leqenhetten in Tunis abgez«bm werden; eine eingehende Beraihung der Kammer über den Gegenstand dürfte erst dann erfolgen, wenn der auf Tun s bk- zügllche Tueil des Gelbbuchs oorgelegt uorben ist. — In auS TuiiL emgcgangenen Berichten Helpt es, die Ankunft einer italienischen Mission unter dem Capitän Camperto tn Benghazi und die von dem italienischen 6 ipltän Botttglia jüngst tn dem Hasen von Benhazi vorgenommenm Sondt'ungen ließen darauf schließen, daß die Italiener ernstlich daran dächten, sich in Nord- asrtka festzusetzen.
BreSlau, 4. April. Wie der „Schlesischen Preffe" aus Beuthen gemeldet wtro, ist die dortige Steinkohlengrube „Florentine" gestern Abend tn Brand gerathen. Em Verlust von Menschenleben ist nicht zu beklagen, dagegen sollen i5O Grubenpferde erstickt sein. Die Gebäude der RedenSlick-Schächte sind vollständig ausgebrannt.
Genossenschaften könne» einer andern eingetragenen Genossenschaft nicht beitreten. Nach t 3 muß der GeseUschaftSvertrag enthalten: Die Bestimmung über den Betrag non Geschäftsantheilen der e nzelnen Genossenschaften, sowie die Bestimmungen über bie Bildung dieser Antheile und einer Reserve, die Art der Wahl und Zusammen,ctzung des Aufsichtsrathes. Nach S 28 muß jede Genossenschaft dem Vorstände einen Aufsichtsrath von mindestens drei Mitgliedern an die Seite setzen; zum Ab,chlutz von Rechtsgeschäften ist er nicht befugt, dagegen liegt ihm die ordnungsmapige Wahrnehmung der ihm übertragenen Controle der Geschäftsführung des Vorstandes ob, und er ist der Genossenschaft wegen des durch sein pflichtwidriges Verhalten dabei verur,achten Schadens verantwortlich. Nack $ 30 ist die Bestellung von Handlungsbevollmächtigten zum Betriebe des ganzen Geschäfts und von Prokuristen mit den in den Art. 41 und ff. des Handelsgesetzbuchs bestimmten Befugnissen nicht gestattet Nach S 38 sind die austretenden Genossenschafter berechtigt, dem Gericht ihren Austritt anzuze.gen, welches denselben unter Benachrichtigung des Vorstandes vorzumerken hat, wodurch dem Aus- tretenben der Nachweis des Austritts entweder durch Anerkennung des Vorstandes oder durch Richtersvruch gesichert wird Nach S 39 bleiben die aus der Genossenschaft ausgetretenm oder ausgeschlossenen Genossenschafter sowie d-e Erben verstorbener Genossenschafter den Gläubigern der Genossenschaft für alle bitz zu ihrem Ausscheiden aus der Genossenschaft eingegangenen Verbindlichkeiten bis zum Ablauf der Verjährung gleich den übrigen Genossenschaftern solidarisch verhaftet und unterliegen in Gemeinschaft mit denselben dem in den SS 52 bis 61 zur Geltendmachung dieser Hast angeordneten Verfahren. Nach S 48 haben die Liquidatoren sofort beim Beginne der Liquidation eine Bilanz aufzustellen; ergibt diese, daß das Vermögen der Genossen,chaft nach Aufopferung des Reservefonds und der Geschaftsantheile der Genossenschafter zur Deckung der Schulden der Genossenschaft nicht hinreicht, so haben die Liquidatoren bei eigener Verantwortlichkeit sofort eine Generalversammlung zu berufen und dieser die durch den Aussichtsratb geprüfte Bilanz nebst einer Berechnung der Betrage vorzulegen, welche die einzelnen Genossenschafter zur Deckung des Defieits einzuschießen haben würden. Insofern alsdann nicht Genossenschafter binnen 14 Tagen nach der Generalversammlung den zur Deckung des Ausfalls erforderlichen Betrag einzahlen habm dieselben bei dem Gerichte die Eröffnung des Concurses über das Vermögen der Gesellschaft zu beantragen. ES kommen bann noch eine Anzahl Paragraphen, welche ab anbei nbc Bestimmungen über baS Conkursverfahren enthalten. Nach S 69 erfolgen die Eintragungen in das Genossenschaftsregister und die Zurückweisung der Eintragungsgesuche kosten- und stempelfrei; für Benachrichtigungen der Betheiligten sind die gewöhnlichen Schreibgebühren anzus.'tzen.
»rUgraphische Depeschen.
Wolff'» teltflt» T-rrefplMdeuz-Battau.
Berlin, 4. April. Der Reichstag setzte die Beraihung deS UnfallversicherungSgesetzes faxt. Bundes-Commissar Lohmann empfiehlt die Vorlage, da die Ausdehnung der Haftpflicht tn vielen Fällen eine Ungerechtigkeit gegen die Arbeitgeber wäre. Die staatliche zwangsweise Versicherung sei nothwendig, weil keine Privatgesellschaft sich zur Aufnahme jeder Versickerung zwingen laste. Gneist tritt für die Grundzüge der Vorlage ein, Einzelheiten derselben könnten in der Eommission einer Aenderung unterworfen werden. Bezüglich der Versicherung könne er sich namentlich nicht mit dem Charakter eines Reichsmonopois befreunden; daß die Privat. Konkurrenz vom Staate überwacht werve. sei wohl zulässig. Der Staatssocialißmus sei keine Gefahr, vielmehr sei es freudig zu begrüßen, wenn die Regierung den Gegensatz von Reickthum und Armuch auSzuglricken und die Ausübung der Menschenpflicht zur Aufgabe der Staatsgewalt zu macken sucke. Der Abg. Bebel steht der Vorlage nicht unsympathisch gegenüber und will helfen, sie lebensfähig zu gestalten und verthcidigt die Socialdemokratie gegenüber der Anklage des Reickskanzlers und des Ministers v. Puttkamer, als ob sie eine Umsturzpartei sei. DaS Unfallversicherungsgesetz wurde sodann an eine Eommission von 2k Mitgliedern verwiesen. Der Abg. Windtborst begründet sodann seinen bekannten Antrag gegen den Fürstcnmord, derselbe solle nur eine Grundlage für die Vereinbarungen der Regierungen fein. Das deutsche Strafgefetzbuck bedürfe keiner Abänderung, auck bie W'stenschaft sei dabiv gelangt, den Mö.dern und Mordgesellen keinen Schutz zuzugestehen. Der Antrag wolle das Asylrecht nicht beschränken, nur der Mord und der Mordversuch sollten dadurck nicht geschützt und gepflegt werden. Gegenüber den gräßlichen Beispielen von Mord und Mordversuch im Nachbarlande sei es an der «eit, solchen Unternehmungen vorzubeugen und es gezieme der deutschen Nation wohl, ihre Rechtsanschouung zur Sprache zu bringen. Das Votum werde um so gewichtiger sein, wenn es nicht von oben, sondern von den Vertretern deS deutscken Volkes auSgehe. DaS Votum fei ein sckönes Zeugniß von der tiefen RechtSanschauung der deutschen Nation, es werde außer dem Zeugniß oblegen, daß das deutsche Volk eng zusammenhalte mit seinen Fürsten, wenn es sich um die vitalsten LandeSinterestcn bandle. (Lebhafter Beifall.) Der Abg. Hänel motivirt die zustimmende Haltung der Fortschrittspartei, Fürst Rabziwill erklärt die Zustimmung der Polen die indeß eine weitere Ausdehnung des Antrages auf die Beschränkung deS Asylrechts perhorresctrten. Abg. Kayser gibt NamenS der Socialisten die Erklärung ab, daß fick dieselben der Abstimmung enthielten. Das Haus nahm sodann den Antrag mit allen gegen 3 fort- schrittlicke Stimmen an.
— D.r Abg v. Marschall erklärte in Reichßtagskreisen das Gerücht von feiner Ernennung zum Bezirkspräsidenten von Metz für unbegründet.
Darmstildt, 4. April. Fürst Alexander von Bulgarien ist heute hier eingetroffen und bei seinem Vater, dem Prinzen Alexander, abgestiegen, wo er morgen die Feier feineö Geburtstages begehen wird.
Petersburg, 4. April. Fürst Suworow ist heute mit der Notifica« tion der Tbronbesteigung des Kaisers Alexander III. nach Berlin abgereist.
Bukarest, 4. April. Senat. Der Minister des Auswärtigen, Boe- rescu, theilte mit, daß der König beute die Glückwünsche der französischen Regierung zu seiner Proclamirung zum Könige von Rumänien erhalten habe.
Dublin, 4. Apül. In Clocher (Grafschaft Mayo) sand am vergangenen Sonnabend zwischen der Polizei und der Bevölkerung ein Zusammenstoß statt, wobei die Polizei von der Feuerwaffe Gebrauch machte. Drei Personen wurden getödtet, 32 andere wurden verwundet, unter Letzteren befinden sich 4 Schwerverwundete.
Paris, 4 April. Deputirtenkammer. Der Kriegsminister Farre machte nähere Mittheilungen über die Vorgänge in Tunis und bestätigte, daß jüngst ein elfstündiges Gefecht stattgefunden habe, in welchem die französischen Trup. pen 4 Todte und 6 Verwundete batten. Angesichts dieses Vorkommnisses babe die Regierung die erforderlichen Maßregeln ergriffen, um mit der Strenge ein. zuschreiten, welche die Situation erheische.
Smyrua, 4. April. Auf der Ilse! ChioS bat ein starkes E'dbeben stattgefunden, durch welches drei Viertel der Stadt zerstört wurden; die An. zahl der bei dem Erdbeben um's Leben gekommenrn Personen läßt sich noch nicht bestimmen. Das Flachland und die gegenüberliegende Stadt TschefLme haben stark gelitten. Ein türkische- und ein französisches Stationsschiff find mit Lebensmitteln nach Chios abgegangen.
London, 4. April. Lord Beaconsfield hat eine sehr unruhige Nacht gehabt und eist heule früh etwa- Schlummer gefunden. Es ist ein dritter Arzt zugezogen worden.
— Nach den hier eingegangenen Nachrichten bat das Erdbeben auf ChioS gestern Nachmittag stattgefunden; fast die ganze Stadt ist zerstört, ebenso viele der benachbarten Ortschaften, die Zahl der Getödteten und Verwundeten ist eine s br große, die Bevölkerung lagert auf freiem Felde. Auch in Syra nnd Smyrna wurden Erderschütterungen gespürt, dieselben haben aber keinen Schaden angerichtet.
Paris, 4. April. Wie aus Regierungskreisen verlautet, würden von dor Regierung heute oder morgen tn der Kammer Erklärungen über die Ange-
Lokales.
Gießen, ö. April. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung
Donnerstag, den 7. April 1881, Nachmittags 4 Uhr
1. Die Besteuerung deS WeinS.
3. Die Tadnksteuerfrage.
3. Localreglerncnt, den Gebrauch von Bierdruckapparaten bett.
4. Die Holzveisteigerungen vom 21. und 28. März d. I.
5. Dir Verpachtung von Triebviertein hinter den Eichen.
6 Die Bepflanzung deS ReaischulgartenS.
7. Die Aliee-Schule bett.
8. Gesuch der Direction der Oberhesi. Eisenbahnen wegen Benutzung städt. G.landeS.
9. Gesuch des Wilhelm Nagel um Eriaubniß zur Anlegung von Abwkisfleintn.
10. Gesuch des Fabrikanten Karl Klingspor um Eriaubniß zur Versetzung nne3 AbweiSsteines
11. Gesuch deS Kaufmanns Wilhelm Seuling um Eriaubniß zur Vornahme von Bauverändcrungen.
12. Gesuch 6c3 Kaufmanns Hein dahier wegen desgleichen.
13. Desgleichen des Tapeziers Theodor Bruck.
14. Gesuch des Dr. Kübel um Eriaubniß zur Anlegung einer Einfriedigung.
15. Geiuch des Professors Dr. Birnbaum UM Eriaubniß zur Vornahme von Veränderungen an der Einfriedigung seiner Hosraithe.
16. Gesuch des GlasermeisterS Heinrich Keck um Eriaubniß zur Erbauung eines SchupvenS.
17. Gesuch des Steinhauers Emil Kalbfleisch UM Eriaubniß zur Erbauung einer Werkstatte.
1k. Gesuch des Bauunternehmers Anton Petri um Eriaubniß zur Aufstellung einer Gartenhütte.
19. Gesuch deS Bäckermeister« Wilhelm Lange um Eriaubniß zum Lagern von Hotz auf einem von ihm gepachteten städtischen Grundstück.
20. Gesuck des Wnnhändlers Otto Mögenburg um Ueberlafsung von Pflastersteinen.
21. Äofhnbccnturen.
22. Gesuch des Turnvereins Gießen um käufliche Ueberlafsung stadt. Gelände«.
23. Die Verlegung be8 Biuchgrabens.
24. Die Housmeisterstelle in dem städt. Hause auf dem Asterweg
GtcHen, 5. April. Sckwurgerichlsverhandlung am 4. April d. I. gegen Ehristian Röper von Kohden wegen Vervortheilung der Gläubiger, Meineid, Verleitung zum Meineid und Urkundenfälschung, und gegen Johann Philipp Merle von da, wegen Meineid und Beihülfe zur Vervortheilung der Gläubiger des Ehr. Röper.
Dieselben sind beschuldigt und zwar:
I. Christian Röper, verheirathct, Buchbinder und Leimfabrikant, 43 Jahre alt, evangelisch, noch nicht bestraft: .... .
1) daß er Bei bevorstehendem Concurse, um seine Gläubiger zu verkürzen, ervichtete Gläubiger, bezw. erdichtete Forderungen aufgestellt, oder durch sonstige betrügerische Handlungen seine Zahlungsunfähigkeit vergrößert habe; .
2) daß er den ihm unterm 31. Oktober 1878 von dem vorhinigen Gr. Landgericht Rivda auferlegten Eid falsch geschworen habe;
3) daß tr den Philipp Merle von Kohden zu dem von demselben in der Proeetzsacke I oes Jakob Sommer zu Nidda gegen Chr. Röper von Kohden unt.rm 8. Drcember 1880 vor Gr. Amtsgericht Nidda abgeleiteten Meineid vorsätzlich bestimmt habe;
4) daß er in der Absicht sich einen rechtswidrigen Dermögensvonheil zu verschaffen, die in dem sub 3 gedachten Proceß zur Vorlage gekommene Quittung vom 23.März 1^8" über 150 Jt. linc Privaturkunde, die zum Beweise von Rechten und Rechtsverhaltmfien von Erhebfickkeit 'st, fälschlich angefertigt und zum Zwecke der Täuschung von derselben Gebrauch gemacht habe.
II. Pbil'pp Merle, verhetrathet, Ackermann von K.'hdcn, 48 Jahre alt, evangelisch, bereits bestraft:
1) daß er in dem Proceffe deS Jakob Sommer von Ridda gegen Ehr. Röper von Kohden i t>m vor seiner Vernehmung alfl Zeuge unterm 8. Dceernber 1880 vor Gr. Amtsgericht Nivda ! abqeleifieten Eid wissentlich durch ein falsche« Zeugniß verletzt habe;
2) daß er dem Ehr. Röper zu dem oben sub L 1 geoachtcn Vergehen durch Rath oder That wiffentlick Hülfe geleistet habe. n ri
Beide Angeschulvigte wurden von den Geschwornen der ihnen zur Last gelegten ®er-- brecken für schuldig erachtet, worauf dieselben und zwar:
1) Cdristop'h Röper in eine Zuchthausstrafe von 4 Jahren unv 7 Monaten, sowie zum Verluste der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren,
2) Joh. Philipp Merle in eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten, sowie zum Verluste der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren verurtheilt worden. u ,
Gleichzeitig wurde auf dauernde Unfähigkeit der Vcrurtheilten, al8 Zeugen oder Sachverständige eidlich vernommen zu werden, erkannt.
— Die am 24 März d. I. gegen Johannes Habicht und deffen Ehefrau von Brauersckwend wegen Vervortheilung der G-äubiger im Loncurse und Meineid gegen Letztere anberaumte, wegen Krankheit derselben aber vertagte Hauptverhand ung, gelangt Mittwoch den 6. April d. I., Vormittags 9 Uhr, zur Äburtheilung
Kießen, 5 April. Im Monat März wurden von der Lchutzmannichast Anzeige» erstattet: Wegen schäclicher Ausoünstung 10, LebenSmittelfälschung 0, bösartiger Tbiere 0, sonstige SanitätSpolizei 46. Sicherheitspolizei: Bettler 75. Obdachlose 1, Trunkenheit 8 Ruhe^ störung 119, Diebstahl 10, Betrug und Unterschlagung 2, schwer- Körperverletzung 1, Zerstoß »egen daS Meldewesen 22, sonstige Sicherheitspolizei 38. Ferner im Interesse der Litten- polizei wegen Thierquälerei 11. gegen Prostituirte 6, wegen Störung der SonntaaSfeier 1, wegen Uedertretung der Feierabendstunde 8, sonstige Sittenpolizei 6. Gewerbepolizef. Falsche Maße und Gewickte 0, Droschkenordnung 7, Dienstmannsoronung 1. sonstige Gewerbe' Polizei 18. Llratzenpolizei: wegen unterlassener Straßenreinigung 29, Fahrordnung 50, sonstige Straßenpolizei 52. Baupolizei 0, Feuerpolizei 4, Steuerdefraudation 11, Octroi 2. Arretirl wurden: 75 Bettler, 0 Obdachlose, 4 Scandalsücktige, 8 Betrunkene. 4 Prostituirte. wegen Diebstahl 5, Betrug u. Unter'chlagung 1, fönst. Verhaftungen 14, auf Requisition 14, Schulkinder 3. Ferner batte die Sckutzmannschaft nachfolgende Besorgungen aus zuführen : Sie batte 96 Ladungen zu bestellen, 233 Briefe auSzutragen, 4410 Steuerzettel zu befördern und 201 Anford.rungSzettel zu in- fmuiren sowie 27 Militärordres zu befördern; außerdem wurden noch sonstige 12 Meldungen bqorgt und 3 Jmpfpflichlige bestellt. Umfragen bei sämmtlichen Golvarbeuern, Uhrmachern und Händlern wurden >2 gehalten, außerdem hatten 20 Vernehmungen bei Gericht zu erfolgen.
— jStea t er.] Die Vorstellungen nahen sich ihrem Ende. Freitag Abend findet bie legte statt und ecmfiaq verläßt uns daS Künstlervölkcken, um in einer andern Stabt, Zweibrücken glauben toi-, werter zu spielen unv sich Dort um bie Gunst bes Pu-likums zu te- werben. Wir dürfen am Sckluß der Lbeateiiaiion wohl im Namen des theaterliebenden Publikums die volle Befriebiguna über Da6 von der Gesellschaft Schubert Geleisteic aus- sprecken. Dte Gesellschaft war sichtlich beürebt stets das Best- zu bieten und das Publikum lohnte dieses Streben durch reckt regen Beiuck Beide Tbeiie, Publikum sowohl wie die T. eaterg'sellsckoft, dürften somit mit Befrieviguna auf die verflossenen Tage zurückblicken. — Zum Schluß mochten wir noch auf den sog. Kastengeist der Gesellschaft, auf die Soufieuse Frl. Große, die Gunst der Leser lenken Die Dame hat soeben das „Theater Journal herauSgegeben und wird dasselbe persönlich überreichen. Bei dieser Gelegenheit sei sie bestens empfohlen.


