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lacke, sie müsse noch :rfe nicht geschädigk ere Höhe bebaupten. ligungen, von denen h ist, und auf einige

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Cdladx oben au« dem co. 10 Fuß hoben Pumpeiifttefel. Man hatte alle übrigen Bohrlöcher, soweit e« eben ging, ihrer großen Bassin» neraubt und dieselben herbeige- schasst, aber e» war Alle» mch: genügend. Der Sp-rttu»sabnkant Wrede in Peine hatte in der Nacht vom 22 zum 23. Jul' dem Hm Mohr einige Fuder leere Fässer abgelassen, hierzu kam der alte Vorraib an leeren FLii rn, aber die zulausende Masse spott t d ef er Vorkehrungen Ausfallend itt es, daß auch die Bohrlöcher der deutschen Pettoleum-Bohrg sellschaft, die kaum 50 Meter bieroon entfernt sind, nicht beeinflußt werden, sondern m den letzten Tagen erbeblich beffer probuciren. Die DeUeitung von Oelbeim nach Peine ist um wenige Tage ihrer Vollendung nahe und wird die bortige Petiol um Rasfinene noch in diesem Monat tn Betrieb kommen. Unter dem 25. Juli schreibt Herr Mohr der Weser-Zeitung: Tie Produktion meines Bohrlochs 3 seit dem 21. d. M bi« heule Abend 6 Uhr. mit Unterbrechung der Pumpen wegen Mangel an Fässern von ca. 30 Stunden, also in 721, Stunden beträgt 783 Barrel = 2600 Gentner P troleum Morgen erwarte ich große Posten Fäsier, alsdann kommen auch meine übrigen bre* Bohrlöcher weder in Betrieb. A s den Bohrwerken der deutschen Petroleum Bohrgesellschaft hatte man ebenfalls ftbr gute Erfolge, Tage«» Produktion ca. 50 Brrl. = 180 Ctr DaS fpecififche Gewicht des Petroleums beträgt 0,892® Tcmparatur beim AuSsiießen 8%° R Mei 1 em an die Raffinerie der Herren Gebr. BebrenS in Hemelmgen gelieferten und von diesen raffinirten Petroleum ist auf der land- und forstwirth'chaftlichen Ausstellung in Hannover der erste Preis (bronzene Medaille) zuerkannt worden.

Maria-Theresienstadt. (Ein grauenvolle Familien-Tragödie.) Unser Jturort Palic« war Sonnabend, 16 v M, um die iwölfte Mittagsstunde der Schau­platz eine» entsetzlichen Ereignisses. Seit mehreren jabren wohnt in einem entlegenen Winkel des genannten Kurorte- der Taglöhner Emerich RadocSanyi mit feiner Ehe­gattin MariSca und den beiden Kindern, von denen daS eine, Ferencz, im Alter von 5 Jahren sta. d, während das jüngere, ZulcSa, erst 3 Zähre zahlte. Wie gewöhnlich war RadocSanyi auch am Sonnabend auf dem Felde beschäftigt, um im Tagelohn Heu und Getreide iu mähen Um 11 Uhr Vormittags begab sich die Frau auf daS Feld um ihm die für ihn bereitete Fifol n-Euppe nebst einem Stück Speck und Brod hinauS- zutragen. Die beiden Kinder ließ sie unterdessen daheim und, um ihr Haus vor Dieben iu schützen, sperrte sie Zimmer und Küche, in denen sich auch ihre Kinder befanden sorgfältig ab und nahm den Schlüssel zu sich. Wahrend ihrer Abwesenheit fanden die Kinder ein Packet Zündhölzchen, zündeten höchstwahrscheinlich einige derselben an, wo­durch da« neben dem Backofen angehäuste Stroh iu brennen anfing, worauf bald die in der Küche und im Zimmer befindlichen Gegenstände, Thüren und Fenster deS HaufeS in lichten Flammen standen. Leider wurde dies von den Nachbarleuten viel zu spät bemerkt, fo daß zwei wackere Bauern, die mit Lebensgefahr durch das Flammenmeer in die Küche drangen, um nach den Kindern zu sehen, nur zwei Leichname zu Tage fördern konnten, die von der unter entsetzlichem Jammergeschrei herbeigeeilten Mutter unter herzzerreißenden SchmerzenSauSbrüchen umklammert wurden. Tie Kunde von bem gräßlichen UnglückSfall verbreitete sich mit Blitzesschnelle und war bald auch aufs Feld diS zum Vater der auf so martervolle We se umS Leben gekommenen beiden Jcnber gedrungen Mit atbemlofer Hast war der Aermste herbeigerannt, schrie, heulte und lamenHrte, als er der unglücklichen Opfer mütterlicher Unvorsichtigkeit ansichtig wurde, rauf e sich die Haare auS und überschüttete seine Gattin mit den heftigsten Vorwürfen Während sich die Anwesenden daran machten, den Brand zu lokolisiren, schleppte RadocSanvi seine unglückliche Gattin, die noch immer die beiden tobten Kinder m ihren Armen hielt, in die abseits im Hofe gelegene Scheune, woselbst er sie mit einer Axt erschlug, worauf er sich neben seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Scheune an einem daselbst befindlichen dicken Stricke erhenkte. (Wien. Frbl.)

Rach Privainachrichten stehen die an d.n Juden in Südrußlanb begangenen Schand, tbatrn richt allein. Auch Im Westen Rußlands sind in neuester Zeit Städte und Orte nieder« gebrannt, die vorwiegend von Jßraeltten bewohnt waren, und zwar liegt hier, wie allgemein ve mutbel wird, Brandstiftung von ruchloser Hand vor. «bbrennen tn Rußland ist aber gleich« bedeutend mit der Vernichtung aller Sristenzmtttel. Die Roth muß dort groß fein. Bi« Ende Juni zählte man daselbst sechSzehn thetl« größere, theil« k.einere abgebrannte Städte, nämlich: WitebSk (23,000 «tnw ), BobruiSk (23,000) Slonim (20,000) Mobilem (25,000), WolkowiSk Rowogrudek. Luptz Setel, »arabisch, Reustadt-Hchtrwindt, «uguftowo, PoniwieS. Krakanowo,' Lbwodom, Podfelwi, Radzk und mehrere andere Ottschafien. Bi« jetzt ist eine ganze Anzabl neuer Brände vorgekommen und zwar die beiden schrecklichsten von allen zu Korez und Minsk. In Korez sind 1020 Häuser und Läden abgebrannt, darunter di« große Synagoge und 11 kleine Bethäusrr. Alle« gerettete Sui ist nackträgllch von den Flammen erfaßt und mttverbrannt. 3« Menschen haben ihr Leben verloren, 5000 Menschen sind vollkommen brotloS, neun Zehntel der Einwohner sind ohne Obdach. Roch schrecklicher sieht e« tn MinSk au«, welche« mindesten«

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5oqu5?6f? eingeschifst worden, und wird voraussichtlich Ende September oder Amangv0ctober m Wilhelmshaven emtrefien. Inzwischen ruh<n sowohl die Arbeiten de« Untersuchungsrichters, al« des (5oncur»<fcuratm, da ohne «mubn.una »tmaften« ^id>?a^brmn<tU1fi0te? J" Untersuchung, noch in die mangelhafte Buchführung F r?1;? nb n?fn^fL ^^befondere wird e« dem vurator schwer, die Lchuldmr der «affe hUfnA * rro°V ,n bfn ®u(^ern belastet sind, aber versichert haben nie mit 2^000 000 ^^^tsvrrbinbung geftanben zu haben. Die Paisiv.n betragen fast

Einigermaßen unbegreiflich ist es, daß die Gebrüder Sachs trotz ihrer sonstigen Schlauheit die Dummheit begingen, als angebliche Schweizer Morris und Hell« mann, in St. Jago zu behaupten, bei der Firma Rosenthal und Balm in Kahn commi« geroefen zu fein. Die Angabe der Firma ihres Stiefoheimo trug wesentlich dazu bei, die lyeftfnllung ihrer Identität zu erleichtern. Bei ihrer Festnahme sand man noch 120 Lstrl »La <£!! .« , Wohin die anderen Gelder gekommen sind, kann Niemand wissen. Die Buch-Expertise kann wohl erst ftaltftnben, wenn Sachs hier angekommen ift Die Aus [ Aio® --ollbeftandes wird vorauüsichUich Monate in Anspruch nehmen. Sehr mdg. ttch ist, daß die Bruder überhaupt nicht so viel Geld verschleppt haben, al« ursprünglich angenommen wurde, und daß ihre Verluste in den auswärtigen Disierenzgeschaften, auch m Frucht und Petroleum es waren, die sie zur Flucht bewogen.

m .77 2n einem vom 11. Mai 1*05 battrten Weimarer Bries, der demnächst im finhrUtnr,AC1f leinen Zeitaenossen,- pubhcirt werden wird,

finbet sich folgende Stelle: »wir Alle sind durch diesen Schlag sehr getroffen, doch finden mir einigen Trost bann, baß nach bem Zeugniß der Aerzte, die Schiller 0 .Rorpcr öffneten, 1 äc c ""gkreü ^ben möglich war . denn in seinem Innern fand man Alles so unregel

fo zerrüttet und so verletzt, daß man sich wundern muß, wie er noch so lange bat Itkn ioiHien. In der Nacht vom 11. zum 12. wurde er begraben und zwar in der aller äußersten Ettlle. Handwerker sollten ihn Einträgen, aber seine Freunde und Verehrer traten den Abend in aller Eile zusammen, um sich diele Ehre und diese Pflicht nicht nehmen zu lassen. Es waren einige literarische Männer (Herr Professor Voß, Herr Dr. Sanne» giefcer, Herr Schutze u. A.) einige Sekretäre und Registratoren. Ter Zuq ging in der Stunde nach Mitternacht durch btc ganze Stadt nach dem Jacoby-Rirchhofe ' langsam und mühsam (ev waren der Träger nicht zu viele) ohne alle« Geräusch, ohne alle Zuschauer, ohne alles Gefolge. Ich glaube fast, daß noch kein Mensch auf der Welt so m der Stille begraben roorben ift, als hier bet berühmte Schiller. E« war eine mond Helle Nacht, Alles lag im tiefsten Schlaf, umher kein Ton ber Klage, keine Stimme der Trauer nur der Wind, der an dem Tachwerk der Kirche raffelte, war da« einzige schauerliche Gerüu'ch, das bei bem Eingänge zu den Tobten au« ber Ferne fidj Horen heb- Der Monb war eben hinter ein bunkles Gewölk getreten, al« der Sarg seitwärts in einem kleinen, überbauten Gewölbe eingesenkt wurde. Ten Sonntag Nachmittag gaben die ctabtmufid in ber Kirche eine Trauermusik, und ber Superintenbent Voigt hielt eine Trauerrebe. Besonbers rührend war ber Anblick von Schiller v kleinstem jlinb, bas auf ben Armen einer Magb, bie vor dem Altäre unter ben übrigen Zuhörern faß, sich unau» hörlich mit staunenden Blicken hin und herbewegte. Schiller hat seiner Frau 4 Kinder hinterlassen, 2 Söhne von etwa 9 bis 10 und 2 Töchter, die eine von 3 3obren bie andere von 9 Monaten.

Niederste Mittlere

T e m p et a tut i n Gießen.

Juli 1881.

Handel und Verkehr.

Frankfurt a. M , ben 3. A ug., Nachmittags 1 Uhr 20 Min. (lelegr. CourSbertcht Mitgetheilt durch bas Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Crebit- actien 321%, Staatsbabnattien 311s 6, Galizier 287>/4, Oest. Silberrente 68%, 4°/0 Ungar, ©olbrente 79/b. 4<>/0 1880er Russen 76Vie, 2. Orient-Anleihe 621'4/ 5o/o Numäntscke Rente 92u/te- Tenbenz fest.

Mittel früherer Jahre

Höchste

Niederschlag an 12 Tagen ....

w im Mitte! früherer Jahre an 14 Tagen

, von 1. Aprll bi« 31. Juli

ebenso im Mittel früderer Jahre.

5,0 or.

15,11 ,

14,46 ,

27,5 ,

1,34 Par. Zoll

2,81 ,

4 81

911 .

Arbeitsbersteigerung

zu Groß-Buseck.

>Lamstag den 6. ds. Mts»,

Nachmittags 5 Uhr, sollen in der RathhauSstube dahier nachstehende Aröe.ten öffentlich in Accord gegtbtii werden: Maurerarbeit veranschlagt zu JL 35, Pflaperarbeit w 90,

Spenglerarbeit w 36.

Groß-Buseck, den 27. August 1881. G^oßh. Bürgermeisterei Groß-Buseck.

I. Ä-

L. Hahn, 5098) Bezirksbauausfeher.

Die aus nächsten Freitag anberaumte Versteigerung von Holz und Platten rc. am Köln Gießener Bahnhof dahier wird nicht abgehalten.

Gießen, den 3. August 1881.

Bühner, 5108) Gerichtsvollzieher.

Feilgkbotencs.

5087) Mehrere Hundert Stück neue Bett- & ziferde sseppiche sind mir wieder zu Händen gekommen per Stück 350. K. Grunebaum. Zur Einmachzeit empfehle:

Extrafeinen rhein. Deincssig, Kur.iund. Meinesfigirl'EItragon, sowie alle Sorten Gewürze und Zucker zu den billigsten Preisen.

5106) Fr. Seibel.

Allgemeiner Anzeiger.

Großer Ausverkauf.

Der Ausverkauf sämmtlicher ^ur Lange'schen Concursmaffe gehörigen ^ifenwaaren beginnt heute und ist der Laden täglich von Morgens 7 Uhr bis Abends 7 Uhr geöffnet.

Außer Kleineifenwaaren werden Füllregulir-, Circulir-, Rund- und Kachelöfen, sowie gewöhnliche runde und viereckige Steinkohlen­öfen, Ofenrohre, Kochtöpfe, rafffnirter und Mühlstahl, Schmiedeisen, Eisenblech in jeder Stärke und dahin einschlagende Artikel zu herab- geseßten Preisen abgegeben.

Gießen, den 1. August 1881.

5044) M. Pilger, Eoncuröverwalter.

Allgem.

0. Iliislerschulz-

Ausslellong Fraukfuri a. II. 1881

DaS für morgen vorgesehene

Doppel - Concert

findet ausnahmsweise diese Woche

Samstag den 6» August statt.

Frankfurt a. M., den 2. August 1881.

5092) __________Der Ausllellungsvorlland.

Die verfallenen Pfänder muffen bis zum 1. Sep­tember prolonqirt werden, andernfalls fotcbe zur Berfteigerung kommen. (5088

_______________ H. G-runebaum.

5095) Mein Lcbubwaaren Lager befindet fich wegen Umbau meines Ladens im ersten Stock.

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