Nordasrtka täglich an Stärke und Ausdehnung gewinnt, ihre ominöse Bedeu- tung haben. Zu leugnen iß nicht, daß ein hochgradiger Fanatismus sich allenthalben der Bekenner des Islams bemächtigt hat. Von den Säulen deS Herkules bis zum persischen Meerbusen und weiter biS Indien herrscht heute schon eine Erregung, die nur deS Zünders harrt, um in eine furchtbare Ex. plofion auszubrechen. WaS wäre die frühere Türkengefahr gegen diese islamitische Lawine, welcher nicht daS gegenwärtig zerklüftete, sondern das einige Europa widerstehen könnte- Vielleicht mag die Gefahr noch in weiter Ferne liegen, aber die Erfahrungen, die England 1865 in Indien, Frankreich seit 50 Jahren in Algerien gemacht hat, mahnen immerhin zur Einigkeit und Vorsicht. Indien mit seinen 253 Millionen feindlich gesinnter Bewohner ist allein schon ein stetes Mene tekel für England und indirect für Europa.
Telegraphische Depeschen.
Wolff'- telegr Correspondenz - Bureau.
Berlin, 8. Septbr. Der „Reichs-Anz." publtcirt die Ernennung des UnterstaatssecretärS Schlieckmann zum Vorsitzenden der auf Grund deS Socia- ltstengefetzes eingesetzten ReichScommisflon-
Danzig, 8. Septbr. Der Reichskanzler Fürst Bismarck ist heute Nachmittag 41/» Uhr hier etngetroffen und von der versammelten großen Volksmenge lebhaft begrüßt worden.
Danzig, 8. Septbr. Für Se. Mas. den Kaiser ist Absteigequartier tm Gouvernemenrs-Gebäude, für den Kaiser von Rußland solche- im russischen Eonsulat hergerichtet. Nach den bi- jetzt getroffenen Dispositionen w.rd Se. Majestät der Kaiser am Sonnabend früh nach Conitz abreisen. — General v. Stosch tnspictrte heute früh die Schiffe auf der Rhede, Nachmittag- dte Werft.
London, 8. Septbr. Versch ebene Morgenblätter berichten von einem mißlungenen Versuch, die Truppen'Kaserne in Castlebar in die Lust zu sprengen.
Long-Brauch, 8. Septbr. Nach dem gestern Abend 7 Uhr ausgegebenen Bulletin erfreute sich der Präsident, nachdem er am Abend schon viel geschlafen, von Mitternacht an einer erquickenden Ruhe. Die Körpertemperatur übersteigt nach der letzten Untersuchung die normale Höhe nur wenig, die Pulsbewegung beträgt 108. Auf Wunsch des Pcästdenten ist die Zayl der Aerzte um drei vermindert worden.
Berlin, 9. September. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge beabsichtigt die Regierung dem preuß. Landtage eine Vorlage zu machen über die Wieder- erichtung einer preußischen Mission beim heiligen Stuhle in Rom. Dieselbe habe mit Concesstonen an oder von dem römischen Stuhle nicht- zu schaffen. Die Regierung habe der Curie durch Herrn Reg.-Rath Schlözer die Absicht de- König- hiervon mttgetheilt, auch beim Papst sei Geneigtheit vorauszusetzen. Durch eine Gesandtschaft in Rom seien vorhandene oder entstehende Divergenzen ohne Mißverständniffe leichter als bisher zum Au-trag zu bringen.
Danzig, 9. September. Der Kaiser, begleitet vom Kronprinzen und dem Großherzog von Mecklenburg, sind heute früh 6 Uhr 10 Mtn. hier eingetroffen und enthusiastisch empfangen worden. Bedeckter Himmel. Die Fahrt der russischen Dacht ist durch starke Nebel aufgehalten und wird idaher die Ankunft des russischen Kaisers erst Nachmittags erwartet. Die auf 9 Uhr festgesetzte Abfahrt des Kaisers Wilhelm nach Neusahrwaffer behufs Einschiffung aus die „Hohenzollern" wurde deßhalb verschoben.
Petersburg, 8. September. Das „Journal de St. Petersbourg" bespricht die Reise des Kaisers Alexander nach Danzig zur Zusammenkunft mit dem Kaiser Wilhelm und führt dabei aus, daß die Reise keineswegs den Charakter von etwas Unvorhergesehenem trage, sondern nur die nothwendige Konsequenz der Ereignisse sei. Nachdem die gemeinsamen Gefühle des Schmerzes in Folge der Katastrophe vom 13. März die Kaiser von Rußland und Deutschland einander genähert, hätten diese eine Gelegenheit zu einer Zusammenkunft suchen müssen. Diese Gelegenheit sei durch die Anwesenheit des Kaisers Wilhelm gegeben, welcher an der russischen Grenze Revuen über die deutschen Truppen abhalte. Aehnliche Revuen über die russischen Truppen hätten auch zwei Jahre zuvor den Kaiser Wilhelm und den Kaiser Alexander II. zusammengesühlt. Die Begegnung sei ein eklatanter Beweis für die intimen und herzlichen Beziehungen der beiden Souveratne, deren Familientraditionen so eng verbunden seien; diese Beziehungen persönlicher Sympathie dürften gleichzeitig die Zuversicht auf die Fortdauer der allgemeinen Ruhe und des Friedens der Welt bestärken, sie seien ein Pfand für die friedliche Entwickelung der internationalen Verhältnisse und eine Garantie der Sicherheit für alle Nationen. — Wie das Journal weiter erfährt, würde die Abwesenheit des Kaisers von nur kurzer Dauer sein und sich nicht über einige Tage erstrecken. Die Zusammenkunft selbst würde wahrscheinlich nur einige Stunden in Anspruch nehmen. Das Journal glaubt, daß auch der deutsche Reichskanzler Fürst von Bismarck vielleicht der Zusammenkunft beiwohnen dürfte. — Einer Meldung des „Porjadok" zufolge begleiten den Kaiser auf seiner Reise nach Danzig die Großfürsten Wladimir und Alexis Alexandrowitsch. Im Gefolge des Kaisers befinden sich der Minister des kaiserlichen Hauses, Graf Worontzoff-Daschkoff, der Admiral Butakofi, Staatssekretär Giers, der Generaladjutant Woejkoff, die Flügeladjutanten Graf Olsufjeff, Fürst Obolensky, Oberst Graf Schuwaloff. Kapitän Fürst Schachowskoy und der deutsche Militärbevollmächtigte General v. Werder.
Das Institut der Pfennigsparkassen.
In gerechter Würdigung der hohen Bedeutung einer bis in die untersten Schichten des Volkes verbreiteten Sparthätigkeit ist man in neuester Zeit wieder besonders bestrebt, mannigfache Verbesserungen in der Einrichtung des Sparkassenwesens durchzuführen. Es handelt sich da vor allen Dingen um die Verwirklichung von folgenden zwei Forderungen: 1) Die Kassen müssen an möglichst vielen Tagen und möglichst viele Stunden hindurch für die Ein- und Auszahlungen, sowie für die Kündigung offen stehen, damit ein Jeder zur Benutzung des Instituts die Zeit sich wählen kann, die ihm am bequemsten liegt 2) Die Kasten müssen schon möglichst kleine Beträge an nehmen. Wie sieht es nun nach der einen und der andern Richtung hin bei uns aus ? Von den 2479 Annahmestellen für Spareinlagen, welche 1877 im Reichsgebiet bestanden, waren nur 1528 an allen, resp. an allen Wochentagen geöffnet. Und was den zweiten Punkt anlangt,' so gehl der Minimalsatz der Einlagen bei den meisten Kassen nicht unter eine Mark hinab, weil man allzu viel Schreiben und Rechnen vermeiden und die Verwaltungskosten nicht zu sehr steigern will. Dieser Betrag ist aber offenbar für viele zu hoch gegriffen. Es gibt zweifelsohne eine große Klasse von Personen, welche wohl 20, 30, 40 H bereit haben, aber eine ganze Mark mit einem Male auf keinen Fall zurücklegen können. Wollen auch sie sich des Instituts der Sparkasse bedienen, so müssen sie erst allmählich bei sich jenen geringsten Betrag ansammeln. Allein wie leicht treten in der Zwischenzeit allerhand Versuchungen auf? Wie leicht verschwindet die aufgespeichert'' Summe, die noch so gering ist, so leicht ersetzbar erscheint, in irgend einer überflüssigen Ausgabe? Und wenn dann später auch neue Pfennige erübrigt werden, wie gern gehen die zum Eisatz bestimmten denselben Weg? Die Mark wird niemals ober selten voll. Diesem Uebelstande wollen die Pfennig- fparkassen abhelfen.
Ihre Heimatb liegt in England. Wohlhabende und arbeiterfreundliche Privatperson, n machten sich, ba auch dort die Sparbanken, einschließlich der Postsparkassen, E''lagen von u- ter 1 Shilling (= 1 zurückwiesen, daran, sogenannte pennv- saving-banks zu stiften, welche schon Beträge von 1 Penny (81, 2 deutschen Reichspfennige) zur Einzahlung annahmen. War das Guthaben eines Sparers auf 1 Shilling ge
stiegen, so wurde dasselbe auf die Postsparkasse übertragen und de^ Einleger trat nun mit dieser m Verbindung. Auch Auszahlungen von weniger als 1 Shilling, auf welche sich die Postsparkassen gleichfalls nicht einließen, wurden durch diese Psenuigsparkassen bewerkstelligt. Diese Institute gewannen m kurzer Zeit eine ziemliche Verbreitung und haben sehr segensreich gewirkt. Man zählte deren Anfang der siebziger Jahre in Glasgow 125, in Edinburg 48, in Aberdeen 30, in Manchester 79, in Liverpool 30. Don der Betheiligung daran seitens der kleinen Leute, auf die sie berechnet waren, uiag die Thatsache eine Vorstellung geben, daß die Pennydanken m Glasgow in einem Jahre 47,000 Deponenten gehabt haben.
Vor Kurzem ist man aber in England zu einer weiteren Reform vorgeschritten, welche die eben besprochenen Einrichtungen bereits etwas in den Schatten gestellt har und in der Zukunft das sicherlich noch mehr thun wird. DaS ist die Einführung der Sparmarken. Der gegenwärtige Generalpostmeister von England, Fawcett, faßte als bald, nachdem er als Mitglied des Ministeriums Gladstone in seine Stellung eingetreten war, den Plan, die Briefmarken zugleich als Sparmarken zu verwenden, und zwar eben zur Erleichterung der Ansammlung von aanz kleinen Summen. Jedermann, welcher zu sparen willens ist, erhält danach bei jedem von den 6000 existirenden und als Annahmestellen für die Spareinlagen fungirenben Postämtern auf Verlangen eine in zwölf Felber abgetheilte Karte, auf welche er unbenutzte Pcnnymarke» kleben kann. Hat er sämmtliche Stellen ausgefüllt, so trägt er bie Karte auf em beliebiges Postamt, wo man sie als ein auf feinen Namen lautenbes Depot im Betrage von 1 Sh llmg abnimmt. Diese Einrichtung hat vor ben alten französischen Sparbanken natürlich bic allergrößten Vorzüge; sie ist ganz außerordentlich bequem für bie Post wie für ben Sparer unb verlangt von beiden nur einen sehr geringen Aufwand an Zeit und Mühe. Nachdem Fawcett's Plan im September o I. zuerst in zehn in verschiedenen Theilen des Landes gelegenen Grafschaften probeweise in Anwendung gebracht war unb sich baseldst vortrefflich bewährt hatte, würbe er Mitte November auf baS gan,e Reich auS- gebehnt. Der Erfolg war ein sehr zufriebenstellenber. Im Laufe eines Monats waren nicht weniger als 83,500 solcher KartenbepotS in sehr sauberem Zustanbe bei ben Pvst- aniialten eingelegt unb davon 58,000 Guthaben auf neue Namen eröffnet. Bis Ende März 1881 war die Zahl der ersteren bis auf 576,560, die der letzteren biS auf 223,000 gestiegen. Um eine bessere Beurthellung des Nutzens dieser Veranstaltung zu ermöglichen, hat man eine Untersuchung vorgenommen über die Zahl der kleinen Depositen. Danach hat sich ergeben, baß an zwei Tagen bes März von ber Gesammtzahl ber neu eröffneten Conten mit Depositen von einem Shilling begonnen würben, in Schottlanb 50 Procent, in England unb Wales 40 Procent, in Irland 22 Procent. Daß Fawcett mit seinem ebenso einfachen, als sinnreichen Gebauten einem wahren Bedürsniß abgeholfen hat, geht aus biefen Zahlen wohl mit unwiberleglicher Gewißheit hervor.
Mängel sind allerbingS immer noch vorhanben. Ist eS auch, wie es scheint, nicht zu ber vielfach befürchteten Herstellung falscher Marken gekommen, da die im Generalpostamt vorgenommenen sehr genauen Prüfungen noch zu keiner Entdeckung eines solchen Betrugs geführt haben, so ist es doch andererseits so gut als gewiß, daß eine beträchtliche Anzahl Marken nicht gekauft ober als Geschenk entgegengenommen, säubern gestohlen finb unb zwar besonbers von ben Dienstboten. Man hat beßhalb schon daran gedacht, von ben Briefmarken verschiebend Sparmarkeu auzufertigen. Sodann ist darauf aufmerksam zu machen, daß nachgewiesenermaßcn ein sehr großer Theil jener oben erwähnten mit nur einem Shilling eröffneten Karten Schulkindern angehörten, was den Werth des Instituts wenigstens in ben Augen Derjenigen, welche von einem Sparen bei Kiuber sich keinen erheblichen Nutzen versprechen, zwar lauge nicht beseitigen, aber bvch immerhin etwas abschwächen wirb.
In Deutschlanb ist bie Zahl ber Pfennigsparkassen noch eine sehr geringe. Wo derartige Kassen bestehen, da sind sie eingerichtet wie^bie alten englischen Pfennigsparkassen, nur baß sie meist mit ben städtischen Sparbankeu in Verbindung stehen, ba die Post leiber bei uns bem Sparen noch nicht bienftbar gemacht ist. ErwahnenSwcrth ist vor allem bie Pfennigsparkasse in Darmstabt. Dieselbe ist im October vorigen Jahres von Privatpersonen gegründet worden und besaß im diesem Frühjahr 11 Zahlstellen in der Stadt. Sie nimmt Einlagen in beliebigen, von 5 zu 5 H aufsteigenden Beträgen bis zu 95 H an und gibt darüber ein Quittungsbüchlein Haben die Einlagen eines solchen Büchleins 1 JC. erreicht, so werden sie in der städtischen Sparkasse auf ben Namen bes Einlegers angelegt unb verzinst Ein (Kuratorium von brei Personen ist mit ber Oberleitung ber Pfennigsparkasfen betraut. Alle Beamtenstellen berfelben finb Ehrenämter Zur Sicherstellung ber Pfennigeinlagen ftr.b bei ber stäbtischen Sparkasse 1000 hinterlegt worben, aus welchem Fonbs wie aus ben baraus erwachsenen Zinsen etwaige Verluste gebeckt werben sollen. Diese Kasse hat nun in neun Wochen schon 17,140 Einlagen im Betrage von 6,942,27 JL empfangen unb bis Enbe März, also in einem halben Jahre, war bie beponirte Summe bereits auf 22,000 JL gestiegen. Eine Nachbilbung ber Darmstädter Kasse ist die Pfennigsparkasse in Straßburg, bie ihren Geschäftsbetrieb am 9. Juli d. I eröffnete. Sic nimmt Beträge von 10 zu 10. H bis zu 4 JL an, bie jeben Samstag Abend von 6 bis 8 Uhr an ben verschiebenen Stationen, deren es 9 in der Stadt selbst, 6 in den nächstgelegenen Ortschaften außerhalb ihr gibt, eingezahit werden können. Der Erfolg war auch hier ein ganz überraschender. In den sechs Wochen bis zum 13. August sind von 12,323 Personen 11,384 v*t eingelegt worden. Bemerkt muß mdeß werben, baß auch hier eine große Zahl ber - parer Kinder finb.
Diese beiben Beispiele, welche für Deutschlanb zwar nicht bie einzigen, aber unseres Wissens bie bedeutendsten sind, zeigen wohl zur Genüge, daß auch bei uns bie Pfennigsparkassen eine sehr segensreiche Organisation bilben würden. Ja, thr Werth müßte entsprechend der geringeren Wohlhabenheit unseres Volkes und ber geringeren Vollkommenheit ber sonstigen bei uns bestehenben Spareinrichtungen noch ein sehr viel größerer sein als in England. Das scheint sich auch schon in den Zahlen auszudrücken, welche wir einerseits von England, andererseits von Darmstadt unb Straßburg mit getheilt haben. Und dieser Unterschied würde wohl noch an Umfang gewinnen, wenn sich die Leiter ber Pfennigsparkassen zur Einführung von Sparmarken entschlössen — eine Maßregel, die ja auch ohne die Mithülfe der Post ir.'s Werk gesetzt werden kann. Möchte daher das Vorgehen Darmstadts unb Straßburgs balb auch in anberen Stäbten Nachahmung finben. (Anschließenb an vorstehenden Artikel, welchen wir der „Köln Ztg." entnommen, bemerken wir, daß die Pfennigsparkasse zu Gießen das Markensystem eingeführt hat unb mit bemfelben fehr zusrieben ist. Sie bürfte wohl bie erste derartige Kasse in Deutschland sein, welche Sparmarken von 5, 10, 15, 20 unb aufwärts dis 95 H verwenbet. Die Marken lieferte unsere Officin fertig gummirt unb perforirt, so baß ber bett. Cassirer solche nur abzureißcn unb abzustempeln hat, was eine erhebliche Zeitersparniß gestattet. Red. d Gieß. Anz.)
Tokayerwcin.
Bekanntlich wird dieirr Wein schon feit langer Zeit al8 ein durchaus zweckentsprechendes Stärkungsmittel seitens der Aerzte mit Vorliebe angewandt unb auch den übrigen Medicinal- Weinen im Allgemeinen vorgezogen.
Die Doizbae, welche dieses bekannte ungarische Naiurproduct vor allen anderen Weinen, die zur Stärkung träntet ober schwächlicher Personen bienen, besitzt, sind erNärlich, wenn man in Erwägung bringt, daß der Tokayerwein neben einem sehr geringen Gehalt an Alcohol (H—10 o/o), die belebendsten Theile der Traube in weit höherem Grade als d'e anderen Weine enthält. Obgleich die besieren spanischen und Portweine als Medicin gut ein erführt sind, so bleibt rS dock immerhin Thatsache, daß man diese Weine hauptsächlich nur bei Männern anwenden fann, während Frauen, Kinder und schwächliche Personen eines WeineS bedürfen, der bet einem sehr geringen Gehalt von Alcohol die feinsten Bestandthetle besserer Weine in großer Menge liefert.
Die Hof-Unaarnwein-Großbandlung Rudolf FuchS in Hamburg ist diejenige, welche den Import dieser Weine in hervorragender Weise führt und es sich stets angelegen sein läßt, die edelsten Tokayerwrine in den Handel zu bringen.
Der Medicmal-Tokayer der Firma Rudolf Fuchs ist vorräthig in der „Engel-Apotheke" zu Gießer.
Lokale-,
Gießen, 9. September. Die früher schon einmal verschobene Generalversammlung btß Vogelsberger Höhenclub wird nun bestimmt Mittwoch den 14. September, 12 Uhr Mittags, zu Ulrichstein bei Pf annstiel abgehalten. ES wäre Wünschenswerth, wenn sich die Mitglieder der Scction Gießen und dir zahlreichen Freunde deS Vogelsberg- recht zahlreich an derselben betheiligten.
— Un'ere geschützten Liscrinnen möchten wir heute spectell auf die Ausstellung'von Handarbeiten unserer Alicenschulr lenken. Dieselbe, im Locale des Schulhauses auf dem Asterweg befindlich, soll, wie man unS mittheilt, wahre Musteraröeiten beherbergen.


