigerung.
Dienstag den 14. ds. MtS.,
VormtttagS 11 Uhr,
soll aus dem Hof Winnerod die Herstellung deS WezS nach Retnhardshain, bestehend in: je
Planirarbeit, veranschlagt zu 2260,30 Maurerarbeit, „ n 150,—
Ehaussirarbeit, w n 1350,—
öffentlich wenigstnehmend in Accord gegeben werden.
Großen-Buseck, den 8. Juni 1881. L. Hahn, 3934) Beztrksbauaufseher.
Feilgeboteues.
3530) (Eiserne Tragebalken, gebrauchte Eisenbahnschienen, Waffer- leitungs- und Abtritlsröhren von Gußeisen und von Thon, Trottoir- rinnen, Senkgrubendeckel, Säulen, Grabkreuze, Oefen, Herde, Gement und Dachpappe empfiehlt
Carl Hensel,
3530) Wallthorstraste.
Wilh. LöberIV. empfiehlt Buchen - Scheitholz zu Mp. Rm. frei ins Haus. (3957


