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^r* ® Dienstag den Januar 1881

Kießener UnMer

______________A»jkizr- Hub A«WM ir bre Kreis Gieße«, ^ll»» ___ ___

t»att/ Echulstroß. B. I,. <kf4rtnt täglich mit Hu8« bei M-Ntgg» Vrrft **«1*"* I M 20 ff.#

8BHMBIPW_____ 4 wonufl». Durch di« Post ,irrt«»Mch 2 Warf 50 M

Amtliche Hheil.

Bekannt lachung.

Nachdem «uf die am"4 ^ Zusammenlegung fcet @runbflütfc jn bec#tm|t(un9 Saasen.

Hinsicht auf den eben tn Arbeit beflnbiirL« a verkündigte BeKrtmachung bezüglich der Flächenangaben des Grundbuchs Reclamationen in

i) da« Prö,°k°lld-rv°mmsii. ^d^Dst,.ct nicht erhaben tootb.n ib. bringen wir weiter zur «enntniß der Brfhüligt-n. baß folgende Urkunden

s ss-äm-m? JfttssxsÄrÄ"

1« Sv taV XuJ1» u. 25 fc" tat«'««»« »<- e.nlll..««;

liegen, und daß Einwendunaen aea, hu nt , 81 auf bem Grvßherzogben Bürgermetsterei-Büreau zu Saasen zur Einsicht der Jntereffenten offen werden können, spätestens aber daselbst i« Termine^^^^ Urkunden während de genannten Frist bet der Großherzoglichen Bürgermeisterei Saasen erhoben »orarbracht wrrden muffen »tbriaenf^T 26 11 Mts. VM 10 12 Uhr DvrmittagS

spätere Reclamationen, weite Z u nve.ständniß mit diesen Urkunden und.nSbefonbere den Beschlüssen der Lommission angenommen wird. Such sind wegen VersLumniß der Frist gesetzlich nicht stattstnbe"^" fltlt8t<n ar6dt<n beziehn, nicht mehr zulässig und kann eine Wiedereinsetzung In den vorigen Stand Tießen, am 6. Januar 1881 H n.

_______ Troßherzogliches Krisamt Gießen.

--- -------Dr. Boeknann. __________________

Aeutschkand.

Mi nF 1UL »oerulg«b®ne @gmftänS bic ^-»reichen

0fn über daS Wegbauaesktr im nunmehr, mit Ausnahme

schuß nach dem von Sr, EttauLt""°-m Är7/, äÄ_ beantrag, der vierte Aus- ujühiiu) uw «iihumavu n zu E rbach- Erbach erüottetc»

»riTfflU,Ä'nxbirKffenb' AU bcn Veschiüsien de'r zweiten Kammer Der Lb,lc A'elcn Orten hervorgetretenen Mißstände in der un- geübten Gonhole der Seomeltr und Ihrer Elaborate Seitens der Regieiung zu suchen seien, indem dem vermessenden Personale zu viele Selbstständigkeit neben n ,0(.U ft<|t eUnS,,U effectivem Nachtbeile des Publikums gewährt worden .nif*' s r Jlnifl.an* eme Remedur dringend besiirworten lasse Der Ausschuß tritt ^tabfnn?,mrom,bf<,?, v Uoibr6bttVdt b" 2' enthaltenen Vorschlag entaegen, nnnVf^ri^n"6 ®^mctcr 2; Jlofte mehr ju ernennen, sondern vielmehr Bezirksqeometer anzustellcn. - Di- zweite Kammer bat den Antrag des Abg. Schröder aus lirhöhuna der M-rt'?AÜ77'bn,f?£n*l"4t Tauzbeluftigungen gegen 2 Stimmen abgelebnt und « ^«mmer beantragt Beitritt zu diesem Beschluß. - Auch be-

l>mb E 81nlr°fle5 bes Abg. Wolz, Maßregeln gegen den Wucher betreffend, und hbnb lbarbcr«n0äantta0e| b-s Abg. Schröder zu diesem Antrag beantragt der SMuS, f4u6 «^«1- ÄatnnKr nach bem von Herrn Dornseiss dessalls erstatteten Bericht «eaie'imno und' /"ss'ügen.Beschluß wonach beide Anträge durch die Erklärung der SH U"b b°s inzwischen e,lasten- Reichsgesltz vom 24. Mai 1880, den Wucher b,±Tfibrh «nf'h l e V ro,rbe"' - U-b-r di- zahlreichen Anträge und Petitionen, von «ecundarbahnen beziehen, bat Namens des vierten

Nusschusies erster Kammer Herr Den inger Bericht erstattet. Der Ausschuß dean- fimmfri*r°^ «"IE zu den Beschlüssen der zweiten Kammer, wonach der Regierung »Xn unbUhi^tr,arU*? übende Ant>a0e und Borstellungen nebst Anlagen üb-?mi,I-tt «erden und diese ersucht werden soll, erwägen zu wollen, welche gesetzliche Besiimm- »ngen zur Forderung des Baues von Secundarbabnen nothwendig^ sind und der 5?, alsdann Vorlage daiüber zu machen, und weiter alle Anträge und Petitionen ^bauuna von Secundürbahnen betreffend, in der Richtuna zu prüfen, ob unb unter ffiinfc mtfeann rur Ausführuna zu bringen sind. - Die Zweite Kammer

.^rzügUch der Vorstellung und Sitte der Gemeinbeoorftänbe von (^06^0^' ^iMiHbnh^hbat^Tnrof*en^k®^I^ä^fuU9 be3 NheinlauddammeS bei GroßrRshrbeim und ä H»Un? Weschn.tzdammes daselbst, die Regierung zu ersuchen, schleunigst eme

SAiffEihHa? Strombau nicht betheiligten Technikern, sachkundigen Landwirtben und de? ^trnrnhm!^6S111611 ^^"hendc Commission zu berufen, welche, unter Berücksichtigung ber Ctrombaurcgulirungen in Baden und Anhörung der betheiligten Techniker unsere I^baEbLltnisse untersucht Der Ausschuß Erster Kammer will nach dem von r^-chrnk? Mcktbb7o^bera.7 it Erbach-Erbach -rstati-ten Bericht die inländischen r r "rr 1)105 berathend gebracht rollen, sondern sie zu eigentlichen Mitaliedern

Beschlusses^^deantragt demgemäß eme etwas m-disicirte Fassung des Icb öer übrigen von der zweiten Kammer m dieser Materie ge- bezüglich des Ersuchens an die Regierung wegen baldiger

Vorlage emes Wassergesetzes, wird Beitritt beantragt. - tzin Antrag der Abaa rnb bie Erhöhung der Dotation der Ackerbauschulen? resp. deren

Qt,On detreffeud. wurde von der 2. Kammer mit Rücksicht auf eine Erkläruna ^nfÄUn0> UULln ^r Voraussicht, daß die ^euorganI)Qtion be5 IQXirt^® Ä dem nächsten Budget erlebigt wird, einstimmig ab-

^-r>ch. Beitritt zn'dem Zkschlust7de7 6<, erf,attctcn

«issch,??^^^wrmuug mit dem Beschlüsse zweiter Kammer beantragt ber Finanz- Kammer, dieselbe wolle ihre Zustimmung dazu erteilen, daß für i?ecfar ^FrnUn0 der Anlaae von Läget Plätzen bei der Marn-

Darmstadt die eumme von 34,000 JL zu Lasten des hessischen Daukamlals b-r Main^N-ckar-Babn ausgewendtt werde - 9e,,,,d,en

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12 d Mts^stattün^ Die Tagesordnung für die nächsten Mittwoch, den

Sitzung der ersten Kammer der Stände ist ebenfalls bereits

Bin unh hi« Unt?r&fnftknbcAbcrlfnCn erscheinen zunächst der Gesetzesentwurf, den uHü k"b Unterhaltung der Kunßstraßen im Großherzogthum betreffend die' Vor.

bpi* 9itiirnrt bev , 53rurfe über den Main bei Offen-

LterfX8 i,n f a " n u°d Baur, di- Erbauung -in-V st-h-n-

?^"tke "ber den Main der Kostheim betreffend ber Anttag des )lba di n e r MunMadt ^ einer Zweigbahn vom Viaduct Eberstadt nach

hksvugstadt, die Anttage Schroder und Stephan (Heßloch) aus Erhöhung der

ktaatsstraße zwischen Nierstein und Nackenheim zum Schutze gegen Ueberschwemmungen >urch den Rhein, sowie die Beschwerde hessischer Gemeinden und Gutsbesitzer wegen der durch Hochwasser des NheinS hervorgeiufenen Eigenchumsbeschädigungkst. «eiter stehen eine Anzahl Beschwerden und Gesuche auf der Tagesordnung.

Berti«, 7. Januar. Bekanntlich tagte unlängst im Ministerium ve» titrwguiaaM ®nd^

der Einrichtung und dem Betriebe gewerblicher Anlagen, oblag. Wie seiner Zeit mitgetheilt, hat^ dieseSachverständigen"-Commission, welcher unter Andern auch der in jüngster Zeit vtel genannte Commercienrath Baare ange­hörte, unter Empfehlung unbedeutender Mod ficationen die Vorlage der Regie­rung im Wesentlichen angenommen und gutgeheißen. Das Resultat ihrer Berathungen hat in den interesstrten Arbelterkreisen eine nichts weniger wie beifällige Ausnahme gesunden. Do schreibt heute derGewerkaerein", das Eentralorgan der Hirsch-Dunckerffchen Gewerkoereine, daß die Commission durch ihre Vorschläge verrathen habe, wie bedauerlich gering die Fürsorge für die Arbeiter in großindustiiellen Kreisen ist.Die Herren sträuben sich" wie das genannte Organ erklältgegen jede bindende Vorschrift, welche in den industriellen EiabliffementS kostspielige Vorrichtungen zum Schutz für Leben und Gesundheit der Arbeiter erfordert, sie wollen Alles von ihrem eige­nen, besten Ermeffen abhängig machen. Fast in jedem Abschnitte des von der Commission verfaßten Gutachtens begegnet man einschränkenden Clauseln, wie insofern der Betrieb es gestaltet", odersoweit sie ohne erhebliche Störung des ganzen Betriebes ausführbar ist", odersoweit die Technik erprobte Einrichtungen bietet und die Eigenart deS Betriebes es zuläßt." Solche Ein­schränkungen finden sich sogar bezüglich der Vorschriften über genügende Be- leuchtung der Arbeitsräume und BetiiebSstätten, über Sicherung der Arbeiter gegen Hinunierstürzen oder gegen Beschädigung durch herabfallende Gegen- stände, über Vorrichtungen zum Schutze der Arbeiter gegen den schädigenden Einfluß einer giftigen, unathembaren oder staubigen Luft. Dazu kommen noch, daß die Uebergangsbest mmung die thatsächliche Geltung der Vorschriften m bereits best henden Etablissements auf unbestimmte Zeit hmausschiebt; die Krone aber werde dem Ganzen durch die Bestimmung über die in Streitftagye entscheidende Recursinstanz aufgesetzt, in welcher bei allen zweifelhaften Fäll« bezüglich sanitärer Bedenken nicht der Arzt (der Krri-phystkus) und nicht der Fabrikenisspector, sondern der Fachmann der speciellen Branche das auSschlag- gebende Votum haben soll, d. h. wie der ,Gewerkeerein" richtig und schlagend resumirt, mit andern Worten: die Wirkung eines Industriebetriebes auf Leben und Gesundheit der Aibeiter versteht d.r Fabrikbesitzer bester zu beurtheilen cls der Arzt. Als die quest. Commission zusammentrat, haben wir unserm lebhaften Bedauern darüber AuSdruck gegeben, daß nicht auch Vertreter des Arbkiterstandes, um beffes Interesse eS sich ja doch in erster Linie handelt, zu den Beratöungen herangezogen seien. W-r machten darauf aufmerksam, daß es M.ßmuth gerade in den zu schützenden Arbelterkreisen erregen würde, wenn richt auch ihre Stimme beireffs eines sie so sehr tangirenden GesetzentwutiS gehört werden würde, wählend die doch nicht m gl-ichem Maße interesfirten Gioßindustriellen als maßgebende Autoritäten von der Regierung berufen und gehört werden. So werden denn voraussichtlich die S'.cherheitsvorschriften bet der Einrichtung und dem Betriebe gewerblicher Anlagen, wie sie wohl demnächst gemäß den Vorschlägen der Begutachtungs-Commission Gesetzeskraft erhalten werden, das Schicksal so mancher anderer, einseitig erlaffener Beßim- mungen zum Schutze der arbeitenden Klaffen theilen und gerade deren Beifall am wenigsten finden, für die man damit Uaubte Fürsv'-ge zu treffen."

Ueber die Ausstellung in Melbourne schreibt Reuleaux, der deutsche Commistär:

Deutschland nimmt auf der Ausstellung eine der ersten Stellen ein. Daß unsere Abtheilung große Erfolge erzielt hat, daß Deutschland verstanden hat,