Ausgabe 
9.8.1881
 
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5 .staatlichen Skai WaBhn fd)On ölt!, jr Brschlußfa^^ ba ÄMsfonjla jur ^näU\Quf baldige _XabQUmbuftTic, ionfi s Gkgenthril ton b?m na anbtren Gcichinr- ©jui wird nicht n Wfat bfbGrf btridba die erwähnten fort; .vorerst keine Aussicht es kann erst dann ctn» Netzen äußert sich der , die srühere Lahnhükte.

in der Zeit der outz- llschast errichte! worden nur das Actienkapital, m verschlungen wo:den istrie nicht blos Hessens, Lollar.

ch längerem Siechtbum >en ungesunden Lvecu- ;rie rechnen zu dürfen ifeen gelegene LahnhllUr Reparaturen bctnrbl-

)er brtreffende Hochofen en, damit also das von dem Betriebe übcrgeda zesaßt, die vorzügliche, ! in Oberhesirn sehr m jem Werk erzielten Er- rbütttn, welche die bei Hinsicht ju m'e-en i® über IViSaWunbate ie bevorzugte Stellung sches Nohesien war es weitaus schw>errgerm ich deutscher teil hm

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M Gebotene aul. Und ftfcin war el auch. Feenhaft, durch Hunderte een farbige, Glallampirn» ,nt Lurch tir ttlrflor» Galillimtnarten te» Gartens selbst unterstützt war der Festplatz bf!fod- :f! Sine »berralchende Neuigkeit war der so«. Facketpotonaise. welche von kundiger H-nv gkl.U't, tm Garten tbre zierttchen Schnörkel und Wendungen »,chte und auf Ui Zuschauer ctnrn saft mag,sch», Zauber ouskbten. Zahlreiche bengalttLe Flammen uaierstützlen da» io schöne Arrangement. Daß etn solche» Fest den Bere'e eine schöne Summe Geld kostet, ist wohl selbstredend, und verdient e» aflt Anerkennung, daß RtchlmttqUeder, wie schon oben m wähnt. ungehinderten Zutritt hallen Dagegen »st auf La» Lebhafteste zu rügen, daß einzelne RlchlmikgtteLer, resp. deren Kinder sich i« Dirnehmen der immerhin mcht drlltzen Illumination», ttiper (Fackeln) so sehr fleißig zeigten.

Vermischtes.

Fr ankfur t, 6. Juli Die künstliche E«»bahn »st jetzt soweit fertig gestellt, daß Morgen Sonntag um 5 Ubi Nachmittag», em Proberaufen stak,finden kann, zu welchem der hiestge Schliltschuhelub bereit» Smladungea erkalten hat. Die 5000 OK«ß umfassende ö:»< stäche ist. w,e w r selbst uns überzeugt baden, spiegelglatt gefroren und macht bei der tropischm Hitze draußen etnen ganz wunderbaren Eindruck Diese abnorme Hltze war auch gerade bit Ur'ach, der langen Derzezeruag zu der überdle» noch sonstige ungünstig« NebeaumstLnd, bin. zukamen Die Freunde de» Ersfport» werden flch nun für ihr lange» Warte, entschädige« können.

Hm 4 August besuchten I H. die Herzogin von Nassau. in Begleitung der Prinzess,« ton Walreck, de» Prinzen von Bübingen und de» Hofmarschall» Grasen Bose die Ausstellung.

Handel und Vermehr.

Frankfurt, 6. August iMarktbericht.) Der deutige Heu- und Strohmartt war gut befahren. Heu kostet« je nach Qualität der Ltr. X 4.5.50, Stroh X 3 50-4.00, Butter 50 Silo X 1 20, tm Detail 1. Qualität da» Pfund X 1.5000, 2. Qualität oas Ps. X 1.30-35, Eier da» Hundert 4.855.50. Ochsenfleisch per Pfund 6070 4. Stuh., «ind und Farrenfleisch 4555 4, Salbfleisch 4055 4, Hammelfleisch 40-50 4, SLweineSeisä 65-70 4, ein Hahn X 1.802.20, em Huhn X 1.60 2.00, eine Ente X 3.00 0.00 eine Daube 5000 4, junge Gan» X 5.00- 8 00, Hasen da» Stück X 2 503. Poularden X 2 502.70, Reddock da» Pfd. 70-80 4, Kapaunen X 3.000 Dälscher Habn X 912, Kartoffeln 109 Ko X 6.000.00, Kohlkraut 20 4, Blumenkobl 1 St 4070 4. Wirsing 1520 4, Gelberüben 1 Bund 10-0 4, Zwiebeln 1 Bund 0 4. Sellerie da» Stück 3000 4, Meerrettig 1 Stück 0000, Spargel da» Pfund 30 4, Romai' Salat 1020 4, Endivien 8 10 4, Rotbkraut 3«>0<> 4, Weißkraut

25-00 4 Artischok« 50 4, Erbsen da» Pfd. 30-50 4, Bohnen 100 Pfund 810 X. neue Kartoffeln da» Pfd. 00 4 da» Malter X 10.0012, Lovi Saiat 510 4. Soin« 5000 4 Schnutlauch da» Gebund 3 4, V,rkr 45 4. Kohlrabi per Stück 35 4. Kirschen da» Pfund 19-20 4

Biele Telegramme verfehlen ihren Zweck, trmn der Empfäuger nicht za Hause ist, da» Delegramm also längere Zett uneröffnet liege, bleiben muß. Z. B. em» Herrschalt erhält etn Telegramm von einem VerwandtenÄommr 7 Uhr, Badnbvf abbolen ' Di» Herrschaft ist ausgegangen, kommt um 8 nach Haus», di» Dienstboten dürfen da» Telegramm nicht öffn« und der Besuch wirb nicht abgeholt. Da» Telegramm verfehlt also seinen Zweck; e» giedt Aerger und Unannehmlichkeiten. Zur Vermeidung derartiger Verdrießlichknien ist von der Telegrapb»nverwalt,ng die Einrichtung getroffen, daß Telegramme offen sunverichloffen) bestellt werden können. wenn e» vom Ablender verlangt wird. Da» Verlangen »st durch den der Adreff, vorzustelenden Vermerk: .offen zu bestellen- oder durch die al» rin Wort geltende, Buchstaben RO au»zudrücken. Die zweckmäßige Einrichtung wird jedoch selten angewandt und scheint im P^bkikum noch wenig bekannt zu sein. St» emvsiehlt sich del allen allgemeinen Bestellungen und verlangen an Gasthöfe, Geschäft», Privathaus»r und Bebirdrn, wo in Ad w»senh»it der Brsiaer, der Herrschaften, Lhes» u. j. w. dir Aufträge auch durch die Diener­schaft, die Angibirigen, die Beamten x. au»g«fübrt werden können.

731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HAAME5NTE15' * VOtiLEH in Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) xuvor Auskunft einfordert, die auch hineichte der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt

Nehl(Tubericht. Mitgetheilt von dem Agenten de» norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen.

Breme,. 5. August. jPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hohen- zollern, Lapt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. Juli von Bremen abgegangen war, ist heut« wohlbehalten tn Baltimore angekommen.

Bremen, 6. August. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Habbburg, Eapt. R. Rtngk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 24. Juli von Bremen und am 26. Juli von Southampton abgegaugen war, ist heute 8 Morgen» wohlbehalten in Newyork angekommen

In dem Konkurs über das Ler« mögen ber August Nauheimer s Wittwe von Gießen ist zur Ver­handlung und Beschlußfassung über etnen Z van^s^erqle'ck Termin auf Mittwoch den 24. August er., Nachmittags 3 Uhr, bestimmt.

G eßen, 3. August 1881.

Großh. Amtsgericht Gießen.

5198) Gebbarbk.__

Vrrgrbung non Walbrorg- bauavbaten.

2amsiag den 13. dS. Mts.,

Vormina S 11 Uhr,

sollen im Saale deS alten Rathhauses nachfolgende Arbeiten öffentlich vergeben werden, alS:

Anfertigung von Weggräben, veran- schlagt zu . . . . JL 353.26 Anfertigung von Kanälen, veranschlagt zu.......v4L 147.50

Lhauistrarbeit,veranschl.zu 1687.

Lieferung v Steinen 2637.

Aussehen der Steine 114.40

Planirarbeit 215.25

Gießen, den 5. August 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 5150) A. Bramm.

Verpachtung

von Weidennutzunfien.

Mittwoch den 10. August,

Vor Maas 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt in den fiskalischen Pflanzungen an der Lahn­strecke von Gießen bis Heuchelheim an den Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden.

Die Zusammenkunft ist auf der Lahnbrücke bei Gießen.

Gießen, 5. August 1881.

Großh- KreiSbauamt G'.eßen.

In Vertretung: Faust, 5133) Kreisbauaufseher-Aspirant.

Oeffentl. Versteigerung

emer (5188

kpfcrd. Lokomobile nebst dem Dreschwagen, welche sich tn gutem Zustande befinden, wird zu Bad-Nauheim den 13. dS. Mts., Nachmittags 3 Ubr, tn der Hofraithe Burgstraße Nr. 210 abgehalten.

Bad-Nauheim, den 6. August 1881. Fr. Langsdorf L

Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachung.

5171) Die am 15. Juli er. fällig gewesenen Pachtgelder von den städlischen Trieboierteln können In den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiefizen Stadtkaffe bezahlt werden.

Gießen, den 6. August 1881.

Der Stadt-Rentmeister:

GnderÄ.

Submission.

1) Die Likferung von Steinkohlen und tannenem Scheitholz für das academische Hoipital in Gießen,

2) das Reinigen und Jnstandhalten der SD cf en und de- Kochherdes in dieser Anstalt

soll auf dem Wege der Submilfion vergeben werden.

SDfferten find schriftlich b'.S zum 13. August 1881, Vormittags 12 Uhr, aus da« VerwaltungSbureau drs academischen Hoipitals etnzureichen.

Die Bedingungen können auf dem genannten Bureau eingesehen werden. Gießen, den 6. -lugust 1881.

Grosiherzogliche Verwaltung. (5173

Kleider-Uersteigerung.

5155) Dienstag den 9. d. MtS., von Nachmittags 2 Uhr an, laffe ich den Rest m»mes Klerde'vorraths

circa 200 2t. Röcke, JaquetS etc.

100 2t. Westen

60 2t. Hosen

meistbietend versteigern.

£. llonch,

B. 54. Sonnenstrasse B. 54.

"äe'-Morgen letzter Verkaufatag. "Ww

Im Laden der Frau Zülcb Wwe., Scltersweg.

Großer Ausverkauf

}u noch nie dagewrsenrn Preisen.

Durch große vortheilhafte Einkäufe kann ich folgende Artikel zu ange­führten Spottpre'sen erlaffen und ersuche die geehrt-n Damen, sich von der Billigkeit memer Maaren durch nachfolgenden Preis - Courant überzeugen zu wollen.

Hochfeine, gestickte Damenktaaen von 20 an; Kinderkragen von 10 H an; Manschetten per Paar von lO^z an; seidene Binden, Halstücher von 20 H an; Corsetts von 80 an; Unterröcke in allen Farben von 50 an; ver­schiedene Sorten Spitzen von 6^ an per Meter; seines Band und Sammt- band per Meter von 15^ an; feine KrausemPliffe per Meter^von 20 an; Sophaschoner, Kommodedecken von 50 H an per Stück; 1000 Stück Schweizer und sächsische Stickeren von 50^ per Stück; Vorhanqstoffe von 30 an per Meter; 100 Dutzend Pliffe Kragen, daS Neueste, 2 Stück 30^.

Feste Preise. Feste Preise.

Bitte die geehrten Damen nochmals, sich von der Billigkeit obiger Artikel überzeugen zu wollen. Ansehen kostet nicht».

5072) Chr. Hofmann.

DiFWormsex^Bräuer-Akademie beginnt das Winter-Semester am 1. November. Programme und Auskunft ertheilt die

WORMS a. Rh. Direction: Dr. Schneider.

Versteigerung.

(Für Gartner.)

Donnerstag den 11 August ds. IS., Morgens 11 Uhr, sollen in dem Gräfl. SolmS-Laubach- schen Kloster-Arnsburg bei Lich ein Warm- und etn Kalthaus öffentlich aus den Abbruch an den Meistbietenden versteigert werden Gartenaufseher Melchior ist angewiesen, die Gebäulich­keiten vor der Versteigerung zu zeigen.

Arnsburg, den 29. Juli 1881.

5055) Henckel,

Gräfl. Rentmeister.

Dirnstag den 20. September,

Vormittags 10 Uhr,

soll aus hiesigem OrtSaericht daS Grund­stück der Karl Kling Eheleute in Wieseck, Flur 44 51,8 1162 Mtr. Acker aus dem Flut'tgraben, meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 8 August 1881. Großherzoaliches Ortsgericht.

5193) Müller.

Feilgebotenes.

5190) Den Hafer von meinem im Altenfeld gelegenen Acker bin id) willens auf dem Halm zu verkaufen. Liebhaber wollen sicb an mich wenden.

_______Brühl, Connenstrahe.

Dienstag und Freitag, Morgens von 8 Uhr an:

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A. Fangmann.