Handel unb Verkehr.
Hammelfleisch
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6.0'1.
X 1 — 1 10.
X LOO 2.00,
—8.00, Haien
sprechen mochte.^ konnte Seitens des Vorstandes sofort cntflcgcnflcfommen werden, da
Doctor Wetdenhammer seine Bereitwilligkeit zu einem öffentlichen Vortrage bereits zugesagt hat. , —
Heber Leber- und GaUenleiden.
Die Leber lieat unter der rechten Lunge, und muß a's die größte Drüse des mfnfdjj heben Körpers bezeichnet werden. Ihre Funktionen sind Die Hallenachonderung ^s ist vom owfetct Wichtigkeit für daS Wohlbesinden des Menschen, da^i jene Functionen ferne Störung, fr leiten da dieselben stets tief etngreifen und eine Menge unserer Ctgane m McklrtdenschJ xuben Ist die Leberthätigkeit gestört und es wird nicht gcnuqend Galle abgesondert,. so tritt niebt a stehl gestörte Verdauung und deren Symptome Verstopfung, ,aures Ausstößen, Blähungen,.
, qa t,rtinmenfifit ein sondern durch Anhäufung von (Aaste in der Leber selbst ent-1 ^-h-n'h-ftig- Sckrnerzen, ©»annung in ter L-b-rgeg-n-, appelitior^^it.fcbrtcb'nunbfonftirt
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STiu b"I«nbdn ob« fl« unbe«d)tet zu ,offen, (entern erforbern em rajches energnche. ein9T,lffiit”'biefl@aael’tn mffprechenter Quantität ton der Leber abgesondert und in regulirM
in von Darmkanal abgeleitet, so tritt sofort Besserung ein, das Leiden wird gehobcn it vcrickwindet die Schaar der Krankheitserscheinungen. Dieser Genesungsprockß darf indeffen nickt mit stark wirkenden und die Darmparthien heftig reizenden Arzneimittel herbeigeführt weiden sondern man muß nur milde, sanft lösend wirkende Mittel anwendeiu
1 Alß ein reelles in seiner Wirkung angenehmes, sicheres und Jedermann SUganglichw Heilmittel werden die von Apotheker Rich. Brandt in Schaffhausen (Schweiz) dargestesttM Schweizerpillen ärztlicher Snts empfohlen und sind Gutachten und Urthttle vieler angesehene, Acnte über die vortreffliche Wirkung der Dillen in den nachbenannten Apotheken von Jedermann gratis zu erhalten. Viele deutsche Apotheken führen dieselben und zwar m DlechdosM enthaltend 50' Pillen für 1 X und in kleinen Probeschächtelchen mit 15 Pillen für nur 35 4 Auch sind dieselben zu Haben in Gießen in den Apotheken, Nauheim bei Apotheker Ära 1
I Friedberg in der Apotheke, Nidda bet Apotheker Braun, Gedern bet Apotheker Moog. (
— - ~ — * Die rasche Abwechselung zwischen Frost-, Regen- uad 6ebnet«
wtu'i uuv u.,.; M..v w,. an den Bergabhängen unserer Gegend zur Folge. Von vielen Seiten werden dieselben gemeldet, so von der Goßfelder Straße am weißen Stein, am W-brda-r Weg, am Morbacher Weg. Eoibenberg. Kaibsidvr u. 3. — Such o,r proti- ,arische Damm am Wehr oberhalb bet Sotz'ftben Mühl- ist am Sonntag wieder dutchdroch.n und das kostitieiige Material zurn großen Thell ton der hoch gehenden Lahn fortge,chw,mmt. Mr unsere drei hiesigen Mühlen ist die Wtederindetriebsehung leider hierdurch in unbestimmte «eene gerückt ; der Schaden, den dieselben zu lckt-n haben, soll ein (ihr erheblicher sein.
Heidelberg. Die Rachnckt, daß sich Geh. Rath Prose„or Dr. Lange »ahter, unser berühmter Gynäkolog, -rschoff-n Hot, ist dabin ,u ergänzen, daß ders-lb- seit Wochen an ickwerer Melancholie gelitten und im Zustande völliger Unjur-Lnungbfahigk>,t Hand an fick gelegt Hot. Was er als Direktor der Entbindungsanstalt an der Unioersität Heidelberg der Hochschule und leinen zahlreichen Schülern und Schüler.nnen gewesen, davon geben die glanzenden, ton ihm auf dem Felde der Wiffenschast und im edelsten und aufopferungsvollsten Dienste der Menschheit errungenen Erfolge das beredteste Zeugniß. ,
Straßburg, 7. März. Auf der hiesigen Unioerfitat hat tot Kurzem in der mathe- malischen und naturwiffenschaftlicken Faeultät ein junger Japanese durch em« tüchtige Differtatton und ein gutes Examen sich den Doetorgrad erworben, — wohl der erste Asiate, der auf der Umtcrfität Straßburg promotirt hat. . .
Oppenheim, 7. März. Em kolossaler »ergründ) bat in unserer Rockbargememde Dienheim stattgesunden und droht noch größere Dimensionen anzunehmen. Bi« jetzt berechnet man den Schaden, den derselbe an den Weinbergen und zwar an solchen der drft-n Lagen, on- aerichtet hat, schon über eine halbe Million Mar! Der Verlust trifft sowohl Diendeim. als auck tlele hiesige und Mainzer Wembergbesitzet. Im Iahte 1645 tat in derselben ®egrnb em ähnlicher Bergtutsck staltgesunben, der lausende ton Neug engen herbtigezogen halte und be- hautten ältere Leute, daß es wieder gerade daffelbe Bild wie damals sei. Die schönsten SZBenv betae sind vernichtet, theilweise mit hohen Erbmaffen bedeckt, Iheilweise ganz verschwunden, an vielen Stellen sind tiefe Löcher uno Riffe. Di- Wege sind jetrpen und verschüttet; Baume, Reben Weinbergspfähle und Stüderl liegen mit Erde und Steinen untermiidit vollständig durcheinander kurzum es b.etet sich dem Auge e.n jammervolles Bild bar Bis jetzt .ft die gefährliche Stelle nock ungefähr 40 bis 45 Schritte ton dem Orte Dienheim entfern. Die Emwobner der totbeten Häufet leben jedoch ii for'wabrenter Unruhe und werden wohl, wenn die Erdwolzungen nickt nacklaffen, ihre Wohnungen räumen muffen
I Frankfurt 7 März. Gestern Abend um 11 Uhr pafsitte unsere Stabt ein grotzer Auswandeterzug. In 14 Wagen der Main-Wes-r-Bahn waren ta. 650 Pertönen untergebraebt, welche die Reise unternommen. um in Amerika eine neue H.mach zu jucken. Da« Haupt- Sontingent zu diesem Zuge halle Baden und Schwaben gestellt^ Von Frankfurt a. W. und Umgegend waren 1H0 Mann, lautet junge Leute im Alter von 23-30 Jahren bade .
1 Mi, dem neuen schuljare kamt auch im Herzogtum Melnmgen die preusiscke recht-
I schreibung zur einführung. Dem ortografiscken unterricht sollen das Preus, regelbuch und da» I ortograf. Wörterbuch son Duden zu gründe gelegt werden
51 cu Stettin, 3. März. Zu dem Synagogenbrande wird berichtet, daß die Unters I suchung als beendet anzusehen und so gut wie feststehend ist, daß die Brandursach- in einer I Unvorsichtigkeit bei der Tempelreinigung zu suchen ist.
Röthenback im Allgäu, 26 Februar. Heule fand beim Gastwirth Mangold „zu den I h„i ßeiligen" eine Zwangsversteigerung statt. Die Kauflustigen, etwa 50 Personen befanden fid> im Hausflur des zweiten Stockes — ein Krach und olle Subhastanten stürzten lamm Balken Boden und Stiege in da« Erdgeschoß. Auch der Gerichtsvollzieher, den Geldbeutel I ln t>„ Hand mußte mit. Außer einigen unbedeutenden Verletzungen tarnen Alle mit dem
vermischtes.
Minden 5. März. Einem Soldaten des 15. Jnfanlerie-Regiments, welcher IM Laufe I be« Winters dese'rtirte und dann bei bitterster Kälte acht Tage ohne jede Nahrung IN einer ßleune zu Leteln sich verborgen hielt, haben im hiesigen Garnison-Lazareth beide erfrorene »eine unterhalb des Knies amputirt werden muffen. Es geschah dies nicht an beiden Gliedern zugleich, sondern mit einer Zwischenzeit von zwei Tagen, um die Kräfte de« Patienten nicht allzusehr zu erschöpfen. Derfelbe hat die gefährlichen Operationen über Erwarten gut übe « standen und dürfte in nicht allzu ferner Zeit als geheilt aus dem Lazareth entlasten und der llädtischen Behörde überwiesen werden, weiche zusehen mag, was sie mit dem Unglücklichen an fängt der weder hier orisangehörig ist, noch hier seinen Unterstützungswohnsitz hat, aber nach den bestehenden Vorschriften für« erste von der Stadt Übernonimmen werden muß. Im allgemeinen sollte man dock annehmen, daß für einen Soldaten, welcher wahrens seiner aktiven Dienstzeit wie erwähnt zum Krüppel wurde und dessen Zugeborlgkeit zur .Irmec noch durch An nahme ins Garnison Lazareth auLdrücklick dargelegt ist die Militärverwaltung aufzukommen | Hobe. ' Im vorliegenden Falle dürfte doch die Stadtgemeinde kaum rechtsverbindliche Verpflichtungen. zur Erhaltung de« arbeitsunfähigen Manne» haben oder deffen H-tma'HSort al« Unterstützunaswohnsitz anzusehen fein. -3^-'
ftaHcl 7 Marz Ein Eisenbahnunfall recht eigenthümlicher Art und unter gewiß bedenklichen Umständen Hal ff* am Samstag Abend auf der Mam-Wejer-Babn zugetragen. Al« der nach 4 Uhr hier abgehende durckgehcnve Tages,chnellzug Hamburg, bezw. -8erlm-Frank- furt auf Station Kirchham anlangtc. entstieg einem Waggon 1. und 2. Klaffe ein Officier mit dem Bemerken, daß er keinesfalls in dem verlassenen Wagen, der über alle Gebühr Heftig Hin- unh herschaukele und nickt zum AutzHalten stoße und rumpele, weiter fahren werde, man möge ihm ein anderes Coupe anweisen. Das Fah,personal bedauerte, kein anderes Coupe disponibel iu haben und war über die Ausstellungen des Paffagiers sehr verwundert, dieser jedoch beharrte energisch auf seinem Verlangen — und da entdeckte man denn, daß der (zum Gluck auf drei Aren laufende) Waggon ein Rad verloren hatte, das auf irgend eine Weise defeet geworden war ohne daß dieses bis dahin das Fahrpersonal oder tic Aufsichtsbeamten bemerkt hatten, nach Lage der Umstände auch wohl nickt gut bemerken konnten, da der betreffende Waggon auf 5 «ädern noch leidlich im Zuge mitgelaufcn war. Die Gefahr, in der der Schnellzug geschwebt hatte, war übrigens größer gewesen, alS man zuerst, nackbem man sie glücklich überstanden, angenommen, indem auf einer Strecke von 6 Kilometern das andere Rad sammkliche Bo.zen, Schrauben re. an den Schienen durcksckleift und gelöst hatte, von der Stelle an, wo das eine Rad defeet geworden war. Morgenztg.)
— Bei der Illumination in Berlin am Samstag, 26. Februar, Abends, hat unter vielen anderen Transparenten namentlich ein im Schaufenster der Friedrich Seite schen Kunsthandlung ausgestelltes humoristisches Transparent viele Paffanten angezogen und recht herzliches Lachen erregt. Das hübsche Gedicktchen lautet:
ö ' Als sich der Kaiser einst vermählt,
Hat er Augusta ausgewählt.
Der Kronprinz, Sieger in der Schlackt, Hat uns Victoria gebracht!
Prinz Wilhelm dachte nun bei sich. Was Beide thaten, thu' auch ich. Er wählte schnell und siehe da — Augusta und Victviia!
Lokales.
Gießen, 8- März. Die heutige Generalversammlung des Vereins der deutschen Fort- I sckrittsvartet war sehr zahlreich besucht. Der Vorsitzende eröffnete die Verhandlungen mit einem I ©mcht über die Thäüakeit des Vorstandes wahrens der letzten Wochen und ertheilte hierauf I ©ort bem fimn Lui« Hornberger, welcher in ausführlicher, mit allseitigem Bet all aufgenommener Rede die politische Lage im Allgemeinen schilderte und sodann ,m ©pecidlcn I aupbie jüngsten Verhandlungen der preußischen Landtage und des deutschen Reichstages überging Er stellte Vergleiche an über die Wirkungen des in Scene gesetzten Steueret »affes, geg.n- I über* ben ncugeplcmten indirekten Steuern, und kam hierbei zu dem ^lufte, daß die letztem die zweifelhaften Vortheile des ersteren zum^Nachthe.le des Mittelstandes und der ärmeren Volksklaffen bei Weitem aufwiegen würden. Sodann b.handelte er die Brau- und Wehrsteuer und verwirft diese aus gewichtigen, klar erörterten Gründen, neben denjenigen, welche in 9leid)et Weise gegen die Brausteuer, wie gegen viele indirecte Abgaben überhaupt, in die Waagschale fallen.
' Der Redner beb.uchtete den neu geschaffenen Vollswirthschaftsrath in treffender Weise । indem er insbesondere Ersprießliches bei seiner dermaligen Zusammensetzung mcht erwartet, ebensowenig von dem Unfallversicherungsgesetzentwurf in der vorliegenden Gestalt, dessen Nachtbeile n in Bezug auf die beabsichtigte Monopolisirung deffclben besonders hervorhob. Hierauf besprach\r bi? Welle der' regierungsseitig gemachten Vorlage zwe.;ahriger Etats- und erjahr^ger Legi^slo^peri^en streben, daß wirklich liberale Mahner in ^n Reichs
tag gewählt werden und Aufgabe eines Jeden, der es mit den wahren Jntercffen des Volkes wohlmeint seinen Willen und Einfluß in dieser Beziehung geltend zu machen. Er schloß seinen Vortrag indem er die Hoffnung aussprach, daß cs gelingen mochte, für die nächste Wahl emen Vertreter durchzusetzen, der den vorstehenden Principien huldigt und die versaffungsmaßigen Rkckle unentwegt und unermüdet hochzuhalten iuchen wird.
ßetr Georgi theilte nunmehr mit, daß e« den Bemühungen dis Vorstandes gelungen fti einen Candidaten ausfindig zu machen, der vielleicht geneigt, f-m wurde, emJB^nbat für l ' jReidsgtaa anzunehmen. Es fei dieser der ®cncral)ecrctar der landwtrthfchafflichen Verein He'rr D°cl Weidenhammer in Turmstadl, M.igtied der Fortfchrtt.spgrtei, welcher bemübt ein werbe, unfern Wahlkreis auf das Würoigfte zu vertreten und zugleich die möglickste Uebereinftimmung der liberalen Männer des Reichstages herbetzuführen.
E« knüpfte sich an diesen Vorschlag eine recht lebhafte Diskussion, welcke schließlich zu deffen einstimmiger Annahme und dem Wunsche führte, daß Herr Doktor Weidenhammer in einer demnächst anzuberoumenden Versammlung persönlich erscheinen und über die Grund atze, welch, er b" seiner Wirksamkeit im Reichstage für den Fall seiner Wahi verfolgen wuroe.
— sHeldenmutb eines 12jährlgen Knaben.f Wie die „Ottens. Nachr. erfahren, hat in voriger Woche der 12jährige Sohn des Schaluppenbauer« Luhrs in Neumuhlen da« Leben eines 5jährigen Mädchen« gereitet. Di- kleine S., Tochter eine« dort wohnenden 6a»itan», batte sich zu weit auf Die dünne Eisdecke der Elb- hrnauigewagt, brach ein und war. gewiß ertrunfen, wenn der tapfer- kleine Lühr» ihr nicht nachgesprungen war- und di«s«lbc lebend an« Land gebracht hätte, wo er sie den Ettern zuführte
— -Da« Gymnasium in Düren in Der Rheinprovinz.) Durch einen vor mehreren labten ohne direkt- Nachkommen »erworbenen Notar Ahrweiler, welcher der Stadt fein ganzes Vermögen von 900,000 X zu Gymnasialzwecke u vermachte, ist dl- Stadt Duren in dl- an: genebme Lage versetzt worden, j-d-m Gymnasiasten von Quinta an Wahrlich ein Stipknd.um voa 240 ‘ (L, wovon 90 x für Sckulgeid innebehalten werden, auSjujablen, Zur Zeit toll , der Zinsen zu Stipendien, 11 ,u UnierrichtSzwecken verwendet, -, jum Äa^rtat gelcblagen uno chät-r wenn buffe« eine bestimmte Höh- erreicht hat, >.z dtrZrnsen z.> L-tip-ndi-n, /3 1« Unt-rricktszw-ck-n v-rwenoet unb */3 auf ewige Zeilen kapitalisirt »«Den. Di- l-tz>g-n St p-ndt-n wachsen natürlick mit der Höh- des Kapitals D-r sehr nothw-ndig-Neubau «in.« Gymnasiums muß aber so lange aus anderen HÜlfsguellen bestritr.n werden, bi« Zias.n unb Zinseszinsen des zweiten Dt-rtels das Baukapital decken.
— sAm-rlkaniicheS.' Wie man billig zu Vermögen kommen kann, hat man kürzlich in ßenfut O,owa gesehen, wo bei einer bundesgerlchtlichen Auktion ein Advokat zwei Sisenbalnen für 70 Et« ' ehe Spekulant 22,000 Doll. Mmenaktien für 69 St«, und ein Anderer 11.004 Doll. Aktien derselben Klaffe für 10 Pt«, «iffano. (1 Oto. I Pig >
_9ctn bei Commffsion zur Vorberalhung des Natural-LiistungsgesetzeS stellte der Abq. Frdr. v. Nordeck zur Rabenau den Gesichtspunkt auf, die setbst. verwaltungslörper als Recurslnstanz für die Festsitzung der Leistungen zu tn- stalliren. Staatssecretär v. Bötticher, äußerte seine Zustimmung »» diesem Gedanken- Die Formulirung des bezüglichen Antrags soll in der heutigen Abendsitzung^folgen. ®runb des Zwangsgesetzes sind heute wet-
tere 15 Vertonen verhaftet worden.
Daris 9. März. Das Innere des durch eine Feuersbrunst heimge- suchten^Maga'sin au printemps“ brach gegen halb 11 Uhr Vormittags in sich zusammen, die äußeren Mauern drohen dem Einsturz; viele L-pritzen, darunter 2 Dampsspritzen, sind fortdauernd mit dem Loschen des FeuerS beschästtgt, mehrere Personen sind verwundet. Das Feuer griff so rasch umi sich, daß der Geschäftsinhaber mit seiner Familie und seinen Leuten kaum Zert hatten, ihr 9. März. Für die Grafschaft Westmee^h ist der Aus
nahmezustand proklamtrt worden. — Dem »Daily Telegraph zufolge würde der Botschafter Göschen in Konstantinopel demnächst durch den Petersburger Botschafter, Lord Dufferiu, ersetzt weiden. .
Hier eingegaugeile Nachrichten aus Elmina vom 18. Februar melden, der König der Ashantts hab- die Drohungen seiner Abgesandten gegen oen Gouverneur von Cap Coast Castle desavoutrt und erklärt, daß er ein Fieund der Engländer sei und gewiß auch keine Absicht habe, denselben den Krieg zu erklären.
Kianffurt 9. März. (Marktbericht.' Der heutige Heu- und Strohmarkt war schleckt befaffren15 »eu Voffete j, nad) Qualität b« Str. x 3 00-4.50 Stroh, X ,3.00-3 60 Butrer 50 Kilo 85-00, im Detail 1. Qualität üat* Pfun- JL ?
Gin das Hundert JL 4.50-5.50. Qckseuflenck per Pfund 6o—70 und Farrenfleisck 45-55 , Kalbfleisch :5 55 ’ el
45—65 Schwcineueisck 70-80 nn Hahn JL ^--2.00, em Hu
emc Ente X 2.50—3.00, eine Taubc 45—5" , ®an ' 6 .
das Stück ^0.00-0 00, gelbbubn X 0.00-0.00, Rehbock U«J5fo 00-00 Kapaun« M 0 00—0 Wätscher Hahn X 6 — 10 Kartoffeln UM. Äo. JL 5.00—6.00, Kob.rabt 0—0^, Blumenkohl' 1 St. 30-60 Wirsing lO-15 und 00-00 ^.Zwiebem
1 Bund 0 S Sellerie daß Stück 00-00 Meerre.'tm 1 Stuck 00—00, Spargel das Pfunck 5.00-00, Romom-Salat 00 - 00 Endivien 00-0 Rothkraut 20—25 Wetß- »rnuf. k.n6 fÄiirbprt *( 10 Artilckoken 50 Erbsen doS Vfd. Oi*
Limburq , 9. März (Fruchtmarkl) Rotber Wetzen X 19 60, Weißer Wetzen x 00.00, Korn X 16.20, Gerste X 10 65, Hafer X 7.35, Erbsen X 0 00, Kartefflln X 0.00. ' (DurckscknittSprciS pro Malter.)
Berlin, 9. Mä.z. D-m B.rnchmtn nach soll die morgige Sl°dio«. I ®°m<i“rSnb8tö*ägrbruXng- nrbnetentoeifammluna eine Resolution berathen, in welcher man Oen aucUflun* mAn weiten werocn dtekeibcn aerneit gen des Reichskanzlers über die Berliner Stadtverwaltung enigegenzutrelen
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