per Gentner.
30,25
24,67
1770—1779
feit den letzten Bekennten die äset»
100 fl. 58 fr. zu verzeichnen.
1740—1749
1750—1759
1760—1769
1780—1789 1790—1799
1 KOO—1809 1810—1819
1840-1849
1850—1859 1860-1K69 1870—1879
35,17
46,30 57,64
67,25
21,52
19,42
25,72
per Gentner. 1830-1839 fl. 32,72
st. 27,82 ,, 32,55 48,82 „ 42,-
Sranffutt a. M., den 8. Novbr., Nachmittags 2 Uhr - Mtn- (Telegr. Coursbertcht- Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen' Cr».dtl- actten 315, Staatsb.-Actien 2861 Galizier 270, Oest. Silberrente 66"/is, 4°/u Ungar- Goldrente 77?'16, 4<>/o 1880er Ruffen 74%, 2. Orient-Anleihe 60Vi6, 5% Rumamfcke Rente 90, Lombarden 1243 4. Tendenz matt.
Vermischte-.
Göttingen, 5. Novbr. Da8 Resultat der ofstciell schon jetzt geschloffenen Jmmatri- - kulation ist ein unerwartet erfreuliches. G8 sind 318 Studirende ausgenommen,, während höchstens 270 abgegangen sind. fDie Gesammtzahl der Studirenden wird sich aus über 1050 belaufen. 1
— Heber einen großes Aufsehen erregenden Procetz wird der „N- Fr. Pr." aus Palermo geschrieben: Im März 1881 faßten mehrere geldbedürftige, den höheren Ständen angehörige Studenten der Medicin, unter khnen Zertni, der schließliche Denun- ctant, den scheußlichen Plan, nach hiesiger Brigantenart den Sohn eines reichen Grundbesitzers, ihren eigenen Commilitonen, der mit einem Collegen Namens Mercadante in den Lazarethen beschäftigt war, zu fequeftriren, von dem Vater 125.000 Fr. zu erpressen und schließlich gegen allen Banditenbrauch, den jungen Mann nichtfreizugeben, sondern ibn zu erwürgen, den Leichnam zu zerschneiden und die Stücke in den Abort zu werfen. Die letzte Scheußlichkeit sollte geschehen, weil sie die Entdeckung ihres Verbrechens fürchten mußten, da der Se^uestrirte trotz aller Eide, die man ihm adgenommen hätte, nicht geschwiegen haben würde, und andererseits der ganze Plan in Palermo aus- geführt werden sollte, wo keine Berge und Schluckten zum Verbergen der Verbrecher sich öorfinben, wie im Innern der Insel. Mercadante, der „intime Freund" und Studiengenosse, übernahm es, drs Opfer unter Vorsp.egelung einer auszuführenden chirurgischen Operation tn das zu diesem Zwecke gemiethete Haus zu locken. Pizzo, das Opfer, wurde durch seinen von dem verbrecherischen Plane benachrichtigten Vater in Kenntniß gesetzt, und durch diesen die Polizei. Damit die Polizei alle in flagranti ertappen könne, hatte Pizzo, auf die Pünktlichkeit der Carabiniere rechnend, den Muth, am Arme Mcrcadantes m die Räuberhöhle zu gehen und den Vorbereitungen zu seiner Ermordung anzuwohnen. Die ganze Bar.de roirbe, dank den getroffenen Vorkehrungen, glücklich abgefangen. Was den Studenten Mattina, der vermögend ist und einen geordneten Lebenswandel führt, veranlaßt hat, an diesem scheußlichen Verbrechen theil- zunebmcn, ob vielleicht Prwatrache ihn hierzu bewog, wird die sich eben abfpielenbe Verhandlung lehren, welche noch mehr Licht in die Einzelheiten bringen dürfte.
— [Geheime Abstimmung.j „Nun, wen hast Du denn gewählt?" wurde ein biederer Milchmann in Hannover von einem feiner Freunde gefragt. „Dat weeß ick nich!" war die Antwort. -- „Na, Du wirst doch wissen wen Du gewählt hast'. Hast Du denn überhaupt gewählt?" — „Jo, wählt hebb ick, aberst wen, dat kann ick doch nich wissen!" — „Nanu? — wie hast Du's denn gemacht?" fragte der Erstere weiter. - „No" sagte der Milchmann, se hebben mi'n Zedel in de Hand gewen und hebben legt, den soll ick man abgewen, und dat hebb ick ook dhan! — „Na, hast Du beim gar nicht erst nachgesehen, was für ein Name barauf stand?" — „Nee, dat dcrp ick doch nich — et is doch,, geheime Wahl!" Wenn ick weeß, wer drup steht, denn is et doch feene „geheime Wahlmehr„.'
LandwirthschaftlicheS.
Die Scnte ist nun vorbei und außer für die Schafe ist für unsere landwirthfchaftllchen Haussiere kein Futtermittel mehr in der freien Natur zu gewinnen.
Blicken wir in die Scheune, so werden wir zu unserem Leidwesen erinnert, daß Die Getreideernte weit hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben ist und wie lange wtrd8 dauern, so treten überall „Heuschrecken" auf den Böden auf, besonders für solche Diehbesitzer, die nicht rechtzeitig über ihre Heuernte Buch geführt, deren Menge nach Gewicht taxirt und die richtig- Eintheilung getroffen haben, daß sie auch ausreichen mit ihrem Voriath.
Bei dem so sehr hohen Preise, welchen das Heu dieses Jahr hat, und bei der Vorzüge lieben Güte, die es besitzt, ist es deshalb jedem .sorgsamen Hauswirth an die Hand gegeben, sparsam mit seinem Futter umzugehen.
Es wird deshalb wohl mehr oder weniger jeder Viehbesitzer seinen Futterboden unter Verschluß nehmen und die Tagesraiionrn, die er füttern Darf, ab tot eg en und Herausgeber.
Diese Arbeit stellt sich indeß Mancher gar mühsam und umständlich vor, besonders wenn da erst die Waage von einem anderen Boden muß herbeiaeschafft werDen und Ketten und Waagschalen das Wiegen behindern und erschweren; ich mögte deshalb Fachgenoffen auf eine kleine, so sehr handliche, nämlich auf die halbmondförmige, sog. „Rationswaage" aufmerksam machen, die bet dem geringen Preise von etwa Drei Mark, so außerordentlich bequem und nütz lich zu gebrauchen ist, zumal sie leicht unD ohne Gesperre an jeden Balken aufgehängt werden kann, so daß sie an keinem Heuboden fehlen sollte.
Diese Rationswaagen bekommt man in den Eisenhandlungen und bergt Geschäften und habe ich die meinige bei den Herren Heinzerling & Tribus in Gießen gekauft und kann sie nur allen Interessenten aufs Wärmste empfehlen. _______________________________
, — [lieber die Geschichte einer Fünf-Pfennig-Marke wird aus Elbing geschrieben:s
, Eine Fünf-Pfennig-Marke, welche in einem hiesigen Postkasten gefunden war, ging von hier • an die Oberpostdirection in Danzig und da selbst diese Behörde den rechtmäßigen Gigern ■ thürner nicht ermitteln konnte, so überwies dieselbe den werthvollen Fund der Negierungs- ' Hauptkasse. Gestern wurde nun die Hinterlegung des gefundenen Schatzes auf der Haupt- i kaffe in Danzig vorgenommen, es beteiligten sich dabei vorschriftsmäßig der Vorsteher der I 'Hauptkaffe, der Landrentmeister, der Kaffenkurator und Oberbuchhalter. Die betreffenden - Anschreiben des Postamtes zu Elbing an die Ober-Postdirection, der letzteren an die | Regierungs-Hauptkasse und die dienstlichen Bestellungen aller dieser Briefe werden wohl * den Werth des Fundes übersteigen.
— [Welchen Gefahren junge deutsche Mädchen, die nach London kommen, auüge- ! setzt sind,- zeigt nachstehender Gerichtsfall.j Vor dem Zuchtpolizeigericht in Bawstreet stand 1 am letzten Samstag ein 16jähriges deutsches Mädchen Namens Engelhardt unter der Anklage, einer Landsmännin Namens Spillner eine goldene Uhr entwendet zu haben. Klägerin und Angeklagte bewohnten ein und dieselbe Stube in einer Herberge für deutsche Mädchen in Nr. 15, Francisstreet, Tottenham-eourt-road, deren Eigenthümer und Verwalter ein Deutscher Namens Heumann ist. Klägerin vermißte ihre Uhr, und eine Nachsuchung ergab, daß dieselbe in dem'Kleide der Engelhardt eingenäht war. Durch einen Dolmetsch befeuerte die Angeklagte ihre Unschuld und behauptete das Opfer eines schlechten Spasses zu sein. Sie erzählte bann, unter welchen Umständen sie Deutschland verlassen hätte. Sie hatte sich bei einem gewissen Sander, Inhaber eines Bureaus für stellensuchende Dienstboten in Hannover, um eine Stellung beworben, und dieser bewog sie, sich nach London zu Heumann zu begeben, der ihr eine gute Stelle verschaffen würde. Sander gab ihr das nöthige Reisegeld unter der Bedingung, daß chr dasselbe von ihrem Lohne nach und nach abgezogen werde. Bei ihrer Ankunft in London fand sie sich, da sie der englischen Sprache nicht I mächtig ist, ganz in der Gewalt des Heumatm, der sie, wie sie sagte, wie eine ©ciaoin behandelte. Die Anklage ward zurückgezogen und seitens der deutschen Wohlthätigkeitsge- sellschaft wurden der Engelhardt die Mittel zur Rückkehr zu chrer Mutter, die sie heimlich verlassen hatte, gewährt. Der Polizeirichter, Mr. Slowers, bewilligte ihr die Summe von 5 Schillingen aus der Armenkasse. Da schon früher von jungen deutschen Mädchen, die in ähnlicher Weise bewogen werden, ihre Heimath zu verlassen und nach England zu gehen, Klage über das Verhalten Heumann's geführt worden, hatte der Polizeirichter mit dem deutschen Consul eine Unterredung über den Gegenstand.
— Gin uns vorliegendes Telegramm aus Oelheim meldet, daß das der Oelheimer Petro- leum-Jnbustttegelellsckaft gehörige Bohrloch Nr. 6 am Freitag Abend in Betrieb gesetzt worden ist Dasselbe lieferte in der Nacht zum Sonnabend bet langsamen Betrieb 200 (?) Barrels gutes Del. Am Montag und Dienstag sollen weitere Bohrlöcher in Betrieb gesetzt werden.
— [Allzu wörtlich.) Im Schatzamt Washington lief kürzlich von Chicago ein Paket mit Staatspapieren und zugehörigen Zinsicheinen ein, aus Denen sämmtlich Die Numm rn fein säuberlich ausgeschnitten waren. Während sich die Schatzamtsbeamten noch Den Kopf zerbrachen, welcher Gauner oder Schurkenstreich hiermit im Zusammenhänge stehe, traf ein Schreiben von Dem Besitzer ein, da8 eine genügende, wenn auch eigenthümliche Erklärung deS Falles lieferte. Der Betreffende, in Chicago ansässig, hatte eine Reise nach Newyork unternommen und von hier aus seiner Frau geschrieben, Daß sie ihm die Nummern der Papiere schicken uno diese selbst an Das Schatzamt in Washington einfenben sollte. Die Frau entleDigte sich b<nn auch dieses Auftrages in bet gewissenhaftesten Weise, in bem sie bie Nummern aus sämmtlichen Staatspapieren unb Zinsscheinen ausschnittt, erstcre an ihren Mann unD letztere nach Washington schickte.
— [Butterpreise seit 150 Jahren.) Der Buttermakler Fick in Hamburg veröffentlicht in bei „Sächsischen Lanbwitthschaftlichen Zeitschrift" eine sehr interessante Zusammmstellung i der Butterpreise in Schleswig Holstein für Dtn Zeitraum von 150 Jahren, bet wir Folgendes
1770—1779 „ 21,67 1820-1829 „
Daraus ergtcbt sich genau ein Bilb, wie erheblich , werrhung ber Milch gestiegen ist. Berechnet man ben Ertrag einer Milchkuh im Jahre auf 150 Pfunb Butter, so ist in ben letzten 20 Jahren eine Steigerung von 69 fl. 45 h. auf
Gießen, 8. November. Von zuverlässiger Seite hören wir, baß in dem nächsten Sonntag, ben 13. November, stattfinbenben Concerte des hiesigen Concert-Verems Frau Lebst er Ubrich, köntgl. Kammersängerin, Herr Karl Heymann, Hofpiamst unb Herr Friedrich Grützmacher (Cello), königl. Kammervirtuos, auftreten werden, — Künstler, wie sie von gleicher Vorzüglichkeit wohl selten sich hier zusammengefunden haben.
Gießen, 8. November. Wie man uns mtttheilt, steht ben Bewohnern von Gießen ein hoher Kunstgenuß in naher Aussicht. Dem gebilbeten Publikum, welches an ben poetischen Schöpfungen unserer vaterländischen Dichter der Jetztzeit regen Antheil nimmt, sind die geist- unb gemütvollen Poesien ein-8 Victor von Scheffel längst sehr heb geworben. Aber wie Viele flieht e8, die bei allem Interesse für geistiges Leben diesen herrlichen Schöpfungen noch fremd sind, und doch weich' süßer Frieden und Ruhe, welch' ausnehmend gemuth- unv weihevolle Empfindung spricht aus den heitern und anmuthtgen, ernsten unD erhebenden Dichtungen eines Victor von Scheffel'. Man darf unb wird es daher mit aufrichtiger Freude begrüßen, wenn auch nur ein Thetl jener. Dichtungen in einer künstlerischen, verständ- nißvollen Weise bem größeren Publikum zu Gehör gebracht wird.
Herr Musikdirector Wilh. Grimm von Schaffhausen, dem ein bedeutender Rus als Interpret der S ch ef s e l'schen Dichtungen vorausgeht unb bet in Sübbcvtschen unb Schweizer Städten, wie Stuttgart, Straßburg, Zürich, Bern, Basel u. s. w. seine Zuhörer zu sehr lebhaftem Beifall hinriß, ist von dem hiesigen kaufmännischen Verein für den Vorttag der neuesten Scheffel'schen Dichtung „Waldeinsamkeit" — ein Cyclus von zwölf Gesängen — gewonnen. Herr Grimm, dem in dieser Hinsicht auch die wärmsten Empfehlungen des Dichters selbst zur Seite stehen, trägt diese reizende Dichtung in freier Deklamation, mit Gesang durchwoben, vor. In verschiedenen geschätzten Blättern, wie z. B. „lieber Land und Meer", „Stuttgarter Tageblatt" rc., ist dieses Vortrags überall rühmlichst gedacht. Wir können daher nur em pfehlen, diesen Kunstgenuß nicht zu versäumen, da derselbe in solcher Eigenartigkeit und Meisterschaft sobald nicht wieder geboten werden dürfte.
— Der Circus Lorch übt allabendlich eine Anziehungskraft auf das Publikum aus, daß es schwer ist, einen Platz zu erhalten. So war z. B. gestern Abend um i/z8 Uhr aus- verkauft und später Kommende mußten unbefriedigt nach Hauie gehen. Die Gala Vorstellung befriedigte aber auch allgemein. Sämmtliche Leistungen der Künstler, sei es in Gymnastik, sei e8 in Pferde-Dreffur oder sonstwie, waren recht schön und ernteten Den lebhaftesten Beifall ber Zuschauer. Wie es scheint, bürste bie Gesellschaft mit ben Einnahmen hierorts sehr zu- fncden sein.__
Handel und Verkehr.
Gießen, 8. Novbt. Auf dem heuttgen Wochenrnrrkte kostete Butter prr Pfd. JL 0.95 bis JL 1.00 Hühnereier 1 Stück 7— H, 2 Stück 00 H, Enteneier per Stück 0 2 Stück 00 H Käs- per Stück 4—8 Käsematte per Stück 3—0 Erbsen 1 Liter 21 Linien 1 Liter 24 Tauben daS Pa JC 0 50—0.65, Hühner p. St. JL 0.80—1-50, Hahnen p.St. JL 0.60-0.90, Enten per Stücks 1.50—1.70 Gänse per Pfunb 45—58 H, Wei che per Stück JL 0.00—0.00, Ochsenfleisch 64 per Pfd., Kuh. urc /i'.ndfleiscn 46 biS 50 Kalbfleisch 44—48 L,. Hammelfleisch 50 - 60 Schweinefleisch 62—64 Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.00-4.00. Zwiebeln per Etr. JL 7—8, Milch per Liter 16 und 18 Weißkraut 100 St. JL 4.50—8.50.
Frankfurt, 7. November. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 JL 39.50, 9h. 2 JL 37.50 Nr. 3 vM- 32.50, Nr. 4 JL 28.50—00, Nr 5 Jt 25.50, Roggenmehl o/t (Berliner Marke) 28.50—0 », do. I (Berliner Marke) v*L 26.50—27, do. II (Berliner Marke) JL 23, Weizen effecttv hiesiger ab Bahnhof hier JC 25.25 00.00, ab unserer Umgegend 24.50—24.75, Do. fremder ?e nach Qualität 23.50—25 25, Roggen, je nach Qualität JL 20.75 —21.00, Gerste JL 18 -19.50, Hafer 16 50—17.50, Kohlsamen 27—28.50, Erbsen JL. 19—27, Wicken 17.50—18.00, Linsen 20 40, Bohnen, weiße, JL 23—25, Roggenkleie — Weizenkleie, grobe unb feine JL 0—, Rüoöl, betail, JL 64.— Stimmung fest. Hauptt sächlich gefragt war: —. Drängend offerirt: —. (Die Preise per 200 Pfd. Zollgewicht
= 100 Kilo )
Frankfurt, 7. November. Der heutige Liehmarkt war gut befahren. Angetncben waren ca. 395 Ochsen und «Stiere, 320 Kühe und Rinder, 380 Kälber und 800 Hämmel. Die Preise stellten sich. Ockfen 1. Qua'.. JL 63—65, 2. Qual. JL 58—62, Kühe und Rinder 1. Qual. JL. 54-56, 2. Qual. JL 45-50, Kälber 1. Qual. JL 54-60, 2. Qual. JL 40-50, Hämmel 1. Qual. „4L 58-60, 2. Qual. JL 35 -45 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Sckwewe wurden 800 Stück angeführt unD Das Pfund mit 63 H bezahlt. -
entnehmen:
per Gentner.
1736—1739 fl. 16,27
Bingen, 7. November. Bei der hier ffattgehablen StichDahl wurde D-. Bamberqer (Sec.) mit etwa 450 Stimmen Majorität gewählt.
Breslau, 7. November. Bei den heute hier stattgehabten Stichwahlen wurde im Ostbezirk Ha,«.clever (Socialdem.) mit 8457 Stimmen gegen Bcblo (^ortschr.) 6798 Stimmen gewählt; im Westbezirk wurde Kratcker (Socialdcm.) mit 8359 Stimmen gegen Freund (Fortschr.) 7887 Stimmen gewählt.
Bremen, 7. November. Der geographischen Gesellschaft ist folgendes Telegramm der Gebr. Krause am 6. ds. zugegangen: Wir find wohlbehalten tn San Francisco angekommen und haben gute naturwiffenschaftliche und ethno» graphische Sammlungen mitgebracht. Wir haben die Tschuktschen-Halbinsel an mehreren Punkten besucht und gedenken den Winter im nördlichen Alaska zuzubru^m? November. Die „Wiener Abendpost" schreibt: Die heuti- gen Wiener Blätter berichten ausführlich über die gestrige Berathung des Aus- schuffes der ungarischen Delegation für auswärtige Angelegenheiten. Da zu den Berathungen des Ausschuffes wegen ihres streng vertraulichen Charakters Stenographen nicht hinzugezogen zu werden pflegen und die Vertreter der Regierung nicht in der Lage waren, die Wiedergabe ihrer politischen Aeußerunzen zu controliren und richtig zu stellen, so ist es selbstverständlich, daß sich in der Wiedergabe der Regierungs-Erklärungen wesentliche Jrrihümec finden, welche den Sinn und die Tendenz der gethanen Aeußerungen an wichtigen Stellen
7. November. Der Lloyddampfer „Espera" ist heute Vormittag mit ver ostindischen Ueberlandpost aus Alexandrien hier eingetroffen.
Paris, 7. November. Deputirtenkammer. Fortsetzung der Discujsion über die Interpellationen bezüglich Tunis. Naquet warf dem Minister vor, tu der Kammer nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Redner kritisirte das Mobtlifirungs'System, welches die Armee zu Wahlzwecken desorganisirt habe, und hob schließlich hervor, daß nach der parlamentarischen Tradition kein Mitglied des gegenwärtigen Cabinets in das künftige Cabinet eintreten dürfe. Le Faure sprach sich mißbilligend über die Leitung der Militärangelegenheiten Seitens des KrtegöministerS Farre und über die Sanitärsverwaltung aus.
Rom, 7. Novbr. Der Jahrestag der Schlacht bei Mentana wurde in Mailand und Mentana durch patriotische Umzüge begangen; die Feier ver- lief ohne jede Ruhestörung. In Mailand entzog die Behörde zwei Rednern und tn Mentana einem Redner das Wort. Um das Monument auf dem Schlachtfelde waren etwa 400 Personen versammelt.
Lokales.
Ä
. Nacht m ber 3 meiltbietcnb 3ftommoben,
ben 8 7366)
®)tit
Ker!
non Sümw Die auf jäteten, §
meistblttmd W n Auf der
gich unb Lich-du!
Mttlvoih 1
-25 Papp/G 10-25
19 Nußbaums 4 M La messer,
25 Hamen Ni bäume.
Anfang Mmsei fiehi Nr. 25 m
2) Aus der < Marburg:
Donnerstag 120 Päppelstm 25-60 Ct
10 -yaufen R Anfang Morge' stein Nr. 5 am S
3) Auf der £ Mlar.
Srtitag d 32 Pappelstai 30-50 C!
4 Haufen R Anfang Morg stein Nr. 20.
An bemfeibe 11 Uhr, komm über die Lahn bei der Repara drrBalkenbrüci holz jur Lersti
Die resp. Gr. ersucht, diese Le ihrer Gemeinde b zu lassen.
Gießen, den 3. Großi
J Liter
■‘•niperah Serv
Ik
Ä
___A
Diechg öf . „ . Vorm lott auf hiefigem
Hrvrg Bv<
Flur 1/202 , 81
Li merstbietend ver Gießen, den t
7351)


