Ausgabe 
10.7.1881
 
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Griechenland abgetretenen Gebiet-theile noch vor den vereinbarten Terminen übergeben. Die Vollstreckung der in dem letzten Staatsproccffe gefällten Urtheile wird, wie es heißt, dadurch verzögert, daß die Pforte gegenwärtig eine Revision der nach der Absetzung Abdul Aztz's ausgestellten Palastrech­nungen anstellt und die Rückerstattung aller von den Verurtheilten entwendeten Wer»he betreibt.

Lokales.

Gießen, 9. Jult. Wie uns mitgethe'lt wird, hat Se. König!. Hoheit der Großherzog , zur III. LudwigS-Regatta, welche kommenden Sonntag den 17. dss. in Bad Nauheim statt- | findet, einen Ehrenpreis zu stiften geruht.

Am 7. v. yiitß. wurde von emem Handwerksburschen gelegentlich des Bettelns aus ' einem Hause im Gartfeld eine Hose gestohlen. Am selben Tage stahl ein Arbeiter aus einem Geschäftsladen einem Manne, während derselbe sich etwas kaufte, das Portemonnaie. Der Thäter wurde verhaftet.

Am Wtesecker Wege wurden wieder einmal zwei Excedenten abgefaßt, gestern Morgen erhielt jeder 3 Tage Haft.

Ein Pärchen von Frankfurt, welches sich am 7. d. Abends in den Anlagen herum- trieb und sich zum Schluß gegenseitig prügelte, wurde beigesteckt und erhielt heute Morgen je 6 Tage Haft.

DerMiscvtes.

Darmstadt, 6. Juli. Pfarrer Selb von Obcr-Abtsteinach ist, nachdem er von Havre nach Metz durch einen französischen Crimtnalbeam'.en verbracht worben war, von letzterer Stadt in Begleitung eines deutschen Ltviitransporteurs hier angekommen und befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft im Provinzialarresthaus. Von dem Verlauf der Voruntersuchung wird es abhängen, ob der Fall vor der Strafkammer oder dem Schwurgerichtshdf abgeurtheill wirb, letzteres würde etntreten, wenn Seid sich auch eine Urkundenfälschung hätte zu Schulden kommen lassen, was indessen bis jetzt keineswegs fkststeht. Die Kosten des bevorstehenden Processes, sowie der polizeilichen Verfolgung dürften sich ziemlich hoch belaufeu unb ein hübsches Sümmchen betragen, andernfalls würbe das Privatvermögen des S. wohl genügt haben, um die Summe, deren Unterschlagung er beschuldigt ist, zu decken. Jedenfalls zeigt die ganze Handlungsweise sowie die Flucht des Angeklagten von großer Kopflosigkeit unb erscheint fast rälhselhaft gegen­über der Thatsache, daß beileibe ein ganz hübsches Privatvermögen besessen haben soll. Die Lermuthung gewinnt immer mehr an Wahrscheinlichkeit, daß S. durch seinen ausgedehnten Oeconomiebetrieb in Belegenheit gerathen ist und um dieselbe zu beseitigen, ihm anvertrautes Geld benutzt hat. Jedenfalls wird die öffeniltche Verhandlung bald Klarheit in bi< Angelegen­heit bringen.

Dar mstadt, 8. Jult. Gemäß der Zetteintheilung für die Herbstübungen der Groß­herzoglichen (25.) Division pro 1881 finden Die Regimentsübungen in folgender Weise statt. Das 1. Großh Jnfanterie-(Letbgarde-)Regtment Nr. 115 übt vom 19. bis 24. August bei Darmstadt und verläßt am 26. Desselben Monats seine Garnison, um bei Gießen mit dem 2. Großh. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr 116, welches in Den Tagen vom 20. bis L5. August bei Gießen sein Regimentsexerciren abgchalten haben wird, im Brigadeverbande zu exerciren. Das 3. Großh. Infanterie-Regiment (Leibregiment) Nr. 117 exercirt vom 18. bis 23 August bei Mainz. Das 4. Großh. Infanterie-Regiment (Prinz Carl) Nr. 118 hält vom 17. bis 19. August ein Gefechtsschießen auf dem Griesheimer Platz ab. bann übt es bei Darmstadt vom 20. bis 25. August im Regiment. Das 1. Großh Dragoner-(Garde Dragoner)- Regiment Nr. 23 hat vom 6. bis 19. August Regimentsexerciren bei Babenhausen, das 2. Großh. Dragoner-(Leibdragoner.)Regiment Nr. 24 vom 8. bis 21. August bet Darmstadt.

Hie ran schließen sich die Brtgade-Uedungen, welche für die 49. Infanterie-Brigade vom 27. bis 31. August bei Gießen an den Uebungcn dieser Brigade beteiligt sich auch das Hess. Jägerbataillon Nr. 11 für die 50. Jnfanteriebrigade in demselben angegebenen Zeit­raum bei Darmstadt und für die 25. Cavaücriebrigade vom 22. bis 26. August ebenfalls bei Darmstadt stattfinden.

Die Detachements-Uebungen mit gemischten Waffen finden für die 1. combinirte Bri­gade im nördlichen Theile von Oberhkssen, für die 2. combinirte Brigade im südlichen Theile von Oberhessen statt. Für diese Uebunge n sind die Tage vom 2. bis 6. September vo.gesehen und werden während derselben die Vorposten je dreimal bivakiren. Dabei ist die 49. Jnfanterie- Bligabe und vis Dragoner-Regiment Nr. 23 dem 1. Detachement, die 50. Infanterie Brigade und das Dragoner-Regiment Nr 24 dem 2. Detachement zugctheilt. Das Großh. Feld-Artillerie- Regiment Nr. 25 (Großh. Artillerie Corps) tritt mit dem Stabe, mit der 1. Abteilung und der reitenden Batterie zum 1. Detachement, mit der 4. und 5. Batterie der 2. Abthetlung zum 2. Detachement. Außerdem betheiligen sich noch der Stab der 11. Feld-Anillerie-Brigabe und das Jäger-Bataillon Nr. 11 an den Uebungen des 1. Detachements, während dem 2. Detache- ment noch die reitende Abtheilung des Feld Artillerie Regiments Nr. 11, die 3. Compagnie des Pionier-Bataillons Nr. 11 und ein Train-Detackemenl hinzutreten.

Dom 8. bis 10. September finden Feld-Manöver b<r Division in zwei Abtheilungen gegen einander und mit zwei Btvaks der Vorposten in Oberhessen (Gegend zwischen Friebberg, Hungen und Butzbach) statt.

Am 12., 13. und 14. September werden tzeldmanöver der gesammten 25. Devision gegen die 21. Division, bezw. gegen einen markirten Feind mit zwei Bivaks der gesammten Division abgehalten. Noch am legten Manövertag, am 14 September, kehren sämmtliche Infanterie-Truppen per Eisenbahn tn ihre Garnisonen zurück, während die Cavallerte und Artillerie erst am 17. September per Fußmarsch in Darmstadt-Bessungen und Babenhausen eintreffen.

Ober Rosbach, 7. Juli. Ein großes Unglück traf den hiesigen Einwohner Ptlipp Buch während des gestrigen Gewitters. Der Blitz hatte in das Nachbarhaus eingeschlagen, von wo er nach dem Stalle des PH. Buch übersprang. In demselben standen ein Faselochs und ein Pferd an hölzernen Krippen, sowie vier Kühe an eisernen Krippen; letztere vier wurden von dem Blitz erschlagen. Leider waren dieselben nicht versichert.

Melbach, 6. Juli. Heute Nachmittag schlug der Blitz in den Giebel der Scheuer de8 hiesigen Occonomen Philipp Keil und zertrümmerte mehrere Balken, glücklicherweise ohne zu zünden.

Mosbach, 5. Juli. Unser ehrsamer Polizeidiener hat dieser Tage sein ihm von seiner 40jährigen Gattin geborenes siebzehntes Kind taufen lassen und hat hierbei der Bürger­meister Boll seinen 16.Petter" über die Taufe gehoben. Ein gesegnetes Ehepaar und ein VielangesprvchenerPetter"!

Nidda. 4. Juli. Dieser Tage wurde in der Nidda eine Forelle gefangen, welche, nachdem sie ausgenommen war, noch 7i,? Pfund wog. Seit Menschengedenken ist in Der Nidva noch feine Forelle von solchem Gewicht gefangen worden

Frankfurt, 8. Juli. (Allgemeine Deutsche Patent- und Musterschutz'Ausftellung.j Die Commission zum Ankauf der für die Lotterte bestimmten Gewinne hat dieser Tage einen Theil der Haupt-Gewinne angekauft.

Als erster Hauptgewinn wurde von den Hof-Juwelieren E. Schürmann LComp., Frankfurt a. M, ein großartiger Brillantschmuck, bestehend tn Collier, Ohrgehängen, Armband, Broche und Ring zum Preise von 300i)0 JL erworben, ein wahres Meisterstück der Juwelierkunst.

Die Wahl des zweiten Gewinnes fiel auf das von Hetnr. Rauch ausgestellte Speise- Zimmer, das mit einer ganz vollständigen Ausstattung completirt wurde. Dieser Gewinn besteht aus der gesammten Speisezimmer-Einrichtung als Büffet. Tisch, Sopha. Spiegel, Sessel, zwölf Stühle mit Lederüberzug, Teppich, mehreren kleinen Tischen, Standuhr, Nippsachen u. s. w., außerdem aus einem vollständigem Gedeck, prachtvollem Porzellan uno Glas-Service, Trink­geschirren und silbernem B.steck für 12 Personen, sowie zwei werthvollen Oelgemalden.

Als dritter Preis wurde der herrliche Concertflügel von Sreinway & Sons in New,Dork gewählt, der für 5000 JL. angekauft ist und sich durch einen selten edlen und mäch­tigen Ton auszcichnet.

So wird man bald im Ausstellungspalast tausende von hervoiragenden Gegenständen mit der BezeichnungAngekauft zur Verlobung" erblicken, die uns animtren, dem Glücke die Hand zu bieten.

Die Nachfrage nach den beliebten Ausstellungs-Loosen ist bei dem niedrigen Preis von ' 1 vM, wie wtr hören eine so starke geworden, daß die erste Serie bald geräumt sein und die erst für Ende September in Aussicht genommene Ziehung voraussichtlich schon im nächsten Monat stattfinden dürfte.

E. Frankfurt, 6. Juli Am Montag, den 4. Juli besuchte S. M. der König von Schweden, inkognito als Graf Haga, Die Ausstellung. Derselbe wurde von dem Vorstände empfangen und besichtigte die wichtigsten Theile, sowohl im Ausstellungspalaste wie im Garten, sehr eingehend, wobei S. M. zu tviederholten Malen die vollste Befriedigung aussprach. In dem nur kleinen Gefolge befand sich außer dem schwedischen Kammerherrn, Grafen Douglas, i auch der hiesige schwedische Generalconsul, Baron v. Erlanger mit seiner Gemahlin, und I in der Altdeutschen Weinstube der Gebr. Drexel war ein Frühstück arrangirt worden.

Auf dem Dache des hübschen Pavillons wehte die schwedische Fahne. Es herrschte nur eine Stimme über die Leutseligkeit und Liebenswürdigkeit des hohen Gastes, der in überaus sympathischer Weise, sowohl Der Ausstellung selbst, wie dem Vorstände, die größte Anerkennung widerfahren ließ. Der König machte diverse namhafte Einkäufe, probirte u. a. Die Billards von Dorfelder, setzte sich in mehrere Equipagen u. s. w., und fuhr auch mit dem eleclrischen Aufzuge auf Die Plattform Des Aussichtsthurms, Nach Dem Frühstück wurde die Balneologische Ausstellung besucht. Bis in Die späten NachrnittagsstunDen erstreckte sich Der königliche Besuch, wobei S. M. mehrfach Das BeDauern betonte, nicht Alles gesehen zu haben. An Demselben Tage wurde die Ausstellung auch vom Grafen Loris-Mel ckoff und vom Ministerpräsidenten j Eairoli und am Vormittag des 5. Juli von S. K. H. dem Prinzen Georg v. Preußen besucht. | Nachdem der brillante Fürstenpavillon bereits vor einigen Tagen fertig gestellt rourDt,

i ist nun auch das letzte Etablissement und jedenfalls nicht das uninteressanteste, nämlich die sogen, künstliche Eisbahn, aber mit wirklichem Eis, gleichfalls so gut wie vollendet; wenigstens ' sind am 4. Juli die ersten Proben damit gemacht worden, Die, rote tvir hören, ganz nach

Wunsch ausgefallen sind. Den beiden Eisbären, Die sich auf Den StrohDächern Des Gebäudes etroaä komisch ausnehmen, mag Die Zeit ziemlich lang geroorDen fein. Diese Eisbahn, Die erste derartige in Deutschland, ist entschieden eine ganz besondere Specialttät der Frankfurter Ausstellung, und Die Liebhaber und die Liebhaberinnen des Schltttschuhlaufs versprechen sich viel davon. Auch vom wissenschaftlichen Standpunkte aus ist die Sache sehr interessant unD man ist mit Recht Darauf begierig, roie sich dieselbe bei der augenblicklich herrschenden Tropenhitze (das Thermometer zeigte in den letzten Tagen 25 und gar 27° R. im Schatten) bewähren wird.

Literarisches.

Der Hausputz und Die Ausschmückung der Wohuräume". Kurzgefaßte Anleitung beim Reinigen Die Farbanstriche uno Malereien unveichadet zu erdalten, sowie Andeutungen zu Dauerhaften, geschmackvollen und sinnigen Decorationen re>p. Färb Anstrichen. Von F. Rh am, Vorsteher der Bonner Malerschule. (93erlag der Maler-Zeitung Bonn). Allen tüchtigen und praktischen Hausfrauen können wtr mit bestem Gewissen Das Durchleben Des kleinen Heftchens nur anrathen Es enthält so manchen Wink im praktischen Leben des Haushalts daß wir fest überzeugt sind, daß Dieselben für die Folge ganz gewiß beherzigt werDen.

Handel und Verkehr.

Gießen, 9. Jult. Auf dem heurigen Wochenmartte kostete Butter per Pfd. 85 $ bis 0 90, Hühnereier 1 Stück 56 H, 2 St. 00 H, Enteneier per Stück 6^, Gän>eeier 1 Stück 000 H. Käjr per Siück 410 H, Käsematte per Stück 3 0 H, Erb-en 1 Liter 22 H, Linien i Liter 24 Tauben das Pa. 0.500.70, Hühner p. St. JL 1.001.20, Hahnen p. St. JL 0.601.00, Enten per Stück JL 1 50 1.80, Ochsrnstellch 660 H per Pfd., Kuh» um Rindfleisch 4850 Kalbfleisch 4044 Hammelfleisch 6470 Scbweinesteiscb 6466 Kartoffeln per 100 Kilo 5.006.00. neue Kartoffel 100 Kilo 14.00 16.00, Zwiebeln p. Ctr JL 2224, Milch per Liter 16 und 18 Kirschen das Pfund 17-20^.

Gießen, 9. Juli. Auf dem am 5. und 6. d. Monats dahier abqehaltenen Markte waren aufgetrieben: 1431 Stück Rindvieh und 238 Stück Schweine. SämrntlichrS Vied war schön und gut genährt. Die Preise für Zucht und Arbeitsvieh standen denen vorn letzten Markte gleich, dagegen Schlachtvieh aller Art niedriger. Nächster Markt Dienstag Den 19. Juli d. I.

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Vom 2. bis 9. Jult 1881.

Aufgebote.

2. Juli. Stations Aisistrnt Johannes Jakobi, Wittwer von Queckborn, wohnhaft zu Treysa mit Christine Rödel, Tochter des verstorbenen Schuhmachermetsteis Jooann Peter Röoel von Gießen. 2. Georg Konrad Schmidt von Kautet nut Anna E isabethe Henkel, Tochter oe» verstorbenen Cigarrenmachers Georg Henkel von Krofdorf. 4. Magazinarbkiter Christoph Hahn von Nieder-Ohmen mit Katharine Schmidt, geb. Wöll, Wl.twe des Bremsers Philipp Schmidt von Laubach. 5. Fuhrmann Heinrich Lotz von Ruppertsburg mit E.isabethe Größer, Tochter des verstorbenen Taglöhners Johann Philipp Größer von Groß L nden. 7. Bierbrauer Chttstian Heinrich Scknautz von Driedorf mit Karolme Herzberger, Tochter des Wagners Matern Herz berger von Queckborn. 8. Kaufmann Max Stahlberg, von Dortmund mit Florentine, genannt Franziska Ltppmann, von Danzig 8. Oberförster Kacl Jacob Laubenheimer von Gießen mit Julie Johanna Marie Fleischmann, Tochter des verstorbenen Dtcans und Districts-Schul- inspectors Valentin Fleischmann von Stu'tgart. 8. Fctlenhauer Wiegand Bornmann von Münchhausen mit Marie Decher, Tochter des Maurers Emanuel Decher von Ungcdanken.

Eheschließungen.

8. Juni. Cigarrenmacher Kasper Keßler, Wittwer von Garbenteich mit Christine Junker, geb. Dort, Wittwe des Taglöbners Johannes Junker von Beuern.

Geborene.

25. Juni. Dem Kaufmann Karl Pietsch II. ein Sohn. 28 Dem Schneidermeister Otto Kölle ein Tochter, Marie Henriette 1. Juli. Eine Tochter von auswärts, Pauline. 1. Dem Sattlermeister Friedrich Kühne II. eine Tochter. 1 Dem Kaufmann Gustav Staol ein Sohn. 5 Eine Tochter von auswärts. 6. Dem Rangtrer Jacob Höck eine Tochter Johanna Katharine. 7. Dem Zugführer bei der rechtsrheinischen Bahn Jacob Vomfcll ein Sohn-

G e st o r b c n e.

1. Juli. Kösermetster Heinrich Bclloff, 35 Jabre alt. 1 Schreinermeistkr Karl Seipp, 56 Jahre alt. 1. Kohlenhändler Johann Karl Emil Schmitz, 28 Jahr alt. 1. Maurer Georg Diefenbach, 68 Jahre alt, von Bingenheim. 5. Johanna Karoltne, 4 Monate alt, Tochter des Schuhmachers Georg Appel. 6. Eine Tochter von auswärts, % Stunde alt.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getaufte.

Den 3. Juli. Dem Kätscher Wildelm L'ch eine Tochter, Marie, geboren den 17 Jun.

Denselben. Dem Bremser Konrad Weller fine Tochter, Minna Katharine Karoline, giboren den 6. Juni.

Denselben. Dem Eisenbahnarbeiter Heinrich Schäfer eine Tochter, Helene, geboren den 11. Juni.

Denselben- Dem Taglöhner Ludwig Rosenbaum em Sohn, Ludwig Emil, geboren den 7. Ium.

Denselben. Dem Schuhmacher Gottfried Dörr eine Tochter, Clara Katharine Zbereit, geb. den 31 Mai.

Denselben. Dem Bäcker Eduard Noll eine Tochter, Louise, geb. 26. April.

Denselben. Dem Lackirer Karl Schmall eine Tochter, Elisabethe Helene, geboten den 6. Juni

Denselben. Dem Fabrikarbeiter Johannes Keller ein Sohn, Friedrich Adolf, geboren den 19. Juni

Den 6 Juni. Dem Schaffner Karl Backmann eine Tochter, Anna Dorothea, geboren den 24. September 1880.

Beerdigte.

Den 2. Juli. Heinrich Bellos, Küfer, alt 35 Jahre, gestorben den 1. Juli

Den 3. Juli. Karl Sckmitz, Kohlenhändler a t 28 Jahre, gestorben den 1. Juli. Denselben. Karl Seipp, Schreinermetster, alt 56 Jahre, gestorben den 1. Juli.

Briefkasten.

i Abonnent in Wildungen. Nachlieferung wird sich wohl mit Ihrer Reclamation gekreuzt haben. Sollten Sie jedoch nicht im Besitze derselben sein, dann bitten um kurze Mit­theilung. ______________________ ___________________

731) Heber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von MAASfcjXSTElIV de VOGIIjEK in i Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die I auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt.