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Dienstag oen 6. Dccember
1N81.
Erscheint täglich mit Ausnahme bcö Montags
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Rumänien.
Preis t>ierld|«6rli<6 2 Mar, 20 Pf. mit Bringerin. Durch bie Post btjogrn vierteljährlich 2 Mar! 50 P
worin derselbe sich verpflichtet, ohne Bufbmmung Snglanb« nicht« zu unter- nehmen und England stet« von den Zuständen in Afghanistan zu unterrichten.
Bukarest, 3. December. Der heute Abend ausgegebene „IRomanul* i iheilt mir daß Goyos, der Lsterreichische Gesandte, von seiner Regierung an- ge triefen worben, bis zur Rückkehr des Geasen «alnoky von Petersburg seine “ 1 v„sö lichen Beziehungen zur rumänlfcken Regierung zu suspendtren und sich daraus zu bestärken. die Geschäfte der Gesandtschaft schriftlich zu leiten. Der ®ru b zu bttfer Maßregel sei bie Thronrebe bes König« Carol. Bei seiner Rückkehr auS Petersburg weibe Gras Kalnoky dem österreichischen Gesandten in Bukarest neue Instructionen geben. Der „Romanul" spricht seine Verwun. derung über diese Maßregel aus und sagt ,um Schlüsse seines Artikels: Stark durch unser Recht, welches feierlich von Europa anerkannt ist, stark durch da« rg, Bremen u. ,. ,. n*> - «■* •“"TT" I $TirnC weites wir mit der Vertheidigung der fteien Donauschifffahrt über-
AuSlande, welche für die Entwickelung des beugen * m|n baben, roir aü| betn dnfle|4Iagtnen Wege verharren, über-
1 „ugt, baß unsere gerechte Sacke und bas Rechtigefühl Europa« schließlich die österreichische Regierung zu billigeren und freundschaftlicheren Gefühlen für UNs zurückiübren werden.___
Jeutschland.
Darmstadt, 3. December- Se. »önigl. Hoheit der Großhenzvg nah- men heute militärifche Meldungen entgegen und empfingen den Hospeediger Grein, den Cebrer Würtemberger au« Steinheim bei Gießen, de» Herrn Wen- delstadt au« Neubeurn; zum Vortrag den Staat-Minister v. Starck, den Mim- fltrialprdfibenten Schleterrnacher, den Geheimen >Ltaat-rath Finger und den
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tereRe durch geeignete staatliche Maßnahmen voraussichtlich erweckt werden kaan n Als die^ hauptsächlichsten Punkte, auf welche die Enquete fich erstrecken
f„ni. nennt der deutsche Handelstag die folgenden: 1) tu Verbefferung bet inländischen Communicationen, speciell bie Ausdehnung des Eonalretzcs, 2) die SerSung blrecter, überseeischer Tampferlinien, 3) die Ernckttrng von Lrvortmuseen im Jnlar.de , von ständigen Muster-gern an geeigneten Orten b ? Auslandes, 4) bie Vervollkommnung bet diplomatischen Vertrewnq bet beutfien Handels-Interessen im AuSlande, 5) bie Gründung von ®obinen, 61 ben Mchluß günstiger Handelsverträge mit überseeischen Staaten, 7) bie Gewährung von Rückzöllen an die Export-Jndustrie, beziehungsweise an die
December. Zwischen den Nationalliberalen und der libe- ralen Vereinigung und der Fortschrittspartei, welche auch eine öinlabung an die Volkspartti hat ergehen lassen, ist eine Einigung zu Stande gekommen,
Deutscher Reichstag.
9. Sitzung vom 3. December.
Am Bundesralhstlscke: v. Schelling und Kommmare.
,°^°Z°.^eBeZH°ng M «Ä der über bie Reichsjuftip Berwatang^fort.^ (grejxbenftabt) hofft, daß die Frage der Revision ber @erid)tS;
daß eine Novelle über Verminderung der
Wi'ndth'°n"hSl? eine^schleunige Revision °de?G?richIskostengesetzes für ein dringendes Erfordernis
Mcherier ^(Hiciger
Aiikigk- nab Amtsblatt fit ben Kreis Gießen.
dahin gehend: 1) daß für alle Jnitiatw.Anträge, alle piinctpiell wichtigen StellungSnabrnen zu Vortagen der Regstrung und anderen Ar tragen anderer Parteien die Fraktionen drei M'tgltrder ernennen, welche beauftrag sind, die Verständigung zunächst mit der liberalen Vereinigung und soweit als möglich mit den übrigen liberalen Fraktionen herbeizulübren, vorbehaltlich feldstver- ständlich der definitiven Deschlußnabme der Fraktion; 2) daß bet allen Fragen, welche ein besondere- Intereste darbteten, die ständigen Mitglieder der Frak- tion verstärkt werde . Heute Abend findet bereit- eine Defprechuug über einen einzubringenden Anttag über die Erweiterung de- HafipflichtgesetzeS statt an welcher theilnebmen Seitens der National!,beralen die Abpg. Oechselbäuser, Petersen und Dr. Buhl, Seiten- der Fortlckrittspartei die Abgg Hänel und Ludwig Löwe. Die liberale Vereinigung entsendet 3 Delegtrte ihre- grschästs- führenden Aukschuffes, welcher au- den Abgg. v. Forckenveck, Dr. Bamberger, LaSker, v. Stauffenberg und Rickert besteht.
— Gras Waldersee, dir dem Grafen Molike beigegeben wird, wird den Charakter eine- Generalquartiermeister- erhalten. — Mit Bezug auf die Nachricht der .TimeS", daß daran gedacht werde, den Hospredi^r Stöcker für den erledigten Bischofssitz in Jerusalem al- geeignete Persönlichkeit in Vorschlag zu bringen, bemerkt die „frcmvW • "E- wäre von Intereste, zu erfahren, wer die- dem „DrneS". Berichterstatter erzählt hat.
Leipzig, 3. December. Dar Vertrag über die Verstaatlichung der Thüringer Estenbahn zwischen Preußen, Sachfen-Weimar und Sachsen-Gotha ist unterzeichnet worden.
Krankreich.
Pari-, 3. December. Die republikanische Linke de- Senat- hat fich für eine partielle Revision der Verfastung ausgesprochen
— Nach einer aus Skutari hierher gelangten Meldung soll die unruhige Bewegung in Erivo-cie im Wachsen sein.
Ilaken.
Rom, 2. Decbr. Der Papst bat heute ein Eonfistorium abgehalten, worin e noch einer kurze» Allocuiion über da« Leben ter zu cononisieenben vier heiligen bie cnwcfenben ffarbtnäle, Patriarchen, Erzbischöfe und Bischöfe über ihre Meinung befragte. Dieselben äußerlen fich einstimmig schriflllch babfn, baß jur Kanonistrung geschritten werben solle.
— Nach einer Melbung ber „Agenzla Sttfani au« Kairo Hai Italien ben italienischen V.ceconlul in Suez, Ditto, unb Egypten ben Gouverneur des Küstendistrict«, AN Pascha, zum Mitgliebe ber neuen Unlersuchungs-Eom- I misfion betreff« ber Riederrnetzelung ber (5$cebilion ©uiletti’« ernannt.
England.
Gedeimrath Hallwachs.
Darmstadt, 3. December. Die für unser Land in Aussicht gestellte Erbauung verschiedener Secundärbahnen wird doch nickt so rasck crsolgen •6nntn. al- man in beteiligten Kreisen denkt und wünscht. Zunächst gilt e- vvr allen Dingen, eine gesetzliche Grundlage über die Beitragspflicht der bei diesen Bahnen in erster Linie interessirten Gemeinden zu schaffen, ein sehr schwieriger Gege, stand, namentlich den schlimmen Erfahrungen gegenüber, welche Staat und Gemeinden mit dem unglückseligen Eise, bohngefetz von 18b7 gemacht heben, besten Folgen eire Menge von Gemeinden noch über «in Men« sckenalter drückend belasten. — Wohl selten hat ein in der zweiten Kammer gestellter Antrag im Lande so beifällige Aufnahme gefunden, wie der auf Ein- führung direkter Landtag-wahlen. Die deutsche Fortjchrittspartei in hlesig" Stadt hat eine tbatkräftige Unterstützung diese- Antrag- '" Aussicht gestellt, bei welcher sie aus die Mitwirkung auch anderer Bezirke rechnet. (Fr. Ztg.) — «u- der am Freitag Abend auf Einladung des Oberbürgermeister- Ohly zu Darmstadt stattgehabten Besprechung von Stadtverordneten und anderen Bürgern binflcktlich der Frage der technischen Hochschule erfahren wir Folgendes: Oberbürgermeister Oh-Y war in der Lage, der Versammlung mttihe'len zu können, daß der Großirerzog ihm da- wü'.mste Intereste für hie Erhaltung und das Gedeihen de, iechnischen Hochschule au-gedruckt, und daß ebenso StaatSminister v. Starck betont habe, daß weder dik Finanzen des GroßherzogthumS , noch die E, twickelung der technischen Hochschule selbst An- laß zu dem in Rede stehenden Antrag auf Aufhebung dieser Anstalt geben könnten, und daß er mir aller Entschiedenheit für den Bestand der Anstalt eintreten werde. Es wurde dann dargelegt, wie die Stadt m golfle einet Vertrag-verhältnisteS mit dem Staate da- ganze der Stadt gehörige Gebäude der teckr.ischrn Hochschule zur Verfügung gestellt habe, wie weitrrbin auf Grund eine- von den Ständen genehmigten Vertrage- die sog. Baracken an das Polytechnikum abgetreten rrurden und wre die Stadt hierdurch grn.olhigt aewelen fei große Summen zum Dau der neuen Realschule rc. aufzuwenden. Das große Jvttreffe, bas bie Stabt an unb für sich an der '-chnilchen Hoch- (Aule ^nebtne, werte burch b ett bebeutenben Leistungen noch »höht. Alle An- welenben wären ber Ansicht, baß es Pflicht fei, das Verhältntß ber Stabt zur t,ch„iscken Hockichule unb die diesem zur Grundlage bienenden Verträge den Mitgliedern ber Stänbekammer in einer Denkfchr.st barzulegen. Hierzu uno «ondon, 3. December. Wie orrloutet, würbe bie Vermählung de« zur sonst gen Förberung ber Sache würbe ein 6oirnt6 gtackhit. ®rtn>en Leopold, Herzog« von Albany, mit der Prinzessin Helene von Waldeck
Offenbach, 3. December. Die Großh. Handelskammer dahier hat P z bM @t, Tkorgs.liopelle in Schloß Windsor staitsinden.
zum deutschen Handelstag folgtnben Antrag, betreffend die Exports rage, I Dos über bie Angelegenheiten in Afghanistan veröffertl.chte Blaubuch
angemelbet: „ , .... , m k tntbilt ben auf bie Uebertragung ber Vermattung von «anbahar an Abbur
Der 10. deutsche Handelstag wolle beschließe: Der deutsche Handel- mth«t^ m tn gelt rotn 12. Januar bi« 29. Juli b. I«. ergan-
tag erachtet bie thatkräftige Mderung des AussuhchandeiS Deut chttnds b dipttmattscken Schriftwechsel und barunter einen Brief abbur Rahman',, namentlich mit dem überseeischen Au-la- de, für eme ber wichtigsten wiriy | JiLc-<c.. nx nKn» Qnftimmuna LnalandS nickt- au unter-
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TOng bezw7 Seitens ber Reichsgeseßgebung, an bie eingehenbe Behandlung fei.ter Ma'erie mit aller Energie unverzüglich berangetrete i werte, und zwar zunächs^turch Veranstaltung einer umfaffend.n öngu.te über d.e Mittel und Weae welche zur Erreichung des genannten Zweckes fuhren können.
Al« diesenigen Elemente au« ber gesellschaftlichen Praxis, auf bereu An- sichten sich Bundesratd unb Reickstag bei ihren B-schlußfaffungen über bie svo.enihmrn >ur Förderung de« Erporl« stützen könnten, bezeichnet der deutsche Le «ta!: '°w--t l°lch- «in «edürfn.ß für tu
L ' !Zt ! " ben Sen Ausfuhrhandel, wie solcher von den großen Benner Plätzen, z. B- in Berlin, Leipzig unb bie beutsche Rhederei, wte o.ch-


