inft der Kubes,
Häär, sitt so
*r
6128
Ai«
Kirchlichr An^eigkn der evang. Gemeinde Gießen. Donnerstag den Iv. November, Abends 6 Uhr: Im Saale des Gymnasiums: Misston-stunde.
Pfarrer Dr Naumann-
(Die Neger in Westafrcka als Heiden und als Christen.)
empfehle meit Regligösto dewden, S Tüchern, i schuhen, io und Mansi
Krankfun a. M., den 9.Novbr., Nachmittags 2 Uhr — Min- (lelegr. (Soureber'd?^ Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Erekm- act:en313V6# StaatSb.-Actien284^ e, Galizier 2693/4, Oest. S'lberrcnte 6_63/4/4% Goldrenle 7714, 4% 1880er Russen 743/6, 2 Onent-Anleibe 6UVi6, ö% Rumänis^- Rente 891/4, Lombarden 125Vh. Tendenz matt.
zM elrgt
Ms
empfehlen
xS- ^'3 Kommod 2 Spleg"' 1 MM" 1 Pferd, 1
Gießen, den
7366)
Vermischtes.
Witten 3. November. Unsere Stadt sollte gestern und heute von den Folgen deL herrschenden Waagonmangels in eigrnthümlichcr Welse betroffen werden: es war namilch mcht möglich, die Straßenlaternen anzuzündcn, weil es an Gas mangelte. Unsere städtische Gasanstalt bezieht sämmtliche Koblen von der Zeche „Pluto", und zwar in letzter Zeit vier Doppelwaggons täglich. Obgleich nun die genannte Zeche, welcke, deilaustg bemerkt, wiederholt in letzter Zeit wegen Wagaonmongels die Förderung auf Stunden hat aussetzen muffen, das Menschenmögliche zu leisten bestrebt war, konnte sie der hiesigen Gasanstalt dennoch nur einen Waggon täglich liefern. Weil man nun den Privatabnebmern wenigstens Gas liefern wollte, so borgte man zu dem einen Waggon von Zecke „Pluto" auf einem befreundeten Werk noch eine ebenso große Quantität und war dadurch im Stande, die Privatabnehmer zu befrievigen, die Beleuchtung der Stadt aber mußte unterbleiben. Wenn demnach für einige Tage Wüten in die Reihe derjenigen Städte eintritt, in denen es „finster" rst, so .st das nicht unsere Schuld. (Elbs. Z.)
Kassel, 2. November. Die Kunde von einem blutigen Morde durcheilte heute unsere Stadt. Der Israelit Rosenberg, ein gut situirter und angeblich angesehener Handelsmann, begab sich am'Sonnlag Abend spät auf den Heimweg vom Dorfe Zwergen aus, um nach Niedermeiser zu gehen Dort ist er nickt angelangt. Am andern Morgen wurde nickt weit vom Dorfe Zwergen der Leicknam deffelben etwas abseits vom Wege unter Kartoffelkraut von Dorfbewohnern aufgefundcn Am Kopse fand sich eine klaffende Wunde vor, die anscheinend von dem Schlage mit einer Axt herrührt. Uhr, Börse und Werlhgegenstände fand man bei dem Leicknam; es scheint ulio fein Raubmord, sondein ein Racheaet an dem alten, in den sicbenziger Jahren stehenden Manne begangen zu sein —- Der Mörder des Rosenberg ist bereits von einem Gensdarmen in das hiesige Kre sgerichtsgefängniß abgeliefert worden. Derselbe ein Sckäfer, soll die That mit einem Hammer verübt haben. Als Motiv des Verbrechens wird Rache gegen den Erschlagenen angegeben, der allmählig das Vermögen seines Mörders an sich gebracht haben soll. Weitere Ausklärungen wird die Untersuchung und die Hauptverhandlung ergeben. . «. o r. c n
Neuwied 3. November. Eine als höchst exaltirt bekann'e Frauensperson schob gestern Nachmittag auf dem hiesigen Kirchhofe ihrer Stiefmutter aus einem Revolver eine Kugel in ben Rücken D»e Verwundete, welche sofort zuiammenstürzle, befand sich mit ihrem Manne an dem (Stabe dessen erster Fiau, als die Thäterm fick von hinten näberte und den Sckuß aus nächster Näbe abgab. Die Wunde soll erheblich sein und konnte d,e Kugel, welche im Rücken festsitzt, bis heute nock nicht entfernt werden, jedock ist Hoffnung auf Wiederherstellung nicht ausgeschlossen. Die 35 Jahre alte Derbreckerm wurde verhaftet.
— sWas kostet der Kölner Tom?] Die Summen, welcke theils aus Prlvatkrmen, tbeilß auS öffentlichen Mitteln seit 1821 in die Dombausasse geflossen sind, betragen bis heute 18 Millionen X. die jo ziemlich zu gleichen Theilen auf die Thürme und den Ausbau der Kircke felbft verwandt wurden. Diejenigen Summen, welche die früheren Jahrhunderte für
das Gebäude ausbr ngen mußten, namentlich diejenigen Gelder, die m fcen (dopclen Fundamenten ruhen, sowie die zum Ankauf benachbarter Grundstücke erforderlichen Opfer ergeben mindestens einen Gesammtwerth, welcher circa 40 Millionen X darstellen wird.
— sGasmotoren.] In einer Schilderung der internationalen ElectiicssätsauSstellu-g in Paris kommt die „Köln. Z g." auf die Gasmotoren zu reden und schreibt dieSfalls: Die gegenwärtige Ausstellung wird eine Epoche in der Geschickte der Gasmotoren bilden, weil dieselbe zum eisten Male Motoren großer Kraftleistung zeigt und damit den KrafterzeugungS- maschinen eine ganz andere Richtung anbeutet. Die gegenwärtig ausgestellten Motoren sind Hochdruckmaschinen und tragen die Bezeichnung „System Otto", eine Benennung, burck welche die Firma dem intelligenten Erfinder und berzertigen Mitglieds der Direktion Herrn N,k. Aug Otto die ihm gebührende Ebre zu Theil werden läßt. Das von Herrn Otto erkannte und in den ausgestellten Motoren verwirklichte Princip besteht in der Verwendung sehr schwach- procentiger Gas- und Luftmischungen, welche erst durch vorhergegangene Kompression tm Cylinder der Maschine brennbar werden und die momentane Verbrennung oder Explosion auS- schließen. Deßhalb arbeitet die Maschine ohne alle Stöße und m der Wei'e einer ruhig gehenden Dampfmaschine. Gasmotoren werden schon in der ganzen civilisirten Welt verwendet. Die größte und neueste Anlage ist bekanntlich diejenige tm Theater in Frankfurt a. TO., woselbst fett kurzer Zeit zwei gekuppelte Maschinen von je 50 Pferdckräften für Feuerloschzwecke auf gestellt ungeeignet sind, in wenigen Minuten nach dem betreffenden Signal dir enorme Wasser- menge son 5 Gsm. in der Minute in die bis übet oaS Da» be8 Gebäude« führende Druck- lettung zu pressen. Im Ganzen sind zur Zeit etwa 7Q45 Motoren mit 24,190 Pferdekraften
Die Rabatt-Sparanstalt hat ihre Thätigkeit begonnen. Die Anstalt hat zunächst an folgenden Plätzen Agenturen errichtet: Berlin, Magdeburg, BreSlau, Stettin. Kassel Gießen, Darmstadt, Mannheim, Neustadt L Pfwz, Karlsruhe, Heidelberg, Leipzig, Delitzsch, Glaucdau, Gcra Greiz. Dortmund, Hannover, Potsdam, Frankfurt a. M., Offenbach, Hanau, Mainz. Heilbronn a. N , Pforzheim, Straßburg ic., und wurde an verschiedenen Plätzen mit Ausgabe der Rabattsckeine bereits begonnen.
(Wahlkuriosum.) Ein Wirth im Kreise Bochum, der aus irgend welchen Gründen nicht aut auf den Dr. Löwe zu sprechen war, warnte seine Gäste und Bekannte davor, diesen Mann wieder in den Reichstag zu entsenden, denn dann feiere er als Abgeordneter des Kreises Bochum bald sein 25jähriges Jubiläum und müsse mit 5000 Thlr. Mrlich alö Abgeordneter pensionirt werden. Diese 5000 Thlr. habe dann der Kreis Bochum wieder mehr auf dem Halse. Viele haben diese Geschichte geglaubt; den „Penschoneier n will'n wi en nich, dann wählt wi liewer 'en Andern."
(Wie sich ein Haifisch im Hafen von Baltimore fing,) erzählt der dortige „Korrespondent" so: Im Trockendocke auf Locust Point wurde ein 7 Fuß 6 Zoll langer Haifisch gefangen, nachdem schon wiederholt das Vorhandensein solcher Gäste berichtet wurde, ohne daß man der Sache Glauben schenkte. Der Dampfer „Mc. Elellan war auf das Trockendock geschasst worden, um reparirt zu werden, und man war Morgens eben damit beschäftigt, Wasser auszupumpen, als man auf einmal eine starke Bewegung unter der Oberfläche des Dockwassers bemerkte und wenige Minuten darauf einen großen Haifisch entdeckte, welcher sich in dem Dock gefangen hatte, und nun bei dein Versuche, die Freiheit wieder zu gewinnen, das durch Pumpen immer weniger werdende Wasser gewaltig peitschte. Nachdem das Dock trocken gelegt war, lag das Ungethüm auf dem Boden, peitschte mit dem Schwänze die Planken und schnappte in höchst ungemüthlicher Wesse nach allen Seiten, wobei man hinreichend Gelegenheit fand, die Kraft seiner Kinnbacken zu beobachten. Nach und nach ließ jedoch die Wuth des Ungeheuers nrch, da ihm das fcauptelement, Wasser, fehlte. Gleichwohl hielt er cs noch volle drewiertel Stunden auo, ehe er krepirte. Man holte den Fisch schl'chlich heraus und stellte thn zur Besichtigung aus. Tausende strömten täglich herbei, um einmal einen ventablen Haifisch zu sehen.
((Heirathsannonce.) In einer Zeitung zu St. Louis fand sich kürzlich nach folgende Heirathsannonce: „Schöne Worte fehlen mir — dafür werde ich die That reden lassen' Ich soll alt fein. Man sagt es, aber ich glaube, daß ich noch jung bin. Hung ist mein Herz und jung find meine Dollars, die, 14 000 an der Zahl, noch unberührt vom rauhen Hauch der Welt im Kasten liegen. Heirathen! Ha! zu heirathen! Ich ließ wn sagen, heiratheii fei ein Himmel, der Himmel! Wahrhaftig! Ich liebe die kleinen weißen Hände und die großen schwarzen Augen. Wo ist nun eine Dame mit blonden Locken- köpfchen? Ich schreibe abgerissen, dunkel, sehr dunkel - ich liebe! Zum ersten Mal liebe ich Wo ist sie, die mich wiederliebt? Wo ist sie um Gottes willen, wo ist sie? Ich muß sie finden, ich muß, muß! Die hochachtbaren Ladies, welche mit beim Suchen helfen wollen,
SdiliFsberlcht. Mitgetheilt von dem Agenten bt8 norddeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger in Gießen. ~
Bremen, 7. November. sPer transatlantiscken Telegraph.] Der Postvampfer Geneial Werber Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyb in Bremen, welcher am 21. Oktober von Br'rmtn und am 2h. Oktober von Southampton abgegangen war, ist gestern 9 Ubt Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. ...
Die r>r
"Kntltche 9
CM I 17. und letzte L 1372 Seldge, 75 000,30 000 loose vers. incl. i JL 4.-. 5 S ßottecteur A. <
Wiederverkäu
Borzügl. Eingemo Esfiggm Hellerlü Dietoria und Bvl
empfiehlt
Rrantfutt, 8. Novbr. Bet der heutigen Stichwahl wurde Sonne, mann mck 9149 St. gewählt. fcoeH (SoctalDm.) «^ 8600 (£t.
G„iz, 8. Novbr. Bei der hier stattgehabten Stichwahl wurde Wilhelm Bloß (Soctaldem.) gegen Merz (cons.) gewählt.
Labr. Bei der am 4. ds. ersolgten Stichwahl wurden insg lammt 17 709 St. abgegeben. Davon erhielt Ferdinand Sander, Fabrikant in Lahr (nat.-lib.) 9150 St., Dr. Julius Siben, Gutsbesitzer in Forst (Cmtr.) 6511 Im Ganzen abgegeben 16,310 St., ba?on für Gutsb--
fifaer Jakob Schuck in Frstenbach (nat.*U6.) 8436, für Kreisgerichtsrath a. D.
in Auburg (Centr.) 7874 ^t.mmen.
Heidelberg. Abgegeben im Ganzen 17,620 St., davon für Dr. Blum (nat..K 10 970 K für Dr. Fischer (Centr.) 6603 St
1 Bonn, 8. November. Der Reichstags- und Landtags-Abgeordnete Fransten ist gestern nach kurzem Krankenlager gestorben.
$ Kronstadt, 8. November. In Folge des SudwestwindeS sind alle Raed-si wieder eisfrei geworden, die Schifffahrt unbehindert. 5 Gr. Kälte.
Wien, 8. November. In der heutigen Plenarsitzung der ungarischen Delegation erklärte der Sectionschef Kallay: lieber die Äußerungen, welche lch m der letzten Sitzuna des Ausschusses der ungarischen Delegation tür auswart'ge Ang^egenhetten adban habe sind in den Blättern theilwene irrige, vielfach lückenhafte Berichte erschienen^ Dies gilt für den größten Theil der über diese Verhandlungen erschienenen Mittheilungen. Es kann nicht meine Aufgabe fein, mich "r oHllememe Rectificationen eimulaffen6 ich halte es jedoch für meine Pflicht, betreffs lenes Theiles meiner Aeußerungen, welcher die jüngst stattgehabte Monarchenbegegnung betrifft, einige Bemerkungen zu machen und eme Lücke auszufüllen, an welche die Tagespreffe gan; irr- ibümliche Folgerungen geknüpft hat Diese Lücke beftebt. .soweit ich mich erinnern kann und wie auch die anwesenden Mitglieder des Ausschusses sich erinnern dürsten, in ^olaendem: ^ch sagten „Was uns betrifft, so werden unsere Beziehungen zu Ztalien durch keinerlei egoistische Rücksichten bestimmt- Um so offener €°nnen mir es aussprechen, wie bereitwillig wir zu der jüngst erfolgten Annäherung dn. Hand । geboten haben, deren Werth für uns noch um fo höher erscheint, als eine freundliche Gesinnung uns nicht von den regierenden Kreisen allein entgegenaebracht wird, sondern nach den vielfachen Kundgebungen der öffentlichen Meinung Italiens auch im Her.en b r Bevölkerung lebhaften Wiederhall findet^ In Folge dieser 1
staltung der gegenseitigen Beziehungen werden wir m Zukunft gegensutig nichts zu fürchten haben." Kallay schloß, er halte sich verpflichtet, diese Lucke zu ergänzen, ohne sich in eine Erörterung des weiter Gesagten bezüglich der Jrrendenta und anderer Punkte einzulafsen- (Lebhafte allgemeine Eljens.) ,sr. „ Ml>v,
London, 8. November. In dem vor dem Schwurgerichte m Maidstone verhandelten Processe gegen den des Gold'schen Eifenbahnmordes angeklagten Lefroy Mapleton wurde der Angeklagte für schuld g befunden und zum Tode verurtheilt.
Madrid, 8. November. Nach hier eingegangenen Nachrichten hat m der Kohlengrube zu Balmes eine Explosion stattgefunden, wodurch 15 Personen getodtet und fünf schwer ve' 8. November. Da die türkischen Behörden ungeachtet des ersten günstigen Berichts darauf beharren, die ganze Ladung — auch die nicht für Konstantinopel bestimmte — des deutschen Dampfers „Vulkan ?^tiren zu wollen, welcher Dampfer bekanntlich Dynamit führen soll, hat der deutsche Geschäftsträger Hirschseld gestern eine Note überreicht, rn welcher er gegen das Verlangen der Behörden protefiirt, eine Durchsuchung der nicht nach Konstantinovel bestimmten Waaren für ungesetzlich erklärt und Vorbehalte bezüglich der durch die Anhaltung des Schiffes geschädigt en Interessen macht-
L v k a 1 e
Gießen, den 9. Nvv. Gestern Abend 7 Uhr passirie Se. König!. Hoheit der Groß- hcrzog, von Nidda kommend, die hiesige Station. ~ <_< v
Gießen, 9. November. (Sterblichkeit in Gießen.] Die Zahl der Toveöfalle belief sich innerhalb der Woche vom 30. Oktober bis 5. November 'm Ganzen auf 6. Ein Gisen- bahnbediensteter gerietb bei Ausübung seines Berufs zwticken die Puffer der Locomotive und dem Tender und erlitt dadurch Verletzungen, denen er nack wenigen Stunden erlag. Außer- d m starben noch 4 erwachsene Personen, nämlich 2 an Lungenschwindsucht, eine an Aliers- schwäche, eine an Krebs. Ein Kind starb wenige Tage nach ver Geburt an allgemeiner Schwäche.
Gießen 9. November. Gestern Abend wurde in einem diesigen Wirihschaftshofe einem fremden Zwiebelhändler ein Mantel vom Wagen gestohlen. Die Schutzmannschaft ent deckte den Dieb in einem Manne aus Grüningen und verhaftete denselben in einer Wlrth- schaft am Schiffenberger Weg. Vor dieser Wirthschaft an einer Hecke hangend, befand sich der Mantel.
— Ein hiesiger Musiker wurde heute Nacht in der Sandgasse von 4 Mannern Überfällen, gründlich durchgehauen und ihm die Violine zerschlagen. Den Thätern ist man auf her Spur.
— Seit ca. 8 Tagen trieb sich ein Individuum in Förster-Uniform in der Stadl umher, bei Lehrern, Forstleuten, Officieren rc. in feinerer Weise fechtend. Die Polizei nahm sich heute Morgen des Menschen an, da sie vermuthet, eine ähnliche Person, wie der vor Kurzem Verhaftete, welcher bei den Herren Professoren schwindelte, in Händen zu haben.
Die auf Grund neuer wissenschaftlicher Forschungen dargestellten und von vielen Herren Aerzten warm empfohlenen W- Voß'schen Katarrhpillen, welche den so lästigen Schnupfen in wenigen Stunden beseitigen und heftige Lungen-, Rachen- UNO Kehlkopskatanche binnen kürzester Zeit in die mildeste Form überführen, sind (ä ®oh 1 X) in den Apotheken zu Gladenbach, Fiohnhausev, Marburg (Einyorn-Apothek. - Frankfurt (Adlerapotheke) und in den übrigen bekannten Apotheken zu haben. Daselbsl wird auch eine kleine Broschüre über dieses neue Heilverfahren von Or. weck. Wittlinger unentgeltlich abgegeben. ~
Handel und Verkehr.
— Der so erfreuliche Aufschwung der Deutschen Eisenindustrie begegnet jetzt zwai nirgends mehr Zweifel, es dürfte aber, um die Bebeuturg der eingetteteren Besse,ung gan> zu ermessen, nicht ohne Interesse fein, aus dem vorliegenden reichin Material von Zelt zu Z:U einige konkrete Roten berauszugreifen. So wird u. A. dir Kgl. Dircciion der Rechlsrheinilcker Eisenbahn in den nächsten Tagen nicht weniger als 54 Güterzugs-Lokomotiven im Submission» wege zur Lieferung aussckrciben.
Höchst bedeutend ist auch der Bedarf Amenkas an E>senbahnmat«rial. ÖOTliegente. Berichten zufolge Haden neuerdinas wieder übernommen: Krupp 38,000 TonS Schienen, Bockumer Gußstahlfadrik 1 0,( ( 0 Tons Stahlblöcke für Schienen, die Gute Hoffnungsbütte 19,00" Toni Stahlbiöcke und l,5uo Tons Schienen. — Es begreift sich danach, wenn vom Rhein gemeldet nhb, daß alle Hüttenwerke außerordentlich stark beschäftsst sind.
werden gebeten" rc. n u.
— sIm neuerbauten Saale des Konservatoriums.] Commerzienrath: „Sehr schon, in der That, ick bin ganz Überrasckt." - Director: „Gegen die Einrichtung, Ausstattung und Ausdehnung läßt sich allerdings nichts einwcndcn, leider bat der Saal einen groyen Uebelstand — die Akustik ist schlecht." — Commerzienrath: „WaS Sie sagen! Ich rieche nichts"
— «Wer ist der Fulste?] Ein Düsseldorfer ging eines Tages am Rhein fpajiertn Da gewahrte er drei Sackträger, welcke, lo lang sie waren, in der Sonne lagen- »W r eß von öd) der Fulstc? de sall fünf Selbergroichen Han." Sogleich erhebt sich der Pckter und sagt: „Ick sinn der Fulste, göbt mech die fünf Selvergroschen." "Nah i
ech sin der Fulste!" und hält die Hand hin. Drickes bleibt ruhig hegen. „De es der Fulste, sagte der Herr, „da do häst den Drückztehner!" Drickes gähnt und spricht: gut und stecht en meck en de Täsch."
i.l


