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und die Kosten des Unterhaltes der träflingc in den Hastlocalen. Dieselben betrugen nach summarischen Ucbcrsrchten für daS Etatsjahr vom 1. Arril 1879 bi6 dahin 1880
1) in der Provinz Starkenburg 147,522 JL 78 H,
2) „ w w Odcrhesjen 110,668 ,, 1b „
2) „ „ „ Rheinhessen 119 861 „ (>
Summa Z/8Ua2 .X <7
Im Ganzen betrug also allein der sachl che Kostenaufwand deS Staates für die Strafrechtspflege ohne Hinzurechnung der Besoldungen für die Beamten und Aufseher während des Jahres 1379/80 die enorme Summe von 600,603 JL 20
Diese Wahlen sollten die Staatsangehörigen auf die Wichtigkeit der Sache auf; merksamer machen und dieselbe» anipornen, rem liebel energisch entgegenzutreten. Einen wesentlichen Fac or wird hierbei die Verhütung weiterer Verbrechen durch Besserung der Strafgefangenen, insbesondere durch ^urücfiübrung derselben zu einem geordneten arbeitsamen Heben abgeben Dies ut aber gerade die Aufgabe des Vereins. Wirft man nun einen Rückblick auf dessen Thättgttii während des jetzt 40jährigen Bestandes desselben, so ergibt sich, daß in dieser Zen (von 1842 dis 1881) 35,165 Mitglieder die Summe von 58,103 JL 89 zusammendrachten und damit, sowie mit den übrigen Einnahmen ein großer Dheil der 10,131 Pfleglinge unterstützt wurden, zu deren Besserung durch Begründuna eines gesicherten Nayrungs-ZunandeS wurden 124,158 JL 3 '3 $ aufgewendet, welche, wenn auch nicht überall, doch bei einem nicht unbeträchtlichen Theile der Pfleglinge aute Früchte getragen Haden.
Irn Besonderen betrug die Zahl der angenommenen Pfleglinge in der dreijährigen Dauer der Pflegschaft von 1876 bis 1879 562 Personen.
Von diesen blieben nach Abzug der mittlerweile ve< florbenen, ab
wesenden, auSgewandeNen und ausgetretenen übrig .... 440 ,
Die Zahl der gebelferten betrug............94 „
-llS gut wurden bezeichnet .............211 „
was immerhin als ein erfreuliches Ergebniß angesehen werden kann. Am schwierigsten bleibt etz immer, den entlassenen Strafgefangenen einen lohnenden Dienst ober Arbeit zu verschaffen, weil sich nur wenige entschließen. Jemanden in feine Dienste zu nehmen, der bereits bestraft worden ist. Allerdings ist etwa die Haine der Pfleglinge wegen Verbrechen wider das (Sigcntbum bestraft worden. Stößt man aber diese Menschen trotz ihres wohl festen Vorsatzes, als Reuige wieder w einem geo.dneten Heben umzu k hren, zurück, so find fte genöthigt, wieder dem Verbrechen sich h:nzugeben. ES wäre daher bei dem Mangel öffentlicher Asyle für Arbeitslose besonders wünschenSwerth, wenn sich Menschenfreunde fänden, die bereit wären, wenigstens auf Probe ober während kurzer Zeit derartige Sträflinge in ihre Dienste zu nehmen.
Nachdem die Rechnung von 1878 und 1879 genehmigt, auch der Voranschlag der feit 1876 von 1116 JL sehr herabgesunkenen Bureau kost en mit 685 J4. für 1882 und 1883 für angemessen befunden worben war, wurden für die Jahre 1881 bis 1883 ind. zu Mitgliedern deS VereinS-AusschuffeS gewählt:
1) Herr Oberconsistorial-Präsident Dr. Gold mann .
2) „ Iustizrath v. Kreß /
3) „ Mitprediger Ritsert ) zu Darmstadt.
4) „ OderappellationS-und Casfations Gerichtsrath Sche n kl
5) „ KreiSaffesfor v. Zangen )
6) „ Provinzial-Director Dr. 93 o e f man n zu Gießen.
7) E Pi ovinzial Director Küchler z
und zur Ergänzung , zu Mainz.
8) „ Polizeirath Künstler 1
Sodann wurde mitgetbeilt, daß der Verein mit etwa 50 Vereinen ähnlicher Art in Deutschland, Oefterreno, der Schweiz und in Pans in Verbindung stehe, daß übrigens die von der Düsseldorfer Rheinisch Westphälifcheu Gefängniß-Gcscllschafl oorgcschlagene gemeinsame Confer«nz dieser Vereine bis jefet noch nicht zu Stande gekommen sei.
Zn Bezug auf die bei der letzten Generalversammlung zu Gießen beantragte Abänderung der Statuten gingen blc Ansichten in der Versammlung meist dahin, daß die Bezirks-Commissionen sich nicht als lebensfähig erwiesen hätten und daß in dieser Richtung nun neue Statuten von der Central-Behörde entworfen weiden möchten, um eine größere Betheiligung der Vereins-Mitglieder für die Zweck- des Vereins herbei- zuführen. sAnmeldungen zum Verein für Unterstützung uno Beaufsichtigung der aus den Handes- und Prov -Strafanstalten Sntlaffenen als zahlendes Mitglied oder als Vertrauensperfon mitwirkendes Mitglied können bei den Gioßh. Bürgermeiftereten zur Beförderung an die Bezirksvereinscommissionen, jederzeit abgegeben werden.)
verwischte».
Darmstadt, 3i. Okt. j Postperfonalnachrichten-I Ernannt sind die Oder:TtlegraphenseeretLre H ada n k m Darmstadl und Posch bürg in Mainz zu Trltgraphtndirtctoren. «nqestellt wurden der Postpraknkani Schwarz in Mainz al« Postsecretar und de- Postaisistent Volk in «eichelSdeim, Odenwald, alS Postverwalter. Versetzt sind der Postoerwalter 9eib fried vonvibli« nach Groh-Umstadt und der relegraphenassistent Phil. Jul. Maurer von Oppenheim nach Mainz. Gestorben ist der Postmeister a. D. Graul In Mainz.
. c . u.-« 6 6 *n "or Kurzem eingegangeneS Decret bei Kaiser« von El-tna b<-
lehrt die Priester von Den Tsin, welche sich darüber beschwert batten, dah die Reaieruna im
M SebenSgoites eine Kanonengießeret errichtete, „da brr Rauch der Schlote dem Go.te höchst unangenehm werden könnte», daß sich auch die Götter wenn es die StaatSinieresirn erfordern, einig- Unannehmlichkeiten gefallen lasten müsten.
« #SllLflrwberleh1* Mitgetheilt von dem Agenten de« norddeutschen Lloyd in Bremen, 6. SB. Dietz Nachfolger in Gießen.
Bremen, 31. Oktober. jPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Ober Lapt. L. Unbütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. Oktober von . Qmm19- D!tobtt ,tion Southampton abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 31. Oktober (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hohen- zollern Eapt R Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern wohlbehalten in Galveston angekommen.
Handel und Verkehr.
„ mburg, 2. November. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen JL 20.45, Weißer Weizen
JL 20.30, ftoyn JL 15,90, Gerste JL 11.30, Hafer, JL 8.40, Erbsen JL 00.00, Kartoffeln 50 Kilo JL 1.70. (Durchschnittspreis pro Malter.)
Ürankfurr, 2. Novbr. iMarttbericht). Der heutig, Heu- und Strohmartt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Etr JL 3 50 6 00, Stroh 4.00 -0.00 ?rlau 11 Qualität daß Pfund 1.10-00, 2. Qualität ^df- JL 1 00-00, Lier daS Hunderts 5.00-6.00. Ochsenfleisch ver Pfunb 60 -,’O A ' ^nd und Farrenfleisch 40 55 Kalbfleisch 40—55 A, Hamn.elflei'ch 40—65 Schweinefleisch 70 80 ein Hahn jH 1.80- 2 20, «n Huhn Jl 160 2 03 k"» ^o2"50" 3^* ein< Zaub< ö0-60 4, GanS JL 4^0*1-8 00 Halm
0, Poularden JL 2.20—2.60 Rebbock daS Pfd. 70 80 A, Kapaune A 2.50—3, Wälscher Hahn JL 9—12, Kartoffeln 100 Ko. 4.00—4.50, Kohlkraut 20 4* B^menkohl 1 St. 30-60 Wirsing 12-15 4, Gelberüben 1 Bund 10-0 A, Zwiebeln ®e^CTt< Da6 Stück 30—00 Meerrettig 1 Stück 10—15 Spargel das Pfund
Nomatn-Salat 10—20 Endivien 10 0 Rochkraut 15—20 A, Weißkraut 10—12 «rtischoken 50 80 Erbsen das Pfd. 30 Bohnen 100 Pfund 0-00 Kartoffeln bas Grscheid 8-00 das Malter JL 0.00- 0.00, Kopf-Salat 00 A, Spinat 30—50 H, Schnittlauch daS Gebund 0 Kohlrabi per Stück 3—5 H
731) L’eber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in ein-- ) ler mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man ron der Annoncen • Expedition von H A AN K ANTE I X * VOGLEH in r rankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, di - auch binsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath «rtheilt
Temperatur in Gießen.
Oktober 1881.
Niederste q 7 o r
Mittlere * + 4'34
Mittel früherer Jahre 4- 7 24 *
Höchste........ ' 4-12 2
Erster Schneefall . 6. Oktober. ' "
.* - >m Mittel früherer Jahre . 7. November.
Niederschlag an 15 Tagen 3,25 Par. Holl.
„ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen . . 1,97 „
Allgemeiner Anzeiger.
Gberhess. Eisenbahnen.
Pom 15. d. M- ab werden Billete nach dem Haltepunkt am Schiffenberg für dieses Jahr nicht mehr ausgegeben. (7260
Gi ßen, den 1. November 1881.
(Hrohh Direktion
Versteigerung
von Flamm- & llkistr-Hoh.
Die auf nachbenannten Straßen aufge« arbeiteten, durch Frost abgestorbenen Pappel und Obstbaurnflämme, sowie die Reiser sollen an den dabei bemerkten Tagen meistbietend versteigert werden, und zwar:
1) Auf der Straße von Gießen nach N.iskirchen:
Montag den 7. November l. ZS
50 Pappelstämme von 4—9 Mtr.Länge 10—50 Cim. Durchmesser,
14 Haufen Reifer
Anfang Morgens 9 Uhr am Eisenbahn- Ilcbcrgang vor Reiskirchen.
2) Auf der Sttaße von Lich nach dem Hessenbrücker Hammer:
Dienstag den 8. November.
10 Pappelstämme (bei Münster), 4 bis 9 Mtr. Länge, 10—40Ctrn. Durchmesser,
20 Stämme verschiedener Obstbäume (bei Lich). 2—3 Mtt Länge, 10 bis 25 Ctm. Durch mess er,
10 Haufen Reifer.
Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtheilungs- -stein Nr. 58, in der Nähe des Licher Friedhofs.
3) Auf der Straße von Gießen nach Lich und Lich-Butzbach:
Mittwoch den 9. November:
25 Pappelstämme von 4—8 Mtr.Länge, 10—25 Ctm. Durchmesser,
19 Nußbaumstämme (bei Licb), 3 bis 4 Mtr. Länge, 20—40 Ctm. Durchmesser,
25 Hausen Reiser verschiedener Obstbäume.
Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtbeilungs- stein Nr. 25 im Steinbacher Wald.
4, Auf der Straße von Gießen nach Marburg:
Donnerstag den 10. November.
120 Pappelstämme, 4—9 Mtr. Länge, 25—60 (Stirt. Durchmesser,
10 raufen Reifer.
Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtheilungs- stein Nr. 5 am Psau.
5) Auf der Sttaße von Kleinlinden- Wetzlar.
Freitag den 11. November.
32 Pappelstämme, 4—10 Mtt. Länge, 30 -50 Ctm. Durchmesser.
4 Haufen Reiser.
Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtheilungs- itein Nr. 20.
D:e resp. Gr. Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerung im Intereffe ihrer Gememdc besonders bekannt machen zu lassen. (7254
Gictzen, den 3. November 1881.
Großh Kreisbauamt Gießen.
In Vertretung: Faust, Kreisbauaufseher-Asp.
Feilgebotenes.
7246) Im mittleren Stock des Hauses B. 1711 in der Gartensttaße (an der Wieseckbrücke) sind zu verkaufen:
2 Doppelflinten, 1 Vogelflinte. 1 Paar h'rschle>erne Reitbosen und 1 wenig gebrauchter Stemkohlenofen mitKachel. Frische Lchellst'scbe empfiehlt (7247
Emil Fischbach.
7259) Die ®rd(L Hofgärtnerei zu Affenheün empfiehlt:
Aev^el in guten Sorten, 50 Kilo M 7,
Aepfel, Birnen-, Zwet- teben:, Reineclauden- und Mirabellen - Hochstämme in schönen (Exemplaren.
Breieverzcichniß fraifo.
5087) Mehrere Hundert Stück neue §ell- ä- Pferde-iseppiche sind mir wieder zu Händen gekommen, per Stück v*L 3.50. K. Wrünebaum.
7244) Ein ”
Oelgemälde ^Gewinn Nr. 18 der frankfurter AuS« stellung) ist zum Bei kauf ausgestellt bei IuliuS Rosenbaum, «Lonnenstraße.
7249) Frisch eingetroffenen süften Apfelmost empfiehlt I Retter.
7258) Bestes englisches Wachstuch und prima amerifan. Ledertuch empfiehlt _____________Heinrrch Hockftätter.
Obstbaume,
höchst. Rosen, Ziersträucher rc.
empfiehlt (7165
Earl Berger.,
__Handelsgärtner.
7253) Ich beabsichtige, mein Wohnhaus in der Walltborstraße aus freier Hand zu verkaufen.
Louis^Huhn Wittwe.
Wafferdicbte Pferde- ä- Wagendecken, letztere von JL 2.25 bis 3.— per LD-Mtt., empfiehlt (7112) Louis Senner
H. von Gimborn s
Schreib- und Copir-Dinten zeichnen 'ich durch l.bhafte Farbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen aus und liefern nach längerer Zett scharfe, nie bleichende Copien.
Lager in den div. Sorten, sowie auch in rother Tinte, blauer Tinre, Stempelfarben, fliifftgem Leim rc. befinden sich beiden bekanntenSchreibmaterialien- Handlnngen. ( 168
Gute saure Gurken
empfiehlt (6674) Rudolf Göbel.
Patent Chemisetts (Vorhemden) ganz besonders praktisch au wollenen Hemden zu tragen und gleich? jeittg zur Ersparung der Erneuerung von Hemden-Einsätzen empfiehlt 5629) H. Nübsamen.
7196) Hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich von heute an auf oielseit gen Wunsch Kornbrod 1. Sorte backe. Dieses, nur aus feinem reinem Kornmehl bereitete Brod hat einen vorzüglichen Geschmack und verkaufe ich solches per 4 Pfund zu 58
.1 ugunt Guftr, Livdenplatz.
Zu verkaufen.
7211) Eine Wirthschart mtt Spezerei, qeschaft, mitten in der Wetteiau gelegen mit guten Gebäuden zum billigen Preis von 14000 «X zu verkaufen durch Blitz, pommerische Gänsebrust,
„ Gänsekeute, auch im Anschnitt, empfehlen (7212 ________J. A, Busch Söhne.
Zur Saison halten uns dem hiefigen und auswärtigen Publkum mit unserem reichaffortirken Lager in allen Sorten Wiuterschuhen zu den billigstm Preisen bisten- empfohlen.
6352) Ph Nau & Cie
7014) E ne wenig gebrauchte balbvrr- deckte Ghaise wegen Mangel an Platz billig abzugeben auf dem Neuhof b. Gießen.
Neue geschälte Bictoria- Erbsen, Hellerlinseu, Bohnen empfiehlt (6550
Carl Hoffmann.
Cigarren
en gros et en deuil empfiehlt in verschiedenen Qualitäten billigst (6974
(Sobel, Neue-Bäue.


