daß diese Auffassung bei unserem Volke in Stadt und Land nock in weitestem Umfang» volle > Zustimmung finvet Unabhängig, m sich geeinigt, f>ei von Ermüdung wie von Verbitterung, j ja ernster Arbelt entschlossen, wirv die nationalliberale Partei auch unter gesteigerten Schwierig, ketten ferner ihre polirische Pflicht erfüllen. Parteien, welche gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen, werden uns zur Verständigung und zu gemeinsamem Wirken bereit finden.
Berlin, 3. Ium. Bezüglich des Unglücks in Orauvenz wird leit- graphisch mftgethetlt, daß der verhängnißvolle Schuß abgegeben wurde, bevor die Mitglieder der militärischen Untersuchungs-Commission sich in Sicherheit befanden. Dieselben waren eben noch im Begriff, an der dem Geschütz gegen- überstehenden Mauer die Wirkung des Rückpralles des vorher abgegebenen Schuftes zu constatiren, als sie von der zurückprallenden zweiten Granade getroffen wurden. — Die Leiche des Grasen Harry v. Arnim ist gestern in j Berlin angekommen, um nach Schlagenthin übergesührt zu werden, wo Mittwoch den 8. Juni, Mittags i2i/2 Uhr, im dortigen Arnim'schen Erbbegräbniß die Beisetzung stattfinden wird.
telegraphische Depesche».
Wolff'» telegr. (KtrrtfpxmieeHSitrtau.
Berlin, 3. Juni. Dem Vernehmen nach wird dem BundeS- rath demnächst eine Vorlage wegen Einziehung der Fünf- und der Zwanzig-Markscheine zugehen.
Kassel, 3. Juni. Der Redacteur Weise von der „Kasseler Zeitung" ist heute wegen Beleidigung des Oberpräsidenten v. Ende, begangen durch den Abdruck eineS der „Köln. Ztg." entnommenen Artikels, zu vierwöchentlichem Gefängniß verurtheilt worden.
Kopenhagen, 3. Juni. Der König begiebt sich morgen auf dem königlichen Dampfer „Dannebrog" nach Lübeck und von dort nach Hamburg, um seinen erkrankten Bruder, den Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein- Sonderburg - Glücksburg, zu besuchen und kehrt nächsten Dienstag hierher zurück.
London, 3. Juni. Unterhaus. Im Laufe der heutigen Sitzung gebrauchte der Deputirte O'Kelly den Behauptungen eines anderen Deputirten gegenüber die Worte: verleumderisch und lügnerisch, nachdem schon vorher der Gebrauch deS Wortes „lügnerisch" einem anderen Deputirten untersagt worden war. Das Haus beschloß mit 188 gegen 14 Stimmen, den Deputaten O'Kelly für den Rest der Sitzung zu juspendtren. Parnell kündigte für kommenden Freitag den Antrag an, daß die Suspendtrung O'Kelly's durch keinen Präzedenzfall gerechtfertigt sei. — Der Premier Gladstone stellte den Antrag, daß sich das Haus am Schluß der heutigen Sitzung bis zum 9. ds. vertage. — Die Deputirten Gorst und Churchill drücken ihr Bedauern über den Mangel an Informationen über die Zustände in Irland und im Transvaal-Lande aus. Gladstone erwidert, die Executive von Irland habe gestern Abend energische Maßregeln zur Unterdrückung der Unordnungen ergriffen. Northcote erklärt, die Mitthetlung Gladstone's sei wett davon entfernt, die durch das Verbleiben Forster's in Dublin und durch die allarmirenden Gerüchte verursachten Besorgnisse zu beseitigen, die größte Gefahr liege in der Schwäche und Unsicherheit der Regierung den Ereignissen in Irland gegenüber. Der Staatssekretär des Innern, Harcourt, weist die der Regierung gemachte Beschuldigung zurück und behauptet seir.erseits, Northcote habe den Wunsch, Besorgnisse hervorzurufen und dadurch die Schwierigkeiten zu vermehren und die Situation noch ernster zu machen. Hierauf wurde die Etnzelberathung der Landbill fortgesetzt.
Lokales.
Gießen, 4. Juni. (Sitzung der Stadtverordneten vom 2. ds. 9Xt6.j Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herren Beigeordneten Keller und Heß; von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Baist, Gatt, Grüneberg, Hanftein, Hoch, Hom- berger, Lüdektng, Ad. Noll, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Vogt und Worimann. — Der Voranschlag der Realschule für die Finanzpenobe 1882/85 wird genehmigt, ebenso wird in den Voranschlag derselben für 1881/82 tue Anschaffung eines Klaviers für den Gcsangunte,richt ausgenommen. — Die Einführung von Pfanbzeicven zur K.nntlich» machung gepfändeter Gegenstände auf Schuldigkeiten an die Stadt wird beschlossen — Für Anlegung emeß Canals im Heegstrauch werden die Kosten im Betrage von X 100 bewilligt. — Die Klagführung gegen die Ortsarmenverbände Marburg, Fulda und Garbenteich wird genehmigt und diejenige gegen den Ortsarmenverband Meeranr aufgehoben. — Die Grablegung der Wieseck, veranschlagt zu ca. 35000 x, welche Summe sich je nach Verhältnis auf die Orte Alten Buseck, Trohe, Rödgen, Wieseck und Gießen vertheUt, wird, nachdem das Gutachten des Landescultur-Jnspector Elaß gehört, genehmigt, desgl. die Kosten für Räumung, resp. Entfernung von Gestrüpp aus einem Theile der Wieseck — In einer früheren Sitzuna wurde beschlossen, dem Stadtbaumeister die Ausarbeitung eines Planes zur Herstellung eines Dammes zum Schutze des Neustädter Feldes gegen die Ueberflutbungen durch die Lahn zu übertragen. Der Plan liegt nun vor ; es wird indeß Beschluß hierüber ausgesetzt, da vorerst das Gutachten Sachverständiger eingeholt werden soll. — Die aus Anlaß der Anlage von Feldwegen und Entwässerungsgräben im Neustädter Feld enlstandenen Gebühren für d,e Sachverständigen werden festgesetzt — Zwei Gesuchen um Octroirückvergütung wird stattgegeben. — Die Versteigerung der Jsterling'ichen Häuier, für welche X 343 erlöst wurden, wird genehmigt. — Einem Gesuche um Herstellung der Löberstraße wurde nicht stattgegeben, dagegen folT die Beifüllung deS FundamentmaueiwerkeS deS Hauses von Ehr. Petri V. von der einen Seite her geschehen. — Die für verschiedene Herstellunqsarbeiten in dem städtischen Hause in der Weidengasse (Kamin Verlegung re.) entstehenden Kosten werden bewilligt, desgl. diejenigen für die Herstellung des Standesamlszimmeis. — Die mtethweise Ueberlassung eineS LocalS im alten Ratbhaus zur Benutzung als Regimentsbüreau vom 1. August d. I. an, gegen eine jährl. Mlethe von X 80, wird genehmigt. — Die Fortsetzung der Herstellung der Ludwigsstraße nebst Trottoirlegung auf der östl. Seite derselben, wird gemäß des Voranschlags, genehmigt. — Die Baugefucke von Wirth Jacob Nuppel (Aenverung des Plans), Fabrikant Johannes Bernhard (Angabe einer Baulinie), Gafiwirtb Justus Müller (Errichtung eines Labens), Ludw. Pfaff (Eebauung einer Lckeuer), Hildebrand Kammer (Erbauung eineS Schuppens), Hofgerichts Advocat Wieffel Wiltwe (Herstellung einer Einfriedigung), Schlossermeister Karl Noll (desgleichen), Metzgermeister Karl Sack I. (desgleichen), Jacob Wagner (provisorische Herstellung einer. Einfriedigung), Gewerbtbank Gießen (Anlegung eines gepflasterten UebergangeS), Ziegler Jacob Wißner (Anlegung einer Ueberfadrt) werden unter Berücksichtigung der Beschlüsse "der Baudeputaiion ic. genehmigt.
Giessen, 4. Juni. Wenn wir im Verfolg unseres Hinweises auf die in und um Gießen liegenden Erholungs und Vergnügungs-Etablissements (vgl. Nr. 118 d. Bltts.) heute eine weitere Wanderung unternehmen, so wollen wir doch zuerst in hiesi ger Stadt eines Etablissements nochmals Erwähnung thun, welches sich ganz besonders auf die Feiertage herauogeputzt und zum Empfang der Gaste würdig vorbereitet hat. Wir meinen Wenzel's Garten, welcher diese Woche in seinem Arrangement vollendet, dem Besucher einen freundlichen und sehr gefälligen Anblick gewährt. Nehmen wir dazu' noch die Musik der Kapelle Hilge aus Mainz, so bürftc Derjenige, welcher die Feiertage in Wenzel's Garten sich erholen will, sehr gut aufgehoben sein. (Herr Hilge ist wohl vielen der Leser noch bekannt aus den Eoneerten der Strauß-Lang en bach'schen Kapelle, welche nach Schluß der Wiener Ausstellung eine Conccrt-Tournöe durch Deutschland machte und damals auch hier concertirte, sowie ferner aus den Leistungen der Baunack'schen Kavelle ans Mainz, bei welcher Herr Hilge als erster Pisto« Bläser stand). — Treten wir nun unsere Wanderung wieder an, so wollen wir uns einmal den Westphälisch en Hof des H.rrn C. Braubach ansehen. Wir finden hier ein vorzügliches Glas Bier, guten Kaffee
und ganz besonders gute Waffeln, welche Frau Braubach vorzüglich zu backen versteht. Für Naturfreunde hat Herr Braubach eine Voliere in seinem Hofe und ein Aquarium in seinem Hause zur Ansicht aufgestellt. — Nehmen wir den Weg, welchen die Krofdorfer machen müssen, wenn sie bei Hochivasser der Lahn von Gießen nach ihrer Heimatb wollen, so führt uns derselbe zur herrlichsten Ruine des Lahnthals, der in neuerer Zelt so viel genannten und besprochenen Burg Gleiberg. Eine Aussicht so schön und herrlich, daß es sich der Mühe verlohnt, hierher öfters seinen Ausflug zu lenken. Wenn die Restauration in dem sog. Nassauer Bau der Ruine hergerichtet ist, so dürfte der Wanderer auch besser mit leiblicher Erholung bedacht werden, als es jetzt der Fall ist. — Wenn wir gut zu Fuß sind, können wir von Gleiberg über die sieben Hügel und die Brücke bei Wismar über die Lahn gehen und gelangen dann zur Bad en bürg. Zu rathen iväre bei diesem Marsche jedoch ein Sonnenschirm für Damen sowohl als für Herren. Ist die Hitze arg, so muß man auf dem schattenlosen Wege einen Ableiter der heißen Strahlen haben und kommt ein Gewitterregen, dann ist auch ein solches Ding von gutem Nutzen. Herr Duil l auf der Badenburg sorgt im Sommer sowohl als auch im Winter recht anerkennenswerth für seine Gäste. Im Winter, wenn wir die Schlittschuhbahn auf der Lahn zurückgelegt haben, erwärmt uns ein Grogk oder Punsch und im Sommer birgt der kühle Keller ein vorzügliches Glas Bier u. dgl. — Wollen wir nun nach dem Staufenberg, so müssen wir nothgedrungen Lollar passiren und werden da wohllhun, wenn wir bei Freund Sch ad eck oder Geißler einmal die Hacke unterstellen. Haben wir uns hier ein klein wenig restaurirt, so gehen wir als Fußgänger nicht die Chaussee nach Staufen berg, sondern schlagen uns über Kirchberg. Die Hitze ist groß, der Durst noch größer und um den Quälgeist los zu werden, ladet uns Herr Heinrich Rau dortselbst zur freundlichen Einkehr ein. Wir trinken jedoch nur einen Trollschoppen, denn wir müssen uns eilen, um auf dem ©tauf en berg ein hübsches Plätzchen zu erhaschen. Hier oben finden wir nun ein buntes Gemisch von Stadt und Land. Ist sogar noch eine Parthie einer hiesigen oder Marburger Gesellschaft nach dem Staufenberg, so hält es erst recht schwer, einen Platz zu erhalten. Es ist hier oben aber auch geradezu prachtvoll. Dieie herrliche Aussicht, dieses schöne Panorama, wahrlich, Gießen besitzt eine Umgegend, um welche es Hunderte von Städten beneiden dürften. Die Restauration der Frau Fink aus dem Staufenberg brauchen wir nicht weiter zu loben, sie ist jedem Besucher als ganz vorzüglich bekannt. — Haben wir uns nun recht erquickt, vielleicht auch einer lustigen Weife unserer Regimentsmusik gelauscht, so dürften wir für heute wohl der Touren genug gemacht haben und gehen nun nach der Station Lollar, welche an der Weltbahn Berlin Wetzlar und auch an der Weserbahn liegt. Zum Zug nach Kinzenbach brauchen wir uns nicht so sehr zu eilen, denn die Bahn kann vorerst noch ihren Personenverkehr bewältigen; dagegen heißt es aufgepaßt, damit wir mit unserer Familie richtig nach Gießen kommen. Hier auf dem Bahnhofe verabschieden wir uns von Freunden und Bekannten, froh, einen Tag in Gottes herrlicher Natur verlebt zu haben. Und so verabschiedet sich auch hier der Spaziergänger einstweilen von den Lesern, allen recht vergnügte Feiertage wünschend; vielleicht kann auch er zu Pfingsten eine weitere Tour machen und davon später erzählen.
Vermischte-.
— Am 26 und 27. v. MtS. haben sich in vielen Gegenden Deutschlands, insbesondere in Schlesien und dem Königreich Sachsen heftige Gewitter mit Hagelschlag entladen und an verschiedenen Orten grobe Verwüstungen angerichtet. Ein Augenzeuge auS der Gegend von Zwickau schreibt darüber: „Wir hatten gestern einen wahren SchreckenStag, nämlich einen so furchtbaren Hagelschlag,, wie ihn die ältesten Leute noch nicht erlebt haben. Um 1 Uhr begann der Hagelschlag und dauerte etwa eine ganze Stunde. Die Körner waren von der Größe einer MuSkat- oder Welschen-Nuß; sie lagen an manchen Stellen 1—1*/2 Meter hoch. Die Fluren von 22 Gutsbesitzern sind total verhagelt. Auf unfern Wegen liegen die Hagelkörner heute noch Schneewehen gleich, die Leute schaufeln ununterbrochen aus." Möchten alle Landleute diese Schilderung sich zur Warnung dienen lassen!
Deutsches Reichsgericht.
(Nachdruck verboten.)
Sitzung vom 1. Juni.
III. Strafsenat. Präsident: Dr. v. Beyerle. Reichsanwalt: St en gl ein. (Verleumderische Beleidigung.)
K.-C. Der verleumderischen Beleidigung des kgl preußischen Ministeriums der öffentlichen Arbeiten und des kgl. preußischen Staatsmmisters v. Maybach angeklagt erschienen am 21. Marz ds. Js. vor dem Landgericht zu Dresden die Redacteure Dr. B. und K- Die Bel idigung würbe in einem Artikel der „Dresdener Nachrichten" vom 26. October v- I. gefunden, in welchem anläßlich mehrerer Unglücksfälle auf den preußischen Staatsbahnen, behauptet worden war, daß, seit die Verwaltung der Privatbahnen auf den Staat ubergegangen sei, lediglich aus Ersparnißrücksichten die Loco- motivführer abgenützt würden, daß man es an nothmendigen Sicherheiismaßregeln fehlen lasse, um die Rente der Staatsbahnen hoch zu steigern, daß man mit großen Bctriebsüberschüssen vor dem Landtage prunken wolle, um so Stimmung für das Reichseisenbahnproject zu machen ;c. In dem Erkenntniß des Landgerichts ist ausgeführt, daß zwar in dem infnminirten Artikel Thatsachen behauptet würden welche geeignet seien, die genannte Behörde und den Minister Maybach verächtlich zu'machen und in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen, daß auch der Beweis der Wahrheit dieser Behauptungen nicht erbracht sei — gleichwohl habe man zu einer Verurtheiluna nicht gelangen können, weil das Anfuhren des Verfassers des Artikels, Dr. B- in der Hauptoerhandlung, daß er bei Abfassung des Artikels von der Wahrheit der Be^ Hauptungen fest überzeugt gewesen sei, und daß er damit nur bezweckt habe, die Abschaffung der zu Tage getretenen Mißstände herbeizusührcn, umsomehr glaubhaft erscheine weil der Artikel mit Ausnahme einer Stelle die Grenzen der sachlichen Besprechung nicht überschreite. Demzufolge sei für erwiesen zu erachten, daß der gesammte Artikel in der Wahrnehmung berechtigter Interessen verfaßt und veröffentlicht worden sei um das die preußischen ^Ltaatsbahnen benutzende Publikum zu schützen. Es stebe deßbalb dem Angeklagten der Schutz des S 193 des Strafgesetzbuchs jur Seile/ da aus der Form der Aeußerungcn oder aus den Umständen, unter welchen sie geschehen sind eine Beleidigung nicht hervorgehe Die gegen das Urtheil von der Staatsanwaltschaft ein gelegte Revision wird vorn R.'ichsanwalt mcht für begründet gehalten und beantragt derselbe die Verwerfung derselben, welchem Anträge sich der Vertheidiger, Rechtsanwalt Freitag!, aus^Leipzig, anschließt Das Reichsgericht verwirft die Revision, da die von derselben behaupteten Widersprüche, welche in dem Urtheil enthalten sein sollen be^ihvorhanden Und und dasselbe nicht auf der Verletzung eines Rechtsgrundsatzcs
Handel und Berkehr.
«teßen, 4 Juni. Auf dem heutigen Wochemnarkte kostere Butter per P^d. 1 08 1 4-5 Enteneier per 1 Stück 5- 6 Gänsen
1 Stück 9-11 4 Käse per St. 4-10 Käsematte per Stück 2-3 A, Erbsen 1 Liter
22 4, Linsen 1 Liter 25 Tauben daS Pa at 0.60—0.80, Hübner p. St. je 1 20—1 50 Habncn p. Et. X 1.00—1.50, Enten per Stück X 2.00 000. Orbienfleisa. 66-00
unr Rmdfletsck 48-50 L», Kalbfieisch 40-44 4. Hammelfleisch 68-70 A. &d)trrinrRr*c? 62—68 5,, Kartoffeln per 100 jhlo 5.50 6.00, ^toiebelr; Str 25 bi« X 30, Milch vn Liter 16 und 18 Kirschen baß Pfund 60 H.
Aus;ug aus den Standesamtsregistrrn des Standesamts Gießen.
Vom 28. Mai bis 4. Junj^ 1881.
Aufgebote.
« c Maschinenmeister »Iwin Andreas von Leipzig mit Marie Margarethe' Elise
Katharine MuSkuluS, Tochter deS verstorbenen FubrmannS Georg MuSkuluS von Gießen.
Eheschliessungen.
„ .-*■ ”Q|, .6*Min« J“’1 H°hn, G'°b Bu,.ck mit Comte Rabenau. Tochter des verstorbenen Gaftwnth« und AckermannS Ludwig Rabenau von Alt-Buseck.
Geborene.
A . .x26mMav Dem Metzgermeister Karl Sack II. -in Sohn. 27. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Wagner eine Tochter. 26. Dem Post Secretär Karl Mayer eine Tochter 20. Ein ©obn von auSwartS, Karl. 25. Dem Schneider Julius Exner eine Tochter, Wilhelmine Katharine 23. Dem Secondc-Lieutenant im II. Großberzogltch Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Wilhelm Müller eine Tochter, Victoria Auguste Therese Lydia Anna Tbekla Ellsabtlh.


