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ttfjf» Havsfiiidnisßrvchs bettiil des,rast worden. Sonsi lugt tat jetzt nichts Nachteiliges gegen ibn vor
tn der ein geleitete» UnUifudbung stelUe Lsbsack die vegebuna der ibm zur Lost gelegten Vro «dstislung m'lcttilen in Abrede, die ftaitgebabten ftrbetungen beben jedoch eine Selbe von Lh.'.umständen ngeben, welche ibn 'chrrer belasten
V6t|ad wollte mit der (F.ilabeiha tifhnann, Tod irr oes Heinrich Vlflmann in Blitzen» ttt ein Liebe»ve,hsltnch anfntofen, die Eltern des Mädchens traten jedoch seinem desifallsigen lß01 aben entgegen. Auch zeigte Elisabetba Listmann selbst keine Neigung, sich mit Löbsack «in: jubHen und gab ihm dies unverhohlen zu erkennen In Folg» dessen war LLbsack von Zorn nn- Hatz gegen die Familie Listmann erfüllt und erging sich Liters in drohenden Aeußeruni'n gen« i dieselbe Es liegt daher der Verdacht nahe, daß LLbsack den Brand in dem Stalle des Hoinivius verursacht hat, um zu bewirken, Daß die unmittelbar daran stoßende gefüllte Scheuer k«> Listmann m Flammen aufgebe Auch wurde LLbsack am Abend des 29. Deeember v. I ptjen m Ubr in cet Nähe der Listmann scheu Scheuer gesehen und bat auf Vorhalt dieser Lbotfache entschieden geläugnet, daß er iu der frag ichen Zeit in die Gegend gekommen sei, wo die £ (teuer Listmann s liegt. Ebenso ,st nachgewiesen, daß Johannes Oestreich, der Stiessohn des Müllers Schmelz am Nachmlttage des 29 Deeember v. I drei Bäusche Stroh aus der Scheuer seines Vaters in dessen Stall gebracht hat. Bon diesen 3 Bäuschen Stroh hatte er zwei tum Streuen für das Vieh verwandt und den dritten liegen lassen. Am Morgen nach dem Brand aber fehlte dieser Bausch Strob und wollte Niemand von den Angehörigen und dem Gesinde des Schmelz wissen, wo derselbe bingekommen sei.
Die Geschworenen konnten sich indessen von der Schuld des Angeschultzigtrn nicht sür überzeugt halten und sprachen daher das .Nichlschuldig" aus, worauf dessen Freisprechung erfolgte.
_ Johannes Habichts Ehefrau von Brauerschirend wegen Bervorthnlung der Gläubiger Die Geschworenen eifannten dieselbe unter Annahme mildernder Umstände für schuldig, wcrauf dir Gerichtshof dieselbe In eine Grsängnißstrase von 14 Lagen verurtheilte
— (Sterblichkeit In Gießen s In Gießen belief sich die Zahl der Todesfälle während der Loche vom 27 Wärt bis 2 April im Ganzen auf 14. Es starben 8 erwachsene Per« fönen davon 4 an Lungenschwindsucht, an Bnghiischer Krankheit, StimmrttzenLdem. Zuckerruhr je eine. Ein« Frau machte in einem Anfall von GeistesstLrunq ihrem Leben selbst ein Ende Bei den verstorbenen 6 Kindern befanden sich 4 noch im ersten Lebensjahre, bei welchen als Tcrebursache bezeichnet wurde. Hirnentzündung, allgemeine Schwäche, Lungenschwindsucht, Krämpse je Imal- Bon 2 älteren Kindern starb eins an Knochenfraß, das andere an Lungen« fchwindsucht 6
Vermischtes.
Darmstadt, 3. April. Gestern Abend etwa um V,N Uhr ertönte Feuerlärm vom Krrchthurm und, diesem folgend, demnächst auch von dem Tbürmchen der bSheren Töcht.rschule und von der Schulglockf der Wittelschule für Knaben, welch' letztere sich in nächster Nähe de« Feuers befand. Das Feuer kam in dem Dachstock des Hauses Nr. 21 der Fabrikstraße (Ecke der Promenadestraße) — wie man uns mitthe'lt, durch d.'s Umfallen einer Petroleumlampe — ■ um Ausbruch und nahm bei dem Vorhandensein von leicht brennbaren Stoffen in dcn Dach räumen des Hauses bald Dimensionen an, die man angesichts der Möglichkeit sofortigen unbe schränkten Dasterbezugs aus der städtischen Leitung nicht hätte ahnen sollen, vis die Berbindung tex Schläuche mit Den Hydranten hergestellt war, lag der Dachstuhl in «iche und drohte auch bereits ein Tb«il des angrenzenden Ruhland'schen Hauses vom Feuer ergriffen zu werden. Als enklich d,e vaster der Hvdranten mit der durch die bedeutende Druckhöhe bedingten Vehemenz oui das verheerende Element einwirken konnten, wobei die zwei großen Schieblettern der frei i. »Ligen Turners.uerwehr sich aufs Neue praktisch in hervorragender Weise erprobten, war .non des Feuers bald Herr Die man uns mittheilt, haben die Bewohner des obersten Stockwerkes des vom Feuer zuerst ergriffenen Hauses viele Verluste zu beklagen.
Hanau, 2. April vor dem hiesigen Schwurgericht wurde heute die Strafsache gegen E nstian Spahn wegen Mordversuchs verhandelt. Der «ngeflagte (36 Jahre alt, gebürtig von Hös und Haid. Kret» Fulda, verheiratet, Vater von 3 Kindern, Miitlärinvalidf war |t-72 in Frankfurt Potizeigefangenen Aufseher und Portier in der Münze, dann dahier im Prstdienst als Briefträger. Da er, früher auch schon wegen Körperverletzung und wegen Miß
Handlung eines Gefangenen bestraft, in Folge von «egen sowohl des Publikum« als letnar GcQegen mehrfach disnplmirt werden mußte und schließlich gegen den varstand des Postamts, Ocerpostmeist.r Lins, unbotmäßig wurde, erfolgte im «pnl v I. seine Entlastung Nach verschiedenen vergeblichen versuchen, eine andere Stellung ,u gewinnen, betrieb Spa n einen Havfirhandel. dann laalobnarbeit, die er aber sein.« kranken A,m.s wegen aufgeben mußte, är verpfändite Anfangs Qctober seine Militärpenston und kaufte sich dann in F.ankfuit einen sechsiäufigen Revolver mit Munition. Als er e,nem Bekannten denselben zeigte, äußerte Spahn, er w.ffe sich nicht mehr zu helfen er schieße jetzt .den Alten- tobt und dann sich selbst, von Frankfurt nach Hao au zurückgekehrt, trieb er sich tie Nacht Hindu,ch umher und ging am andern Morgen. Sonntag den 3. Oktober, früh in das Postamtsgebäude Hier trat er in Vas Dienstzimmer des Oberpoftmofters Lins und redete denselben alsbald an; .Warum bann Sie mich um mein Brod gebracht?- Lins erwiederte: .Spahn, das haben Sie selbst ver'chuldet" und wollte, nichts Gutes ahnend, weil Spahn etwas in der Lasche seines Uederziehers in der Hand hielt, zum nächsten Zimmer entweichen, da erhielt er von hinten in schneller Folge drei Schüsie, davoneilend einen weiteren und beim Umwenden aus nächster Nähe «inen fünften Schuß. Postbeamte kamen zu Hülfe und überwältigten den Tbäter nach verzweifelter Gegenwehr, in welcher er noch einem Bureaudiener den Revolver auf die Brust setzte ohne indeß mtbr zum Schuß zu kommen Lins erhielt 4 Kugeln in den Nacken, den Rücken, am Unken Schlüsselbein und durch das rechte Ohr id,e fünfte Kugel fand sich in der Thür eines Schrankes» ist aber jetzt i-ach mehrmonatlichem Leiden als genesen »u betrachten, obschon noch zwei Der Kugeln einsitzen. Der Angeklagte, welcher die Lhat an sich nicht leugnen kann, will, während er in der Voruntersuchung genaue Angaben gemacht hat, des Einzelnen sich nicht mehr entsinnen. Wie er sagt, hat er aus Verzweiflung über seine Lage gehantelt und durch seine ttnilaffeng Unrecht erfahren, der Eintrag der letzteren auf seinem Miiitärversorrunasschein habe ihn nirgends Stellung sinden lasten; tote ein toller Hund sei er in den letzten Tagen h«rumgeiaufen und da habe er, weil er sein Recht nicht habe erlangen können, in Zorn und Wuth gehandelt zumal er auch betrunken gewesen Bon letzterem haben indeß die Zeugen d r Tbat nichts bemerkt, und einem derselben ist sogar die Stube des Angeklagten ausgefallen Die Geschworenen be jahien die auf versuchten Mord gestellten Fragen, woraus der Gerichtshof, während der Staats-, anwalt 14 Jahre beantragte, auf 12 Jahre Zuchthausstrafe erkannte.
Karlsruhe, 31. März. Herrn Stöcker hat man, wie bekannt, hier kein total ge» geben, in dem er fein Hetzgeschäft hätte betreiben können. Richt nur die Museum« Gesellschaften, sondern »orhir auch schon die Gesellschaft »Eintracht- halte erklärt, daß sie ihr Local für Herrn Stöcker nicht bergeben würde, — was am Ende bei einer Gesellschaft, Die sich „Eintracht- nennt, begreiflich genug erscheint. Endlich hatte der Stadtrath erklärt die Festhalle sei anderweitig vergeben und stünde Herrn Stöcker nicht zur Verfügung. Aber mit einer sc, zarten Antwort begnügten sich die Stöcker schen Eumpane in Karlsruhe nicht und das betreffende (Semite richtete nunmehr eine Eingabe an den Siadtraih, in welcher es um Hergabe des Rath« hauSsaales oder der Aula des Lyeeum« bat. Hi erauf erging nach der „Z. R - Die folgende Antwort de« Htadtrath«: «vorsorglich hat der Unterzeichnete in gestriger StadtraNi-sitzung da« Gesuch um einen Saal in einem der Gemeinde geh-riaen Gebäude zu einem Vortrag von Hofprediger Stöcker zur Deratbung gebracht und wurde dastelbe einstimmig abgelebnt Diesem Volum hat sich der Unterzeichnete ebenfalls angeschlost'n «eit der Name Stöcker nicht einen Prediger und Verbreiter de« Frieden«, sondern de« Zwiste« ankündigte Lauter - — Die ich höre, nimmt da« tiomite nun seine Zuflucht zur ehemaligen DanbfabtU.
Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde sultzicsten. Gottesdienst:
Mittwoch, den 6 April. Abends 6 Ubr, in der Stadtkirche:
6. Passionsgottesdienst; Pfarrer Schlosser.
Ä l L' g e m e r n f r Anzeiger.
Bekanntmachung.
Areitag den 8. April d. 2-., Den A cdlmuaas 4 Uhr ab, werden v 'steigert:
1) die Reiser von den Bäumen auf der neuen Anlage,
2) 39 Stück zum Verletzen geeignete Zretscheubäumchen auf der ehemals V ip pichen Schanze,sowie 1 Ä rfrti und 2 Pflaumenbäu.'chen daselbst, 3) ein Rußbaum daselbst von !•/> Fuß
Durchmesser und
4) verschiedenes altes Baumaterial im Magazin am Oswaldsterg.
Zusammenkunft am Neuwegertbor. Gießen, den 6. April 1881.
Großderzogl Bürgermeisterei Gießen. 2421) A B ramm.
Arbtitsversteigerung.
Zar Freileaunq der Lungsteinfelsen in den, dem Bauunternehmer I. Heini- ges zugrbörenden Brüchen zu Beuern soll der Abraum von ca. 800 cbm Erbmasse in Accord vergeben werden.
Die Bedingungen liegen bei dem Bautechnker Ferd. Bröl in Gießen zur Ei.ficht offen. (2360
Versteigerung einer Mühle.
Dienstag den 42 d. Mttz., Nachmittags 2 Uhr,
werden die Erben deS Ludwig Bingel in Mainzlar die von demselben binterlafiene, in Mainzlar be- legene Müble nebst 2 Gärten und 1 Wiese, wetcke särmtlich in nächster Nähe der Mühle liegen, öffentlich versteigern. Zur Mühle gehören 2 Stallungen, 1 Scheune, 1 Holzrcmise unb 1 Werkstatt. Die Versteigerung findet ir der Mühle statt und weiden daselbst die Versteigcrungsbedingungen vor dem Versteigerungstermin bekannt gelben werden. (2408
In dem 3obanniter*StranfcnbiJue zu Nieder-Weiscl werden Kranke ohne Untcrfdjieb und der Heimathsangehör gkeit ausgenommen.
Die Ausnahnfn erfolgen durch d-e dem Krankenhaus vorstehende Diakonissin oder duich Herrn Dr Melchior in Butzbach.
Die Ausnahme ist jederzeit roiherruflicb Die Kranken haben sich der Hausordnung zu fügen und können anderen Falls sofort entlassen werden
Das Pstegegeld beträgt der Siegel nach 76 Psg, für dessen Zahlung genügende Sicherbeit nachgewiesen werden mutz Besondere Vereinbarungen werden vorbehalten.
Den Kranken wird für das Pflegegeld volle Verpflegung und ärztliche Behandlung gewäb't. Ausgeschlossen hierbei sind ble Kosten für Anschaffung von Kleidern und Wasche, Transport- und Beerdigungskosten (2403
Nieder-Wetscl, den 12 Mai 1880. (H. 680*
Namens der Genossenschaft von Jobanniter-Rittern im (^roßberzogthum Heffen.
ähnlicher Pra[»arit» *1» Nachahmer hervorgerufen, welche eich nicht entbloden. Verpak- kunp. Farbe und Etiqnette in täuschender Weise herzustellen. Die Packele des achten Stollwerck’schen Fabrikates tragen den vollen Namen des Fabrikanten und kennzeichnen sich die Verkaufsstellen durch ausgelegte Finnen-Schilder.
Die äusser ordentliche Verbreitung dieses Hausmittels hat eine ebenso grosse Zahl
2404
Kaufmännischer Verein, flrhcntlidir (f>riirraliii'rf<uumluim
Freitag den S. April d. J.» Ebenda 1 ^8 TJlir, im oberen Saale des Cafe Klein.
Tagesordnung . Bericht über cas abgelaufene Vereinsjahr 1S90/^. Rechnungsablage und Wahl zweier Revisoren. Wahl des PorftaneeS.
Zu zahlreicher Betheiligung ladet freundlichst ein
2406) Der Dorstand
Filelslaudieii. Glared- Somuierliamlscliuhe
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