Ausgabe 
6.3.1881 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

M

®iüd

n

>a

M ii n n n ii i) ii

2370 196 264

15

119 N

30

3

8mm,

8mm

von Bötticher Friedberg Lucius von Puttkamer

Dm shHian 3U febitr. th^

Dick Vklieth zu C

Aufgebote.

Fabrikbesitzer Max Josept» Hubert Müller von Gießen mit Katharine Eäcil Wlcheimme Schanzleh, Tochter des Rentners Johann Wilhelm Schanzleh von Bonn

62,5 180

Ach

Ruivi

40 ^9

75

30

19

5

stl das 2. Ar. 116 ft 1881 bi- Etutlirrn so donnerst

EZc ausdrmZah BalaillonStz Saht|jion ttrirdn bit |db8 tin^ui Die Lies vvlhrr auf skdrn tt-ctbg

Gießen, 1483)

N m her Montag Iota In

4fr

a ösi ^fttbßöd.

Forsth, 1o04) ®

.:Jt6 M \<inn<8

JtCTt, x

,:r.j:@onS-

wanb 16, i ^ideiberg ^otheberg Widner $01 ^'bhölzern.

7

35 Februar. Dem Schlosser Ludwig Dern eine Tochter. 25 Dem **««*n E°hn, H,much Balemin 21. Dem «rrisamtSg.hiIfcn «n^Äaube" eine Tochter. 2x Dem Mehg-rmeister Etuarv Plank ein Soin Eduard fimil 28 Dem Bahnarbciter Martin Kohlermann eine Tochter, Helene Ellsabethe (Zmilie 24 Dem g-anlnh«^ «°"b°iar Betzb-rger eine Tochter, Johanna Ka-Harine 25? Dem Eieinme« ' " W'lheim Willibald. 24 Dem Schlosi.rme.strr Karl Wie-knd" Am Tochter ° ^eflorbene

SuOmonn« Georg S-ÜHIer. 28. Margarethe Korbacher gch. Schmid? Wlltwe df«°Et.m-

S8lm' f- Mäiz. Dl«Nat.'Ztg." schreibt: Die Nationaliideralen haben gestern m einer Sitzung etnmu.htg beschlossen, von der Ausstellung eines Programms vorläufig abzujehen, und dieselbe für die Wühlen vorzubehalten, sich jeder grundsätzlichen Opposttion zff enihalten, unter voller Selbstständigkeit nach rechts wie nach links den liberalen Standpunkt festzuhalten, owie den Secesfionisten gegenüber fortzufahren, eine freundliche Haltung zu beobachten.

ÄÄÄÄ .7. Ä! !nd b7rub!^" Sr^id!n^ des Innern gänzlich unzutreffend

letztenTt"gest°rb^^ 8'nanzminister Brestel ist in der

Vari6, 4. ®?ärj. DasJournal officiel" veröffentlicht eine Der- fugung, durch welche der Import und Transit von und aus Deutschland kom. ?d"dE V,eh in Frankreich verboten wird. Ausgenommen von dem Verbote find solche Stucke von deren constatirt ist, daß sie aus einem Orte kommen in denen keine ansteckende Krankheit herrscht.

Berlin, 4. März. S. M. AvisoMöwe", 5 Geschütze, Eommandant getroffen16a,,lldn am 2- März er. in Melbourne ein-

k , 4. März. Die Botschafter der Mächte haben

dem diesmaligen wöchentlichen Empfang beim Minister des Auswärtigen nicht betgewohnt, anstatt ihrer erschienen deren Dragomans, welche ihre Verwun­derung darüber aussprachen, daß die Psorte ihre Antwort velzöz-re und eine Beschleunigung derselben anempfahlen. Affym Pascha sicherte unverzügliche Beantwortung zu. _$)ie Pforte hat dem Vernehmen nach von der Finanz. Verwaltung der sechs steuern einen Vorschuß von 200,000 Pfd Steil Der. lattßt, die Finanzverwaltung hat ihre Entscheidung bis zu dem E.ngehen der Zustimmung der europäischen Jntereffenten verschoben. H 9

C^Cl,k5£ FÄrj' Nachrichten aus Casamicctola auf der Insel Ischia melden, daß dort gestern ein Erdbeben fast den halben Land. Xb? abe' d-rsou-n find getödtet. Hülfe ist dorthin .

Sitter Maybach

Graf Eulenburg von Kameke von Stosch Freiherr von Platow Graf Stolberg Graf von Schleinitz.

der Ob?rll-Mar°sckall"mi?v^ Handteller eine dicke brennende Wachskerze,

vcr ^)versi-Marschall mit dem großen Stabe schritt voran. So machten sie ihre SBcrbeuauna unö bandte^iuV nmQÜ0en UD!ßön0' to°fQuf to0T btm Neuvermählten Paare Halt machten und dasselde zum Umgang emluden. Zuerst machten der Prinz Wilhelm und die Brinreisin Augusta Victoria allein den Umgang mit, wobei der Prinz sowohl als die Prinzessin fkicrlich'i ?ianiCn C bcfiUi!ct naztn' ebenso auch die Kaiserin und alle fürstlichen Damen ,U^3arrs h 'k "'Uvermählte Prinzessin mit dem Kaiser, Den sie du.ch tufcÄ

Jteigen dazu eigeladen hatte, ebenso nachher Prinz Wilhelm mit Der Kallerin Tien n nr,<- , Oc ÄonS8baa toon Sachsen machte das Br.utpaac zusammen, cb.nio mit bem fronpdn * r@RH*nl)a^ ®Qnn. Qb" ma4>u drinz Wilhelm sowohl als seine Gemahlin mit je zweien ber fürstlichen Damen oder Herren den Umgang, biS Die Reihe derselben zu Ende wa?

r °TC?f I8 EMundzwanzig Umgänge. D.zu spielten die Musik-Earps o^r Garde ou ld)er d"""" Lavallerie-Regimenter und der beiden Artillerie-Regimenler die zu Ä W T?°niTo-n .^^ltanze. Nach dem letzten Umgang nahm der Minister-Vortr-t t m ?n^/9o:n^ Komginnenzimmer, ihm folgte das Neuvermählte Paar, Dann nahmen JJagtn die Fackeln und, begleitet vom Dienste der Neuvermählten, cifolgte Deren Heimführuna jur Brautkammer^ vor welcher ber Dienst entlassen würbe. Dann erschien der erste Kro.^ ^ioner. Geh. Regierungsrath Müller, begleitet vom wachthabenden Osficier d.r Garoe tu ®° ^"""rlteutenant v. Wurmb uiib zwei Mann, sie hatten die Krone mit den Kleinodien u Jb ®a"n sich noch einmal und zum letzten Male die Thüren der Gallerte

u.rd heraus trat die Oberhofmeisterm der Prinzessin Wilhelm und erfüllte jene alte Seremone B^ut gezin?" des Hofes kleine Bandenochen vertheilte, mit der silbernen Ehiff.e der - ^Betrunkene Richter/, Im Moskauer Gerichtshöfe kam vorige Woche^ein va.n gegen zwei Friedensrichter und den Präsidenten des Mossa'.skischen ^Bezirksg.richks an gestrengter Proceß zur Verhandlung. Die Angeklaaten __ V.äsident Svimti^in ,,-n >.

t^ibpCnm|ld>t,If^ÜTfi UnÖ Podaschewsti waren in so betrunkenem Zustande

« P-enarsitzung erschilenen, baß sie nicht mehr lesen konnten und in daS heitere G lächi,r des Publikums herzhaft einstimmten. Schatichin konnte der Vorladung vor Gericht nicht mehr Ä S X*tnr^ *0b ^gegangen ist, d.m Fürsten Tschawtsch?wadse w7cde sreiaesvroch mlt Eintragung desselben in s Formular ertheilt, Podaschewski wurde

Vom t. Apr I ab kommt für bit Annahme und Beförderung telegraphifcher Poll- Anwtisungen verfuchswtile me btichränkende Bestimmung tn Wegfall, nach welchn fomobl am rl8*fc c ? aU* d-m Bestlmmnng«o,le ein. dem öfseniiichen Verkehr bienend- T.l.ara°hen anstaii sich bestnben muß. Bei ielegrnphiich.n Postanmeifungen, welche an Orten obn; Tel.

,i"k ?0-3, Vn,lb'n'irS ba8 U-deiweiiung«.r.l-gramm von der «nnabm- Postanstalt m t ber nächsten Postgel.genh.it ber am schn.llst.n zu err.ich.nden R.icks Tel. x°»b'N «nsta . als Etnfchr.tbfenbung zug.führt. Für hat der Em ah'.r Pokto üno Einschreibgebühr im Vorau» zu entricht,n. Ist ein- telegrophifche Postanw.iiuna nach .in.m mit einer T.legraxh.nanstalt nickt versehenen Postorie gerichtet, so erfolg! die W-i-krb-.v runa des betr.ffenben UeberweisungS-Telegramm« von b,r l.gt.n T.leq.avh.nanstatt bi« zrr B- h^sn»n3kSen kea re'n M3smlta n nat6ilen P°stgel.genhelt al« «inschreibiendung (43 ,,'t In ba« Bell'b.n b.« Einzahler« gestellt, ob et ba« Porto, bie Stnschreib- und di.Si,bestell' gebühr für b»se Senbung vorauSzubezahlen oder bie Berichtigung °7m Empfänger überlasfm °w"^^d°l>°nweilungen nach Orten ol-ne Pastanstalt werden von ber leg,en Post, anstalt bem Empfänger durch Eilboten ,»geführt. Für bi. Bestellung telegraph.fcher Post «n Weisungen burch E.ldoten kommen d^e für bie E.lbest.llung gewöhnlicher Postanweisungen im 8 21 der Poftorbnung f.stgesegten Gebühren zur Erbebung. D>« vorstehenden B.stemmungen findrn auch ,rn Verkehr mit Baiern und Württemberg Anwendung. 9

f8/$ r6, Reb,ua\ Vorgestern Abend wurde ein Fortbildungsfchülcr von der ft fe(l9.nommen bet einen solchen Unfug verüble, baß em förmlicher Zusammen- Uuf enlfianb. Die verdiente Strafe wird nicht auSbleiben und e« kann gar mckt« schaden Nawirt" wv-d" up36i°"e.nr" ®.,"3eln' ble lch°" >° »i«< «»«"niß erregten, ernmal dn Exemp.-l statuirt wirv. ( Durfte sich auch anderswo empfehlen ) 6 *

E"ßburg fSchifffahrt^ Der neue Canal-DampferElsaß Lothringen", welcher Herrn Iaequel in Natzweiler zum Erfinder hat und der bestimmt ist, Dem kostspieligen ur.' cbenfo langwierigen wie langweiligen System die Canalboote durch Pferde bewegen zu lasse:- cin machen, ist vor einigen Tagen von Paris hier angelangt. DaS Original d s "Eu-n Schiffes liegt darin daß dasselbe aus zwei trennbaren Theilen bestehe und zwar aus dem eigentlichen Boot und aus dem dasselbe schiebenden Propallar. Die Schraube irt m.t

Önhtof M biL burd} bk Umdrehung erzeugten Wellen brechen, wo

e rbOrF8cb=u^ die bei anderen Dampfern unvermeidlich

i Maschine ist acht Pserdekraft stark und legt das Schiff, dessen aanre Bemannung

kUr durchschnittlich 5 Kilometer in der Skunde

un(.«e Sa® fcsffi h ®Wa,tun3tn M" btt Zweckmäßigku. dies« Erfindung-

Ucbcr die Erzeugunq von Bier au« Malzmehl anst.it au« d.m gelammten Malze hat bie Brouir-Akabemte in Worm« Versuche angestellt, deren Ergebnisse hinsichtlich d.s ,e wonnenen Bwr.« vollkommen befriedigten. Könnte sich ein solche» Veisahren allgemein ein fu^en, so wurde die« für bie FütterungSverhältnIsie nicht ohne guten Einfluß blechen denn wenn auch b e Biertreber mit Recht als ein vortreffliche« Futtermittel erkannt stnb so fielt

'"ber ihre leichte Berberbniß burch Säuerung al« Schattenbild zur Seite und e« würde nünu^a" b«Äl-nb' .^"'i°bgange in ähnlicher Form wie die Kleien eine vollkommener. flu«= Nutzung der Malzabgange ermöglichen.

Brrwischtes.

al« alle Mabnwo?te^.«"ÄL«^b7.t"dch° Fr tbflt

maligen kurhesflsch.n Provinz Oberd.flen sollte ein p'Bot '^uem Iusttzamte der ehe- schlaggebend.n Eid leisten. Troptcm b'r Ä lt ± ln CUüpro«6 den au«- w»de falsch schwören,^und .hm "eindringlich 7on bem Schwul abnech''bL^bi7er "b" darauf, daß ihm der Lid abgenommen werde. Do, als schon d,. Reckt. . « hartnäckig sich der du« Protokoll führende alt. «ctuar, .in Orginal und , ? "4?",e

»mtSangehorigen, langsam und feierlich bem Fenster de^ GerichiSstobe umÄ i".-? bt »eiben Flügel bificlb.n. Der Landmann stutzie, lu« bie Recht? sinken und fragte nftaunt'Vog ba« zu bedeuten habe.Meint Ihr/' antwortete der Actuar barsch der Teuf?/r»n ^' 8

er hereinfährt, Such b.n Hol« umzudre.en, ouch da« Fenster zertrümmern? Lieber"wt'll^« Schwur unteE. ~ ,C M-ineidSverwornung that ihre Schulbigkeit und der

Handel und Berkehr.

u 5 Dcem heutigen Wochenmarkte kostere- Butter per Pfd. «.0 95

Hühnereier 1 Sttick4-5^, 2 St. 00^ Gänseeier 1 St. 10-12 A Käse v^Gtück «7? 4 '-0^' ^bien 1 Liter 22 Linsen I Liter 26 j>, Staub,

n 17»2 00. Hahnen p. St. JC 2.00-2 50, Gänse p-

Stuck 0-0 JL, Enten per Stuck 2 5Q3 00. Ochsenstetsch 66-00 A ver Nfd1 68^00^%. 4» t5*' 40-41 Hammelfleisch 54-66 H, Schwein^fichch

68 00 A, Kartoffeln ver 100 Kilo JC 4.50 - 5.00 Zwiebeln p. l?tr JL 11__1 "> D/tiA h,r

'8 Weißkraut 100 Stück O.i.OO, En.enner^er l Stücks

XDll 111)t i .Jv O. <*

. Lokales.

SMtoÄr; rsLLNk Ättssr ast ätä s; kztä .sni; sr,, _________

26 r:«_5-,*

Lei

ES die' dir om 1 Schußbe^ Hoizverstk W* hah wähl nochmalige vird.

Gießen <M6qO| 1507) Sics

j,u ässen schwebenden Strafverfahrens und wählte sodann den Aba. Weber lMaade- Verbmolichste jedoch obnr weiterch'mal.gen Eollegen oegruvtcn sich auf das ÄÄ bCl ^nz p^weise als

®er Ses-tzenlwurf über die zrüstenfrachlsahrl gehl gleichfalls zur Borberalhung an eine Commission. Im Laufe der Debatte erklärte Fürst Bismark, die Borlage würde n?»t , roieber emgebrachl worden sein, wenn die Bundesregierungen nicht bie Uebeneunnnn Satten, baß bie für bie im V^iahr erfolgte Einbringung der Vorlage maßgebenden i Gründe noch sortbauerten. Man solle die Vorlage nicht dilatorisch behandeln und m der Commission begraben, es komme »or Allem darauf an, über die Sache mtt dem Reichstage zu verhandeln und die Beschlüsse desselben kennen zu lernen; er 7e E «'S-N --N- comm.star.sche Vorb.ratyu.-ig, aoer d-e Regierungen hätten ein Recht die ! »iifidtt des Reichstags zu erfahren. Eine Aeuß.rung des Abg. Karsten veranlaßte'den ' Fürsten Bismarck zu constatiren, daß die russifche Zollerhöhung kemesweas eine ! Repressalie gegen den deutschen Zolltarif sei, wie oie Vorgeschichte dieser"usfücken Maßregel bewe.se. Sei der Beralhung des Gesetzentwurfs üb«- die Seüeueru,« Der ®1,en^ID^.nu"9tn st'mmte Fürst BiSmarck oem Abg. Re.chensperger hinsichttich des in,t Dienstwohnungen getriebenen Luxus bei und äußerte, er wünsche nur da Menft- wohnungen, wo sie unentbehrlich und am liebsten sähe er bie Dienitwohuunaen ään>- 1 ha; von der Mieths,teuer befreit; er würde aber auch einem Amendement n-ch?entaeaen d'e Dienstwohnungen bis ju 2O»/0 bes Gehaltes emgeichätzt werben könnttn

Die Reichsregierung fordere Zölle und uHnrecte Steuern auch um den G-meinden größere Betrage überweifen und die Aufhebung der M-ethssteuer erleichtern zu könne Zn Varls sei ein besseres, billigeres Lebe,, als in Berlin, wo es sich vor Äuibeöüm, der Schlachtsteuer ebenfalls billiger leben ließ. Durch feine von Runge, Hagen u s w gezeichnete höhere Einschätzung ,n Berlin habe er sich fortschrittlich angehaucht aeiübu' 1 Cabg. Str um e ruft: Schamlos.) Bismarck fährt ,ort; Das ist em unverschämter i Ausdruck. Der Präsident fragt: Zst der Ausdruckschamlos" gediauchl " Fürst Bis­marck sagt: Za, von einem Herrn, der selbst keine Scham hat. Slruwerklär, - qtck HE den Ausdruck gebraucht Der Präsident ruft Strnwe zur Ordnung. Auf eml I Anstage Stiuwe s nimmt Bismarck den von ihm gebrauchten Ausdruck luriick 1 b. Forckenbeck rechtfertigt die Berliner Verwaltung gegenüber dem Fürsten Bismmrk i und bemerkt, die Miethssteuer bestehe seit dem Jahre 181ö und habe alle aegen si" er- b°deu-n Angriffe überstanden und sei unentbehrlich. Die Aufhebung der Mahl' und ! MDtoihäftoito«. äwKäI«« -I_____ c tjcrtlflt gewesen. Die Einschäkuna "zur I

t^fteuer erfolge nach einer Meihode, welche jede polüifche Rücksjch nabme^aus schließe^ Der Abg. Löwe schließt sich den Ausführungen Fmckenbeck's an wäd?mb von14^Mitgliedern. fUrj repllclrte- ®lc Vorlage geht sodann an eine Commission